23.09.2012 · EZB-Präsident Mario Draghi will den Zerfall des Euro verhindern. Als Folge seiner neuen Politik droht Inflation. Erste Banken bereiten ihre Kunden darauf vor, dass es bald losgeht.
Von Christian SiedenbiedelRichtlinien für Lesermeinungen
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Die Maya scheinen doch recht gehabt zu haben, wenn man die
Lesermeinungen so liest...
Nun, wer sein Leben damit verbringt Geld zu horten für später
sollte vielleicht mal umdenken, denn man kann Geld nicht essen und das
letzte Hemd hat auch keine Taschen, worin man das liebste, was man bis
dato hatte, reinpacken könnte.
Wie wäre es, in einen kleinen Bio-Bauernhof zu investieren? Wenn es
doch so sicher ist, dass demnächst das Geld nichts mehr wert sein
wird, sollte doch die Möglichkeit, lebensnotwenige Güter gegen
Gold zu tauschen, sehr verlockend sein?
Vielleicht kommen dann einige auch wieder auf den Boden der Tatsachen
zurück…
Altersvorsorge: Würde die Rente wieder zu einer reinen
Umlage-Rente, unter Einbeziehung a l l e r Einkommen, müsste sich
auch darüber niemand mehr Gedanken machen, aber die Gier nach
Rendite steht auch da mitten im Weg.
Der Artikel von Destatis (Statistisches Bundesamt) "Preise. Preisentwicklung vor und nach der Bargeldumstellung." ist überarbeitet worden! Er stand in seiner ursprünglichen Fassung nur einige Tage im Netz. Aus diesem Artikel konnte man, durch eine Trennung in D-Ost und D-West klar herauslesen, dass die gemeinsame Inflationsrate von 1,6 Prozent seit Euroeinfuhrung, wesentlich durch die fallenden Mieten und Preise für die Lebenshaltung im Osten zustande kommt! Das hat natürlich der Politik nicht gepasst, also wurde der Artikel offensichtlich in Teilen neu geschrieben. Eigentlich ein Skandal, aber ausser mir hat ihn sowieso keiner gelesen...
Wie kommen die "Experten" denn nun bloß dazu, eine
Inflation anzukündigen?
So langsam kommt man sich wirklich vor wie im Irrenhaus. Wann wird denn
die Währungsreform angekündigt?
Die "Experten" sollten uns diesen Schrecken ohne Ende wirklich
ersparen und mit einer sofortigen Rückkehr zu nationalen
Währungen die Angelegenheit abkürzen. So langsam wird der
Unsinn wirklich langweilig.
Mit dem Game-Changer ESM ist vieles auch schon wurscht
Der ESM-Staat steht. ALEA IACTA EST.
Und das wirft einige Spielregeln über den Haufen.
Z.B. Inflation:
Ab einer bestimmten Höhe von Bürgschaftsschulden (der ESM soll
in einem ersten Schritt auf 2.000 Mrd. Euro aufgeblasen werden - das
Geld ist komplett verloren, ESM-Forderungen sind nachrangig ggü.
IWF), erscheint selbst eine galoppierende Inflation weniger nachteilig.
Und zwar dann, wenn die Bürgschaftsschulden die Ersparnisse übersteigen.
Das deutsche "Reinvermögen"/Volksvermögen
beträgt (oder betrug, lt. BuBa 2008) ca. 10.000 Mrd. Euro. Da ist
zwar noch einiges zum Abräumen da, aber bei der Geschwindigkeit,
mit der die Politkaste vorgeht, sollte man sein Erspartes lieber sofort
in Sicherheit bringen.
Deutschland steht vor einem beispiellosen Niedergang, v.a. durch die
Euro-Bankenrettungen verursacht; man kann ansonsten nur noch auf den
Zusammenbruch dieser Unordnung warten.
Es steht zu hoffen, dass bis dann ein jeder genug verstecken konnte,
damit der Neuanfang nicht allzuhart wird.
Die zentralistische EU erzwingt Inflation! Nur eine Föderation ohne Zentralregierung kann helfen!
ESM und EZB agieren zwangsläufig, quasi-alternativlos wie im Trance
als Vehikel einer um immer mehr Zentralisierung und Mithaftung
bemühten EU, obwohl nachweislich die Staatsschulden und die
Inflation dadurch bedrohlich steigen.
Das kommende zentrale Wahlkampf-Thema wird voraussichtlich Inflation heissen.
Inflation bedeutet für Jeden von Uns:
1. Unsere Ersparnisse werden immer weniger: Inflationsrate+Steuern sind
höher als Sparzins!
2. Die Kaufkraft von 100 Euro nimmt laufend ab: Immer weniger Ware
fürs gleiche Geld!
3. Die Altersversorgung nimmt ab: Versicherungen u. Pensionskassen geben
weniger Geld!
Unseren Politiker(inne)n fällt angesichts der Komplexität der
Finanzwirtschaft in diesem kognitiven Notstand nur eine Lösung ein:
Mehr Europa, Mehr Schulden, Mehr EZB geschöpftes Geld, Mehr
Gemeinschaftshaftung. Die Bürger(innen) müssen entgegnen:
Nur eine EU als Föderation Souveräner Staaten kann kluge
Staaten vor Inflation bewahren.
Ist im Internet bei 'Liberalburg' gut dargestellt.
Wenn drei dasselbe tun, ist es nicht dasselbe
Wenn Draghi Anleihen kauft, gibt bei uns Inflation, wie die Deutsche Bank bereits ankündigte. Weder in USA noch in Japan ist dagegen Inflation zu befürchten, obschon sie ebenfalls Anleihen kaufen -- nicht von anderen Staaten, sondern ihre eigenen.
...die Energiewende voranzutreiben: "Schon im nächsten Jahr wird eher eine Drei als eine Zwei vor dem Komma der Inflationsrate stehen, wenn der Ölpreis so hoch bleibt".
"Inflation ist Folge leichtfertiger oder verbrecherischer Politik" (Ludwig Erhard)
Ludwig Erhard: Wohlstand für Alle * Dies sollte zur Pflichtlektüre all derer werden, die der Inflation anheim hängen und vergessen haben, was Marktwirtschaft bedeutet. * "Es ist ein grandioser Irrtum, wenn ein Volk oder ein Staat glaubt, eine inflationistische Politik einleiten und betreiben, sich aber gleichzeitig gegen deren Folgen absichern zu können. Dies kommt dem Versuch gleich, sich an den eigenen Haaren hochheben zu wollen. Es gilt umgekehrt, alle Kräfte darauf zu konzentrieren, eine Inflation zu verhüten und jedes schuldhafte Verhalten, das zu einer inflationistischen Entwicklung führen könnte, vor der gesamten Öffentlichkeit zu brandmarken und dadurch zu verhindern. Die Inflation kommt nicht über uns als ein Fluch oder als ein tragisches Geschick; sie wird immer durch eine leichtfertige oder sogar verbrecherische Politik hervorgerufen." - Ludwig Erhard, Wohlstand für Alle
Drei Volkswirte - vier Meinungen.
Ich bin selber einer. Aber! Die Inflation in den Assetklassen Rohstoffe, Immobilien und Gold ist schon da. Es ist eine Fluchtinflation weg aus Papiergeld, das seinen Wert verliert. Offiziell haben wir nun 2,2 Prozent Inflation, nach dem EU Berechnungsschema. Die USA haben angeblich 2,4. Dieses Schema ist so falsch wie sonst was, weil der Warenkorb (genaue Zusammensetzung geheim) laufend verändert wird und durch die hedonische Berechnungsweise lt. derer techn. Gebrauchsgüter, die zB 10 % teurer werden, in ihrer Leistung jedoch um 20 steigen, mit einer Verbilligung von 10 % in die Preisstatistik eingehen. Deshalb kommt shadowstatistics für die USA auf eine Inflationsrate zw. 8 und 12 Prozent und Herr Breinlinger von der Uni Freiburg auf eine sog. gefühlte Inflation von 4-8 Prozent. Und wer nicht debil ist, kann das täglich merken! Die Konsumentenpreise steigen nur deshalb mom nicht so stark, weil die Konsumzurückhaltung im Handel doch schon seit 2008 voll angekommen ist.
Das wird ein Spass ... wenn die Inflation Deutschland fest im Griff hat ...
... und plotzlich wird das klar, dass das gedruckte Geld nicht reichen wird und das noch mehr Geld gedruckt wird ... es gab mal ein Bild aus dem Schulbuch "Reise in die Vergangenheit" vor 25 Jahren, das zeigt, das ein riesiger Waschekorb mehr wert hat, als die wertlosen Geldschein darin und ... und je schneller die Druckpresse angeworfen wird, desto schneller wird der Euro wertlos und ich rate Griechenland, schon mal Schablonen fur ihre Drachme herauszuholen ...
Ratschlag gegen das Bangemachen
Ich rate jedem, sich über das Funktionieren unserer
"Geldordnung der Mindestreserve mit multipler
Geldschöpfung" zu informieren, z.B. auf der Website der
deutschen Bundesbank. Es folgt daraus, dass die Geldmenge nur
unwesentlich von der EZB verändert werden kann, sondern Banken die
Geldmenge durch Abgabe von Krediten quasi unkontrolliert erhöhen
können und durch Kreditbeendigung wieder zerstören. Diese
Geldordnung fördert überschießende Kreditausweitung in
euphorischen Phasen, welche zu Spekulationsblasen führt, und zu
exzessiver Geldzerstörung nach deren Platzen.
Ich hoffe darauf, dass sich in nicht allzuweiter Zukunft die Erkenntnis
durchsetzen wird, dass es für den Ausbau und die Erhaltung unseres
Wohlstandes ein Vollgeldsystem besser wäre, so wie es die deutsche
Initiative MONETATIVE und viele internationale 100% Reserve Money
Initiativen vorschlagen.
und die Moral von der Geschicht?
Giralgeldschöpfung gehört sich nicht? Die Kreditinstitute sind Unternehmen wie andere auch. Wer sich auf youtube die Geldschöpfung und die Kreditvergabe mit dem Zinseszinseffekt ansieht, wird leider etwas in die Irre geführt: Der Bedarf, den Nachtisch doch vor dem Hauptgericht zu verspeisen, weil das Leben so kurz ist, dürfte eine Ursache sein, aber es ist die Nachfrage nach Krediten, nicht die bösen Banken. Auch die von den amerikanischen Investmentbanken verursachte Bankenkrise geht auf Entscheidungsfehler zurück, wobei jedoch der kriminelle Akt von Lehman und der Rating-Agentur für sich steht. Und die Eurokrise ist eine Staatsschuldenkrise der Südländer. Und unsere Staatsverschuldung ist für sich schon exorbitant. Also verwechsle man nicht Ursache und Wirkung! Der EZB den Schwarzen Peter zuzuschieben, ist daher reinster Populismus. Dass unsere Regierung nicht aus der Euro-Zone auasscheidet mag töricht sein. Die Golddeckung für Währungen zu fordern, ist nach Bretton Woods erledigt!
panem et circenses ((Brot und Spiele im antiken Rom der Kaiserzeit))
Geldwertstabilität ist Voraussetzung für jede sichere
Kalkulation von Vermögensbildung durch Kreditvergabe.
Geldwirtschaft als Intermediär von arbeitsteiliger Wirtschaft und
zeitversetzter Refinanzierung gestattet individuelles Agieren mit
Wahlfreiheit von Konsum oder Investition.
Politisch populär ist zur Zeit etwas ganz Anderes. Geldinjektion
nach Bedarf von Staat und Finanzakteuren. Dem Staat zur Befriedung von
existentiellen Bürgerbedürfnissen (Panel dt circenses), dem
Finanzsektor für Vermögenspreisprojekte.
Klassische Realwirtschaft leidet wegen irregulär unsicherer
Kapital- wie Absatzmärkte. Wegen Verdrängungsprozessen der
Globalisierung sind Human- und Produktivkapital der Entwertung ausgesetzt.
Konjunktur und Lebenshaltung sind letztlich nur noch von politischer
Intervention abhängig. Ein Extremfall wie nach Kriegen mit
katastrophalem Infrastrukturverlust.
Soll vielleicht jedes Jahrzehnt wie bei Robinson neu begonnen werden?
Finanz-Asymmetrie ist keine Wirtschaftsordnung.
Für alle die diese Dokumentation noch nicht gesehen haben, sie ist meiner Meinung nach sehr zu empfehlen: "Goldman Sachs, Die Bank, die die Welt dirigiert", einfach bei Youtube suchen.
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.09.2012 21:52 Uhr...und unbedingt Matt Taibbi lesen
"The Great American Bubble Machine" (auch über GS und bei Rolling Stone Magazine zu finden).
Jeder kleine Kriminelle, der ...
... ein paar Euroscheine fälscht oder zu fälschen versucht, landet für lange Jahre hinter Gittern (wenn er erwischt wird). Gestraft wird für das Vergehen, sich unberechtigterweise über "Gelddrucken" auf Kosten der Gemeinschaft zu bereichern. Wie auch die FAZ auf Basis von Bundesbank-Angaben berichtete, sind die Geldfälschungen im Euroraum auf ein unproblematisch niedriges Niveau zurückgegangen. Im Vergleich mit den Euro-Milliarden/Billiarden, die die EZB druckt und die - seien wir doch ehrlich - niemals zurückgezahlt werden, sind das - um die Bankersprache zu verwenden - absolute Peanuts. Es bewahrheitet sich wieder einmal- und zwar in nie geahntem Ausmaß -, dass es offenkundig viel effizienter ist, eine Bank zu gründen, als eine Bank zu überfallen. Der Witz dabei: die Täter sind bekannt. Die beim ESM haben sich schon mal vorsorglich Straffreiheit in die Statuten eintragen lassen. Vielleicht sollte man auch mal in den Statuten der EZB und der Notenbanken der Südländer nachforschen...
Entweder Inflationierung, oder ....
.... wir haben das finanztechnische Perpetuum Mobile entdeckt!
Aber ich glaube nicht an Wunder, sondern an kräftige
Inflationsschübe. Die nette Prognose von 3 bis 4 % auf einige Jahre
ist wirklich niedlich: 2,6 % haben wir schon. Da wären 3 % Nichts.
Aber inzwischen verharmlost die gesamte seriöse Presse,
einschließlich der FAZ. Man will ja nicht die Ängste
schüren .....!
Und der naive Michel begreift es sowieso nicht.
Der Euro ist bei Draghi in guten Händen, er wird dafür sorgen, daß der Euro so hart
wird, wie die Mark ?
Ist das die Haltung ''unserer'' Politruks ?
Wann wird Kritik am Euro und der EZB strafbar ?
Bürger politischer denn je: Politikerverdrossenheit ja - Politikverdrossenheit nein
Ich bin hier ganz bei Ihnen, denn nicht an einer Wahl teilzunehmen heißt, dem Status Quo zuzustimmen. Entweder gibt man seine Stimme einer wirklichen Wahlalternative oder man versucht sich außerparlamentarisch zu engagieren. Als "positiv" angesehen werden kann der Umstand, dass die traditionellen Bindungen an etablierte Parteien schwinden. Dies führt in Zukunft dazu, dass sich die Parteien bewegen müssen. Das die etablierten Parteien nunmehr darüber diskutieren, das Wahlrecht dem Einflußbereich des BVerfG´es, also durch Änderung des GG, zu entziehen, spricht eine eindeutige Sprache. Wenn sich die Parteien den Staat und seine Bürger zum Untertan/ Beute machen, dann ist es um den Rechtsstaat nicht mehr gut bestellt! Deshalb ist es wichtig, das sich jeder Bürger in die Gestaltung dieses Landes einbringt und sich für demokratische Teilhabe (Volksabstimmung) bei systemisch relevanten Änderungen einsetzt. Die Schweiz ist hierfür ein positives Beispiel. MfG
Danke , Herr Kana, seh' ich mir an !
Der BREI kriegt meine Stimme jedenfalls nicht, und wählen gehe
ich auf jeden Fall, und gültig !
WEIL ich politikverdrossen bin, darum ! Weil ich irgendwie zur
Änderung beitragen will.
Am Hintern sitzend geht das nicht.
Nichts ist "Alternativlos" - es gibt immer eine Wahl
Wenn Sie, wie viele andere auch, mit der aktuellen Euro-Finanzpolitik
nicht konform gehen, kann ich Ihnen eine neue Initiative ans Herz legen,
die von all denen unterstützt wird, die noch an Rechtstaatlichkeit
und Bürgerbeteiligung glauben:
Die Wahlalternative2013 ist die vlt einzige Antwort auf die
gegenwärtige "Alternativpolitik" I.d.S. & mfG
Blamage EZB-Neubau: Preissteigerung bei Material-/Arbeitskosten seit 2005: +40%
Man nannte es "Festrede", als der für den EZB-Bau
zuständige Asmussen unfreiwillig Einblick in das Versagen der EZB gab.
Als Begründung für aus dem Ruder gelaufende Baukosten
führte Asmussen ungeniert an, der EZB-Neubau sei 2005 zu
"konstanten Preisen" kalkuliert wurden.
Seither seien jedoch die Baukostenpreise für Material+Arbeit von
500 Mio. auf 700 Mio. Euro angestiegen. Ausdrücklich ein reiner Inflationseffekt.
Neben der rein inflatorischen Preissteigerung führte Asmussen
weitere 150 Mio. Euro an Kosten auf ( freundlich verklausulierte )
Planungsfehler zurück.
Der Planwirtschaftler und Subventionist Draghi blieb der
Verkündigung seiner Blamage fern. Draghis Glück:
"Spesenburgen" und "Schmiergelder" tauchen nicht im
Statistik-Warenkorb zur Inflationsmessung auf.
Assmussen fuehrte noch einen anderen Grund an
Er erwaehnte auch, dass die Fundamente des Gebaeudes nicht solide genug waeren. Damit meinte er wohl die Statik. Dass er selber tagtaeglich dazu beitraegt die Fundamente der Bundesbank und der EZB (sprich die Grundsaetze, Ziele, Aufgaben die im AEU-Vertrag niedergeschrieben sind) zu untergraben, ist diesem Schlauberger wohl noch nicht aufgegangen. Auch Herr Assmussen trinkt zuviel Rum waehrend der Arbeitszeit!
Geld drucken führt nicht zur Inflation? - Unsinn!
Dieses Jahr finanziert die amerikanische Fed ca. 77% der neuen
amerikanischen Staatsschulden über direkte Anleihekäufe. Der
amerikanische Staat bezahlt damit Pensionen, Gesundheitsfürsorge,
Bildung, Militärausgaben, Sozialleistungen usw. Das Papiergeld
gelangt also ohne jeden Zweifel direkt in den Geldkreislauf. Wie um
alles in der Welt soll das nicht zu Inflation führen? Herr Draghi
macht jetzt nichts anderes als die Fed, nur dass die dazwischen
geschalteten Banken noch ca. 1% Rendite daran verdienen, weil sie die
Milliarden von Staatsanleihen durch ihre Bücher schleusen.
In den USA gibt es m.E. bislang nur deshalb noch keine spürbare
Inflation, weil die USA ein grosses Handelsbilanzdefizit haben - also
das verkonsumieren, was andere Staaten geschaffen haben. Und was deren
Produkte kosten lässt sich ja über den Dollarkurs trefflich
steuern. Mann muss nur mal einen Blick auf den US-Dollar Index der
letzten 10 Jahre werfen, um zu verstehen, was da los ist.
Frau Dreier, da ist
Koenig & Bauer in Würzburg Marktführer (ca. 90% Weltmarktanteil)
und gedruckt wird für 150 Länder bei
De La Rue in England.
Mich würde interessieren woher die Maschinen zum Gelddrucken kommen.
In der EU und in den USA nutzen die doch sicher deutsche Maschinen zum Gelddrucken, damit ist Deutschland auch schuld an der Inflation. Aber schuldig fühlt sich nur der Schuldige. Raus aus dem Euro.
Genau, Frau Berg und die USA
führen Kriege im Ausland = exportieren viele $$$. Denken Sie an all die Schmiergelder, die in diesen Ländern "überreicht" werden müssen.
Ich sehe das auch so obwohl ich nie an Verschwörung glaubte
"Hier geht es nicht mehr darum ein neues Großdeutschland
einzubinden und somit als potentiellen Krisenherd in Europa
auszuschalten - hier geht es um lupenreine ökonomische Versklavung
durch die korrupten politische Strukturen in der EU."
.
Ich frage mich ob Merkel, Schäuble, geheime Arbeitsverträge
mit GS, zweifellos imo einer der Hauptprofiteure (sowie weitere amerik.
Großbanken welche die private Fed besitzen) solchen Systems!
In den USA formiert sich Widerstand:
"Nationwide "End the Fed" Protests ... Libertarian
Candidate Sues to Break Into Presidential Debates" (zerohedge)
Draghi bewegt sich außerhalb seines Mandats, sagt auch Jürgen
Stark in Die Presse:
"Stark: "EZB bewegt sich außerhalb ihres Mandats"
- Aus Sicht des früheren EZB-Chefvolkswirts Stark hat die EZB dem
Druck von außen nachgegeben. Im "Presse"-Interview"...
Da ist er wieder - der Druck von außen, nämlich von WSt
Banken und Obama!
Warum lassen wir uns das alles gefallen? Warum ruft niemand zu
Großdemo vor der EZB auf?
@Fr.Nachtmann: Verschwörung? Die gibt es, davon bin ich überzeugt.
Natürlich bin ich in hohem Grade paranoid, das ist klar! Denn - zum einen - bin ich felsenfest davon überzeugt, dass es eine wie auch immer organisierte Verschwörung eines wie auch immer gearteten neo-feudalistischen, angelsächsisch-französisch gesteuerten, Bilderberger-Goldman-Komplexes gibt. Und zwar gegen die Vermögenswerte in privater Hand. Die "Verschwörer" haben vielleicht ganz andere - kleinere individuelle - Ziele. Aber in der Gesamtheit hat ihr Handeln, ohne dass es detailliert organisiert ist, die entsprechende Wirkung. Zum anderen wundere ich mich nun seit 2 Jahren über die Reaktionen der dt. Politik darauf - so doof und dilettantisch kann niemand sein und ständig und offensichtlich gegen das eigene Volk agieren (gut, den Bundestagsabgeordneten spreche ich die geistige Kapazität ab, definitiv, aber Schäuble und Merkel wissen, worums geht). Da muß was anderes dahinter stecken. Ist "Deutschland" wirklich ein souveräner Staat? Gibt es diese ominöse "Kanzlerakte"? ...
Warum nicht?
Bringt nichts. Die Bundesregierung müsste vor dem EuGH gegen die EZB-Politik klagen. Nur welche soll das sein? Und bei dieser wäre es, das wissen Sie auch, sinnlos, würde sie gegen sich selber klagen, weil sie es gebilligt hat. Verfahrene Kiste. Aber der ESM soll ja jetzt aufgebohrt werden, 2 Billionen! Darfs noch ein bißchen sein?
Christian Siedenbiedel Jahrgang 1969, Redakteur in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
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