07.02.2013 · Bei den Beratungen über die künftigen EU-Finanzen verlangt der britische Premierminister David Cameron eine weitere Kürzung der Mittel, „sonst wird es kein Ergebnis geben“. Die Positionen liegen noch weit auseinander, sagt Bundeskanzlerin Merkel.
Von Hendrick Kafsack und Nikolas Busse, BrüsselRichtlinien für Lesermeinungen
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UK Zukunft liegt nich in Europa.
Ich habe in meinem Leben sehr viele Engländer kennengelernt , alles
ohne Ausnahme nette Leute, aber die Politik und die englische Presse ist
genau das Gegenteil , mit wenigen Ausnahmen.
Ich glaube dass in 10 Jahren Schottland in der EU bleibt ,Irland wieder
vereinigt wird
und England 51.Bundesstaat der US wird. England könnte ich mir dann
als eine Art
Disneyland vorstellen mit London als grossem Spiecasino und Charles
könnte endlich
regieren ,vielleich Gouverneur.
Cameron geht es nicht um Gerechtigkeit Johann ohne Land hat die Magna Carta unterschrieben um sie eh zu brechen Cameron schwafelt was von Volksabstimmung um sich einen guten Namen zu machen und um wiedergewählt zu werden Gerechjtigkeit ist für ihn auch nur ein leidiges Übel dem man zum Schein nachgehen muss
Die UK gehört schon gar nichts im EU. Die UK imperial Wirtschaft Model passt gar nichts zu die Export Industrial Wirtschaft Model andere Europäische Nationen Die UK ist gar kein demokratisches Land sondern eine begrenzte Monarchie und keiner weist wo die Grenze zwischen Volk und Monarchie liegt. Das zeigt die Volksabstimmung über EU Mitgliedschaft in 2017. Eine demokratische Abstimmung hätte vor der Beitritt erfolgen mussten und schon gar nicht in 2017. Bis denn muss die Briten gegen ihren Willen drin bleiben. Viel besser wäre eine sofortige Abstimmung der Europäer.
" They will play on the difference between commitments and
payments. That will allow France and Italy to claim they have defended
their positionssss and Britain to claim they won, " said an EU official."
See " EU on brink of historic budget cut after all-nihgter in Brussels"
Dem kann der deutsche Finanzminister nicht zu stimmen, wenn er noch alle
Sinne hat. Die Multiplikation und das strukturelle Defizit sind von
Großbritannien und Deutschland gefordert. Wo bleibt eigentlich EuRH?
Am Ende werden wir Steuerzahler wieder bluten müssen
Dafür garantiert schon Martin Schulz - "unser" Mann in Brüssel...
Die EU-Systemfinanzierung und seine Gipfelstürmer
Wo viel Geld eingeht bzw. gebunkert wird, da überlegen sich
Tresorknacker, welche Schneidbrenner sie einzusetzen haben. Die
Dachgesellschaft der EU kassiert und bestimmt dann seinerseits, wohin
diese Gelder als Subventionen fließen. Es geschieht genau das, was
die europäischen Wohlfahrtsstaaten in die große Verschuldung
trieb: Der Staat kassiert riesige Summen, von denen am Verteilersystem
beträchtliche Beträge kleben bleiben und subventioniert mit
dem Rest diejenigen, die aufgrund von fragwürdigen Gesetzen (von
Lobbyisten durchgesetzt) Anspruch auf Subventionen oder Alimentationen
haben. Die Politik der Subventionierung ist schädlich für
jegliche Entwicklungsanstrengungen der Subventionierten, die Transfers
sind Geldgeschenke, weil nur an Gummivereinbarungen geknüpft, die
keinerlei Pression durch die EU verursachen. Sie laufen dem Gedanken der
Marktwirtschaft total zuwider.
Jeder Gipfelteilnehmer macht dort nur die Gefahr des eigenen
Bedeutungsverlustes zur Maxime seines Handelns.
dass wir aus den britischen Inseln den Stöpsel ziehen und sie auf
das Meer hinaus treiben lassen. Und wenn wir schon gerade dabei sind:
Wie wäre es mit einer Erhöhung des Meereswasserspiegels? Sagen
wir so zwei/drei Meter und "Ohne Holland fahren wir zur WM!"
Ach ja! Italien! Vielleicht sollten wir mit denen beginnen.
Vorschläge? Am besten etwas Einfaches, das wir auf Griechenland
gleich mit anwenden können. Portugal? Was fällt mir zu
Portugal ein?
Geht's noch? Ja, Europa ist teuer und vieles läuft falsch. Aber
für Bewohner eines Kontinentes, der in den letzten Hundert Jahren
zwei gigantische Kriege erlebt hat, denken wir doch zu kurz, oder? Wir
reduzieren Europa auf Belastungen und Zahlungen, auf Regelungen und
Missbrauch. Was ist mit der umfassenden politischen Dimension? Mit dem
Frieden und dem Wohlstand, den uns Europa in den letzten Jahrzehnten
beschert hat? Der Reisefreiheit und der Vielfalt?
Wollen wir das ernstlich aufgeben? Ich nicht! Auf Cameron und Co kann
ich verzichten!
Frieden, Wohlstand, Reisefreiheit ...
hat die Schweiz auch und sie ist kein EU Mitglied.
Herr Krämer Ihrer Argumentation bleibt mir ein Rätsel...
Zumindest ich reduziere "Europa", konkret: die "EU" auf eine Diktatur ungewählter Apparatschiks.
Herr Krämer, entweder wollen Sie direkt manipulieren oder Sie haben
es nicht begriffen:
die "EU" ist NICHT Europa.
Die sog. "EU" ist ein Konstrukt, analog zur untergegangenen UdSSR.
Der einzige Unterschied zwischen beiden ist, dass bereits mit der
"Gründung" der UdSSR das Massenmorden anfing; aber:
"wir sind auf einem guten Weg".
Schauen wir einfach, wie die Apparatschiks jetzt im drohenden
Zusammenbruch ihres Regimes reagieren, wo bereits Millionen von Menschen
in den Südländern auf die Straßen gehen und auch hier
die ersten Hungeraufstände kommen werden.
Die Verelendung ganzer Völker der "EU" wird mit
Sicherheit Klarheit schaffen über die Motivation und den Humanismus
der "EU" -ich ahne böses-.
Mit so einer Sichtweise, Herr Krämer, ...
... dürften Sie hier allerdings recht allein auf weiter Flur stehen.
Eine wie auch immer konstruierte EU hat ein massives Problem mit der
öffentlichen Meinung, weil die Mehrheit der Leute inzwischen der
Überzeugung ist, dass Frieden, Wohlstand, Reisefreiheit quasi
Selbstläufer sind und nichts mit ihr zu tun haben.
Vielleicht geht es wirklich nur "auf die harte Tour",
vielleicht müssen wir erst die EU wieder auflösen und sehen,
was dann passiert. Mir reicht zwar schon die Aussicht, dass sich nach
einem britischen EU-Austritt ganz schnell die britischen und
französischen Fischer in der Biscaya die Köppe einschlagen,
weil die Briten dann an keinerlei Fangquoten mehr gebunden sind, aber meinetwegen...
Cameron hat recht.
Wenn Hollande besonders viel Geld für französische Bauern und
seine Club Med-Freunde organisieren will, steht es ihm frei, Mittel des
französischen Staates dafür zu spenden.
Der deutsche Steuerzahler jedenfalls hat für diese
Gießkannen-Orgien auf seine Kosten keinerlei Verständnis. Wir
sind nicht Mutter Theresa.
Wer die FAZ liest, weiß wo der Gewinn geblieben ist
Lieber Roland,
Der von den Deutschen hart erarbeitete Gewinn, und das bei
Lohnzurückhaltung, ist in die maroden Banken und die über ihre
Verhältnisse lebenden Südstaaten geflossen, nicht zu vergesen
nach Brüssel.
Für uns ist kein Geld da. Nicht für
Steuerermäßigungen, nicht für die Rentner, nichts
für die Hartz 4 ler, noch nicht einmal für die Verbesserung
der Infrastruktur.
Warten wir ab, was uns nach der Wahl droht, es wird schrecklich werden.
natürlich ist es "nicht zielführend" (gemeint ist
der dämliche Spruch unserer Mutti. der ein Ergebnis einfach nicht
akzeptiert), wenn da EINER die Frechheit zur abweichenden Meinung hat.
lso muss man "aufeinander zugehen" (gemeint ist das
Eliminieren divergenter Ansichten) und ein bischen "Geld in die
Hand nehmen" (nämlich: wir haben´s ja, lasst es uns- wie
üblich - weiter verbrennen).
Und so werden - falls einer der Letzten in der EU-Muschpoke sich nicht
durchsetzen kann - die EU-Kraten wie die Made im Speck weiter ihrem
Neo-feudalistischen Gehabe frönen (und - leistungslos - richtig "absahnen").
Auch wenn es nicht dem Mainstream entspricht: ich bin dem britischen
Premier dankbar, dass er (ungeachtet seines persönlichen Zieles)
den Finger in die permanent schwärende Wunde der EU-Muschpoke legt.
(aber, wie gesagt: diese, meine Dankbarkeit, ist eben "nicht
zielführend" in Anbetracht der vielen Claqueure, die Mutti
auch nach der 100.000 Täuschung weiter zujubeln).
... traurige Themenwahl: Brüderle und Schavan, Familiengedöns
... bei uns, während es in Brüssel um eine Billion Euro geht. Aber dafür haben wir ja ARD und ZDF, die Sender mit Qualität und Kompetenz und Thomas Gottschalk, dass die wichtigen Themen in das Bewußtsein gerückt werden. Ich beneide die Briten; Frau Merkel beneide ich nicht.
O-Ton Merkel in der Tagesschau
"Wir werden alles notwendige tun, um eine Einigung zu erreichen"
Jawohl, Deutschland trete vor die letzten läppischen 70 Mrd zu
übernehmen.
Rest erfahren wir morgen.
Schauen wir uns mal die britischen Leistungen an. Binnenwirtschaft?
Trotz massiver Geldausweitung seit 2010 ist die reale
Wettbewerbsfähigkeit von GB sogar gesunken.
Reale Inflation von 8%! Jetzt steht die nächste Runde im
Währungskrieg an. Japan hat begonnen.
GB droht eine Rezession in der Rezession.
Und die City ?
Sie läuft Amok.
GB muss Geld drucken und dann braucht man einen Sündenbock.
Selbst wenn Europa stabilisiert, droht den Engländern nackter
Hunger wenn sie die EU verlassen.
Sagt jeder Brite in Richtung EU, was soll der arme Cameron da machen? Die Briten haben nur diesen Satz im Ohr, seit Margaret Th. die Masse der geldwerten Vorteile heraus zwang. Nur deshalb hat sie, geadelt, bereits zu Lebzeiten ein Denkmal im brit. House of Lords erhalten.
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.02.2013 10:04 UhrIch glaube ...
... dass sagen nur einige Briten, deren Muttersprache nicht Englisch ist ... ;-)
Europäischen Kommission fordert 1050 Mrd. € .. ja klar..
Schon witzig, was diese Männicken wie Herman Van Rompuy fordern. Herman Van Rompuy wurde durch kein Volk Europas gewählt, diese wichtige Position des Ratspräsidenten zu belegen, dennoch sitzt er da und verdient MEHR als ein Barrack Obama. Ich schüttel über diesen Irrsin nur noch den Kopf..
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.02.2013 09:47 UhrWas hat Van Rompuy ...
... mit der Europäischen Kommission zu tun?
Die im Dunkeln sieht man nicht
Der Haushalt kann nicht ohne die Zustimmung des Parlaments verabschiedet
werden. Guy Verhofstadt (BE) von der Liberalen Fraktion schlägt
für 2015 eine Verfallsklausel zur neuen Überprüfung vor.
Bis Dahin hat Deutschland einen Bundeshaushalt nach Brüssel zu
schicken, da nie und nimmer die Zeit reicht, um politisch, ethologisch
und ethnologisch Wettbewerbsfähigkeit zu realisieren.
2014 sollen auch die Bundesbürger wählen. Worüber sollen
die Bürger eigentlich abstimmen, wenn die "Bild" nicht
aufklärt und für Transparenz sorgt? Herr Allensbach fragt auch
nicht nach. Jede Wette, dass noch nicht einmal die FAZ- Leser im Detail
wissen, das dort heute und morgen passé
Stoppt die Eurofanatiker, stoppt wenn dazu nötig die gesamte EU.
Ja, es geht vordergründig nur um das Budget. Aber für was, was ist durch die EU erreicht wurden? Freihandelszonen und Reisefreiheit wurden erreicht, dazu Arbeitsrecht für alle in der gesamten EU, was nicht nur ein Segen ist. Das war schon fast alles was diese EU zustande brachte, wenn es nicht schon in der EWG entstand. Dem gegenüber stehen eine völlig ausufernde unnötige Bürokratie, ein völlig unsinniges Parlament, unzähligen EU-Kommissionen, die alle nach mehr Entscheidungsbefugnissen verlangen und der Euro-/Finanzwahnsinn. Dabei wäre schon die Abschaffung des EU Parlamentes ein Segen, diesen M. Schulz nicht mehr hören und sehen zu müssen. Also erst der Euro und das EU Parlament weg, dann kann es wieder Geld für den Haushalt geben. So oder ähnlich dächte jeder Normalbürger, aber diesen vertritt unsere Regierung nicht. Spitzenpolitiker müssen sich scheinbar über die Bedürfnisse und Wünsche seiner Bürger hinwegsetzen.
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.02.2013 10:39 Uhr"Ohne der EU wären wir allerdings vielleicht schon tot". Mit EU sind wir in der Sklaverei angelangt.
Selbst das wäre zwar unerträglich, aber immerhin endlich.
Aber so ist es ja nicht: unsere Volkszertreter haben selbst unsere
Kinder und Kindeskinder und folgende Generationen in die Sklaverei mit
Ewigkeitsklausel des ESM verkauft.
Und dass es keinen Krieg seit Gründung der EUdSSR gab stimmt so nicht:
Krieg hat den Zweck, die Recourcen des unterworfenen Volkes zu erobern,
die Menschen in die Sklaverei zu treiben und die Herrschaft
gegenüber dem Verlierer auszuüben.
Und: Trara, Trara. Exakt dieses ist Sinn und Zweck der EUdSSR
gegenüber Deutschland und seinen Bürgern.
Alles Unsinn ?
Es mag sein, dass der EU-Verwaltung zZt. nicht das denkbar
geringstmoegliche Budget ausreicht.
Ohne der EU waeren Sie allerdings vielleicht schon tot - denn
Deutschland haette seit dem Gruendungsdatum der EU bereits zwei Kriege
hinter sich, zumindest nach der Statistik der letzten 100 Jahre vor der
EU. Zwei Kriege - auf deutschem Boden, nicht am Hindukusch oder in
sonstwo abstrakter Entfernung.
Aber hier und heute ist es natuerlich leichter, Freiheiten zu
kritisieren, die man selbst fuer entbehrlich haelt, anstatt zu
versuchen, sie zu nutzen und mit seinem Persoenlichkeitsformat
auszufuellen. Dieser Weg kostet Muehe, doch er bereichert - und man
erklaert einen Fremden, mit dessen anderer Kultur und anderen
Prioritaeten man sich beschaeftigt, nicht mehr per se zum Feind - das
war auch die Ueberlegung der Gruendervaeter. Die von Ihnen erwaehnten
Errungenschaften waren nichts weiter als der Anreiz fuer dieses
eigentliche Ziel - das haben bisher nur die Englaender nicht verstanden.
So sieht der Aufbau eines gemeinsamen Währungsraumes in der Realität aus
Die Voraussetzung für einen gemeinsamen Währungsraum ist ein
vergleichbares Pro-Kopf-Einkommen. Daran kann in der heutigen vernetzten
Welt, in der beliebige Räume in wenigen Stunden überwunden
werden können kaum ein Zweifel bestehen.
Somit bleibt bei real gegebenen unterschiedlichen Pro-Kopf-Einkommen der
einzelnen Mitgliedsländer den wohlhabenderen Nationen gar nichts
anderes übrig, als dafür zu sorgen, dass möglichst
überall ein identischer Lebensstandard herrscht. Entweder man
wartet bis die Länder mit ihrer Nationalwährung von sich aus
ein entsprechendes Niveau erreichen, oder man hievt sie in die
Währung und zahlt. Die zweite Variante ist die teuerste, da sich
Erpressungspotential aufbaut.
Das geht nur über hohe Subventionen, die weniger produktiven
Staaten werden gehoben, die zu Beginn wohlhabenderen müssen sich
arg einschränken.
Der Grund, dass das in Deutschland nicht so sehr auffällt, ist ein
seit 2000 um ~80% gestiegener Produktionsausstoß. Wo ist der
Gewinn geblieben?
Wer durch Nichtstun hat höheren Zaster, der verdienet nicht einen einzigen Piaster!
Viell. hat der brit. Premier an die Form der deftigen Gehaltserhöhung - durch Nichtstun! - gedacht, die sich die EU-Spitzen-Dilettanten verschafft haben. Das ständige EU-Gerede vom Sparen hat Cameron zudem auf die glorreiche Idee gebracht, dass die EU-Schummelunion vom wilden Sparen auch profitieren soll. Und damit die dummen Kommissare endlich mehr am eigenen Leib erfahren, was Realität ist. Denn das Leben im Brüsseler Wolkenkuckucksheim mit den vielen Schnecken hat sie für das griech. Elend blind gemacht. Im Gegensatz zu der gelübdebrechenden Kanzlerin - so lange ich lebe - u. ihrem unfähigen Schuldenkrisenversager Schäuble ist Cameron vor dem draghischen Finanzdiktator nicht in die Knie gegangen. So bleibt wenigstens ein Kämpfer für ein funktionierendes Europa übrig, nicht ein Europa geldgierender Sorglosländer u. eines überbordenden Brüsseler Molochs, bei dessen Dummheits-Rekorden sich einzelne Spitzen-Dilett. gegenseitig übertreffen. Cameron lehrt, wie man mit Unfähigkeit umgeht!
Nikolas Busse Jahrgang 1969, politischer Korrespondent für die Nato und die EU mit Sitz in Brüssel.
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