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IWF-Chefvolkswirt Blanchard „Ich verstehe die Logik der Deutschen nicht“

 ·  Nach Ansicht von Olivier Blanchard, Chefvolkswirt des Internationalen Währungsfonds, sollte die Preissteigerung in Deutschland mehr als 2 Prozent betragen. Die Angst der Deutschen vor Inflation hält er für übertrieben.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (152)

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Mercedes Flamenco

und wer versteht IWF Logik?

IWF-Chefin Lagarde: "Länder mit finanziellem Spielraum sollten die Wirtschaft mit höheren Ausgaben ankurbeln, falls das Wachstum sich weiter verlangsame."

IWF-Chefswolkswirt Blanchard: "Es ist jetzt aber nicht die Zeit für finanzpolitische Stimuli. Wir haben ein solches Niveau der Verschuldung, dass wir mit dem Feuer spielen würden."

Oder verstehe ich was nicht?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.10.2012 00:03 Uhr
vera schmidt
vera schmidt (vera-s) - 13.10.2012 00:03 Uhr

wenn deren logik so gut wäre

wie sie uns verkaufen wollen, dann frag ich mich bloß, warum wir denn nun dahingeraten sind, wo wir heute stehen...???
es sitzen immer noch die selben leute in den machtpositionen...

und nachdem offenbar eh alle nix verstehn, könnten wir sie auch gleich in die wüste schicken und zur direkten demokratie übergehen... noch mehr blödsinn kommt dabei garantiert nicht raus...;-)

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Heino Ewerth
Heino Ewerth (Illoinen) - 12.10.2012 11:48 Uhr

Deutschland macht keine Fehler, sondern immer nur die Anderen?

Das immer Deutschland in der Welt als „Besserwisser“ auftreten muss, ist mir ein Rätsel. Deutschlands geballte Intelligenz sollte abdanken, denn denen haben wir das Desaster im Euroraum in erster Linie zu verdanken. Am „deutschen Wesen, soll wohl wieder die Welt genesen?

Hat Deutschland aus der Geschichte nichts gelernt? Das Spardiktat des Herrn Brünning führte ins Desaster und wer danach an die Macht kam wissen wir doch oder? Deutschland kann in Europa nicht erst alles nieder konkurrieren, und dann, dafür alleine die kleinen Länder verantwortlich machen. Erst die Finanzmärkte massiv deregulieren, und hinter sich beschweren, dass sich die Spekulanten nicht zwei Mal bitten lassen usw. Warum aber ist es in Deutschland nicht möglich, die einfachsten Zusammenhänge ernsthaft zu diskutieren und aus Erfahrungen zu lernen? Beispiele gäbe es genug für einfache Gedanken, auf die jeder kommen könnte, die aber kaum jemand im deutschsprachigen Raum zur Kenntnis nehmen will.

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Gerhard Rohlfs

@Ulla Nachtmann: Was den Widerstand gegen die Eurorettung so schwierig macht

ist die Tatsache, dass es bei der sogenannten Euro-Rettung um das Über-Wasser-Halten der übermächtigen USA geht.
Die USA sind im Grunde bankrott, und um die Pleite hinauszuzögern, werden nun die Reserven der Filialen (EU, D, etc.) verfrühstückt.
Die derzeitige Politkaste ist daher handlungsunfähig.
Und das Volk, das diese zumindest abwählen könnte, scheint müde, ausgepumpt und zutiefst verunsichert zu sein.
Wo liegen die Kraftquellen?

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Ulla Nachtmann

Ich verstehe weder den IMF noch die trügerische EZB

Könnte es sein, dass Draghi und der IMF uns lächeln austricksen und Blancharg uns mit Ablenkungsmanövern ,unterhält' währen im Hintergrund GR mit allen Mitteln im € gefangen gehalten wird über wiederholte ELAs?
MMnews:

,EZB gibt GR 30 Mrd'
(11.10.2012 - mmnews)
Griechenland verkauft kurzfristige Notanleihen für mehr als 30 Milliarden Euro – Geld für die Zwischenfinanzierung stammt teilweise von der Zentralbank.
WER kauft die T- bills und werden die dann alle an die EZB weitergereicht im Rahmen der Schrottanreicherung genannt ELA? Und das während Griechen weiterhin Konten plündern und GR Firmen den Sitz ins Ausland verlagern?
CSU Singhhammer regt sich schon auf. Der Abnickverein BT wird so nämlich außen vor gelassen!
Diese Schweinerei läuft bestimmt nicht ohne Wissen von Merkel/Schäuble und dem IWF!
Eines Morgens werden die Steuerzahler feststellen, dass Draghi und Konsorten inzwischen heimlich weitere Schulden- bzw Haftungsberge angehäuft haben OHNE dass wir es gemerkt haben!

 

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Walter Naggl
Walter Naggl (juhui) - 11.10.2012 20:22 Uhr

Will uns Herr Blanchard verarschen oder hat der keine Ahnung?

Blanchard sagt: „Die Konsolidierung der Staatsfinanzen ist in Europa und den Vereinigten Staaten eingeleitet“.
Die von Präsident Obama 2010 eingesetzten Leiter der Reformkomission zur Stabilisierung der US-Defizite, der ehemalige Senator Simpson und der ehemalige Personalleiter des Weißen Hauses Bowles, sowie der Chef von Goldman Sachs Lloyd Blankfein, äußerten sich heute auf CNBC wie folgt: die USA gehen einer fiskalischen Katastrophe entgegen („US is nearing fiscal desaster“). Siehe die Web-Seite von CNBC.

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Florian Meier
Florian Meier (Flo635) - 11.10.2012 19:09 Uhr

Gibt es so etwas wie Wirtschaftskultur?

Ein paar leicht verkürzte Zitate:
'Druck hat es immer gegeben. Ich bin aber nicht besorgt, dass die EZB zum Beispiel Anweisungen von Finanzministern entgegen nimmt.'
'Die Unabhängigkeit der Notenbanken ist überhaupt nicht gefährdet wenn sie in großem Stil Staatsanleihen kaufen.',
'Der Druck des Marktes ist der falsche Weg die Krise zu lösen. Statt dessen Banken und Haushalts/Schuldenunion.'
Es sind Aussagen wie diese die wohl jeden in Deutschland Studierten Ökonomen erschaudern lassen. Wiedersprechen sie doch fundamental den Leitlinien der 'alten Bundesdeutschen Marktwirtschaft' mit der wir Frankreich meilenweit abgehängt haben (ohne das wir es wollten).
In Frankreich waren es seit Jahrzehnten die Maximen der Wirtschaftspolitik und werden es auch weiterhin bleiben. Umso unverständliche ist es mir wie man sich mit Frankreich auf eine Währungsunion einlassen konnte und diese nun auch noch auf biegen und brechen verteidigt.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.10.2012 19:37 Uhr
Günter Schreiber

Er sagt es ja ganz deutlich:

Deutschland soll 4% Inflation in Kauf nehmen, damit die Südländer 0% Inflation haben.

Das ist nichts anderes, als das Kapital der Sparer in den Süden zu überweisen, wie es heute über die Notenpresse auch schon passiert.

Die solide wirtschaftenden Staaten sollen auf diese Weise (es können ja auch 10% Inflation bei uns und 2% im Süden sein) dauerhaft über die Vermögensentwertung ihre Bürger zahlen.

Ein Anreiz zu Reformen im Süden wird damit vollends zunichte gemacht.

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Peter Gorski

Die gefühlte Inflation!

Schau ich mir die Preisentwicklung seit der D-Mark an, komme ich zu unterschiedlichen Wahrnehmungen.
Beispiel Kaffee: im Supermarkt nahezu gleichgeblieben, von 6-8 Mark das Pfund auf 3-4 €
in der Gastronomie von 3 Mark die Tasse auf 3€ plus.
Strom, Heizung, Benzin... da werden wir voll abgezockt!
Kleidung: es gab noch nie so qualitativ und optisch ansprechende Kleidung zu so niedrigen Preisen wie derzeit. Hier hat man die Ausbeutung in andere Länder verlegt und wir greifen gerne zu!
Elektronische Geräte, Computer, weisse Ware *geiz ist geil*, also eher billiger geworden!
Lebensmittel: eher moderate Preissteigerungen.
Freizeit : wie Gastronomie teuer geworden, aber wir sollen ja auch lieber arbeiten .-)

Fazit. bleibt man brav zu Hause hocken, kann man günstig leben, wie man an HartzIV Regelssätzen ja sieht, ist man aktiv und will am Leben teilhaben, wird es teuer
und selbst moderate Preissteigerungen werden durch Lohnzurückhaltung sehr spürbar!
Nur was hat der € damit zu tun?

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.10.2012 23:14 Uhr
Peter Gorski

die Mieten?

kommt wahrscheinlich darauf an, wo man wohnt.
Hier in München waren die Mieten auch zu D-Mark Zeiten schon katstrophal hoch.
Damals hatte ich eine 3-Zimmer Wohnung 74qm für 1.750 DM warm,
jetzt hab ich 2-Zimmer 72qm Wohnung für 700 € warm.
Aber Mieten lassen sich schwer vergleichen...

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peter myer

.....

vergessen sie bitte nicht die gewaltigen mietsteigerungen. das dürfte bei vielen der größte haushaltsposten sein.+strom, gas.

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vera schmidt
vera schmidt (vera-s) - 11.10.2012 17:13 Uhr

wenn sich manche fragen...

was der IWF denn nun in deutschland oder europa verloren hätte, braucht man sich nur umzusehen, was dort abging und -geht, wo länder schon früher durch den IWF "gesegnet" wurden: beinhartes durchsetzen neoliberaler (großkonzern-)interessen zu lasten der bevölkerung, abbau funktionierender sozialsysteme, streichung von programmen für die armen, privatisierung, deren nutzen wiederum nicht die bevölkerung der betroffenen staaten hat, sondern ausländische großkonzerne, z.b. im erdölreichen nigeria.

wir in europa sind noch nicht neoliberal genug! wir haben noch zu viele sozialsysteme, noch immer zu wenig privatisierungen, und noch zu viel demokratie.
durch die hintertüre über die schuldenkrise hat sich der IWF nun auch in europa festgekrallt. ziel: nivellierung nach unten für alle - nur nicht für die, die sich daran krumm und dämlich verdienen.

IWF = garantie für die immer schneller werdende umverteilung von unten nach oben!

man lese stieglitz, ziegler und andere zu dem thema...

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.10.2012 15:17 Uhr
Gerda Fürch

"Terror der Ökonomie" von Viviane Forrester ...

... ist auch interessant und klärt auf!
Oder: "Die Grenzen der Solidarität" von Gret Haller über Europa und die USA im Umgang mit Staat, Nation und Religion.
Oh ja, auch der internationalen Denkerinnen gibt es viele, die zu wenig wahrgenommen und gehört werden.
Wie zum Beispiel auch Brigitte Ségol vom Europäischem Gewerkschaftsbund, die für die Freiheitsrechte, Arbeits- und Sozialrechte, Bildungsrechte (!) aller Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen in Betrieben und Unternehmen kämpft.

Alles sehr intelligente, kenntnisreiche und lebenserfahrene Frauen! Die gibt es auch immer noch in den USA an den berühmten Universitäten. Namen von deutschen Denkerinnen fallen mir gerade nicht ein, wie peinlich!

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peter myer

lieber logik als unsinn.

viele deutschen ökonomen haben eben logik herr blanchard- das ist etwas was ihnen völlig abgeht.

ihr unsinniges interview spricht für sich selbst, 4% infaltion in D erhöht also die kaufkraft der leute??
zu soviel unsinn fällt einem nichts mehr ein.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.10.2012 11:57 Uhr
Martin Leppich

Kaufkrafterhöhung bei Inflation

Lieber Herr Myer
Das ist nicht unbedingt so unsinnig, wie es auf den ersten Blick scheint:
Bei Inflation ist es durchaus möglich, die Binnenkaufkraft stabil zu halten. Jedenfalls Renten und Gehälter können mit der Inflation zusammen steigen so dass die Kaufkraft gleich bleibt. Geldvermögen werden hingegen tendenziell entwertet, denn die Zinsen werden ja niedrig bleiben müssen.

Die Kaufkraft im Ausland kann bei Inflation steigen!
Das geht so: Nehmen sie an, bei etwa 4% Inflation in Deutschland steigen die Löhne entsprechend. In z.B. Spanien ist die Inflation 0%. Nach 3 Jahren hat man als Deutscher in Spanien 12% mehr Kaufkraft. So war das gemeint.

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Julius Calvelage
Julius Calvelage (julca) - 11.10.2012 16:29 Uhr

Verkürzt

und wohl auch etwas vereinfacht sagt Blanchard doch folgendes: Weil ihr Deutschen Ende der 90er einfach Arbeitsmarktreformen durchgeführt habt, während wir anderen Europäer uns über billigstes Geld auf den Finanzmärkten gefreut und dies fleißig an unsere Landsleute verteilt haben, sitzt der Karren jetzt im Dreck. Da eure Unternehmen allen anderen europäischen Mitbewerben in vielen Branchen überlegen sind und wir weitere Lohnkürzungen politisch nicht verkaufen können, müsst ihr solidarisch sein und den Grund für eure exklusive Stellung als halbwegs funktionsfähige Wirtschaftsnation durch ungemäße Lohnerhöhungen aufgeben. Dann könnten wir fleißig Geld nachdrucken, unsere Wirtschaft würde -auf eure Kosten- wachsen und die Schulden -leider auch das Ersparte- wär plötzlich nur noch die Hälfte wert. Schließlich habt ihr den Krieg verloren. Und um den Chinesen kümmern wir uns, wenns soweit ist!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.10.2012 17:54 Uhr
Peter Gorski

ungemäße Lohnerhöhungen?

das ist stark, das ist deutlich, das ist gut für die deutsche Seele, die Wirtschaft!
Ich reib mir zwar noch die Augen, aber sie haben das wirklich geschrieben!
ungemäße Lohnerhöhungen...
nach Jahren der Lohnzurückhaltung, der schleichenden Umverteilung, dem schwachen Binnenkonsum?
yo, geiz ist geil!
aber nur, wenn man Unternehmer ist!

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wolfgang lotz

Blanchard , Repräsentant der klassischen französischen "Inflations-Schule", gibt Rat !!

Jemand sollte einmal aufzaehlen wie haeufig in Frankreich - seit dem Staatsbankrott, der zur Revolution von 1789 führte - das jeweils gueltige Währungssystem zusammengebrochen ist - wegen unkontrollierbarer Inflation !! Ergibt ein huebsches Suemmchen !! Wahrscheinlich das Fatalste an der französischen Inflations-"Bereitschaft" zur Lösung politischer Probleme: am Ende sind es die "Unteren", die nie vorankommen - aber die "Oberen" bleiben immer "oben" . Völlig unabhaengig davon welcher politischen "Couleur" die "Oberen" angehören. Die Deutschen waeren sehr gut beraten, sich von solchen - an den "Herrn aus Hameln" erinnernden Schalmeien-toene - nicht betoeren zu lassen. Helmut Schmidt - ja scheinbar noch immer in D. gehandelt als der "grosse Weise" in Finanzfragen - hat das vor vielen Jahren einmal auf einen einfachen Nenner gebracht: " 5% Inflation ist besser als 5% Arbeitslosigkeit". Und am Ende hatte er mehr von Beiden !!

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Rudolf Zeiler

Die Aussagen von Olivier Blanchard sind widersprüchlich: auf der einen Seite wünscht er eine...

Erhöhung der Inflation in den Kernländern der Euro-Zone auf bis zu 4%, auf der anderen Seite meint er, jetzt "aber [ ist ] nicht die Zeit für finanzpolitische Stimuli. Wir haben ein solches Niveau der Verschuldung, dass wir mit dem Feuer spielen würden." Wie passt denn das zusammen ?
Ich vermute, Herr Blanchard erwünscht sich eine höhere Inflation in Deutschland nicht durch Konjunkturprogramme ( die in Deutschland sowieso verpuffen würden ), sondern durch massive Lohnerhöhungen. Ist das sinnvoll ? Sicherlich sind Lohnerhöhungen in Deutschland leichter zu bewerkstelligen als Lohnreduzierungen in den Randländern. Herr Blanchard sucht eine Annäherung der Lohnstückkosten zwischen den einzelnen Euroländern.
Die deutschen Arbeiter würden sich sicherlich nicht über eine solche Lohnpolitik beschweren. Auch der explosive Exportüberschuss Deutschlands würde dadurch reduziert.
Let us think about it ! Der Vorschlag von O. Blanchard ist nicht neu und sollte kein Tabou sein.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.10.2012 12:01 Uhr
Martin Leppich

wo ist der Widerspruch?

Finanzpolitische Stimuli wären eine Ausgabenerhöhung des Staates ohne eine entsprechende Erhöhung der staatlichen Einnahmen (also eine Erhöhung des Defizits).

Eine Inflation kann es auch ohne erhöhte Defizite geben: Wenn die Konjunktur in Deutschland gut läuft und höhere Löhne vereinbart werden.
Das wäre für die Arbeitnehmer zunächst mal angenehm und würde tendenziell zu einer höheren Inflation führen, ohne "finanzpolitische Stimuli".

Langfristig führt das zu einer Verschlechterung der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands im internationalen Vergleich. Aber ein paar Jahre könnte man das ohne grössere Probleme durchhalten.

Wenn die Eurozone zerbricht würde die neue DM derart stark aufwerten (und damit die internationale Wettbewerbsfähigkeit belasten) dass 4% Inflation nichts dagen wären.

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Chris Heidrich

Hö ? Was ?!

Der Chefvolkswirt des IWF, einer milliardenschweren, das Schicksal von Millionen von Menschen entscheidenden Institution bedient sich der Grundrechenarten, um ein Inflationsziel zu setzen ? 0%+x=2% --> x=4% ist also die Zielinflation für Deutschland ... Also ich weiss ja nicht; ich hätte die Inflationen zumindest gewichtet ... Aber gut, deswegen bin ich vielleicht auch kein IWF Chefvolkswirt, weil ich diese Berechnungen nicht verstehe ...
Auch interessant, dass er Inflationen von 0% im Süden sieht ... Er hat wohl keine Zeit gehabt, sich während seiner Rechenkünste mal einige Zeitungsartikel zu Gemüte zu führen ... In Spanien zumindest steigt die Inflation ...

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Peter Keul
Peter Keul (hildennet) - 11.10.2012 15:15 Uhr

Gott schütze uns vor den "Experten"

Ich entnehme dieser sehr ernsthaften Zeitung seit langem vor allem eins: Es gibt kein Rezept zur Bewältigung dieser Krise. Und jeder der eins verkündet, setzt sich dem Verdacht aus, ein Scharlatan zu sein. Erklärt uns zum Beispiel dieser Blanchard, wie man zum Beispiel eine Inflation genau im Zielkorridor von 2% ankommen lässt? welche Maßnamen sind dazu notwendig? An dem tiefsitzenden Wahn, die Politik könne die Wirtschaft steuern, ist schon Karl Marx und alle seine Jünger gescheitert.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.10.2012 20:04 Uhr
Peter Keul
Peter Keul (hildennet) - 11.10.2012 20:04 Uhr

Das ist kein Rezept

sondern ein Horrorszenario

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Bryan Hayes
Bryan Hayes (bhayes) - 11.10.2012 15:37 Uhr

Es gibt sehr wohl Rezepte zur Beendigung dieser Krise. Diese würden in 10 Tagen zu 100% greifen.

Wenn man sie nur umsetzt (siehe "Wer ist Schuld an der Überschuldungskrise?").
Der einzige Grund, warum man diese Rezepte (sofortiges Verschuldungsverbot, Verbot des Gelddruckens, Gebot der wahrheitsgetreuen Bilanzierung für Banken und Staaten, keine Haftung für fremde Schulden) nicht umsetzt, ist, dass die Politkader sich das Machtmonopol verschafft haben und diese kein Interesse daran haben.
Die Parteifunktionäre wollen einfach Geld drucken, um auf diese Weise die Bürger hintenherum feige zu bestehlen (Inflationssteuer).

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Marvin Parsons
Marvin Parsons (mapar) - 11.10.2012 15:12 Uhr

Zu den Kommentaren

Ich verstehe, daß viele überfordert und verängstigt sind. Man kann auch jederzeit anderer Meinung sein als der Herr Blanchard im Artikel.

Doch dieser tiefe Frust, Haß und kleingeistige Nationalismus, der in vielen Kommentaren durchscheint, ist bedenklich. Lange Zeit habe ich mich gefragt, wie man früher das Volk dazu bringen konnte, in Weltkriege zu ziehen. Langsam wird mir klar, daß es auch im Zeitalter des Reisens, des Fernsehens und des Internets wohl nicht viel braucht, um die Leute aufzuhetzen.

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Antworten (11) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.10.2012 21:34 Uhr
Holger Schreck
Holger Schreck (Osztrak) - 11.10.2012 21:34 Uhr

Kleingeistiger Europäismus

Sehr geehrter Herr Parsons,

Willy Brandt sagte 1989, jetzt wachse zusammen, was zusammengehört. Und er meinte damit nicht Europa, sondern Deutschland. Ein Kleingeist also. - Der Gedanke der Nation ist kein künstlicher, sondern entspricht einem natürlich gewachsenen Organismus; sie können das gerne auch bei Herder nachlesen. Die Zusammengehörigkeit einer Nation vermittelt sich u. a. durch die gleiche Sprache, durch die gleiche Geographie (siehe deren Bedeutung bei Montesquieu), durch Kultur und vieles andere.

Kleingeistig ist vielmehr eine künstlich gepushte Ideologie, die bar jeder Vernunft sich über die Interessen der Menschen stellt, weil sie von sich selbst berauscht ist. Blanchard u. a. kommen mir vor, als wären sie 24 h/Tag auf Euro-Koks.

Im Übrigen ist die Festung Europa gerichtet gegen andere Nationen wie China und Japan. Was daran ist denn so großartig? Und erzählen Sie bitte nicht die lausige Mär vom Frieden in Europa durch die EU.

mfg
Holger Schreck

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peter myer

....

ach herr parson, wer sich an meinem eigentum vergreift, bekommt nach möglichkeit eine auf die finger so einfach ist das. mir ist das völlig egal ob der raubritter ein deutscher oder ein franzose oder vom planeten krypton kommt.

wer 4 % (oder ga rnoch mhze r) infaltion propagiert, gehört ins tollhaus -so einfach ist das.

aber stattdessen sitzt der herr auf dem iwf sessel- der iwf im übrigen dominiert durch die franzosen. die wissen eben wie man nationalstaatliche machtpolitk betreibt und lassen sich nicht unterbuttern wie madame merkel oder andere polit-fliegengewichte in D.

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wolfgang lotz

Das trifft den "Nagel auf den Kopf".... meine Hochachtung !

... genauso ist es, niemand - den ich kenne - hat das bisher besser ausgedrückt !!

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Svenja Sirisee
Svenja Sirisee (Sirisee) - 11.10.2012 16:11 Uhr

... das ist wirklich eine Wahrnehmung ...

... vergleichbar vielleicht nur noch mit der Wahrnehmung von "antifaschistischen Schutzwällen zur Zeiten der ehemaligen DDR oder, kurzum, Dingen, die man gerne sehen will, die es aber nicht gibt, also reinen Kopfgeburten.

Man kann Dinge auch herbeischreiben. Um die Herkunft zu entdecken, genügt dann i.d.R. der unfehlbare Sirisee-Test mit dem Gegenteil: also von "Kleingeistiger Nationalismus" wäre das "internationale Solidarität". Danke, diese Duftmarke kennen wir und der Beitrag ist daher ein Wiedergänger aus der Leserbriefspalte des ND zum "Kriegshetze der BRD" von Eduard von S. Das kann man auch sammeln...

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Marvin Parsons
Marvin Parsons (mapar) - 11.10.2012 16:06 Uhr

@ Bryan Hayes:

Eigentlich bestätigen doch die Antworten schon meine Aussage.

Ihre Frage geht ins Leere, weil ich keineswegs mit "diesem Herrn" übereinstimme. Wie Sie sagen, liegt da vieles im Argen. Merkwürdigerweise finden die Deutschen jedoch, was Abwälzen von Schulden und Risiken und "die anderen zahlen lassen" betrifft, innerhalb Deutschlands völlig in Ordnung bzw. betrachten das als gottgegeben.

Ihrer Aussage, "Der Grund für den Ton der Kommentare liegt AUSSCHLIESSLICH darin begründet, dass Herr Blanchard...", kann ich jedoch nicht folgen.

Wenn das so wäre, dann müßten bei anderen Artikeln hier auf faz.net zum Thema Finanzkrise der Ton der Kommentare anders sein. Der ist jedoch immer derselbe.

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Ruth Teibold-Wagner

Ich erkläre es Ihnen:

Mein Schwiegervater, Vertriebener, arbeitete in einem Sägewerk. Trotz mehrerer schwerer Arbeitsunfälle schaffte er weiter. Seine Frau arbeitete in der Wäscherei und Bettenzentrale des Kreiskrankenhauses. Sie infizierte sich mit Tuberkulose. Nach der OP arbeitete sie weiter und verdiente "dazu". Meine Mutter war Fabrikarbeiterin, mein Vater war Elektromonteuer. Unsere Familien erarbeiteten einen bescheidenen Wohlstand. Mein Mann und ich arbeiten wie die Idioten, wir waren arbeitslos und haben uns wieder aufgerappelt. Unsere Kinder arbeiten oder studieren. Wir sind stolz auf Erreichtes.

Mit einem Wort: Wir zappeln uns ab, arbeiten, arbeiten, arbeiten. Sparen. Strengen uns an.

Und jetzt kommen unverantwortliche französische Hallodris wie dieser Monsieur Blanchard, die noch nie in ihrem Leben ehrlich gearbeitet haben und wollen uns das Erarbeitete rauben.

Ich fühle nur noch Angst und Hass angesichts des Euro-Desasters, denn ich weiß genau, wer das Desaster mal wieder ausbaden wird:

WIR

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Bryan Hayes
Bryan Hayes (bhayes) - 11.10.2012 16:01 Uhr

@Chris Heidrich: Nicht mehr Nationalstaat ist die Lösung, sondern die konsequente Durchsetzung

der Europäischen Werte und zwar hier konkret die Freiheit von Zwang und Diebstahl. U.a. gehört dazu auch, dass Geld gutes Geld sein muss, ohne Gelddrucken zugunsten von Banken und Politikern. Dazu gehört auch, dass niemand ohne eigene Einwilligung verschuldet werden darf oder gezwungen wird, für fremde Schulden zu haften oder zu zahlen.
Was die Funktionärskader stattdessen tun, ist genau das Gegenteil, sie wollen die Verbrechensunion, in der Funktionärsfeudalisten die Untertanen (ehemals: Bürger) nach Belieben willkürlich belügen, bestehlen und knechten können.

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Kai Bourdaillier
Kai Bourdaillier (Kaibou) - 11.10.2012 15:37 Uhr

Sie schreiben...

...dummes Zeug und Ihr Kommentar rührt nur daher, dass Sie bisher nicht wahrgenommen wurden. Es geht um das Geld der Deutschen und man darf wohl noch erzürnt darüber sein, mit welcher Chuzpe darüber verfügt werden soll (wid).

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Chris Heidrich

Sehr nett, Herr Parsons ...

... sie verstehen also, dass die Leute verängstigt sind ... Ist ja drollig, wie sie Mitleid mit den dummen Menschen haben, die vor den Geistern unter ihrem Bett Angst haben ... Sind solche Antworten in einem Leitfaden der Jungen Union enthalten, um auf verängstigte Alte zuzugehen ?

Was man wohl sagen kann ist, dass Europa auf der ganzen Linie versagt hat. Und wenn Europa versagt, ist "mehr Europa" sicher keine Lösung ... Folglich muss mehr Nationalstaat die Lösung sein ... Zumindestr lohnt es sich, es mal zu probieren

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Ruth Teibold-Wagner

Misstrauen und Angst generieren den Nationalismus.

Woher kommt es, dass "kleingeistiger Nationalismus" unverkennbar hochkommt? Der fällt nicht vom Himmel. Sein Entstehen hat Ursachen.

Er kommt daher, dass viele Menschen enttäuscht sind und Angst, wenn nicht regelrechte Panik, haben.

1. Die Menschen sind enttäuscht, dass sie so viel belogen worden sind. Dass Statistiken gefälscht wurden. Dass Verträge gebrochen wurden. Dass Versprechungen nicht eingehalten wurden.
Die Menschen haben Vertrauen verloren. Vertrauen ist die wichtigste Währung, die sehr schwer wiederzugewinnen ist, wenn sie einmal verloren ist.

2. Die Menschen, die sich betrogen und belogen fühlen, die kein Vertrauen mehr haben, haben Angst. Angst davor, weiterhin belogen und betrogen zu werden. Sie haben Angst davor, durch Inflation und bail-out, durch Tricks und Täuschungen um ihre Ersparnisse gebracht zu werden, für die sie Schweiß, Blut und Tränen gegeben haben.

Misstrauen und Angst generieren den Nationalismus.

Und mir geht es auch so.

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Bryan Hayes
Bryan Hayes (bhayes) - 11.10.2012 15:31 Uhr

Der Grund für den Ton der Kommentare liegt AUSSCHLIESSLICH darin begründet, dass Herr

Blanchard de facto grobes Unrecht und Diebstahl gegen die Bürger durchsetzen will und dazu lupenreinste Propaganda von sich gibt (siehe zum Vergleich "Wer ist Schuld an der Überschuldungskrise?").
Oder was würden Sie z.B. sagen, wenn Ihnen irgendjemand auf der Straße sagt: "Jetzt rück mal die Kohle raus und gib mir unbegrenzten Kredit (den ich nie zurückzahle) für alle Zukunft!"? Denn nichts anderes bedeuten die Worte dieses Herrn.

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Lothar Wölfel

Herr Blanchard verbreitet unrealistische Zahlen. "Im Süden Null % Inflation"?

Im September stieg die spanische Inflationsrate auf 3,4%. Im August hatte Italien 3,3 , Portugal 3,2 und Griechenland 1,2 Prozent. Im Schnitt lag im Euroraum die Inflationsrate bei 2,6 %!
Soll jetzt Deutschland deflationieren, um die EU-Inflationsrate auf 2% zu bringen?

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Joachim Solcher

Herr Blanchard redet der Enteignung der Deutschen Sparer das Wort

Die von ihm beschworene Arithmetik des Ausgleichs zwischen Ländern unterschiedlicher Produktivität / Leistungskraft muss grechterweise eine Arithmetik der freien Wechselkurse sein!
Diese Möglichkeit nimmt uns derzeit die (temporäre!) Zwangseinheitswährung.
Nun soll Dampf über die Inflationsraten abgelassen werden. Das bestraft Sparer und Rentenempfänger bzw. -anwärter in den Ländern des Nordens, umso mehr als das Zinsniveau ganz im Sinne der zentralen Verwaltungswirtschaft bei Null festgenagelt bleibt.

Der Süden kann weiterhin billig auf Pump leben und wird für seine schlechte Wettbewerbsfähigkeit mit niedriger Inflation belohnt.

Das ganze ist eine gigantische Umverteilungsmaschine, die simultan von unten nach oben und von Norden nach Süden arbeitet.

Es geschieht gegen den Willen und ohne Einwilligung der Deutschen, deren Vermögen, deren Gesundheit, deren morgige Versorgung und die Zukunft ihrer Kinder von einer ferngesteuerten Bundesregierung dem Minotaurus Euro geopfert werden.

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Andreas Debus
Andreas Debus (Nyarlat) - 11.10.2012 15:04 Uhr

Es gibt keine Rettung.

Ein Wirtschaftssystem das immer wachsen muß, soll also durch Zerstörung der Kaufkraft seiner Bevölkerung gerettet werden. Während die Banken das aus dem Nichts erschaffene Geld kostenlos in beliebiger Menge bereitgestellt bekommen (Freibier für alle Banker!) müssen die Bürger die echte Arbeit erbringen bluten (Zwei Jobs und Reallohneinbußen und Kaufkraftverlust.). Was man wirklich hätte tun müssen, kann man bei Paul Krugman in der New York Times nachlesen. Einer der wenigen Ökonomen, der sein Fach wie eine Wissenschaft behandelt und nicht wie eine Religion zelebriert.

Aber auch Krugman wird es nicht schaffen an einem Fakt vorbei zu kommen:
Wir haben das Zeitalter abnehmender fossiler Energiemengen erreicht. Die Förderaten sind kaum noch zu halten. Jeder weitere Anstieg an Bedarf wird die Preise explodieren lassen.
Zusätzlich wird die CO2 Emission stark ansteigen, da zur Produktion von flüssigen Treibstoffen immer mehr Energie aufgewendet werden muß. Wir rasen gegen eine Mauer.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.10.2012 15:33 Uhr
Bryan Hayes
Bryan Hayes (bhayes) - 11.10.2012 15:33 Uhr

Krugman ist genau wie Boginer, Blanchard etc. ein reiner Propagandamann der Parteikader

und der Banken. Mit "Wissenschaft" hat er NICHTS zu tun, er ist reiner Agitator.

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Ruth Teibold-Wagner

Monsieur will uns provozieren. Wozu macht er das?

Es handelt sich bei dem, was Monsieur Blanchard schamlos in aller Öffentlichkeit sagt, um einen solchen gefährlichen ökonomischen Quatsch, dass in mir eine emotionale Gemengelage von Angst und Wut hochkommt, so dass ich mich nur noch fragen kann:

Will der das? Ist das der eigentliche Zweck? Provokation? Will der unsere Widerstandskräfte durch das Herauskitzeln ohnmächtiger Aggressionen paralysieren?

Soll dieses Irrenhäusler-Gequatsche dazu dienen, uns immer weiter Stück für Stück in einer Art Salamitaktik geistig zu infizieren, bis unsere Widerstandskraft gegen diesen offensichtlichen totalen kranken Schwachsinn erlahmt, so dass wir uns nur noch fatalistisch in die "alternativlose Unvermeidlichkeit" des Niedergangs und der Verarmung fügen?

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Dirk Müller
Dirk Müller (DM2011) - 11.10.2012 14:55 Uhr

Angst vor der Inflation - wir sind mitten drin täglich zu sehen und zu spüren

Dummerweise bin ich zu der Zeit der guten alten DM aufgewachsen und habe mich
unter der alten sehr guten Ägide der Deutschen Mark abgesichert , gelebt und gedacht . Leider wird jetzt alles verbaten.
Jetzt unter dem Teuro ist alles anders geworden :
Die Primärinteressen sind gerichtet worden auf Zocken , Abzocken , Mehr ,
Intoleranz , Asolidarität , Asozialität .
Diese Primärinteressen werden in New York , Brüssel , London , Paris , Berlin , Madrid , Bilbao , Santander ,Rom ,Athen und nun noch verstärkter in Frankfurt initiiert und umgesetzt.
Und dies alles unter dem Deckmantel der VSE.
Wir haben eine gedeckte und offene Inflation .
500 DM sind keine 250,00 Euro !
Mit 500,00 Dm konnte man gut leben.
500 Euro sind zum sterben zu viel zum leben zu wenig.
Barrilla Nudeln Okt 11 70 cent heute 1,20
usw und so fort
Dummerweise wird uns aber immer gesagt , wir Deutschen produzieren zu teuer .
Dummerweise sind wir Deutschen zu effizient , zu geduldsam und leidensfähig.
Sind wir Dumm ?

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