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Griechenland spart Die Lüge vom Schlaraffenland

 ·  Das Leben in Griechenland ist auch nach der Pleite nicht günstiger geworden, wie mitunter behauptet wird. Im Gegenteil: Neue Steuern werden eingeführt, Heizöl wird teurer und die Gehälter sinken.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (21)

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Gerhard Katz

Der "normale",

in der griechischen Privatwirtschaft tätige Arbeitnehmer ist ein ganz armes Schwein.

Er ist weder faul, noch überbezahlt, noch verzehrt er übermässige Renten. Falls er das Rentenalter erlebt. Das liegt auch nicht bei 54 Jahren.

Schuld an der Misere ist der Staat und sein "Führungspersonal" an sich, die es innerhalb fast zweihundert Jahren neugriechischer Existenz nicht zustande brachten einen auch nur halbwegs funktionierenden, ehrlichen und nicht masslos überbesetzten Verwaltungsapparat einzurichten.

Und die staatlichen Betriebe sind das Spiegelbild der Verwaltung.

Vielleicht waren die Griechen zu lange unter orientalischer Fremdherrschaft. So etwas färbt ab,
nicht nur in Griechenland...

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harm zorc
harm zorc (toughdown) - 21.02.2012 22:27 Uhr

Kein Bedauern !

Jetzt werden 107 Mrd. € bereitsgestellt, damit die Griechen ihre Ausgaben bestreiten können. Dazu kommen nochmal Forderungsverzichte von 100 Mrd. € der privaten Geldgeber. Wird das in Athen als Solidarität gesehen? Wie man von dort hört, leider nicht. Die Polemik greift dagegen tief in die verrotteten Nazikisten. Nur um die 107 Mrd. € aufzubringen - die Grie- chenland nie erarbeitet hat - werden die europäischen Steuerzahler zirka 2,15 Mrd. Arbeits-stunden opfern müssen. Auf Deutschland bezogen: Alle dt. Arbeitnehmer (40 Mio.) arbeiten jeweils rund 54 Stunden extra. Ohne Bezahlung versteht sich. Das hat es noch nie gegeben ! Es wird Zeit, dass sich die Griechen revanchieren. Bedauern müssen sie sich noch verdienen.

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Paul Banaschak

Die Autozeitschriften sind voll von Anzeigen, in denen große Jeeps zum Verkauf angeboten werden

1. ist das doch eine positive Reaktion - müsste sich jeder Grüne drüber freuen.

2. Zeigt dies, dass die Griechen vorher nicht gespart haben, sondern Spritschlucker gefahren sind. Nur für Steuern haben sie kein Geld. der Staat sollte gleich alle diese Pfänden, wenn die Besitzer offene Steuerrechnungen haben.

3. kann ich nichts negatives erkennen, wenn die Anwälte etc. heute nicht mehr die hohen Mieten zahlen. Die Mieten und damit die Preise werden also sehr bald fallen, und zwar stark. Das ist nicht nur richtig sondern auch notwendig.

4. mehr No-name-Produkte - ist doch auch positiv. Zeigt aber auch, dass die Griechen extrem teuer Markenprodukte gekauft haben und dass sie eben zu viel Geld hatten. Die Umstellung auf no name produkte tut ihnen gut.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.02.2012 22:29 Uhr
harm zorc
harm zorc (toughdown) - 21.02.2012 22:29 Uhr

Hallo !

Und wer kauft bzw. nimmt nun die grossen Jeeps?

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Alex Merck
Alex Merck (AlexM3) - 20.02.2012 13:27 Uhr

Woran liegt denn die GR-Inflation?

Offensichtlich sind die Preiserhöhungen zu einem großen Teil die Folge von Steuererhöhungen! Und das ist sicher der falsche Weg - Bürokratie und Staatsausgaben müssen runter - dh auch die Gehälter, Privilegien und Zahl der Staatsdiener. Dann sind auch für alle anderen niedrige Löhne akzeptabler und Preise fallen.

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Michael Boden

Mission accomplished ...

Gr ist jetzt in der Hand des internationalen Finanzkapitals... Den Griechen ging es ohne EU gut. Jetzt sind sie der Suendenbock der seine Schulden nicht zurueckzahlen kann und wir schauen auf Sie herab wie auf den Bettler am Strassenrand und denken: selber Schuld! Und wir sind insgeheim froh dass es uns besser geht! Nur, wie lange noch? Wir begreifen nicht was hier eigentlich vor sich geht.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.02.2012 22:34 Uhr
harm zorc
harm zorc (toughdown) - 21.02.2012 22:34 Uhr

Ja,ja ...

...und das intern. Finanzkapital beutet dieses ranzige Ländchen nun aus ? Und ich dachte, die
Privatkapitalisten verzichten gerade auf fast 100 Mrd. € ? Das ist rund das 2,5 fache, was die ehem. DDR 1989 an Schulden hatte. Mit 42 Mrd. € ist sie wegen Untilgbarkeit pleite gegangen.

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manfred fleischmann

Gesellschaft und damit auch Wirtschaft funktioniern nicht ohne ethischen, moralischen Fundament

Überall das gleiche Problem, die Reichen die lange vom Staat und der Arbeitskraft ihrer Landsleute profitiert haben und den Staat retten könnten haben ihr Geld in Sicherheit gebracht ( Schweiz u.s.w.) und stehen nicht für ihre Landsleute ein. Die Ärmeren zahlen die Zeche. Wir sind zwar noch nicht in einer solchen Situation aber ich bin mir sicher es würde bei uns genau so ablaufen. Ohne Ethik, Moral und Empathie funktioniert keine Gesellschaft und keine dem Menschen dienliche Wirtschaft. Die Gesetze des Geldes sind der schlechteste Ersatz. Der Kapitalismus funktioniert nur gut wenn ihm die richtigen Grenzen zugewiesen werden. Geschieht das nicht wie es heute der Fall ist, leiden die Meschen wie in Grichenland.

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Herbert Sax
Herbert Sax (H.Sax) - 20.02.2012 12:12 Uhr

Keiner bezweifelt dass Griechenland jetzt kein Schlaraffenland mehr ist

Alles was die Griechen derzeit konsumieren und was davon importiert wird, muss jetzt auch zumeist bar bezahlt werden, weil die Lieferanten keinen Kredit mehr gewähren. Nur wenn die Griechen wieder mehr exportieren, haben sie das Geld auch wieder etwas zu importieren. Weil der Preis der im Inland erzeugten Waren von Kosten, Angebot und Nachfrage bestimmt wird und das Geld im Lande bleibt, muss sich Griechenland wieder mehr auf seine eigenen Resourcen konzentrieren, die dann auch bezahlbar bleiben. Durch den permanenten Geldfluss in das Land wurden die eigenen Resourcen vernachlässigt weil man mehr und mehr importierte. Mehr Eigeninitiative und wieder mehr Selbstständigkeit helfen aus der Kriese herauszukommen. Es wird schmerzlich sein und mehrere Jahre dauern, aber da muss der Grieche durch. Man sollte sich Argentinien zum Beispiel nehmen, denn dort mussten nach dem Staatsbankrott alle nochmals von vorne anfangen.

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Carlos Anton

Mitleid ist ein schlechter Ratgeber

Offenbar soll mit diesem Artikel wieder einmal Mitleid fuer die armen Griechen aufgebaut werden. Das geht an den Realitaeten vorbei. Die Griechen haben viele Jahre massiv ueber ihre Verhaeltnisse gelebt und tun es immer noch. Die Anpassungen sind moderat verglichen mit dem, was erforderlich waere und verglichen mit dem Sparprogramm, dass z.B. Lettland durchmachte. Die genannten Gehaelter sind fuer ein Land wie Griechenland viel zu hoch, als wenn sie etwas anderes nahelegen sollen.

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harm zorc
harm zorc (toughdown) - 20.02.2012 09:15 Uhr

Von wegen beleidigt !

Um nahe des Zentrums Athens einen Ladenmietvertrag überhaupt in Aussicht gestellt zu bekommen, durfte man früher 30-50 Tausend Euro abdrücken. Eine Taxi-Lizenz kostete das Zehnfache. Die griech. Gesellschaft ist durchseucht von Korruption, Vorteilswirtschaft und Betrügereien. Das fängt oben an und ... hört nirgendwo auf. Das Land produziert nicht, es lebt von Beziehungen. Das Geld stammt zu 1/3 aus dem Ausland. Jetzt soll das beendet und gedreht werden. Ob das geschafft werden wird?

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Gerhard Grell

Reihenweise Kleinstädte in D in ähnlicher Lage - trotz boomender Wirtschaft.

Trotz boomender Wirtschafts verändern sich die Deutschen Innenstädte, besonders die kleineren Stäte, dramastisch.

Da gibt es viele Stadtviertel, wo Hatz IV fast das Durchschnittseinkommen ist. Auf das Preisgefüge - außer Mieten und Gründstückspreisen - hat das keinen Einfluss. Wie sollte das auch gehen??? Billigeinkauf gleich 2 km neben den boomenden Einkaufszentren auf der Wiese?

Die Lebenshaltungskosten (Energie, Lebensmittel, sonstiger Grundbedarf) KÖNNEN gar nicht wesentlich billiger sein. Es besteht freier Warenhandel. "Arbitrage" findet auch für diese Produkte grundsätzlich statt, natürlich nicht in der Perfektion des Wertpapierhandels.

Allein die erwähnten Immobilien, die Abgaben (z.B. Steuern auf Benzin in Spanien) oder wenige Ausnahmeprodukte (z.B. Oliven in Süditalien) begründen unterschiedliche Preisniveaus. Ansonsten würde ich zum umfangreichen "Klamottenkauf" ja nach Athen und nicht nach USA fliegen .....! Aber GR geht nicht. Die nehmen nur Euronen.

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Sergej Strutschkow

Problem Lohnniveau

Griechenland Lohnniveau ist deutlich höher, als das der meisten Ostblockländer. mit welcher Berechtigung? Für Investments ausländlischer Unternehmen muss die Lage, der Markt und das Lohnniveau attrakriv sein. Zudem muss es Rechtssicherheit und und Transparenz in der Verwaltung geben. In all diesen Punkten ist Griechenland deutlich unattrakriver als z.B. Polen.
Allein das Lohnniveau eines einfachen griechischen Arbeiters liegt fast drei mal über dem eines Polnischen! Wenn dann auch die anderen Aspekte wie Korruption, Bürokratie, teures Transportwesen und der Hang zu Streiks hinzukommen - wer soll denn dort investieren?
Griechenland könnte leicht mit der Türkei im Urlaubssektor konkurrieren, wenn das Lohnniveau (und die Preise für Urlauber) halbwegs günstiger wären. Dies alles ist nur mit einer eigenen Währung zu erreichen, ein EURO-Austritt mag "schrecklich" sein, aber besser ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende...

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Michael Wagner
Michael Wagner (comic) - 20.02.2012 08:21 Uhr

die Entwicklung ist verständlich

wenn nicht Euro bedingt, die billigen Gelder das Land fluten, muss alles teurer werden. Wie haben wir von den Ökonomen gehört: Der billige Euro hat in den Südländern alles billig gemacht, weil die günstigen Zinsen verfrühstückt wurden und nicht gespart.

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thomas schulz

Na und ?

Mit solchen Anpassungsschwierigkeiten schlagen wir uns hier rund 10 Jahren herum. Sinkende Reallöhne, Rentenkürzungen, befristete Arbeitsverhältnisse, Abbau der Privilegien und Planstellen beim ÖD, ständig wachsende Steuerbelastungen, Hartz IV, Privatisierungen usw. usw.. Wollen wir wirklich jedes Jahr 3stellige Milliardensummen verbrennen, damit der Gymnasiallehrer keine Gehaltskürzung um gerade mal €400 hinnehmen muß, 13. und 14, Monatsgehalt nicht getrichen wird, Immobilienbesitzer ihre Heizöltanks füllen können und Autobesitzer mit ihren Statussymbolen auf 4 Rädern herumkurven können ? Gemessen an der mit Sizilien vergleichbaren Wirtschaftskraft leben die Griechen immer noch auf zu großem Fuß.

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harald schneider

die Lüge vom Schlaraffenland

Was deutschen Kommentatoren oft unangenehm aufstösst ist weniger die beklagenswerte Situation der griechischen Bevölkerung, als Vielmehr der nach aussen gerichtete Unmut, der sich in vielfältigen Medienberichten gegenüber den Helfern niederschlägt. Unabhängig von den drastischen Erhöhungen der Preise des alltäglichen Lebens in GR bleibt ein Staat der nicht nur, wie fast alle anderen Staaten der EU, deutlich über seinen Möglichkeiten konsumiert hat, sondern der das Vertrauen der Geldgeber verloren hat. Die deutsche Bevölkerung hätte sicher auch gerne einen Staat, ohne funktionierende Finanzverwaltung, um mehr vom Lohn zu behalten. Zumindest bis der aktuelle griechische Zustand eintritt. Eine Gemengelage aus Angst und Beleidigtsein ist aus der belehrend, gutmeinenden Hilfsbemühungen entstanden. GR Souverän muss entscheiden, im Rahmen der eigenen staatl. Möglichkeiten.

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Jaques Bagios

Was denn, noch keine Kommentare hierzu?

Wo sind denn auf einmal die ganzen Griechenland-Basher hin?

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Dennis Gartner

Die Rührstory hört sich gut an, ist aber schlagseitig

Beispiel Heizöl: Ach, wie traurig die Preiserhöhung ! Die Wirklichkeit sieht aber so aus: Heizöl wird ganz überwiegend als Treibstoff für die allgegenwärtigen Diesel-Kfz genutzt! Kontrollen: Symbolisch, denn privat fahren die Kontrolleure selbst mit Heizöl. Beispiel Haussteuern: Es ist ein Augiasstall ohnegleichen, dass für die meisten Häuser überhaupt keine Steuern gezahlt werden! Auch nicht auf Ferienhäuser. Da sieht die Sache so aus: Der Finanzbeamte kommt, um den Eigentümer festzustellen. Es wird ihm ein Fakelaki übergeben und er notiert "Eigentümer nicht ermittelbar". Damit ist die Steuerpflicht erledigt bis zum nächsten Besuch und dem nächsten Fakelaki.

In Griechenland die Steuern zu erhöhen ist das Sinnloseste, was man machen kann. Denn damit trifft man ausschliesslich die wenigen Dummen, die Steuern zahlen. Es wäre längst an der Zeit, in schweizer und luxemburger Konten Einsicht zu nehmen, wie es der deutsche Fiskus tut. Aber da stellt sich wohl Herr Juncker quer. Skandal !

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Günter Bönig

Armut

In Estland beträgt der Mindestlohn 250 Euro, und Estland zahlt auch Geld in die diversen Griechen-Rettungsfonds ein. Und in Estland wird es im Winter sehr kalt.

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Hendrik Enger

Und woran liegt es, daß es so wenige Discounter gibt ?

Vermutlich sind daran auch wieder die Deutschen schuld. Oder haben die Griechen dafür gesorgt, daß auch hier kein Wettbewerb herrscht ?

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Birgit Zendel
Birgit Zendel (BAZen) - 19.02.2012 21:57 Uhr

„Nicht allen in Baku ist zum Feiern zumute.“

Liebes Griechenland,
ich persönlich hätte diesen Bericht hier nicht gebraucht, um wissen zu können wie sehr eure Bürger leiden!
Unter diesem EUROPA (all inklusiv!) leiden sogar Menschen fern ab… Fast kann man sich alleine für das Wort „Europa“ schon schämen!

Leyla Yunus:
„Ich möchte dass Sie wissen, dass der ‚Eurovision Song Contest' nichts ist, was den Menschen in Aserbaidschan Freude bringt. Er hat neue Tragödien gebracht. Was soll das für ein Eurovisions-Konzert werden - in einem Land, wo es Folter gibt, politische Gefangene? Keine freien Wahlen, keine Versammlungsfreiheit, keine Meinungsfreiheit, nichts!
In den Gefängnissen sitzen zahlreiche politische Gefangene. Die Korruption hat Politik und Wirtschaft im Griff. Wirkliche Pressefreiheit gibt es nicht.
Ein Problem hat der Song Contest sogar noch verschärft: den Bau-Boom. Stadtbewohner werden enteignet, ihre Häuser abgerissen. Journalisten, die offen über diese Probleme berichten, werden bedroht.“

EUROVISION, mir graut vor dir!

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Jahrgang 1973, politischer Korrespondent für südosteuropäische Länder mit Sitz in Istanbul.

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