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Donnerstag, 20. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Schuldenkrise Die Angst vor der Inflation

 ·  EZB-Präsident Mario Draghi will den Zerfall des Euro verhindern. Als Folge seiner neuen Politik droht Inflation. Erste Banken bereiten ihre Kunden darauf vor, dass es bald losgeht.

Artikel Bilder (5) Lesermeinungen (125)

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Alexander Heim
Alexander Heim (Skylark) - 24.09.2012 18:14 Uhr

2012

Die Maya scheinen doch recht gehabt zu haben, wenn man die Lesermeinungen so liest...
Nun, wer sein Leben damit verbringt Geld zu horten für später sollte vielleicht mal umdenken, denn man kann Geld nicht essen und das letzte Hemd hat auch keine Taschen, worin man das liebste, was man bis dato hatte, reinpacken könnte.
Wie wäre es, in einen kleinen Bio-Bauernhof zu investieren? Wenn es doch so sicher ist, dass demnächst das Geld nichts mehr wert sein wird, sollte doch die Möglichkeit, lebensnotwenige Güter gegen Gold zu tauschen, sehr verlockend sein?
Vielleicht kommen dann einige auch wieder auf den Boden der Tatsachen zurück…

Altersvorsorge: Würde die Rente wieder zu einer reinen Umlage-Rente, unter Einbeziehung a l l e r Einkommen, müsste sich auch darüber niemand mehr Gedanken machen, aber die Gier nach Rendite steht auch da mitten im Weg.

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Dieter Zorn

Am Rande.

Der Artikel von Destatis (Statistisches Bundesamt) "Preise. Preisentwicklung vor und nach der Bargeldumstellung." ist überarbeitet worden! Er stand in seiner ursprünglichen Fassung nur einige Tage im Netz. Aus diesem Artikel konnte man, durch eine Trennung in D-Ost und D-West klar herauslesen, dass die gemeinsame Inflationsrate von 1,6 Prozent seit Euroeinfuhrung, wesentlich durch die fallenden Mieten und Preise für die Lebenshaltung im Osten zustande kommt! Das hat natürlich der Politik nicht gepasst, also wurde der Artikel offensichtlich in Teilen neu geschrieben. Eigentlich ein Skandal, aber ausser mir hat ihn sowieso keiner gelesen...

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Otto Meier

Inflation? Ach was.

Wie kommen die "Experten" denn nun bloß dazu, eine Inflation anzukündigen?

So langsam kommt man sich wirklich vor wie im Irrenhaus. Wann wird denn die Währungsreform angekündigt?

Die "Experten" sollten uns diesen Schrecken ohne Ende wirklich ersparen und mit einer sofortigen Rückkehr zu nationalen Währungen die Angelegenheit abkürzen. So langsam wird der Unsinn wirklich langweilig.

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Gerhard Rohlfs

Mit dem Game-Changer ESM ist vieles auch schon wurscht

Der ESM-Staat steht. ALEA IACTA EST.
Und das wirft einige Spielregeln über den Haufen.
Z.B. Inflation:
Ab einer bestimmten Höhe von Bürgschaftsschulden (der ESM soll in einem ersten Schritt auf 2.000 Mrd. Euro aufgeblasen werden - das Geld ist komplett verloren, ESM-Forderungen sind nachrangig ggü. IWF), erscheint selbst eine galoppierende Inflation weniger nachteilig. Und zwar dann, wenn die Bürgschaftsschulden die Ersparnisse übersteigen.
Das deutsche "Reinvermögen"/Volksvermögen beträgt (oder betrug, lt. BuBa 2008) ca. 10.000 Mrd. Euro. Da ist zwar noch einiges zum Abräumen da, aber bei der Geschwindigkeit, mit der die Politkaste vorgeht, sollte man sein Erspartes lieber sofort in Sicherheit bringen.
Deutschland steht vor einem beispiellosen Niedergang, v.a. durch die Euro-Bankenrettungen verursacht; man kann ansonsten nur noch auf den Zusammenbruch dieser Unordnung warten.
Es steht zu hoffen, dass bis dann ein jeder genug verstecken konnte, damit der Neuanfang nicht allzuhart wird.

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Rolf Eckmiller

Die zentralistische EU erzwingt Inflation! Nur eine Föderation ohne Zentralregierung kann helfen!

ESM und EZB agieren zwangsläufig, quasi-alternativlos wie im Trance als Vehikel einer um immer mehr Zentralisierung und Mithaftung bemühten EU, obwohl nachweislich die Staatsschulden und die Inflation dadurch bedrohlich steigen.
Das kommende zentrale Wahlkampf-Thema wird voraussichtlich Inflation heissen.
Inflation bedeutet für Jeden von Uns:
1. Unsere Ersparnisse werden immer weniger: Inflationsrate+Steuern sind höher als Sparzins!
2. Die Kaufkraft von 100 Euro nimmt laufend ab: Immer weniger Ware fürs gleiche Geld!
3. Die Altersversorgung nimmt ab: Versicherungen u. Pensionskassen geben weniger Geld!
Unseren Politiker(inne)n fällt angesichts der Komplexität der Finanzwirtschaft in diesem kognitiven Notstand nur eine Lösung ein: Mehr Europa, Mehr Schulden, Mehr EZB geschöpftes Geld, Mehr Gemeinschaftshaftung. Die Bürger(innen) müssen entgegnen:
Nur eine EU als Föderation Souveräner Staaten kann kluge Staaten vor Inflation bewahren.
Ist im Internet bei 'Liberalburg' gut dargestellt.

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Gerhard Dünnhaupt

Wenn drei dasselbe tun, ist es nicht dasselbe

Wenn Draghi Anleihen kauft, gibt bei uns Inflation, wie die Deutsche Bank bereits ankündigte. Weder in USA noch in Japan ist dagegen Inflation zu befürchten, obschon sie ebenfalls Anleihen kaufen -- nicht von anderen Staaten, sondern ihre eigenen.

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Andreas Pätzold

Und wieder ein Grund mehr...

...die Energiewende voranzutreiben: "Schon im nächsten Jahr wird eher eine Drei als eine Zwei vor dem Komma der Inflationsrate stehen, wenn der Ölpreis so hoch bleibt".

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R. Kana
R. Kana (ReKa10) - 23.09.2012 20:06 Uhr

"Inflation ist Folge leichtfertiger oder verbrecherischer Politik" (Ludwig Erhard)

Ludwig Erhard: Wohlstand für Alle * Dies sollte zur Pflichtlektüre all derer werden, die der Inflation anheim hängen und vergessen haben, was Marktwirtschaft bedeutet. * "Es ist ein grandioser Irrtum, wenn ein Volk oder ein Staat glaubt, eine inflationistische Politik einleiten und betreiben, sich aber gleichzeitig gegen deren Folgen absichern zu können. Dies kommt dem Versuch gleich, sich an den eigenen Haaren hochheben zu wollen. Es gilt umgekehrt, alle Kräfte darauf zu konzentrieren, eine Inflation zu verhüten und jedes schuldhafte Verhalten, das zu einer inflationistischen Entwicklung führen könnte, vor der gesamten Öffentlichkeit zu brandmarken und dadurch zu verhindern. Die Inflation kommt nicht über uns als ein Fluch oder als ein tragisches Geschick; sie wird immer durch eine leichtfertige oder sogar verbrecherische Politik hervorgerufen." - Ludwig Erhard, Wohlstand für Alle

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Dieter Zorn

Drei Volkswirte - vier Meinungen.

Ich bin selber einer. Aber! Die Inflation in den Assetklassen Rohstoffe, Immobilien und Gold ist schon da. Es ist eine Fluchtinflation weg aus Papiergeld, das seinen Wert verliert. Offiziell haben wir nun 2,2 Prozent Inflation, nach dem EU Berechnungsschema. Die USA haben angeblich 2,4. Dieses Schema ist so falsch wie sonst was, weil der Warenkorb (genaue Zusammensetzung geheim) laufend verändert wird und durch die hedonische Berechnungsweise lt. derer techn. Gebrauchsgüter, die zB 10 % teurer werden, in ihrer Leistung jedoch um 20 steigen, mit einer Verbilligung von 10 % in die Preisstatistik eingehen. Deshalb kommt shadowstatistics für die USA auf eine Inflationsrate zw. 8 und 12 Prozent und Herr Breinlinger von der Uni Freiburg auf eine sog. gefühlte Inflation von 4-8 Prozent. Und wer nicht debil ist, kann das täglich merken! Die Konsumentenpreise steigen nur deshalb mom nicht so stark, weil die Konsumzurückhaltung im Handel doch schon seit 2008 voll angekommen ist.

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Peter Slater

Das wird ein Spass ... wenn die Inflation Deutschland fest im Griff hat ...

... und plotzlich wird das klar, dass das gedruckte Geld nicht reichen wird und das noch mehr Geld gedruckt wird ... es gab mal ein Bild aus dem Schulbuch "Reise in die Vergangenheit" vor 25 Jahren, das zeigt, das ein riesiger Waschekorb mehr wert hat, als die wertlosen Geldschein darin und ... und je schneller die Druckpresse angeworfen wird, desto schneller wird der Euro wertlos und ich rate Griechenland, schon mal Schablonen fur ihre Drachme herauszuholen ...

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Frank Linnhoff
Frank Linnhoff (wulewuu) - 23.09.2012 19:15 Uhr

Ratschlag gegen das Bangemachen

Ich rate jedem, sich über das Funktionieren unserer "Geldordnung der Mindestreserve mit multipler Geldschöpfung" zu informieren, z.B. auf der Website der deutschen Bundesbank. Es folgt daraus, dass die Geldmenge nur unwesentlich von der EZB verändert werden kann, sondern Banken die Geldmenge durch Abgabe von Krediten quasi unkontrolliert erhöhen können und durch Kreditbeendigung wieder zerstören. Diese Geldordnung fördert überschießende Kreditausweitung in euphorischen Phasen, welche zu Spekulationsblasen führt, und zu exzessiver Geldzerstörung nach deren Platzen.

Ich hoffe darauf, dass sich in nicht allzuweiter Zukunft die Erkenntnis durchsetzen wird, dass es für den Ausbau und die Erhaltung unseres Wohlstandes ein Vollgeldsystem besser wäre, so wie es die deutsche Initiative MONETATIVE und viele internationale 100% Reserve Money Initiativen vorschlagen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.09.2012 23:44 Uhr
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und die Moral von der Geschicht?

Giralgeldschöpfung gehört sich nicht? Die Kreditinstitute sind Unternehmen wie andere auch. Wer sich auf youtube die Geldschöpfung und die Kreditvergabe mit dem Zinseszinseffekt ansieht, wird leider etwas in die Irre geführt: Der Bedarf, den Nachtisch doch vor dem Hauptgericht zu verspeisen, weil das Leben so kurz ist, dürfte eine Ursache sein, aber es ist die Nachfrage nach Krediten, nicht die bösen Banken. Auch die von den amerikanischen Investmentbanken verursachte Bankenkrise geht auf Entscheidungsfehler zurück, wobei jedoch der kriminelle Akt von Lehman und der Rating-Agentur für sich steht. Und die Eurokrise ist eine Staatsschuldenkrise der Südländer. Und unsere Staatsverschuldung ist für sich schon exorbitant. Also verwechsle man nicht Ursache und Wirkung! Der EZB den Schwarzen Peter zuzuschieben, ist daher reinster Populismus. Dass unsere Regierung nicht aus der Euro-Zone auasscheidet mag töricht sein. Die Golddeckung für Währungen zu fordern, ist nach Bretton Woods erledigt!

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Klaus Michael Strauss

Korrektur

panem et circenses ((Brot und Spiele im antiken Rom der Kaiserzeit))

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Klaus Michael Strauss

Sparen, der große Bluff?

Geldwertstabilität ist Voraussetzung für jede sichere Kalkulation von Vermögensbildung durch Kreditvergabe. Geldwirtschaft als Intermediär von arbeitsteiliger Wirtschaft und zeitversetzter Refinanzierung gestattet individuelles Agieren mit Wahlfreiheit von Konsum oder Investition.

Politisch populär ist zur Zeit etwas ganz Anderes. Geldinjektion nach Bedarf von Staat und Finanzakteuren. Dem Staat zur Befriedung von existentiellen Bürgerbedürfnissen (Panel dt circenses), dem Finanzsektor für Vermögenspreisprojekte.

Klassische Realwirtschaft leidet wegen irregulär unsicherer Kapital- wie Absatzmärkte. Wegen Verdrängungsprozessen der Globalisierung sind Human- und Produktivkapital der Entwertung ausgesetzt.
Konjunktur und Lebenshaltung sind letztlich nur noch von politischer Intervention abhängig. Ein Extremfall wie nach Kriegen mit katastrophalem Infrastrukturverlust.

Soll vielleicht jedes Jahrzehnt wie bei Robinson neu begonnen werden?

Finanz-Asymmetrie ist keine Wirtschaftsordnung.

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Tim Drexler

Zum Thema Banken

Für alle die diese Dokumentation noch nicht gesehen haben, sie ist meiner Meinung nach sehr zu empfehlen: "Goldman Sachs, Die Bank, die die Welt dirigiert", einfach bei Youtube suchen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.09.2012 21:52 Uhr
Jens Darup
Jens Darup (luxlynx) - 23.09.2012 21:52 Uhr

Zerohedge ..

.. auf Twitter folgen ist auch ein Genuss!

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Ulla Nachtmann

...und unbedingt Matt Taibbi lesen

"The Great American Bubble Machine" (auch über GS und bei Rolling Stone Magazine zu finden).

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K. Peter Luecke

Jeder kleine Kriminelle, der ...

... ein paar Euroscheine fälscht oder zu fälschen versucht, landet für lange Jahre hinter Gittern (wenn er erwischt wird). Gestraft wird für das Vergehen, sich unberechtigterweise über "Gelddrucken" auf Kosten der Gemeinschaft zu bereichern. Wie auch die FAZ auf Basis von Bundesbank-Angaben berichtete, sind die Geldfälschungen im Euroraum auf ein unproblematisch niedriges Niveau zurückgegangen. Im Vergleich mit den Euro-Milliarden/Billiarden, die die EZB druckt und die - seien wir doch ehrlich - niemals zurückgezahlt werden, sind das - um die Bankersprache zu verwenden - absolute Peanuts. Es bewahrheitet sich wieder einmal- und zwar in nie geahntem Ausmaß -, dass es offenkundig viel effizienter ist, eine Bank zu gründen, als eine Bank zu überfallen. Der Witz dabei: die Täter sind bekannt. Die beim ESM haben sich schon mal vorsorglich Straffreiheit in die Statuten eintragen lassen. Vielleicht sollte man auch mal in den Statuten der EZB und der Notenbanken der Südländer nachforschen...

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Gerhard Grell

Entweder Inflationierung, oder ....

.... wir haben das finanztechnische Perpetuum Mobile entdeckt!

Aber ich glaube nicht an Wunder, sondern an kräftige Inflationsschübe. Die nette Prognose von 3 bis 4 % auf einige Jahre ist wirklich niedlich: 2,6 % haben wir schon. Da wären 3 % Nichts.

Aber inzwischen verharmlost die gesamte seriöse Presse, einschließlich der FAZ. Man will ja nicht die Ängste schüren .....!

Und der naive Michel begreift es sowieso nicht.

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Der Euro ist bei Draghi in guten Händen, er wird dafür sorgen, daß der Euro so hart


wird, wie die Mark ?

Ist das die Haltung ''unserer'' Politruks ?

Wann wird Kritik am Euro und der EZB strafbar ?

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.09.2012 21:35 Uhr
R. Kana
R. Kana (ReKa10) - 23.09.2012 21:35 Uhr

Bürger politischer denn je: Politikerverdrossenheit ja - Politikverdrossenheit nein

Ich bin hier ganz bei Ihnen, denn nicht an einer Wahl teilzunehmen heißt, dem Status Quo zuzustimmen. Entweder gibt man seine Stimme einer wirklichen Wahlalternative oder man versucht sich außerparlamentarisch zu engagieren. Als "positiv" angesehen werden kann der Umstand, dass die traditionellen Bindungen an etablierte Parteien schwinden. Dies führt in Zukunft dazu, dass sich die Parteien bewegen müssen. Das die etablierten Parteien nunmehr darüber diskutieren, das Wahlrecht dem Einflußbereich des BVerfG´es, also durch Änderung des GG, zu entziehen, spricht eine eindeutige Sprache. Wenn sich die Parteien den Staat und seine Bürger zum Untertan/ Beute machen, dann ist es um den Rechtsstaat nicht mehr gut bestellt! Deshalb ist es wichtig, das sich jeder Bürger in die Gestaltung dieses Landes einbringt und sich für demokratische Teilhabe (Volksabstimmung) bei systemisch relevanten Änderungen einsetzt. Die Schweiz ist hierfür ein positives Beispiel. MfG

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Danke , Herr Kana, seh' ich mir an !

Der BREI kriegt meine Stimme jedenfalls nicht, und wählen gehe ich auf jeden Fall, und gültig !

WEIL ich politikverdrossen bin, darum ! Weil ich irgendwie zur Änderung beitragen will.

Am Hintern sitzend geht das nicht.

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R. Kana
R. Kana (ReKa10) - 23.09.2012 20:15 Uhr

Nichts ist "Alternativlos" - es gibt immer eine Wahl

Wenn Sie, wie viele andere auch, mit der aktuellen Euro-Finanzpolitik nicht konform gehen, kann ich Ihnen eine neue Initiative ans Herz legen, die von all denen unterstützt wird, die noch an Rechtstaatlichkeit und Bürgerbeteiligung glauben:

Die Wahlalternative2013 ist die vlt einzige Antwort auf die gegenwärtige "Alternativpolitik" I.d.S. & mfG

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Klaus Wege
Klaus Wege (covenants) - 23.09.2012 16:08 Uhr

Blamage EZB-Neubau: Preissteigerung bei Material-/Arbeitskosten seit 2005: +40%

Man nannte es "Festrede", als der für den EZB-Bau zuständige Asmussen unfreiwillig Einblick in das Versagen der EZB gab.
Als Begründung für aus dem Ruder gelaufende Baukosten führte Asmussen ungeniert an, der EZB-Neubau sei 2005 zu "konstanten Preisen" kalkuliert wurden.
Seither seien jedoch die Baukostenpreise für Material+Arbeit von 500 Mio. auf 700 Mio. Euro angestiegen. Ausdrücklich ein reiner Inflationseffekt.
Neben der rein inflatorischen Preissteigerung führte Asmussen weitere 150 Mio. Euro an Kosten auf ( freundlich verklausulierte ) Planungsfehler zurück.
Der Planwirtschaftler und Subventionist Draghi blieb der Verkündigung seiner Blamage fern. Draghis Glück:
"Spesenburgen" und "Schmiergelder" tauchen nicht im Statistik-Warenkorb zur Inflationsmessung auf.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.09.2012 00:27 Uhr
Erik  Forell
Erik Forell (erikrot) - 26.09.2012 00:27 Uhr

Assmussen fuehrte noch einen anderen Grund an

Er erwaehnte auch, dass die Fundamente des Gebaeudes nicht solide genug waeren. Damit meinte er wohl die Statik. Dass er selber tagtaeglich dazu beitraegt die Fundamente der Bundesbank und der EZB (sprich die Grundsaetze, Ziele, Aufgaben die im AEU-Vertrag niedergeschrieben sind) zu untergraben, ist diesem Schlauberger wohl noch nicht aufgegangen. Auch Herr Assmussen trinkt zuviel Rum waehrend der Arbeitszeit!

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Karianne Berg

Geld drucken führt nicht zur Inflation? - Unsinn!

Dieses Jahr finanziert die amerikanische Fed ca. 77% der neuen amerikanischen Staatsschulden über direkte Anleihekäufe. Der amerikanische Staat bezahlt damit Pensionen, Gesundheitsfürsorge, Bildung, Militärausgaben, Sozialleistungen usw. Das Papiergeld gelangt also ohne jeden Zweifel direkt in den Geldkreislauf. Wie um alles in der Welt soll das nicht zu Inflation führen? Herr Draghi macht jetzt nichts anderes als die Fed, nur dass die dazwischen geschalteten Banken noch ca. 1% Rendite daran verdienen, weil sie die Milliarden von Staatsanleihen durch ihre Bücher schleusen.

In den USA gibt es m.E. bislang nur deshalb noch keine spürbare Inflation, weil die USA ein grosses Handelsbilanzdefizit haben - also das verkonsumieren, was andere Staaten geschaffen haben. Und was deren Produkte kosten lässt sich ja über den Dollarkurs trefflich steuern. Mann muss nur mal einen Blick auf den US-Dollar Index der letzten 10 Jahre werfen, um zu verstehen, was da los ist.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.09.2012 18:40 Uhr
Ulla Nachtmann

Frau Dreier, da ist

Koenig & Bauer in Würzburg Marktführer (ca. 90% Weltmarktanteil)
und gedruckt wird für 150 Länder bei
De La Rue in England.

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Elisabeth Dreier

Mich würde interessieren woher die Maschinen zum Gelddrucken kommen.

In der EU und in den USA nutzen die doch sicher deutsche Maschinen zum Gelddrucken, damit ist Deutschland auch schuld an der Inflation. Aber schuldig fühlt sich nur der Schuldige. Raus aus dem Euro.

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Ulla Nachtmann

Genau, Frau Berg und die USA

führen Kriege im Ausland = exportieren viele $$$. Denken Sie an all die Schmiergelder, die in diesen Ländern "überreicht" werden müssen.

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Ulla Nachtmann

Ich sehe das auch so obwohl ich nie an Verschwörung glaubte

"Hier geht es nicht mehr darum ein neues Großdeutschland einzubinden und somit als potentiellen Krisenherd in Europa auszuschalten - hier geht es um lupenreine ökonomische Versklavung durch die korrupten politische Strukturen in der EU."
.
Ich frage mich ob Merkel, Schäuble, geheime Arbeitsverträge mit GS, zweifellos imo einer der Hauptprofiteure (sowie weitere amerik. Großbanken welche die private Fed besitzen) solchen Systems!
In den USA formiert sich Widerstand:
"Nationwide "End the Fed" Protests ... Libertarian Candidate Sues to Break Into Presidential Debates" (zerohedge)
Draghi bewegt sich außerhalb seines Mandats, sagt auch Jürgen Stark in Die Presse:
"Stark: "EZB bewegt sich außerhalb ihres Mandats"
- Aus Sicht des früheren EZB-Chefvolkswirts Stark hat die EZB dem Druck von außen nachgegeben. Im "Presse"-Interview"...
Da ist er wieder - der Druck von außen, nämlich von WSt Banken und Obama!
Warum lassen wir uns das alles gefallen? Warum ruft niemand zu Großdemo vor der EZB auf?

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.09.2012 07:05 Uhr
Winston Smith

@Fr.Nachtmann: Verschwörung? Die gibt es, davon bin ich überzeugt.

Natürlich bin ich in hohem Grade paranoid, das ist klar! Denn - zum einen - bin ich felsenfest davon überzeugt, dass es eine wie auch immer organisierte Verschwörung eines wie auch immer gearteten neo-feudalistischen, angelsächsisch-französisch gesteuerten, Bilderberger-Goldman-Komplexes gibt. Und zwar gegen die Vermögenswerte in privater Hand. Die "Verschwörer" haben vielleicht ganz andere - kleinere individuelle - Ziele. Aber in der Gesamtheit hat ihr Handeln, ohne dass es detailliert organisiert ist, die entsprechende Wirkung. Zum anderen wundere ich mich nun seit 2 Jahren über die Reaktionen der dt. Politik darauf - so doof und dilettantisch kann niemand sein und ständig und offensichtlich gegen das eigene Volk agieren (gut, den Bundestagsabgeordneten spreche ich die geistige Kapazität ab, definitiv, aber Schäuble und Merkel wissen, worums geht). Da muß was anderes dahinter stecken. Ist "Deutschland" wirklich ein souveräner Staat? Gibt es diese ominöse "Kanzlerakte"? ...

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Warum nicht?

Bringt nichts. Die Bundesregierung müsste vor dem EuGH gegen die EZB-Politik klagen. Nur welche soll das sein? Und bei dieser wäre es, das wissen Sie auch, sinnlos, würde sie gegen sich selber klagen, weil sie es gebilligt hat. Verfahrene Kiste. Aber der ESM soll ja jetzt aufgebohrt werden, 2 Billionen! Darfs noch ein bißchen sein?

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Jahrgang 1969, Redakteur in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

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