25.12.2012 · „Wenn der Euro scheitert, scheitert Europa“: Ist das eine Schutzbehauptung? Oder eine Drohung? Und haben Sie den IWF gewählt? Hans Magnus Enzensberger fordert uns zu einem Europa-Quiz heraus. Ihre Antworten müssen Sie selbst geben.
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@Hans Meier555: "Warum wehrt sich keiner?"
Bei den übriggebliebenen Wohlstandsbürgern, also denen, die
eigentlich an Gegenwehr interessiert sein müssten, spielt
Gutgläubigkeit, u. Angst, sicher eine Rolle.
Aber der Mehrheit fehlt tatsächlich längst der Grund:
Die Hälfte bis zwei Drittel aller Deutschen besitzen nach
jahrelanger Lohnzurückhaltung unterhalb des
Produktivitätszuwachses wenig oder gar nichts mehr.
Sie würden sich also für diejenigen einsetzen, denen es noch
besser geht als ihnen selbst.
Und jetzt, wo in Gestalt von Euro- und Bankenrettern vom Atlantik her
noch grössere Haie auftauchen, wundert sich die Minderheit in der
oberen Mittelschicht, welche erkennt wo die Rettungen enden, über
die Passivität des Volkes.
Eine Abwahl 2013 ist ebenfalls unwahrscheinlich.
Schätzungsweise werden sich die Bürger, wenn es ernst wird,
lokal zusammenschliessen, nach und nach, sich in Dörfern,
Kleinstädten, Stadtvierteln absichern, vielleicht mit Mauern
ähnlich wie die Städte im Mittelalter, und die Vorgaben der
Politkaste ignorieren
Wenn der Euro scheitert, scheitert Europa - sagt eigentlich alles (über DIESES Europa)
Ich habe mich damals masslos über diesen Ausspruch "Wenn der Euro scheitert, scheitert Europa" geärgert. 'Auf was wird denn da Europa reduziert', war mein erster Gedanke. Andererseits lebt doch DIESES Europa genau das vor: Reduzierung auf das Finanzielle. Der Mensch zur Ware degradiert, wie Vieh hin und her verschoben, statt Arbeit gibt es Jobs, statt soziale Bindungen zu stärken Einführung des Jobnomadentums: morgens hier, mittags da, abends dort und vielleicht nachts irgendwo. DIESES Europa vernichtet, löst auf. Der Geburtenrückgang im emanzipierten Abendland spricht Bände. Kinder sind unsere Zukunft - und genau die vernichtet DIESES Europa. 50 % Jugendarbeitslosigkeit, aber Banken retten, die den Mittelstand vernichten. Euroeinführung, Osterweiterung, es wird einfach am Bürger vorbei durchregiert. Das hat mit Demokratie nichts, aber auch gar nichts mehr zu tun. DIESES Europa vergleiche ich mit einem schwarzen Loch. Gudrun Seidl, Europa-Journalistin
Zeit für EURO-Lyrik ist vorbei- wir brauchen WÄHRUNGS-FACHLEUTE
Statt HME epfehle ich JWG, FAUST II, der bereits vor ca.200Jahren die
Staats- und Währungskrise bei falscher Geldpolitik beschrieben hat
(intuitiv an dem richtigen Schauplatz: IN GRIECHENLAND!!!!!).
Die erfolgreiche WÄHRUNGSPOLITISCHE Behandlung dieses Basisthemas
ist genau so bedeutend wie die Währungsreform von 1948 für das
Wiederbeleben der deutschen Gesellschaft UND der wirtschaftlichen
Gesundung("Wirtschaftswunder!!!"). Wir brauchen jetzt
3xErhard-Kompetenz statt "Schöngeister" à la HME
oder Intelligenz-Redner à la AM,PR,WS,...
Viel Glück und klare Schritte im Jahre 2013
..auch ein Enzensberger bedenkt nicht die Zwänge, die D auferlegt
wurden und werden- aus der Befürchtung, D könnte
"mächtig" werden wollen. Wer informiert sich schon
über die tatsächliche Souveränität unseres Landes?
Zum Zwang auferlegen gehören immer 2
Ihre Meinung, dass Einzensberger die Zwänge nicht bedenkt, die D
auferlegt wurden und werden...teile ich nicht. Vielmehr stellt sich doch
die Frage, wer wem was auferlegt und wer dies zulässt?! Wenn
Deutschland sich den Schuh anziehen lässt, ist es doch seine Schuld.
Pflegeleichte, weichgespülte Taktierer, Kuscher und
Ducksmäuser führen ganze Völker ins Unglück, siehe
Deutschland, siehe DIESES Europa. Wo bleibt das Rückgrat der Politik?
Über einen Bahnhof in Stuttgart wird stundenlang
öffentlich-rechtlich gesendet. Aber bis heute wurde nicht eine
einzige Plenardebatte aus dem EU-Parlament seitens der
öffentlich-rechtlichen, beispielsweise phoenix, übertragen.
Geschähe dies, sähen endlich einmal die Bürger
ungeschminkt und authentisch was wirklich abgeht, in den Bereichen
Energie, Finanzen, Europa-Parteien, Menschenrechte. Die Bürger
hätten längst DIESEM Europa den Laufpass gegeben.
Privilegierung der englischen Sprache, heimlich stattfindende
Schattengipfel, usw... Gudrun Seidl
Ich gebe gerne zu, dass ich damals, als der Euro eingeführt würde zwar sehr misstrauisch war, aber noch nicht ahnte, dass das zu der Errichtung eines europäischen Superstaates führen würde, der jeder demokratischen Grundüberzeugung Hohn spricht, wir nun nach allen diesen geschichtlichen Erfahrungen wieder in einer Diktatur unter anderem Vorzeichen landen. Und das auch noch unter der Regie einer Pastorentochter aus der tiefsten Provinz! Welch ein gemeiner Schachzug der Geschichte!
Griechenland ist ein trauriges Lehrbeispiel
Wer und was (er)fordert sekundenschnelles Handeln?
Wer und was (re)agiert darauf wie?
Was haben die Worte Enteignung, Verstaatlichung, Wirtschaftsregierung,
Fiskalunion mit Demokratie zu tun?
Informativ Hans Magnus Enzensberger auf phoenix in „Verzweifelte
Staaten von Europa“ (27.06.2012)
Zu Hans Magnus Enzensberger trefflich in Wikipedia: „...2011
äußerte sich Enzensberger zunehmend kritisch zur
Europäischen Union. Er beschreibt sie als Konstruktion von oben und
bemängelt ein Fehlen des demokratischen Elements. In einem
Gespräch mit dem liberalen Debattenmagazin Schweizer Monat spricht
er von einem "Geburtsfehler der Institution...“
Übrigens: an keiner der 40 Fragen zu Europa kann ich etwas
Hinterhältiges erkennen, ganz im Gegenteil. Ich stimme ihnen zu wie
den Ansichten der Professoren Joachim Starbatty, Wilhelm Hankel,
Waldemar Hummer, Max Otte, Hans-Werner Sinn, Gertrud Höhler. Gudrun
Seidl, Europa-Journalistin
Die Demokratie geht mal wieder baden
Nachdem ich über die 40 Fragen noch einmal nachgedacht habe,
verfestigt sich meine Überzeugung, dass die Einführung der
Währungsunion der größte wirtschaftspolitische Fehler in
der Nachkriegsgeschichte unseres Landes war. Niemand kann ja mehr
leugnen, dass der Euro Europa spaltet, viele Menschen im Süden des
Kontinents ins Elend getrieben haben, die schlimmsten Ressentiments
gegenüber Deutschland wieder aufleben. Die Erfolgsgeschichte, die
Wunden des Krieges zu heilen, bis hin zur EWG, mit einer friedlichen
Zusammenarbeit unter den Ländern Europas, ist nun wieder mit dieser
Währungsunion zunichte gemacht worden. Natürlich sehen auch
unsere Politiker diesen Scherbenhaufen, aber wie Bürokraten nun
einmal sind, versuchen sie das nun angerichtete Unheil zu verschleiern,
fürchten um ihre Macht und unternehmen alles - mit den
abenteuerlichsten Winkelzügen, die kein normaler Mensch begreifen
kann - das unvermeidliche Ende hinauszuzögern.
Ich gebe gerne zu, dass ich damals, als der Euro
Enzensberger: Politiker erfinden eigene Verfassungssprache mit der Folge der Auslegungsdiktatur
Das klingt witzig, es geht aber ausschließlich um den toten Ernst
und ist daher todernst gemeint.
Man vergegenwärtige, es ist weder der Verfassung noch dem
Bundesverfassungsgericht gelungen , der politischen Kaste mit Erfolg
verfassungsrechtliche Wortbedeutungen zu vermit- teln. Das Grundgesetz
wurde vom politischen Alltag bis zur Unkenntlichkeit ausgebeult,
zerschossen. Reste werden nur noch dazu benutzt doofe
Verfassungsgläubige in Schach
zu halten. An die Stelle von Verfassungsbegriffen sind Worte wie "
systemrelevant " getreten,
die, das versteht sich, nur noch mit politischer Erfahrung interpretiert
werden können. Mit der
Relevanz von Märkten oder gar der freien Marktwirtschaft, was die
Lehre der Ökonomie
noch erklären könnte, kann das nicht zu tun haben, die freie
Marktwirtschaft wurde
längst durch die Brüsseler und Berliner Planwirtschaft
abgelöst. Es geht also um die Relevanz in
Bezug auf diese. Da Politiker sie erfinden, können auch nur sie
die " Relevanz" beurteilen.
40 Fragen und heraus kommt eine neue Diktatur
Super Beitrag von Herrn Enzensberger, der die Fragen so stellte, dass
man genau sehen kann, auf welche Abwege und Irrwege Deutschland geraten
ist und die anderen betroffenen Staaten auch - über diese
unsinninge, zwangsweise eingeführte Europa-Diktatur die zu ist
für demokratische Argumente und Spielregeln.
BERLUSCONI!
Berlusconi, mit seinen vielen nationalen Fernsehen wird
"hämmert" die Italiener.
Er hat bereits versprochen, viele der Steuern, die von Mario Monti
eingeführt, auf diese Weise zu beseitigen, ist das Sammeln Unterstützung.
Die Opposition ist schwer, mit Berlusconi zu konkurrieren, weil er die
Medien auf seiner Seite hat.
Berlusconi versucht, Italiener gegen die Deutschen zu setzen, weil er
sagt, dass sie wollen einfach nur die finanzielle Stringenz.
Von Fragen eine Hilfe, um die übermäßige Macht von
Berlusconis Medien zu begrenzen.
Wenn Berlusconi die Wahl gewinnen, werde es Ärger für Italien
und für Europa sein!
Profiteure von Internet und Finanzsystem sind Diktaturen
Das Internet fordert sekundenschnelles Handeln - zu schnell für Demokratieen.
Gleiches gilt für das heutige (Hochfrequenz)Finanzsystem.
Ein Handeln im Sekundentakt ist nur innerhalb einer Diktatur möglich.
Es ist also die Frage, was wir wollen und was nicht. Gudrun Seidl, Europa-Journalistin
nichts auf der Welt ist alternativlos
Schlichte Behauptungen, sonst nichts.
Denn woher wollen Sie wissen, dass hochfrequente Finanzgeschäfte in
Demokratien nicht möglich sind, sondern nur in Diktaturen ?
Und wer behauptet, dass das Internet sekundenschnelles Handeln erfordert
? In welchen Bereichen ?
Zuviel Behauptungen und keine Beweise, denn anders geht es immer.
Darf man von Potemkinschen Dörfern sprechen, wenn man sich die
Verhältnisse in vielen südeuropäischen Staaten ansieht (PIIGS)?
Infrastrukturinseln ohne Hirn und Bedarf, irgendwo in der
"Pampa", Die Scheinriesen in Brüssel und vor Ort meinen,
wenn sie "Geld der anderen" verbrennen, hat es schon seine Richtigkeit.
Vielen Dank an Herrn Enzensberger für sein großes Engagement
in der Sache. Das "sanfte Monster Brüssel" war die Wende
und wie der Artikel wieder unterstreicht notwendig um die Denkfaulheit
hierzulande zu hinterfragen.
Wer nur damit beschäftigt ist, sich im Sattel zu halten, hat dort
nichts verloren, Besonders verärgern die Möchtegernreiter,
wenn sie wie kürzlich das CDU-Haushaltsausschussmitglied Barthle
behaupten, Mindereinnahmen (wegen Rettung Griechenlands) seien keine
Kosten. Wie ist dieser Mensch überhaupt "in einen Sattel"
gelangt, d.h. in den Haushaltsausschuss? Sind das die Leute, auf die
Europa wartet?
Warum ändern wir nicht das Geldschöpfungssystem?
Würde nämlich der Staat, alles Geld dass er braucht, um
Schulen, Krankenhäuser, Kindergärten, Straßen,
Brücken etc. zu errichten und zu unterhalten, würde
nämlich der Staat dieses Geld selber aus der Luft schöpfen
(Fiat Money) wie es die Privatbanken machen, dann bräuchte er doch
keine Kredite aufnehmen, keine Zinsen zu zahlen, wäre nicht
verschuldet und wir bräuchten deswegen keine Steuern zu zahlen?
Wir könnten all unsere Arbeitsleistung, unsere Fähigkeiten,
unsere Fertigkeiten, all unser Wissen und unsere Kraft in die
Bewältigung der Probleme zu stecken, die wir durch das derzeitige
Schuldzinsgeldsystem erst bekommen haben. Wir könnten wirkliche
Bildung finanzieren, alle Mütter oder Väter könnten zu
Hause bei Ihren Kindern bleiben. Wir könnten eine wirklich
lebenswerte Welt erschaffen.
Wahrscheinlich wurde dieser Gedanke schon gepostet. Trotzdem sei er noch einmal wiederholt. Was sich in der EU, in Deutschland und praktisch In der ganzen westlichen Welt abspielt, ist ein Rückfall in finsterste Zeiten der Menschheitsgeschichte. Die sogenannten Eliten verachten das blöde Volk, weil sie es für genauso amoralisch halten wie sie sich selbst wahrnehmen. Das stimmt zwar weitestgehend mit der Realität überein, aber gerade weil das so ist, darf diese negative Ethik nicht zu Handlungsprinzip erhoben werden. Menschlicher Fortschritt muss gewollt werden. Er keimt im noch Verborgenen und auf keinen Fall in den elitären Bordellen der internationalistischen Politik. Die bessere Welt braucht den offenen Wettbewerb um die besseren Alternativen. Dafür brauchen wir jeden Kopf und die Selbstbestimmung der Völker in Frieden und Freiheit. Alles andere ist einfach nur reaktionär und führt unausweichlich in die Katastrophe. Alle Probleme und Lösungen entstehen in der Mikro- und niemals in
und eine Kunstwährung ohne Tradition und Logik? Jedenfalls
sträubten sich Waigel u.a. nach besten Kräften gegen diese
Gefahr, die sich nunmehr als potentieller Spaltpilz erweist.
Tatsächlich wurde gegen erhebliche Widerstände -wie
unvernünftig - der Euro als Kompromisslösung und als
Gegenleistung oder Abgeltung zur Einheit D`s realisiert.
Wer glaubte, dass die Währung allein die gravierenden
wirtschaftlichen+fiskalischen Unterschiede aus der Welt schaffen
würde, verschwieg die daraus folgenden Probleme absichtlich. Hatte
man den Fisch erst an der Angel, konnte man ihn zappeln lassen und
Zugeständnisse leichter erreichen. Wenn jedoch zwecks Gründung
einer Union untaugliche und schädliche Mittel eingesetzt wurden,
geht der Schuss nach hinten los und zwar auf die ebenso, die dafür
verantwortlich waren. Jedoch niemand hat den Mut, dies für eine
Umkehr zu nutzen. So geht man sehenden Auges abwärts und ergib sich
in sein Schicksal. Das zeugt nicht von Intelligenz, eher von
Nibelungentreue
Ich fürchte...
der Euro entwickelt sich für die starken Wirtschaften in Europa zur Büchse der Pandora.
Gusy hat recht. Die Frage ist nur . . . wer sind denn die - eventuell dummen - Schweine. Sind es diejenigen welche uns Tag für Tag etwas zum Fraß vorwerfen, das eigentlich unverdaulich ist . . . oder sind es gar wir selber, welche alles nahezu kommentarlos runterwürgen was uns serviert wird ? Darüber wohin die Reise wirklich geht, kann man nur spekulieren und auf ein Wunder kann man nur hoffen. Doch dass ausgerechnet jenes auf wundersame Weise eintreten wird, ist mehr als unwahrscheinlich. Prost Neujahr.
Noch schnell die zweite Frage:
"Sind Obdachlose, Fixer, Lohnempfänger oder Rentner nicht
berechtigt, Finanzbedarf „anzumelden“, wohl aber..."
Herr Enzensberger: Ihnen ist das vielleicht noch nie passiert, deshalb Nachsicht.
Also: Jeder kann seinen Finanzbedarf bei der dafür zuständigen
Stelle anmelden.
Ein Mitgliedsstaat kann deshalb nicht zur Jobagentur und ein
Arbeitsloser nicht zur europäischen Zentralbank.
Ein bisschen organisiert muss es schon sein, selbst wenn Voraussetzungen
und Auflagen sich teilweise stark ähneln.
Für die anderen Fragen geht es ähnlich...
Achim Schröder schrieb:
"Mir ist bisher nicht bekannt, dass das geflossene Geld in
nennenswerter Menge bei den Bevölkerungsteilen mit erkennbarer
Bedürftigkeit jemals angekommen ist. "
Was denken Sie, wovon die (viel zu vielen) öffentlich Bediensteten
in Griechenland derzeit bezahlt werden? Was denken Sie, wovon die
Ölrechnung bezahlt wird? Was denken Sie, wovon Renten
überwiesen werden? Wie wird der Import bezahlt?
Und dann ist noch ein benutzt worden, um die eigenen Schulden wieder
zurückzukaufen. Das war geschickt, denn jetzt sind sie billig (Ramschpaiere).
Äpfel-und-Birnen-Vergleich
Warum können Obdachlose, Fixer, bedürftige Lohnempfänger
oder bedürftige Rentner in Deutschland noch!! Finanzbedarf
anmelden? Weil die Deutschen nach Wiedervereinigung und der
ungünstigen Euro-Umstellung auf Konsolidierungsmodus umgeschaltet
haben und mit Lohnverzicht, Hartz4, Rente mit 67, fehlenden
Mindestlöhnen, 1-Euro-Jobs, 400-Euro-Jobs, Billigst-Zeitarbeit u.a.
Maßnahmen teilweise unterhalb des Lohnniveaus der Mittelregionen
malochen.
Es ist also legitim, erst einmal ein angemessenes!! Lohnniveau in diesen
Ländern zu fordern und abzuwarten, bevor man den
"Finanzbedarf" von deren Banken! bedient.
Denn das ist die zweite Krux, die Sie unterschlagen. Mir ist bisher
nicht bekannt, dass das geflossene Geld in nennenswerter Menge bei den
Bevölkerungsteilen mit erkennbarer Bedürftigkeit jemals
angekommen ist.
Ich nehem mal gleich die erste Fragengruppe:
E.: "Worum handelt es sich, wenn eine intelligente Frau in hoher
Position behauptet: „Wenn der Euro scheitert, scheitert Europa“?"
Ja nun, Herr Enzensberger. Es geht bei dieser Frage natürlich nicht
darum, ob der Kontinent untergeht. Der geht auch als chinesische Provinz
nicht unter.
Mit "Scheitert Europa" ist gemeint, die gemeinsame Union, wie
sie nach dem zweiten Weltkrieg begonnen wurde. Die hängt aber,
anders als bei Reichsmark oder Lira, schon zu einem gewichtigen Teil an
dieser gemeinsamen Währung EURO, ob das nun passt oder nicht.
Um diese Klippe kommt man drumrum, wenn man höchst unterschiedliche
Lensverhältnisse zu akzeptieren bereit; möglicherweise auch
geringeren Wohlstand allenthalben.
Das will überlegt sein, Herr Enzensberger.
Und dazu muss man das den Bürgern auch, am besten vorher, sagen.
Achim Schröder schrieb:
"Zusammengefasst...
sagen sie doch auch nur "alternativlos", Herr
Siebermann."Zusammengefasst sage ich, Enzensbergers
"Fragen" sind flach und demagogisch, und Enzensberger
hält das Volk wohl für blöd. Das passt zu ihm.
Timm Esser schrieb:
"Was halten Sie stattdessen davon, die Bürger "am besten
vorher" selber zu fragen? "Regierungen sind nicht die
Hausherren, sondern die Dienstboten der Bürger!" (Thomas Jefferson)""
Auch Sie sollten, wie sicher auch Jefferson es wusste, wissen, dass Sie
eine Regierung für vier Jahre beauftragen. Die macht dann manchaml
Dinge, die ein Teil der Bürger spontan gar nicht so machen
würde. Ein Populist würde einknicken (und z.B. die USA
hätten heute noch Sklaverei). Eine Regierung muss auch mal
unpopuläre Dinge tun. Keiner zahlt gerne. Wenn man "den
Bürger" fragt, möchte er gerne helfen, aber ohne dass es
was kostet.
@Heinrich Schönemann:
Das kann ja alles sein, aber Herr Enzensbergers Fragen sind dennoch etwas schwächlich. Ich habe ja noch schnell die zweite beantwortet. Ist lange her, dass ich Enzemnsberger gelesen habe, aber ein ganz klein wenig weniger flach hatte ich ihn schon in Erinnerung. Das täuscht aber vielleicht und es war schon immer so ?
Zusammengefasst...
sagen sie doch auch nur "alternativlos", Herr Siebermann.
Als Möchtegern-Freidenker lehne ich schon diese Grundhaltung ab.
Für stümperhaft gestaltete und organisierte Projekte gibt es
immer Alternativen, dass kann ich Ihnen aus Erfahrung sagen.
EURO-Europa betreibt derzeit ganz klar Insolvenzverschleppung.
Dafür muss endlich eine Alternative her, je früher desto
besser für die einfachen Menschen dieses Lachnummer-Kontinents.
Herr Schönemann beschreibt ja schon eine Alternative, die man
versuchen könnte.
Besser als die aktuelle "EURO-Stalingrad-Strategie" ist die
allemal.
Es muss natürlich heissen:
"wenn man höchst unterschiedliche Lebensverhältnisse zu
akzeptieren bereit ist"
...dann kommt man um die Klippe herum.
es könnte doch aber auch sein
dass die "gemeinsame union" - ohnehin erst ein halbfertiges haus, eine fassade sozusagen, mehr verwaltung als demokratische ordnung - deswegen scheitern wird, weil entgegen aller vernunft und voraussetzungen von staatsbildung eine gemeinsame währung vor der etablierung politischer institutionen eingeführt wurde? ... in dieser hinsicht halte ich ideen nicht über eine abschaffung, sondern über eine anpassung bzw. rückstufung des euro für einige länder für interessanter als erklärungen über eine angebliche alternativlosigkeit ("ob das nun paßt oder nicht") des derzeitigen kurses, der auch durchaus zum völligen zusammenbruch europäischen träume führen könnte...
Man mag vieles nicht verstehen, aber wenn ein Alt-Intellektueller die
Eurodiskussion auf diese oberflächliche Weise trollt, bringt er
einen unangemessenen Unernst in die Lage.
Was Enzensberger macht ist für manche "einleuchtend" aber
deshalb nicht "aufklärend". Es ist das genaue Gegenteil
von Aufklärung.
Ich meine genau das
Ich meine, dass jemand ohne Einsicht in die Verhältnisse den Menschen etwas zum Fraß vorwirft, auf Englisch sagt man "pandering to the masses". Die europäischen Verhältnisse brauchen qualifizierte Kritik, die aufklärt statt einleuchtet. Enzensbergers Kritik ist unterhaltsam aber trifft nur bei den Personen, die noch weniger Einblicke haben.
Was bitte meint Ihr "Trollen"?
Meint es das "lololololo lololo lololo lololololoh"-Singen oder
meint es "sich garstig, bösartig wie ein Troll aufführen"?
Enzensberger trifft nicht nur den Nagel auf den Kopf, er machts auch
noch mit Humor.
Wenn das keine Leistung ist?
Sollen wir lieber heulend und barfüßig vor den Mauern
Brüssels im Schnee stehen und um Gnade winseln? :D
Die Farm der Tiere - George Orwell sah es kommen
In Brüssel und Straßburg. Und hatten de Gasperi, Schumann und
Adenauer noch durch das Feuer gemusst, um eine Vision der Vereinigten
Staaten von Europa verwirklichen zu wollen, so hat die Brüsseler
Bürokratie und dieses merkwürdige Parlament in Straßburg
alles verspielt. Vertrauen, Geld und Vision. Geblieben ist eine immer
böser ausartende Bürokratie in Brüssel und
Straßburg, die im Bürger Europas den Garanten für ein
arbeitsarmes Leben garantiert. Van Rompouy, Juncker, Schulz und Reding,
um nur einige Beispiele zu nennen, haben nichts gekonnt und
erschöpfen sich in dummen, unbezahlbaren Vorschlägen. Meine
Meinung.Bezahlen darf das die Nordallianz und es ist schon
merkwürdig, das die katholischen Länder Griechenland,
Spanien,Italien, Portugal, Zypern und Irland unfähig oder unwillig
sind, ihre Länder in Ordnung zu bringen. Aber warum sollten sie.
Solange wir dumm genug sind, Brüssel, Straßburg und die
Banken durchzufüt-
tern.
Die Lösung: Loslassen von einem vereinten EUr-opa das keiner will
Warum klingt hier der calvinistische Sparsamkeitszwang durch
gegenüber den kath. Ländern, die ihre Länder nicht in
Ordnung bringen können, wie Sie schreiben ?
Diese Länder standen VOR der Bankenkrise gut da und wurden nicht
beschimpft. Warum jetzt ?
Sie wissen, doch, dass auf diese Länder gewettet und gezockt wird
und dass mit dem vielen Geld die Banken und Aktionäre bedient
werden, damit sie keine Verluste erleiden und D viel Geld durch den
Geldverleih einnimmt.
Lösungen hätte es viele gegeben - aber "man" und das
sind Merkel, Juncker und die EU-Kommissare insbesondere aus Deutschland,
die jede andere, bessere Lösung abgelehnt haben.
Kurz: Die deutsche Politik unter der Merkel-Regierung will die anderen
Länder in die Knie zwingen und einen Sieg für die
Vormachtstellung Deutschlands in Europa erzwingen. Darum werden u.a.
auch die Banken durchgefüttert.