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Griechenlands Schuldenkrise Die „Troika“ reist wieder nach Athen

 ·  Der Staatsbankrott Griechenlands ist zur realen Möglichkeit geworden. Ob es dazu kommt, hängt auch vom Besuch der Experten von EU, EZB und IWF am Mittwoch ab.

Artikel Bilder (6) Lesermeinungen (15)

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lu fauk
lu fauk (Fauck) - 15.09.2011 10:35 Uhr

Die Troika wird mit dem Ergebnis zurückkommen,

das Merkel und Sarkozy ihr aufgetragen haben: Es steht trotz Schwierigkeiten einer Auszahlung weiteren Geldes nichts entgegen.
Sie müsste auftragsgemäß selbst dann zu diesem Ergebnis kommen, wenn die gesamten Mittel der sogenannten "Retter" nachweislich veruntreut wurden.
Soviel wird man auf den neuen Bericht der Troika geben können.

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Sam Sean

Darf man überhaupt auf die Griechen sauer sein??

Man sollte sich doch angesichts unserer unfähigen Politik doch mal überlegen, ob man wirklich auf die Griechen sauer sein soll? Ich würde sagen, wenn wir Deutschen einfach unfähig sind unsere Gelder selbst auszugeben (danke S21 Gegner und Co.) dann soll es der Grieche doch bekommen, der gibt es wenigstens für sich selbst aus. Die Griechen leben genau das aus, wovon wir mit diesen unfähigen Politikern nur träumen dürfen (frühere Rente bzw. Renten wovon man leben kann etc.) all dies könnten wir uns mit den Milliarden locker leisten.
Achja, würde man als Politiker einen Vorschlag über die (sinnvolle) Verwendung der Steuergelder machen, wie bessere Kinderbetreuung evtl. Rente mit 55 Jahren, keine Studiengebühren und und und wäre man nur ein Populist, dass man eigentlich ein Realist ist sei einem dann vergönnt.

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Stefan Waldburg

Antieuropäische Stimmen...

„In einigen Staaten der EU haben wir leider gesehen, dass die antieuropäischen Stimmen lauter werden“. Hoffentlich hat Herr P. dabei nicht jene unter den eigenen Landsleuten vergessen, die -massiven finanziellen Opfern der europäischen Staatengemeinschaft für Griechenland zum Trotz- Haßtiraden gegen Europa, dabei besonders gegen den ewigen Prügelknaben Deutschland hinausgeschrien haben. Daß die deutsche Botschaft in Athen von griechischen Chaoten mit Hakenkreuzen beschmiert wird, möchte ich nie wieder mitansehen müssen.

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Florian Wagner

Interessant.

Jetzt dürfen auch Spitzenpolitiker aussprechen, was seit 16 Monaten klar ist. Warum wohl? Haben die internationalen Großbanken und –versicherungen mittlerweile genügend Schrottpapiere zurückgeben können, weil die europäische Sondermülldeponie für Ramschpapiere (= EZB) genug davon gekauft hat? Ist der Schaden für die Finanzkonzerne inzwischen überschaubar geworden, weil ein ordentlicher Teil via EZB sozialisiert? Möglicherweise. Trotzdem, ich vermute, daß die Schmierenkomödie doch noch kein Ende hat und die „Troika“ irgendeinen mikroskopischen Fortschritt entdecken wird, um das Auszahlen der nächsten Tranche zu rechtfertigen. Es wird noch ein paar Monate weitergehen, um dann – Überraschung! – festzustellen, daß es Griechenland doch nicht schafft. Bis dahin können Monsieur Trichet und sein Nachfolger ihren guten Freunden von BNP Paribas, Société Générale und Crédit Agricole noch einige weitere Erleichterung verschaffen. Und bis dahin werden wir weiter mit primitiven Floskeln abgespeist werden, die suggerieren sollen, daß es um die „Rettung Griechenlands“, die „Rettung des Euro“ oder gar „Krieg und Frieden in Europa“ geht. Nichts davon ist wahr.

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hp malter
hp malter (hpmalter) - 12.09.2011 19:18 Uhr

nach Essen u Rembeteka fließ Geld

Nach einem schönen Abend mit Essen u Sirtakimusik wird die Troika einen positiven Bericht schreiben u bestätigen, was viele Politmarionetten vor zwei Jahren prophezeiten und jetzt wissen, daß Griechenland auf gutem Weg ist, u es schaffen wird. Dann kann die nächste Tranche ausgezahlt werden, damit die Funktionärskollegen in GR, (die ja auch ein Teil des Machkartells aus Parteien und Öffent. Dienst sind,) auch pünktlich anfangs Oktober ihre Gehälter auf dem Konto haben. In der FDP können dann alle aufatmen, dass sie ihren Worten keine Taten folgen lassen müssen. Und die SPD wusste sowieso schon immer, dass der Euro jedes Opfer wert ist selbst das der eigenen Pleite. So läuft das!
Warum lassen sich die Bürger, die für ihren Wohlstand hart arbeiten müssen das überhaupt bieten?

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wolf haupricht

Ich habe große Zweifel, dass die griechische........

Verschuldung von 15,5 auf 10,5 % in diesem Jahr gesunken ist. Welchen Trick hat diesmal Papandreou angewendet, wenn weder Reformen, noch Staatsverschlankung realisiert wurden und die Verweigerung der fälligen Steuern weiter anhält?
Das muss Papandreou belegen, wenn er glaubwürdig sein will.
Endlich hat auch die CSU kapiert, um was es mittlerweile geht und damit die FDP nicht im Regen stehen lässt.
Im Übrigen kann ich mir nicht vorstellen, dass GR der "Troika" die Lösung der Probleme innerhalb von 14 Tagen präsentieren kann, denn Wunder gibt es bekanntermaßen nicht.

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Paul Fischer
Paul Fischer (HHeureka) - 12.09.2011 18:07 Uhr

Überschuss

Noch ist Deutschland 2. Exportweltmeister (hinter China) und erwirtschaftet jährlich einen Überschuss (Export minus Import) von ca. 150 Milliarden Euro. Davon etwa die Hälfte in der EU-Zone. Das allein zeigt, wie wichtig es ist, dass der europäische Markt weiter funktioniert. Wenn Deutschland also erfolgreich exportieren will, muss es sich an den Rettungsschirmen beteiligen, weil jedes Land, das ausscheidet, am Ende die Handelsbilanz schmälert. Dies ist die eine Seite.
Die andere ist aber die Nachhaltigkeit. Und da macht es natürlich wenig Sinn, wenn die PIIGS-Staaten sich jetzt unter den Schirm flüchten und dann die Zügel schleifen lassen. Das führt in jedem Fall nur zu einer Verlängerung der Leiden und am Ende doch zum Staatsbankrott. Es ist demnach nicht nur richtig sondern sogar unbedingt notwendig, den Druck auf diese Staaten, insbesondere Griechenland, zu erhöhen, damit sie sich mittelfristig wieder erholen und einen ausgeglichenen Haushalt aufweisen.
Bleibt als Erkenntnis: die Deutschen werden jetzt etwas von ihrem Handelsbilanz-'Speck' abgeben müssen, um später wieder ordentlich zulangen zu können. Das ist allemal besser, als hinterher zu versuchen, aus den EU-Scherben schönes Porzellan zu machen.

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Heinz Rollner
Heinz Rollner (rollner) - 12.09.2011 17:43 Uhr

Griechenland muß es umsetzen

Giechenland muß es einfach nur sparen und Steuern eintreiben
30% weniger für allse Beamte
nutslose Beamte aus dem Staatsdienst entfernen
Rentehalter auf 70 Jahre erhöhen ( wei bald in Deutschland )
Steuern von den Reichen einziehen, auch von den Supperreichen, die ihr Geld in der Schweiz haben
(Auskunft gibt die Schweiz wenn es von Europa deutlich unter Druck gestzt wird )
Wenn die Löhnen in Gr sinken wird es wettbewersfähig dann geht es.
Wenn die Griechen es nicht wirklich real und geprüft umsetzen dann keinen Cent geben - das ist ein absolutes Muß.
dann ist das kein Problem

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Klaus Wichert
Klaus Wichert (ab2daet) - 12.09.2011 16:36 Uhr

Wer den Sumpf trocken legen will, darf nicht die Frösche fragen.

Kann mal irgendjemand sagen, wer sich namentlich hinter jener ominösen „Troika“ verbirgt? Wer sind eigentlich diese Experten von EU, EZB und Internationalem Währungsfond, auf deren Hinweise alle Politiker und Journalisten ständig warten und auf deren Rat ganze Regierungen reagieren? Handelt es sich bei diesen Experten vielleicht auch wieder um jene Art von systemfreundlichen Finanzwissenschaftlern und Bankern, die bei der Beurteilung des aktuellen Geld- und Finanzsystems schon ihre Analysen und Empfehlungen von sich gegeben haben? Dann werden wohl auch hier keine substantiellen Reformen zum Wohle der Allgemeinheit zu erwarten sein. Weder in Griechenland noch sonst wo. In wenig informativen und theorielosen Ursachenaneinanderreihungen der jüngsten Finanzkrise kommen diese Experten nämlich – wenn überhaupt – doch nahezu ausnahmslos zu dem Schluss, dass bei Abwägung aller Fakten ein Festhalten an der Effizienzmarkthypothese die beste Lösung darstellt, also im Prinzip ein „weiter so“. Wohin uns das gebracht hat, kann man jederzeit problemlos am Zustand unserer Gesellschaft (wachsendes Geldvermögen weniger, aufgetürmt auf den Schulden vieler in der Welt) ablesen. Was daraus wird, sieht man auf den Straßen von Athen, London und Madrid.

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mathias dumke

bitte nachrechnen: ...Defizit von 15,5 auf 10,5 Prozent gesenkt

Also die Senkung des gr. Defizits von 15,5 auf 10,5 Prozent hat uns 110 Mrd. gekostet; was kostet es den dt. Steuerzahler, Griechenland einen "ausgeglichenen" Haushalt zu finanzieren?

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roger mafli
roger mafli (mtume) - 12.09.2011 15:57 Uhr

So so ....

"Plötzlich ist das Thema Staatsbankrott in Griechenland zur realen Möglichkeit geworden". Ganz plötzlich also. Noch bis gestern wurde jedem, der es wagte solches zu behaupten, absolute Ahnungslosigkeit attestiert.

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lu fauk
lu fauk (Fauck) - 12.09.2011 15:31 Uhr

Griechenland muss so oder so aus der Währungsunion raus

Es ist nicht wettbewerbsfähig und hat keine Chance das in der WU zu werden. An diesen Tatsachen ist nicht zu rütteln.
Davon abgesehen kann man Griechenland gegen Sicherheiten natürlich Liquidität leihen, um z. B. eigene Staatsanleihen zurückzukaufen. Das lohnt sich in geringem Umfang - sonst gehen die Preise wieder hoch. Die EZB hat aber schon einen großen Teil der Staatsanleihen erworben. Wahrscheinlich würde die Rechnung also nicht aufgehen.

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Axel Zimmermann

Griechenland muss den Euro vergessen

Lasst Griechenland "krachen" gehen und die Drachme wieder einführen. Das scheint einfach "alternativlos" zu sein. Wenn Griechenland aus dem Euro-System ausschert oder dazu gezwungen wird, kann auch wieder ein Mindestmaß an Glaubwürdigkeit in die Währungsunion zurückkehren.

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Peter Müller

Die Griechen wollen doch garnicht sparen!!

Wo ist der viel gerühmte griechische Nationalstolz geblieben? Wo sind denn die so patriotischen Griechen?
Die streiken in Massen, nach mehreren Generakstreiks die ja noch teilweise verständlich waren, bestreikt nun peu a peu jede Fraktion ein bisschen.
Was der Clou daran ist sind ja wohl die Zöllner... der Staat geht pleite und muss unzählige Beamte entlassen... und die fordern mehr Geld? ja gehts noch?
Ganz zu schweigen davon, wieviele Milliarden diese Streiks kosten, die mindereinnahmen an Steuern, die Polizeieinsätze etc.
So werden die Griechen niemals aus der Krise kommen.
Die müssen an einem Strang ziehen, zusammenhalten und Opfer bringen.
Als 2009 die Wirtschaftskrise Deutschland traf gab es auch bei uns Bilder solcher Solidarität... Arbeitnehmen in Festanstellung die auf Teile ihres Lohnes freiwillig verzichteten damit Befristet Angestellte nicht vor dem aus stehen sind da nur ein Beispiel. Den griechischen Taxifahren etwa fehlt jede Solidarität mit ihren Landsleuten...wieviele können dadurch in Lohn und Brot gestellt werden?
Wann merken die Griechen, dass streiken kein Geld in die Kassen bringt? Ehrliche Arbeit bringt das Land wieder auf die Füsse...und nicht das Geld der EU!!

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mathias dumke

it's showtime!

Natürlich wird des Geld ausbezahlt. Jetzt und das nächste mal usw.
Diese Troika wird feststellen, dass "auf dem jetzt eingeschlagenen Weg erste Erfolge sichtbar sind"
Oder ist es so, dass alle Staatsanleihen GR's jetzt bei der EZB liegen, d.h. die Banken haben ihre Risiken erfolgreich beim dt. Steuerzahler abgeladen und nun kann GR entlassen werden?
Selbstverständlich mit der Gewissheit, dass ein "Marshallplan" für die nächsten Jahrzehnte in Vorbereitung ist.

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