02.05.2012 · In der Rezession kann es sinnvoll sein, den Staatshaushalt nur langsam auszugleichen, sagt Volker Wieland, Geldprofessor an der Universität Frankfurt. Im Gegenzug ist Angebotspolitik nötig, um das Wachstumspotential zu steigern.
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"Gras wächst nicht schneller wenn man daran zieht"
Die simple Erkenntnis wünschete ich mir so oft diversen
"Fachleuten" egal ob diese aus der Finanzbranche, der
Wissenschaft oder der Politik kommen.
Natürlich brauchen wir Wachstum, Ach welch neue Erkenntnis, aber
brauchen vor allem auch Geduld für dieses Wachstum.
Die Fehler von Jahrzehnten kann man nicht in Monaten wieder beseitigen.
Europa wird am besten auf den Wachstumspfad zurück finden, wenn man
nicht in hektische "rein in die Kartoffeln - raus aus den
kartoffeln" Maßnahmen verfällt sondern ganz in Ruhe
anfängt gesamteuropäische Industriepolitik zu verfolgen.
IN RUHE !! Das bedeutet, erstmal den Status Quo so akzeptieren wie er
ist, mit allen Zahlungsströmen der Vergangenheit (inclusive der
Kredite!) und dann langsam die Stärken der einzelnen Länder
entwickeln und deren Schwächen abbauen.
Wer da überzieht und alles Hoppla Hop für die nächsten
Wahlen verspricht der erreicht gar nichts, der reist das neue grüne
Gras nur aus
sobald eine neue Sau durchs Dorf getrieben wird- die jetzige heißt "Wachstum",- dann biedert sich sofort ein professoraler Schlaumeier an, diese Sau für die Regierenden zu hüten, und uns weiszumachen, das damit die Probleme zu lösen seien. Angebotsorientierte Wirtschaftspolitik und weniger sparen- ohne Investition, ohne kaufkräftige Konsumenten? Wer wettbewerbsfähig werden will, muß investieren, wer investieren will, braucht Geld, wer bis zum Hals verschuldet ist, kann nicht entschulden, wer Sparprogramme durchzieht, schwächt die Kaufkraft, - aber macht nix, Merkel hat wieder einen Trompeter, der von den katastrophlen Tatsachen ablenkt. Jede noch so unberechtige Hoffnung ist als Zeitgewinn willkommen. Augen zu und weiterwurschteln.
Das ist die Crux mit diesen Leute, theoretisch wissen sie alles, vor
allen Dingen besser.
Die Situation lässt sich einfacher verbessern, als Geldtheoretiker
und Staatsökonomen uns weismachen wollen. Sparen: Ja! Den dies
bedeutet ein Absenken von Löhnen und Preisen, bis die
Wettbewerbsfähigkeit wieder hergestellt ist. Deutschland kann ein
Lied davon singen; die notwendigen Reformen sind durch Gerhard
Schröder angegangen worden.
Aber in der Umverteilungs-Ochlokratie des neuen Jahrtausends kommt das
geld aus dem Automaten und der Strom aus der Steckdose.
Wo Schulden, dort sind Vermögen
Schulden können nicht durch noch mehr Schulden beglichen werden.
Die Schulden können nur durch Abschöpfen der lächerlich
hohen Vermögen beglichen werden.
"Flexibilisierung der Arbeit" - lächerlich.
Aus dieser Zitrone kommt kein Saft mehr.
Wurde schon von der SPD bis zum letzten Tropfen ausgepresst.
H. Wieland - Spanien ist am Ende
Falls Sie anderer Meinung sind, erklären Sie doch bitte mal, wie
man in Spanien mit
Finanzspritzen oder Programmen von der EU die Wirtschaft ankurbeln soll ?
Sollen noch mehr Autobahnen gebaut werden, die ins Nichts führen,
oder Flugplätze
auf den höchstens eine "Paloma blanca" landet, oder
Bahnhöfe für Schnellzüge,von den höchstens 25
Fahrgäste täglich abfahren (von spanischen Politikern zugegeben).
Diese Reihe von Mißständen könnte man noch fortsetzen.
Spanien ist nicht wettbewerbsfähig u. die schlecht ausgebildeten
Leute wurden in der
Bauwirtschaft plus Zulieferer als Hilfsarbeiter versteckt.
Von den arbeitslosen Jugendlichen haben 60 % überhaupt keinen
Schulabschluß = Null-Bock-
Generation mit Interesse für Fußball u. Superstar-Sendungen.
Wie wollen Sie dort Ihre Theorie in Praxis umsetzen ????