12.02.2013 · Die Grüne Insel gilt als die Erfolgsgeschichte in der Krise. Doch Irland war von Anfang an ein Sonderfall. Jetzt hat die EZB dem Land auch noch große Zugeständnisse gemacht. Da bleibt ein fader Nachgeschmack.
Von Holger SteltznerRichtlinien für Lesermeinungen
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Ihr werdet arm und einsam sterben! Und hungrig!
Naja, es stimmt nicht, aber danke für die Aufmerksamkeit. Sie
glauben an die Menschheit, Herr Stelzner. An die Kraft der Fakten. Das
ist ein guter Artikel und ich bin Ihnen dankbar, dass Sie die Dinge beim
Namen nennen und zugleich verständlich darlegen. Ich kann mir
geradezu ausmalen, wie Sie sich zurücklehnten, dachten „So,
jetzt ist es ausgesprochen! Irland druckt Geld.“ und auf den
allgemeinen Aufschrei warteten. Hab ich auch. Aber der kommt nicht.
Um es kurz zu sagen: Wir sind blöd und gleichgültig.
Vielleicht braucht es einen „Ihr und werdet
betrogen“-Reißer, um uns für solch ein Thema zu
öffnen. Immerhin ist es ein Skandal. Wobei ich mich frage: Ist es
eigentlich ein Skandal, wenn sich niemand aufregt? Oder ist Rechtsbruch
durch Institutionen jetzt Teil unseres Selbstverständnisses? Wie
auch immer, schreiben Sie weiter, vielleicht regt sich ja beim
nächsten Mal etwas. Ich drücke die Daumen. Ich vermute, 48
Kommentatoren drücken mit.
Luegen Luegen Luegen nicht nur bei Irland Rettung
Mit dieser Regelung koennen Draghi und Schaeuble gleich neben Madoff auf
der Anklagebank platznehmen. Verbotene Staatsfinanzierung! Versucht
umzustricken von Winkel-Winkeladvokaten.
Draghi koennte allerdings Terminschwierigkeiten bekommen. Er muss sich
ja auch noch wegen der geheimen Vergabe eines Darlehens an die Banco
MPS, unter Bruch der ESZB-Regeln, von Eu2 Mrd. in seiner Rolle als
Notenbankchef Italiens im Sep/Okt 2011, drei Monate vor Amtsantritt bei
der EZB verantworten. Und dann ist da auch noch das Problem der
verpatzten Bankenaufsichtsrolle von Draghi beim Kauf der Bank
Antonveneto durch die BMPS.
Unfaehigkeit oder Amtsmissbrauch, dass muesste durch Gerichtsurteil
entschieden werden. Auf jeden Fall ein riesieges Fragezeichen in bezug
auf die Eignung als Chef der EZB und der zukuenftigen europ.
Bankenaufsicht. Mit Sitz in Frankfurt, ein Pfahl im deutschen Fleische.
Asmussen hat letztens bei Prof. Richard Werner gelernt - leider hat er
die Lektion nicht vollständig verstanden!
1. Warum soll ein direkter Kredit einer Notenbank an Staaten zu einer
Inflation führen und Billionen an Geschäftsbanken nicht?
Quatsch, oder?
2. Eine Zentralbank schöpft Geld aus dem Nichts! Das ist ihre
Aufgabe, ihr Privileg und Monopol - darum gibt es sie. Äh, ach nee,
doch kein Monopol, denn die Geldschöpfung der ZB macht ca. 3% aus,
der Rest wird durch die Giralgeldschöpfung der Geschäftsbanken
per Kreditvergabe geschöpft. Aber das sind ja nur
"Marginalien", um die muss man sich nicht kümmern ...
3. Wenn die ZB nun den Banken die faulen Kredite zum Nominalwert
abkauft? Was dann?
Kriegt dann jemand Zahnschmerzen? Das ist bei der ZB nur eine Zahl in
der Bilanz (s.o.)!!!
4. Wenn dann der Staat keine Anleihen mehr ausgibt und sich statt dessen
über KREDITVERTRAG bei den Banken Geld besorgt? Wie schlimm ist das
denn? Das würde ja Probleme lösen?? (Richard Werner bei YT)
Bitte genauer
Die durch die Euro-Zentralbanken bereitgestellte Geldbasis M0 liegt im Augenblick im Euroraum bei ca. 2Billion. M1 beträgt 5Billionen (Giral- plus Bargeld). Die Geschäftsbanken haben also für 3Billionen oder 60% Versprechen auf Zentralbankgeld in den Büchern, die sie bei einem Bankenrun nicht erfüllen könnten, es sei denn die Zentralbank druckt gegen Sicherheiten und Zinsen die entsprechende Zentralbankgeldmenge nach. Aber hierum geht es doch gar nicht, sondern um die Tatsache, dass die eine Nation Geld druckt und die anderen für Geld arbeiten müssen, dabei ist nicht die Sonderstellung der Geschäftsbanken im Geldsystem gemeint, sondern die Ungleichbehandlung der Eurozonenmitglieder. Grob: Die Eurokrisenländer drucken Geld, wir arbeiten. Ich dachte Zentralbankgeld würde in der Eurozone gleichmäßig verteilt werden, wir 27% , aber nicht die einen drucken, die anderen arbeiten. Dieses ist keine faire Währungsunion.
Schussfolgerung von Jürgen Stark zum Asmussen Deal
"Da Staatsfinanzierung vorliegt, muss ein rascher Abbau der von der
irischen Zentralbank gehaltenen Staatsanleihen erfolgen. Aber dann hat
der Musterschüler ein neues-altes Problem."
Die 20Mrd. Staatsschulden sind halt nicht durch
Eurosystem-Staatanleihenkäufe (was auch schon sehr sehr
fragwürdig wäre) , oder Rettungsschirme oder Target2
finanziert, sondern werden simple durch die Nationale Notenbank
gedruckt. Neben ELA, Target2, Eurosystemstaatsanleihenkäufe eine
weiteres überraschendes Schupfloch des Eurosystems
Draghische Dummkopf-Diktaturs-Machenschaften sind nun eindeutig gegen die EZB-Statuten
u. das EU-Nobailout gerichtet. Indem eine eher kurzfr. in eine langfristige Staatsverschuldung u. damit eindeutig regelwidrige Finanzierung des irl. Staatsdefizits umgewandelt wurde. Da die EZB-Schummelbank keiner Kontrolle unterliegt u. die EU-Fürsten froh sind, nicht selbst Rechenschaft für ihre Spitzendummheiten ablegen zu müssen, sind Eurolandes Bürger darauf angewiesen, dass die nat. Parlamente u. Regierungen gegen die EU u. die EZB-Hazardeure vorgehen. Nichts dgl. passiert. Die Draghi devoten Merkel u. Schäuble schweigen genaus so ergeben wie das restliche dt. Abnickparlament. Selbst der in Geldangelegenheit nicht unerfahrene Steinbrück verliert über die EU- u. EZB-Finanz-Machenschaften kein Sterbenswörtlein. Lieber legt er genaue Rechung über seine Redeeinkünfte, die aber außer seinen neidischen Genossen, niemanden interessieren. Er hat auch noch nicht versucht, seinen Genossen zu erklären, dass eine regelwidrige EZB die ganze EU gefährdet. Nicht nur D u. den €!
Es ist schon seltsam: Wenn der Staat mit zig Milliarden die Banken raushaut - und das heißt ja in letzter Konsequenz, das Geldvermögen vermögender Privatleute rettet, dann ist das für diese Zeitung immer in Ordnung. Zur Rechtfertigung wird dann die nebulöse Metapher der drohenden Kernschmelze bemüht. Warum darf das sinnlos - d.h. ohne tragbares Geschäftsmodell - geschöpfte Geld nicht einfach aus dem Wirtschaftskreislauf verschwinden und so Inflationsgefahren vorgebeugt werden? Es wären ein paar Zahlen gelöscht worden und ein paar Reiche etwas ärmer geworden. Doch wenn um diese übernommene Garantie zu bedienen dann nicht der Staatshaushalt brutal zusammengestrichen wird, wird vor der Inflation gewarnt. Ist es nicht gleichgültig, wer das Geld schöpft, ob Privatbanken oder Staaten? Kommt es nicht vielmehr darauf an, ob gleichzeitig entsprechende u angemessene Gegenwerte geschaffen werden? Nur wenn Nullwerte (CDO, CDS) dem geschöpften Geld ggenüberstehen, droht Inflation.
Antwort auf Irland wettbewerbsfähig???
Irland hat mit seinen sehr niedrigen Unternehmenssteuersätzen durchaus ein funktionierendes Wirtschaftsmodell und ist Endmontageplatz und Vertriebsplatz für viele Großkonzerne, die dadurch ihre Gewinne nach Irland verlagern können und dort niedrig versteuern. Ihr bleibt für Irland genügend an Steuern und Arbeitspläzte über. In wie weit dieses unfair gegenüber anderen Standorten unfair ist, ist eine andere Frage. Anders sieht es mit dem Finanz- und Bankenmarkt aus. Hier ist Irland als Geldwaschplatz, mit 1500% Kapitalverquickung mit dem Ausland, genauso wie Island gescheitert und wahrscheinlich von den alten Geldwaschplätzen, Luxemburg, New York und London über den Tisch gezogen worden, die zu jeder Zeit riesige Gewinne einfahren. Es wäre für Irland besser gewesen, so wie Island, diesen Bereich pleite gehen zu lassen und abzuwickeln. Wahrscheinlich hätten dann nur UK und USA aufgejault, aber es wären die richtigen getroffen worden.
Irland und wettbewerbsfähige Wirtschaft???
Irland hatte die nie, hat die nicht und wird sie nie haben.
Was wird in Irland produziert? Meines Wissen ist der einzige profitable
Geschäftszweig die internationale Steuerhinterziehung.
Irland hatte nur aufgrund exzessiver EU-Mittel eine Sonderkonjunktur,
ganz einfach deshalb, weil die Iren gar nicht so viel Geld ausgeben
konnten wie sie bekamen.
Ansonsten aber vielen Dank für diesen aufhellenden Artikel, jetzt
weiß ich wenigstens wie Irland die Verschuldungskriterien
offiziell einhalten kann. Sonst hätte ich mich sehr gewundert, weil
es faktisch ausgeschlossen ist...
"das Papier nicht mehr wert, auf dem der Gesetzestext gedruckt ist"
Nun, gerade das ist doch DAS Markenzeichen der Euroretter. Verträge
sind dazu da, gebrochen zu werden - alternativlos. ;-)
Wir haben bereits eine Transferunion
Auch wenn ich die Wettbewerbsfähigkeit der irischen Wirtschaft (die
meines Wissens nach hauptsächlich durch EU-Subventionierung,
Euro-Kreditkonditionen und dem berühmten Irish Double Bestand hat
und wegen der hohen Dienstleistungsorientierung extrem anfällig
für Krisen und Blasen jeder Art ist) etwas pessimistischer
einschätze als Herr Steltzner, weist er einmal mehr auf eine
Tatsache hin, die mittlerweile wirklich nur noch von Ignoranten,
Lügnern und Dummköpfen bestritten werden kann:
Der Euro führt zwangsläufig in eine Transferunion, in der die
stärkeren Staaten die schwächeren unterstützen
müssen. Ob Stärken und Schwächen nun selbst verschuldet
(z. B. durch politische Entscheidungen) oder durch externe Faktoren
ausgelöst wurden, ist dabei ebenso unbedeutend wie die Form
(Geldabwertung durch monetäre Staatsfinanzierung, Rettungsschirme
oder Direkttransfers). Dass Schäuble als progressivster Akteur
dieser (vertragswidrigen) Entwicklung auftritt, grenzt an Hochverrat.
Eine gemeinsame Währung führt keineswegs zwangsläufg in die Transferunion
Jahrtausendelang hatte die gesamte Welt (!) de facto eine gemeinsame
Währung, den Gold/Silberstandard und es hat nichts dergleichen wie
eine Transferunion gegeben. Ganz im Gegenteil haben die ärmsten
Provinzen und die reichsten Länder genau das gleiche Geld
(nämlich Gold / Silber) gehabt.
Transferunionseffekte entstehen beim Euro dadurch, dass de facto die
nationalen Notenbanken bzw. die EZB einfach Geld druckt bzw. die Banken
Geld drucken und es dann ihren Klientelen (insbes. den Parteikadern)
zuschanzen und dass dieses Geld dann NIE wirklich wieder
zurückgezahlt und dadurch wieder vernichtet wird.
Die Gelddrucker leben damit auf Kosten derjenigen, die kein Geld / wenig
Geld drucken, also insbes. auf Kosten der normalen Bürger.
Der zweite Kanal, auf dem Transfereffekte entstehen, ist das
Hereinfallen auf eine Erpressung ("Euro-Crash", wenn ihr nicht
die Kohle rüberschiebt etc.). Dies muss aber in keiner Weise sein,
man hätte hier ganz einfach die Euroverträge einhalten müssen.
Erst die Deregulierung der Finanzmärkte, brachten Länder in Schwierigkeiten
Auch wenn die FAZ erwartungsgemäß dieses Abweichen vom marktkonformen Kurs kritisiert, ist die im Artikel beschriebene Stundung der Zinsen über die irische Notenbank goldrichtig. Warum nicht für andere Länder auch ein Schuldenmoratorium, das nur von den Notenbanken umgesetzt werden könnte. Denn eines sollten alle Kritiker bedenken, es waren nicht Länder sondern Investmentbanker, welche sich die Deregulierung seit den 80ziger Jahren zu Nutze machten, um in Teilen durch kriminelle Betrügereien, dass System fast zum Absturz zu bringen. Viele Länder hatten vor der Finanzkrise weniger Schulden als Deutschland Aber einen Haken hat die Sache. Wie der irische Notenbankexperte Karl Whelan es darstellt, musste die irische Notenbank bei dem Deal eine Klausel implementieren, die besagt, dass sie einen Teil der neuen Anleihen an private Investoren verkaufen muss. Warum eigentlich?
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.02.2013 10:01 UhrUnd die Investmentbanker haben die Länder dazu gezwungen Schulden zu machen?
Und sie haben die Länder dann dazu gezwungen die Banken zu "retten"?
Es hat keine Deregulierung gegeben. Deregulierung hätte bedeutet,
daß pleite geht wer schlecht gewirtschaftet hat. Statt dessen
wurde die Regulierung nur verschoben, durch die nachgeschobene
"Rettung". Es wurde am Leben gehalten was marode ist und was
sich nebenbei vorher mit billigem Staatsgeld in den Konkurs spekuliert
hatte. Der Markt hätte längst kurzen Prozess gemacht mit so
manchem Unternehmen. Es hätte ein Beben gegeben, und danach
wäre es wieder bergauf gegangen. Aber darum geht es gar nicht.
Es geht darum, die Macht der Bürokratie zu vergrößern,
dazu wird diese staatsinduzierte Krise genutzt.
Übrigens der Zinssatz beträgt Euribor plus 263 Basispunkte, diese fließen allerdings wie bei der alten ELA Regelung via Nationale Zentralbank zurück an den Staat, hier liegt also nicht der Gewinn für den irischen Staat, sondern es findet einfach keine Tilgung bis 2038 statt und damit der Zwang diese Mittel zu finanzieren. Fernerhin müssen 6,5Mrd. der Bonds bis 2022 an den privaten Finanzmarkt verkauft werden. Mal sehen ob dieses dann noch gilt. Hauptsinn der Aktion: Die Staatsschuld wird auf einen Schlag erhöht, nicht aber in der Nettoneuverschuldung ausgewiesen und die Nettoneuverschuldung der nächsten Jahre sinkt erheblich und soll somit die Maastrichtrichtlinien erfüllen, fernerhin braucht man bis 2022 keine Zinsen an Privatinvestoren bezahlen.
Frankreich will Inflation - Irland liefert das Modell - Draghi schafft die Kasse- Erfinder Schäuble
Das ist doch sonnenklar. Armer deutscher Sparer. Und das alles geht
zurück auf Schäuble 1990. Damals suggerierte er seinem Chef
Kohl, man könne mit frisch gedruckten DMark der Bundesbank die
erste gesamtdeutsche Wahl gewinnen. Die Sache klappte, wie man weiss.
Auf der Strecke blieben die vielen kleinen Privatunternehmen der DDR
(Handwerkerbetriebe usw), die die Löhne 1:1 in DMark nicht zahlen
konnten. Aber Kohl war Herrscher und konnte von „Blühenden
Landschaften“ faseln. Auf der Strecke blieben, und das bis heute,
auch die Investoren, weil sie durch die Missachtung des Eigentums durch
Kohl und Schäuble irritiert wurden. Der Freistaat Sachsen erreicht
selbst heute nur 70% der Wirtschaftsleistung des Regierungsbezirks
Köln. Facit. (1) Schäuble folgt Shakespeare „Dies
über alles, bleib Dir selber treu.“ (2) Merkel folgt
blindlings. (3) SPD-Mann Asmussen ist der Wegbereiter der nächsten
„Großen Koalition.“
@ Christoph Matthies: Und vergessen Sie auch nicht
was Oskar Lafontaine dazu sagte.
Aber das wollten 'wir' mehrheitlich damals nicht hören. Dafür
zahlen wir (ohne Anführungszeichen) noch is bweit in die Zukunft. Alle.
PS: Völlig richtig: nicht alle, aber zahlreiche Betriebe der
DDR-Wirtschaft hätten speziell auf den osteuropäischen
Märkten noch ein Jahrzehnt und länger profitable Absatzchancen
gehabt. Und so bedeutend schneller, kostengünstiger und
'schmerzfreier' Anschluß an die westdeutsche Wirtschaft finden können.
Was die Wirtschaftsleistung Ostdeutschlands betrifft
vergessen Sie nicht die verbrecherischen Tätigkeiten eines Vereins names "Treuhand", dessen Ausverkauf der ostdeutschen Wirtschaft einen großen Teil der Wettbewerbsfähigkeit dieses Landes bis heute liquidiert hat. Unter eben dem Vorwand der geringen Wettbewerbsfähigkeit "maroder" ostdeutscher Unternehmen wurden zahlreiche durchaus konkurrenzfähige Unternehmen verscherbelt und zerschlagen. Ich empfehle z. B. das Buch: "Die große Enteignung: Wie die Treuhand eine Volkswirtschaft liquidierte".
Irland wurde mit EU-Subventionen regelrecht zugeschüttet
Als die schon regelrecht wahnhafte Subventioniererei begann, war Irland
weit abgeschlagen und weit hinter Deutschland.
In der Zwischenzeit wurde Irland dermaßen mit unserem Geld
zugeschüttet, dass die zu Beginn der Krise 2009 einen deutlich
höheren Lebensstandard hatten als die von ihren eigenen Regierungen
rücksichtslos Verzweckten und Bestohlenen.
Jeder der einen Funken Verstand in sich trägt, weiß wie
nachhaltig so ein "Boom" ist, versiegen die
großzügigen Zuwendungen, kommt unabwendbar der Absturz.
Man kann nicht anders als festzustellen, dass der deutschen Politik die
Iren weit näher am Herzen liegen als die eigenen Bezahlwerkzeuge,
das deutsche Volk hat keine Chance, wir werden für einen wirren
Gedanken verheizt. Wer kann verlässt die Zone, hier gibt es
keinerlei Hoffnung mehr.
Die Sehnen der Zone sind Enteignung und Umverteilung, kurz die
rücksichtslos unmenschliche Verzweckung der tätigen
Völker, bis man dort jede Kreativität, jeden eigenen Willen
erfolgreich erstickt hat.
Warum--Versuch einer mgl. Antwort
Weil ansonsten der Repressions- und Desinformationsapparat besonders aus
dem Ministerium der Wahrheit ( freie Auswahl zw. Medien,Politik... ) zu
noch größerer Form auflaufen würde. Das wollen wir aber
alle nicht wirklich. Insofern stellen die "aufgeklärten"
Menschen immer noch eine,trotzdem leider, zu vernachlässigende
Marginalie dar.
( diesen und andere kritische Artikel dieser Zeitung, schließe
ich davon ausdrücklich aus)
Einen schönen Tag noch.
Und wir haben ja auch was davon!
Eine stets steigende Anzahl von Jobs im Niedriglohnsektor, prekäre Beschäftigungsverhältnisse mit Scheinselbstständigkeit, steigende Altersarmut und immer höhere Zuzahlungen für ehemals voll finanzierte Kassenleistungen, etc. und weil wir so reich alle hier sind, können wir natürlich auch die kompletten Lasten des weltweit vagabundierenden Investkapitals tragen! Das Investoren von Risikoanlagen ihr Risiko selbst tragen, undenkbar - aber das der Wohlfahrtsstaat laut A. Merkel nicht mehr finanzierbar ist, wird so zur Tatsache - man muss nur sagen wo man hin will - die Frau sagt es und so wie sie agiert, wird sie es auch schaffen - Rolle Rückwärts ins 19. Jahrhundert, da war eh immer mehr los: Kriege, Hungersnöte, Elend - viel Spaß damit!
Es wird Zwangshypotheken und Eurofluchtsteuern geben,...
nur eine Frage der Zeit.
Wer glaubt, daß der Staat unsere Interessen vertritt, der glaubt
auch an den Weihnachtsmann. Und das hat nichts mit der falschen Politik
zu tun, sondern mit der Politik.
Wir sind miteinander vernetzt und haben Zugriff auf Expertenwissen.
Was haben die Leute in den Regierungen uns eigentlich noch vorraus,
abgesehen davon, daß sie ihren Stiefel auf unserem Nacken stehen haben?
@Rolf Huchthausen
Tja, wenn wir still halten und zahlen, dann kann das noch ewig so weiter gehen.
Die Wahlen sind mir auch schleierhaft. Egal mit wem man spricht, weit
über 50% sind verärgert bis wütend und frustriert. Aber
bei den Wahlen passiert rein gar nichts.
Ich kann daraus nur folgern, daß die Deutschen im stillen
einverstanden sind. Es ärgert mich aber für mein Geld, weil
ich bin nicht einverstanden, werde aber auch mit in den Schlamassel
gezogen, und kann rein gar nichts machen, ausser mal mit Bleistift ein
Kreuzchen, das keine Rolle spielt.
Ich wünsche mir einen Staat, in dem ich wählen kann ob ich
Leistung und Abgabe will oder nicht. Ich will keine Partei wählen,
ich will durch mein Geld wählen. Ich wünsche mir einen Staat,
mit dem ich einen Vertrag habe, zu dem ich nicht stehe wie ein Untertan,
der mir ebenso verpflichtet ist, und den ich auch ablehnen kann.
Ihre Überschrift, @ Herr Hammer, ist ein Hammer! Und trifft's!
Der größte Feind der Politiker ist eine bewußte und
informierte Bevölkerung! Die Lügen, die uns ständig
aufgetischt werden, kann meine 10-jährige Tochter mit einfachen
Handgriffen im www. schon erkennen.
Inwiefern man Steuern als Zwangsinstrument betrachtet, bleibt jedem
selbst überlassen. Aber es kommt hier darauf an, die
Verhältnissmäßigkeiten zu berücksichtigen. Seit der
Wende 1989 hat der freie finanzielle Bewegungsspielraum stetig
abgenommen, mit dem €URO gab es - zu Preisen - noch eine Schippe
drauf auf die Zwangsvergemeinschaftung!
Das alles erleben wir aus der Situation eines geistigen Käfigs und
der Ohnmacht, wir sehen der Gefahr ins Auge und können nix machen!
Außer wählen! Nie wieder CDUCSUFDPSPDSEDGRÜNE! Das
NDS-Wahlergebnis mit 4 % "Sonstige" ist mir schleierhaft.
Ich muß viel dienstreisen, was mir anderenorts anvertraut wird,
öffnet Augen: "Dass sich Deutschland das gefallen
läßt!" Wir steuern auf eine absolute Katastrophe zu, und
dann geht es auch um Schuld!
Das SPD Mitglied Jörg Asmussen wird immer mehr zum Gegenpart der Geldpolitik der Bundesbank. Warum ist mir schleierhaft. Für seine Taten wird der Westdeutsche Arbeitnehmer am Ende teuer bezahlen müssen und auch noch die Eurokrisenländer finanzieren, nach dem er seit 20!!! Jahren, erst wegen der Deutschen Einheit, dann wegen Finanzkrise, keine Reallohnerhöhung erhalten hat.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.02.2013 11:35 UhrSchleierhaft? Asmussen ist die ferngelenkte Drohne der Finanzindustrie!
Eine andere Erklärung lassen seine unsäglichen Handlungen zu Lasten des deutschen Steuerzahlers in den letzten sechs Jahren nicht zu!
Ganz allgemein sollten Banker bei Nationalbanken und der EZB ihre Boni in Form von Papieren bekommen, die ihre Bank angenommen hat, als Sicherheiten oder in anderer Form.
An den faden Nachgeschmack, Herr Steltzner, werden Sie sich gewöhnen müssen
Denn es ist inzwischen klar geworden, daß die Rettungsschirme viel
zu unbequem sind, um die Überschuldungsprobleme der notleidenden
Euro-Staaten aufzufangen. Der eigentliche Rettungsschirm heißt
daher EZB. Asmussen wird also immer öfter die Reißleine
ziehen.
Bei allen Schneeballsystemen sind die Späteinsteiger die
Düpierten. Wenn der deutsche Michel schließlich auf die Idee
kommt, sein Stück vom Inflationskuchen einzufordern, ist der
längst aufgegessen. Na ja, nicht so schlimm, er hatte eh einen
faden Nachgeschmack. Michel zieht ohnehin das harte Vollkornbrot vor: Er
rackert sich in den Fabriken ab, jubelt über den
Exportüberschuß und läßt sich mit frisch
gedrucktem Target2-Geld bezahlen.