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Mittwoch, 19. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Kommentar Schlechte Idee für die Fiskalunion

 ·  Wie kann eine Fiskalunion aussehen? Ein Ökonom schlägt vor, dass die Eurozone eigene Steuern und eine eigene Arbeitslosenversicherung bekommt. Er sollte es besser wissen.

Artikel Lesermeinungen (39)

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hp malter
hp malter (hpmalter) - 25.02.2013 18:59 Uhr

Fiskalunion, Planwirtschaft, Verteilungskrieg

Bis die Funktionäre fertig sind, haben wir einen neuen Krieg in EU, diesmal einen Verteilungskrieg. Noch jede gute Idee wurde von den Staatsfunktionären zuerst brutalisiert und dann ruiniert; z.B.: französische Revolution und Kommunismus.

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hp malter
hp malter (hpmalter) - 25.02.2013 18:28 Uhr

Fiskalunion - Fiskalunion

Ein Beratungsunternehmen sucht eine kostengünstige Reklame. Dazu nehme man sich einen vom Steuerzahler ausgehaltenen "Experten" mit Beamtenstatus, der aufgrund dessen für die Folgen seiner Vorschläge nicht haften muß, aber sehr ehrgeizig ist u der weiß, daß es ihm als EU-Beamter noch besser geht! armes Deutschland!

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Ellen Ramcke
Ellen Ramcke (ellenR) - 20.02.2013 14:08 Uhr

Ich möchte alle Leser und Foristen noch einmal darauf hinweisen:

"Stop ESM - Fiskalpakt" so googeln
Es sind nur noch 2700 von 50000 Zeichnern erforderlich.
Wir müssen diesen Wahnsinn stoppen.
Vielen Dank an FAZ für diesen Artikel

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Hans-Joachim Mueller

Ein hoch auf Frau Goebel

aber glauben Sie mir die Sache wird anders laufen, die EU wird solange auf diesem Bonzenwege vorangehen, bis sie an sich selbst zerbricht. Ich habe diesen Weg in einem Kommentar (Roman-) aufgeschrieben, der mit einem lachenden und einem weinenden Auge das kommende Ende vorwegnimmt. Er ist jedoch 350 Normseiten geworden und passt nicht hier herein. Ab Anfang Maerz gebe ich ihn bei Amazon als E-Book hinein, da ich mich nicht im Verlagswesen auskenne.
Sie wissen, das ich seit Mai 2010 immer richtig lag, auch wenn die Oeffentlichkeit in ihrer Mehrheit noch nicht soweit war. Heute ist nichts mehr zu retten, denn die vorhandene Vergemeinschaftung ist unumkehrbar, sie wird D ruinieren und dann erst gibt es Ruhe in der EU-Zentrale, dann macht jeder seins.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.02.2013 16:29 Uhr
Rolf Huchthausen

Moin, @ Her Müller!

Ich bin nicht so skeptisch in Punkto Kollaps des Systems.

Ich denke, dass mit dem Einsammeln von noch mehr Geld für eben dieses System, die Belastungen in DE so hoch werden, dass sich die Bevölkerung endlich wehrt!

Denn wir haben nach objektiven Maßstäben eine Währung, die wir uns nicht leisten können!

Auf Ihr Buch bin ich gespannt! Allerdings habe ich mein amazon-Konto aufgelöst!

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Gerhard Dünnhaupt

Ohne gemeinsamen Staat kaum durchsetzbar

Fakt bleibt, dass Brüssel überhaupt kein durch eine Konstitution legitimierter demokratischer Staat ist. Kein Volk hat diese "Regierung" je gewählt.

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Gerhard Storm

Nur Dumme lassen sich davon berauschen, ohne Not Geld zu verbrennen!

Was bisher regelmäßig die EU-/EZB-Dummköpfe mit ihren dilettantischen Kreditausreichungen an Schwachländer verfolgt haben, nämlich die Schwachen durch die Starken - fast nur noch D - aufpäppeln zu lassen, das ist indirekt Hintergrund des unglücklichen Ökonomenvorschlags. Straubhaar sollte aber wissen, dass sich die Deutschen damit begnügen bzw. schlau genug sind, für die eigenen Arbeitslosen genug Reserven selbst aufzubauen. Für den (barmherzigen) Schwachsinn, sich an den Kosten der Arbeitslosigkeit anderer Länder zu beteiligen, haben sie spätestens seit den Fässern ohne Boden wie GR u. Z keinen zusätzlichen Bedarf. Das sagt den Deutschen ihr Hausverstand. Mit einem Schlag hätte D das Vierfache des bisherigen jährlichen Nettobeitrags aufbringen, was für eine katastrophale Idee für D!. Noch regiert keine SPD-Gleichmacherei in D, welche massiv die Leistungsfähigkeit der nationalen Wirtschaften auf europ. Einheitsniedrigstniveau herunterholen möchte. Natürlich zum Nachteil von D!

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Edda Wiegand

Nein

Die Jugendarbeitslosigkeit ist Sache der nationalen Parlamente und der nationalen Wirtschaft in Zusammenarbeit durch ein anderes Bildungssytem und das seit drei Jahren
Transnational tätig Unternehmen sind inder EU mit 15 unterschiedlichen Steuersystemenüberfordert. Es kann garnicht sein, daß die diecremenierende EU- Kommission zur Harmonisierung der Körperschaftssteuer den Solidaritätszuschlag zwecksTilgung übersieht und dieseh unmoglichen Körperschaftsteuerunterschiede zu_lässt. Auch die Bemessungsgrundlage gehört dem deutschen Finanzministerium vorgeklegt. Die Harmonisierung der Steuer wird von Schwarz-Gelb in der EU verweigert.
Am Ende des Karussels schlagen wieder die peripheren Alchimisten zu, und der deutsche Steuerzahler und Häuslebauer darf zahlen, zahlen, zahlen. Ungleichbehandlung ist das. Pacta sunt servanda.
Gemeinsame Körperschafsteuer in Deutschland, Frankreich, Niederland und UK

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Bryan Hayes
Bryan Hayes (bhayes) - 20.02.2013 12:32 Uhr

Herr Schraubhaat ist kein "Ökonom", er ist ein Agitator im Dienste der Funktionärskader und Banken

Sein einziges Ziel ist es, die produktiv arbeitenden Bürger zu überreden, noch mehr von ihren Arbeitsfrüchten, diesen Ausbeutungssyndikaten abzuliefern, damit diese es für sich selbst, ihre schwachsinnigen Projekte und ihre Klientele verprassen können.
Genau darum geht es und um sonst gar nichts.
Wenn man die Überschuldungskrise lösen will, so muss man richtig analysieren und geeignete Konzepte entwickeln, siehe z.B. "Wer ist Schuld an der Überschuldungskrise?".
Nichts dergleichen tun aber die Parteikader, der ÖR, fast alle "Institute" (lies: Propagandaorganisationen), "Ökonomen" usw., fast alle vertreten in keiner Weise die Bürger, sondern ausschließlich auf Diebstahl ausgerichtete Eigeninteressen bzw. die ihrer Auftraggeber.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.02.2013 14:58 Uhr
Gottfried Lobeck
Gottfried Lobeck (golo7) - 20.02.2013 14:58 Uhr

Sie haben Recht, die Marktwirtschaft wurde durch schädliche Eingriffe deformiert

"Kein System degeneriert schneller in sein Gegenteil (bzw. in das Gegenteil desen, was seine Ideologen und "Markt"-Schreier behaupten, daß es wäre) als de-regulierte Märkte" (W.Elsner).
Nur, wo ist die Macht zu verorten, die dies bewirken konnte. Daß hier willfährige Politiker (und dienstbare Kommunikationseliten) eine üble Rolle spielten, ist wahr.
Die Studie der ETH Zürich weist auf 40 der größten Finanzkonglomerate (ein von außen unkontrollierbarer closed shop + einige weinige Hundert Top-Personen + einige Hundert private Gläubiger und Eigner), die die "Märkte", somit i.W. die Weltwirtschaft beherrschen.
Auch belegen z.B. die unter Rot/Grün in Ministerien zur Gesetzesformulierung delegierten Experten der Finanzwirtschaft die Machtrelation zwischen Finanzunternehmern und Politikern. Wie auch Achermanns Anruf bei Frau Merkel. Systemrelevanz wurde unhinterfragt akzeptiert; marktentsprechend geordnete Insolvenzen nicht erwogen. Die entarteten Märkte trieben so Politik vor sich her.

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Herbert Sax
Herbert Sax (H.Sax) - 20.02.2013 12:23 Uhr

Thomas Straubhaar - ein linker Ökonom aus der Schweiz

Er ist auch Befürworter des "Bedingungslosen Grundeinkommens". Mehr muss man zu seiner Qualifikation als Wirtschaftsfachmann nicht sagen. In der Schweiz hätte man ihn für diesen Vorschlag wohl aus dem Lande gejagt, denn dort gilt der Bürgerwille noch etwas.

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Carlos Anton

Mangelnde Substanz bei Oekonomie-Professoren

Der praegnanten Einschaetzung von Frau Goebel ist nicht viel hinzuzufuegen. Der Einfallsreichtum unserer Politiker und der von ihnen abhaengigen Experten ist aeusserst beschraenkt. Alle wollen Mittel neu verteilen, aber niemand macht sich intelligente Gedanken, wie diese Mittel erarbeitet werden. Ueber das bescheidene Niveau unserer promovierten Geisteswissenschaftler ist schon einiges geschrieben worden. Ich bin allerdings auch vom Niveau vieler habilitierter Oekonomen nicht gerade beeindruckt.

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Armin Heidrich

Eurozone mit eigenen Steuern wäre das Gleiche wie Eurobonds

die Umsetzung von Eurobonds bedeutet, dass D die Schulden der Südländern mittragen müsste. Und dieser neue Vorschlag läuft darauf hinaus, dass D die Sozialkosten der Südländer mittragen müsste. Das Ergebnis ist das Gleiche: D zahlt für die Probleme der Anderen.
Es ärgert mich, dass ein Schweizer hier deutsches Geld verteilen möchte. Warum bezahlen denn nicht die Schweizer die besagten 40 Mrd. Mehrkosten?? Die Schweiz darf nämlich in die Eurozone genauso barrierefrei exportieren wie Deutschland, profitiert also von der Eurozone in vergleichbarer Weise, ohne allerdings die dt. Lasten zu tragen.

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Gottfried Lobeck
Gottfried Lobeck (golo7) - 20.02.2013 10:58 Uhr

Stunde der Wahrheit

Spätestens hier wird deutlich, dass die vom neoliberalen Finanzkapitalismus gestalteten globalen Wirtschaftsordnung (strukturell ein Geldmachtfeudalismus, euphemistisch als marktkonforme Demokratie angeboten) Politik dominiert. Denn Aufbau und Ausgestaltung der EU, besonders der Eurozone liefen letztlich im Schatten einer Wirtschaftsordnung, die aufgrund der Selbst-Degenerierung des "Marktes" zu realökonomischem Niedergang, Finanzialisierung und Explosion des fiktiven Kapitals in Privathand führte.
Griechenland, Irland, Spanien etc. belegen doch, mit welch ungebremst egozentrisch profitorientiertem, teilweise kriminellem Vorgehen sich bietende Schwachstellen kommunaler oder staatlicher Ordnungspolitik genutzt wurden. Kommission und EZB als supranationale, demokratischer Steuerung weitgehend entzogene Institutionen waren Lobbyinteressen gegenüber wenig wehrhaft.
Hier vernünftig herauskommen zu wollen, wird so oder so eine Menge kosten.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.02.2013 13:22 Uhr
Gottfried Lobeck
Gottfried Lobeck (golo7) - 20.02.2013 13:22 Uhr

@Bryan Hayes - jeder hat so seine Sündenböcke, ich sehe sie in der übermächtigen 5. Gewalt

Rolf E. Breuer: "Politik muß (..) heute mehr denn je mit Blick auf die Finanzmärkte formuliert werden. (..)Offene Finanzmärkte erinnern die Politiker allerdings etwas häufiger und bisweilen auch deutlicher an diese Zielsetzungen, als die Wähler es vermögen. Wenn man so will, haben die Finanzmärkte quasi als `fünfte Gewalt´ neben den Medien eine wichtige Wächterrolle übernommen. Wenn die Politik im 21. Jh. in diesem Sinn im Schlepptau der Finanzmärkte stünde, wäre dies vielleicht so schlecht nicht."
J. Weidmann: "Für den Fall, daß sich ein Land nicht an die Haushaltregeln hält, ginge nationale Souveränität automatisch in dem Ausmaß auf die europ. Ebene über, daß dadurch die Erhaltung der Ziele gewährleistet werden kann. (..)Denkbar wäre z.B. das Recht, Steuererhöhungen oder proport. Ausgabenkürzungen vornehmen (..)zu können. (..)[somit würden] Konsolidierungspfade auf europ. Ebene sichergestellt, auch wenn sich hierfür keine Mehrheiten in den jeweiligen nat. Parlamenten finden sollten."

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Bryan Hayes
Bryan Hayes (bhayes) - 20.02.2013 11:35 Uhr

Wir haben hier keinen "neoliberalen Finanzkapitalismus", sondern einen Funktionärsfeudalismus,

mit den Parteikadern als Haupttäter (siehe dazu auch "Wer ist Schuld an der Überschuldungskrise?") und der Kollaboration mit dem ÖD sowie weiteren Ausbeutungssyndikaten, insbes. den Banken.
Diese Ausbeutungssyndikate plündern die Staatskassen für sich selbst und ihre Klientele, sie allein verursachen die Überschuldung (es gibt nicht einen einzigen Grund für Staatsschulden) und versuchen die Kosten dafür auf die produktiv arbeitenden Bürger im In- und Ausland abzuwälzen.
Wir brauchen dringend ein strafbewehrtes Verbot der Staatsverschuldung sowie des Gelddrucken und ein Verbot der Haftung für fremde Schulden. Jeder, der dagegen zu verstossen auch nur versuchen, muss sofort aller Ämter enthoben werden und ab in den Knast.
Des weiteren müssen alle Klientelgesetze, insbes. für den ÖD, rückwirkend abgeschafft werden und die Staatsausgaben dadurch um min. Faktor 2 gesenkt werden.

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Nadine Hoffmann
Nadine Hoffmann (Raffz) - 20.02.2013 10:38 Uhr

Das Geldeintreiben wird dringend, denn ab 2014 droht die Massenzuwanderung in die Sozialkasse.


Die EU erweist sich mal wieder als Dilletant vor dem Herren.

Statt zuerst zu sehen, wo man das ganze Geld her bekommt, das da immer spendierfreudig ausgegeben wird, macht man zuerst die Türen auf, um allen (Ost-)Europäern die deutschen Sozialsysteme zu ermöglich und schaut dann hinterher, wie man überhaupt das dafür nötige Geld auftreibt.

Ab 2014 muss man lediglich eine 3monatige Atbeitszeit nachweisen und schon stehen allen die Soziaötöpfe offen. Anspruch auf Kindergeld hat schon jetzt jeder. Wer soll das alles zahlen?

Wenn man die Pensionsgelder, Sozialkassen, sonstige Spielchen, das EU-Geld und die Bankenrettung (demnächst auch für die armen Zyprioten-Banken) zusammenzählt dürfte sich der Steuerzahler am Ende des Jahres vorkommen wir eine ausgequetschte Zitrone. So wird der Mittelstand abgeschafft und die Binnennachfrage erwürgt.

Es wird Zeit, dass wir aufwachen.

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Paul Hansen

Sozialunion: Bitte den Bankenrettungsfond - wieder Umverteilung - nicht vergessen!

Nur zur Vollstaendigkeit: der Griff in die deutschen Taschen ist nicht auf die im Artikel angesprochenen Massnahmen beschraenkt - die EU Kommission arbeitet auch einen steuerfinanzierten Plan, die Abwicklung der meist suedeuropaeischen Banken zu finanzieren.

Bitte auch darueber berichten! Und am besten so auf der Webseite plazieren, dass es auch alle sehen, also oben in der Mittelspalte!

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Dieter Zorn

Bravo, Frau Göbel,

Guter Kommentar, der in Kürze und Prägnanz nicht zu überbieten ist. Das ist also die Fiskalunion, die die Kanzlerin und ihr Finanzminister meinen, als Vorraussetzung einer sog. Bankenunion. Ersteres führt zur Überführung von nationalen Budgets in EU Budgets, letzteres zur Umverteilung von Haftungsmasse deutscher Banken. Beides sind Maßnahmen des neuen Eurosozialismus, der durch Umverteilung von Geldern die Starken schwächt OHNE den Schwachen wirklich zu helfen. Also, ein klassisches sozialistisches Politikmuster in Europa neu auflegt. Interessant daran ist, dass die CDU solchen Plänen auf Europaebene kaum Widerstand entgegensetzt, während die politisch interessierten Bürger in den Foren dagegen mobil machen. Haben wir also nur nach zwei linke Parteien? Und, einzelne mutige Kommentare, wie Ihrer, helfen nicht mehr. Wann ergreift die einzige wertkonservative Zeitung Deutschlands die Initiative und verlangt von CDU und CSU eine andere Politik und nennt "Eurosozialismus" auch so?

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.02.2013 09:58 Uhr
Rolf Joachim Siegen

'Prägnanz'?

D. Zorn, schoen dass die Verfasserin Sie so begeistern kann.

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Edda Wiegand

Es ist__________

___________ Neokommunismus: " Gebraucht der Zeit, sie geht so schnell von hinnen,/ Doch Ordnung lehrt Euch Zeit gewinnen."

Vielleicht wird Herr Olten dazu etwas sagen.

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Holger Baade

Nach Ackermann stiftet ein weiterer Schweizer Unruhe in Deutschland.

Was die Aussagen/Vorschläge dieses Besserwisser Ökonoms wert sind zeigen seine Einschätzungen nach den Wahlen in Griechenland und Frankreich: "Für den Euro hätten die Wahlergebnisse nicht besser ausfallen können, weil GR u. F nun durch Reformen Klarheit schaffen (können)".

Wo sind sie, die Reformen? Habe ich etwas übersehen? Ab mit diesem Haarsträuber in die Arbeitslosenversicherung. Vielleicht lässt sich mit seinem ökonomischen Euro-Mist die Eiger-Nordwand begrünen.

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Christoph Rohde

Geld-Zentralismus

Das wäre genau das falsche Signal. Viele der Südstaaten verfügen über kein Buchhaltungssystem, wo auch nur im Ansatz geprüft werden könnte, was mit dem Geld geschieht.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.02.2013 09:43 Uhr
Rolf Joachim Siegen

In puncto 'Geld - Regionalismus'

seid Ihr Deutschen kaum zu uebertrefffen, nicht wahr, C. Rohde. Beispielhaft seien die Regionalisten Kurt Beck, Klaus Wowereit und M. Platzeck genannt, alles vorbildlich regional.

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Ralf Kowollik

Ausgerechnet ein Schweizer

Thomas Straubhaar sollte es vor allem deshalb besser wissen, weil er bezeichnenderweise ein Bürger des Nicht-EU-Landes die Schweiz ist.

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Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 20.02.2013 09:01 Uhr

Die Zahlen zeigen eines ungeschönt und überdeutlich:Das Projekt EURO ist krachend gescheitert!

Es konnte nie funktionieren, dass solch disparate Volkswirtschaften wie wir sie im EURO-Raum vorfinden, sich in ein gemeinsames Währungskorsett würden pressen lassen, ohne daß dies fatale Folgen nach sich zieht. Die entstandenenVerwerfungen haben eine unglaubliche und höchst zerstörerische Wucht erreicht: Spanien, Italien, Griechenland u. Portugal müssen 30-50 % billiger werden, Frankreich 25 % billiger und Deutschland 20 % teurer - das ist innerhalb einer Einheitswährung nicht mehr darstellbar, weder politisch noch ökonomisch. Wir haben nur die Wahl, entweder wieder zu den nationalen Währungen zurückzukehren oder wir zerstören die Volkswirtschaften der EURO-Länder bis in die Fundamente hinein. Die Politiker sind unfähig das Scheitern "Ihres" EURO zu akzeptieren und nehmen dafür gewissenlos die Zerstörung Europas und ein Millionenheer arbeitsloser Menschen in Kauf. Die Staaten brauchen wieder funktionierende nationale Währungen - alles andere wird die Lage weiter verschlimmern.

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Rolf Huchthausen

Noch mehr Geld in ein korruptes System?

Wie läuft es denn, wenn der Topf erst einmal auf dem Tisch steht? Jeder langt nach gipfelkorrupt zurechtgelogenen Kriterien seinen "nationalen" Anteil zusammen. Einmal zugewiesen, wird im eigenen Land damit gemacht, was die Politiker wollen. Eine Rückrechnung über das Vermögen der Politiker vor dem Hintergrund der "offiziellen" Einkünfte würde erstaunliches zu Tage fördern.

Kontrollen/Sanktionen finden praktisch nicht statt. Stichwort: Papandreou, Strauß, Bangemann, Rajoy, u.a.. Vorgenanntes ist verbriefter Mißbrauch mit Geldern europäischer Steuerzahler durch Politiker und lobbykorrpter Entourage featuered by EU-COM. Die Spatzen pfeifen es von den Dächern. Keiner unternimmt etwas!

Der Politiker- und Spezln-Anteil an allen Förderprojekten, ich schätze 20 % "Durchleitungsmarge", aktiviert für Produktentwicklung, Prodution und Vertrieb, würde diese Debatte ersetzen! Die EU ist eine Ansammlung von Staaten, die sich ausschließlich gegenseitig belügen, betrügen und übervorteilen.

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Jahrgang 1959, verantwortliche Redakteurin für Wirtschaftspolitik, zuständig für „Die Ordnung der Wirtschaft“.

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