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Schuldenkrise Eine Bankenunion soll den Euro retten

 ·  Kurzfristige Gemeinschaftsanleihen, sogenannte Euro-Bills, gelten in Brüssel und bei der EZB als möglicher Kompromiss, weil vor allem Deutschland gravierende Bedenken gegen Eurobonds, also lang laufende Anleihen, hegt.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (41)

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lu fauk
lu fauk (Fauck) - 18.06.2012 14:04 Uhr

20 x 3 Monate sind z. B. auch 5 Jahre

Das ist doch alles Käse. Diese Anleihen müssten fortwährend verlängert werden, weil die Länder doch nicht zurückzahlen können! Man muss doch das Problem mal benennen. Die sind pleite. Wenn wir die Haftung übernehmen zahlen also wir. Die Frage ist allenfalls wann. Wie lange wiederholen wir das Experiment, verlängern die Anleihen, schießen Geld nach? Wann sind wir selber pleite? Wer diesen Weg beschreitet, kommt unweigerlich zu diesem Ergebnis. Die einzige Frage ist: Wann? Dieses Jahr, nächstes Jahr, oder können wir uns fünf, sogar 10 oder 15 Jahre durchhangeln, bis wir pleite und unser Wohlstand futsch ist?

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Albert Sommer

Veralbern und veruntreuen!

"Eine Bankenunion soll den Euro retten "

Zwischenzeitlich bekomme ich bei den täglichen neuen Begriffen in Verbindung mit "Union" oder auch "Stabilität" Magengeschwüre!

Jeder dieser Beschwörungstitel zielt doch lediglich darauf ab, erneut einen weiteren Kanal der Pleitestaaten zum Privatvermögen der deutschen Bundesbürger zu öffnen, ohne Gefahr zu laufen u. U. vielleicht eine schallende Ohrfeige des BVerfG zu kassieren!

Das ist doch alles nur noch ein einziger schlechter sozialistischer Witz!

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Otto Meier

Nichts wird den Euro retten können,

solange es zu keiner politischen Union kommt und die Finanzmärkte nicht wirksam reguliert werden.

Da weder das eine noch das andere politisch gewollt ist, ist die Pleite der Euro-Zone oder gar Europas unabwendbar. Die verschiedenen "Rettungsszenarien" verändern lediglich den Zeitrahmen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.06.2012 09:41 Uhr
Burkhardt Brinkmann

Union mit Griechenland?

Sie wollen wirklich eine Union mit Griechenland, Herr Meier?
Dann will ich Meier heißen, wenn dieses Land jemals solide wird!

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leopold mansk

Auf, auf, Ihr Finanzexperten, zum weiteren Finanz-Regelbruch!


Es gibt kaum eine Regel, die bei Finanzfragen der Eurozone nicht gebrochen wurde. Erreicht wurde nichts. Lasst uns daher noch eine Regel brechen, um die Finanz- Wirtschafts- und Eurokrise auf einen Schlag zu beenden.
Die EZB übernimmt mit einem Buchungsakt die Schulden aller Eurozonenländer. (Privatschulden der Bürger sind ausgeschlossen). Die Eurozonenländer wären dann schuldenfrei, deren Geldgeber hätten ihr Geld zurück, und wir hätten Finanzfrieden. Der Euro wäre gerettet, und die Wirtschaft aller Eurozonenländer kann mit neuen Schulden wieder in Schwung gebracht werden – bis zur nächsten Finanz- Wirtschafts- und Eurokrise in 50 oder 60 Jahren. Dann könnten wir erneut wie oben beschrieben verfahren und niemand hätte Stress.

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Lee Brilleaux
Lee Brilleaux (Nomodo) - 18.06.2012 11:49 Uhr

Bald ist Zahltag für D

Die Lethargie meiner Landsleute treibt mich schon seit längerem zum Wahnsinn. Die Leute wollen einfach nicht sehen, wie sie hier mit Vorsatz enteignet werden. Lange geht es nicht mehr gut, bis wir die Hyperinflation bekommen. Im Moment steht D mit ca. 2,5 Billionen in der Kreide. Das geschätzte Volksvermögen beträgt 5 Billionen. Jedes Jahr kommen weitere 600 Milliarden über Target2 dazu. Mit dem ESM werden da sicherlich pro Jahr weitere 400 Milliarden dazukommen. Pro Jahr rechne ich also mit ca- 1 Billion add on an Verbindlichkeiten. D.h. in ca. 2,5 Jahren halten sich Verbindlichkeiten und Volksvermögen die Waage. Damit ist D dann komplett enteignet. Spätestens dann werden die Ratingagenturen auch uns abstufen. Da man sich vermutlich nicht traut das Volk (und die Unternehmen) direkt zu enteignen, wird es zur Hyperinflation kommen. Die Zeit drängt also. Ich besitze derzeit keine Finanzprodukte mehr, die innerhalb der EU investiert sind. Die Rente ist leider futsch.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.06.2012 22:04 Uhr
Uwe Bussenius
Uwe Bussenius (uwebus) - 19.06.2012 22:04 Uhr

Tatsächlich müssten wir nach ihrem Argument schon seit Erfindung der doppelten Buchführung l

Bankensklaven sein."
Das sind wir doch schon. Wie hoch ist der jährliche Betrag, den die BRD für ihren Zinsdienst aufbringen muß?
Wikipedia: 5. Jan. 2011 – 25% der Einnahmen wandern in den Zinsdienst: Im Klartext heisst das: -Alle Bürger geben 25% aller abgeführten Steuern an die Banken.

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Michael Eiber

Argumente und Halluzinationen

Das ist Quatsch!
Das Volksvermögen ist die Summe der Kapitalgüter, die sich im Laufe der Zeit angesammelt haben, die nutzbaren Bodenschätze und die dauerhaften Konsumgüter.
Diesem Volksvermögen stellen Sie lediglich die Gesamtverschuldung des Staates gegenüber (warum nicht die private, warum nicht die privatwirtschaftliche?), und kommen damit zu dem Schluss, dass Deutschland (staatlich) in 2,5 Jahren enteignet, d.h. in die Hände der Gläubige (welche wir zum größten Teil selbst sind, wie verwirrrend!) übergegangen ist.
Tatsächlich müssten wir nach ihrem Argument schon seit Erfindung der doppelten Buchführung Bankensklaven sein.
Klein bisschen mehr Anstrengung, dann kommen WIR alle ein bisschen weiter!

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Rolf-Dirk Maehler

Warum hält man sich eigentlich so vornehm zurück: Das ganze Debakel wurde in Brüssel ...

... verursacht. Wer tonnenweise mit Geld um sich wirft, der braucht sich nicht zu wundern, wenn es zu den beobachteten Auswüchsen kommt. Eine weitere Zentralisierung in Brüssel ist schlicht Unfug. Man muß endlich wieder zu den Gesetzen der Märkte zurückkehren, denn nur da wird falsches handeln sofort bestraft. Politiker und Beamte tragen keine Haftung und handeln somit immer verantwortungslos. Und Warnungen von wirklichen Fachleuten werden immer in den Wind geschlagen. Der schlagende Beweis ist, daß Fachleute die Einführung des Euro von anfang an deshalb kritisiert hatten, weil hier der 5. vor dem 1. Schritt getan worden war. Nachdem sich genau diese Befürchtung bewahrheitet hat, pröbelt man nur weiter herum anstatt die einzig richtige Maßnahme zu treffen: den Euro wieder abzuschaffen. Und das wäre einfacher als man denkt: Man kann den Euro wie schon früher als buchmäßige zentrale Währung behalten und jedes Land kehrt zur alten Währung zurück. Freie Wechselkurse wären dann möglich.

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Michael Eiber

Fiskus, Bankenaufsicht und Geographie

Die Zentralisierung der Bankenaufsicht, verbunden mit den Auflagen aus Basel I,II,III ist notwendig und sinnvoll. Die sog. Fiskalunion als Nachbesserung oder Endlich-Ernstmachung des Masstricht-Vertrages ist zweitrangig. Das wirtschaftliche Gefälle zwischen Nord und Süd ist dabei, sich zu vergrößern. Die Schulden sind in den "Südstaaten" stärker aufgelaufen durch weniger zukunftsträchtige Investionen. Damit wird der Status Quo langfristig zementiert. Ein Blick auf andere Industriestaaten mit großem Territorium zeigt (China, U.S.A.), dass es keinerlei Tendenzen innerhalb dieser Staaten zur Kapital-Entropie gibt. Zentrum und Peripherie sind eine Grundstruktur. Wir haben diese Struktur innerhalb der Euro-Zone freigelegt und können Sie allenfalls regulieren. Die Südstaaten werden weiterhin versuchen, Wachstum zu erzeugen, auch Frankreich neigt ja stark zur Wachstums-Schuldenpolitik, tatsächlich wird das nur die Staatsschulden auf hohem und metastabilem Niveau festhalten. Esändertsichnix

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.06.2012 09:47 Uhr
Burkhardt Brinkmann

Wer glaubt, wird selig!

Und Sie glauben, Herr Eiber, dass die Vorgaben für die Banken zentralisiert werden, wenn die Aufsicht zentral erfolgt? In einer Zahlungsunion, wo Länder-Zentralbanken ihr eigenes (Falsch-)Geld drucken dürfen?
Da werden Ausnahmen geschaffen für die Südsünder, denn sonst macht die Geldflutungspolitik überhaupt keinen Sinn.
Die Liquiditätsmaßnahmen der EZB sollen die Kreditvergabe anregen; das heißt aber im Süden (und in Irland), dass man die Sicherheitenstandards senken muss.
Und genau so wird es in einer Bankenunion kommen; DAS ist sogar der tiefere Sinn einer Banken-Einlagen-Haftungsunion!
Es geht nicht um aktuelle Risiken; es geht darum, die Deutschen für die schon jetzt absehbare bzw. geplante Risikoausweitung und Risikoverschlechterung zahlen zu lassen!
Wir zahlen 'auf allen Kanälen': ESM, Bankenunion, Eurobonds (als "Eurobills" verkleidet) - und über Inflation.
Schön, nicht!

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Claudia Otlo

Volksverdummung

Das kurzfristige Eurobonds nicht zu einer langfristigen Übernahme von Zahlungsverpflichtungen führt ist ein riesengroßer Irrtum, es sei denn, Deutschland macht von Anfang an entsprechende Rückstellungen in seinem Haushalt - wovon man nicht ausgehen kann. Kommt ein Land seiner Zahlungsverplichtung nicht nach, so muß Deutschland einen Teil der Schulden übernehmen, und der Schuldendienst ist LANGFRISTIG!

Das die EU bei den Banken einen HOHEN Standard durchsetzten wird, ist ein schlechter Witz. Die EU hat ihr Bestes getan um einen hohen Standard (höhere Eigenkapitalvorschriften) für englische und schwedische Banken zu vermeiden. Standards in der EU sind immer nur MITTELMASS - wenn man Glück hat.
Wenn die EU-Kontrolle dann genauso gut läuft, wie die Kontrolle von Griechenland, so kann man sich die Kosten für diese weitere EU Institution sparen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.06.2012 12:04 Uhr
Jürgen M. Backhaus

die Logik der Finanzwelt verselbständigt sich weiter

Bei der HRE ging es auch damit los, langfristige Projekte durch kurzfristige Einlagen zu finanzieren. Ergebnis bekannt.

Dass die EZB, also die künftige "Bankenaufsicht", derlei Euro-Bills vorschlägt, gibt zu denken, zumal die Verwendung der geplanten Kurzläufer offensichtlich Fragen aufwirft.

Die augenblickliche Zinsdifferenz zwischen eventueller Euro-Bills und abzulösender Langläufer mag verlocken, aber der Markt ist doch nicht "blöd" und wird das Produkt entweder ignorieren oder seine Inanspruchnahme entsprechend rasch verteuern, sodass die Kurzfristzinsen, egal welcher Bonität(!), durch die Decke gehen. Die Vorstellung, kurzfristige Kredite könnten auf Dauer "billig" sein, ist bestenfalls naiv, vermute ich. Die weiteren Folgen vermag ich im Moment noch nicht zu übersehen. Es könnte sich um ein rein taktisches Vorgehen handeln um die gewünschten Eurobonds gesellschaftsfähig machen zu wollen ("alles nicht so schlimm, werden sowieso nicht nachgefragt")?

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Lee Brilleaux
Lee Brilleaux (Nomodo) - 18.06.2012 11:58 Uhr

Da kann ich Vollzug melden

Das Volk braucht man nicht mehr zu verdummen. Diesen Nachweis bringt das deutsche Volk schon seit beinahe 30 Jahren selbst. Am 1. Oktober 1982 wurde Helmut Kohl zum ersten Mal Bundeskanzler. Das war für mich Nachweis genug.

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Horst Müller

Es besteht nicht einmal ein Grund, je davon abzuweichen.

Warum denn keine kurzfristigen Überbrückungskredite - sagen wir für 6 Wochen. Bis dahin darf der << Wer auch immer>> seine Verhältnisse neu ordnen und erhält seine Kredit Restrukturierung. Die Kostensituation wird dann so gut sein, wie sein Programm. Und wo ist der Stress?

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Gerhard Storm

Euro-Spitzen-Dilettanten wollen weiter gegen EU-Recht verstoßen. Compliance-Stelle fehlt!

Ungeachtet der No-Bail Out-Klausel, nach der ein €-Land nicht für die Schulden anderer €-Länder zahlen od. haften muß, beachten die Euro-Spitzen-Dilettanten auch bei den geplanten €-Bills die o.a. EU-Regelung nicht. Sie wollen somit weiter gegen EU-Recht verstoßen. Sie sind aber so schlau, ihre perfiden Träume von der weiteren Verletzung der EU-Regeln n i c h t von einem Traumdeuter in Form einer Compliance-Stelle überprüfen zu lassen, ehe sie mit nicht regelungskonformen Gedanken vor ihre Mitgliedsstaaten treten.

Die €-Spitzen-Dilettanten geben auch Hinweise zum dt. Grundgesetz, als ob sie wenigstens auf diesem Gebiete Ahnung hätten. Der Verstoß gegen die EU-Regeln wird hingegen nicht erläutert.

Die dilettanten Euro-Granden sind auch gerne bereit, weiter in den unerlaubten Gebieten von Eurobonds, Bankenunion, €-Bills u. Transferunion zu wildern.

Die Kanzlerin ist klug u. lehnt alle Regelverstöße ab. Hoffentlich bleibt sie hart, sonst nehmen die Dilettanten Fahrt auf!

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Franz Munte

Absolut dreist, wie die EU-Institutionen die deutschen Sparer unter Druck zu setzen versuchen

auch kurzfristige Gemeinschaftsschulden dürfen IN KEINEM FALL akzeptiert werden, da sie mit hundertprozentiger Sicherheit nur der Dosenöffner wären, trotz aller möglicher verlogenen Absichtsbekundungen . Hoffentlich kippt Merkel nicht wieder um und hält ihren EURO-Fantasten Schäuble im Zaun.

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Günter Fischer
Günter Fischer (Terenz) - 18.06.2012 10:37 Uhr

Goldesel Deutschland

Der Erfindungsreichtum unserer europäischen Nachbarn erweist sich als unerschöpflich, wenn es darum geht, den deutschen Steuerzahler und Sparer für die Schulden anderer Länder in Haftung zu nehmen. Fast täglich werden neue Tricks ersonnen, mit denen der restliche Widerstand gegen die Vergemeinschaftung der Schulden ausgehebelt werden soll. Unsere Geduld wird auf eine harte Probe gestellt. Doch der Sturm wird losbrechen, wenn die Deutschen erkennen, dass erhebliche Teile ihres Einkommens und Vermögens auf dem Altar einer Missgeburt -genannt Euro- geopfert wurden.

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Gerd Mannes

Eurobonds = Universallösung aller Probleme?

Woran leidet Europa?
Zu viel Geld wurde ausgegeben für
- zu viel Staat und zu viele und zu hochbezahlte Beamte (Beamtenstaat)
- hohe Sozialleistungen für alles und jeden (Sozialmissbrauch)
- teilweise sinnlosen oder nicht wettbewerbsfähigen Industrie (Geisterstädte in Spanien etc...)
Nun soll es für all diese Krankheiten ein Wundermittel geben... der Eurobond, in welcher Form auch immer...
Blödsinn... der Eurobond verlängert falsches Verhalten von Regierungen und zwei bis drei Jahre und sichert Europäischen und Amerikanischen Banken die Rückzahlung... und alles auf Kosten der Deutschen Steuerzahler... und wird ein Sargnagel für ein Europa in Freiheit und Wohlstand!

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Lüko Willms
Lüko Willms (l.willms) - 18.06.2012 09:51 Uhr

Machen wir's gleich richtig: Alle Banken zu einer zusammenfasssen, unter demokratischer Kontrolle

Das ist der einzige Weg, um die Vertiefung der Krise und eine Katastrophe abzuwenden.

Der erste Schritt der neuen Leitung der nationalisierten (bzw. europäisierten) Bank muß sein: Schluß mit der Beteiligung an der Spekulation, ein in die Produktion.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.06.2012 12:43 Uhr
Lüko Willms
Lüko Willms (l.willms) - 18.06.2012 12:43 Uhr

Sicher, ich denke darüber nach, wie Sie auf so krude Vorstellungen kommen

Nur Vorurteile im Kopf? Souveräne Verachtung der schnöden Tatsachen?

Oder Spaß an der clownesken Provokation?

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Lüko Willms
Lüko Willms (l.willms) - 18.06.2012 11:39 Uhr

Haben Sie den Bundestag schon entmachtet, Herr Raab? Oder gehn Sie nie wählen?

Ihre Vorstellung von Demokratie ruft bei mir ein gewisses Stirnrunzeln hervor.

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Gerhard Both
Gerhard Both (g.both) - 18.06.2012 09:37 Uhr

Der deutsche Steuerzahler möchte weder Euro-Bonds noch -Bills,

er möchte, dass jeder für seine eigenen Schulden aufkommt!

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.06.2012 14:13 Uhr
lu fauk
lu fauk (Fauck) - 18.06.2012 14:13 Uhr

1. In den Euroraum gingen 2008 rund 42 % der Exporte,

heute dürften es keine 40 % mehr sein. Die Bedeutung sinkt.

2. Wir exportieren weiter in Länder der Eurozone, das will überhaupt niemand einstellen.

3. Momentan bezahlen wir allerdings die Rechnungen für die exportierten Güter selbst. Das System heißt Target2. Anstatt Werte zu erhalten, gibt uns die EZB die Berechtigung auf bunte Papiere z. B. 700 Mia. EUR zu schreiben. Die Werte wandern dann nach Südeuropa, erhöhen dort die Inflation, und schwächen die Wettbewerbsfähigkeit weiter.

Auf diesem Hintergrund ist es nicht nur ökologisch, sondern auch volkswirtschaftlich sinnvoller nicht zu exportieren. Das Nationalvermögen bleibt gleich, nur die Verteilung ändert sich. Aber das kann ja die Politik regeln.

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Lutz von Peter

Klingt schön ....

...aber es bleibt falsch.

Deutschland hat als eines der ganz wenigen europäischen Ländern seit 10 Jahren stagnierende Löhne und ist deshalb wettbewerbsfähig.

Wenn die anderen Probleme haben ihre Rechnungen zu bezahlen ist das sicher auch ein Problem für Deutschland. Das heisst noch lange nicht, dass Deutschland diese Rechnungen bezahlen muss. Auch wenn es Handelspartner sind. Dann lieber den Euro auflösen, die "integrierte EU", wenn sich herausstellt, dass dieses haarsträubende Gebilde Probleme bereitet.
Die wirtschaftliche Stellung Deutschlands wurde ohne Euro erarbeitet, wir brauchen ihn nicht, und wollen sicher nicht diese Stellung durch den Euro verlieren.

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Olivier Paria
Olivier Paria (Olipa) - 18.06.2012 10:51 Uhr

Der deutsche Steuerzahler muss auch verstehen,

dass mehr als 60% Deutschlands Exporte in die EU gehen, und dass in einer integriertien EU/Eurozone Probleme der Nachbarn auch Probleme der Deutschen sind. Wenn der deutsche Steuerzahler das weiter ignorieren will, dann muss er bereit sein wegen allgemeiner Rezession, auch in Deutschland, in den kommenden Jahnren Einkommensverluste zu erleben, die sich zu den Eikommensverlusten addieren werden, die er während der letzten 10 Jahre erlebt hat, um die Wettbewerbfähigkeit Deutschland zu erhöhen. Es sieht so aus, dass der deutsche Steuerzahler zur Zeit das aktuelle System bevorzugt, das sich weiter auf Eikommensverluste basiert. Wie diese Deflationsperspektive in der Dauer nachhaltig ist, ist dieFrage.

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Chris Chaix
Chris Chi (Chaix) - 18.06.2012 08:44 Uhr

Eine Bankenunion soll Euro retten

Erfolg ist nicht glaubwürdig da die Finanz- und Bankenlobbys fast eine Monopolstellung haben, ähnlich wie bei Energie. Globale Regierungen haben zu viele Banken gerettet, auf Kosten der Verbraucher. Fetternwirtschaft zwischen Finanzbranche u.a. und Politik funktioniert immer noch!

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mathias dumke

Verstehe ich das richtig?

Also, die Menschen bringen ihr Geld vor den eigenen Kleptokraten (EU-phemistisch auch: Bürokratie, Parlament usw.) in Sicherheit, da sonst ihre Ersparnisse vernichtet werden.
Nun geht das Gejammer eben dieser Kleptokraten los, weil ihnen das Geld fehlt für ihre eigenen Clans; und weil dieses nicht sein darf, haben gefälligst die Sparer anderer nicht ganz so korrupter Staaten diesen "Verlust" zu zahlen?
Es ist doch eher an der Zeit, der Hydra aus Politikern und ihren Bankern die Köpfe abzuschlagen und einen Neubeginn zu versuchen, statt diesem makaberen Spiel noch weiter Nahrung zu geben.

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Jürgen M. Backhaus

schon wieder eine Lachnummer: Euro-Bills

"Dies ginge nur gekoppelt mit strenger fiskalpolitischer Disziplin."

Die neuen Hill-Billy-Bills werden doch nur Seelentröster für Unbelehrbare.
Der Fisch stinkt vom Kopf her, siehe Frankreich, PIIGS.

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Gerold Keefer

Gebt es doch endlch auf und seht Euer Totalversagen ein!

Mit jedem Tag reiten Ihr uns noch tiefer in den Schlamassel. Mit jedem Tag werden die Risiken größer. Und mit jedem Tag wird noch mehr Geld verbrannt für ein völlig unnötiges ganz ohne jeden Zweifel gescheitertes Projekt namens Euro.

Was fehlt Euch denn als Nachweise für Euer Versagen noch? Muss Europa komplett in Trümmern liegen, bevor Ihr endlich abdankt?

Von der Fisklaunion über die Bankenunion vollends in die Schwachsinnsunion? Diesen Weg wollt Ihr uns aufdrängen. Ich gehe da nicht mit! Und schon gar nicht, wenn ich den Namen des Herrn Asmussen lese, der schon ganz am Anfang der Krise ganz unzweifelhaft seine glänzende Inkompetenz nachgewiesen hat.

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Paul Banaschak

Keine Euro-bills oder sonstige Schrott kann für Ruhe sorgen

einzig die Umsetzung dringender Reformen kann dies bewirken.
Also auf den Müllhaufen mit diesem Unsinn.

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Wirtschaftskorrespondentin in London.

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