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Griechenland und Portugal herabgestuft Die Schuldenkrise verschärft sich

 ·  Die Ratingagentur Standard & Poor's stuft die Kreditwürdigkeit Griechenlands und Portugals abermals herab. Kredite für beide Länder werden nun noch teurer. Die Börsen gaben weltweit nach.

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Guido Lingnau
Guido Lingnau (gl1234) - 28.04.2010 20:25 Uhr

Irland und Portugal helfen Griechenland

Die Euro-Staaten helfen Griechenland. Das heißt, auch die ebenfalls überschuldeten Länder wie Irland, Portugal oder Italien geben wie Deutschland den Griechen neue Kredite. Dadurch geraten sie noch mehr in Schieflage. Wenn Portugal nicht mehr zahlungsfähig ist, helfen Griechenland, Italien und auch wieder Deutschland. Wenn dann Italien nicht mehr kann, helfen Griechenland, Portugal und wieder Deutschland usw. Am Ende hauen Deutschland, die Niederlande, Luxemburg und vielleicht Frankreich den ganzen Rest raus. Das kann doch keine Lösung sein!

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Anton Paschke

Ratingagenturen

Vor ein paar Monaten haben die N.Y. Ratingagenturen die japanischen Staatsanleihen
herabgestuft. Die Reaktion - typisch japanisch - ein Lächeln.
Die japanische Regierung ist schwer verschuldet, aber nicht im Ausland.

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Anton Paschke

@Sophia Orti

"Die Kreditwürdigkeit der USA wird weiter leiden", ja, bei ihnen persönlich.
Nicht bei den Leuten, die wirklich etwas zu entscheiden haben. Die denken anders.

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Gonzales Lopez

Aussage von Herrn Wöhrmann

Man stellt fest, dass Herr Wöhrmann zwar sich schön mit Metaphern ausdrücken kann - aber er vermutlich noch nie in einem Wohnblock gewohnt hat!
Wenn nämlich einer (im guten Fall) seit Jahren seine Kehrwoche nicht ordentlich ausführt oder gar (im schlechten Fall) sein Hausgeld für die Rücklagen nicht einbringt, kann es wohl kaum der Fall sein, dass die anderen Eigentümer für ihn sich solidarisch zeigen sollen und er ohne weiters einfach in dem Wohnblock bleiben kann!
Herr Wöhrmann hat wohl an diesen Eigentümer die Wohnungseinrichtung auf Kredit geliefert und jetzt muß er feststellen, dass dieser keine Hausratversicherung hat und somit keine Entschädigung für seinen Wohnungsbrand erfolgt!
Sorry, that´s the game :-)

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ponzol (ponzol) - 28.04.2010 14:02 Uhr

Zu den Altgläubigern gehört auch...

die HRE, die sich zu 100% im Besitz des Staats, also des deutschen Steuerzahlers befindet. Die HRE hält etwa 11 Mrd. an griechischen Anleihen.
Wenn man nun fordert, die Altgläubiger müssen auf ihre Forderung verzichten, so fordert man damit, dass der deutsche Steuerzahler auf 11 Mrd. Euro verzichten soll.
Jetzt frage ich mich, auf welche Weise das zur Entlastung des deutschen Steuerzahlers beitragen soll...

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Per Knudsen
Per Knudsen (per3) - 28.04.2010 14:01 Uhr

EU Spitze

Darf ich fragen, wo diese EU-Spitze sich im Augenblick befindet? Baroso und die anderen? Kein Pieps ist zu vernehmen zu der Griechenland-Krise. Erst "um den 10.Mai" wollen sich die Herren treffen. Unglaublich! Skandalös! Führung? Keine Spur.

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Sebastian Castellio

der wahre Grund für das Desaster ist die unsägliche Schuldenwirtschaft

der EU Staaten. Ratingagenturen, Banken, Finanzjongleure, Hedgefonds brauchen Aas zum großen Fressen, gesunde Volkswirtschaften sind für die Zocker Gift. Man kann das unmoralisch finden, aber wie die Aasgeier in der Natur zeigen sie an wo was faul ist. Niemand hat die Griechen gezwungen weit über ihre Verhältnisse zu leben, niemand hat die BRD Politik gezwungen der Aufnahme der Pleitiers zuzustimmen, sie zu fordern. Die Unfähigkeit des politischen Personals, die Dreistigkeit den Willen der Mehrheit der Eingeborenen frech zu mißachten und noch zu denunzieren, findet ihr Gegenstück in der Lethargie eines Volkes, das sich das Fell über die Ohren ziehen läßt statt die gesamte Ignorantenbrut zum Teufel zu jagen und endlich Volkssouveränität und Demokratie herzustellen. Wer sein Schicksal nicht in die Hand nimmt darf nicht maulen wenn es andere zu ihren Gunsten gestalten.

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Klaus Dischinger
Klaus Dischinger (SilvaH) - 28.04.2010 12:59 Uhr

Es ist unerträglich, wie die (deutsche) Politik herumeiert

und so verhindert , dass endlich ein Ausweg aus dieser Krise kommt. Zum Eiern hat sich bei Schäuble eine Allparteienkoalition zusammenfunden. Die Krise benötigt jedoch eine klare Linie, Charakter und deutliche Aussagen:
Ja , wir sind bereit, Griechenland zu helfen NACHDEM die Altgläubiger auf Forderungen verzichten und damit die Rettung überhaupt erst erfolgreich sein kann.
Diese Altgläubiger kann man aber nicht bitten und ersuchen, sondern nur zwingen. Ergo: Griechenland muß offiziell seine Zahlungsunfähigkeit erklären. Das wollen die aber nicht, da die eigenen Banken und vor allem der Stolz leiden würde. (Ein Grieche in Le Monde sinngemäß: „Damit würden wir auf eine Stufe mit den Südamerikanern sinken“). „Glaubhafte Reformpläne“ -wer glaubt eigentlich noch so einen Quatsch. Griechenland ist bankrott und nur durch eine Bankrotterklärung und Schuldenerlass da herauszubringen und könnte danach durchatmen. Wenn andere Staaten damit in Mitleidenschaft gezogen werden: Besser jetzt, als später und dann in noch schlimmerem Ausmaß.

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Kein Ausweg

Wir befinden uns in einer schlimmen Situation. Es gibt keine gute Lösung für das Desaster. Die Kunst ist, eine weniger schlechte Lösung zu finden. Ich habe meine Meinung zur Griechenland-Hilfe revidiert und meine jetzt, wir sollen schon helfen. Kein vernüftiger Mensch will Aber dafür muß Griechenland unter EU-Verwaltung gestellt werden. Samt Verteitigung, Außenpolitik etc. Griechenland kann mit Geld nicht umgehen, ist also unreif für eine Selbständigkeit.
.
Dasselbe betrifft auch Portugal / Spanien / Italien.

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Christoph Schwiers

Frankreich und andere "hilfsbereitere" Länder: Machen die jetzt eigentlich...

noch mehr Schulden - oder wie muß man sich ihre Hilfsbereitschaft vorstellen?
Faktisch sind jetzt doch auch die letzten Hemmungen in pucto Schuldenmachen gefallen...Der Stabilitätspakt wird jetzt doch von den Euro-Staaten, die ihn noch nie so richtig wollten, begraben, ohne Deutschald groß zu fragen.

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Sophia Orti
Sophia Orti (rum) - 28.04.2010 11:30 Uhr

@Anton Paschke (Anton_Paschke)

"das die europaeischen Zentralbanken ihres in den USA gelagertes Gold abholen koennen ist eine Illusion." --- Dann wird die Kreditwürdigkeit der USA noch ein bißchen mehr leiden.

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Gerd Gunter
Gerd Gunter (Mutus) - 28.04.2010 11:25 Uhr

NRW-Wahl

Haben wird eigentlich nicht genug Problem in Deutschland.
Unsere Politiker verteilen unser Geld großzügig ins Ausland und wir sollen die anderen gesundsparen.
Das ist erst der Anfang.
Ich hoffe NRW reagiert und verpasst dieser Regierung einen Denkzettel.

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Jan Matthias

Ich bin begeistert!

Man will also in Portugal das Defizit auf ein erträgliches Niveau kürzen. Phänomenal. Nicht dass irgendwer mal auf die Idee käme einen positiven Haushalt oder wenigstens eine schwarze Null zu schreiben. Damit sind wir in D also nicht alleine mit diesen berufsblinden Politikern.
Dass Griechenland die Finanzhilfen, die man jetzt plant, jemals zurückzahlt ist extrem unwahrscheinlich. Die müssen erstmal zusehen, dass sie einen ausgeglichenen Haushalt und ein Wachstum hinbekommen. Dann wird man sich erst der anderen Schuldner entledigen. Als letztes dann die europäischen Freunde.
Da stellt sich mir auch die Frage des "Warum" D helfen sollte. Klar, wir können es und GRE wird seinen Freunden auch helfen, wenn diese in Not sind. Das funktioniert allerdings nur bei Volkswirtschaften, die in etwa gleichgroß sind. Sollte D jedoch jemals in Schieflage geraten, dann wird der gesamte Euroraum nicht die Mittel aufbringen können, die nötig wären. Also ist das eine ziemlich einseitige Versicherung und eine, die sich wirtschaftlich nicht rechnet noch dazu.

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Emilio Conti

Bin mir gar nicht sicher ...

... ob der Euro ausschlaggebend war.
Ich kenne mich besser in Italien aus.
Da wurden Schulden vor dem Euro gemacht, und da werden Schulden nach dem Euro gemacht und zwar, und das ist das Wesentliche, exakt in der gleichen Höhe, exakt mit den gleichen Zinscoupons, exakt in der gleiche Art und Weise.
Schaut bitte auf Deutschland. Ist nicht genauso gewesen?
Die Ursachen der Staatsverschuldung sind ausschlaggebend, nicht der Euro.
Und die Ursachen bleiben gleich, vor und nach dem Euro.
Die Ursache ist, wie man in JEDER westlichen Demokratie beobachten kann, die Bankrottpolitk der Berufspolitiker, EGAL welcher mit welcher Farbe, sie Wähler umwerben.
Der Wähler ist offensichlich auch nicht kritisch und nicht frei genug, um die Machenschaften der Berufspolitiker zu durschauen und vor allem mit unverzüglicher Abwahl zu strafen.
Nein, man labert rum, ärgert sich und wählt die selbe Partei wieder, und wieder, und wieder.
Das Verhalten der Wähler ist letztlich das Totesurteil der Demokratie.

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Tilo Stolz
Tilo Stolz (Oyabun) - 28.04.2010 11:03 Uhr

@Rüdiger Drischel

Aber in einem haben sie Recht der deutsche ist dumm. Nicht umsonst wird der Michel mit Schlafmütze dargestellt. Er ist ehrlich und gutgläubig.
"Greg Lippmann, antwortete seinem j....en Kollegen auf die Frage, "wer der Idiot sei", der diese Betrügereien kaufe, wie folgt: "Düsseldorf. Blöde Deutsche. Sie nehmen die Rating-Agenturen ernst. Sie glauben an die Regeln." (Spiegel, 17/2010, S. 99)"
Und Schreiberlinge wie Sie sind mind. genauso gefährlich wie diese investmentbetrüger.
Darum Samuel Johnson, der schon im 18. Jhd. schrieb. „Ich weiß nicht, was mehr zu fürchten ist – Straßen voller Soldaten, die ans Plündern gewöhnt sind, oder Dachkammern voller Schreiberlinge, die ans Lügen gewöhnt sind.”

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Robert Arnold

Das System stinkt

Hier läuft etwas ganz und gar nicht mehr rund. Als normaler Bürger bekommt man maximal 2%. 1% oder sogar keine Zinsen sind auf Girokontos üblich. Warum sollten die Banken auch etwas zahlen, wenn man Geld ohne Gegenleistung aus der Zentrale bekommt, Der Díspo liegt allerdings immer noch bei 16%, auch die normalen Kreditzinsen haben sich in meinen Augen nicht wie zu erwarten gewesen wäre verändert. Großstaaten können sich abhängig von der Meinung einer Bank eigenen Gesellschaft mit Großkrediten versorgen.
Allerdings darf diese Gesellschaft, wie ich das verstehen, mit am Markt agieren, was An- und Verkäufe angeht, sodass ihre Meinung aktiv ihren Gewinn beeinfluss kann.
Meine Schlüsse: Erstens: der Wettbewerb zwischen den Banken funktioniert nicht, sonst wären die Zinskonditionen aktuell attraktiver. Zweitens: Solange die Großbanken und Staaten nicht auf unabhängigen Ratings vertrauen ist der Spekulation und Beeinflussung nationaler Interessen Tür und Tor geöffnet. (alleine schon die Beeinflussung der öffentlichen Meinung funktioniert anscheinend immer noch und ist ja nciht unerheblich für die zwischenstaatliche Hilfe :) )

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Tilo Stolz
Tilo Stolz (Oyabun) - 28.04.2010 10:41 Uhr

@Rüdiger Drischel

Sie sind der typische Antideutsche Schreiberling der dieses Land und sein Volk verachtet aber gut davon lebt. Jetzt wollen Sie hier den Dünnschiss verzapfen das Deutschland ein schlechter Wirtschaftsstandort sei. Die meisten Firmen bereuen doch den Schritt Ihre Produktion ins Ausland verlagert zu haben. Gäbe es da nicht die immensen Geld und Steuervorteile wären Sie alle wieder hier.
Und als Hauptgrund "Ethik" anzugeben ist absolut hirnverbrannt. Aber wenn man vor lauter Selbsthass nicht mehr klar sieht ist das Nachvollziehbar. Wenn Sie diese Volk doch so sehr verachten, hauen Sie doch ab! Suchen Sie sich einen Job im Ausland als Sozialarbeiter im Kampf gegen Rechts, den Sie hier wahrscheinlich auch ausüben. Doch im Ausland ist man nicht so blöd und füttert Nestbeschmutzer durch.

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Martin Reinser
Martin Reinser (blubb77) - 28.04.2010 10:35 Uhr

Inkompetent, Volksfern, Egoistisch, Lobbygesteuert

Falls Dtl. Griechenland hilft, steht schon als nächstes Portugal, Irland, Italien, Spanien,... vor der Tür.
Sollte unser Bundestag sich für die Hilfe entscheiden, werde ich nie wieder eine der aktuellen Bundestagsparteien wählen!
Trauen konnte man so und so schon lange keiner Partei mehr, aber das wäre jetzt das i-Tüpfelchen.

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Anton Paschke

@Andreas Seidl

Bin fast zu 100 Prozent ihrer Meinung! Bis auf einen Punkt: das die europaeischen Zentralbanken
ihres in den USA gelagertes Gold abholen koennen ist eine Illusion.
Diese Tatsache ist auch ein Hinweis auf langfristige Planung.

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Rabatto (Rabatto) - 28.04.2010 10:17 Uhr

Wetten?

Vielfach werden spekulative Abschlüsse der Finanzmarktakteure als Ursache des heutigen Übels in den Raum gestellt.
Das ist mitnichten berechtigt. Ursächlich sind die unsolide Finanzpolitik Griechenlands und die unsolide Entscheidungsabsicht der Eurostaaten.
Geldanlagen in Erwartung bestimmter Entwicklungen durch Finanzakteure! Wer dabei die Augen verschließt, ist einach nur Ingnorant.
Der Finanzmarkt ist das letzte verbliebene Regulativ: Wer fatale Fehlentscheidungen trifft, wird durch die Finanzmarktakteuere ganz kalt und sehr sachlich abgestraft!
Politiker aller Coleur: Orientiert Euch gefälligst an Kants kategorischem Imperativ - sonst steht die nächste Abstrafung - also die NACH der Griechenland-Krise schon bald an.

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