12.08.2012 · Die Euro-Staaten sind in der Bailout-Spirale gefangen. Welche Optionen hat Europa jetzt? Entweder zurück zum Maastricht-Vertrag oder vorwärts in den Einheitsstaat.
Von Charles B. BlankartRichtlinien für Lesermeinungen
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Überlagerte Krisen - die Geldordnung grundsätzlich analysieren
Der Artikel ist erneut ein stark verkürzter Beitrag im Bereich der
Währungsfragen: Es wird von einer 3000 jährigen
Erfolgsgeschichte Europas gesprochen - mit eigenen Landeswährungen.
Das ist natürlich in dieser Form eine Fehlinterpretation: Das
Währungssystem basierte für 2960 Jahre, mit einer kleinen
Ausnahme in Frankreich, auf Gold, Edelmetallen, freien Währungen usw.
Der Wert der Münzen bestimmte sich aus dem Edelmetallgehalt der
jeweiligen Währung - interessanterweise versuchten alle Staaten
bereits damals den Gehalt an Edelmetallen in den Münzen
kontinuierlich zu senken, bis ettliche Münzreformen
durchgeführt werden mussten, um das Vertrauen der
"Märkte" wieder zu erlangen.
Heute haben wir seit 72 einen ungedeckten Papiergeldstandard - dabei
garantieren die privaten! Banken, dass der Staat nicht unkontrolliert
Geld schöpft und sich selbst "leiht". Bis 2008 schien das
System halbwegs zu funktionieren... wer garantiert heute für die
Seriösität der Banken, ihre mäßigende Funktion?
Genau!!
Die Wahrungen waren tausende Jahren Erscheinungsformen des Geldes.
Es gab also Europaisches und Weltgeld.
Selbststabilisierend mit in Raum und Zeit transportabele Kaufkraft.
Strukturreformen der Geldordnung tuen Not
Die im Maastrichtvertrag festgelegte Geldordnung des Euro nach dem Prinzip der Mindestreserve und multiplen Geldschöpfung, mit dem Verbot für die EZB auf dem Primärmarkt Staatsanleihen zu kaufen, ist zu einer Falle geworden, als das Bankwesen vor 4 Jahren vor dem Zusammenbruch stand und die Eurostaaten ihre maroden Banken mit ungeheuren Geldsummen meinten stützen zu müssen. EZB und die Regierungen der Eurostaaten sind offensichtlich nicht Handelnde, sondern Getriebene. Wir haben es mit einem Knäuel von Problembereichen zu tun. Leider erkenne ich nicht, dass die Regierenden in Europa anderes als Symptombekämpfung innerhalb der rigiden Denkmuster ihrer jeweiligen politischen Färbung versuchen. So wird es nicht gelingen, die Grundlage für das Wachsen eines nachhaltigen Wohlstands für die Mehrheit der europäischen Bürger zu legen. Die Analyse von Herrn Blankart in diesem Artikel ist nach meiner Meinung rein akademischer Natur und deswegen für politisches Handeln wenig hilfreich.
Klasse Analyse und glasklare Darstellung
Leider traue ich den heute handelnden Personen - so sie denn das Ergebnis der Analyse annehmen würden - den Weg zurück zu (2) aus sich heraus nicht zu. Der Weg zu (4) kommt für die Bevölkerung aller Länder m.E. bei Weitem zu früh und ist somit nicht durchsetzbar, das Verharren in (3) wird m.E. in Unruhen enden. Es bleibt die Suche nach Politikern, die den Weg nach (2) durchsetzen können und/oder Angriffspunkten, die die heute Regierenden zurück in die Spur zwingen.
Allerdings verlangt es standhafte Politiker.
Solche gibt es in der EU nicht, also scheitert das Projekt €-Europa. Ende der Märchenstunde!
Scheitert der Euro, scheitert EUROPA...
...und er wird scheitern, weil der Politik überall in Europa der
common sense abhanden gekommen ist.
Der Druck im Kessel wird zunehmen bis er wann auch immer explodiert!
Die das zu verantworten haben sind dann längst im Ruhestand oder
vom dummen Stimmvieh abgewählt worden. Und dann? Naja reden wir
nicht davon - so ist das heterogene Europa eben!
Das Problem in Europa und in der Eurozone ist nicht Griechenland,
Portugal oder Spanien. Das Pro¬blem ist unzweifelhaft Deutschland.
In rund 100 Jahren versucht es Deutschland erneut und im
Übri¬gen zum 3. Mal, Europa zu unterjochen und zu beherrschen.
Die europäische Grossmacht be¬gründet ihre Strategie
stets in gleicher Weise. Wenn Steinbrück und Gabriel sprechen
hört man doch die schmudelige und gefährliche Art der
Deutschen. Es bleibt zu hoffen, dass bald ein massiver Ge¬gendruck
gegen dieses Land oder historisch betrachtet gegen diesen Unrechtsstaat
eingeleitet wird. Ein Europa ohne Deutschland wäre wohl die beste
Lösung für Frieden und Einheit auf diesem Kontinent.
A.B. Schweiz
Eine EU ohne Deutschland, derzeit gern.
Deutschland raus aus dem Euro, aus dem Joch der EU wäre doch eine
super Sache. Ich wäre dafür, alles andere wird sich von allein
regeln.
Ich kenne keinen der den Willen hat irgendeinen einen Krieg zu
führen, erkundigen Sie sich zu Kriegseinsätzen, diese finden
kaum Unterstützung, selbst wenn sie eine "gute Sache" verfolgen.
Aber das harte Joch EU fördert derzeit Hass ohne Ende. Nicht nur in
Deutschland, schauen Sie nach Spanien, Griechenland, gegen wen wird da
gehetzt. Und das weil Deutschland konkurenzfähig auf dem Weltmarkt
ist und seinen Haushalt selbst erwirtschaften kann.
Mit ihrem völlig überzogenen Harmonieverständnis haben
sich unsere "Eliten"
den "normal", im eigenen Interesse, kalkulierenden
"Freunden" in Europa
ausgeliefert. Warum sollten diese die ungewohnte Offenherzigkeit dieser
belasteten, aber mächtig aufstrebenden deutschen
Nachkriegsrepublik nicht zu seinem Vorteil nutzen ...
Den erlittenen Reinfal will unsere politische Einheitsfront seit Kohl, dem
einig-Abendland-Schwärmer, durch eisernes Weiter-so - 'wir wissen,
was wir tun' - vor ihrem Volk kaschieren, koste es, was es wolle.
Nur ein eindeutiges Votum des Souveräns kann sie und vor allem uns
von diesem
Irrweg erlösen.
Verfassungsschützer, Ökonomen, Juristen, Bildungseliten, freie
Medien und Politiker dieses Landes,
ergreift die Macht! - denn unser umnebeltes, konsumorientiertes Volk
schaft's nicht.
Sie haben leider bei Einführung des Euros nicht gewusst, was sie tun.
Hallo Herr Müller,
der letzte Absatz müsste auf der Titelseite der FAZ prangen, am
besten auch in der "BILD", dann wäre es
gewährleistet, dass er "breiter" ankommt.
Das ist nämlich genau das, was leider bisher nicht passiert.
Maastricht ja, Einheitsstaat nie!
Eine teilweise Rückabwicklung ist unumgänglich. Zu viel
Nähe und Verzahnung fördert Spannungen bis hin zu Haß.
Eine Gütergemeinschaft ist der sicherste Weg, alles Unschöne
an Menschen (oder Staaten) zum Vorschein zu bringen.
Euro als Preis fuer die deutsche Wiedervereinigung
Deutschlands Wiedervereinigung: Die europaeischen Alliierten (England
und Frankreich) bestimmten untereinander, dass keine Wiedervereinigung
genehmigt werden kann, es sei denn, dass die 'Macht' Deutschlands
beschraenkt werden koennte. Frankreich kam mit der Idee des Euros und
die finanzielle Schlinge um den Hals Deutschlands und England sah die
Moeglichkeit des 'Divide them and rule them'. In diesem Sinne hat
England mehr und mehr die Ausweitung der EU gefoerdert - aber immer sich
selbst herausgehalten! Man muss dies im historischen/politischen Rahmen
sehen. Unser Kohl wollte die Wiedervereinigung sowie (hoffentllich) alle
Deutschen und hat sich diesem Diktat gebeugt.
Er wird in die Geschichte Deutschlands als der Wiedervereiniger eingehen
und Einzelheiten werden spaeter untersucht. Unsere deutschen Politiker
seither haben sich in keiner Weise international-politisch emanzipiert.
Auch sehe ich keine politischen Denker in der deutschen Presse, die die
Situation von allen Seiten angehen.
Die dummen €-Lenker haben das Märchen vom bösen Kapitalgeist noch immer nicht verstanden!
Die €-Dilettanten Juncker u. Barroso sowie die Hazard-Bank des
voreilig u. vollmundig ankündigenden Draghi versuchen mit allen
Mitteln, den in der Geschäftswelt ständig präsenten u. in
ihren Augen bösen Kapitalgeist aus der Schummelunion fernzuhalten.
Die €-Dilettanten haben es bald geschafft, dass das künstlich
mit Gelddrucken u. Ankauf wertloser Staatsanleihen gegen wertlose
Sicherheiten beatmete Paradies für €-Schwachschuldenstaaten in
größter Gefahr ist, zur Hölle zu verkommen.
Dies ist für die Griechen bereits der Fall. Die mit falschen Zahlen
in die EU eingeschlichenen Griechen können sich aber gewiss sein,
dass die €-Dilettantenherde ihnen rechtzeitig die nächsten Mrd
andient. Und zwar vermutlich auf Basis eines leerphrasenartig
schönfarbigen Berichts der Troika über
GR-"Fortschritt".
Die Griechen wissen genau, dass der böse Kapitalgeist in
Wirklichkweit ein Märchen ist, allerdings mit Realitätsbezug
-, das die dummen €-Lenker noch immer in Angst u. Schrecken
versetzt.
Dank an den Autor, Dank an die FAZ für diesen Artikel
Aufgrund dieser sehr guten, verständllichen Erläuterungen ist
mir jetzt vieles noch klarer geworden, und manches, was ich vorher nicht
so ganz verstanden hatte, ist mir nun auch auf einmal sonnenklar.
Endgültig überzeugt bin ich, dass wir ganz schön in der
Patsche sitzen, denn was auch immer die Politik tun wird - es wird uns,
den Bürgern, sehr weh tun. Dass die Politik nun krampfhaft
versucht, die Probleme zu lösen, die wir ohne sie gar nicht
hätten - das ist nach diesem Artikel überhaupt keine Frage mehr.
Von den beiden Lösungen, die der Autor anbietet, ist doch nur die
erste annehmbar: Zurück zum Maastricht-Vertrag! Aber ich bin
skeptisch - nein, ich glaube nicht daran, dass die Politiker, die wir
jetzt in Europa haben, diese Lösung wählen werden. Also wird
Europa durch ein langes, tiefes Tal der Tränen gehen müssen.
Was danach kommt, werden viele von uns nicht mehr erleben.
@Bernd Haagman"Die Fr. Elite war und isst den Deutschen..."/Wiki schreibt, dass Steinbrueck die
Schule wechseln musste+mehrere Klassen
wiederholte. Finde ich gut, dass Steinbrueck dann doch noch die Kurve
gekriegt hat, gut fuer
Steinbrueck.
Allerdings haette es mich auch nicht beunruhigt zu lesen, "P.
Steinbrueck uebersprang die
12. Klasse + machte mit 17 Abitur. Studium der VWL, ausserdem hat
Steinbrueck ein
Diplom der "London School of Economics"! Hat er aber nicht!--
Gabriel bezeichnete im Niedersachsenwahlkampf, den er ja mit
Pauken+Trompeten verlor,
Herausforderer Wulf als "Warmduscher",( tja, hm?), und
behauptete para-proletarische Herkunft,(alleinerziehende Mama kleine
Angestellte)+ dass er die tuerkische
Sprache beherrsche!
Der ital. Praesi Monti ist ein Kind der Elite, Bildung ging in der
Wiege los+Herrschaftswissen hat
er wahrscheinlich schon mit der Muttermilch verabreicht bekommen.
Der fantastischen Ausbildungsweg des Monti + des Goslaer
Berufsschullehrers Gabriel?
Monti hat Vorliebe fuer franz. Klassiker+liest im Original, liest
Gabriel tuerk. Klassiker?
Die Widerstand des Feindes ohne einen Kampf zu brechen, isst die grosste Leistung - Sun Szu
"Paris wollte die Bundesbank entmachten, die Geldpolitik
vergemeinschaften und den Primat der Politik durchsetzen".
Vollig korrekt! Lese dazu zB Prof Andre Szazs "the road to european
monetary union" mit ein Gesichtspunkt der Niederl. Zentral Bank.
Fr. Fand das EWS/WahrungsschlangSystem peinlich und nicht bequem.
Deutschland, Bundesbank und DMark konnten nur im EZB/Eurorahmen
eingebunden und beherscht worden.
Die Fr. Elite war und isst den Deutschen weit uberlegen und hat mit nur
ein Paar textuele Konzessionen die Deutschen in die Falle gelockt. Sich
prasentierend als Freund und Verbundete von D. Und Die Deutschen, hat
Fr. ein Euro/EZBsystemvorgeslagen mit ein bestimmende Mehrheit von
Schuldenstaaten.
Jetzt isst der Ernstfall, aber ,,Merkel, Schauble, Steinbruck und
Gabriel sind im monetaire machtskampf total onhne Manovrierraum, weil
sie auch noch die Euro und Schuldenunion alternativlos und Friedenssache
erklart haben.
Es sieht nicht gut aus. Auch nicht fur uns hier.
Grusse aus NL.
50 oder 100
Uberlegen in Schlauheit. Das isst also kein Kompliment
.
Mein motto fur heute:
Wer sich argert wirt kein 50
Wer sich verwundert, erreicht sicher den 100 .
d'accord Herr Hesse
... und damit zugleich auch mit Herrn Haagmann, der sehr klar erkannt hat, dass es in Deutschland nichts gibt, was man politische ELITE nennen könnte. Unsere Kasper-Truppe ist nur ein lächerlicher Haufen. Ein Jammer, dass so viele Deutsche das immer noch nicht einsehen und dass diese unsägliche, "alternativlose" Kanzlerin anscheinend sogar noch an Zustimmung gewinnt (falls die entsprechenden Umfragen nicht getürkt sind). Vielleicht stimmt es ja doch, dass jedes Volk die Regierung hat, die es verdient - man könnte auch sagen, die zu ihm passt, das trifft es wohl noch besser.
@bernhard haagman//" sehr schoener Kommentar..."
"Die Fr. Elite war und isst den Deutschen weit uberlegen!"
Sehr schoener Kommentar.
Fuer mich ist der Satz daoben die wichtigste Aussage+ natuerlich gilt es
nicht nur,
was die frz. Elite angeht:
Mir faellt kein deutscher Politiker ein, der auch nur an irgendeinen
italienischen Kollegen
heranreichen wuerde!
danke an die FAZ, nahezu die einzigste zeitung die man bezüglich euro noch lesen kann. evt spricht es ja einige an: am 18.august gibt es in berlin eine Anti ESM demo vor dem bundestag-bitte weitersagen. 15.uhr.
Frieden? Krieg? Freunde? Feinde?
Das was jetzt in Europa stattfindet ist lediglich eine neue Variante der Kriegführung:
Krieg hat traditionell den Zweck Resourcen und Arbeitskraft des Gegners
für sich arbeiten zu lassen.
Genau dasselbe ist jetzt im Gange - nicht mehr militärisch sondern
wirtschaftlich. Und das was früher "Gegner" hieß
heißt jetzt "Freund der Solidarität fordert". Das
Ziel ist aber unverändert - den anderen, in diesem Falle
Deutschland für sich arbeiten zu lassen, zu eigenen Gunsten auszubeuten.
Und außerdem treten die Banken jetzt auch als eigenständiger
Kriegsteilnehmer auf, der ganz einfach die "kleinen
Bürger" für ihre Boni bluten lassen will.
Und Kollaborateure hat es auch schon immer gegeben.
Und wahnsinnige Visionäre die nur ihren Dogmen folgen ebenfalls.
Die Erläuterungen lassen doch nur den Schluß zu, daß
die politischen Vorstel-
lungen über jede ökonomische Vernunft, Einhaltung der
gesetzlichen Regeln
nach HGB und des gesunden Menschverstandes, gesetzt wurden.
Bezeichnend hierfür ist das Reagieren in einem gesetzlosen Raum mit einem
Schneeballsystem, welches letztendlich mit einem nicht mehr
beherrschbaren
Schuldenberg sein Finale finden wird, da diese ''EU'' so bestimmt nicht mehr
finanzierbar ist!
Das hat nicht einmal mehr etwas mit einem Zauberlehrling zu tun, sondern etwas
mit einem Fliegenfänger, von dem die Bankrotteuros nicht mehr loskommen!!
Eine EUdSSR würde binnen Monaten explodieren, diese "Alternative" gibt es also gar nicht
Praktisch niemand in der EU ist für eine solche Fehlkonstruktion
bereit. Spätestens in dem Moment, in dem z.B. ein EU-Finanzminister
aus Land X massive Ausgabenkürzungen für Land Y fordern
würde (und so jemand müsste min. 20 Jahre lang nichts anderen
tun...), würde es einen nationalistischen Aufschrei und Y gegen
Land X geben, alle Politiker aus Y würden diesen noch schüren
usw. usw.
Siehe zum Thema auch "EU-Debatte: Bofinger, Habermas und
Nida-Rümelin - Das letzte Aufgebot des
Funktionärsfeudalismus", dort wird dieses Thema ebenfalls behandelt.
Bin mir unsicher. Die Manipulation läuft einfach, aber wirksam. Drei Beispiele:
(1) Der Lissabonvertrag sei alternativlos. (Beachte:) Über Details, wie die Tötung von Zivilisten, die Abschaffung der Arbeitnehmervertretung, das vereinfachte Änderungsverfahren.... wurde nicht mehr diskutiert. (2) Transferunion. (Beachte:) Alle Welt redet über Alle Schulden. Wieso denn nicht über die Neuschulden ab 2019? Es ist dann eine valide Diskussion - auch, wenn ich sie nicht schätze. Was abläuft, gleicht James Bond am Spieltisch: "all in". (3) Blühende Landschaften. (Beachte:) Es gibt keine präzisere Definition, ab wann Politik illegal wird: Vertreibung wäre Eine. Man hat Vertreibung nie klar definiert. Es ist nicht bestreitbar, dass in Deutschland und insb. in Ost Deutschland eine kontinuierliche Vertreibung stattfand und findet. Ir? , Gr? : die besten des Volkes findet man weit der Heimat. Alles illegal - aber es wird dann eben kein Rechtsbegriff dafür geschaffen. Keiner fragt. Funktioniert. "Erfolg für Europa" - keiner fragt nach dem Eigenschaden. Klappt.
Euro-Kernschmelze und politischer Autismus
Es scheint fast so, als könne man die Euro-Krise mit der
Atomkatastrophe in Fukushima vergleichen : Je näher wir der Gefahr
der Währungs-Kernschmelze kommen, desto wirrer werden die
Rettungsmaßnahmen. Stehen wir jetzt schon davor, dass der ganze
Währungsreaktor mit Meerwasser geflutet werden soll ?
Die Klärung der Schuldfrage hat auch schon begonnen.
Aber das ist dann wieder vertrautes "Terrain" für die
politische Klasse.
Palast-Revolution: Merkel muß Deutschland vertreten oder abtreten!
Mit Ausnahme der wachsenden Gruppe von MdBs um F Schäffler(FDP) und
K-P Willsch (CDU) traut sich Niemand, Deutschland aus der von Kanzlerin
Merkel selbst gestellten Eurorettungsfalle zu helfen.
Frau Merkel ist unfähig, staatsmännisch die Interessen
Deutschlands zu vertreten.
Stattdessen basiert das System M darauf, ihre Machtbasis zu sichern,
„koste es was es wolle“.
In ihrem Denken hat Deutschland eine doppelte Sonderrolle: als
Schuldiger und als Retter Europas. Hier findet sie Gemeinsamkeiten mit
SPD und Grünen.
Dieses Sonderrollen-Denken erlaubt es ihr, auf EU-Ebene als Garant
für fremde Staatsschulden aufzutreten, denn
„Deutschland kann und wird und muß zahlen aus Verantwortung
und Solidarität“.
Die nötige Palast-Revolution muß also zwei Ziele haben:
1: Die Koalitionsregierung muß die Kanzler-Position möglichst
bald neu besetzen!
2: Deutschland muß eine Regierung mit Rot-Grünen
Euromantiker(innen) verhindern!
Der Zorn der Bevölkerung muß die Volksvertreter(innen) erreichen!
Palastrevolution?
Herr Eckmiller, wie oft sind wir in diesem Land schon auf die Strasse gegangen und haben eine Revolution bewirkt - und wann war das erfolgreich? Die einzigen die Erfolg hatten waren die Leute die gegen die Kernenergie waren. Es muss uns erst viel viel schlechter gehen damit hier irgendjemand auf die Strasse geht sei es im Palast oder davor. Und diese Foren hier in den Tageszeitungen tun ein übriges dass sich die Kritiker hier verbal "abreagieren" und sich hinterher besser fühlen. Als hätten sie schon etwas in der Sache getan.
Herr Feldmann
so sehr ich ihre Einschätzung bezüglich - Gabriel, Steinmeier
und Co. teile (insbesondere würden mir da die Gründen
einfallen!!!)- bin ich doch etwas irritiert bezüglich - "dann
wähle ich halt das "kleinere" Übel CDU,FDP!!"
Für mich persönlich kommen keine dieser Parteien mehr in
frage! Alle Parteien, die den ESM durchgewunken haben - sind für
mich unwählbar!
Denn die letzte Kosequenz des ESM ist - die faktische Auflösung der BRD!!!
Es ist schon auch ein "Treppenwitz" der Geschichte, daß
wir uns jahrelang über die "Blockparteien!" der DDR
lustig gemacht haben - aber in unserer Demokratie auch nur noch
"Blockparteien" wählen!!
Denn die o.g. Parteien - betreiben alle!!! - in unterschiedlicher
Geschwindigkeit! - die endgültige Abschaffung der Bundesrepublik Deutschland!
Ich will dieses Land meinen Kindern hinterlassen - und nicht auf dem
Altar der Europaromantiker opfern!
zwei Möglichkeiten, die sich widersprechen
Herr Eckmiller, Sie rufen da zwei Ziele aus, die sich gegenseitig (wenn
nicht direkt widersprechen so doch) neutralisieren: Abtreten Merkels
würde nicht zu einer Verhinderung von ROT-Grün, sondern zur
Kernschmelze führen.
Wenn man allerdings wünscht, dass die Eurokrise mit result.Austritt
Deutschlands wirklich aus dem Ruder läuft, so wäre der Abtritt
Ms wünschenswert. Es dürfte in der derzeitigen Situation aber
sehr wild hergehen!
Es fällt derzeit leicht, Frau Merkel dies oder jenes vorzuwerfen.
Wir können aber andererseits dankbar sein, dass derzeit da jemand
mit diesem MAchtinstinkt und dem damit verbundenen Instinkt für
Machbarkeit in dieser Position sitzt.
(Wenn ich mir da Phantasten wie Gabriel, Steinmeier, Roth... vorstelle,
dann zeigt das doch, wie Merkel zäh für Stabilität eintritt).
Das Projekt ist gescheitert und in meinen Augen geht es jetzt nur noch
um Plan B (der hoffentl.auch ausgearbeitet wird!)
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/europas-schuldenkrise/schuldenkrise-die-euro-zauberlehrlinge-1
Geehrter Professor Charles B.Blankart, Ihre limitativen
Begründung aus der Eurokrise hoch zukommen ist meiner Meinung nach
eine vereinfachte Darstellung, eines im Grunde complexes Problem.
Geopoltisch verschiebt sich die Macht nach Länder in Asien mit
Einwohnerzahlen in die Milliarden. Die Länder in Europa können
am besten gemeisam die politsche Macht und den Wohlstand Ihre
Bürger schützen.
Ein Schreckenbild und einzigen politschen Weg eines Europaischen
Einheitstaates geht völlig vorbei an der anderen staatsrechtlichen
Lösung: eines föderatives Europas. Föderativ zentral wird
nur dasjenige gemacht was zu Vorteil der Buerger kommt. Wenn dazu
entschlossen wird, soll die föderative Behörde in der Lage
sein effizient und effektiv Ihre Befugnisse aus zu üben. In der
Eurokrise fehlen einige dringend notwendige föderative Instanzen
mit demokratischen Grundlagen. In die Euroländer die es
wirtschaflich slecht geht, liegt das Reformpotential für
Europäisches Wachstum. PHD1 Diplom Ingenieur