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Donnerstag, 20. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Schuldenkrise Greek Exit

 ·  „Helft euch selbst“, blafft jetzt sogar IWF-Chefin Christin Lagarde die Griechen an. Ein Austritt aus dem Euro wird mit jedem Tag wahrscheinlicher.

Artikel Bilder (4) Lesermeinungen (67)

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Verstehe ich nicht...

also, wenn die schwachen Griechen den Euro verlassen, muesste der doch nach kurzen Turbulenzen staerker werden. Wer wird denn da an seinem Stammtisch nun schon wieder nervoes?

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Michael Arndt

Europa verliert sich erneut im "klein-klein"

Das Griechenland erledigt ist und aus dem Euro ausscheiden muss, steht bereits fest.
Gleiches gilt dann aber sofort für Spanien und dann in Folge für Portugal (Zypern sowieso, aber wen interessierts?).
Diese Aktion würde Deutschland jenseit der 150 Mrd. kosten und uns damit ebenfalls ruinieren.
Holland, Österreich und Finnland wären dann schon Geschichte (finanziell gesehen).

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Harald Dunke
Harald Dunke (Nosobem) - 28.05.2012 10:12 Uhr

Griechische Eliten

Etwas kommt mir in der ganzen Griechenlanddiskussion immer zu kurz:
Stimmt es, dass reiche Griechen mehr Geld und Immobilienvermögen im Ausland gebunkert haben, als die Staatsschulden "ihres" Landes ausmachen?
Wenn ja, dann koennten sie doch jetzt der Politik helfen, die ihnen vorher den Erwerb ermoeglicht hat?
Gruss von Nosobem

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Winfried Böhme

Die Eurofanatiker fürchten den Erfolg des Grexit genau so wie den Misserfolg!

Warum fürchten Sie den Erfolg? Wegen der „Ansteckungsgefahr“, die dann jedoch keine Ansteckung mehr wäre, sondern eher eine Genesung. Was könnte passieren , wenn die Griechen demnächst austreten und dieser Austritt nach einem chaotischen Zwischenspiel plötzlich anfängt Früchte zu tragen, also durch Abwertungen und zurückgewonnene Wettbewerbsfähigkeit der berühmte Silberstreif am Horizont wieder sichtbar wird? Ich bin mir ziemlich sicher, dass dieses Erfolgsmodell dann auch in den anderen Ländern Schule machen wird. Dann würden auch die Spanier, Portugiesen, Italiener, ja schließlich auch die Franzosen austreten wollen und das Projekt Euro wäre auf diesem Wege ebenso abgewickelt, wie wenn Deutschland direkt zur DM zurückkehren würde. – Es ist wirklich tragisch, wie die Ideologie und der Machttraum von Großeuropa verhindern, dasjenige zu unternehmen, was eigentlich vernünftig und unumgänglich ist.

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Sophia Orti
Sophia Orti (rum) - 28.05.2012 08:42 Uhr

Die Idee einer Parallelwährung habe ich auf diesem Forum viel früher als Thomas Mayer ausgedrückt

Zwar anders und mit etwas, was mit der EU unerträglich ist: kontrolle des Außenhandels, um die Bilanz zu aktivieren. Und so optimistisch bin ich auch nicht, denn das Ziel einer solchen Lösung ist, dass Griechenland ihre Schulden zahle, und das setzt diese Absicht voraus.

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Ronny Schaffer

Diese Freundschaft ist auf Lügen gebaut

Wenn das augenzwinkernde Flunkern der Steuerhinterziehung und Staatsbetrügerei wirklich nicht mehr lustig ist, spielt man den Beleidigten und pocht auf den Stolz. Wer fragt eigentlich nach dem Stolz der Geberländer, die sich abmühen wie ein Amselpaar und dann noch beschimnpft werden? Der Euro ist leider auch eine Überschätzung der sozialen Kompetenz und Fairness einer Völkergemeinschaft wie der in Europa. Im Ideal und in kleinen Gruppen möglich, fehlt allen (mitunter auch den Deutschen) einfach die eurozentrische Empathie und der absoltuten Willen, Kompromisse in dieser Völkerfreundschaft einzugehen. Letztlich ist es den Ländern egal, ob diese etwas beitragen, Hauptsache der Nutzen ist ganz profitorientiert möglichst groß und irgendiwe wird es schon gehen. Eben nicht. Viel zu nationalbezogen agieren alle Länder, die Gemeinschaft ist (noch?) ein mehr gewolltes denn gekonntes Ideal, dass nur durch Zwang (Konkurrenz durch getrennte Währungen) in einem dynamischen Fließgleichgewicht endet.

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Ulrich Hinderer

Frage:

Sehen die Euro-Vertagswerke einen Ausschluss ohne die Zustimmung des betroffenen Staates überhaupt vor?
Nach den Hasskampagnen, die Griechenland über sich ergehen lässt, würde ich an ihrer Stelle damit nämlich fein warten, bis die ganzen Großmäuler auch vollends und vor allem offiziell ruiniert sind.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.05.2012 14:01 Uhr
Thomas Schneider

Nein, aber

die Euro-Vertragswerke beinhalten ebenfalls eine No-Bailout-Klasuel, und die hat auch niemand interessiert. Nach deren seriellem Rechtsbruch nun auf ein paar gedruckte Buchstaben zu verweisen, verkennt die kriminelle Energie der Handelnden.

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Hans Lang

Austritt aus dem Euroraum nur bei Austritt aus der EU

Aus Österreich gab es die Aufforderung an Griechenland, aus der EU auszutreten und dann einen neuen Aufnahmeantrag zu stellen.
Die europäischen Verträge sind so geschickt aufgesetzt, daß man nur dann legal aus dem Euroraum austreten kann, wenn man zugleich auch aus der EU austritt.
Zugleich hat man alle Länder verpflichtet, dem Euroraum beizutreten, die die Bedingungen für den Euro erfüllen. Damit kriegt man sie alle mit der Zeit in den Euro.
Das hatten sich die Damen und Herren, die Europa über alles stellen, fein ausgedacht.
Die Schweden, Dänen und Briten haben übrigens die Nebenwirkungen und Risiken des Euro frühzeitig erkannt und sich von diesem Verfahren ausgeschlossen.
Wenn Deutschland nicht an dem Euro und den herübergeschobenen Billionenschulden zu Grunde gehen möchte, gibt es nur einen legalen Ausweg: raus aus der EU!
Es wird Zeit, dieser nicht nur substanzlosen, mehr noch substanzzerstörenden EU Gemeinschaft ein besseres Konzept entgegenzusetzen.

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Wolfgang Richter

Mißverständnis?

"Help yourself" heißt bei einem Buffet "bedient euch bitte!".
Vielleicht hat Frau Lagarde das den Griechen gegenüber so gemeint.

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Werner Mueller

Niemand braucht das, was der IWF als "Hilfe" bezeichnet.

Der IWF ist eine Institution der finanzpolitischen Unterdrückung, eine Fortführung des Kolonialismus mit anderen Mitteln: statt Kanonenboote Schulden.
Man schaue sich die Rolle des IWF in Südamerika, Afrika, Südostasien und in der ehemaligen UdSSR an.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.05.2012 13:23 Uhr
Werner Mueller

Die Bürden, die der weiße Mann anderen aufgeladen hat...

..davon sprechen Sie sicher nicht. Dabei gibt es hinreichend Filmmaterial auf youtube, die die "Bürde des weißen Mannes" im Kongo z.B. zeigen. Die Bürde des weißen Mannes bis heute sind maßlose Gier und schneller Profit! Dem werden Menschen bedenkenlos geopfert.
Nach dem Ende des direkten Kolonialismus wurden neue Instrumente und Institutionen geschaffen, billig und gewinnbringend an Rohstoffe heranzukommen. Zu diesen gehören Weltbank und IWF. Es mag sein, dass der IWF sein Geld nicht zurück bekommt, dafür haben dann aber die vor allem US-amerikanischen Großunternehmen billig eingekauft.

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Theodor Wedel

Das Schema ist tatsächlich immer das gleiche wie bei Griechenland

Ein abgewirtschaftetes Land steht kurz vor dem Bankrott und bittet den IWF um Hilfskredite. Der IWF gibt Geld, verlangt aber Austerität und Reformen. Da die Bevölkerung in dem Land Korruption und staatliche Privilegien gewohnt ist, scheitert natürlich beides. Die Opposition macht populistisch Stimmung gegen den IWF. Sobald sie an der Macht ist, ändert sie jedoch den Ton radikal, weil sie vom IWF weiteres Geld haben will. Am Ende wird die Regierung ein 2. Mal ausgewechselt und der IWF sieht sein Geld nie wieder. Das abgewirtschaftete Land ist in diesem Fall nicht Griechenland, sondern Bolivien, obwohl das Schema, wie gesagt, auch auf x andere passt. Linke hassen den IWF tatsächlich nur aus dem Grund, weil er von korrupten Regierungen Reformen als Gegenleistung für Kredite verlangt. Wie unverschämt. In Island klagt überraschenderweise niemand über die Kredite. Wenn Sie an einer sachlichen Kritik am IWF interessiert sind, lesen Sie The White Man's Burden von William Easterly.

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Silke Sauer

Grexit und die FDP

Ich muss in letzter Zeit öfter daran denken, dass Philipp Rösler schon zu Beginn der Griechenlandkrise gefordert hat, einen möglichen Austritt Griechenlands aus der Eurozone nicht auszuschließen. Damals wurde er von Politikern aller Parteien niedergemacht. Solche Gedankenspiele wurden als politisch maßlos unkorrekt angesehen. Ich bin zwar keine FDP-Wählerin, aber im Angesicht des immer möglicher werdenden Grexits (wie gut dass es für jeden Katastrophenfall doch gleich ein praktisches Wort gibt...) muss ich sagen: Hut ab vor der FDP.

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Irma Horst

Wenn die Griechen

Interesse gehabt hätten, auf eigenen Beinen zu stehen und einen funktionierenden Staat aufzubauen, dann hätten sie es in 150 Jahren auch getan.

Aber das liegt offenbar der Mentalität der Mehrheit völlig fern. Demokratie geht nicht ohne Demokraten und Staat geht nur mit staatstreuen Bürgern. Es gibt überall Abweichler, Gesetzesbrecher, Korrupte. Sobald jedoch deren Anahl einen gewissen Prozentsatz übersteigt, funktioniert es nicht.
In gewissem Rahmen hilft vielleicht äußerer Zwang. Aber ob man das will und was das letztendlich bringt?

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Rolf-Dirk Maehler

Auch alte "Bauernregeln" haben noch immer ihre Berechtigung

Und eine davon ist: Forderungen die uneinbringbar sind, sind auch wenn sie noch in irgendwelchen Büchern stehen bereits verloren. Und daß die Griechen ihren riesigen Schuldenberg abtragen oder auch nur bedienen könnten, ist nun mal eine Illusion, selbst nachdem schon die Hälfte geschenkt worden ist. Soviel zu den jeweils 100 Mrd (Garantien und Target-2) die in deutschen Büchern stehen. Sie sind weg, so oder so und kluge Gläubiger haben sie bereits abgeschrieben. Aber erfahrene Kaufleute wissen, daß man gutes Geld nicht schlechtem hinterher werfen darf.

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Carlos Anton

Späte Einsicht in das Offensichtliche

Die Einsicht von Lagarde kommt spät, vielleicht weil sie auf ihren Förderer Sarkozy keine Rücksicht mehr nehmen muss. Die Subventionierung des konkursiten und korrupten Staates muss aufhören, allein schon um wieder dem Recht und dem Anstand Geltung zu verschaffen. Aber auch, weil die Kosten immer weiter ausufern und die Gefahr der Nachahmung droht. Natürlich muss man sich die Art der Abwicklung überlegen, aber das sind technische Fragen, die mit ein wenig Nachdenken immer lösbar sind.

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Franz Munte

GR raus aus dem Euro, jede andere "Lösung" wäre langfristig VIEL teurer für Deutschland

trotz allem Lobby -Gequatsche der Finanzmärkte. Außerdem wäre jede andere Lösung völlig verlogen, illegal und den Steuerzahlern und deutschen Bürgern nicht zuzumuten. Auch wenn der verbissene und m.E. intrigante EU-Fantast Schäuble von sich aus keinen Trick unterlassen wird, weitere deutsche Milliarden ins Feuer zu werfen.

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Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 27.05.2012 15:52 Uhr

„Helft euch selbst“, blafft jetzt sogar IWF-Chefin Christin Lagarde die Griechen an.

BITTE, FRAU LAFARDE, RUFEN SIE DIES AUCH F. HOLLANDE ZU !!!

Eurobonds will der doch nur, damit wir - d.h. die Niederlande, Luxembourg, Finnland, Österreich und Deutschland - als erstes seine Pleitebanken vor dem Bankrott retten und als zweites seine sozialistischen Traumgespinste finanzieren.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.05.2012 22:24 Uhr
Ulrich Hinderer

Spieglein, Spieglein an der Wand:

Aber unserer Frau Merkel kann man das doch bitte auch mal zurufen. Wie viele Billionen Schulden hat unser Land gleich nochmal?

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Dietmar Fleischhauer

Das Problem:

Frau Lagarde ist doch selber in dem sozialistischen Haufen tief verwurzelt.

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leon  manoloudakis

Vermessen

"Die Bevölkerung in Deutschland ist mittlerweile ohnehin für den Griechen-Austritt: Laut ZDF-Politbarometer sprechen sich 60 Prozent dafür aus."
Über den Austritt aus dem Euroraum entscheiden allein die Menschen in Griechenland!

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.05.2012 19:40 Uhr
Dietmar Fleischhauer

Was soll daran vermessen sein?

Die Meinungsäußerung, für einen Austritt Griechenlands zu sein, ändert doch nicht das geringste am Recht der Griechen, das selbst zu entscheiden. Wenn es den Griechen vor Augen führt, wie ihre doch offenkundig machtlosen Gläubiger die Situation sehen, ist das nur zu begrüßen.

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Horst Müller

Steht wo?

Auf dem Papier.

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Julian Lotz

Natürlich!

Aber wo anders wird man ja wohl trotzdem noch eine Meinung darüber haben dürfen. Schließlich ist es eine Meinungsumfrage, keine Abstimmung. Und eine Meinung darüber zu haben, die eventuell auch negativ ausfällt, halte ich für durchaus legitim, schaut man sich an, was in Griechenland bis dato alles nicht passiert ist, und schaut man sich an, woher die Rettungsmilliarden unter anderem kommen.

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Holger Baade

Vergessen: Hochmut kommt vor dem Fall.

Wenn Deutschland dem Euro ade sagen würde, können Ihre Griechen entscheiden wie und was sie wollen: dann gibt es für Ihre Landsleute nur noch den Fall ins Bodenlose..

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Erwin Stahlberg

Erstrebenswert ist eine gute Völkergemeinschaft

In EUROPA müßte jeder vernünftige Volksvertreter
als strategisches Ziel eine gute
EUROPÄISCHE VÖLKERGEMEINSCHAFT anstreben.

Und dieses schöne Ziel ist offensichtlich das genaue Gegenteil
von der jetzt existierenden bankenhörigen EU,
die sich von Tag zu Tag, mit beschleunigender Geschwindigkeit,
selbst zersetzt.

Jeder vernünftige Volkvertreter müßte aber auch MUT haben
und d e n jetzt b e w e i s e n, indem er den undemokratischen
Moloch „BRÜSSEL“ und Abhängigkeiten von ihm bekämpft
und Freiheit für die Völker fordert.

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Lukas Werth

Ich habe diese Idee mit den Schuldscheinen/Geuro, die zu einer Art Parallelwährung werden,

schon vor ein paar Tagen in der SZ gelesen, und sie hat sofort Sinn für mich gemacht.
Ich verstehe nur eines nicht: warum wird diese Idee erst jetzt der Öffentlichkeit vorgetragen? Das hätte man wirklich schon viel früher ins Auge fassen können.
Ich bin kein verdammter Ökonom, daher habe ich das nicht gesehen, aber diese sogenannten Fachleute, diese Sinns und all die anderen Publikums-geilen Wichtel, die hätten das doch sagen können, anstelle immer vor den Kameras mit ihren apokalyptischen Visionen zu schwadronieren!
Oh Mann!

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Marc Schuessler

Steuergerechtigkeit -Steuerfahndung!

Geld investieren zuerst in den Aufbau einer schlagkräftigen Steuerfahndung. Es kann einfach nicht sein, dass die vielen reichen Griechen, die es gibt, mit einem charmanten Lächeln ihren Beitrag verweigern - und der Rest von Europa, beileibe nicht nur wir Deutschen, dann die Schulden begleichen. Immer das gleiche Muster: Gewinne privtatisieren, Verluste sozialisieren.
Wenn wir nicht aufpassen, gibt es bald Bürgerkriege.
Spanische und griechische Jugendarbeitslosigkeit hat mittlerweile Dimensionen, die den feudalistischen Gesellschaften im Nahen Osten nicht nachstehen. Dies dürfen wir uns i Europa m friedlichen Europa nicht leisten! Und dafür muß auch Geld investiert werden. Nicht aber, um die Reichen und Banken zu retten!

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Karl Hammer

Auch eine Möglichkeit den Euro los zu werden

Alle warnen immer vor der drastischen Aufwertung der neuen Mark. Wenn ein Land nach dem anderen aus dem Euro austritt, dann gibt es einen fließenden Übergang. Am Ende wäre der Euro die neue Mark.

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