16.08.2011 · Wenn am heutigen Dienstag Bundeskanzlerin Merkel und Frankreichs Staatspräsident Sarkozy über die Schuldenkrise beraten, wollen sie ein Thema nicht ansprechen: Europäische Gemeinschaftsanleihen.
Von Majid Sattar, Christian Schubert und Henrike RoßbachRichtlinien für Lesermeinungen
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Der Widerstand bröckelt d.h. also auch die Vernunft?
Ist es einleuchtend, Staaten zu helfen, die sich über Jahre hinweg entgegen jeder Rücksichtsnahme anderen gegenüber so total verschuldet haben, daß die gesamte EU ins wanken gerät? Sie haben mit ihrem Verhalten gegen alle ihnen beim Beitritt auferlegte Regeln bewußt und dreist verstoßen und erwarten jetzt frecher Weise schnelles Handeln und Rücksichtnahme?? Warum werden diese Staaten nicht einfach als Folge ihres permanenten Regelverstoßes also als qualifizierte Schädlinge aus der EU entfernt? Warum sollen andere, es sind ja nicht nur wir, für Betrüger haften? Absurderes kann man kaum verlangen. Wir selbst wurden in Jahrzehnten von miserablen Haushältern in eine ständig steigende Verschuldung geführt. Und jetzt sollen wir unsere Schulden noch vergrößern, und zwar wegen anderer die noch miserabler wirtschafteten?? Handeln die, die dieses fordern noch mit Verstand? Oder steckt eine fiese Betrugstatktik dahinter? Es ist also entweder Dummheit oder Gemeinheit. Schulden zahlen für andere bedeutet für uns auf jeden Fall höhere Inflation. Ist das die Kalkulation? Profitieren würde davon der hochverschuldete Staat. Verlieren würden die, für die unsere Politiker im Amtseid ein ganz gegenteiliges Versprechen abgegeben haben.
"Eurobonds „kein Thema“? Das ist ein echter "Junker"
Wer es glaubt, wird selig. Wer nicht, kommt auch in den Himmel
Wie lange dauert es noch - Gruendung einer neuen, alten CDU ???
Bei dem was momentan passiert, stelle ich mir zunehmend die Frage, ob es nicht viel sinnvoller waere, eine Art von moderner CDU zu gruenden, die aber wieder fuer bestimmte Werte einstehen wuerde ? Auch deshalb, da ich fast nicht mehr glauben kann, dass diese jetzige Partei mit dem leitenden Personal noch reformierbar ist. Waehrend die Agenda 2010 die SPD quasi zerrissen hat, koennte die Finanzkrise und ihre Folgen das gleiche fuer die CDU bedeuten...vielleicht eine gar nicht so schlimme Vorstellung!
Was ist ein Gebäude ohne Fundament?
Einsturzgefährdet! Wenn Vertragsparteien ihren Part nicht einhalten, dann ist das ein Vertragsbruch der nicht zu Lasten des anderen gehen kann. Die europäische Politik will nur und ist nicht in der Lage ihre nationalen Probleme zu lösen. Aber mal ehrlich, wo haben denn die EG-Gründer dass das enden würde? Zuerst ein gemeinsames Parlament, eine gemeinsame Währung und dann eine gemeinsame Sprache? Es wird Zeit für die Staaten sich einzugestehen das dieses Projekt gescheitert ist. Zum einen an der Unfähigkeit der Politik, zum anderen wollen es die Menschen nicht. Denn umso größer das Land, umso weniger werden die Probleme des einzelnen behandelt. Mal ehrlich, wenn ein Land wie Italien Geld benötigt, wen wird es inbteressieren ob die gemeinde XY eine neue Straße,Schule etc benötigt! Und genau das wissen die Menschen in Europa! Ich hoffe, wenn sich dieser Bond durchsetzt, dass Deutschland endlich auf die Straße geht!
Ich habe als Unternehmer 40 Jahre lang CDU gewählt. Wenn diese Partei in böser Eintracht mit SPD und Grünen Eurobonds einführt, dann ist schluß damit. Dann können die CDU-Abgeordneten wieder in hre Berufe zurück kehren, sofern sie einen haben. Man zweifelt manchmal daran. Keine Eurobonds, egal wie schillernd man sie verpackt. Denn die sind für Realwirtschaft und Arbeitsplätze in Deutschland Gift. Basta!!
Schlimm ist, wie durch unsere Politikerelite" unsere Demokratie verkommt
Die "Eurobonds" sind doch nur ein weiterer schwacher Versuch zu retten, was nicht zu retten ist oder (angesichts der Zähllebigkeit dieser mafiosen Strukturen) richtiger: nicht immer noch weiter "gerettet" werden sollte, nämlich unser rein auf Gier und nur auf die Vorteile einzelner Finanzjongleure getrimmtes Finanzsystem (kleiner Hinweis hier auf das Buch "Finanzmafia" von Wolfgang Hetzer): Erst wurden diese Jongleure (diese Mafia) von den Staaten gerettet, jetzt sind diese ausgeblutet und nun soll es also ganz Europa richten. Bleibt weltweit gesehen wohl bald nur noch der liebe Gott, aber ob der da auf Dauer mitmacht?
Ein mit dem Finanzsystem sehr gut vertrauter Bekannter von mir, aufgewachsen und groß geworden in der ehemaligen DDR, meint, ihm käme das Ganze mittlerweile so vor wie damals kurz vor dem Zusammenbruch der DDR: Soviel Geheuchel und verzweifeltes Gerudere unserer Offiziellen einschl. eines gewissen Trosses sog. "Wirtschaftsexperten" und "Europäer" - kaum noch erträglich. Die Tagesschau von ARD und Heute vom ZDF vergleicht er übrigens mit der "Aktuellen Kamera" aus seligen DDR-Zeiten. Ich teile inzwischen diesen Eindruck.
Wenn es eine gemeinsame Währung gibt, dann muss es eine zentrale Einrichtung geben, die für die Überwachung dieser verantwortlich ist. Das hat nichts mit Zentralismus zutun, sondern verhindert solche angeblichen Krisen. Denn es handelt sich nicht um eine Wirtschaftskrise, sondern um eine Krise der öffentlichen Haushalte, die in Maßlosigkeit mit dem Geld wie die Kamelleprinzen beim Karneval herumwerfen und auch unser Land gefährden. Denn auch Deutschland muss jedes Jahr neue Schulden aufnehmen um zu überleben, bzw. seinen Verpflichtungen nachkommen zu können. Mit anderen Worten auch Deutschland ist pleite. Wie kann man dieses Rad noch drehen? Es geht nicht ohne einen radikalen Abbau des öffentlichen Dienstes bzw. um erhebliche Kürzung der Dienstbezüge. Auch benötigen wir dringend ein Strafgesetz, dass sich explizit mit der Vorteilsannahme (Bestechung) von Amtsträgern beschäftigt. Eine weitere Reformierung bedarf unser Föderalismus. Die Ebene der Regierungsbezirke und Kreise muss zusammengelegt und gestärkt werden. Ist dieses vollzogen, kann man die Aufgaben der Länder auf diese verlegen und die Länder auflösen. Föderalismus kann man ausufern lassen, wenn man keine Schulden hat bzw. macht.
Ansonsten gelte ora et labora.
Präsident Sarkozy, der König von Europa, wird schon wissen, was gut ist auch für Deutschland. Wir haben eine Kanzlerin und ebenfalls einen Präsidenten, aber es geht halt nicht. Das hat m.Er. auch nichts mit diesen beiden Führungspersonen zu tun.
Die deutsche Stärke ist und war die Politik noch nie so besonders. Da ist Frankreich Deutschland über.
Die Deutschen sind weniger politisch/philosophisch (Kaiser, Staat) und mehr theologisch (Kirche, Papst) orientiert. Das zeigt der gesamte Geschichtsverlauf und heute ist das auch so.
Der Kampf etwa gegen die Kernenergie hat damit zu tun: es ist/war ein säkular-theologischer Kampf.
Viele sogenannte Finanzstrategen und Politiker glauben, mit den Eurobonds ein
perpetuum mobile gefunden zu haben, über das sich die Finanzkrise wie von selbst auflöst.
Sie glauben an Lösungen, die primär technisch sind, weil sie sich selbst PRIMÄR als Techniker verstehen.
Politik muß aber erstmal an Mentalitäten arbeiten. Karl der Große wußte das schon vor 1200 jahren bestens. Deshalb war er dann über die innere christliche Mission beim Ausbau seines politischen System sehr erfolgreich.
Heutige Politiker und Finanzexperten fallen dagegen allzu oft in archaische Zeiten weit vor diese Ära zurück.
Es mangelt Ihnen an einer ausgeglichenen Bildung. Elternhaus und Schule leisten das offensichtlich NICHT mehr bzw. sind zu stark technisch im Denken ausgerichtet. Technisches Primat ist eben typisch bürgerlich, ganz weltlich gegenständlich alles erstmal bezogen. So kann man aber nicht Länder führen.
Die Generation vo r 200 Jahren, Kant, Schiller, Humbildt, Goethe ware da schon breiter aufgestellt. Bildung war da eben noch etwas Würdevolles, etwas, das zu würde der Person führte und nocht nur verknöcherte Ingenieure wie Ärzte und Juristen hervorbrachte. Technik sollte Mittel des Lebens betrachtet und eingesetzt werden und nicht als Grundlage des Lebens selbst angesehen werden, was sie auch nicht so sein kan
Herr Rechtsteiner, Eurobonds sind „kein Thema“ in Paris. Der Titel des Artikels der FAZ, eigentlich auf das Treffen zwischen Angela und Nicolas gemünzt, trifft aber auch auf die französische Öffentlichkeit zu. Die Franzosen beginnen gerade erst damit, den Begriff „Eurobonds“ juristisch und wirtschaftlich zu verinnerlichen. Ich habe nicht den Eindruck, dass die Ausgabe von gemeinsamen Schuldtiteln durch die europäische Gemeinschaft groß die französischen Gemüter erregen würde. Die Franzosen sind inzwischen fast einstimmig für den Ausbau von Europa, während die deutschen Proeuropäer von Tag zu Tag weniger zu werden drohen. Die Franzosen sehen in den Eurobonds nur die logische Ergänzung der gemeinsamen Währung. Das französische „einfache Volk“ wäre übrigens auch mit der Übertragung weiterer souveräner Rechte nach Brüssel einverstanden. Es vergeht kaum ein Tag, in dem nicht in Leserbriefen und in journalistischen Beiträgen eine „relance“ ( Wiederanblasen ) von Europa gefordert wird. Man betrachtet hier die deutsche Regierung als das hauptsächliche Hindernis für diese Bestrebungen, dmit den schwierigen Koalitionsverhältnissen in Berlin entschuldigt wird.
Am besten in Berlin.
Wer für einen andern Bürge wird, der wird Schaden haben; wer aber sich vor Geloben hütet, ist sicher. (Spr. 11;15, Luther Übers. 1912)
Sei nicht unter denen, welche in die Hand geloben, die sich für Schulden verbürgen; denn wenn du nicht bezahlen kannst, warum soll man dir dein Bett wegnehmen? (Spr. 22;26&27, Schlachter Übers. 1951)
Da kommt Hoffnung auf. Wird die FDP ....
.... wegen den Eurobonds, die mit Sicherheit kommen werden, die Koalition verlassen? Man kann nur hoffen. Dann hätte sich das Kasperle-Theater mit den Steuersenkungen endlich erledigt und im Gesundheitswesen könnte eine richtige Reform für die Bürger gemacht werden, damit die Abzocke bei den Versicherungsnehmern endlich mal aufhört. Dafür würde ich sogar Schwarz/Grün in Kauf nehmen.
Um Gottes willen nicht mit Frankreich!
Dort ziehen wir doch immer den kürzeren. Kein Geschäft mit Frankreich ist je gut für uns ausgegangen. Unsere Politiker lassen sich immer über den Tisch ziehen. Nie haben sie in diesen Dingen irgendetwas zu sagen. Alles wird dann zentral von Paris aus gesteuert und unsere Politiker geben brav die Marionetten.
Warum sollten wir mit Frankreich gemeinsam Schulden machen? Weil die Franzosen ihren Staatshaushalt nicht in Ordnung bringen können? Also übernehmen wir die Risiken mit.
1. Super Lösung - halt nur für Frankreich.
2. Dann sind wir richtig drin und verstehen uns nicht mehr zu wehren, wenn Frankreich nach und nach oder auf einen Schlag auch anderen Ländern Zugang zu diesen Anleihen verschafft. Denn dann können wir ja über die gemeinsamen Anleihen nicht mehr allein bestimmen. Frankreich wird sich hier nicht bevormunden lassen, mit wem noch es Anleihen teilen will. Frankreich wird trotz geringerer Beteiligung 50 % Mitsprache fordern und daraus durch überlegene Verhandlungstechnik und Personalpolitik im Handumdrehen eine faktische Beherrschung machen. Et voila. Ja, man hält uns in F für blöd. Und leider sind wirs.
ist/handelt anti-demokratisch und predigt Gesetzlosigkeit. Die euröpäischen Stabilitätskrisen sind nicht willkürlich vereinbart, sondern sollten genau das verhindern, was jetzt zur Finanzkrise geführt hat.
Nur die konsequente Widerherstellung dieser Kriterien wird die Krise beenden.
Niemand in keinem Land der Eurozone ist demokratisch legitimiert über die Vergabe von Eurobonds zu entscheiden, shon gar nicht die Herren Baros und Junker.
Wenn allenthalben mehr Bürgerbeteiligung gefordert wird, muß vor einer Entscheidung über Eurobonds eine Volksbefragung her. Das aber werden die Politiker der EU nicht zulassen, weil der Bürger zu doof ist, schöne Demokraten!
Lieber wird in den Medien kolportiert, dass Milliadär Soros, und andere ausgewiesen Finanzexperten, wie z.B. Gabriel, Özdemir, zu Eurobonds raten.Dazu ist zu sagen: "Wenn man den Teich trocken legen will, sollte man nicht die Frösche fragen"
"französisch würde schrittweise als erste Amts- und Behördensprache in der EU durchgesetzt, zuerst bei uns natürlich."
Es faellt mir seit langem auf, dass in Frankreich mehr Menschen deutsch sprechen als in Deutschland franzoesisch. Auch wenn man die Elsaesser abzaehlt.
Mir stellt sich die Frage viel grundsätzlicher....
... denn ich spreche sowohl der EU als auch der Bundesregierung die Legitimation ab Dinge zu entscheiden die die gesamte Nation für 30, 50 oder gar 100 Jahre finanziell derart knebeln dass nachfolgende Generationen nahezu handlungsunfähig werden. Gross getönt wird immer mit "der Verschuldung unserer Kinder und Kindeskinder....." Mir bleiben da die Brocken im Halse stecken! Die letzte grosse Entscheidung die uns finanziell derart betraf war zweifelsohne die Wiedervereinigung - welche wenigstens durch die Willenserklärung im GG "etwas" oberhalb der parl. Entscheidungsebene stand...... Und nun? Eurobonds führen zwangsläufig zu einer Transfärunion die ausdrücklich (!!!) bei den Erstverhandlungen damals verneint wurde. Also ist die Verhandlungsgrundlage eine derart andere das gefälligst "Das Volk" (sinngemäss - die Völker) gehört werden muss!!! (müssen!). Die Bürger wollen und werden sich in der heutigen Zeit nicht mehr über Jahrzehnte knebeln lassen ohne sich hierzu GRUNDSÄTZLICH und ZEITNAH (!!!) äussern zu können...... Ob ich daran glaube? Ich weiss nicht....
007 - Der Euro-Bond - stark gekürzt, für den vollen Text s. Kolumne F. Fingerhut
Während Goldwyn Meyer noch um genügend Luft ringt, um den nächsten Bond zu drehen, springt Europa ein und bastelt jetzt an Eurobonds.
Man merkelt auf und sarkosieht endlich Licht am Horizont. Vielleicht mergelt man aber auch nur aus und sarkophagt vor sich hin. Denn so manche Erscheinung hat sich am Ende des Sichtbaren doch schon als Fata Morgana entpuppt. Was wir bis dato ja wissen ist, dass ein Bond die Welt retten kann und diesgezüglich zuverlässig funktioniert. Ob das ein Eurobond kann, bleibt dahin gestellt.
Denken wir an Moonraker, was waren Ihre letzten Worte in der Schwerelosigkeit, gelöst und entspannt, angemessen entfernt und mitten im Geschehen der Umarmung: „James, nimm mich noch einmal mit um die Welt.“ James findet die passende Antwort im Eispalast in Island, indem er eine Doppelnull nach dem Beischlaf eiskalt kommentiert, mit den Worten: „It s only a number.“ Auch der Eurobond ist eine gewaltige Nummer, und obschon er mit Beischlaf nichts zu tun hat, fragen sich alle, ob er kommt.
Noch wissen wir es nicht, und wenn er kommt, weiss wie im richtigen Leben niemand , wie seine Kinder dann mal aussehen werden. Es zeugt sich schnell, was danach kommt, dauert etwas länger….
Eurobonds fallen in die Kategorie “kicking the can down the road”. Man stelle sich vor, ein Land hat seinen “Sockel” für Eurobonds aufgebraucht und benötigt trotzdem noch mehr Cash, um einen Default zu vermeiden. Dann wäre man genau dort, wo man heute ist!
Deswegen ist die einzige Lösung, die „Karten auf den Tisch zu legen“ und Verluste zu realisieren. Investoren sollten gesetzlich gezwungen werden, ihre Staatsanleihen auf Marktpreise abzuwerten. Sollten sie es aus eigener Kraft auf der Stelle nicht schaffen, dann könnten ihnen die Regulatoren Übergangsfristen (beispielsweise bis zu 10 Jahren) ermöglichen. Allerdings keine Dividendenzahlungen während dieser Fristen. Und sollten sie es auch innerhalb von 10 Jahren nicht schaffen können, dann müsste man sie geordnet abwickeln (http://klauskastner.blogspot.com/2011/08/nothing-is-as-inevitable-as-mistake.html).
Der Finanzmarkt will Transparenz und Transparenz hätte er dann. Käme es zu einem weltweiten finanziellen Armaggeddon? Sehr unwahrscheinlich, weil es keine Gründe mehr für ein solches Armaggeddon gäbe. Man könnte wieder Vertrauen haben, dass die Leichen aus den Kellern der Finanzinstitute endgültig entfernt wurden.
Eurobonds „kein Thema“ in Paris?
Ach ja, wenn die sogenannte Kanzlerin und ihr Küßchen-Freund Sarkozy das sagen, dann können wir uns felsenfest darauf verlassen - ich meine natürlich mit Haltbarkeitsdauer bis spätestens Dienstagabend . . .