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Ökonom Kenneth Rogoff „Gläubiger sehen je Euro nur 30 Cent wieder“

 ·  An einem Schuldenschnitt für Griechenland führt kein Weg vorbei, sagt Kenneth Rogoff. Im F.A.Z.-Gespräch redet der ehemalige IWF-Chefökonom über den Euro als „Ansteckungsmaschine“.

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Jörg Addicks (JADH) - 26.09.2011 02:03 Uhr

@ Rolf Joachim Siegen (rolfS2)

Überspitzt und provozierend, ja. Das war beabsichtigt. Aber was war verzerrt? Sind nicht alle supranat. Staaten in Europa tatsächlich zerfallen ? Und was soll Ihr Hinweis auf Lissabon? Verstehen Sie das Regelwerk als eine Verfassung, die auch in Deutschland gilt? Wenn es so sein sollte, schätzen Sie die Selbstbestimmung der Bürger dieses Landes – und der anderen Lissabon-Staaten gering. Dann argumentieren Sie nicht einmal auf dem Boden des GG, das bekanntlich nicht unsere selbstgegebene eigene Verfassung ist. Kein Bürger dieses Landes durfte über die beabsichtigte EU-Verfassung abstimmen. Der Widerstand in den Bevölkerungen und ablehnende Voten in freiheitsbewussteren Staaten waren doch der Grund dafür, dass das Verfassungsbestreben im Lissabon-Vertrag endete. Merken Sie nicht, dass die Politikkaste die Umstände nutzt, um das zu erreichen, was auf legalem Wege nie zu erreichen wäre?
Haben Sie Merkel am25.09. bei Jauch verfolgt? Falls ja, können Zweifel daran, dass die Blockparteien gerade putschen, wie Prof. Henkel sagt, doch nicht bestehen.
Ich habe den Lissabon-Vertrag sicher nicht übersehen, sondern auch in diesem Forum stets seine Beachtung (z.B. Art 125) gefordert. Und das werde ich weiter tun!

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Rolf Joachim Siegen

'Sammelsurium willkürlich zusammengezwungener Nationalstaaten'

Mitforist Addicks, wer so verzerrend formuliert, stellt sich selbst ein Armutszeugnis aus. Ausserdem scheint Ihrer Aufmerksamkeit der Vertrag von Lissabon entgangen zu sein.

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Gill Bates

Alptraum oder Chance?

"Die Leute verstehen nicht, was das Albtraumszenario ist. Das ganze System ist gefährdet."
.
Stellt sich nur die Frage, ob das wirklich ein Alptraum ist oder doch eine Gelegenheit "das System" in Frage zu stellen und über es hinauszugehen. Irgend etwa stimmt nicht an diesem System, es ist wie ein Haut, die zu eng geworden ist.

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Klaus Schmid
Klaus Schmid (Pinin) - 24.09.2011 13:46 Uhr

Leider auch wieder nur so ein Schwätzer der sich vor der Wahrheit drückt

"Erstens muss es viel strengere Defizitregeln für die nationalen Haushalte geben. Es braucht Schuldenbremsen, das Ziel muss ein ausgeglichener Haushalt sein."
Auch dieser Herr produziert nur heiße Luft:
Was sollen zahnlose Defizitregeln und Papier-Schuldenbremsen an die sich keiner hält, da es keine wirklichen Sanktionen geben kann, solange ein Euro-Ausschluss Tabu ist.
Wie soll denn eine Schuldenbremse erzwungen werden? Indem nimmersatte Gewerkschaften (Griechenland!) verboten werden? Indem ganze Finanzverwaltungen aufgelöst werden und durch Besatzungsverwaltungen ersetzt werden?
Das System wird im Euro IMMER erpressbar sein - man droht ganz einfach "Geld her oder ich bin pleite, kann keine Gehälter mehr zahlen - das gibt Bürgerkrieg und ich reiße euch alle mit in den Abgrund".
Auch dieser Rogoff ist also nicht fähig 1 und 1 zusammenzuzählen. Doch er könnte schon, aber er will nicht.

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Rolf Joachim Siegen

'Staatsbankrotte sind doch nichts Ungewöhnliches'

Rogoff uebersieht, dass manche Zeitgenossen den Staatsbankrott Griechenlands ausrufen wollen, um so dem Euro den Todesstoss zu verpassen (den Euro als 'Ansteckungsmaschine' zu diffamieren, ist starker Tobak). Kein Amerikaner daechte daran, eine Gebietskoerperschaft aus der Union auszuschliessen, nur wegen Zahlungsunfaehigkeit.
Faz.net betrieb auf dem Hoehepunkt des Wahlkampfes zum Berliner Abgeordnetenhaus den Versuch einer Meinungsbildung, der alle Merkmale einer Kampagne trug. Selbst jetzt - und eines kristallklaren Waehlervotums zum Trotze - wird diese fortgesetzt, die falschen Begriffe bzw. Schlussfolgerungen unbekuemmert weiter repetierend.

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Bea Meister

@ Peter Mustermann

„600mrd Griechische EUR auf Schweizer Banken“
Woher haben Sie diese Zahl?

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Jörg Addicks (JADH) - 24.09.2011 01:35 Uhr

Ein Satz entlarvt die Unkenntnis und die Interessen des US-Bürgers Rogoff!

Auf die Frage „Welche Lehren sollte Europa aus der Krise ziehen?“ antwortet der US-Bürger: „Europa braucht, um künftige Krisen zu meistern, tiefgreifende Änderungen seiner Verfassung und eine Fiskalunion.“
1.Europa (was versteht der Mann darunter?) hat keine gemeinsame Verfassung.
2.Die EU hat keine gemeinsame Verfassung.
3.Die 17 Euro-Zonen-Mitglieder haben keine gemeinsame Verfassung.
Verfassungen, die nicht existieren, kann man nicht ändern. Dennoch ist es in der Euro-Zone inzw. zu einem alltäglichen Spiel der Politikerkaste geworden, die Nationalverfassungen der Mitgliedsstaaten zu brechen; im Neusprech bedeutet das wohl Verfassungsänderung?
Dem US-Bürger K. Rogoff sei gesagt: Weder die EU, noch die Eurozonenstaaten wären jemals ein Nationalstaat, sondern auf Dauer ein Sammelsurium willkürlich zusammengezwungener Nationalstaaten mit gegenläufigen Interessen. Wer für solche Zwangskorporationen eine „Fiskalunion“ fordert, ist entweder dämlich oder will Bürgerkrieg. Die jüngste Geschichte in Europa war vom Zerfall supranationaler Staaten bestimmt. Wo leben wir denn, dass solch ein Schwachsinn noch belobhudelt wird? Wo sind denn die UdSSR und Jugoslawien geblieben? Die hatten doch wohl eine „Fiskalunion"!
Es langt!

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Wolfgang Richter

Euro-Klub als Ansteckungsmaschine

Der Vergleich mit der Scheidung ist nicht schlecht.
Wenn man merkt, daß man auf dem falschen Dampfer ist, sollte man sich mit den falschen Partnern möglichst wenig gemein machen und möglichst schnell den Ausgang suchen.
Klar ist so eine Scheidung auch nicht billig, aber danach ist man draußen und wieder frei.
Das ist viel besser als immer weitergehende Verstrickung und ein Schrecken ohne Ende, der unweigerlich im kollektiven Zusammenbruch endet.

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harm zorc
harm zorc (toughdown) - 23.09.2011 16:18 Uhr

Wie Prof. Sinn und andere...

Herr Rogoff liegt genau auf der Welle der Wirtschafts-und Finanzwissenschaften. Es
wird Zeit, dass der Politik die Marschroute, nicht durch griech. Aufstände, sondern durch Einsprüche der deutschen Steuerzahler vorgegeben wird. Nach der Aufgabe des Grundsatzes, dass kein Geldsünder heraus gekauft werden darf, wird es für es für das Kerneuropa monatlich teurer. Und die Dilletanten in Brüssel haben null Plan !

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Markus Vogel
Markus Vogel (dmwv) - 23.09.2011 15:32 Uhr

Facebook-Gruppe/-Seite: „Volksabstimmung (Plebiszit) (Plebiscite) (Plébiscite)“

Art. 20 Abs. 2 GG legt fest: "Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in (...) Abstimmungen (...) ausgeübt."
Daraus ergibt sich, dass bundesweite Volksabstimmungen zulässig sind, auch wenn das Gegenteil von den Herrschenden unseres Staates aus Exekutive, Legislative und Judikative behauptet wird. Spätestens jetzt ist solch eine Abstimmung des deutschen Volkes, von dem alle Staatsgewalt ausgeht, über den weiteren europapolitischen Kurs unseres Staates nötig. Auch eine von den Herrschenden unseres Staates als illegal erklärte bundesweite Volksabstimmung könnte de facto nicht unberücksichtigt bleiben, aufgrund andernfalls de facto fehlender demokratischer Legitimität und nicht zuletzt aufgrund Art. 20 Abs. 4 GG.
Ein möglicher Anfang: Siehe die neue Facebook-Gruppe: „Volksabstimmung (Plebiszit) (Plebiscite) (Plébiscite)“ und die neue Facebook-Seite: „Volksabstimmung (Plebiszit) (Plebiscite) (Plébiscite)“.

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Markus Vogel
Markus Vogel (dmwv) - 23.09.2011 15:31 Uhr

2 Alternativen: europäischer Bundesstaat oder Zerfall des € und der EU

Es gibt nur zwei Alternativen. Nämlich entweder die Gründung eines europäischen Bundesstaates, den man zum Beispiel Vereinigte Staaten von Europa nennen könnte, mit einheitlicher europäischer Staatsbürgerschaft, (im Gegensatz zu heute:) gleichen Wahlen zu allen europäischen gesetzgebenden Organen, einheitlichen, im kompletten europäischen Bundesstaat gültigen Gesetzen und Verordnungen sowie einer einheitlichen europäischen Sprache, ohne die eine Kommunikation und damit Evolution eines Zusammengehörigkeitsgefühls zwischen den europäischen Staatsbürgern unmöglich ist, etc.; oder der Zerfall der gemeinsamen europäischen Währung und der Europäischen Union. Dabei müsste die erste Alternative jedoch sehr schnell erfolgen, möglichst sofort, da sonst automatisch die zweite Alternative eintritt. Jeder kann sich selbst überlegen, welche Alternative realistischer ist und welche Alternative er bevorzugt.

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Gerhard Dünnhaupt

"Größte Gefahr ist ein Bank Run"

Nicht etwa, dass die Sparer Schlange stehen würden, aber eine solche Gefahr bestünde tatsächlich, wenn etwa die Hedgefonds ihr Geld aus der französischen Société Générale abziehen. Wie schon der Kerviel-Skandal aufdeckte, ist diese bereits herabgestufte Bank als Zentrum zahlloser undurchsichtiger Derivate buchstäblich das europäische Lehman.

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Rudolf Blasy
Rudolf Blasy (bayrubl) - 23.09.2011 15:13 Uhr

Zwar nicht teurer, aber weniger.

Man kann diese 6% auch als Negativinflation so darstellen: Lässt man ein Guthaben 10 Jahre unverzinst auf seinem Girokonto stehen, hat man danach nur noch gut die Hälfte davon, nämlich knapp 56 Prozent!
Rosige Aussichten für den kleinen Sparer, auch wenn der ein bischen Almosenzins erhält!

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Markus Teuber

Herr Rogoff ist ein kluger Mann

und mit Sicherheit ob seiner Bildung,Intelligenz sehr zu schätzen.Mit SIcherheit ist er auch ein sehr symphatischer Mensch !
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Was Herr Rogoff hier postuliert ist auch durchwegs richt .Nur wußten dies vor 1,2 und auch 3 Jahren schon etliche andere Menschen,welche gemeinhin gesellscahftlich als sogenannte "Normalos" bekannt sind.
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"In der Finanzkrise war es ein großer Fehler, dass die Öffentlichkeit all die Risiken übernommen hat und die Banken danach wieder private Gewinne gemacht haben. 2010 haben sie große Summen an Boni und Dividenden ausgeschüttet."
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Die Empörung der "Normalos" über die wiederaufgenommenen Bonuszahlungen in wieder paradiesischen Summen war doch vor 1,2 Jahren von der Politik,den Bankstern und auch Wissenschaftlern als "Neidhamelkultur" abgetan worden !
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"Ein Sabbatical für Griechenland könnte dem Land helfen. ... zurück zur Drachme, es kann die neue Währung abwerten und nimmt sich einige Jahre Zeit, um seine Wirtschaft zu restrukturieren."
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Auch das wußten und sagten die "Normalos" schon vor 1,2 Jahren !
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"Der Euro ist die ultimative Ansteckungsmaschine."
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Ach ,dies war Vielen schon vor Jahren klar !

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Dieter Spethmann
Dieter Spethmann (dspeth) - 23.09.2011 14:45 Uhr

„Ein Sabbatical für Griechenland könnte dem Land helfen.“

„Es macht eine Umschuldung und geht zurück zur Drachme, es kann die neue Währung abwerten und nimmt sich einige Jahre Zeit, um seine Wirtschaft zu restrukturieren. Und es bekommt die Chance, irgendwann in den Euro zurückzukehren.“ Sehr vernünftig. Die Bundesbank sollte einen Plan B machen: Bereitstellung der notwendigen Liquidität, um das Funktionieren der deutschen Realwirtschaft sicherzustellen. Es geht um die Kontinuität von Rechtsstaat und Demokratie in Deutschland.

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Peter Pen

6% Inflation über 8 Jahre ...

Nein, das ist nicht so schlimm, das bischen Inflation. So Pi-mal-Daumen heißt es ja nur, dass 50% des Kapitals vernichtet wird, bzw. besser gesagt umverteilt. Nämlich von den Gläubigern dieser Welt (deutsche Sparer) an die Schuldner dieser Welt, allen voran Staatsapparate und deren Bankensysteme.
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Mir wäre ein Run auf die Banken lieber. Ja, dann bricht das System eben zusammen. Wie wir alle sehen, funktioniert es sowieso nicht, bzw. nur wenn wir alle wie die Sklaven für Banken und Staatsapparate arbeiten. Nein Ken, so ein System kannst Du behalten. Brauche ich nicht.
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Wenn man 2007/8 die Pleitebanken hätte pleite gehen lassen, dann wären wir jetzt im Jahr 4 eines Neubeginns. So wie es läuft, mit den ewigen Volksenteignungen und Bail-outs sind wir jetzt im Jahr 4 einer sich verschlimmernden Dauerkrise, die designed ist massiv Banker und Politiker zu bereichern.

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Wolfgang Wüst

Nicht zu Ende gedacht.

Gut, Griechenland ist im Eimer und die Milliarden sind weg. An die 30% mag ich nicht glauben, aber der entscheidende Punkt ist vielmehr, daß Griechenland unter den aktuellen Bedingungen wirtschaftlich keinesfalls überlebensfähig ist.
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Selbst ein vollständiger, also 100%iger Schuldenerlaß würde nichts daran ändern, daß die bekannten Strukturen (Steuern, Beamtenapparat, Korruption etc.pp.) ein vernünftiges Wirtschaften nach westlichen Standards unmöglich machen.

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Samuel Weise

@marcus stegmann (spiegel66): Vaterlandseuropa

Vaterlandseuropa?
Wie jetzt? Nationalstaat und so, wie in der "guten alten Zeit"?
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Ist Ihnen bewusst, dass der "Nationalstaat" eine Krücke ist, die durch die französische Revolution notwendig wurde, um den Leuten zu erklären, wo sie Steuern zahlen und wählen dürfen? Und wer bei "liberté, égalité, fraternité" mit wem gleich und wessen 'Bruder' ist?
Vorher gab es sie so nicht.
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Diese Krücke hat viel Leid verursacht. Glücklicherweise ist sie überholt. Wir brauchen sie nicht mehr.
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Sie stört sogar in unserer heutigen, integrierten, offenen Welt.
Denn von Deutschland für alle Zukunft als
"Exportweltmeister" und "Wirtschaftwunderland" zu träumen ist ähnlich naiv wie wenn ein Niederländer von Kolonialzeit und Gewürzhandel träumt.
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Deutschland allein hat kein Gewicht in der Welt. Das könnte uns ja egal sein, wenn Deutschland eine völlig autarke Insel der Glückseligkeit wäre.
Ist es aber nicht, und zu Autarkie und Insel fehlen alle Voraussetzungen.

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thomas schulz

6%ige Inflation als Königsweg aus der Schuldenfalle ?

So kann nur ein US-Amerikaner argumentieren, der lediglich rund ein Drittel der Steuern und Abgaben in einem linearen Steuersystem abführen muß, die in den europäischen Sozialstaaten üblich sind und dessen Betriebskosten sie nun in den Bankrott treiben. Vorausgesetzt, die Einkommen aller US-Bürger steigen im vergleichbarem Maß und das Vermögen ist inflationssicher angelegt, kann man eine kontrollierte Inflation natürlich ganz entspannt aussitzen ... zumindest theoretisch. Daß er der Finanzwirtschaft eine entscheidende Rolle und damit Schutzwürdigkeit zumisst, ist auch kein Wunder, da sie über FED und Wall Street die nationale Fiskalpolitik und dessen Resourcen kontrollieren und nicht das Weiße Haus oder Congress/Representantenhaus. Ein Ware oder Dienstleistung von €1000 wird bei dieser Infaltionsrate in 8 Jahren €($)1600.59 kosten, bei den bisher üblichen 2% wären es €($)1171.66. Berücksichtigt man, daß Inflation in D hauptsächlich importiert ist und daher von anderen Ökonomien erzeugt und kontrolliert wird und es im Gegensatz zu den USA eine Industriegesellschaft ist, muß man für D diesen Teilaspekt seines Lösungskonzept kategorisch ablehnen.

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Roland Magiera

Und alle sorgen sie sich nur um die allein staatstragenden Banken...

Aber dass die bürgerliche Mitte, auf deren Fleiß und Fähigkeiten der ganze Wohlstand gründet, wegstirbt, aufgrund der abartigen Abgabenbelastung auf Arbeit dermaßen überlastet wird (damit sie noch schwarze Zahlen produzieren), dass sie reihenweise mit Abnutzungserscheinungen ausfallen, dass ein zunehmender Teil, speziell der jüngeren Bürger, schlicht und einfach die Leistung verweigern, spielt in deren großen Konzepten scheinbar gar keine Rolle.

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