Zwei Jahre nach dem Beginn ist Europas Schuldenkrise noch nicht gelöst. Viele sagen, die Europäische Union könne nicht bleiben wie bisher: Entweder muss sie auf die gemeinsame Währung verzichten - oder sie muss weiter zusammenwachsen. Große Hoffnungen liegen auf dem EU-Gipfel, der am Donnerstag in Brüssel beginnt. Die Staats- und Regierungschefs der 27 Mitgliedsstaaten werden dann über das weitere Schicksal der Union beraten.
Die Chefs der vier wichtigsten EU-Institutionen haben vorgeschlagen, die Union zu vertiefen. Sie wollen eine echte Bankenunion mit gemeinsamem Krisenfonds gründen - und am Ende vielleicht die Schulden zu vergemeinschaften. Aber Bundeskanzlerin Merkel wehrt sich massiv gegen gemeinschaftliche Schulden. „Nicht, solange ich am Leben bin“, sagt sie. Auch die deutsche Verfassung beschränkt Versuche, mehr Souveränität auf die EU zu übertragen. Es tobt ein Streit, ob das deutsche Volk abstimmen muss.
Vieles ist im Umbruch, es geht um die Zukunft der Europäischen Union. Wohin führt der weitere Kurs der Euro-Länder? Wie sieht Europa in einigen Jahren aus? Diskutieren Sie mit uns! Zum Einstieg in die Debatte haben wir Stimmen von Studenten und Professoren auf dem Campus Westend in Frankfurt gesammelt.
Was meinen Sie? Sagen Sie uns, wie Sie sich die Zukunft Europas vorstellen!
Anreizstrukturen und Institutionen zählen
Helmut Fallschessel (philosophos)
- 29.06.2012, 08:39 Uhr
Beschränkung auf das Wesentliche. den gemeinsamen Binnenmarkt
Bernd Stroemer (BerndStroemer)
- 28.06.2012, 23:34 Uhr
Back to the basement: Legt endlich stabile Grundlagen, und hört
auf, das Chaos zu verschlimmern!
Bernhard Schmitz (DerKetzer)
- 28.06.2012, 22:17 Uhr
Eine Demokratie über Nationen hinweg: Politische Union mit
Vorbildcharakter für die Welt
Axel Ridder (draxel123)
- 28.06.2012, 19:33 Uhr
Die Vereinigten Staaten von Europa sind alternativlos.
Otto Meier (DerQuerulant)
- 28.06.2012, 17:51 Uhr