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Vittorio Grilli Ein Ökonom mit Ambitionen wird Italiens Finanzminister

 ·  Bisher hat Italiens Ministerpräsident Mario Monti auch das Finanzministerium geleitet. Das ändert sich jetzt. Der neue Finanzminister steht für einen Sparkurs.

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Torsten Krause
Torsten Krause (tkrause) - 12.07.2012 18:06 Uhr

Im September ist Monti mit seine Regierung vielleicht schon am Ende, da sollte dem guten

Grilli doch wenigstens eine vernuenftige Pension gesichert werden. Monti selbst ist ja auch einen Tag vor seiner Regierungsbildung von Napolitano zum Senator auf Lebenszeit ernannt worden ... und bekommt dafuer eine Entschaedigung von monatlich 22.000 Euro netto, samt Inflationsausgleich, bis zum Lebensende.

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Bea Meister

Da gäbe es noch eine Geldquelle

In Italien bezahlt die katholische Kirche keine Steuern für ihre enormen Aktivitäten und Immobilien, auch nicht für solche wie Hotels und Restaurants, die nicht zur Ausübung der Religion dienen. Das führt nicht nur zu einem gigantischen finanziellen Verlust, sondern es drohen dem Staat deshalb auch saftige Sanktionen der EU. Da wäre doch Handlungsbedarf angesagt. .... (Quelle:NZZ, „Der Bandenkrieg der Kardinäle“)

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.07.2012 18:16 Uhr
Torsten Krause
Torsten Krause (tkrause) - 12.07.2012 18:16 Uhr

Das ist schon ein wenig komplizierter ... und ich schreibe das als Protestant aus der roemischen

Diaspora. Mussolini hat ja seinerzeit ein umfangreiches Konkordat mit dem Vatikan geschlossen ... auch kommerzielle Betriebe der Kirche werden durch das Vorhandensein eines Kapellen-Raumes in Italien zu Orten des Kultes und bleiben von der Grundsteuer IMU (um die geht es in der Diskussion vorrangig) befreit - die Residualgroesse die dann bleibt ist nicht mehr so gewaltig, weit unterhalb der 2 Miliarden, die von den Radikalen kolportiert werden; daneben erbringt die Kirche durch Bereitstellung von Oertlichkeiten und Diensten erhebliche Sozialleistungen in Italien, da will sich niemand in den Kommunen auf eine Diskussion uieber Verguetungsleistungen und Verrechnungen einlassen.

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Ulla Nachtmann

Und wenn ich lese...

"In dieser Funktion gehörte er auch zum engsten Mitarbeiterstab des ehemaligen Notenbankchefs Carlo Azeglio Ciampi, der als Schatzminister in der Regierung Prodi alles daran setzte hatte, Italien von Anfang an in die Währungsunion aufnehmen zu lassen."
.
ist der Mann für mich persönlich bereits diskreditiert. Alleine der Name Prodi ist für mich ein dunkelrotes Tuch, egal ob betreffend sein "Wirken" in Italien oder im EU Politbüro!
.
Ach und übrigens, hat Berlusconi heute nicht seine erneute Kandidatur in 2013 angekündigt?
Hab ich doch kürzlich schon gesagt, lol!

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Norbert G. Kaess
Norbert G. Kaess (GeJN) - 11.07.2012 20:14 Uhr

Super Mario tut wieder das was er

am besten kann: Den politischen Wasserkopf auszuweiten!
Zudem hat er heute mitgeteilt, dass Italien in 2012 nicht wachsen werde aber ab 2013 alles besser werde.
Die Leistungen Berlusconis hat er hervorgehoben und festgestellt, dass man ihn systematisch kaputt gemacht habe (u.a. alle Prozesse gegen Berlusconi endeten in Freisprüchen).
Diesem Land ist leider nicht zu helfen so lange sich die Politikerkaste nur in die eigenen Taschen wirtschaftet!

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Jahrgang 1962, Wirtschaftskorrespondent für Italien und Griechenland mit Sitz in Rom.

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