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EU-Reformen Bundesregierung will Vetorecht für den Währungskommissar

 ·  Wie wird die EU umgebaut? Die Bundesregierung macht jetzt Vorschläge. Finanzminister Wolfgang Schäuble will die Rechte des Währungskommissars stärken - er soll in der Lage sein, die Haushalte der Mitgliedsstaaten abzulehnen und ans Parlament zurückzuverweisen. Die EU-Kommission ist nicht begeistert.

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Thorben  Meier

Ob da die CSU mitspielt? Man beachte den neuen Leitantrag der Christsozialen, gegen "mehr Europa"

Spannend, was die CSU, so kurz vor den Landtagswahlen in Bayern zu Schäubles Brüsseler Allmachtsphantasien sagt! I. d. R. ist von deutschen Parlamentariern (abgesehen von Ausnahmen, wie Willsch, Schäffler etc.) kaum Widerstand zu erwarten, wenn es um den Ausverkauf deutscher Interessen geht (um nichts anderes geht es beim Euro und "mehr Europa").
Fest steht: Das Volk will keine weitere Verlagerung von Kompetenzen nach Brüssel, keinen EU- Superstaat und Super-Kommission und nicht mehr Geld für Griechenland und Co. verbrennen! Bislang ist das Volk mit diesem Ansinnen ungehört geblieben, aber in Bayern sind die Freien Wähler, die diese EU- Ideologie kritisch sehen, im Landtag. Somit haben EU- kritische Wähler dort eine echte Alternative! Deshalb muss die CSU, anders als die Ideologen in Berlin, wirklich aufs Volk achten! Man beachte diesbezgl. den neuen CSU- Leitantrag, der mehr Kompetenzen für Brüssel explizit ausschließt und gar deren Rückübertragung fordert, richtigerweise!

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stefan maier
stefan maier (sxyxs) - 16.10.2012 20:21 Uhr

A.M. Rothschild sagte einst

"gebt mir die kontrolle über die Währung eines Landes u es ist mir egal wer die Gesetze macht(weil ich dann die Gesetze mache)"
Das hier,was Schäuble vorschlägt,ist exakt das wovon Rothschild(besitzer von Goldman Sachs) sprach-nur ca 100 mal schlimmer,denn hier handelt es sich nicht nur um die Kontrolle über die Währung eines Landes sondern eines ganzen Kontinents u nicht nur um die Währung sondern um den kompletten Staatshaushalts.
Es ist ja schon so dass Länder mittlerweile von Privatbankern der Goldman Sachs getarnt als Politiker ,IWF u EZB Chefs kontrolliert u diktiert werden aber das hier wäre entdemokratisierung pur und alle Macht in Händen einer-natürlich ungewählten- Person,die zu 100% den privatbanken in die Hände spielt(u höchstwahrscheinlich 100% immunität geniesst)-klingt sehr demokratisch,nicht wahr?.
Wer lust hat dass sich bald vom Trinkwasser über die Kanalisation bis hin zu den Autobahnen alles bald im Besitz der Konzerne befindet sollte Schäuble unbedingt zustimmen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.10.2012 21:47 Uhr
Matthias Katte
Matthias Katte (Hovac) - 16.10.2012 21:47 Uhr

Das passiert auch so, nur langsamer.

Die INSM hat doch auf ganzer Linie gewonnen, keine Stadt die nicht irgendwas teuer unter ÖPP baut, kein Autobahnkilometer bei dem nicht ein Modell durch Abtritt der LKW Maut hochkommt.

Aber es gilt, desto unglaublicher die Ankündigung, desto leichter wird der abgemilderten (natürlich eigentlich geplanen) Variante zugestimmt.

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Jakob Huether

Ach, lasst Ihn doch noch etwas spielen

Der arme Schäuble weiß doch ganz genau, dass außer Deutschland (egal ob er + Merkel oder Rot/Grün) kein anderer Staat – ja, es gibt sie noch, die Nationalstaaten – bereit sein wird, sich in den Haushalt reinreden zu lassen.

Warum die deutschen Politiker so gerne ihre Souveränität entgegen des Volkswillens aufgeben wollen, müsste auf einer Psychiater-Couch näher erörtert werden. „Normal“ ist es nämlich keinesfalls, alle Interessen des eigenen Volkes aufzugeben und anderen zum Fraß vorzuwerfen.

Aber wie gesagt, wir können uns hier auf die europäischen Partner verlassen, kein Engländer/Franzose/Spanier/Italiener et al wird sich haushaltstechnisch einem Währungskommissar unterwerfen.

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Marco Motta

Angriff ist die beste Verteidigung....

Herr Schäuble weiss genau, dass seine Vorschläge nicht durchkommen. Aber seine Vorschläge in immer kürzeren Zeitintervallen lenken gut ab und lassen ihn als Aktiv-Player erscheinen. Frau Merkel verhält sich ruhig und ihr kreiset man dies auch an.

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Erwin Stahlberg

Karneval in Permanenz!

Ich habe die Ansicht,
daß die EU-Parlamentarier nur noch mit Pappnasen
auftreten sollten.

Denn ANGEMESSENHEIT ist immer anzustreben!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.10.2012 20:54 Uhr
Thorben  Meier

Brüssel spart ab 2013 massiv Papier ein...

Vermutlich wird ab 2013 in Brüssel und Straßburg (und überall, wo sonst noch Eurokraten in nennenswerter Zahl sitzen) jeder Kalender nur noch mit einem einzigen Blatt Papier auskommen: Einem großen "1. April", eingeteilt in 365 kleine Kästchen! Das spart Papier, schont die Umwelt und wird dem ganzen Theater, das die EU- Befürworter und "mehr Europa"- Rufer tagtäglich veranstalten am ehesten gerecht. Dann wird man als verzweifelnder und ungläubiger Beobachter (und Finanzier dieser ganzen Sauerei) wenigstens beim Blick auf das Kalenderblatt immer wieder dran erinnert, dass es doch alles nur ein großer (schlechter) Scherz sein kann, was da passiert!
Hoffentlich hatte Schäuble heute auch versehentlich bereits diesen Kalender aufgeschlagen, als er seinen "Witz", äh Vorschlag unterbreitete.

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Karin Gossmann-Walter

Warum Kommissar nennen ?...

diesen könnte man doch gleich als neuen König oder Königin der vereinigten diktatorischen Staaten Europas inthronisieren im Eurobunker zu Brüssel, die Länderparlamente Nachhause schicken..........

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Peter Westermann

Warum...

kommen mir da immer so Gedanken an den Amerikanischen Bürgerkrieg?

Nord- gegen Südstaaten. Und der Oberhüter nennt sich am Ende Großadministrator, der Geheimdienst UEA... .

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Gerhard Storm

€-rettungsbesess. Schäuble, z.Zt. mit Kanzlerin i. Draghi-Lager, ersehnt 2. König à la Draghi!

Nachdem die ablehnungsgelübdebrechende Pfarrerstochter Merkel mit dem erfolglosen Wendehals-Schäuble still ins Draghi-Lager gewechselt ist, kommt von ihnen nur noch abstruses od. unbrauchbares bzw. fragwürdiges Gelabere.

Wie unbeleckt von Sachverstand stellt sich doch Schäubles jüngste Idee des allmächtigen Währungskommissars dar!

Der soll über die nationalen Parlamente in das Haushaltsrecht der Einzelstaaten nach Gutdünken hineinregieren dürfen. Mit welcher Rechtsgrundlage? Oder glaubt Schäuble, mit seiner hirnlosen Idee, könnte er die Deutschen für eine entsprechende Verfassungsänderung begeistern?

Oder gar die demokratische Ordnung allmählich durch Brüsseler Diktatoren ersetzen!

In seiner wahrscheinlich durch €-Rettungswahn aus den Fugen geratenen Denkweise verfällt Schäuble auf die unglaublich dilettantische Idee des mächtigen Währungskommissars mit dem Durchgriffsrecht eines Diktators.

Die Deutschen sind fleißig u. gottergeben, brauchen keinen Dikatator!

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.10.2012 11:10 Uhr
Gerhard Storm

Fleißige, Gottergebene, nehmen sich leider zu wenig Zeit, das politische Hebelwerk zu durchschauen!

Stimme Ihnen, Karin Grossmann-Walter voll zu. Wenn sich die Deutschen von ihren in der Schuldenkrise höchst erfolglos werkelnden dummen Politikern weiter an der Nase herumführen lassen, ohne jegliche Information - z.B. der Gelübedebrecherin Merkel mit "so lange ich lebe" u. seitens des ins Draghi-Lager eingeschlichenen Mißerfolgs-Schäuble "man ist auf gutem Wege" - kann das nur ein sehr teures Ende haben.

Es bewahrheitet sich halt auch hier, dass Fleiß allein nicht andere davon abhält einem die Butter vom Brot zu klauen. Wie z.B. die Griechen. Oder die Spanier. Oder die Italiener etc. etc. Wie dumm!

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Gerhard Storm

€-Dilettantenherde hat EU zum leistungshemmenden Selbstbedienungsladen verkommen lassen!

Hallo, Karin Gossmann-Walter, bin ganz Ihrer Meinung. Was der Deutschen mit ihrem Fleiß ihr Vorteil ist, ist - bei gleichzeitiger Staatshörigkeit - auch ihr Nachteil. Schade, dass die €-Dilettantenherde Juncker, Barroso, Barnier, Schulz, Andor, Schäuble & Co einen leistungshemmenden Selbstbedienungsladen aus Eurolande gemacht hat, fernab von der heilenden Wirklichkeit des Wechselspiels von globalem Angebot u. globaler Nachfrage des Weltmarktes. Leider.

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Karin Gossmann-Walter

die Deutschen sind fleissig und Gott ergeben, Staatshörig -

falsche Eigenschaften wie man sieht.

Ein Schwabe mit Wahnideen
Eine Uckermärkerin deren Vorbild Katharina die Große ist,
Eine Opposition, die keine ist...wo werden die Deutschland hinführen, während der Deutsche
fleissig und Gott ergeben ist.

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George Rauscher

Ich fass es nicht

Schäuble begrüßt die Krise, das weiß man ja. Er sieht jetzt seine Zeit gekommen, die Fiskalunion durchzudrücken, wie immer die am Ende aussehen mag. Schuldensünder sollen von den - noch - niedrigen Zinsen "weniger verachuldeter Länder profitieren". Aha. Deutschland hat über 2 Billionen Schulden, plus eine ungeahnte Dunkelziffer. Wir werden also weiter schuften und schuften, ohne auch nur den Hauch einer Hoffnung, jemals unsere Schuldenlast drücken zu können (ich erinnere daran, das war das vorrangige Argument für viele Steuererhöhungen, und nun werden es wohl noch einige mehr).

Das Europaparlament "von Anfang an beteiligen"? Zu spät!

Und wenn nur "von einer Maßnahme betroffene Länder" abstimmen, dürfen dann auch nur die PIGS abstimmen, wenn es z.B. Um neue Rettungsschirme oder deren Erweiterungen geht?
Wer soll den Schuldenkommissar stellen? Ist es ein Geberland, wird er im Süden beschimpft. Ist es ein Nehmerland, steht zu befürchten daß er mal ein Auge zudrückt...

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Thorben  Meier

Die Euro- Ideologie verstellt den klaren Blick auf die Alternative: Demokratie + Wohlstand ohne Euro

Derzeit sind die Optionen: Den Euro behalten inkl: mehr Europa; riesige finanzielle Transfers von Deutschland und den wenigen übrigen verbliebenen halbwegs solventen Staaten Richtung Süden; ungewählte Kommissare, die demokratisch legitimierten Einrichtungen Vorschriften machen; ein Europaparlament, das absolut nicht ernst zu nehmen ist mit mehr Macht ausstatten; die Beendigung des Prinzips, dass man nur Steuern zahlt, wenn man auch über deren Verbleib bezahlen muss und letztlich das aufs-Spiel-setzen von Frieden und Wohlstand in Europa! Oder aber man gibt den Euro endlich auf: Keine unkontrollierbaren Transfers mehr; Rückkehr zur Demokratie; kein Bedarf an ungewählten Ersatz- Diktatoren/Kommissaren; die Beibehaltung von Kooperation und Frieden in Europa und auch Wohlstand.

Wenn man sich diese beiden Optionen anschaut, wie kann es da sein, dass unsere Politiker immer noch so am Euro festhalten wollen, zerstört er doch alles? Die Antwort: Der Euro ist eine Ideologie! Eine gefährliche!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.10.2012 18:03 Uhr
Peter Thomas

Schön auf den Punkt gebracht -

die größte Gefahr liegt vielleicht in der Ideologisierung des Euro. Dazu passen die ganzen dummen Sprüche von alternativlos und unumkehrbar. Ich kann Merkels Weltbild zu DDR-Zeiten nicht beurteilen, aber offenkundig ist sie blind dafür, daß sie samt Entourage jetzt wieder einer Ideologie hinterherrent. Und leider mit ziemlich viel Macht und entsprechendem Schadpotential.
Meine große Sorge ist, das im Gefolge wachsender Idelogie-Ausbreitung auch die Totalisierungs-Phänomene immer mehr wachsen, z. B. die Ausgrenzung Andersdenkender. Ich höre schon die Parolen: "Wer gegen den Euro ist, ist ein Euro-Schädling!", ersatzweise auch Volksschädling. Mit Grausen denke ich an meine Schulzeit zurück: "Die Lehre von Marx ist allmächtig, weil sie wahr ist!"
PS: Hab heut im Spiegel-Forum gestöbert und voller Freude den gleichen Tenor wie hier vorgefunden. Also her mit der neuen Partei! Her mit der Volksabstimmung!

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Drazen Perinic
Drazen Perinic (Perinic) - 16.10.2012 16:43 Uhr

Partei gründen: Raus aus der Eurozone

Hoffentlich wird endlich ein vernünftiger Mitbürger eine Partei gründen, die sich als Ziel bezüglich Eurozone: „Südländer raus oder wir raus“ ins Programm schreibt. Da wahrscheinlich die Südländer das Schlaraffenland, das sich Eurozone nennt, und von uns über EZB, ESM und Fiskalpakt finanziert wird, nicht freiwillig verlassen wollen, müssen sie hinausgeworfen werden. Sollte das nicht funktioinieren, werden wir wohl die Eurozone, diese Geldtransfermaschine, die den deutschen Steuerzahler ausbeutet, selbst verlassen müssen.

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Rolf-Dirk Maehler

Wie nennt man so etwas? Verschlimmbessern!

Die europäische Gemeinschaftswährung ist eine Mißgeburt - und das kann man drehen und wenden so oft man will. Ein "Weiter so" und das immer nur mit dem kleinsten gemeinsamen Nenner, führt zwangsläufig zu einem totalen Scheitern.
Helfen könnte nur ein wirklicher Neuanfang. Aber dann stellt sich sofort die Frage wer das gestalten soll. Die Bankenlobby kann es eher nicht sein, weil sie ihre eigene Geschäftspolitik nicht einmal ordnen kann. Die Politik hatte es schon einmal vergeigt und es nicht abzusehen, daß es dieses Mal besser werden könnte, u.a. auch deshalb, weil es zu unterschiedliche europäische Zielvorstellungen gibt. Und auch die Wirtschaftswissenschaften haben zu divergierende Vorstellungen. Nun sind Meinungsverschiedenheiten noch kein Grund nicht zu einem sinnvollen Ergebnis zu kommen, aber wenigstens eine gemeinsame Zielformulierung müsste am Anfang stehen. Aber nur wenn allen klar ist, daß ein Neuanfang einen Preis hat, gäbe es Chancen, wenn nicht nur einer zahlen soll.

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Winfried Weihrauch

Diktatur

Das Haushaltsrecht ist das Königsrecht der Parlamente und eine der wenigen verbliebenen Rechte der europäischen Völker. Diese Souveränität in die Hände eines einzigen, ungewählten Bürokraten zu legen wäre der letzte Schritt in die Diktatur.

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Patrick Verhoeven

Was werden sich Merkel und Schäuble wohl denken wenn sie diese seite lesen ?

In all meine Naivität frage Ich mich wirklich manchmal was unsere Politiker wohl denken wenn sie diese sehr kritische Meinungsaussärungen hier und sonnstwo lesen. Ich meine das mal nicht zynisch und frage es mir wirklich.

Sogar als kritikgehärteter Politiker muss man doch manchmal hoffnungslos werden wenn man liest das die absolute Mehrzahl der Leute hier eigentlich alles zurückweist wofür man steht: Die Politik an sich, der Euro, die EU usw.

Ich frage mich manchmal ob Schäuble und Merkel wirklich denken dass sie die Meinung des deutschen Volkes am meisten vertreten nur weil sie wieder gewählt werden, was wahrscheinlich der Fall sein wird. Aber dies stimmt nicht. Sie werden nur wieder gewählt weil die Alternativen noch schlechter sind.

Aber mit ihrer Europa- und Europolitik sind die meisten Leute glaube Ich nicht einverstanden, auch wenn sie wieder gewählt werden !

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.10.2012 19:52 Uhr
Marco Motta

Volksentscheide ist das Königsrecht des Volkes und...

... weit wichtiger als die Wahlen. Das Problem ist nur, dass die sog. Elite unbequeme Volksentscheidungen als völkerrechtswidrig erklären. Was machen Sie, wenn bei einer Abstimmung über den Euro die Abstimmung als völkerrechtswidrig erklärt wird, weil die EU dagegen ist.
In der Schweiz gilt das Bonmot : Välkerrecht = EU-Recht !

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Matthias Katte
Matthias Katte (Hovac) - 16.10.2012 18:04 Uhr

Die wissen das, aber warum sollten sie darauf reagieren, es passiert ja nichts.

Die Videos über Merkel in Stuttgart, bei der Unterstützung des Nichtparteimitglieds Turner zur OB Wahl, welcher aber Mitgründer der INSM ist, zeigen doch deutlich wie reagiert wird; weglächeln. Im Fernsehen ist dann der Ton weg, die ersten Reihen besetzen Parteimitglieder und schon sieht alles super aus.

Google: Merkel-Lügenpack-Stuttgart bringt genug Treffer.

Oder der Integrations Bundesligaspieltag vor ein paar Wochen, da war Merkel in Dortmund. Ihre Ansprache vor Spielbeginn wurde übertragen, es war aber nur eine Aufzeichnung mit ein paar Leuten im Trikot hinter ihr. Live vor 80.000 hat sie es nicht gewagt, weil sie genau weiß was dann passiert. In Stuttgart hat die ex Agitationsministerin es wohl unterschätzt.

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David Winter

Sehr gute Frage. Aber nur aus unserer Perspektive ...

Die (hier natürlich nicht mitlesenden) Politiker sind das Produkt eines Systems, das sich solche Fragen nicht stellt und nicht stellen (lassen) mag.

Dieses System entstand in Zeiten, in denen es den meisten Menschen unmöglich war, sich über komplexe politische und ökonomische Sachverhalte zu informieren. Daher wählt man Repräsentanten, die (hoffentlich) vier Jahre lang den Großtanker Deutschland in die richtige Richtung steuern.

Wir erleben aber nun, dass immer mehr Bürger aus immer mehr Quellen immer bessere Informationen zu diffizilen Themen finden, bewerten und daraus Schlüsse zu ziehen vermögen. Sie erkennen, dass Frau Kapitän und ihr erster Offizier sich auf der Brücke verbarrikadiert haben und verbissen, in schlimmster Käpt’n-Ahab-Manier, dem Riesenwal „Vereinigte Staaten von Europa“ nachjagen.

Das beharrliche Ignorieren der zunehmenden Wählerwut wäre verständlich, wenn wir kurz nach 1945 hier säßen. Aber in der jetzigen Situation verhöhnt es demokratische Prinzipien.

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Andreas Gati

daher die Forderung nach Volksentscheiden

Das ist die Crux wenn man nur alle 4 Jahre mit einem Kreuz alle Felder der Politik wählen soll. Das ist fast zu wenig für eine Demokratie. Damit innerhalb einer Legislatur bei wichtigen Sachfragen das Volk entscheiden kann, sollten unbedingt Volksentscheide möglich sein.

Wie Sie richtig schreiben, würde die Europa- und insbesondere €-Politik dann sicher anders aussehen.

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Henrik Kramer

Bericht aus dem Euro-Bunker: "Procrustus soll Frankenstein als Schutzmann bekommen".

Weil die alternativlose Friedenswahrung als Procrustusbett wirkt und deshalb nicht vereint aber verteilt, soll jetzt schnellst ein VielVolkerStaatsStruktur errichtet werden um den Euroraum beisammen zu halten: Ein Konstrukt das keine Nation, keine pos. Schicksalsgemeinschaft verkorpert und das - weil Einwohner der Eurozone kein Volk sind und der Eurozone keine Nation ist - eine (begeisterte) Souverain als Verfasser und Mandatgeber entbehrt, allerdings bekleidet mit Staatsmacht. Eine zusammengebastelte Frankenstein-Eurozone-Staat als Schutzmacht fur Procrustus!
Unser Europa und EU werden so definitiv gespaltet.
Wunderwaffen wie ESM/EFSM-Hebelung+ Bankenaufsicht, desparate Parolen zum durchhalten und weitermarschieren fur Frieden und Stabillitat, Wahrungskommissariat....was ein tragische Quatsch
aus dem Eurozone-Bunker....was ein Gotspe!
Wer Europa, Volkerverstandnis, unser EU, Frieden und Wohlfahrt dienen will, soll sich dem Motto widmen: In die Beschrankung zeigt sich der Meister.

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David Winter

EIN Europa! Unter EINEM gefürchteten Kommissar! Wer macht's? Hmm ...

Heey; jetzt wird aber das ganz große Besteck ausgepackt!

Ein (über-)mächtiger EU-Währungskommissar; politisch nicht weisungsgebunden. Gewissermaßen der Schatzmeister eines ganzen Kontinents. Einer, vor dem die Finanzminister aller Mitgliedsländer das Knie beugen müssen, um ihre Haushalte genehmigt zu bekommen.

Vielleicht gar einer aus Deutschland?

Welchen hochqualifizierten Kandidaten könnte Wolfgang Schäuble hier im Kopf haben? Ich überlege und überlege, aber es will mir niemand einfallen ...

Im Ernst:

Es wird Zeit - andere Kommentatoren haben es bereits zu Recht so gesagt -, dass die neofeudalistischen Fantasien dieses Sonnenkönigs in spe im Rahmen einer unmissverständlich formulierten Volksabstimmung einem Reality Check unterzogen werden.

Denn ansonsten haben wir bald jene Verhältnisse, die in den USA vor 240 Jahren Auslöser einer demokratiebegründenden Revolution waren: Taxation without Representation.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.10.2012 17:45 Uhr
Peter Westermann

Ist doch klar:

PERRY RHODAN !

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Martin Adler
Martin Adler (bumaro) - 16.10.2012 15:29 Uhr

Prioritäten setzen

"Nur so kann das Vertrauen der internationalen Anleger in den Euro nach Einschätzung des CDU-Politikers nachhaltig gestärkt werden."
- man könnte es ja auch mal damit versuchen, das Vertrauen der Bürger in die EU nachhaltig zu stärken, aber na gut, man muss eben Prioritäten setzen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.10.2012 18:09 Uhr
Karin Gossmann-Walter

Vertrauen der Bürger in die EU setzen

das kommt bei dieser Denke nicht vor, die sollen gefälligst zahlen und Ruhe halten

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Erwin Stahlberg

DEUTSCHLAND plündern! --- heißt die Parole

Winkelzüge, Tricksereien --- andere beschei… wollen,
d a s ist das Zug-Geschirr mit dem EUROPA vorankommen soll.

Unsere „EUROPÄER“ haben es mit solcher abwegigen Politik
bereits weit gebracht.

Dies ist höchst vielversprechend für die Zukunft,
die „im Eimer“ landen muß.

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Dieter Zorn

Der alte Poullain

... Inzwischen 92 Jahre alt, hat bessere Vorschläge als unsere Politkamarillla. Er nimmt noch einmal alle Energie zusammen und präsentiert sie im Cicero. Hut ab!

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Ulla Nachtmann

Und was meint die EU Kom dazu?

Sie erregt sich, sieht sie das doch als Eingriff in ihre eigene "Macht"!
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"Brüssel reagiert zurückhaltend auf Schäuble-Vorstoß" (finanzenpunktnet)
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BRÜSSEL (dpa-AFX) - Die EU-Kommission hat zurückhaltend auf den Vorstoß von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble reagiert, den Posten des Brüsseler Währungskommissars zu stärken. "Wir haben bereits einen Super-Kommissar, der ein Super-Vizepräsident ist, er heißt Olli Rehn", sagte die Sprecherin von EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso am Dienstag in Brüssel. Der Finne Rehn ist EU-Währungskommissar und gleichzeitig einer von Barrosos Stellvertretern."...
.
Ein "Super-Kommissar, der ein Super-Vizepräsident ist", das soll also Olli Rehn sein?
OMG, da lachen die Hühner und alle, die sich die Mühe machten ihn jemals zu kugeln.
Olli Rehn dürfte dann unseren Haushalt bewerten und "korrigieren"? Und den der Franzosen und Italiener?
Oder meinte Schäuble gar sich selbst als Kandidaten ins Spiel zu bringen?
Na denn, Gute Nacht Deutschland.

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Jahrgang 1961, Wirtschaftskorrespondent in Berlin.

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