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Kurseinbrüche Kaufe, wenn Kanonen donnern

 ·  Ist die Panik an der Börse am größten, sollten Anleger zugreifen und vom folgenden Aufschwung profitieren: Das empfiehlt eine alte Börsenweisheit. Stimmt sie auch dieses Mal? Oder ist die Schuldenkrise eine besondere Situation?

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Andreas Debus
Andreas Debus (Nyarlat) - 16.08.2011 13:44 Uhr

Technische Analyse von Aktienkurven und Indices

ist VOODOO Zauber.
Man kann auch Pendel, Wünschelrute und Astrologische Tafeln verwenden.

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Lisa Frerker

Kaufe, wenn die Kanonen donnern

bei zurückgehender Dynamik des BIP , reduziert sich auch der Druck die Zinsen zu erhöhen , die Inflation wird nicht kommen und die Unternehmen werden weiter Gewinne machen !

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Sabine Mersmann

Was hat die staatlliche Schuldenkrise ...

... mit den Aktienmärkten zu tun? Nichts. Solange der Welthandel wächst und die allgemeine Globalisierung voranschreitet, sind solche Panikatacken ideale Kaufkurse. Ich jedenfalls gehe weiterhin über offene Plätze, auch wenn ein Passant neben mir an Klaustrophobie leidet.

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Werner Mueller

Noch Donnern die Kanonen nicht!!

Solange der Dax bei über 4000 Punkten liegt, kann von einem Kanonendonner keine Rede sein.
Aber alle scheinen den Dollar abzuschreiben.
Cash is king!!

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Walther Schmidt

@ Meusel

Wie kommen Sie auf die Idee, dass 2009 kein Ausverkauf stattgefunden hat?
Tatsache ist, dass im März 2009 der DAX bei 3.700 Punkten lag und sich in der Zwischenzeit verdoppelt hat. Kürzlich ist der Markt bekanntlich 25 Prozent gefallen. Eine BASF-Aktie lag im März 2009 bei ca. 20 Euro. Vor zwei Monaten war der Kurs bei über 60 Euro. Auch im Vergleich zum Tief im März 2003 hatte der Markt im März 2009 einen relativ niedrigen Index-Stand. Im März 2003 war der Markt nach meiner Erinnerung bei ca 2.600 DAX-Punkten. Der DAX ist bekanntlich ein Performance-Index, bei dem Dividenden dem Index zugeschlagen werden. Wenn also im März 2009 ein DAX-Stand von 2.600 Punkten hätte erreicht werden sollen, hätten die Kurse niedriger sein müssen als im Jahr 2003 bei 2.600 Punkten, weil in der Zwischenzeit Dividenden gezahlt wurden.
Ich bin der Ansicht, dass im März 2009 ein Ausverkauf stattgefunden hat. Wer diese Meinung nicht teilt, hat 100 Prozent Indexanstieg verpasst.
Dank an den Autor, dass er als technischer Analyst auf die Marktsituation hinweist. Was in der Zukunft kommt, kann er nur mit bestimmten Wahrscheinlichkeiten beschreiben. Wer aber Chancen wahrnehmen möchte, muss sie erkennen. Ob ein Investment glückt, ist eine andere Frage.

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norbert doerre
norbert doerre (ndoerre) - 14.08.2011 13:26 Uhr

Den Niedergang führen ausschließlich unkontrollierte Politiker herbei.

Die Schuldenkrise kann nicht im Ernst als die Ursache für das Zusammenbrechen einer Volkswirtschaft herhalten. Die wahre und einzige Ursache sind Politiker, die nicht hätten gewählt werden dürfen und Parteien, die am Grundgesetz vorbei den Weg des geringsten und vor allem für sich und ihre Führungsjunta lukrativsten Weg gehen.
Wenn in einer Verfassung nicht nur klare demokratische Regeln bis zur Übernahme der Macht gelten, sondern bei schuldhaftem Verhalten harte Strafen für Amtsmißbrauch drohen, dann droht derart verfaßten Staaten latent der Niedergang an den Stellen, an denen sie am verletzlichsten sind. In Deutschland ist es die mit nichtdemokratischen Elementen erfolgende Auslese der Platzhirsche in den Seilschaften der Parteien, von denen wir aus der langjährigen Erfahrung wissen, daß sie nicht als besonders empfindlich gelten und von relativ dumpfem Geist geprägt sind. Der Weg über die Amtsstube und Partei in ein Parlament aus Gleichgesinnten, die keineswegs einen Querschnitt der Bevölkerung repräsentieren, spaltet die Demokratie in willfährige Nutznießer auf Zeit und alle Anderen, die zum Bezahlen auserwählt sind, und das ganze Theater begleitet mit einer Schar von Partei-Meßdienern des kastrierten Bundesverfassunggerichts.

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Bryan Hayes
Bryan Hayes (bhayes) - 14.08.2011 12:16 Uhr

@ Max Mahlheim (Akkin): "Jetzt kommen die ZZeiten wo Staaten sparen müssen"

Nein, die Staatskassen sind nämlich in Wirklichkeit übervoll durch maßlos zu hohe Steuern gefüllt.
Richtig muss es heissen: Jetzt kommen die Zeiten, wo die Parteibonzen nicht mehr recht- und grundlos ihre Klientele Geld in rauen Mengen zuschanzen können.

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Inzisor Molar

"Technische" Kaffeesatz-Leserei

Ich finde es jedes mal wieder frustrierend, solche oder ähnliche Beiträge "technischer Analysten" in der seriösen FAZ zu finden. Diese Art pseudo-wissenschaftlicher Kursdeutung hat noch nie wirkliche Zukunftsprognosen erlaubt, die über den gesunden Menschenverstand hinaus gehen. Statt TA zu glauben kann man genauso gut auch Roulette spielen. Was sind solche Aussagen wert wie "diese Regel gilt aber nur wenn ....", mit denen man im Nachhinein dann jede eigene Fehlprognose zu rechtfertigen versucht. "Vielleicht gilt es auch dieses mal nicht, wegen der Schuldenkrise...", Ha ha ha, ja vielleicht, vielleicht aber auch trotzdem wennschon, dann aber auf jeden Fall eventuell. Das ist armseligste Börsen-Astrologie von Leuten, die vor den wirklichen Kräften und Faktoren, die auf die Wirtschaft wirken, kapitulieren.
Ich würde mir wünschen, dass die Politik sich weniger um die Verdammung der Leer-Verkäufe kümmern würde, sondern die grasierende Dummheit der techn. Analysten (wie D.Scherff) unterbinden oder zumindest mal öffentlich anprangern würde.

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Max Mahlheim
Max Mahlheim (Akkin) - 14.08.2011 11:26 Uhr

Jetzt kommen die ZZeiten wo Staaten sparen müssen

dies geht auch an den DAX Werten nicht spurlos vorbei. DAX wird wesentlich tiefer fallen als bisher, der jüngste Kursverfall war nur ein Vorbote.

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Michael Meusel

Das war bisher nur ein leises Grummeln

Man muss es mal ganz klar aussprechen: im März 2009 hat "ein finaler Ausverkauf an den Märkten mit hohen Umsätzen und einem kräftigen Kursrutsch" eben gerade nicht stattgefunden! Seitdem werden die Kurse hauptsächlich von den Zentralbanken durch Gelddrucken hoch gehalten, zumindest nominell. Wer auf Kurserholungen setzt, spekuliert auf erfolgreiches weiteres Inflationieren - ein sehr wahrscheinliches Szenario, doch keineswegs garantiert.
Doch bei alledem sollte man nicht die Realwert-Entwicklung aus den Augen verlieren, siehe Goldpreis.

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heinz herzing
heinz herzing (heinz48) - 14.08.2011 01:44 Uhr

SO SO

Ohne Hilfe hättem wir in Europa gleich mehrere Staatspleiten plus Bankenpleiten
danach kann man sich mit Aktien den Ofen Anzünden . Es ist noch nicht vorbei die
Schulden können auf längere sicht nicht zurückgezahlt werden , kommt noch ein durch
Spahrprogramme Konsumrückgang wirds eng , produktionsrückgang arbeitslosikeit
usw . Südeuropa hat 10 Jahre Wohlstand auf Pump gelebt damit für einen Kredit-
finanzierten Konsum gesorgt , das wird es die nächsten 20 Jahre in Südeuropa nicht
mehr geben , also kann man ihnen auch nicht mehr Produkte in dem vergangenem
volumen verkaufen .

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Steffen Maczewski

Glättung der Kurve trotz Nachrichtenschwemme

Meine persönliche Theorie ist ja, dass die Kurve wesentlich weniger schwanken würde, wenn nicht so viele Nachrichten aller Art die Psychologie der Marktteilnehmer beeinflussen würden, insbesondere schlechte aus der Politik. Theoretisch könnte die Kurve sogar dem Konjunkturverlauf folgen. Deshalb hier mein Anlagetipp: Es wird wieder aufwärts gehen, die Welt geht nicht unter, der Himmel wird uns nicht auf den Kopf fallen. Und: Schlechte Nachrichten verkaufen sich besser als gute.
.
Eine viel versprechende Strategie ist es demnach bei günstigen Preisen zu kaufen und bei hohen Preisen zu verkaufen (Wer hätte das gedacht), günstig heißt: billiger als gestern, oder letzte Woche, oder vor einem Monat. Wenn das alle so machen, gibt es auch nicht so große Ausschläge.

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Horst Ziegler

Bargeld lacht

Die weltweiten Nachfrageausfälle durch die öffentlichen Haushalte müssen erst verifizierbar sein. Erst dann kann man beurteilen, ob wir Börsen auf deflationärer Grundlage haben. Wenn Ja, dann lacht Bargeld. Also: Gemach. Es ist Zeit genug, an die Börse zurück zu kehren.

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Jahrgang 1971, Redakteur im Ressort „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

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