05.02.2012 · Auf der Münchner Sicherheitskonferenz hat der scheidende Vorsitzende der Deutschen Bank, Ackermann, vor einem Auseinanderbrechen der Euro-Zone gewarnt. Noch in der Nacht zum Sonntag wollte er nach Athen fliegen.
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Wo lebt Josef Ackermann eigentlich?
So dürften sich die Leistungsbilanzdefizite Griechenlands und
Portugals,
die seit 2007 auschließlich über die Notenpressen finanziert
wurden,
sich für die Gläubiger in ein Desaster verwandelt haben, denn
die Gläubiger
werden nicht nur mit 75 % aus der Pleite herausgehen, sondern mit
einem 100 prozentigen Verlust. Und das soll Josef Ackermann nicht
bekannt gewesen sein? Was hat er eigentlich anderes erwartet?
Daher sorgt sich Josef Ackermann nicht um das Wohlergehen Europas,
sondern um die kommenden Konsequenzen seiner verfehlten Finanz-
politik (CDS), von der er von der Deutschen Bank noch zur Rechen-
schaft gezogen werden wird.
Wozu die Worte eines Ackermann gut sind
War es nicht Ackermann,der vor nicht all zu langer Zeit erklärte,dass er nicht glaubt,dass Griechenland die Schulden zurückzahle?Und nun warnt er vor der Gefahr des Auseinanderbrechens der Eurozone bei einer Pleite Griechenlands?Übersetzt heißt das wohl nur eines: die Steuerzahler sollen Griechenland retten, denn damit retten sie die Eurozone.Was er nicht sagt, ist, dass nur so die Banken („Der Kapitalismus“?) zu retten sind.Und was er uns vermutlich auch nicht sagt,ist,wie viel Millionen er schon von den seinigen in Grundbesitz oder Immobilien investiert hat,statt in Euros oder gar Deutsche Bank Aktien.Und der Magie seiner mahnenden Worte so wenig vertrauend wie vermutlich längst auch dem Euro, hat er sich (die D B) von einem Großteil der griechischen Staatsanleihen getrennt.Und dies entgegen dem Versprechen an die Bundesregierung diese zu halten.Als Anteil der privaten Gläubiger an der Griechenlandrettung,sozusagen.Woran exakt zu erkennen wäre,wozu die Worte eines Ackermann gut sind.
denn es gibt auch auch verschiedene Dollar, US Dollar, Canadische Dollar.......Deutsche Euro, Griechische Euro.....
Warum soll GR nicht insolvent sein.....
GR wird lediglich künstlich am Leben erhalten und zwar durch einen Dauertropf. In einer geordneten Abwicklung müsste GR alles auf den Tisch legen, was werthaltig ist. Man würde staunen, was da alles zusammen kommen würde. Jüngst sagte ein Ökonom, dass allein das griechische Staatseigentum wertmäßig deutlich über den Schulden von 360 Milliarden liegt, ohne Gold und finanzielle Einlagen. Hinzu kommt das private Vermögen. Kein Wunder, dass sich die Regierenden dort sich dagegen sträuben.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.02.2012 20:41 Uhr"Hinzu kommt das private Vermögen."
Mehrere Hunderte von Milliarden werden das wohl sein.
Aber warum "hinzu"?
Die Griechen sollten mit ihrem privaten Geld das Staatseigentum kaufen.
Dann können sie sich nicht beschweren, das Land werde ausverkauft
und sie können ihren Patriotismus und Glauben an die eigene Zukunft
unter Beweis stellen.
Sollten noch Schulden übrig sein, wären die leicht zu
finanzieren. Kein Problem mehr!
Er vertritt mit seinen Behauptungen ausschließlich die Interessen
seiner Bank. Dafür, und für nichts anderes, wird er
schließlich bezahlt.
Als allgemeingültige Aussagen sind seine Äusserungen genauso
wenig seriös wie die Angebote von "Todeswetten"
(Spiegel-online) seines Instituts
Hätte Ackermann doch besser die Dt.Bank- Tochter DWS vor der Griechenland-Insolvenz gewarnt
Asoka Wöhrmann ist "oberster Fondsmanager" der Dt.
Bank-Tochter DWS. Am 23. März 2010 (!), lange vor dem
endgültigen Absturz der Griechenbonds verkündete A.
Wöhrmann in der FAZ „Wir kaufen griechische Staatsanleihen“.
Mit dieser Titelzeile sollten Anleger ermuntert werden, es dem
Vorzeigemanager gleichzutun, plauderte dieser doch leutselig über
angebliche Gewinne seiner Strategie.
Im Nachrichtenmagazin FOCUS legte Wöhrmanns DWS-Fondskollege Oliver
Eichmann sogar noch im Mai 2011 (!) nach. "Wir haben jüngst
kurzlaufende Griechenland-Anleihen gekauft" ... tönte der Mann
von der Dt.Bank-Tochter in froher Bail-Out-Erwartung.
Wie sich die Schieflage dort wohl seitdem entwickelt hat ? ( Ganz zu
schweigen von der
Positionierung der Dt.Bank im Kreditversicherungsmarkt )
Jedenfalls gibt sich Lobbyist Ackermann alle Mühe, durch Drohungen
eine "Rettungspanik" herbeizureden, um die Taschen
eingeschüchterter Steuerzahler zu öffnen.
Es sind offensichtlich die Gewerkschaften.....
die hier pokern und dabei uneinsichtig sind. Nun muss man berücksichtigen, dass die griechischen Gewerkschaften eine wesentlich stärkere oder radikale Haltung an den Tag legen als z.B. in D. Das bedeutet, dass die Politik die Getrieben sind und sich das Heft aus der Hand nehmen ließen. Wenn die Interessenvertreter nicht nachgeben, wird die Realität die Pleite folgen.
Wie viel Zeit hatten sie denn?
Sie haben so lange Zeit einfach nichts getan. Die Gewerkschaften regieren Griechenland nach wie vor. Als könne man denen nicht die Lage erklären. Die haben nichts kapiert, außer, dass es günstig ist, Euros unter der Matratze zu horten. Die Griechen spekulieren selber auf den Zahlungsausfall. Diese übermenschliche Geduld ist doch krank. Letzte Woche wird eins der Versprechen vom Oktober mal in die Wege geleitet, erstmals könnte es sein, dass unrechtmäßig kassierte Renten nicht weitergezahlt werden. Von Regress keine Rede. Das ist doch ein Scherz. Wann wird endlich mal rational gehandelt?
Unumwunden tut er das, wofuehr er bezahlt wird: Lobbyarbeit; also das,
was bei unseren Volksvertretern so vermisst wird.
Herr Ackermann hat sicherlich keine Interessenskonflikte, also jene, die
unsere volksvertretenden EUKraten von sinnigen Entscheidungen abhalten.
Banker haben Knebelvertraege, Politiker sauen mit Buergerstimmen herum.
Nur deshalb ist zu erklaeren, warum kaum jemand weiss welche Firma wen
(gewaehlten Volksvertreter) was bezahlt.
Bei Herrn Ackermann steht das alles nach dem Aktiengesetz in den
Bilanzen - so einfach ist das.
Nur das Volk laesst sich so billig verarschen - nirgendwo zahlt man
(wir: Steuern) im Voraus fuer etwas das im Nachhinein nicht wirklich
abgerechnet wird (Wuerde sich kein Eigentuemer gefallen lassen)
Gute Arbeit Herr Ackermann!
sondern diese müsse auch harmonisch ausfallen
das ist das absolut dümmste, was in diesem Zusammenhang gesagt
werden kann. Harmonisch ausfallende Entscheidungen werden nie zu einem
guten Ende führen. Zumindest nicht, wenn die griechischen
Gewerkschaften sich keinen mm bewegen und alles so belassen wollen wie
es ist: korrupt, verschmiert, ...
Es muss tiefe Einschnitte geben. Ansonsten wird sich gar nichts
ändern, und in spätestens 6 Monaten müssen wir die
GR-Kredite erneut erhöhen.
Und dass die Banken jetzt natürlich wieder auf die Steuerzahler
hoffen, ist nicht neu. Das würde ich an Stelle von Ackermann auch
tun. Die Bundeskanzlerin hat allerdings für das Wohl des Volkes zu
entscheiden, nicht für Banken.
Bei einer Wiedereinführung der D-Mark würden durch deren
Aufwertung die Exporte verteuert. Die Eporte würden sinken. Die
Arbeitslosigkeit würde steigen. Weshalb der Export in Deutschland
gut läuft, liegt am Euro. Dieser ist stabil innerhalb der
Euro-Länder und unterliegt auch zum Dollarraum und den anderen
Währungen einem geringeren Aufwertungsdruck als die instabile
Deutsche Mark.
Mit Kollateralschäden meint Herr Ackermann Folgepleiten weiterer
Länder, eine Ausweitung der Finanzkrise.
Her Ackermann hat recht, weil seine Bank mit Gewinn arbeitet. Er ist
nicht verschuldet wie die EU-Länder, Bundesländer und
Landesbanken. Das ist die Ursache der Euro-Krise.
Und und und und
@Johann Roth: rein qualitative Argumentation
Ihre rein qualitative Betrachtung hat den gleichen Wert wie folgende Aussage: Wenn mann ein Ei ist, erhöht sich der Cholesterin-Spiegel im Blut. Cholesterin ist gefährlich für die Gesundheit. Also müssen Eier verboten werden!
komisch, die Exporte der BRD waren immer bei einer starken DM hoch
niemand investiert nämlich in eine Währung, wenn er nach einem Jahr schon 10% oder mehr an Währungsverlusten abschreiben darf.
Die Export- und Euro-Gewinnler-Lüge lässt sich offenbar schwer ausrotten!
Hier –erneut- einige Fakten: 2003 betrug der Anteil der EU an
deutschen Exporten noch 64,04% und der Anteil der Eurozone noch 43,26 %
(Stat.Bundesamt, Pressemitteilung Nr.104 v.08.03.2004).
2010 gingen mehr als 71% der deutschen Ausfuhren nach Europa (nota bene,
das ist nicht allein die EU); nur 40,9% davon in die Eurozone (dstatis
"Außenhandel 2010-Eine Geschichte von Gewinnern und
Verlierern") . Noch erheblicher erscheint dieser Rückgang,
wenn man sich vor Augen hält, dass die Eurozone zu ihrem Beginn aus
11 (GL kam 2001 als 12. Staat hinzu) und jetzt aus 17 Staaten besteht.
Trotz der Erweiterung des Absatzgebietes "Eurozone" (mehr
Fläche, mehr Konsumenten) ist deren Bedeutung für den
deutschen Export mithin fortlaufend gesunken.
Zudem bezahlen die Empfängerländer deutsche Exporte in die
Zone immer seltener. Das verdeutlichen die TARGET 2-Salden.
Korrekte Schlussfolgerung, aber falsche Analyse
Der Euro als gemeinsame Währung hat nur mittelbar Einfluss auf die relativ stabile Exportquote. Ursächlich ist der nahezu 100%ige Lieferantenkredit, der allen Mitgliedern der Eurozone ohne Berücksichtigung ihrer jeweiligen ökonomischen Potenz und gewachsenen Strukturen zugute kam und kommt. Dieser setzt sich aus bis vor kurzem weitgehend einheitlichen, zinsgünstige Euro-Staatsanleihen, Subvention aus diversen EU-Fördertöpfen, Interventionen von EZB und ihrer untergeordneten, nationalen Dependencen und institutionellen Anlegern, die für Staatsanleihen keinerlei zusätzliches Eigenkapital aufbringen müssen, zusammen. Für die Finanzierung der Exporte ist die verwendete Währung irrelevant, solange der Kreditnehmer bzw. der Bürge von Kapitalmarkt als hinreichend solvent eingeschätzt wird. Die Produktion von Industriegütern wird sich kaum verteuern, da inzwischen über 80% der Vorprodukte importiert werden. Allerdings würden die Aufträge aus den Pleitestaaten auf Jahre hinaus versiegen.
Das Export-Argument ist reine Propaganda
Das Herr Roth, ist rein Propaganda und hat mit den wirtschaftlichen
Fakten nichts zu tun.
Dass der deutsche Export brummt, liegt nicht am Euro. Dann würde er
in der gesamten Eurozone gut laufen. Es liegt an unseren Gütern und
Dienstleistungen, welche wir verkaufen, und deren Qualität. Die
Kunden reagieren dabei eher preisunelastisch, d.h. sie würden sie
auch bei höheren Preisen kaufen. Der günstige Euro
vergrößert also allenfalls die Stückgewinne der
Exporteure. Gleichzeitig macht er aber unsere Importe unnötig
teuer. Das summiert sich auf mind. 10 Mrd. € pro Jahr seit der
Einführung des Euro – konservativ geschätzt.
Insofern ist das Export-Argument nur eines: Ein Legende.
Realitätsverlust oder totale Dreistheit
Die Rettung steht also kurz bevor! Noch wenige Monate vor dem Mauerfall hat sich die DDR-Führung eine Party zum 40. Jahrestag spendiert. Aber man sieht ja, wie "erfolgreich" Banken wie Politiker den Euro "retten". Jede "Rettung" treibt die Verschuldung um weitere mehrere Hundert Mrd. in die Höhe, und man wird in wenigen Jahren feststellen, daß man nur wenig bis gar nichts von den Krediten zurückbezahlt bekommt. Auch ist dieses "Friedensargument" ein Witz. Jeder zusätzliche Euro, der dem selbstverschuldeten Bankrott hinterhergeschmissen wird, muß bei den (noch kurzfristig) solventen Ländern eingetrieben-von Steuerabgaben, die "im Namen des Volkes" eingesetzt werden sollen. Des deutschen (!) Volkes. Ackermann kann ja gerne mit seinem Millionenvermögen Solidarität zeigen. Aber wenn man selbst zahlen muß, "vergißt" man solche Ankündigungen.
Nichts ist ansteckender als Subventionen: Wo gefüttert wird, da vermehren sich die Tauben
Ackermann ist ein Subventionist. Unter seiner Führung explodierte die Verschuldung der Dt.Bank. Bei ihren Gläubigern steht die Dt.Bank mit einem Billionenbetrag in der Kreide, der der summierten Staatsverschuldung von Griechenland und Italien zusammen entspricht. Solche bilanziellen Riesenräder ( mit lächerlich geringem Eigenkapital) laufen nur noch dank einer durchsubventierten Welt. Dies beginnt bei einer faktisch kostenfreien Re-Finanzierung der Banken durch FED und EZB - und führt bis hin zur Durchsubventionierung und "Rettung" der Investitionsfelder der verwöhnten Subventionisten.... Banken, die sich mit ihren Schuldnern verbünden, um das Kreditrisiko auf Dritte abzuwälzen, braucht niemand. Es sind gerade solche Bündnisse, die unbedachte Kreditvergabe und Kreditaufnahme eskalieren lassen.
Ackermann warnt auf der Münchner Sicherheitskonferenz, Venizelos
sagt, Monti warnt auch. Alles in München auf der
Sicherheitskonferenz? Wird der € also schon und endlich als
Sicherheitsproblem gesehen?
Klar für die Deutsche Bank bei dem Bestand an CDS! Klar für
GRE bei dem politiker- und verwaltungserzeugtem Chaos! Spätestens
bei Monti fragt man nach der Sinnhaftigkeit des Zusammenhanges!
Monti will Schulden vergemeinschaften ohne Geberrechte! Also Schulden
machen auf anderer Leute Kosten und dies ohne Systemanpassungen! Das ist
seine Mission als Goldman Sachs-Boy. Goldman Sachs ist selbst stolzer
Besitzer erheblicher CDS auf GRE-Anleihen!
Ein Thema auf gleich welcher Sicherheitskonferenz wäre es, die
verderbliche Politikerkorruption auf güldenen Gipfeln und in
schumrigen Lobbyecken zu thematisieren. Das Grundübel der EU, und
damit mit ein Grund für die Krisen, ist die Entfernung politischer
Entscheidungen von der Bevölkerung. Ein in sich korruptes System
kann keine Krisen lösen!
Ackermann warnt wohl demnächst auch vor dem Aussterben der Dinosaurier.
Mario Monti sagte: "Die Schuldenkrise bringe alte
Missverständnisse und Vorurteile zurück - der Norden, der
Süden, die großen, die kleinen Länder - Das sei extrem
gefährlich, langfristig gesehen sogar gefährlicher als die
Krise an sich."
-
Da hat Monti mal ausnahmsweise absolut recht. Nur vergisst er mal wieder
zu erwähnen dass die Hauptursache sowohl der Schuldenkrise als auch
der wachsenden Missstimmung in Europa im Euro selbst begründet
liegt. Warum also weiterhin mit viel Geld an Symptomen herumdoktern wenn
man auch mit einem Schlag den Grund des Übels beseitigen
könnte. Mit dem Austritt aus dem Euro und der Einführung
eigener der jeweiligen Wirtschaftskraft entsprechender Währung
könnten sämtliche Krisenstaaten relativ schnell wieder auf die
Beine kommen. Deutschland hingegen bräuchte keine Milliardensummen
mehr in bodenlosen Löchern versenken und hätte damit wieder
genug Geld zu Verfügung um seine Staatsfinanzen auf Vordermann zu bringen.
Zitat „Ein Durchbruch bei den Verhandlungen sei bislang von den
Schuldeninspektoren verhindert worden. Diese verlangten weitere
Arbeitsmarktreformen, die die Sozialpartner in Griechenland aber
vehement ablehnen.“
An diesen Worten des griechischen Finanzministers kann man gut die
Einstellung der gr. Regierung erkennen. Die Inspektoren, also die
Geldgeber sind schuld, wenn der Euro zusammenbricht. Basta. Aber auch
Ackermann stößt ins gleiche Horn, nun ja, er will noch ein
paar Kröten für die Banken retten. Hauptsache, der deutsche
Michel zahlt. Es wird endlich Zeit, dieser frechen Erpressung Paroli zu
bieten.
Die Lösung der Schuldenkrise steht also kurz bevor? Hat man unt
einer gigantischen EU Matratze noch ein paar Billionen gefunden, um die
Schulden alle zu bezahlen?
Solange es Neuverschuldung(en) gibt, gibt es keine Lösung. Solange
nicht alle Staaten haushalten lernen, gibt es keine Lösung.