21.06.2012 · Banken haben derzeit viele Schwierigkeiten: die Schuldenkrise, eine lahme Wirtschaft in Amerika und neue Regulierungen. Jetzt stuft die Ratingagentur Moody’s 15 Banken herab - auch die Deutsche Bank.
Von Norbert Kuls, New YorkRichtlinien für Lesermeinungen
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Jetzt zeigt sich, dass die Verkäufer von Anlagen nicht nur den Bankkunden schaden, sondern auf mittlere bis lange Sicht den Banken selbst. Buchgewinne bringen zwar Boni für die Manager, aber tauchen immer mehr als versteckte Verluste auf. Das wird auch zukünftig zu weiteren Herabstufungen bei Moodys und anderen führen. Wo bleiben die ehrlichen und ehrwürdigen Bankmanager? Da muss noch kräftig aufgekehrt werden.
Eine Website sagt mehr als 1.000 Worte
Es ist ja schon frappierend, was man von den Herren halten muss, wenn man sich alleine die aktuelle Website von FAZ.NET ansieht: auf dem linken Seite die Überschrift "Moody's stuft 15 Banken herab" darunter die Deutsche Bank - unmittelbar rechts daneben: "Wir sind geholt worden, um den Wert der Bank zu steigern" - dann mal viel Glück meine Herren!
"Die meisten Sorgen machte sich Moody’s um das Kapitalmarktgeschäft der Banken"
Zocker mit Münzregal.
About CS: Wegen der hohen Boni erlaube ich mir, diese Meinung zu wiederholen...
Ende der Verschleierungstaktik Dougans und seiner crew.
Die CS hat ihre günstige Position nach dem Finanzdesaster 2009
nicht genutzt. Mit allen Mitteln der kreativen Bilanzbearbeitung hat sie
ihre Aktionäre getäuscht. Das hat nun die SNB beanstandet. Und
es scheint, dass Moody's das auch so sieht.
Im Jahr 2011 hat die Nettogewinnverteilung nach NZZaS 17.06.2012 wie
folgt ausgesehen:
6% Dividende
7% Rückstellungen
87% Mitarbeiter"Entschädigungen"
Solche skandalöse Zustände lassen sich m.E. nur durch die
Auswechslung des CEO inkl. Gesamtverwaltungsrat unterbinden.
Siehe den Bericht "Es droht ein weiterer Schlag" vom
19.06.2012 Jürgen Dunsch
http://www.faz.net/aktuell/finanzen/anleihen-zinsen/credit-suisse-und-ubs-es-droht-ein-weiterer-schlag-11792041.html