05.05.2010 · Ein Bankrott Griechenlands trifft auch die anderen Euro-Staaten - das besagt die Dominotheorie. Stimmt sie? Oder sollen mit ihr nur die Steuerzahler eingeschüchtert werden? Zwei Ökonomen debattieren.
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Der Kommentar kommt mir sehr bekannt vor.
Vergessen Sie aber nicht, dass Griechenland nicht auf uns als erstes trifft. Es kann durchaus möglich sein, dass Deutschland ein Ziegelstein ist, wenn dieser Ziegelstein aber am Ende der Reihe steht, steht er zu guter Letzt alleine da.
Sie können jetzt sagen: "macht doch nichts!" Aber als Europäer gehört sich das nicht. Die Gefahr ist nicht der echte Dominoeffekt, eher der Knallkörpereffekt. Der erste explodiert und nach und nach explodieren andere, da sie von umherfliegenden Funken angezündet wurden. Oftmals bleiben am Schluß noch funktionsfähige Knallkörper übrig, wie ein Wunder.
Das Umkippen der Dominosteine setzt voraus, daß alle Steine ungefähr gleich schwer und gleich groß sind. Das aber trifft auf die europäischen Länder nicht zu. Vergleicht man die Wirtschaftsleistung Griechenlands mit der Deutschlands dann ist es doch eher so, als fiele ein Dominostein gegen einen Ziegelstein. Der Ziegel fällt dann bestimmt nicht um, er verhindert aber, daß der Dominostein völlig umfällt, hält ihn in Schräglage. Wenn man aber aus dem Ziegelstein ständig Substanz herauskratzt und an Dominosteine verteilt, damit sie nicht umkippen, wird auch der Ziegelstein irgendwann zum Dominostein - und dann fällt alles wie ein Kartenhaus zusammen. Konsequenz: Die großen und einigermaßen leistungsfähigen Volkswirtschaften in der EU müssen unbedingt groß und leistungsfähig bleiben, notfalls sogar auf Kosten der kleinen. Und diese wiederum sollten ein Interesse daran haben, daß es so bleibt.
Wie wär's denn, wenn wir noch florierende Teile der griechischen Wirtschaft herauskaufen würden ? Das wäre dann ein faires Geschäft, die Griechen hätten Geld, um ihre Schulden zu bezahlen, und wir eine Gegenleistung. Wetten, diese Vorstellung würde die Griechen so schocken, daß Ihnen zur Rettung ihrer Finanzen viel, viel, viel einfallen würde.
ich habe mein bedauern darüber ausgedrückt, dass man dieses wichtige thema fast nur rechts-außen überlässt, und keine breite öffentliche diskussion darüber anleiert.
dann folgten noch ein paar gedanken zur finanzierung des 3. reichs und dass ich es besser fände, statt den gerade jetzt wieder laufenden zahlreichen gedenkveranstaltungen doch besser hier und heute zuzusehen, dass man nicht wieder den boden für neue rattenfänger bereitet. was ich nämlich durchaus fürchte.
schöne grüße nach deutschland
Sehr geehrter Hermes September, in einem Punkt kann ich Ihre Auffassung nicht teilen. Was Herr Blum gegen Ende seiner Ausführung anspricht, dass ein Austritt Griechenlands aus dem Euroraum die Bedienung der Staatsschulden noch erschwere, erschließt sich dem ökonomischen Laien durch eine einfache Überlegung. Griechenland hat als Mitglied der Eurozone seine Verträge auf Eurobasis abgeschlossen. Dies gilt vorallem im Bereich der Außenwirtschaft (Importe) sowie für die bereits emittierten griechischen Anleihen. Führte Griechenland nun wieder eine eigene Währung ein, käme es wohl zu einer Abwertung eminenten Ausmaßes. Was langfristig dem starken Leistungsbilanzdefizit zwar entgegenwirkte, würde zunächst die kurzfristig eurofixierten Importe verteuern und eine stark steigende Schuldenlast verursachen. Die in Euro bemessenen Schulden stiegen in ihrem Wert durch die nominale Abwertung also abermals, begleitet von der Gefahr einer kurzfristigen Verschärfung des Leistungsbilanzdefizits. Letzterer Sachverhalt wird auch als J-Kurveneffekt bezeichnet.
In beiden Fällen können Dominosteine ins rollen geraten
Aber bei den Größenverhältnissen ist es sowohl im Fall einer geordneten insolvenz als auch im Fall einer Sanierung nicht warscheinlich das die Dominosteine auf grund von Fundamentalen Daten fallen.
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Wichtig in beiden Fällen ist die Sanierung der Grichischen Wirtschaft und damit der Leistungsfähigkeit. Das sich die Griechische Wirtschaft eher im Torismus befindet heisst nicht das dort keine Werte geschaffen werden. Auch der Luxus von Erhohlung ist ein Gut das produziert wird und diese Stärke muss Griechenland gut verkaufen. Und ganz wichtig muss Griechenland den Mehrwert auch versteuern. Wenn ich die Diskussion richtig mitbekommen habe liegt das hauptproblem darin dass Wenige Familien in GR die Wertschöpfung des Gesamten Landes unter sich aufteilen und bei der Bevölkerung nichts mehr ankommt.
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Zum Dominoeffekt Ein undifferenziertes reinpumpen von Steuergeldern könnte den Dominostein des Schlendrians der Schwächeren ins rollen bringen und eine Insolvenz den Dominostein der Insolvenzen. beides nicht vollständig abwägig aber auch beides Abwendbar mit der notwendigen Disziplin.
Mehrere Sprachen in einer Nation
Das sind meist kleine Länder, wo das gerade mal so halbwegs klappt.
Stabilität eines Landes sagt aber noch nichts über dessen Rechts- und Demokratie -Qualität aus!
In CH habe ich so oft den Hass frankophiler Mädels auf die Deutschschweizer mitbekommen, sodass ich nicht davon ausgehen kann, dass dieses Mehrsprach- Modell wirklich aus dem Demokratischen heraus gewachsen sein kann, sondern CH nur obrigkeitlich verschweisst wurde. Wie macht man das? Mittels der medial durch platonische Humanisten/ Patrizier angeregten Pflege gemeinsamer Feindschaftsverhältnisse gegenüber z. B. D!
Die Idee, dass eine Sprache eine Nation ausmacht und nur eine Sprache in einem Staat
gesprochen werden kann - die kommt aus Frankreich. In der Geschichte gibt es viele
Gegenbeispiele von stabilen Staaten in denen mehrere Sprachen gesprochen wurden.
Schöne Grüsse aus der Schweiz...
Der Griff in die finstere Geschichtskiste
Die Domino-Theorie ist absolut nicht neu.Fuer eine verfehlte Politik sollte man sich neuere bzw. glaubwuerdigere Ausreden einfallen lassen.
Dazu folgender link:
http://de.wikipedia.org/wiki/Domino-Theorie
brauchen wir wirklich experten
um zu erkennen, dass es schlicht und einfach eine ideologisch begründete wahnidee war, so unterschiedliche länder in eine währungsunion zu quetschen?
ich höre von den politheinis und sonstigen experten: gerade österreich und deutschland hätten vom euro doch so profitiert... wie bitte? wo bitte? wer bitte?
wobei ich meine, dass es euch deutsche noch viel schlimmer getroffen hat als uns. noch haben wir kein hartzIV, noch kann man zu anständigen löhnen arbeiten (weshalb ja auch die "flucht" der deutschen nach ösiland stetig zunehmend ist). ist ein 1-euro-jobber dann auch ein euro-profiteur?
brauche ich einen experten, der mir erklärt, dies und das sei doch so alternativlos? PHANTASIELOS wäre wohl der bessere ausdruck dafür.
brauche ich einen experten, um zu erkennen, dass die mini-volkswirtschaft griechenland mit einer pleite kaum jemanden kratzen würde - außer die banken?
oder brauche ich sie dazu, um dem volk als immer selbstverständlicher erscheinen zu lassen, dass wir für jeden blödsinn, den die privatwirtschaft verursacht, zu haften haben?
jedenfalls brauchte ich keinen, um gegen den beitritt zu stimmen. je länger ich dem treiben zuschaue, desto mehr gratuliere ich mir dafür. auch wenns nichts hilft...
Theoretisch könnte das ganz einfach sein
Wenn die Gläubiger den Teil des Zinses, den sie als Risikozuschlag bei einem Schuldner erheben in die Reserven einstellen müssten, ohne dass dieser Betrag auf die Kernkapitalquote angerechnet würde, dann hätten wir den Ausfallschutz, den wir benötigen, ohne dass es zu einem Dominoeffekt käme.
Schwierig wird die Sache dann, wenn einerseits ein Risikozuschlag erhoben wird, die Mehreinnahmen aber nicht in die Risikorücklagen eingestellt werden, weil sie z.B. steuerlich als Gewinn angesehen werden.
Nun bin ich weder Fachmann für Bilanz-, noch für Steuerrecht und schon gar nicht für Banken. Sollten die Gläubiger die Risiken richtig eingepreist haben, dann müssten sie auch über die entsprechenden Rücklagen verfügen.
Schwierig wird es allerdings dann, wenn das Risiko fehlkalkuliert und eine entsprechende Rücklage nicht vorgenommen wird. Aber dann geht es den Banken nicht anders wie jeder Versicherung, deren Prämien zu niedrig kalkuliert wurden.
Erschreckende wissenschaftliches Niveaulosigkeit des Beitrags von Blum
Die Blumsche Anwendung der Dominotheorie strotzt nur so von Fehlern und Widersprüchen:
1. Politische und wirtschaftliche Entscheidungen wie das von der Währungsunion akzeptierte Mogeln Griechenlands beim Euro- Beitritt sind keine Dominosteine im Sinne der Dominotheorie sondern externe Ereignisse, die die Stabilität der einzelnen Dominosteine und ihre Beziehung untereinander beeinflussen. Dominos sind feste Gebilde, die entweder stehen oder fallen. In diesem Sinne sind nur die Euro- Mitgliedsstaaten Dominosteine.
2. Blum verkennt vollkommen, dass die Euro- Dominos nicht gleichartig sind auch auch nicht gleich gross sind. Der griechische Domino ist ein Papierwinzling im Vergleich zu einem deutschen Stahlriesen. Fällt ein Papierwinzling gegen einen Stahlriesen, wackelt dieser nicht einmal.
3. Blum widerspricht sich selbst, wenn er einräumt, dass ein Fallen einer Reihe von Dominosteinen dadurch vermieden wird, dass der unstabile Domino isoliert wird aber gleichzeitig fordert, dass gerade dies nicht passiert. Stattdessen fordert er, dass die anderen Dominos physische Substanz von ihrem Körper zum instabilen Domino transferieren. Die Konsequenz davon ist, dass sie an Stabilität verlieren und ihre Gefährdung zunimmt.
Kürzlich haben mehrere Ökonomen das "Domino-Problem" als ein psychologisches bezeichnet. Damit ist gemeint, dass selbst dann gegen ein weiteres europäisches Land spekuliert werden würde, wenn dessen fundamentale Makro-Daten keine Staatspleite erwarten lassen.
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Allerdings haben die Märkte in den vergangenen Monaten zwei Dinge "gelernt": 1.) Ob die Makro-Daten stimmen, ist nicht sicher. 2.) Man kann aus der Euro-Zone Geld quetschen, wenn man die richtige Drohkulisse aufbaut, was marktseitig mit brutal schlechten Ratings und absurd hohen Zins-Spreads erreicht werden kann.
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Solange noch genug dummes Geld herumschwirrt, und das ist noch eine Weile so, lohnt es sich, dieses Geld statt in substantielle Investitionen in neue, wie stark auch immer gehebelte Wetten zu stecken. Dabei kann man, wie das üblich ist, in short- und long-Positionen auf beide Szenarien zu spekulieren - zusammen mit den bereits in der Finanzkrise beschlossenen Hilfen und Erleichterungen für das Bankensystem ergibt sich doch eine Situation, in welcher jeder halbwegs gescheite, moralisch flexible Anleger fast frei von Verlustängsten am Dominospiel teilnehmen.
Was, bitte schön, ist denn eigentlich die "Dominotheorie"?
Bei dem als Bild verwendeten Zeitvertreib ist ein wesentlicher Punkt das sorgfältige Aufstellen der Steine; durch Abstandsvariationen etc kann man den späteren Ablauf deutlich beeinflussen - und wenn der Aufbau nicht paßt, bricht der Prozeß irgendwann ab.
Selbst bei einem so simplen System ist daher kein unabänderlicher Automatismus gegeben - und Marktentscheidungen sind wesentlich variabler als Dominosteine.
Weiter hat zumindest Herr Blum einige physikalische Grundlagen offenbar nicht verstanden: ein normaler Dominostein steht auch hochkant zunächst einmal stabil, wenn auch nicht so stabil wie wenn er flach läge. Daher ist auch etwas Energie nötig, um ihn umzuwerfen. Und die verfügbare Energie bleibt nach einer Anlaufstrecke konstant und steigert sich eben nicht unaufhaltsam immer weiter (sobald die ersten Steine liegen, tragen sie nichts mehr zur Bewegung bei).
Es ist also keineswegs gesagt, daß jetzt unweigerlich ein Automatismus in die ganz große Krise läuft - man kann andererseits aber tatsächlich den Eindruck gewinnen, daß einige Leute damit beschäftigt sind, an "lückigen" Stellen noch den einen oder anderen Stein dazuzustellen, damit die Welle weiterläuft.
Eine "Dominotheorie" ist erwiesen: Banksubventionen erzeugen Folge - Appetit
Die Griechenlandkrise ist eine Gläubigerbankenkrise.
Der Fall der Hypo Real Estate beweist nun eindrücklich ( und dreist ), wohin es führt, bewährte marktwirtschaftliche Instrumente aufzugeben zugunsten einer Subventionspolitik.
Die HRE ist ein überflüssiges Unternehmen, dessen Fortbestandsgrund sich in der Drohung eines angeblich folgenschweren Herunterfahrens erschöpft.
Während nun die hirntote HRE künstlich mit Steuergeldern ernährt wird, wird die Bank zugleich laufend gemolken. Von den Akteuren, die in der "Rettungsnacht" die Überrumpelung der Politik mit Schreckensszenarien und künstlichem Zeitdruck zelebrierten.
Tatsächlich ist die HRE nicht wirklich gerettet worden. Sie lebt fort als Transformator, in dem Subventionsleistungen in Gewinne Dritter umgewandelt werden.
Und diese Dritten verweigern geschickt jede Gegenleistung.
Der Nymbus durchsubventionierter Unsinkbarkeit führte die HRE direkt in die nächste Gläubigerkrise:
Die HRE ist größter dt. Bankgläubiger Griechenlands. Gefolgt von der ebenfalls durchsubventionierten Commerzbank....
Gläubigerbanken, die gestützt werden müssen, sind Selbstzweck.
PS:
Die TOP38 US-Finanzinstitute destillierten 145 Mrd USD Bonus aus dem Subventionsmarkt 2009.
Das macht Appetit.
Weniger geht es hier um einen Konflikt zwischen Staaten oder gar Staatenbewohnern und ihren charakterbildenden Eigenschaften, wie auch die griechische Korruption nur in Struktur und Masstab eine andere ist wie die deutsche oder französiche Wirtschaftskorruption. Die Frage ist doch, wie es einer Gruppe international agierender Profiteure gelingt, mit politischer Absicherung an nationale Steuertöpfe zu gelangen und so eine Rendite auf Basis eines selbstgeschaffenen Risikos zu realisieren. Die Spieler, also Banken und ihre privaten (Anteils-)Eigner, handeln dabei planmässig und verdeckt. Sie schüren in der Öffentlichkeit gezielt Aversionen zwischen Nationen, Interessengruppen, Parteien, in der Absicht, im Meinungschaos einen Zustand allgemeiner Verwirrung herbeizuführen, der durch die widerstreitenden Ansichten auch anerkannter Wirtschaftsexperten noch verstärkt wird. In der geschickt aufgebauten Drohkulisse werden der Gesellschaft unabsehbare Folgen für ihren eigenen Bestand menetekelhaft aufgezeigt. Unter Hinweis darauf setzen dann die politischen Repräsentanten, mit Begriffen wie "systemrelevant" und "alternativlos", Massnahmen, die letztendlich doch nur interessengelenkte Einkommensverschiebungen sind.
Es gibt keine europäische Gesellschaft und deshalb kann es auch keinen europäischen Staat geben! Hoffentlich!
Allein die diff. Sprachen legen diese These doch nahe.
Voraussetzung EINER EU- Gesellschaft wäre die Durchsetzung EINER Mutter- und Alltagssprache!
Denn nur über die sprachlich- Medialen Austausch kann das gemeinsame und Konsens entstehen!
Ohne das Deutsche fiele aber auch 1200 Jahre gewachsene Kulturauffassung zusammen!
Frankreich ist bekanntlich an diesem Weg der Zerstörung interessaiert und initiierte den Euro , um endlich die alten napoleonischen Ideen der Französischen Kulturnation europäischer Weite durchzusetzen. Das Vorhaben ist auf dem "besten" Wege und Frankreich bleibt in der Krise hier deshalb sehr ruhig ...
P. S. Der "Dominoeffekt" ist rein rein mechanischen "Denken" in der Sphäre der Phantasie, eine Dichtung jenseits aller Realität!
Griechenland - Herr Blum skizziert bereits die Lösung
Glückwunsch - ein anschauliches Bil mit den Dominosteinen! Und die Lösung steht schon im ersten Absatz:"Wenn die Kippwelle bereits läuft, lässt sie sich allenfalls durch Entfernen eines oder zweier Steine stoppen."
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Und weiter: "Der nächste Stein fällt, wenn offensichtlich wird, dass es ohne erheblichen Schnitt bei den Staatsschulden und Fristenprolongation nicht geht .."
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Ergo: Griechenland in Konkurs gehen lassen - und schon wird die unselige Dominotheorie ad absurdum geführt - weil die Banken viel zu verlieren haben!
Von Stefan Homburg:
"Würde die Zahlungsunfähigkeit Griechenlands auf andere Länder überspringen? Theoretisch und historisch spricht alles dagegen.
[...]
Rückblickend wird die Alimentierung Griechenlands und seiner Gläubiger als gewaltiger Fehler erscheinen: Erstens verschlechtern die verlorenen Zuschüsse die Position wackeliger Geber wie Portugal, indem sie deren Schulden erhöhen."
Was denn nun?
Ob die Pigs nun einander umstossen oder von alleine umkippen ist fast egal.
Angst habe ich, dass Griechenland den ganzen Balkan umkippt.
zu Homburg: Ur- Begründung der EU
Ihr EU- Bild: Stimmt nicht ganz!
Die EU wurde durchaus primär ökonomisch begründet:
Genug für alle zum Fressen, dann sind die Bürger friedlich!
Angeblich war ja das Volk an d. Desastern des 20. Jh. Schuld! (dabei war es das Unverständnis dafür, wie den neu aufblühenden Gesellschaften jeweils ein moderner Rechtsrahmen gestaltet werden kann, also ein intellekt. Problem überforderter Führung - weltweit!
In der EU herrscht aber nun primär ein materialist. Friedensbegriff und in der Folge auch eine Politik, die die materielle Hochversorgung vor alle Idee des Rechts und damit auch der Ethik stellt!
Daß darüber eine internat. Piraten- Wirtschaft (Sitze in London u. Wallstreet)wuchern kann, die die Früchte der Realwirtschaft abgreift, ist nicht verwunderlich.
Merkel un Co haben sich in deren Netzen schön längst verfangen.
Diese Netze bestehen hier primär aus immer neuen Ideologien - wie er Dominitheorie.
Es sind rein rationalistische Theorien ohne Bezug zu Realen und deshalb nur prinzipiell, also phiosophisch angreifbar, und nicht auf der Realebene.
Nur weil die Leute aber nicht philosophieren wollen (schwierig für den täglichen Hamsterradläufer!), kann dieser Trick gelingen.
Ohne Muse für das Denken keine Demokratie !
Das Problem mit der Dominotheorie liegt weniger darin, ob sie richtig oder falsch ist, sondern darin, dass sich damit jeglicher Handlungsspielraum in modernen Wirtschaften erübrigen würde. Gesetzt den Fall, dass dem so ist, so müsste dieser Circle vieux um so eher durchbrochen werden, als die Risiken ständig wachsen. Hinzu tritt, dass sich skrupellose Banken dieser Zwangsmechanismen bei ihren windigen, das Problem nur verschärfenden Spekulationen und "Wetten", bedienen um ihre Erträge abzusichern. Solches Handeln ähnelt dem marodierenden Bandentum des 30. jährigen Krieges in Mitteleuropa, wo ganze Landstriche verheert wurden. Wenn Blum also tatsächlich recht hat, was ja nicht ausgemacht ist, da es sich um eine von vielen möglichen Theorien handelt, so belgte dies nur, dass am Ende doch der ganze Turm der Dominosteine notwendig in sich zusammenkrachen wird, da das System notwendig so instabil wird, dass schon der kleinste Windhauch den Kollaps erzeugt. Dann aber belegte sich, dass die Politik den Bürgern eine Währungsunion aufgezwungen hat, die diese in den Abrgund reißt, aus bloßer Sucht zur Selbstdarstellung und völliger Verantwortungslosigkeit.