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Schuldenkrise Berlin widerspricht Regierung in Athen

 ·  Die Bundesregierung hat am Freitagabend Angaben der griechischen Regierung bestritten, Bundeskanzlerin Angela Merkel habe Athen ein Referendum über den Verbleib Griechenlands im Euro-Raum vorgeschlagen

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Die Bundesregierung hat am Freitagabend bestritten, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel der Regierung in Athen ein Referendum über den Verbleib Griechenlands im Euro-Raum vorgeschlagen hat. Diese Berichte seien nicht zutreffend, sagte ein Regierungssprecher der F.A.Z.

Das Büro des griechischen Ministerpräsidenten Pikrammenos hatte zuvor mitgeteilt, die Kanzlerin habe diesen Vorschlag in einem Telefongespräch mit Staatspräsident Papoulias unterbreitet und sich für ein Referendum am 17. Juni gleichzeitig mit der Parlamentswahl ausgesprochen.

„Es ist wahr“, sagte der Sprecher der Regierung, Tsiodras, der Deutschen Presse-Agentur; alle griechischen Parteien seien informiert worden. In einer ersten Reaktion hieß es aus Kreisen der Sozialisten, Referenden würden grundsätzlich nicht vom Ausland vorgeschlagen. Eine Volksabstimmung über den Verbleib Griechenlands im Euro-Raum hatte im November der damalige griechische Ministerpräsident Papandreou vorgeschlagen. Das war auf Widerspruch unter anderem aus Berlin gestoßen.

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