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Schuldenkrise Wir brauchen eine Bankenunion

 ·  Euroländer wie Spanien stecken in einem Teufelskreis, aus dem sie sich kaum aus eigener Kraft befreien können. Eine Bankenunion würde die Abhängigkeit zwischen den Regierungen und ihren Bankensystemen durchbrechen. Von Clemens Fuest, Ökonom

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (61)

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Albert Sommer

Die Lobby der Hohepriester

Da schreien sie wieder auf die Lobbyismushohepriester unter dem Deckmantel der Ökonomie.

Wir brauchen allerdings dringend eine Pisa-Studie über Ökonomen und Politiker!

Wenn Bankensozialismus von Ökonomen befürwortet wird, ist es an der Zeit gewisse Studiengänge auf deren qualitativen Inhalt zu überprüfen!

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Hans-Jörg Rechtsteiner

Winterolympiade in Ägypten

Herr Fuest ist Teil jener Denkfabriken, die von den Regierenden mit der Suche nach systemkonformen Problemlösungen beauftragt werden. Über das realitätsferne Ergebnis von Herrn Fuests Bemühungen im vorliegenden Fall braucht man sich daher nicht zu wundern. Hätte das IOC ihn etwa beauftragt, die Durchführung einer jüngst beschlossenen Winterolympiade in Ägypten gedanklich zu beleuchten - er hätte sich dieser Aufgabe ohne Zweifel mit der gleichen Brillanz entledigt.

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Nele  Karajlić

Der Tanz am Fensterbrett ...

"Der zweite Baustein ist die Einführung einer Solidarhaftung von Staatsschulden durch Eurobonds. Die Solidarhaftung soll die Furcht vor Staatsbankrotten und Bankenzusammenbrüchen beseitigen und die Zinslasten in den Staatshaushalten der hoch verschuldeten Mitgliedstaaten senken."

Herr, Clemens Fuest, Sie wissen ja möglicherweise die Details zur Fiskalunion und Schuldensolidarisierung, aber ich halten Sie an, darauf hinzuweisen, dass in einem verzinsten Schuldgeldsystem keine Schuldentilgung möglich ist, geschweige denn ein Abbau. Bleiben wir doch bei der Wahrheit und Realität ehe wir uns mit institutionalisierten Fantasmagorien weiter auseinandersetzen.

Ich halte Sie an, diesen sehr einfachen Zusammenhang den Lesern nahezulegen. Die Eurokrise wird durch EU-bürokratische Komplexe schwieriger dargestellt als sie ist. Die Idee ist sehr einfach: marode Banken bankrott gehen lassen, direkte Demokratie, Giralgeldsystem ersetzen, nationale Souveränität der europäischen Staaten.

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Nele  Karajlić

Wir brauchen keine Bankenunion.

Wir brauchen keine Bankenunion.

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Waltraud Meuter

Umgekehrt wird ein Schuh daraus...

Es wird gesagt, dass Staaten einfacher Pleite gehen können ohne die Banken zu gefährden. Ich seh das eher anders herum: warum soll ein Staat verpflichtet sein marode Banken zu retten indem er öffentliche Gelder reinpumpt? Wenn die Banker durch Spekulation (in Spanien vor allem auf dem Immobiliensektor) in Bedrängnis geraten, dann sollten sie den Laden dicht machen und den Kunden gegenüber erst mit ihrem Vermögen und dann mit dem Garantiefond haften und nicht als die grauen Eminenzen hinter den Regierungen als unantastbar behandelt und gehätschelt werden.

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Ulla Nachtmann

Kopfgeburten

von Menschen, die sich selbst einer ,Elite' zurechnen.
Heute Nachmittag habe ich mich mit dem Banker über ,Bankenunion' unterhalten. Der Mann gehört zu den höheren Chargen in seiner Bank.
Meine Meinung stand schon fest. Trotzdem wollte ich mir seine Meinung anhören.
Sie war fast deckungsgleich mit meiner wie sich herausstellte.
Die meisten Banken in Europa sind AG's und haben Eigentümer, große und kleine. So ist zB bei der Deutschen Bank die amerik. Blackrock mit ca. 5% beteiligt. BR ist bereits bekannt - Richtung Stärkung von Aktionärsrechten.
Ich habe auch erfahren, dass Bankmanager GEGEN eine lächerliche ,Bankenunion' sind. Bankenunion ist nur eine Verschleierung für Schuldenvergemeinschaftung!
Sie würde ausländischen Parteibonzen und deren Bankerfreunden nützen - kurzfristig, denn der verbleibende Markt würde das unechte System sofort durchschauen - wie den ESFS + entsprechend handeln.
Herr Fuest sollte Peter Osborne's aufregenden Beitrag über die ,guilty men' lesen + nachdenken.

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Armin Schindler

Unsinn

Bankenunion, etc... brauchen wir alles nicht, denn alle diese Massnahmen sind nicht konform mit Marktwirtschaftlichen Prinzipien. Diese beinhalten: Wer scheitert, muss Insolvenz anmelden. Aus der Insolvenzmasse werden Gläubiger befriedigt, sofern noch Vermögenswerte vorhanden sind. Gläubiger, die so naiv oder blöd waren, Geld zu geben, müssen die Verluste tragen, niemand sonst. Das war bei Babcock Borsig so und jetzt auch bei Schlecker. in D. gibt es jährlich Tausende von Insolvenzen, die letzlich zu einer Bereinigung der Märkte führen und zu einer gesunden Marktwirtschaft gehören. Der Staat hat sich da garnicht oder wenig einzumischen.
Man lasse die Selbstreinigungskräfte walten und Banken in die die Insolvenz gehen lassen. Ein heilsamer Schock für deren Gläubiger und Spekulanten. Es mussmal richtig knallen! Lieber jetzt als später, denn je länger dieser Murks Eurokrise in dieser Weise (Schuldenunion, Bankenrettung

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otto sundt
otto sundt (drto) - 08.06.2012 18:02 Uhr

Strukturreformen

Clemens Fuest stellt in dem Aufsatz klar fest das nicht nur die südeuropäischen Länder Strukturreformen zu leisten haben, sondern auch die nordeuropäischen Länder. Strukturreformen werden aber sowohl von Politikern, wie auch den Bürgern gefürchtet und abgelehnt. Nun könnte man sagen, dass wenigstens in diesem Punkt sich die deutschen Steuerzahler, die sich noch nie über die Verwendung ihrer Steuergelder, sei es dt.-dt. Währungsunion oder EEG- Subventionen beschwert haben, sich mit den Politikern einig sind. Stattdessen wird hier so getan als ob man die letzten 65 Jahre in einem Wolkenkuckucksheim lebte aus dem man jetzt gefallen ist.

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Claudia Otlo

Wie war das mit Lehmann ....

War es nicht die Pleite einer AMERIKANISCHEN Bank, die die Weltwirtschaftskrise ausgelöst hat? Nehmen die Amerikaner (und Chinesen und Japaner ...) an einer Bankenunion teil? Warum sollen deutsche Garantien (und darum geht es ja am Ende wieder) für spanische, italiniesche, irirsche ... Banken eingesetzt werden, wenn für uns die Pleite einer amerikanischen Bank viel schmerzhafter ist?

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Gerhard Rohlfs

Wer sagt eigentlich, dass Deutschland “aus historischen Gründen” zahlen müsse, oder nicht austreten

...könne?
.
Wer, ist schon klar: Steinbrück, Merkel und der Rest des derzeitigen Parteienkartells. Aber ist auch irgendetwas dran an dem, was sie sagen?
Der II. Weltkrieg, auf den angespielt wird, ist anders als eine Fortsetzung des I. nicht zu verstehen; es ging beide Male aus anglo-amerikanischer Sicht um die Ausschaltung der Handelskonkurrenz, der deutschen und dann auch der japanischen. Erst dadurch wurde der Krieg zum Weltkrieg.
Zur Vorgeschichte, WK I, siehe mein Beitrag „Schlag nach bei Spengler“ v. 2.6.2012, 18:17 Uhr, zum Art. „Bei Fiskalpakt nicht weiter taktieren“:
.
Schon die historische Prämisse für die Rettereien ist also falsch. Erst recht dann die unausgesprochene Schlussfolgerung, dass Deutschland für fremde Schulden aufkommen, und sein gesamtes Volksvermögen für den Erhalt einer gescheiterten Währungsunion, in Wahrheit für bankrotte Banken in USA und GB, opfern solle.

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Gerhard Rohlfs

In der ESM-Prämbel Abs. 13 steht es: Es geht nicht um Europa, sondern um die Rettung der USA

1. Die sog. „Euro-Rettung“ rettet den Euro nicht, sie zerstört ihn. 2. Und es geht noch nicht einmal um Europa, sondern um das Über-Wasser-Halten der Anglo-US-Banken, und damit der USA und GB’s selbst.
Beleg: Siehe ESM-Prämbel Abs. 8: „Von einem Mitgliedstaat des Euro-Währungsgebiets, der um eine Finanzhilfe durch den ESM ersucht, wird erwartet, dass er ... ein ähnliches Ersuchen an den IWF richtet.“
Abs. 13: „Wobei akzeptiert wird, dass der IWF gegenüber dem ESM als Gläubiger vorrangig ist."
.
D.h. wenn ein Euro-Land bspw. 50 % zurückzahlen kann, und selbst das ist bei einigen schon optimistisch, bekommt der IWF sein Geld - und der europäische ESM geht leer aus.
Der IWF ist eine US-Gründung (1944), die USA haben dort immer noch das Sagen.
M.a.W., es geht gar nicht um Europa.
Sondern um das Anzapfen und den Transfer europäischer, d.h. vor allem deutscher Erspanisse in die USA.

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Jörg Bergmann

Bankenrettungsfond besser mit Kapital der Banken ausstatten nicht der EU-Staaten

Bei der Bankenunion muß klar sein, dass auch eine Bank, wie jedes andere Unternehmen der freien Wirtschaft Konkurs gehen kann, ohne dass Staatliche Hilfe im Sinne von "Gutes Geld schlechtem Geld hinterher werfen" geleistet wird. Bisher sind staatliche Rettungsaktionen von Unternehmen (Holzmann, Hoechst, Opel, Schlecker) regelmäßig gescheitert, bzw. Konzerne (GM) haben sich dem gutgläubig bereitgestellten, staatlichen Kapital bedient. Da einige Banken derzeit zu groß (Goldman Sachs, JP Morgan, Deutsche Bank, incl. Postbank. Santander, ..) sind (too big to fail) müssten die Banken so klein zerlegt werden, dass eine Insolvenz den Finanzmarkt nicht ins Wackeln bringt. Der Begriff Bankenunion suggeriert das Gegenteil: die Verstaatlichung der Banken. Ein demokratischer, politischer Eingriff in ein im Wettbewerb stehendes Unternehmen ist immer fatal. Ein Unternehmen ist keine Demokratie, sondern der Unternehmer entscheidet und trägt das Risiko des Scheiterns. Nicht die demokratischen Bürger u

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Winfried Böhme

Es reicht mir mit diesem falschen Solidaritätsgerede!

Die letzten 15 Jahre wurde dem deutschen „Untertanen“ die Eigenverantwortung gepredigt: Er solle selber vorsorgen, für seine Ausbildung, seine Rente, seine Pflege usw. Da wurden Kampagnen gestartet, gegen den Missbrauch der Sozialsysteme, gegen Sozialkosten, die man sich nicht leisten könne. Am Ende musste das Bundesverfassungsgericht Harz-IV um 5 Euro anheben. Sobald es um Europa geht, höre ich nur noch „Gemeinschaftlichkeit“, „Solidarität“ usw., obwohl es allein darum geht, dass Deutschland für andere mitbezahlt und zwar nicht nur für irgendein hypothetisches Risiko, sondern für längst eingetretene Schäden, für Pleitesysteme, die ganz offensichtlich in der Verantwortung fremder Regierungen, Banken und Wähler liegen. Als Steuerzahler möchte ich nach all den Milliardenzahlungen nun lieber jedem deutschen Harz-IV-Bezieher die Abendschule, ein komplettes Studium samt Babysitter und Erholungsreisen bezahlen, als nur einen weiteren deutschen Rettungscent ins Ausland überwiesen zu sehen.

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otto sundt
otto sundt (drto) - 08.06.2012 15:03 Uhr

Volkssport

Bankenbashing scheint Fussball als Volkssport abgelöst zu haben. Da drängt sich leicht die Vermutung auf das eine Menge Leute ihr Geld am Automaten holen oder irgendwo unter dem Rasen, eventuell auch unter der Matratze vergraben haben. Wahrscheinlich sogar in nationaler Währung in der Hoffnung, das diese wieder Gültigkeit bekommt. Dabei wird leicht vergessen das Euro-Mitgliedsstaaten mitsamt ihren Bürgern schon seit Einführung des Euro denselben als jeweils nationale Währung handhaben, was andererseits die Ursache der politischen Differenzen in der EU und im Euro-Raum ausmacht. Deutschland und seine Bankkunden bilden da keineswegs eine Ausnahme. Wenn man in Deutschland wüsste, auf welch niedrigem Niveau die untereinander eng verflochtenen Banken in der EU, im Gegensatz zu US-Banken, durch Einlagen abgesichert sind, wäre das Problem- und Krisenbewusstsein etwas stärker ausgeprägt. Aber hier verfällt man eher in Nationalpanik wegen eines Tsunami im Pazifik.

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Paul Banaschak

Herrn Fuest wird hier schon Unrecht zuteil

denn seine Ausführungen sind serh wohl überlegenswert. Das Problem ist allerdings der europäische Aufsichtsrat. Wer soll in diesem sitzen. Und wie sind die Stimmenverhältnisse geregelt?
Eigentlich könnten es nur Schweizer sein (ausser J. Blatter natürlich) die in dem Gremium sitzen dürften.
Die Frage ist auch die der Durchgriffsrechte. Wie sollten diese gewährleistet werden.
Nein, das ist schön gedacht, aber leider in der Praxis nicht umsetzbar.
Die No-Bailout-Klausel hat ja den Henkel, Sarazzin usw. damals auch überzeugt. Heute sind beide entschiedene EUR-Gegner. Hätten die beiden mal früher etwas über die Ordnungspolitik gelesen, hätten sie sich von solch schönen Floskeln schon damals nicht in die Irre führen lassen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.06.2012 18:15 Uhr
Christoph Gruber

Beitritt der Schweiz in die Bankenunion?

Die Schweiz ist das einzige Land in Europa, das solide finanziert ist, eine tiefe Arbeitslosigkeit (3%) und eine eigene, harte Währung hat. Nur falls die Schweiz vom kollektiven Wahnsinn ergriffen würde, träte sie einer europäischen Bankenunion bei. Nicht einmal eine Mehrheit für den Beitritt zum maroden und zerfallenden Gebilde "EU" fände in der Schweiz eine Meh

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Dieter Scheidemandel

Bankenunion

Wer nun auch noch eine Bankenunion empfielt, hat aus dem Euro-Debakel immer noch keine Lehren gezogen. Er will die Verantwortung wieder auf ein Gremium verlagern, obwohl der Beweis erbracht ist, dass eine Gemeinschaftshaftung zur Verantwortungslosigkeit der Gremiumsmitglieder führt. Erfolgreich ist nur die schnelle und direkte Strafe durch Insolvenz und persönliche Haftung der Vorstände etc., wobei die Entscheidung hierüber nicht von Politikern getroffen werden darf.

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Erich Heini

Schwimmfest

Bekämpfung des Feuers mit Kerosin. Immer weniger Subsidiarität und damit nochmals grössere Kalamität. So läuft das seit 20 Jahren. Europas Schwimmfest.

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thomas röver

bankenunion -niemals

die bankenunion wär ein weiterer todesstoß für den euro.hat es der schreiber immer noch nicht begriffen:die einzelnen länder und die einzelnen banken müssen in eigenverantwortung handeln. die banken sind doch der grösste giftpilz in der eu. nur verstaatlichung der grossbanken hilft , ohne boni.
ein gemüsehändler käuft morgens verantwortlich ware zum ek-preis ein, und verkauft siedann. abends hat er einen realen gewinn aufgrundlage anständiger haushaltsführung.
was haben die banken gemacht:giftpapiere ,asoziales verhalten letzlich zeichnet ihr geschäftsgebaren aus. giftpapiere ,spanische schrottkredite an bauunternehmer kann man nicht verstaatlichen.!!!!!

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Alba Maria
Alba Maria (albamar) - 08.06.2012 13:59 Uhr

Vertrauen in eine Bankenunion?

Man muss ja schon mal anerkennen, dass Herrn Fuest in seiner Analyse von einer fehlender demokratischer Legitimation sowie von fehlender Unterstützung in der Bevölkerung für eine Fiskalunion spricht. Das ist mehr als ich bisher von unseren Politikern gehört bzw. gelesen habe.
Nur wird einer Bankenunion ebenfalls das Vertrauen der Bevölkerung fehlen. Nach über zwei Jahren sogen. Euro-Rettung durch die EU und Regierungen der Euro-Länder ist das Vertrauen der Bürger wohl auf dem Nullpunkt angekommen. Darauf zu hoffen, dass eine europäische Bankenaufsicht funktioniert ist daher aus meiner Sicht so ähnlich wie darauf zu hoffen, dass die Euro-Länder sich plötzlich an die Maastricht-Kriterien und den Lissabon-Vertrag incl. der No-Bailout-Klausel halten. Auch der Fiskalpakt wird hier keine Besserung bringen. Sollte also eine Bankenunion installiert werden, dürften auch hierzulande die Bürger ihr Geld von den Konten abziehen.

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stefan maier
stefan maier (sxyxs) - 08.06.2012 13:37 Uhr

Nein brauchen wir nicht

Weil eine Bankenunion nur alle europäischen Länder kollektiv in die Abhängigkeit treibt.Nur wird unsere Regierung die EM und die Olympiade genau dazu nutzen das Land in eben jene Abhängigkeit zu führen.

Jedes kleine Kind weiss dass uns jedes weitere Versprechen und jede weitere
Problemlösung zum EURO,seit Einführung desselbigen immer tiefer in die Krise und Abhängigkeit treibt.
Warum das so ist?
Unser Geldsystem(kreiert von Rothschild /Oppenheim) ist kein Geldsystem sondern ein Schuldsystem und es wird durch den Zinstrick unbezahlbar.

Wer meint dass das alles hier zum Wohle der Bürger ist sollte sich mal Fragen woher die ganzen Goldman Sachs Trojaner auf einmal herkommen die an der Spitze des EZB ,Italiens oder(ehemals)Griechenland rumhängen.

Wenn schon die eigenen Politiker offensichtlichst nicht für ihr Volk arbeiten -für wen werden dann Monti,Papademos u Draghi dienst tun u warum ist selbst der grüne(husthusthust) Trittin bei den SuperkapitalistenBilderberger rumlungert

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Wilhelm Surmann

Sie als Ökonom sollten es besser wissen, Herr Fuest

Eine Bankenunion, soso. Banken verhalten sich ohnehin schon stark kartellähnlich, lasst sie uns ruhig noch etwas enger zusammenschweißen.

Ich ärgere mich über diesen Artikel. Es gibt bereits ein Konzept. Ein Unternehmen, auch eine Bank, das pleite ist, ist pleite. Andere werden seine Funktion im Markt einnehmen, sofern sie gebraucht wird. Das ist das ganze Konzept. Freiheit und Verantwortung. Die kurzfristigen Folgen einer Pleite sind gegebenenfalls abzufedern (allerdings auch nicht zu 100 Prozent, denn auch die Sparer und andere Bankpartner sind in der Pflicht, sich über die Seriosität ihres Geschäftspartners Bank Gedanken zu machen), die langfristigen Folgen werden Verhaltensänderungen sein, die Banken zu vorsichtigerem Verhalten veranlassen werden.

Unternehmen müssen pleite gehen können. Das ist eine der Grundideen der Marktwirtschaft. Banken sind Unternehmen. Wieso werden ausgerechnet bei Banken alle auf einmal derart marktskeptisch? Wo ist die FDP, wenn man sie mal braucht?

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