20.06.2012 · Nicht nur die Zukunft Griechenlands ist offen. Auch die Lage Spaniens, Zyperns und Italiens ist fragil. Ein Überblick.
Von Werner Mussler, BrüsselRichtlinien für Lesermeinungen
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Das Ganze erinnert etwas an den Zerfall des Ostblocks
so ging Russlands Imperium auch den Weg alles irdischen. Die Politszene verteidigte stur den richtigen, alternativlosen, zum Wohle des ganzen Volkes erforderlichen, unverzichtbaren Kurs der weiteren Festigung des Sozialismus. In der Buergerschaft der DDR gab es seit Gorbatschow ebenfalls ein paar Aufrechte, die mit ihrer Kritik nicht mehr hinter dem Berg verhielten. Aber eben nur ein paar bei uns in Leipzig. Im Juni 89 waren es vielleicht 100, im August 300, Im Sept. 1000/5000/20000/100000 Demonstranten. Es bedurfte nur eines Anstosses, dies war die Oeffnung der ungarischen Grenze. Vielleicht begreift die Jugend, das sie hier verkauft wird, also ein Ereignis muss her.
Wir haben gerade - trotz gesetzlichen Anspruchs ab drei Jahre - eine Ablehnung eines KITA-Platzes bekommen, da unsere Heimatstadt nicht genügend Geld hat. Man könnte nur noch heulen - oder eine neue Partei gründen, die sich für die Rechte der Deutschen stark macht.
Damit wird doch die Anzahl der Länder, welche die zentrale Voraussetzung für einen einigermassen homogenen, gemeinsamen Währungsraum bilden, ständig grösser. Der Euro-Süd nimmt Formen an. Jetzt fragt es sich nur noch, wie lange die potentiellen Mitglieder des Euro-Nord noch so tun, als bekümmere sie dies alles nicht. Als bräuchten sie auch eine Schwachwährung. Bei deren Durchsetzung das Parlament bald nur noch zum Durchwinken aufgeboten wird. Die eigentlich zum Schluss dieser Euro-Krücken-Zwängerei einzig noch verbleibende, wirklich schwer zu beantwortende Frage ist jene nach dem Platz Frankreichs. In wirtschaftspolitischer Betrachtung passt dieses Land mit seiner Wirtschaftspolitik aus dem Horrorkabinett perfekt zum Euro-Süd. Poltisch beurteilt, wird's heikler. Aber letztlich werden auch hier Lügen kurze Beine haben.
Informativ-aber längst nicht vollständig
Die vorgestellten Länder sind seit Jahren als Kandidaten bekannt. Mich wundert, warum nicht zwei weitere Länder längst offen benannt werden, die im Umfeld der genannten Instituionen schon längst seit einem halben Jahr -zwar noch leise, aber vernehmbar-gehandelt werden: Frankreich und Belgien.Auch wenn wir derzeit jeden Tag EM oder so feiern:Es dürfte wirklich keinen mehr wundern, wenn wir von einer wirtschaftlichen Euro-Ohnmacht in die nächste taumeln. Unterhaltung bzw. Untenhaltung hin oder her...
"Immer mehr Euro-Länder stehen auf der Krisenliste" - nur unsere Politiker begreifen NICHTS !!
... Aber vermutlich hält man den EURO weiterhin am Leben, weil er
keine Patientenverfügung unterschrieben hat, die regelt, dass, wenn
keine Hoffnung mehr besteht, die Apparate abgeschaltet werden sollen.
Übrigens Frankreich fehlt tatsächlich auf der Liste. Rumours
besagen, dass alleine 2 französische Banken (Namen bekannt) einen -
nur kurzfristigen - Finanzbedarf von mindesten einer halben Billion Euro
haben. Das wahre Desaster hält die französische Regierung noch
schön unter der Decke, wenn man anderen Marktgerüchten glauben
kann. Ich denke, dass dies tatsächlich der Realität entspricht
und Frankreich ebenso pleite wie Spanien ist - und F soll unser
Hauptpartner für die ILLEGALEN Bail-Outs sein! Von Deutschland
wissen wir, dass Eurobonds die Refinanzierung unserer eigenen Schulden
extrem verteuern würde. Hingegen schreit Hollande gerade nach
diesen Eurobonds - das ist ein sehr starkes Indiz dafür, dass er
die zukünftige Finanzierung Frankreichs aufs äußerste
gefährdet sieht.
Danke Hr Noll, unser Prophezeiung Spezialist,
der jeden Tag seine Kristalkugel sprechen lässt.
@Hr. Paria - abwarten, es braucht nur ein ....
.... ein paar Wochen Geduld.
@ Paria
Ihr Einwand trifft ins Schwarze! Es ist zwar unklar wie Sie es gemeint haben, aber die ganze EU steckt tief in in der Krise, selbst die Länder die einen vergleichsweise niedrigen Schuldenstand haben, wozu Deutschland eben nicht gehört. Hier herrscht aber die seltsame Auffassung, dass man in Deutschland eben fleissig, sparsam und vernünftig ist, eben das Modell für ganz Europa, wenn nicht gar für die Welt abgibt. Und dann wundern sich die Leute hier, dass man in Brüssel und anderswo sich Rettung und Hilfe von den ach so fleissigen Deutschen erhofft, die ihre Gelder auf südeuropäische Konten angelegt haben, ohne sich nach den Sicherheiten erkundigt zu haben. Besonders fleissig ist man hierzulande im Gesetze produzieren, was die Bundesrep. zum bestreguliertesten Staat und überregulierten Markt gemacht hat, gefolgt von der EU mit ihren Richtlinien, die laufend das Subsidaritätsprinzip und die Parlamente unterlaufen.
@ Noll. Herr Noll, Fakten statt Rumors bitte!
Ausser Rumors, können Sie bitte Ihre Behauptung mit Fakten untermauern? Ausserdem, weil Sie sich anscheinend an die Gesundheit der französischen Banken interressieren, wissen Sie wie hoch die Engagements der deutschen Banken in GR, IT, SP, PT sind und ob die Risiken der deutschen Banken in diesen Ländern genügend bedeckt wurden? Ich lasse Sie mal darüber forschen. Die Antwort würde mich an Ihrer Stelle beunruhigen.
Die Liste der zu rettenden wird immer länger. Schaut man sich aber
die Länder genauer an, so drängt sich zu erst einmal die Frage
auf, warum sind das alles Südländer. Ausnahme Belgien welches
auch schon immer mehr oder weniger Pleite war. Auch Frankreich
gehört für mich dazu.
Italien kann sich selber aus dem Sumpf ziehen. Italien ist wohlhabend.
Gerade in Italien bietet sich die Auflegung einer Zwangsanleihe daher an
genauso wie in Frankreich. Allerdings wird Frankreich m.E. noch vor
Italien abstürzen.
Was ist, wenn all diese misserabel geführten Länder unter den
Rettungsschirm wollen. Dann sind die Retter hoffnungslos
überfordert! Daher ist es m.E. besser jetzt reinen Tisch zu machen,
die Risiken sind noch zu beherrschen, als weiter zu warten. Eine ganz
grosse Gefahr sehe ich in Hollande. Wenn der seine Ideen verwirklicht,
dann gehen in Europa die Lichter.
Der Euro schafft keine Sicherheit. Der Euro hat das Potential für
einen Bürgerkrieg.
Spanien hat eine Eigentumswohnungsquote von 70%
Deutschland hat nur 50% unter anderem wegen der Lohnzurückhaltung
und der Steuer- und Abgabenbelastung, die jedes gesunde, menschliche und
vernünftige Maß vollkommen ins Absurde zieht.
Ich nehme an, dass es dann unter "soziale Gerechtigkeit" oder
die SPD "starke Schultern müssen mehr ertragen"
fällt, dass der deutsche Mieter, der sich wegen der benannten
Gründe keine Eigentumswohnung leisten kann den anderen die Raten
für deren bezahlt.
Jeder der sich nicht beim Bündnis Bürgerwille beteiligt um
gegen den ESM zu klagen oder etwas anderes gegen die grässliche
Verschwendung unserer Lebensgrundlage unternimmt, ist wie ein Lemming,
der seiner blinden Regierung folgt und als einzige Belohnung für
unendliche Mühen einen tödlichen Absturz zu erwarten hat.
Aber es gibt eine Solution! Altmaier meint, dass wenn der Strom 3%
teurer wird, der Bürger dann 3% Strom sparen muss, dann merkt man
gar nichts von den Erhöhungen...mir wird gerade speiübel...
(in Berlin ist das Denken 97% teurer geworden)
Ja, Herr Magiera das von Altmaier habe ich auch gehört (Bay. FS 3).
Mir ist es genauso ergangen wie Ihnen. An solch einer Bemerkung erkennt man die Verachtung die diese Sorte Volksvertreter (besser Volksverräter) ihren eigenen Wählern und den Menschen in unserem Land entgegenbringen. Ich habe selten einen Menschen als so widerlich empfunden, wie Altmaier in diesem Moment. Man kann nur hoffen, dass sich diese unverschämte und zudem noch völlig unqualifizierte Äußerung von Altmaier im Internet millionenfach reproduziert und die Menschen endlich merken, dass solche Figuren ihre Wählerstimmen nicht verdienen.
Um es einmal zynisch zu betrachten:
Sie verwenden in Ihrer Überschrift nicht die offizielle
Sprachregelung; Begriffe wie Krise oder Krisenliste sind unerwünscht.
Wenn man wechselweise die Staatennamen im Artikel gemeinsam mit den
Worten "auf gutem Weg" googelt, wundert man sich, wer alles in
der nahen Vergangenheit jeweils die Staaten auf genau diesem - guten -
Weg bereits gesehen hat.
Ich gehe davon aus, dass als nächstes das Triple-A von Deutschland
"auf gutem Weg" ist.
Sind wir der letzte Dominostein?
Alle Wirtschaftskrisen beginnen irgendwo in der Welt und enden irgendwo anders. Die letzte große Krise der 80er Jahre begann in Thailand und endete ein paar Jahre darauf mit dem Zusammenbruch der russischen Wirtschaft. Die jetzige Krise begann bekanntlich mit Lehman, doch wer hätte gedacht, dass wir der letzte Dominostein sein würden?
Ein Brand macht den Euro-Spitzen-Dilettanten wieder einmal seine Aufwartung
S u. I gelingt es - wie i.d.V. den Griechen, die beim Schuldenmanagement
völlig versagenden Euro-Granden mit Hektik auslösendem Gieren
nach Geld zu konfrontieren.
Anstatt im Vorfeld dafür zu sorgen, dass die wiederholt falschen
roten Zahlen von I u. S aufhören u. man mit den Schuldnerstaaten
verlässliche Verlustzahlen u. den Hilfsbedarf in Ruhe ermittelt,
überlässt man es den Schwachschuldstaaten, das Ende der
Fahnenstange zu erklären, wenn das Feuer ausgebrochen ist.
Dann bricht in Brüssel Hektik aus, man kann aber nicht nachholen,
was vorher schlafmützig versäumt wurde. Die Branmauer mu
Das dilettantische €-Schuldenmanagement bildet wieder einen
beliebten Nährboden für die Spekulation auf die jeweils in
Brand stehenden Schuldnerländer, jetzt I, S u. Z.
Da es wieder brennt, werden wieder Stimmen laut, die Brandmauer
höher zu setzen.
Dabei ist bekannt, dass gegen die Schuldenwurstelei von
Euro-Spitzen-Dilettanten kein Kraut gewachsen u. keine Brandmauer
ausreichend ist.
Zypern zu retten, heißt Geldwäsche, Korruption und Steuerbetrug zu retten
Zypern ist so etwas wie Russlands Flugzeugträger der
Geldwäsche im Mittelmeer.
Russische Exporteure, die im Heimatland Gewinnsteuern umgehen wollen,
gründen im ersten Schritt ein scheinbar eigenständiges
Unternehmen auf Zypern.
An dieses Strohmannunternehmen wird russisches Exportgut billigst
verkauft. Im russischen Ursprungsland fallen auf diese Weise geringste
Ertragsteuern an.
Das Strohmannunternehmen auf Zypern verkauft anschließend das
Exportgut zu deutlich
höheren, weil dann marktüblichen Preisen.
Der zypriotische Steuerverschiebebahnhof funktioniert, weil das
parasitäre Zypern für solche Strohmannunternehmen eine extrem
geringe Vorzugsbesteuerung bietet.
Nun waberte auf Zypern faktisch unversteuertes Geld, das ein ebenso
parasitäres System von Bankdienstleistern vermehrt im korrupten
Griechenland anlegte.
Im Resultat besteht nun der Steuerdumper+Parasit Zypern ( der nicht nur
Russland betrügt) darauf ,dass die EU-Steuerzahler Russlands
korrupten Oligarchen die Beute rettet.
Damit
unterscheidet sich das zypriotische Geschäftsmodell nicht wesentlich vom maltesischen oder iríschen. Auch nicht vom rumänischen oder bulgarischen, nur dass die (noch) nicht Mitglieder der EURO-Zone sind. Früher gingen solche Schurken schlicht pleite oder verloren Kriege, heute kassieren sie Unsummen von anderen... Es ist wirklich erschütternd, wie weit wir mit unseren Politikern im Schlamassel gelandet sind. Da kommen wir nie wieder raus.
Es ist keine Schuldenkrise. Es ist eine Verfassungskrise. Die Schulden sind ein Korollar.
GG §20, (2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen (haben Sie Europa Wahlen mit mehr als 50% Beteiligung? Mit gleichem Stimmgewicht für Alle?) und Abstimmungen (haben Sie hier eine Abstimmungskultur? ) und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt. (haben Sie jemals erlebt, dass der Bundespräsident einen vorgeschlagenen Minister, Beamten nicht ernennt - was sein Recht ist? haben sie jemals erlebt, das die hiesige Rechtssprechung der EU auch nur eine Ihrer Direktiven und Verordnungen für nichtig erklärt? ). Wir haben eine Verfassungskrise, weil die Gemeinschaft der Bürger von Entscheidungen abgedrängt ist.
…Zinssatz DE +1% => Zinslast DE +20.000.000.000 € (zu erwarten ist eine Steigerung > 2%)...
Aktuelle Verschuldung DE: ca. 2.000.000.000.000 €
Zinslast 2011: ca. 62.000.000.000 €
Bundeshaushalt 2012: ca. 306.000.000.000 €
Aufteilung:
1. Arbeit und Soziales (126.446 Mio. Euro)
2. Verteidigung (31.682 Mio. Euro)
3. Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (25.360 Mio. Euro)
4. Gesundheit (14.467 Mio. Euro)
5. Bildung und Forschung (13.005 Mio. Euro)
6. Familie, Senioren, Frauen und Jugend (6.510 Mio. Euro)
7. wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (6.333 Mio. Euro)
8. Wirtschaft und Technologie (6.165 Mio. Euro)
9. Innenministerium (5.491 Mio. Euro)
10. Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (5.296 Mio. Euro)
11. Finanzen (4.498 Mio. Euro)
12. Auswärtiges Amt (3.305 Mio. Euro)
13. Bundeskanzlerin und Bundeskanzleramt (1.825 Mio. Euro)
14. Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (1.578 Mio. Euro)
15. Justiz (488 Mio. Euro)
Wo sollen da 20.000.000.000 € gekürzt werden ?
...mittelfristig stimmt diese Rechnung...
...und da wir es selbst bei sprudelnden Steueraufnahmen nicht geschafft
haben, eine Netto-Neuverschuldung zu vermeiden glaube ich keine Sekunde
an einen drastisch kleineren Haushalt und eine entsprechende Schuldentilgung.
Vielmehr ist bei den absehbar kommenden Schwierigkeiten (die gute
Konjunktur wird nicht ewig halten) mit noch deutlich höheren
Haushalten und Schuldenständen zu rechnen.
Zudem bin ich bei der Kürzungsfrage von nur 1% Steigerung
ausgegangen - und das wird sicher nicht reichen.
Sollte es zu einer weiteren Aufblähung der Geldmenge (z.B. durch
Kauf von italienischen Staatsamleihen durch die EZB oder ESM-Aktionen)
kommen, wird eine Inflation immer wahrscheinlicher.
Leider hatte die Limitierung auf 1000 Zeichen eine ausführlichere
Darstellung verhindert
Gekürzt?
Da werden Steuern erhöht.
Da hätten wir
- 6 %-Punkte auf die MWSt
- PKW-Maut
- Energiesteuerm aller Art
- Wegfall des Ehegattensplittings
- Einführung einer Vermögensteuer ab 250 TEUR Vermögen
Bei der Phantasie müsste ich eigentlich Staatssekretär im
Finanzminsiterim werden ;-))
Ihre Rechnung stimmt so nicht.
Muss die Finanzagentur des Bundes mehr Zinsen bieten um Staatsanleihen
verkaufen zu können so bedeutet das nicht, dass plötzlich auf
alle Schuldtitel höhere Zinsen gezahlt werden müssen. Das sind
die kleinen Tranchen die regelmässig aufgenommen werden, Das dauert
Jahre bis das umgeschichtet ist. Genügend Zeit hoffentlich für
einen drastisch kleineren Haushalt.
Die Verteidigung zusammenzustreichen wäre ein lohnenswerter
Schritt, auch die Zuschüsse zur Rentenversicherung. Renten mit
Schulden zu finanzieren ist dumm, dann lieber die Steuern soweit
erhöhen dass man ohne neue Schulden auskommt.
Die Seelenmassage und das sich selbst in die Tasche lügen geht in eine neue Runde.
Dabei steht unabdingbar fest, dass kein Mitglied dieser
Ewigkeitswährung dem System entkommt - es sei denn, jetzt und
sofort würde die Reißleine Austritt gezogen.
Geht man nach der Gewichtung als Rangfolge der akut bedrohten bzw. die
den Euro-Klub existentiell bedrohen Länder, dann lautet diese:
Frankreich, Italien, Spanien, Belgien, Griechenland, Portugal, Irland,
Zypern. Dass F und B nicht genannt werden ist wohl nur Lagarde und van
Rompuy geschuldet.
Hätten wir eine "Stammtisch-Politik" (direkte Demokratie
a la Schweiz) dann wäre der Spuk längst beendet. So aber geht
das Gewürge weiter bis zum bitteren Ende.
Dabei wäre es dringend erforderlich, alle nationalen Kräfte zu
bündeln, um sich auf das nahe Ende des exponentiellen Geldsystems
vorzubereiten, um die damit verbundenen Turbulenzen und
gesellschaftlichen Verwerfungen so gut es eben geht abzufedern. So viel
Weitsicht ist allerdings bei der Qualität unserer Politiker und der
sie beratenden Ökonomen nicht zu erwarten.
Der Witz ist kaum kaum noch zu übersehen!!
"Der Ruf nach der Aufstockung des Rettungsfonds wird
größer...."
Wer soll denn den Rettungsfond noch aufstocken????
Jene für die aufgestockt werden muss sind 3 von den 4
größten Einzahlern in den Fond!!!!
Einzig Deutschland soll am Ende die volle Last des Fonds tragen.
PS.: Heute schon den Wirtschaftsteil gelesen: Deutsche Wirtschaft hat
ein minus im ersten Quartal. Langsam kommt die Krise auch bei uns an.
denn die Euro-Krise ist eine Vertrauenskrise und auch in Deutschland
kann man niemanden mehr vertrauen. Nicht den
"Wirtschaftsweisen" und schon garnicht den Politikern. Ergo,
das Volk bekommt Angst und fängt an sein Geld zu Hause zu sparen.
Somit bricht die Wirtschaft weiter ein.
Lächelnd demontieren unsere Politiker das eigene Land und
verschenken unser Hab und Gut in den Rest der Welt.
Wie lautet noch einmal der Eid, den jeder deutsche Politiker leisten muss?
"Zum Wohle des DEUTSCHEN Volkes..."???
Auf geheiß von einigen dutzend milliardären verabschieden die
korrupten politiker in europa als millionäre in spä, siehe
blair, sarkozy, schröder, steinbrück etc, gesetze um sich noch
mehr zu bereichern.
allein steinbrück hat lt. lobbycontrol 2011 mehr als 800 000 €
durch "vorträge" vor bankstern kasssiert.
Das Wort "Anpassungsbedarf" ist grossartig, denn es wird in
einem Zusammenhang in diesem Artikel nicht erwähnt: Es besteht
dringender Anpassungsbedarf seitens der europäischen und vor allem
der deutschen Steuerzahler an der Strategie der EUR-Gruppe bzgl. der
Erpressungs-Staaten aus dem ClubMed Europas!
Griechenland ist verloren, da gibt es nicht viel zu deuten. Wenn man die
Griechen nicht endlich ihren eigenen Karren vor die Wand fahren
lässt, werden die Spanier und Italiener über kurz oder lang
ihre Reformen erst zu Reförmchen machen und dann
zurückzunehmen. Das ganze faule, korrupte griechische Volk
über die Klippe springen zu lassen würde ungeahnte
Motivationskräfte bei unseren PFIIGS-Freunden freisetzen, denn die
hätten dann endlich mal den Abgrund vor Augen und nicht nur die
Idee, dass es Angela schon richten wird.
Auch die Ungerechtigkeit, dass arme Länder wie die Slowakei das
Dolce Vita in dem Moloch am Mittelmeer bezahlen müssen, würde
beendet. Da ist Anpassungsbedarf!
Walpurga Müller-Schmidt
Eine derart beschränkt-nationalistische Sicht der Dinge - "Das
ganze faule, korrupte griechische Volk" - wie Sie sie hier
verbraten, mag man eigentlich gar nicht mehr kommentieren!
Nur soviel sei gesagt: Wenn das griechische Volk für die
Verschuldung ihres Staates verantwortlich sein soll, dann sind die
deutschen Bürger ebenso verantwortlich für die des deutschen
Staates - einschliesslich der von ihm übernommenen
Rettungsschirm-Verpflichtungen! In Wirklichkeit weiss jedoch jeder nur
einigermassen gebildete und informierte Mensch, dass die Bürger in
beiden Staaten weder zu all diesen politischen Entscheidungen -
Schuldenmachen, Garantien abgeben etc. befragt wurden noch deren
Nutzniesser waren.
Die Länder brauchen keine Kredite sondern Reformen
die weh tun. Die Party ist vorbei. Basta.
Und welche Länder haben wir vergessen?
Belgien z. B.! Irland bleibt ein Problemfall! Und auch Frankreich ist ein Wackelkandidat! Und ehrlich gesagt: Eigentlich stehen wir auch mit dem Rücken ziemlich dicht an der Wand! Aber: Was ist mit den USA? Was mit Großbritannien? Über Japan wollen wir gar nicht erst sprechen! Luxemburg steht gut da - was für eine gute Nachricht! Das Kuriose: Über Großbritannien als Kleinstwährungsraum und mit einer Verschuldung jenseits von gut und böse sowie einer darniederliegenden Wirtschaft bleibt von den Ratingagenturen unbehelligt, ebenso die USA. Letzteres ist schon deswegen erstaunlich, weil eigentlich die ganzen USA ein einziges potemkinsches Dorf sind. Wer sich Mal die Infrastruktur dieses Landes ansieht - dagegen ist selbst die griechische Infrastruktur vorbildlich! Und damit sind wir beim Kernproblem der Eurokrise: Der angelsächsischen Allianz, um den Euro zu vernichten! Die USA werden keine Zweitleitwährung neben dem Dollar akzeptieren, erst Recht keine neue Leitwährung!
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.06.2012 09:40 UhrSchuldzuweisungen an andere sind unangebracht
Mag sein, dass es in den USA/GB Kreise gibt, die den Euro schwächen
wollen. Aber das ist garantiert nicht "das Kernproblem". Zumal
keiner in USA/GB einen Vorteil hat, wenn der Euro zerfällt, denn
das würde mit Sicherheit auch ihr eigenes Schuldenkartenhaus
gefährden. Nein, die haben ein vitales Eigeninteresse am
Überleben des Euro (bzw. am Hinauszögern des Bankrotts, auf
den wir derzeit weltweit zusteuern).
Unsere Probleme in der EU (genau wie die Probleme der USA/GB) sind
SELBST verschuldet:
- Zu hohe Verwaltungskosten & Staatsausgaben
- Zu hohe Staatsverschuldung
- Staatsinterventionen, die teuer aber letztlich nur Strohfeuer sind
(Bail-outs, div. sonstige "Rettungsaktionen" )
- Banken zu wenig, aber reale Wirtschaft zu stark reguliert
- ...
Daher sind Schuldzuweisungen an die USA/GB oder "böse
Spekulanten" völlig unangebracht.
In der Kaufkraftstatistik steht Deutschland
im Gegensatz z.B. zu Luxemburg, zwar nur an 7. Stelle in Europa, hat aber seit 1976 bis 2008 mehr netto in die EU eingezahlt als alle Mitglieder zusammen. In der Krisenbewertung geht so etwas in Brüssel ungeniert unter.