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Die Troika unterbricht ihre Arbeit Entscheidung über Griechenland schon wieder aufgeschoben

 ·  Die Kontrolleure der internationalen Geldgeber Griechenlands unterbrechen ihre Arbeit in Athen - nun bereits zum dritten Mal. Der Zeitplan gerät damit immer weiter in Verzug.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (32)

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Gregor Nietgen
Gregor Nietgen (GNFAZ) - 23.09.2012 21:11 Uhr

Ach, regen wir uns doch nicht so auf ....

... die Griechen sind ein charmantes und nettes Volk, die immer hart für ihre Aufnahme in die EU gearbeitet habe. In Italien und Spanien und Portugal hat man Verträge noch nie so ernst genommen. Das ist doch eine tolle Sache, es wird hat halt gezahlt, wenn das Wetter schön ist und wenn's nicht geht, auch gut.

Wir sollten in Deutschland nicht diesem Rigorismus anhängen und uns wie die Dummen an die Buchstaben der Gesetze heften. Wir haben doch gelernt: rote Linien können überschritten werden, was interessiert uns das dumme Geschwätz von gestern und Verträge sind doch das Papier nicht wert und dienen der Beschäftigung von ein paar Juristen.

Die ganzen Euroverträge sind eh sittenwidrig, daher sollten wir das nicht zu eng sehen und uns nicht sklavisch daran zu halten versuchen. Es sind halt nur "grobe Richtungsvorgaben" für die Dummen, die cleveren machen's anders. Darauf ein Prosit!

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Harm Wulf
Harm Wulf (harmwulf) - 23.09.2012 12:55 Uhr

Weihnachten

Womöglich sind die Kennzahlen dermaßen schlecht, dass man sich darauf verständigt hat, sie erst kurz vor Weihnachten zu veröffentlichen. Dann tritt die komplette Politikerriege einig in affektierter Betroffenheit vor die Kameras und drücken kräftig auf die Tränendrüse des ohnehin schon leicht zu manipulierenden Pöbels. So wird der Weg geebnet für das nächste Hilfspaket, einen noch größeren Rettungsschirm, die nächste "rote Linie"... Alle Jahre (bzw. Monate) wieder.

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Heinz Rehbein

Ich würde ja gern mal die "Troika" begleiten

...einfach mal so, zum Spaß, oder aus Langeweile, mal sehen, was denn "die Troika" den ganzen lieben Tag lang so macht, damit es endlich Abend werden kann. In meiner Phantasie sitzen da Troikaner mit ihren Troiki in Athener Straßencafés bei Ouzo, Retsina, Gyros und Tzatziki. Keinesfalls tauchen Bilder auf wie bei meiner letzten UST-Prüfung durch hiesige das Fin-Amt.

Mal im Ernst, ich kann mir wirklich nicht vorstellen, wie die "Troika" mit echter Arbeit beschäftigt sein sollte. Und damit ist die "Troika" ist im Verhältnis zu denen, die man diesen Blödsinn glauben machen will, zu teuer. Teurer als das Flugticket zu unseren Goldreserven.
Die Troika erkennt nichts, sagt nichts, bewirkt nichts. Die Troika ist eine Institution wie sie im Roman "Per Anhalter durch die Galaxis" nicht hätte besser erfunden sein können. Aber dort gab es immerhin schon eine Raumschiffreise mit Einwegticket - für alle Versicherungsvertreter und Banker.

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Dieter Spethmann
Dieter Spethmann (dspeth) - 22.09.2012 11:09 Uhr

Wenn mir als Strafe angedroht wird, was ich mir wünsche, begehe ich die Straftat vorsätzlich

Das war schon zu Zeiten der alten Griechen so (Aristoteles ua), und das ist heute nicht anders. Ich kenne es aus meiner Gerichtszeit nach dem Kriege: Wollte ein Landstreicher im warmen Gefängnis ernährt werden und überwintern, beging er eine dafür geeignete und ausreichende kleine Straftat und wurde vom Amtsrichter entsprechend verurteilt, manchmal mit Augenzwinkern des Richters. „Die Griechen“ (nicht alle, aber viele) wissen das. Nur Frau Merkel weiss es nicht. Denn ihre Dialektik ist nicht diese, sondern eine andere. Sie stammt aus der Schule von Karl Marx und ist unauslöschlich wie die Muttersprache: Albert Einstein sprach in seinen letzten Tagen nur Deutsch. Facit. „Die Griechen“ bleiben Bettler, werden aber weder verhungern noch erfrieren. Denn Frau Merkel will sie um jeden Preis im Euro halten. Dieser ist für die Griechen Gefängnis und Hilfe zugleich. Sie werden weder verhungern noch erfrieren. Aber es gibt für sie keinen Frühling. Diesen gäbe es nur mit der Drachme.

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Gerhard Storm

Troika ohne Suchwunder-Erlebnis, GR steht wieder vor Geldautomaten, Merkel mit dt. ecKarte daneben!

Die Pfarrerstochter möchte sich nach ihrem Schwächeanfall, der zum Bruch ihres Abehnungsgelübdes führte, in der draghischen Riege der €-Rettungsbesessenen zulasten von D bewähren.

Den draghischen Gelddrucker ohne Grenzen freut der Zulauf zu seinen Vasallen, Schäuble ist auch schon da.

Nachdem die €-Dilettantenerde mit Juncker, Barroso, Barnier, Schulz, Merkel, Schäuble & Co die Geldgiftspritzenkur für GR fortsetzen möchte, ist das Ergebnis der Troika schon heute Makulatur.

Nur besonders Dumme glauben daran, dass die EU mit ihren verzweifelten, aber völlig nutzlosen Troika-Besuchen die Griechen dazu bringt, den Umbau ihres morbiden Wirtschafts- u. Staatsapparats zu beginnen.

Dazu bedürfte es zunächst der Entlassung der unfähigen, korrupter Beamten u. der Deportation der korrupten Politiker auf unbewohnte griechische Inseln, damit sie keinen Schaden anrichten u. den Fortschritt nicht mehr sabotieren können.

Nur dann können sich die vielen lieben guten Griechen wieder freuen.

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Elisabeth Dreier

Das übliche Chaos. Und denen gibt man Mrd. €.

Einem Kunden, der seine Unterlagen derartig chaotisch präsentiert, würde keine Bank etwas leihen. Aber dem Staat Griechenland, der in seinen Grundfesten erschüttert ist leiht man Geld. Anstatt Griechenland umfangreiche Hilfen nach einer Staatspleite zu garantieren, schiebt man diese Entscheidung immer weiter auf. Nur wegen der Wahl in den USA kann ich mir dies kaum erklären, denn schließlich gibt es ja nächstes Jahr auch Wahlen in Deutschland und A. Merkel geht es doch nur um die Erhaltung ihrer Macht. Oder will man das Chaos etwas besser aussehen lassen, bei Griechenland scheint aber selbst dies unmöglich.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.09.2012 14:24 Uhr
Olivier Preudhomme

Das Chaos

hat zwei Ursachen: Erstens die Unfähigkeit, Ordnung in den eigenen Sauladen zu bringen und zweitens soll ja gar niemand einen konkreten Überblick über die Sachlage bekommen, weil dann ja auf alle Fälle weiter gezahlt wird.

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Klaus Schmid
Klaus Schmid (Pinin) - 22.09.2012 05:05 Uhr

Über-Lebenskünstler

"Monti spendete Lob für Samaras und sagte, Griechenland solle auf dem bisherigen Reform- und Sanierungskurs weiterfahren."

Im Klartext:
Monti sagt damit es reicht völlig aus Versprechen zu machen, gehalten brauchen die Versprechen nicht zu werden - Italien hat schließlich dieselbe Strategie.

Da sind also mediterrane Lebenskünstler unter sich. Und alle wissen dass Merkel & Co, sowie die geballte Politiker-Intelligenz aus CDUCSUFDPSPDGrünen voll hinter diesen Über-Lebenskünstlern stehen, wie immer alternativlos.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.09.2012 09:37 Uhr
Elisabeth Dreier

Vor allem fragt man sich, was da Monti zu entscheiden hat.

M. Monti will doch bald selbst etwas für sein Italien. Das Beziehungssystem zwischen Gläubiger und Schuldner ist da etwas durcheinander geraten.

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Kurt Tergast
Kurt Tergast (Kurgast) - 22.09.2012 04:45 Uhr

Unfassbar...

Während in D die gesamte Staatsmaschinerie in Bewegung gesetzt wird, sollte jemand ein 5-Euro Falschparker-Ticket nicht bezahlen, werden die (nicht vorhandenen) "Fortschritte" in GR immer weiter verschleiert und verschleppt.
Und Schäuble wird dann wieder davon schwafeln, daß GR "auf einem guten Weg ist".
Es ist zum Brechen...

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.09.2012 21:13 Uhr
Gregor Nietgen
Gregor Nietgen (GNFAZ) - 23.09.2012 21:13 Uhr

... die kleinen hängt man eben!

War schon immer so.

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Dieter Zorn

Am Rande.

In Dusseldorf, Bericht der RP vorletzte Woche, wurde ein 82 jähriger, unbescholtener Rentner, der ein 10 EURO Ticket nicht bezahlt hatte, von einem Polizisten zu Hause abgeholt und sollte in Erzwingungshaft verbracht werden. Es kam zu einem Gerangel und er wurde deshalb zu 800 Euro Geldstrafe verurteilt. Das Ticket hat er beahlt. Kein Witz!

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Hervé Renner
Hervé Renner (RennerH) - 21.09.2012 23:51 Uhr

aha

Der Bericht wird jetzt endgültig ad calendas graecas verschoben.

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Bernhard Walzer

Noch etwas Geduld bitte....

....die Troika prüft abschliessend, ob sämtliche griechischen Staatsanleihen, die sich ehemals im Besitz privater und institutioneller Anleger befunden haben, an die EZB und europäische Rettungsschirme (=Steuerzahler) weitergegeben wurden. Dieser Prozess ist scheinbar noch nicht abgeschlossen - habt Geduld. Erst dann kann der endgültige *Schuldenschnitt für Griechenland* von den EU Rettungspolitikern verkündet werden. Somit haben sich dann hochverzinste griechische Staatsanleihen für die *Märkte* gelohnt. Weiter so! In Spanien und Italien gibt es noch viel zu holen.

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Gerhard Storm

Troika-Suchwunder in GR bis jetzt nicht eingetreten, aber bald kommt der Weihnachtsmann!

Bei penetranter, wiederholt umterminierter Suche nach dem, was es in GR geben soll, aber nicht gibt, bleibt für die Troika nur noch die Hoffnung, dass der Weihnachtsmann mit einem Suchwunder aufwartet.

Vielleicht in Form eines Potemkinschen Dorfes!

Dabei wissen alle Beteiligten schon aus der Zeit vor dem 2. Rettungspaket, dass überhaupt keine Aussicht besteht, dass GR seine Schulden zurückzahlen kann.

Leider hat Merkel unsinnigerweise gewünscht, dass GR im € bleibt. Darüber freut sich das Schummelnetz Draghis u. seiner Brüsseler dilett. Helfer, kann es doch bald wieder die nach oben völlig offene draghische Wundertüte in Aktion sehen.

Allmählich scheint auch die Troika - endlich - kapiert zu haben, dass das Hauptproblem der GR-Misere der riesige unfähige u. korrupte griechische Beamtenapparat bei ähnlich veranlagter Politikerriege ist.

Nicht bei den Schulden ist der Schnitt zu machen, sondern bei der Mio unfähiger Beamten, in GR, Brüssel u. bei der EZB!

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Ulla Nachtmann

IMF will nicht mehr!

"IWF will kein zusätzliches Geld an Athen zahlen"
- Der Internationale Währungsfonds (IWF) will sich nicht an zusätzlichen Kosten für die Griechenland-Rettung beteiligen.
"Jede zusätzliche Finanzierung wird ausschließlich aus Europa kommen", sagte der Vertreter Griechenlands beim IWF, Thanos Catsambas, in einem Interview mit der griechischen Zeitung "Kathimerini". Der IWF habe seine "Möglichkeiten erschöpft", -
(bei finanzenpunktnet)
.
Angeblich soll auch lt BMF nicht über einen weiteren Schuldenschnitt diskutiert werden.
Da eh alles meistens Lügen sind, weiss man nicht was von all dem zu halten ist.
Sollte doch eine neuer Schuldenschnitt gemacht werden, wird die EZB mit zahlen müssen.
Dann ist das dumme Argument, dass es "uns bisher nichts kostet" widerlegt.

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Werner Lott

Ja, ist denn der Sachstand so schrecklich ...

... Dass man einen Monat extra braucht, um den Bericht soweit aufzuhübschen, dass man weiter Dienst nach Vorschrift, heißt Brüsseler Vorgaben machen kann? Muss ja eine ganz besondere Herausforderung sein.

Kollegen Eurokraten, Eure Entscheidung steht doch längst fest, egal was die Troika hervorkratzt. Hört doch bitte, bitte endlich auf uns zu vera ... albern

Ich aber sehe mit außerordentlichem Interesse der nächsten Wahl entgegen. Die Wahlalternative2013 könnte genau das sein, eine Alternative.

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Svenja Sirisee
Svenja Sirisee (Sirisee) - 21.09.2012 21:13 Uhr

... Verhandlungstaktik

... die Griechen verhandeln schon gut, wenn man bei ihnen einen Hemd kaufen will, da werden sie ja wohl anständig verhandeln, wenn es um Milliarden Euro geht.

Man könnte z.B. denken, eine Kommission einzusetzen, die ermittelt, wieviel Schaden die deutsche Wirtschaftspolitik dem gr. Volk zugefügt hat (z. B. auch mittels Korruption bei Rüstungsgeschäften, Lohndumping, Übervorteilung, Schlechtlieferungen, Defekte Autos, Straßenverkehrsunfälle dt. Touristen, Reisemängelbetrug, Beschädigung von Kunstwerken, abschätzige Bemerkungen usw.).

Dann vielleicht einige Demos, bei denen dt. Fahnen verbrannt werden gegen das Spardiktat aus Berlin.

Glauben Sie nicht? Doch, das kommt bestimmt (zumal wenn Teile davon bereits amtliche Meinung der Kommission sind ...).

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Torsten Klier

Wie lange eigentlich werden schon der Euro und Griechenland gerettet?

Ich glaube 3 Jahre sind realistisch.
Und jetzt muss die Kommission zugeben, dass die nicht so richtig weiß was Sache ist?!

Seit 3 Jahren wird das sinkende Schiff vor dem Untergang gerettet. Und jetzt melden die Rettungskräfte, dass den Havaristen noch nicht finden konnten?!
Bizarr!

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Olivier Preudhomme

Skandalös ist nicht so sehr ...

,dass ein Volk Geld ausgibt, für das andere hart gearbeitet haben und beim Ausgeben genau weiß, dass es dieses Geld nie mehr zurückzahlen kann. Skandalös ist vielmehr, dass sich jemand wie Herr Monti hinstellt und sagt: "Weiter so ! Irgendwelche Deppen werden es schon zahlen !" Womit er ganz sicher nicht seine Landsleute meint.

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Karsten Krug
Karsten Krug (kkrug) - 21.09.2012 20:18 Uhr

Fazit: Kriminelle Konkursverschleppung bis in die höchsten Ämter

wenn ich als Privatmann nicht pünktlich meine Schulden bezahle, dann kommt der Gerichtsvollzieher. Da hier statt dessen die Troika kommt und immer wieder unverrichterdinge abzieht gibt es nur eine Erklärung: Griechenland ist pleite.

Ich vermute, dass diese für manche (unsere "Elite" wie Schäuble) etwas überraschend kommt, aber andere nicht erstaunt.

Diese Pleite die dann zu einem systematischen Schock des Euros führen wird, soll wohl auf nach den US-Wahlen oder zum Jahreswechsel verschoben werden.

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Joachim Schroeder

Destabilisierung des Währungssystems!

Entscheidend ist nicht der Bericht der Troika, hinter dem sich die Kanz-
lerin verschanzt, sondern die Zahlen der inzwischen aufgekauften grie-
chischen Staatsanleihen durch die EZB, sowie die verursachten Kosten
durch das ELA (Emergency Liquidity Assisatance) welche inzwischen
wegen der Gefahr der Destabilisierung des europ. Währungssystems
zur Untersuchung vor den Europäischen Gerichtshof gehören!
Schneeballsystem dieser Art sind nicht nur dem Strafrecht gemäß HGB
unterworfen, sondern wie die Verfolgung von Steuerflüchtlingen dem
internationalen Strafrecht!

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Claudia Otlo

Rumtrickserei

Eigentlich hätte der Troika-Bericht diesen Monat kommen sollen. Aber dann wäre er nicht "so positiv" gewesen, und höchstwahrscheinlich hätten die Parlamente die nächsten Kredite nicht bewilligt.

Die eine Taktik ist nun, daß sich der Bericht immer weiter verzögert, mit dem Ziel, etwas positiver zu werden. Die zweite ist, das die Regierungschefs schon mal sagen, Griechenland muß in der Euro-Zone gehalten werden, egal wie der Bericht ausfällt.

Am Beispiel Griechenland sieht man wunderbar, daß Geld überwiesen wird, auch wenn die Bedingungen nicht eingehalten werden. Wenn nicht einmal ein kleines Land wie Griechenland Pleite gehen darf und deswegen endlos gerettet werden muß, kann man sich vorstellen, wie es mit Spanien weitergehen wird.
Welche Bedingungen will Schäuble eigentlich dem großen Spanien aufzwingen, wenn die europäische Gemeinschaft schon am kleinen Griechenland scheitert.

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Felix Blach
Felix Blach (fblach) - 21.09.2012 19:06 Uhr

Man hat das Gefühl,

dass die Entscheidung bis nach den US-Wahlen am 6.November vertagt werden sollte, um keine "bösen Überraschungen" zu verursachen und die Wahlchancen eines gewissen Amtsanwärters, der von der EU anscheinend bevorzugt wird, zu gefährden. Dies berichten zumindest Reuters sowie der Daily Telegraph.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.09.2012 21:59 Uhr
Britta Litterscheidt

Troika- Entscheidung nach US Wahlen...

siehe auch 21.09.12 SPON...

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Jahrgang 1966, Wirtschaftskorrespondent in Brüssel.

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