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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Nach Verlust der Topbonität Frankreich lehnt neue Einsparungen ab

 ·  Im Zuge der Bonitäts-Herabstufung von Standard & Poor’s bemühen sich Frankreichs Premier Fillon und Finanzminister Baroin um Gelassenheit. Die aktuelle Haushaltspolitik werde beibehalten.

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mathias dumke

F verkennt die Realität

Ihre Politiker suggerieren der Bevölkerung immer noch irgend etwas von "Grande Nation".
Nur, seit der Nach-Napoleanischen Ära ist da nichts mehr.
F ist trotz jährlicher Mrd. Subventionen D's ein reformunfähiges industrielles Schwellenland geblieben (mit absteigender Tendenz).
Die französischen Staatsbetriebe (was anderes existiert dort genauso wenig wie in GR) mit ihren sozialistischen/kommunistischen Gewerkschaften konnten nur dank einem starken Protektionismus und hohen Subventionen überleben.
Die Traumtänzerei einer neuen französischen Hegemonialmacht mit Hilfe der EU und des Euro
sind wohl ausgeträumt, da die Exzesse der Olivenöl-Fraktion Frankreichs aufgeblähten Beamten- und Sozialstaat in den Orkus spülen werden.

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Michael Arndt

Wozu sparen???

35-Stunden-Woche, Rente mit 60 - 62, das Leben kann schön sein mit einer reichen Tante ostlich des Rheins...

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Dmitriy Zhukov

Ratingagenturen...

Man kann ja nachvollziehen, dass Frankreich kein Top-Rating verdient. Nur sind die Urteile der Agenturen solange nichts wert, wie sie ihre Kriterien nicht öffentlich machen. S&P hat eine Meinung geäussert, nicht mehr und nicht weniger. Warum die Abstufung ausgerechnet jetzt und nicht schon vor zwei oder drei Monaten (Jahren) erfolgte wird nicht erklärt. Der Aufschrei deswegen ist also völlig sinnlos. Jedem mit etwas Halbwissen gesegneten Bürger war es seit langem klar, dass bei ständig steigenden Schulden das Risiko des Ausfalls entsprechend zunimmt. Dazu braucht niemand erst auf S&P zu warten.

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Rüdiger Runge

Ungerecht?

Und da gibt es deutsche Politiker, von links bis rechts, die finden es ungerecht, dass Großbritannien sein AAA behalten hat. Im Gegensatz zu Frankreich fährt England einen rigorosen Sparkurs, während Sarkozy es kaum schafft, die unselige 35 Stunden Woche abzuschaffen. Man kann nicht nur leben wie der liebe Gott, etwas mehr arbeiten wäre auch nicht schlecht. Aber das ist nur die halbe Wahrheit. GB muss nicht für andere Staaten haften!

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Closed via SSO

Schäuble will ja auch laut Spiegel-Online die deutsche Schuldenbremse mit einem “Trick”

umgehen. Hinzu kommt, dass alle bisherigen EU-Verträge das Papier nicht wert sind, auf dem sie geschrieben wurden. Europa ist ein Vielvölkerstaat mit über 25 verschiedenen Sprachen und deswegen wird der Euro genauso scheitern wie die lateinische Münzunion im Jahre 1914.

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Bryan Hayes
Bryan Hayes (bhayes) - 16.01.2012 08:55 Uhr

Die dortigen Neofeudalisten lehnen es ab, ihren Klientelen weniger Geld als bisher zuzuschanzen

Das ist eigentlich in jedem Land so. Hauptsache, die Politkaste kann sich selbst immer neue Posten verschaffen - gerne auch in der EU - und immer mehr Geld der Bürger nach Gutdünken verteilen, für Klientele und Kumpane oder für schwachsinnige Projekte.
Und solange Frau Merkel als Haupttäterin ihnen dabei rechtsbrechend und verfassungswidrig noch das Geld der hiesigen Bürger zuschanzt oder die Bürger hier für Schulden anderer haften lässt (übrigens ohne jede Legitimation), tja, warum sollten die Parteibonzen anderer Länder mit dem Prassen und der Misswirtschaft aufhören?

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Closed via SSO
Wolfgang Hebold (hebold) - 16.01.2012 06:38 Uhr

Die Weisheit des Marktes

Bisher war es ein Genuß, diese europäische Verschuldungskamarilla in heller Aufregung umherlaufen zu sehen. Doch jetzt werden sie bockig. Nur gut, dass die Ratingagenturen nicht unter moralischen Druck gesetzt werden können. Hierzulande wäre das ein leichtes mit einem Hinweis auf die deutsche oder die europäische Geschichte. Schäuble & Co haben darin ja Übung. Wer gegen weitere Verschuldungen ist, gilt umgehend als Verursacher neuer Nationalismen und Kriege. In diesem Sinne sind es wieder einmal die USA, die die Europäer vor Europäern retten. Denn Paris mag reden, was es will: Die weitere Verschuldung führt geradewegs in den Abgrund. Zu dumm nur, dass diese Art von Politikern gar nicht anderes können, als eine Schuldenpolitik. Andernfalls müssten sie von den Wähler ja etwas fordern. Mal sehen, wann man hier merkt, dass diese Kuschelgutmenschenpolitik mit ihren Gerechtigkeitslücken und Integrationsprogrammen am Ende ist. Der Markt weiß es jedenfalls schon.

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Chris Deister
Chris Deister (Unke) - 15.01.2012 23:43 Uhr

Einsparungen - Wozu auch?

Le boche payera tout!

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Jahrgang 1964, Wirtschaftskorrespondent in Paris.

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