Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat die nächste Hilfstranche für Griechenland freigegeben. Die wirtschaftliche Prüfung sei abgeschlossen, teilte der IWF in Washington mit. Die Freigabe der Zahlung über 3,24 Milliarden Euro wurde allgemein erwartet.
Gemeinsam mit den Euroländern finanziert der IWF milliardenschwere Finanzhilfen, ohne die Athen wirtschaftlich wie finanziell kollabiert wäre. Die europäischen Partner Griechenlands tragen den Löwenanteil der Finanzhilfen. Bereits im Dezember hatten die Länder der Eurogruppe beschlossen, Athen mit gut 49 Milliarden Euro zu helfen. 34 Milliarden davon sind bereits ausgezahlt worden.
Athen reformiert
Am Vortag hatte sich Athen optimistisch geäußert, dass auch die nächste Tranche der Finanzhilfe in Höhe von 9,2 Milliarden Euro von der Eurogruppe freigegeben wird. Die Gefahr eines Austritts des Landes aus dem Euroland sei gebannt. „Die Arbeitsgruppe der Eurogruppe plädiert für die Auszahlung der Tranche im Januar“, hatte Finanzminister Ioannis Stournaras im griechischen Fernsehen erklärt.
Am 21. Januar wollen die Finanzminister der Eurogruppe über die Auszahlung entscheiden. Über zwei weitere kleinere Tranchen in Höhe von jeweils 2,9 Milliarden Euro soll im Februar und März entschieden werden. Das griechische Parlament hatte Anfang der Woche mit klarer Mehrheit eine Reihe von Gesetzen gebilligt, die Voraussetzung für weitere Hilfszahlungen an das von der Pleite bedrohte Land sind.
Fortschritte
Bernd Klehn (Bernd-Klehn)
- 17.01.2013, 13:44 Uhr
Wie? Noch kein Dauerauftrag?
Dr. Michael Menzel (DrMurke)
- 17.01.2013, 12:42 Uhr
Phantomschmerz des Euroaustritts von GR ist gebannt, Kanzlerin kann
wieder ruhig schlafen,
Gerhard Storm (gerhardstorm)
- 17.01.2013, 06:59 Uhr
Griechenland hat weitere Reformen auf den Weg gebracht.
Hans-Georg Rensing (hgrensing)
- 16.01.2013, 23:27 Uhr
Das dicke Ende kommt noch
Ronald Gruenebaum (bruxman)
- 16.01.2013, 21:18 Uhr