Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) hat Griechenland beim Aufbau einer effizienten Finanzverwaltung die Hilfe der Gesellschaft für Internationale Entwicklung (GIZ) angeboten. Niebel sagte am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa: „Ich biete nochmals ausdrücklich die Expertise unserer Durchführungsorganisation GIZ an. Sie berät in vielen Ländern zum Beispiel beim Aufbau effizienter Steuersysteme und Finanzverwaltungen.“ Auch Griechenland könne die deutsche staatlicheEntwicklungsorganisation zur Beratung engagieren.
Niebel verwies darauf, dass der neue Weltbankpräsident Jim Yong Kim Griechenland Unterstützung angeboten habe, „was ich ausdrücklich begrüße“. Zugleich bekräftigte er die deutsche Position: „Die Einhaltung der Auflagen der Troika und die rasche Umsetzung einschneidender Reformen sind Voraussetzung für einen Verbleib Griechenlands im Euro.“
Die ineffiziente Finanzverwaltung in Griechenland wurde in der Vergangenheit oft angeprangert: Zuletzt von IWF-Chefin Cristine Lagarde, die in einem Interview die Griechen in drastischen Worten aufrief, ihre Steuern zu zahlen. Die griechische Regierung selbst hat ihren Unmut über die laxe Steuermoral im Lande zum Ausdruck gebracht, indem sie im Internet eine „Liste der Schande“ veröffentlicht hat mit den Namen von 4000 Steuersündern.
Nach Merkels Märchenstunde bei Monti heute ist doch alles Paletti.
Niebels Vorschlag passt dazu.
Ingrid Hoyer (Charlotte64)
- 04.07.2012, 18:19 Uhr
Niebel scheint keinerlei Fingerspitzengefuehl zu haben!
Rolf Joachim Siegen (rolfS2)
- 04.07.2012, 17:53 Uhr
Fairness?
Rolf Jakober (ro-ja)
- 04.07.2012, 17:47 Uhr
GR ist durch die Euro-Dilettanten in Schockstarre versetzt, deshalb kann
kein Experte helfen
Gerhard Storm (gerhardstorm)
- 04.07.2012, 17:22 Uhr
Niebel-Bashing ist Mode
Hans henseler (hajohenseler)
- 04.07.2012, 17:18 Uhr