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Euro in Not Eine Krise mit Ansage

 ·  Den Ökonomen wird vorgeworfen, dass sie viele Krisen, etwa die 2008 ausgebrochene Finanzkrise, nicht vorhergesagt haben. Für die Euro-Krise gilt das nicht.

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Dr. Andreas Frick

Der Euro bringt es ans Licht

Der Euro hat eigentlich nur für eins gesorgt: knallharte Transparenz. Die Abwertung und Inflationierung von Schulden ist nicht mehr auf kaltem Weg möglich. Früher kam es dadurch auch zu einer Entwertung der Schulden und Vermögen, nur hat es kaum jemand direkt gemerkt, heute geht das nur noch mit einem Gläubigerverzicht. Den Politikern ist nicht klar, daß sich damit die Situation vollkommen gewandelt hat, und sie nicht wie bisher weitermachen können. Die Länder müssen für ausgeglichene Zahlungsbilanzen und Haushalte sorgen, oder sie gehen pleite. Der Euro bringt ans Licht, ob Länder halbwegs solide wirtschaften oder nicht. Das will eigentlich kein Politiker, weil dem Wähler die Folgen der Politik drastisch klar werden. Unter diesem Gesichtspunkt ist der Euro aber ein wahrer Segen.

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Hans-Ulrich Grefe

Eine Krise mit Ansage

JA, das stimmt. das ist auch meine Meinung:
*** Dass sie dafür kein Mandat ihrer Wähler hat, stört ihr demokratisches
*** Empfinden nicht.
Was aber auch sehr nervt. Alle Ökonomen sprechen davon, daß gezockt wird, gewettet wird und daß da was schief läuft. Aber wer nennt denn Roß und Reiter. Warum werden die Karten nicht auf den Tisch gelegt?
Wer sind die Zocker?
Will man es nicht...weil man vielleicht da drin hängt?
Oder weiß man es nicht?
Das ist für mich die Frage.

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Karl Hammer

Das wirft aber auch kein gutes Licht auf die Ökonomen,...

...denn diese Krise konnte ich auch vorhersagen.

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Rolf-Dirk Maehler

Der Artikel sagt es überdeutlich: Der Rat von unabhängigen Fachleuten zählt ...

... bei unseren begnadeten Politikern nichts. Man folgt lieber der Heerschar von Lobbyisten, egal ob es sich um Währungspolitik, Wirtschaftspolitik oder auch Naturwissenschaften handelt. Und in Deutschland besonders jubelt die Bevölkerung immer: auch, egal, ob es sich um die Landung des Ferienfliegers handelt oder um Fernsehquizsendungen oder bei Talkshows. Mir fallen noch mehr derartige Abartigkeiten ein. Man darf sich daher fragen wer für eine Demokratie weniger geeignet ist. Denn ich sage voraus, daß bei dieser Mentalität der nächste Volksverführer schon auf der Lauer liegt.

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Paul Rabe

der schwache Euro ist doch gut für Deutschland

ich verstehe all das Lamentieren über den schwachen Euro nicht. Der Exportvizeweltmeister Deutschland ist der große Gewinner eines sinkenden Euro.
Die Exportnation Deutschland wird damit überall auf der Welt im Wettbewerb stärker und kann endlich mit China (die ihre Währung seit Jahren künstlich niedrig halten) bald wieder mithalten.
Mit einem starken Euro ist Deutschland weniger konkurrenzfähig, weil deutsche Produkte dann teurer sind.

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Heinz Peter Mathey

Krise mit Ansage

Bei Ihren Beispielen für eine rechtzeitige Voraussage der heutigen Eurokrise vermisse ich die Autoren der Bücher:EURO KLAGE EURO ILLUSION und EURO LÜGE Prof. Hankel, Prof. Nölling, Prof. Starbatty und Prof. Schachtschneider.Ich glaube, mich daran erinnern zu können, dass die FAZ wie auch der damalige Minister Waigel diese Professoren nicht ernst nahm.

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Dieter Spethmann
Dieter Spethmann (dspeth) - 18.05.2010 18:43 Uhr

Die Vielfalt der Nationen wächst, die Großreiche verblassen

Die Sowjetunion endete 1989 friedlich dank Gorbatschow. Die USA sind, wie jeder in den Medien verfolgen kann, in der Neubesinnung. China tendiert, wie ebenfalls jeder in den Medien verfolgen kann, seiner Geschichte getreu zur Dezentralisation. Indien entwickelt sich seit seiner Gründung im Jahre 1947 dezentral. Aber Barroso und seine 26 Polit-Kommissare wollen, aus eigenem Antrieb oder angetrieben von anderen, um jeden Preis das neue „Großreich EU.“ Und Frau Merkel macht mit. Dass sie dafür kein Mandat ihrer Wähler hat, stört ihr demokratisches Empfinden nicht.

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Jahrgang 1979, Redakteur in der Wirtschaft.

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