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Regierungsbildung Italiens Wahlsieger Bersani will vor allem Geld ausgeben

 ·  Pierluigi Bersani will nach seinem knappen Wahlsieg jetzt die Protestpartei des Komikers Beppe Grillo umwerben. Die jüngsten Äußerungen lassen sich als Wende nach links interpretieren.

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Jochen Breiske

Raus aus der Euro - privater Ansatz

Es ist völlig klar, dass die EZB die neuen italienischen Schulden finanzieren wird. Ein Austritt Italiens aus dem Euro kommt nicht in Frage, weil die Mächtigen in Brüssel keinen Präzedenzfall und Machtverlust wünschen.
Privater Euro Exit ganz einfach: Gold und Silber physisch kaufen. Das hat immer geholfen und bald haben wir wieder einmal eine Situation, in der es helfen wird...

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Fritz Garbor

Warum funktionieren in keinem einzigen romanisch geprägten Land Strukturreformen

seitens der Regierung?
Weil die Opposition dort nicht stillschweigend an den Reformen mitarbeitet, wie das bei uns hinter der offiziellen Gegenposition versteckt dann doch meist der Fall ist!
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Diese Länder sind dualistisch aufgestell: Volle Konfrontation!
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Auflösen kann man diese Polarität nur zeitweise über Geldgeschenke an alle!
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Und Mussolini tat es mit einer Propaganda bei gleichzeitigem Verbot der Gegenpropaganda,, wodurch er die Polarität im offiziellen Leben aufheben konnte.
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Dieser totalitäre Weg ist heute in dieser Form zum Glück abgeschnitten: Indem Grillo aber alle anderen als kriminell abtut und nur seine Bewegung als wahrhaftig hinstellt, versucht er ebenfalls eine One- Man- Show der Propaganda durchzusetzen, wenn auch der Weg dabei wesentlich raffinierter ist als noch der von Duce.
.
Die Strategie geht aber auch diesmal über die "Reinigung", das Ziel ist die Tugend im Politischen - fast wie im alten antiken Rom.

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Fritz Garbor

Die Aufgabe der Strukturreform wird wieder nicht gestellt: woran liegt das?

Diese Art Reform setzt ein spezifisches Rechtsdenken voraus, was die die Romanen, die Südländer inkl. Italien nicht stark oder gar nicht verinnerlicht haben.
Es wird überall polartig oder familiär gedacht und dabei die eigene "Partei" unterstützt, egal, ob das in der Summe Sinn macht.
Was ist die Summe, das Allgemeinwohl in Italien?
Warum wurde der Faschismus in Italien erfunden? Weil von "einem, der hoffentlich weiß, was das Richtige ist, was zu tun ist, das Ganze aus gesteuert werden soll", also ein verspäteter Absolutismus, der das Land tatsächlich seinerzeit in der Infrastruktur über Strukturreformen technokratisch erneuerte.
Von Monti und seiner technokratisches Regierung erwartete man wohl Ähnliches, dazu hatte er aber natürlich nicht die Macht- so geht das heute zum Glück nicht mehr.
Ein FELD für ein gemeinsames subjektives Nachdenken, Entscheiden und Handeln herzustellen, das ist nunmal nordeurop. Vorgehen.
Im Dualismus- Denken des Südens funktionieren Reformen nicht.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.03.2013 21:08 Uhr
Christine Kirchhoff

Warum ?

Weil die gewählten Politiker Wahlgeschenke versprechen, die Bezahlung ist ja dank der €uropäischen Transferdenke kein Problem.
Europa besteht aus 45 Ländern. Davon sind 27 in der EU. Davon haben 17 den Euro. Und davon hängen 6 am Dauertropf: Griechenland, Spanien, Italien, Portugal, Irland, Zypern.
Hingegen muss keines der 10 EU-Länder mit eigener Währung gestützt werden.
Das ist doch Beleg dafür, dass die Vision vom geeinigten Europa mit Einheitswährung eine Luftblase ist.
Ich würde erwarten, dass unsere Politiker diesen Irrweg verlassen. Da das nicht geschieht, ist die Alternative für Deutschland für mich im Moment der einzig gangbare Weg.

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Wolfgang Richter

Wie zu erwarten

Bersani ist links, ein alter PCI-Funktionär. Sein Zwangsverbündeter, der Öko-Sozialist Vendola, ist erst recht links.
Und Beppe Grillo ist das auch. Eben auf seine besonders anarchistische und vulgäre Art.
Eines eint sie alle: Sie wollen Geld ausgeben, viel Geld. Und sie wollen es nicht selbst verdienen müssen - das wollen Sozialisten nie.
Ob das Geld nun von der EZB inflationsfördernd ausgeteilt wird oder von den dummen, willenlosen Deutschen: Hauptsache, es fließt.
Nach uns die Sintflut.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.03.2013 21:13 Uhr
Christine Kirchhoff

Dabei wäre es doch so leicht!

Die in Privatbesitz befindlichen Vermögen sind sehr groß, größer als das Vermögen der Deutschen. Es wäre doch ganz leicht, sich die Steinbrück'schen oder Trittin'schen Vorschläge von Sondersteuern, Vermögensabgaben oder Zwangsableihen zur Lösung der italienischen Probleme vorzuschlagen. Und 'links' wäre es auch noch!
Derartige Vorschläge höre ich aus Italien nicht. Statt dessen gehören sie in Deutschland zum Parteiprogramm von Rot/Grün.
Verrückte Welt!
Aber Gott sei Dank nicht mehr alternativlos.....

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leopold mansk

Was ist an der Belebung der Wirtschaft...


...und der Bezahlung von 90 Mrd. € Verbindlichkeiten der öffentlichen Hand an Unternehmer falsch, und was ist falsch an der Aufhebung der Neuverschuldungs-Begrenzung der Kommunen oder an der Senkung von Sozialabgaben für Festangestellte, sowie Arbeitslosengeldzahlung an alle.

Wer das bezahlen soll, weiss noch keiner.

Mutmassen wir mal. Solange Italien die Zinsen zahlen kann, mit Krediten. Dann die EZB, die die Geldgeber auszahlt und Italien entschuldet, damit das Land neu anfangen kann.

Die EZB dürfe das nicht, wg. Rechtsbruch, heisst es. Die Rechtsbrüche, die die EU seit der Banken- und Eurokrise begangen hat, gehen auf keine Kuhhaut, da kommt es auf den einen oder anderen Rechtsbruch mehr auch nicht an.

Aber die EZB ist autonom und kann handeln, damit der Euro und die EU nicht zerbrechen.

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Heinrich Schönemann

kamikaze...

... offensichtlich erwartet auch bersani, dass sich "resteuropa" nach italienischen maßstäben auszurichten hat. da darf man gespannt sein, wie finnen, slowaken, briten, holländer oder deutsche etc. etc. davon überzeugt werden sollen.

generell ist es ernüchternd, zu sehen, dass der abgesang der europäischen nationalstaaten von arien erpresserischer machenschaften begleitet wird. vielleicht ist ein europäischer bundesstaat doch alternativlos

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mathias dumke

Wo ist das Problem für Italien? Solange in Deutschland noch jemand ein Hemd besitzt,...

wir zugegriffen.
Allmählich sollte auch dem letzen klar sein, dass EU und Euro ausschließlich den Zweck haben, die Plünderung und Vernichtung Deutschlands zu betreiben.
Und da kann man nicht nur mit 100% Unterstützung durch die deutschen Volkszertreter rechnen, sondern diese kriechen in vorauseilendem Gehorsam vorne weg.
Wenn ein deutscher "Kanzerkandidat" sagt: "natürlich muss Deutschland zahlen" dann ist das die Einladung zum beherzten Zugriff in die Geldbörse des deutschen Bürgers.

Hier wird kein Stein mehr auf dem anderen bleiben; es tobt ein Krieg des politischen Establishments gegen das eigene Volk, der sich noch in der unblutigen Phase befindet.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.03.2013 11:02 Uhr
Karin Gossmann-Walter

Nicht nur Deutschland soll geplündert werden,

wir alle im Euro-Raum.
Im Süden werden wir schon ausgeplündert um die Banken am Leben zu erhalten, im Norden wirds noch kommen - wenn der Euro bleibt, von Souveränitätsverlust und Demokratieverlust gar nicht zu sprechen.
Deshalb der Euro muss weg !

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Karin Gossmann-Walter

der "Demokrat" Monti unterdessen: besser Neuwahlen statt einer antieuropäischen Partei

G+S-Monti bringt Neuwahlen ins Spiel. Schliesslich muss das Wahlergebnis passen, so wie in GR auch nach Patt-Situation passend gewählt wurde.

Nur wird er sich geschnitten haben, die Italiener sind keine Griechen u. werden ihm diesen Gefallen nicht tun! Bersani wird sich hüten, weiter Austeritypolitik wie bisher zu betreiben, keine andere Partei wird das tun, im Gefolge m. PIIGS + FR, was absehbar war. Es ist d. Menschen nicht mehr vermittelbar, hat keinerlei Erfolg gebracht, das Gegenteil i.s. Fall.

Es gibt nur 2 Möglichkeiten: Transferunion oder Ende des Euros, das letztere wäre das Vernünftigste für alle Euroländer, Schluss m. Bankenretttung!
Bersani hat a. Reformen angekündigt i.s. 8-Pkt.-Plan, die sinnvoll sind u. Einsparungen nicht auf Kosten d. Bürgers bringen, manches v. Grillo übernommen (!) Käme e. zur Neuwahl, die Grillobewegung wird noch mehr gewinnen. IT stellt d. Systemfrage, will d. Politcaste NICHT MEHR u. ein Euro-REFERENDUM! keinesfalls nochm. Techno-G+S-Regierung.

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Hans-Jörg Rechtsteiner

Wie wär's denn, wenn Deutschlands führende Tageszeitung ..

den derzeit interessantesten politischen Kopf Italiens, Beppe Grillo, zu einem ausführlichen Interview bäte, zu einem Gespräch, das sich ausschließlich um politische Sachfragen dreht, nicht um Personalien und schon gar nicht um Lappalien? Das Interview würde mit Sicherheit ein großes Leserecho finden.

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Uwe Holzwarth

Italien ist ein reiches Land! Italien kann seine Schulden selbst zahlen.

Wenn man den Statistiken glauben kann, dann hat Italien ein hoeheres Vermoegen pro Kopf als Deutschland. Trotzdem kenne ich viele, die mit 1200 Euro ihre Familie nicht mehr ueber die Runden bringen. Andererseits fallen die Immobilienpreise nicht und auch die Fahrzeugflotte ist zumindest im Norden recht hubraumstark.

Wieso erhebt man nicht eine Zwangshypotek zugunsten des Staates auf ALLEN privaten Haus- und Grundbesitz in Italien von 5 bis 10% des Wertes der Immobilien? Um den einfachen Wohnungs- oder Hausbesitzer zu schonen, koennte man einen Freibetrag von 200.000 Euro ansetzen. Keiner koennte so entkommen, seinen gerechten Beitrag zur Sanierung zu leisten,
weder Herr Berlusconi mit seinen Villen, noch die vielen auslaendischen Hausbesitzer, die ja
auch die italienische Infrastruktur nuetzen. Das sollte erheblich Dampf aus dem Kessel nehmen.
In ganz Europa.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.03.2013 20:11 Uhr
Uwe Holzwarth

Von der Idee zur Umsetzung

Ganz richtig. Der Teufel liegt im Detail. Aber der Weg ist gangbar. Die Superreichen werden
Sie nie ganz in die Solidaritaet nehmen koennen, aber auch sie wird es treffen. Die haben meist
schoene Anwesen an mehr als einem Fleckchen.

Was die Autos betrifft, so werden sie in Italien vor allem durch die Versicherung teuer. Und
das trifft auch die Kleinwagen. - Mich wundert es immer, wieso ich im Vergleich zu D fuer
meinen viel kleineren Wagen, der in I zugelassen ist 3 mal mehr Versicherung zahle: dabei bei
einer im Vergleich zu D sehr bescheidenen Versicherungsleistung.

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Uwe Holzwarth

Stimmt nicht ganz Herr Sommer

Berlusconi hatte zuvor die bescheidene Grundsteuer agbesgafft, und die Gemeinden damit
einer wichtigen Einkommensquelle beraubt. - Er wurde wiedergewaehlt und andere zahlten! -
Man sieht es an noch groesseren Loechern auf den Strassen und reperaturbeduerftigen oeffenltichen Gebaeuden.

Monti hat genau diese wieder eingefuehrt, wenn auch anders verteilt. Sie bringt ca. 24 Mrd.
im Jahr und wird jaehrlich faellig. Mir schwebt etwas vor, was einmalig 50 mal mehr bringt.
Nach dem Muster, wie sich die Schweiz nach dem 2. Weltkrieg entschuldet hat.

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Albert Sommer

Ganz einfach Herr Holzwarth

weil Italien ie von Ihnen vorgeschlagene Maßnahme "Zwangshypothek" (natürlich unter "freundlicherer Bezeichnung" doch letztes Jahr bereis unter Monti eingeführt HAT!

Nur hat man natürlich den von Ihnenvorgeschlagenen Freibetrag weggelassen, man möchte natürlich jeden zur Kasse bitten.

Nun, jetzt können Sie sich vorstellen was auch uns Deutschen im Herbst blühen dürfte, wenn Deutschland RotGrün wählen würde!

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Karin Gossmann-Walter

einen (gerechten) Beitrag

haben viele, wie ich auch schon geleistet. Seit 5 Jahren gibts Sparprogramme, die den normalen Bürger erheblich treffen. Von 10 Familien kommen mittlerweile 8 nicht mehr
über die Runden, der Konsum ist entsprechend eingebrochen. Und nun noch eine Hypothek
auf Häuser, Wohnungen - da wäre hier aber Revolte angesagt.

Würde man den Freibetrag nur auf bis 200.000 Euro ansetzen, würde es viele wiederum treffen, die schon vorher kräftig zur Kasse gebeten wurden.
Wenn - dann müsste der Freibetrag schon erheblich höher sein bzw. ist nicht nach Rasenmähermanier zu machen, sondern es müssten schon d. Hauswert/Region berücksichtigt werden, der Wert e. Hauses i. Calabrien ist ein anderer als in der Toscana, Piemont ecc. Was ist m.d. Superreichen die ihre Immoblien auch ausserhalb Italiens haben, die kämen wie immer gut weg?


Hubraumstarke PKW's werden jetzt schon kräftig zur Kasse gebeten.

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Andreas Wilfling

Ohne Worte

Ja wo will er denn wirklich das Geld hernehmen, das er ausgeben will ??? Das Drama ist, dass der italienische Staat seit Jahrzehnten schon einem korrupten , lachhaft schlecht organisierten und gefuehrten Freizeitpark gleicht, dessen Fuehrungsriege ueberbezahlt, inkompetent und dessen Angebote hilflos ueberteuert sind...

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Birgitt Ochs

wessen Geld

unseres?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.03.2013 21:23 Uhr
jan hax

Klar

der Schäuble wirds schon machen mit unserem Geld

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Svenja Sirisee
Svenja Sirisee (Sirisee) - 06.03.2013 20:53 Uhr

Danke, Herr Bersani, für die steigenden Aktienkurse ....

... auch der Dümmste merkt doch, dass man in Sachwerte umschichten muss, bevor der Tag der Quittung (Schuldenschnitt, Wiedereinführung der Drachme und Lira) kommt ...

Dumm dran sind nicht die Don Alphonsos, sondern die einfachen Arbeitnehmer.

Positiver Nebeneffekt: Wenn das Land verarmt, zieht es auch keine Armutsflüchtlinge mehr an, d.h. die Roma gehen woanders hin, vielleicht sogar wieder nach Rumänien. Aber die werden uns dann solidarisch helfen, ganz gewiss...

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Hans Lutz Oppermann

Warten wir es ab! Rom ist nicht in einem Tag erbaut worden.

Als am 12. November 2011 S.B. seinen Rücktritt einreichen musste, machte sich Bersani aufgrund der Finanzkrise des Landes für die Einsetzung einer Expertenregierung stark, getragen von einer lagerübergreifenden Koalition. Diese Haltung brachte Bersani auch bei seinen Gegnern Respekt ein, da zu diesem Zeitpunkt die Umfragen bei möglichen Neuwahlen einen klaren Sieg der Demokraten vorhersagten. Angesichts der dramatischen Finanzsituation Italiens könne es nicht um Parteipolitik gehen, argumentierte Bersani, sondern nur darum „das Land zu retten“.

Barsani hat heute medienwirksam einen Testballon steigen lassen, um im weiteren dem italienischen Wahlvolk plausibel erklären zu können, weshalb er mit Berlsuconi's Partei eine große Koalition eingehen wird.

Die Forderungen der M5S gehen so sehr ans Eingemachte der etab.Parteien, darauf wird sich Barsani nicht einlassen, denn die Grillis werden nicht ohne eine Wahlrechts- und Parteienfinanzierungsreform eine Reg.Barsani unterstützen.

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Willy Kropf
Willy Kropf (WiKro) - 06.03.2013 20:23 Uhr

Alternative

Mit dieser Konstellation in Italien sind wir alternativlos. Hier hilft nur mehr die Alternative!

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Hans  Wollschläger

Das war doch zu erwarten..

…den Italienern kann man ihre Überlegungen eigentlich gar nicht verübeln …Zitat: „zur Finanzierung gibt es keine Aussagen“…
Unsere CDUCSUFDPSPDGRÜNEN – Politiker werden immer häufiger die Quittung bekommen für ihren „Traum“ ein ganz, ganz tolles Europa zu schaffen und zwar mit der kranken Idee: man geht zuerst eine Währungsunion mit sehr heterogenen Partner ein…. und dann wird man in alternativlosen Trippelschritten weitergehen… wie kann man nur so weltfremd sein… das wird nicht funktionieren…
Wir haben mit der Parteigründung der „Alternative für Deutschland“ jetzt die Chance uns zu dem derzeitigen Geschehen in Europa demokratisch zu äußern. Das war bisher nicht möglich. Diese Chance sollten wir nutzen (bevor denen einfällt die Wähler „vorübergehend tot zu schweigen“ ).
Also liebe Kommentarschreiber: bitte nicht nur schreiben, sondern aktiv werden, man kann als Kristallisationspunkt z.B. im Bekanntenkreis oder durch seine Unterschrift viel erreichen…zum Glück gibt es das Internet…

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Herbert Hirschfeld

Dank Euro nun kein Problem

Warum sollten die Italiener auch nicht kräftig Geld ausgeben ? Ist doch nur logisch, seit es den Euro und den ESM gibt:
Gerät der Staatshaushalt nämlich noch mehr aus den Fugen, schlüpft man einfach unter den "Rettungsschirm" oder lässt sich von Landsmann Dhragi (EZB) ein paar Schrottpapiere aufkaufen.

Im Zweifel müssen halt die Deutschen nachschießen bzw. eine stärkere Inflation hinnehmen, denn sie profitieren ja am meißten vom Euro. Sagen jedenfalls die deutschen Medien und Politiker. Viele Ökonomen sehen das zwar anders, aber auf die braucht man nicht zu hören, ist eh unbequem. Deutschland profitiert am meißten vom Euro, deshalb muss Deutschland zahlen - ob direkt oder als EU-Nettozahler oder eben durch Geldentwertung.

Es gibt nun einfach keinen Grund mehr zu sparen, und das eigene Volk gegen sich aufzubringen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.03.2013 21:02 Uhr
Klaus Hessenauer

Herr Hirschfeld, kleine Korrektur !

Deutschland profitiert am meisten vom Euro, deshalb muss Deutschland zahlen - ob direkt oder als EU-Nettozahler oder eben durch Geldentwertung.

---- Zitat Ende ------

streiche ODER / setzt UND
leider!

Aber es gibt ja eine Alternative - Wahlalternative für Deutschland 2013

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Wolfgang Weinmann

Eine schallende Ohrfeige für "unsere" Politiker

Das ist ja eine schallende Ohrfeige und ein Schlag in die Magengrube für unseren willfährigen Euro-Retter. Man müßte die ganze Bagage von dem Bundestags-Einheitsblock dafür haftbar machen. Doch anstatt auf der Anklagebank zu schwitzen, winken fetteste Pensionen für den Verrat am deutschen Bürger. Wie kann das denn noch zu verstehen sein?

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Bernd H. Rust
Bernd H. Rust (xbhr) - 06.03.2013 19:46 Uhr

Steinbrück kann nicht zählen, dass sind ja 3 Clowns

blöd nur, dass der Circus in dem die auftreten nicht etwa Italien ist, das ist CIRCUS EUROPA

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Emilie Späth

Hoffentlich nicht !

denn das erhöht die Chancen für einen Finanzminister namens Trittin und dann wird's mal richtig teuer.
Die Parteigründung lieber ein bisschen langsamer angehen lassen und dafür gründlicher, damit sie sich dauerhaft etablieren kann. Irgendwelche Schnellschüsse bringen nichts.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.03.2013 21:30 Uhr
jan hax

Zitat

Deutschland verschwindet jeden Tag ein bisschen mehr . das finde ich einfach grossartig wenn Trittin Finanzminister wird dann regiert die Enteignungspolitik dieser Mann hat einen Hass auf Deutschland schlimmer gehts nimmer klar das die Italienische Regierung sofern sie handlungsfähig ist Geld ausgeben will im Sowjetstaat wurde auch Geld verblasen in der DDR wurde Geld verblasen im kommenden SEE (Sozialistisches Einheits Europa) wird Geld verblasen erinnert sich noch jemand an Nicolae Ceaușescu Goldene Wasserhähne Luxus pur und das Volk ging vor die Hunde alles ändert sich alles kommt mal wieder

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Jahrgang 1962, Wirtschaftskorrespondent für Italien und Griechenland mit Sitz in Rom.

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