07.09.2012 · Bei Reinhold Beckmann diskutieren Deutschlands populärste Wirtschaftserklärer über die Ursache der Schuldenkrise. Und merken gar nicht, wie einig sie sich sind. Wo also liegt denn das Problem?
Von Patrick BernauRichtlinien für Lesermeinungen
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Die Europakrise hat nichts mit "zuviel" Geld zu tun
Wir haben keine Staatsschuldenkrise und auch keine Haushalts-Defizitkrise, sondern eine Handelsdefizitkrise. Begründung: z.B. Japan und USA wie auch die BRD haben riesige Staatsschulden und können sich dennoch (bis jetzt) mit Niedrigstzinsen finanzieren. UK und NL haben seit Jahren kräftige Haushaltsdefizite (2012 z.B. 6,7% bzw. 4,4%) und haben keine Finanzierungsprobleme. Worauf die Märkte aber mit hohen Zinsforderungen reagieren sind jedoch große Außenhandelsdefizite bzw. negative Leistungsbilanzen mit steigender Tendenz, sofern diese Länder keine eigene Währung mehr haben wie im Falle der Euroländer. Denn dann ist durch Abwertung die Wettbewerbsfähigkeit nicht mehr wiederherzustellen. Vorhandene Auslandsschulden können aber nur durch Handelsüberschüsse abgetragen werden. Deutschland ist aber stolz darauf, ständig Leistungsbilanzüberschüsse zu haben. Wenn wir damit nicht aufhören, haben unsere Euro-Partner niemals eine Chance diese Schulden je zurückzuzahlen. Dies Geld ist dann weg!
„Die Banken zwingen die Politik, mit Tempo 240 durch die Innenstadt zu fahren.“
Es wäre nicht verkehrt, wenn "Die Banken" mal auf die
Realität runtergebrochen würde.
Welche Banken sind eigentlich gemeint?
In Deutschland gibt es nur eine ernsthaft große Bank: Die Deutsche Bank.
Dann gibt es (schon eine Spielklasse tiefer) die Commerz.
Das war es dann so gut wie.
"Die Banken" in Deutschland sind die Landesbanken, die
Sparkassen, die KfW, die IKB. Allesamt Staatsbanken.
Hab’ mir die Sendung im I-Net mal quer angeschaut
Die westlichen Demokratien pumpen immer mehr Geld auf Schuldschein
für sozialistisch-ethatistische Spinnereien in immer
größerer Menge in die Welt und diese kann diese Summen
schlicht nicht mehr kompensieren -> beständige Blasenbildung
-> beständig drohender Kollaps -> noch mehr Geld auf Pump
Grotesk nun, wie das deutsche Staatsfernsehen dieses weitere Scheitern
eines sozialistischen Unfugs damit zu kaschieren sucht, ein Feindbild
von Bänkstern und Verschwörungstheorien von dunklen
Mächten "aus dem angloamerikanischen Raum" zu
fabrizieren. Der FDP-Mann Schäffler, der den Finger in die
tatsächliche Wunde legte, bekam dann quasi ja auch Redeverbot.
Dirk Müller; nebenbei; ist offensichtlich kein "Experte";
sondern ein eitler, dumm-populistischer Schwadroneur.
"Schön", dass nun der deutsche Fernsehmichel
"weiß", dass das €uro-Desaster eine
Verschwörung von Goldman Sachs ist. Geht’s eigentlich noch
dämlicher?
Herr ROLAND MAGIERA, wir wollen doch mal Akteur und Helfer auseinanderhalten
GS ist zweifellos gewissenlos. Und zwar ein gewissenloser Helfer unserer
sozialistischen Kleptokratie.
Es sind die sozialistischen Regierungen, die mit Wohlstand auf Pump die
Wählerstimmen kaufen. GS hilft denen dabei. Wenn es GS nicht
täte, glauben Sie die sozialistischen Regierungen würden sich
keinen anderen Gehilfen holen?
GoldmanSachs + Griechenland
Die Einnahmen von Goldman Sachs aus den faktisch Betrug
begünstigenden Dienstleistungen zugunsten der griechischen
Regierungen, überwiegend zu Zeiten des überschätzten
Simitis, dürften umgerechnet bis zu einer halben Milliarde Euros
haben. Griechenland mitsamt seinen GS Beratern, die namentlich bekannt
sind, hat in den fraglichen Jahren bewußt gegen den Geist der
europäischen Vereinbarungen verstoßen. Nicht alles, was nicht
ausdrücklich untersagt ist, kann erlaubt sein, wenn damit
Vertragszweck und -sinn unterlaufen wird.
"Verschwörung von Goldman Sachs"
Natürlich ist das keine Verschwörung um den € zu
zerstören, fast alles was GS treibt ist wenn auch grenzwertig aber legal.
Selbst als die Griechen per Geheimkredit bei GS ihren Schuldenberg um 3
Milliarden € "verkleinert" haben war das legal.
Das Problem ist vielmehr, GS kennt keine moralischen Grenzen und treibt
sehenden Auges ganze Staaten in den Ruin, wenn sie Gewinne mitnehmen können.
Und das wiederum färbt auf die gesamte Branche ab, mittlerweile
gibt es Mittbewerber die ihre Angestellten dazu anhalten, wie die
Goldman Sachs Leute zu agieren. Alle dachten dass sie mithalten
müssen und kauften quasi unkontrolliert Schrottpapiere, teils von
GS (Beispiel: ABAKUS).
Bei GS sind in den letzten Jahren mehrere führende Köpfe
ausgestiegen, weil sie ihren Job nicht länger ertragen konnten.
Und wie jeder weiß wäre Griechenland ohne die
Bilanzfälschungen, wobei die auch von GS beraten wurden, nicht in
den Euro gekommen. Zum Nutzen weniger, zum Schaden der ganzen Eurozone
und Weltwirtschaft.
Erst kürzlich wurde in der FAZ als Ursache für die Schuldenkrise ausgemacht: Etliche EU-Staaten haben seit Jahrzehnten mehr Geld ausgegeben als sie einnahmen. Sie haben auf Pump Wohltaten verteilt und Waren gekauft, die sie sich im Prinz nicht hätten leisten können. Wir bzw. unsere Banken haben ihnen das Geld geliehen - obwohl man wissen konnte, dass sie es nicht zurückzahlen können - weil sie die Waren BEI UNS kauften, d.h. damit einen Beitrag zu unserem Wohlstand geleistet haben. Die Politik hat das sehenden Auges gefördert, indem sie z.B. EU-Staatsanleihen per Dekret zu Witwen- und Waisenpapieren erklärt hat und bestimmte Institutionen (Versicherungen, Pensionskassen etc.) zwingt darin zu investieren. Einen Staat, der nicht überschuldet ist, können die Märkte nicht vor sich her treiben! Komisch, nun nach Beckmann soll alles ganz anders sein? Klingt wie Haltet den Dieb!
„Woher kommt denn das Geld, mit dem alle spekulieren?“- Antwort:
„Das moderne Bankensystem macht Geld aus Nichts. Die Methode ist
der vielleicht erstaunlichste Taschenspielertrick, den sich je ein
Mensch ausgedacht hat. Das Bankwesen wurde im Frevel gezeugt und in der
Sünde geboren. Die Bankiers sind die Eigentümer der Erde.
Nimmt man sie ihnen weg, lässt ihnen jedoch die Möglichkeit,
Kredit zu erzeugen, so werden sie mit einem Federstrich genug Geld
erzeugen, um die Welt wieder zurückzukaufen ... Wenn wir Sklaven
der Banken bleiben und die Kosten unserer Versklavung selbst tragen
wollen, müssen wir ihnen nur erlauben, weiterhin Einlagen zu
schaffen.“
Zitat wird zugeschrieben: Lord Josiah Charles Stamp, 1927 oder 1937
Und ausgerechnet der Berufspolitiker kam am seriösesten herüber. Die Antwort, welche Nachteile sich ergeben, wenn Aktien in Bruchteilen von Sekunden hin- und hergeschoben werden, blieb Dirk Müller schuldig. Es gibt weder Vorteile für die Beteiligten, noch Nachteile. Und für Unbeteiligte gibt's zumindest den Vorteil, dass man so gut wie immer Aktien kaufen und verkaufen kann. Die Hochfrequenzhändler sind nützliche Idioten. Warum also verbieten wollen. Und was die Finanztransaktionssteuer angeht: Da will man wieder mal Kasse machen. Mit Steuern kann und soll man aber nicht steuern. Steuer dienen vorrangig dazu, den Staat zu finanzieren und deshalb sollte die Besteuerung effektiv und einfach sein. Sämtliche hehren Ziele, wie Alkoholkonsum eindämmen, Rauchen bekämpfen und Hochfrequenzhandel stoppen, sind doch nur vorgeschoben.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 08.09.2012 10:46 UhrDieser Politiker ist auch einer der wenigen seriösen im Bundestag!
FDP-Mann Schäffler stellte sich bei den Eurorettungen als einer der
ersten gegen seine Fraktion. Er bekam dafür mächtig Schelte,
aber blieb bei seiner Meinung, dass die Ausgaben für die
Eurorettungen(Griechenland) herausgeworfenes Geld ist und dies dem
Bundestag nicht zusteht.
Wird auch höchste Zeit, endlich einmal Kritiker am Euro bzw. den
ganzen Eurorettungen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zu
präsentieren, nun wo es eigentlich schon zu spät ist. Dies
schien mir fast abgekartet gewesen zu sein. A. Merkel kann man alles
zutrauen, die Masse die ganze Zeit dumm zu lassen. Wenn man in den
letzten Jahren Nachrichten sah, dann gab es immer nur eine Alternative,
die Eurorettung, Kritik wurde nie präsentiert. Ekelhaft.
Bleibt die Hoffnung, dass sich das Thema etwas hochschaukelt, damit
einmal was in Deutschland passiert.
Sich die Parteienlandschaft komplett ändert und der Euro weg kommt.
Das Interessante nicht wahrgenommen:
1) die unisono eher negative Prognose auf die nächsten 5-10 Jahre -
mit der mehrheitlichen Erwartung baldiger deflationärer Tendenzen,
die übergehen würden in eine relativ hohe Inflation
2) Der eigentliche Krisengrund: die rasante systemsprengende Entkopplung
von Finanzwirtschaft und Realwirtschaft in den letzten 25 Jahren, wenn
auch die Diskussion eher von den abgeleiteten Krisen-Abfallprodukten
bestimmt war.
1) Wir haben keine EURO-Krise. Man kann es mit einfachen Worten erklären.
Wir haben eine reine Banken-Krise.
Alle Banken (USA und Eu-Banken) haben "Meier" bzw.
"Schummelmax" (bei Wikipedia nachschauen) gespielt. Bei diesem
Spiel gibt es, wie bei allen Wetten und Glücksspielen, Gewinner und Verlierer.
Die US-Banken spielen v.a. mit fremden Geld gegen den EURO.
Und nun kommt der Clou, der EU-Banken spekulieren mit staatlichen
Geldern GEGEN den EURO!
2) Das ganze Spiel hat Dimensionen angenommen, die tumorartig sind. Bsp: GOLD.
Es gibt nur eine begrenzte Menge Gold weltweit, die angeblich so
groß ist, wie ein Würfel, der unter den Eifelturm passt.
Spekuliert wird aber in Dimensionen eines Würfels, der höher
wäre als der Eifelturm.
Das wäre so, als wenn sich 1000 Menschen auf dem ALDI-Parkplatz
treffen und Wetten über den Preis des einzigen Stückes Brot
(1kg) abschließen würden. Und nur einer von 1000 bekommt das
Brot. Das Spiel wird z.Z. gespielt.
Es gibt 2 Möglichkeiten
Entweder man vertraut weiter der von Politikern verbreiteten Propaganda
(No Bail-out, "Nur Bürgschaften, kein Geld", "Das
Geld wird zurückgezahlt", usw. usf.)
Oder man informiert sich und zählt zwei und zwei zusammen. Banken-
und Spekulantenbashing mag angbracht erscheinen, aber es springt
letztlich viel zu kurz.
Wenn man sich in diesem Forum aufhält, ist der erste Schritt in die
richtige Richtung getan, aber dieses ist noch nicht hinreichend.
Der Vergleich mit Geld als Droge ist schon nicht unstimmig, aber, wo
fließt das Geld denn hin? Politiker möchten, dass das billige
Geld zur Produktion von Waren und Dienstleistungen umgesetzt wird, die
Arbeitsplätze schaffen, die die Wähler zufrieden machen. Das
hat jahrelang ganz nett funktioniert, aber da nicht das ganze Geld
ausgegeben wurde, sondern immer auch gespart wurde, hat sich die Menge
des Spargeldes verselbständigt. Wir haben ALLE über unsere
Verhältnisse gelebt. Wir wollten alle, dass andere Leute für
die Abzahlung des Kredites arbeiten, den wir ihnen gegeben haben.
Funktioniert nur blöderweise nicht mehr.
Die ganz große Katastrophe kommt in dem Augenblick, in dem die Rent
Ja, Herr Rabe
das kann man gar nicht oft genug wiederholen: Unternehmer sind Ausbeuter.
Deshalb ist die Krise ganz einfach zu lösen: Unternehmer enteignen.
Seltsamerweise geht es in den Ländern mit Unternehmertum allen gut.
Und in denen ohne geht es (von einer kleinen Bonzenschicht abgesehen)
allen schlecht.
Millionen DDR-Bürger sind in den Westen ausgewandert.
In die andere Richtung war die Wanderungsbewegung ziemlich schwach.
Ob´s Gründe gibt?
Falsch Herr Zunker
Wohlstand entsteht nicht durch Sparsamkeit, sondern durch besonders
geschickte Aneignung der Arbeitsleistung anderer.
Ein Karl Albrecht kann keine Tausenden an Aldi-Kassen selber bedienen,
er kann nur dafür sorgen, daß von der Wertschöpfung von
Aldi-Kasiererinnen so viel in seine eigenen Taschen fließen,
daß die Damen als Rentner mal von staatlicher Hilfe abhängig
werden, er selber aber dann Multi-Milliadär ist.
Falsch.
Wir haben nicht alle über unsere Verhältnisse gelebt. Jeder, der schuldenfrei durchs Leben kommt, lebt ganz gewiss nicht über die eigenen Verhältnisse. Hasso Plattner nicht, Karl Albrecht nicht und ich auch nicht. Schulden sind nicht das Problem, aber eine Überschuldung. Der Staat ist überschuldet, weil er ständig neue Konsumausgaben generiert. Der Staat lebt über seine Verhältnisse. In Berlin werden sogar vier Beamte eingestellt, die die Umsetzung des Glühlampenverbotes kontrollieren sollen. Auch die ganzen Sozialleistung von Hartz VI bis zu den Beamtenpensionen sind viel zu üppig. Der Staat übernimmt sich, wenn er den alten Leuten verspricht, dass diese ihren Lebensstandard halten können. Dafür ist ein Staat nicht da und er setzt falsche Anreize. Karl Albrecht nennt Milliarden sein Eigentüm und er lebt sogar weit unter seinen Verhältnissen und deshalb ist er wohlhaben. Wohlstand entsteht nicht durch Konsum, sondern durch Sparsamkeit und stetige Arbeit.
Prof Hankel formuliert Grundlegendes
""Ein Land mit eigener Währung hilft sich immer selbst;
es ist weder auf fremde Unterstützung angewiesen, noch muss es
fürchten, seine Staatlichkeit zu verlieren und zum finanziellen
Protektorat seiner Helfer abzusinken, seien es nun EU oder IWF. Ein Land
mit eigener Währung kann immer den Staatsbankkrott vermeiden und
durch die externe Währungsabwertung ersetzen (was innerhalb der
Euro-Zone unmöglich ist). Diese stellt dann die verlorene
Wettbewerbsfähigkeit der Volkswirtschaft und die
Kreditfähigkeit des Staates wieder her. Das Land bleibt damit
unabhängiger und gleichberechtigter Partner der Weltwirtschaftsfamilie.""
Bei Beckmann wurde die Basis nicht diskutiert und deshalb, wie in allen
talkshows des Staatsfernsehens, nur rumgeeiert.
Ein Gruppe von Hauptakteuren wurde doch wohl vergessen: Politiker mit ihren Partikular- und Parteinteressen. Auf Grund des systemimmannten kurzfristigen Denkens dieser Personen besteht kein Interesse an langfristigen Lösungen.
Bitte nicht ablenken!! Nicht die Banke - das Kapital
Ist das Programm oder Blödheit? Es sind doch bitte nicht die Banke die hier agieren sondern das Kapital! Und zwar sicherlich nicht das Kleinkapital sondern das Großkapital. Das ist zu einem gewissen Prozentsatz - je nach Region (in Rußland zu 95%) - mehr oder weniger bereits in Händen von Kriminellen! Und der Rest ist in aller Regel zumindest ohne jegliche Moral oder Humanitas. Woher sonst kommen 10 Mio prekäre Einkommenssituationen in der BRD!? Und genau diese Fehlallokation des Vermögens (=MAcht!!) ist die eigentliche Ursache für die Probleme. Es glaubt doch kein Weisenkind, daß es etwa von der ineffektiven Staatsverwaltung in GR und anderen Ländern her käme! Das ist doch auch nur die Auswirkung des Zuvor beschriebenen!! Till
Natürlich von den Schuldnern. Beim Versagen dieser
selbstverständlich über die abgeschlossenen
Kreditausfallversicherungen, die die Risiken übernehmen. Und diese
werden dann sicherlich die nächsten sein, die unter einen
Rettungsschirm schlüpfen.
MfG
Sinnlose Geldpolitik. Weg mit den Spielschulden.
Was ändern die Anleiheaufkäufe der EZB denn tatsächlich?
Nun, sie verschieben die Probleme in die Zukunft. Wenn die Anleihen aber
nur durch noch größere Anleihen abgelöst werden, dann
werden dadurch keine Probleme gelöst, sondern die Probleme werden
immer größer. Theoretisch kann man so die Lösung der
Probleme auf den St. Nimmerleinstag verschieben.
Wäre das Problem denn durch Zahlung der realen Schulden
überhaupt zu lösen? Kaum, denn die sind eigentlich nicht das
wirkliche Problem. Das wirkliche Problem ist doch das Geld, welches
durch Spekulationen ohne jeden realwirtschaftlichen Bezug, quasi aus
Luft, entsteht. Dieses fiktive Geld wird dann, wenn es der
Realwirtschaft entzogen und realisiert wird, zum echten Problem.
Daher werden die Probleme anhalten und größer werden, egal
welche Rettungsmaßnahmen getroffen werden, solange die Zockerei
nicht beendet wird. Und danach sieht es ja nun wirklich nicht aus. Sind
diese Spielschulden tatsächlich Ehrenschulden?
Sind diese Spielschulden Ehrenschulden?
Aber ja! Sie müssen unter allen Umständen von den weit überwiegend den Staat bildenden kleinen Leuten eingelöst werden. Wo bliebe sonst der ganze Spaß an der Sache?
Wie schöpfte der ehemalige Reichsbankpräsident, Schacht, Geld? Die EU verfolgt seit jeher das Ziel staatlicher Lenkung der Privatwirtschaft und setzt dazu seit Gründung der EZB dieselbe als Instrument ein. Die hehren Klimaschutzziele der EU mitsamt dem Emissionshandel sind nichts weiter als ein gewaltiges Geldschöpfungsprogramm. Wenn es Geld Subventionen abzugreifen gilt setzt man schon mal warme Luft, Sonnenschein, teures Gold und teuren Strom. Man sollte sich aber nicht gleichzeitig wegen der Inflation Sorge machen. Nur sollte man dies nicht Kapitalismus nennen, wie Herr Rabe das macht. Ökonomisch und demokratisch gesehen macht staatlich gelenkte Wirtschaft, ob privat oder nicht privat, keinen großen Unterschied.
Woher kommt das Geld mit dem alle spekulieren?
Zum Teil bestimmt aus Krediten, die die Banken um jeden Preis verkaufen.
Meiner Meinung nach muesste in jeder Bank ein unabhängiger 'Peter
Zwegert' Schuldenberater sitzen, der mit den einzelnen Kreditnehmern
erst mal abklärt, ob die Leute den Kredit auch langfristig stemmen
können. Viele leben heute doch über ihre Verhältnisse
oder vergessen, dass unvorhergesehene Kosten auftreten können,
zusätzlich zum Jobverlust. Verzicht üben kann ja auch kaum
noch Jemand, genauso wenig wie auf Weihnachten zu warten bis es
Geschenke gibt. Jeder materielle Wunsch muss sofort erfüllt werden,
auch wenn man sich nur kurzzeitig daran erfreut.
Zum Teil kommt das Geld aber wohl auch von den Versicherungen, dem
Geschäft mit der Angst, wieviele von uns haben monatlich
beachtliche Beträge nur allein an Versicherungen, die im
Zweifelsfall nicht für die Schäden aufkommen oder den
Versicherten hoch stufen.
Das geht alles am Thema und eigentlich Sinn und Zweck der Branchen
vorbei.
Und ...
... so ist es auch beabsichtigt. Merkt nur kaum jemand.
Woher?
Liebe Namenvetterin, Geld herstellen, das können auch Sie selbst. Ihre beste Freundin leiht Ihnen beispielsweise Tausend Euro und Sie stellen ihr darüber einen Schuldschein aus. Gleichzeitig leihen Sie Ihrer Freundin denselben Betrag, natürlich auch gegen Schuldschein. Sie und Ihre Freund sind miteinander quitt, aber jede von Ihnen besitzt jetzt einen Schuldschein über Tausend Euro und kann damit hausieren gehen. Mit viel Glück finden Sie Beide jemanden, der Ihnen für die Schuldscheine etwas gibt. Wenn Sie dann noch bereit sind, sich mit Waren im Wert von nur 500 Euro für Ihre Schuldscheine zufriedenzugeben, dann finden Sie vielleicht ein paar Dumme. Man beachte: Geldscheine sind auch nur Schuldscheine!
Das Geld wird einfach gedruckt (Geldschöpfung aus dem Nichts)
Die Politiker haben den Banken das einmalige Privileg zugeschanzt,
einfach per Knopfdruck Geld zu erzeugen, welches sie dann als Kredit
vergeben können. Über verschiedene Mechanismen werden die
Banken dann veranlasst, Staatsanleihen zu "kaufen", sprich:
Den Parteikadern "Kredite" zu geben, damit sie ihre Klientelen
Geld zuschieben können.
Siehe auch "Wer ist Schuld an der Überschuldungskrise?".
Im Ergebnis ist also ein großer Teil des Geldes einfach so - wie
bei der Falschmünzerei - gedruckt worden und in Umlauf gebracht
worden, profitiert haben vor allem bestimmte Ausbeutungssyndikate. Die
Bürger dagegen werden via mit dem Gelddrucken einhergehender
Inflation ausgeplündert, Stichwort Inflationssteuer. Sie sind es
nämlich, die die Zeche zahlen.
Kapitalisten bleibt ihr eigenes System im Hals stecken
man sollte nicht vergessen WER vor nicht all zu langer Zeit
kapitalistische Prinzipien gepredigt und in den Himmel hoch gelobt hat.
Hat man uns nicht die Privat-Rente, den Aktienmarkt, die Wall-Street
etc. etc. um die Jahrhundertwende herum als alein selig machend
verkaufen wollen ? Waren das nicht genau die SELBEN(!) Leute die da bei
Beckmann herum gesessen haben ?
Jetzt zeigen sich weltweit die Schattenseiten des Kapitalismus und
plötzlich will man von all dem nichts mehr wissen.
Dabei waren die jetzigen Entwicklungen nun wirklich nicht soo
überraschend, man hätte sie schon bei Karl Marx nachlesen können...
"Die Politiker" sind Teil des kapitalistischen Systems
"Die Politiker" kamen nicht vom Mars oder wurden von einer
Naturkatastrophe erzeugt, nein, sie wurden innerhalb des
kapitalistischen Systems gewählt und befördert.
Man macht es sich deshalb viel zu einfach, wenn man nur auf "die
Politiker" schimpft.
Man muss schon kapitalistische Machtverhältnisse genauer anschauen
und sich fragen wieso grade DIESE Politiker gewählt wurden.
Bei Karl Marx kann man nachlesen, wie ökonomische Macht sich stets
auch zu politischer Macht akkumuliert, WER also z.B. in den USA
Wahlkämpfe finanziert und WELCHE kapitalistischen Interessen
dahinter stehen...
Das hat mit Marktwirtschaft nicht das Geringste zu tun, sondern es handelt sich hier um
schwerste Störungen, die durch amoklaufende Politkader verursacht
werden (siehe "Wer ist Schuld an der Überschuldungskrise?").
In einem marktwirtschaftlichen System würde es solche
Überschuldungskrisen gar nicht geben, da das Geldsystem kein
Gelddrucken in der jetzigen, maßlosen Weise erlauben würde.
In einer Marktwirtschaft gäbe es auch kein Stehlen, keine
Überwälzung von Verlusten auf die Bevölkerung etc. etc.
Das heisst nicht, dass nicht Leute aus der Finanzbranche Mittäter
sind; sie Kernverursacher sind aber die Politiker, weil nur sie die
Gesetzgebungsmacht haben und z.B. den Banken das Gelddrucken erlaubt
haben und ihnen erlauben, Bilanzbetrug straffrei zu begehen (Lügen
über den Wert ausstehender Forderungen/Kredite/Staatsanleihen).
Es gibt zu viel Geld? Könnte ein Grund sein, warum bei meiner Gehaltsabrechnung immer fast
die Hälfte fehlt, weil es abgezogen und verteilt wird.
"Wo vier Ökonomen sitzen, da gibt es oft fünf Meinungen"
Nicht wirklich. Wo es echte, Bürgerorientierte Ökonomen gibt,
da gibt es im Kern nur eine Meinung. Siehe die österreichische
Schule der Nationalökonomie (von Mises, von Hayek, Rothbard etc.),
diese ist nämlich die einzige, die konsequent Bürgerorientiert
ist, die noch nie falsch lag und sehr fundiert Wirtschaftstheorie mit
Geldtheorie verbindet.
Alle andere "Ökonomen" sind im Zweifelsfalle reine
Propagandaleute der Parteifunktionäre sowie der Finanzbranche oder
anderer Ausbeutungssyndikate.
Generell kann man sagen, dass ca. 98% aller Meinungen, die in Sachen
Wirtschafspolitik oder Geldpolitik in den größeren Medien
veröffentlicht werden, reine Propaganda und Agitation sind.
Dies führt dann beim naiven Leser zu der Ansicht, es gäbe dort
ein Meinungschaos oder 5 Meinungen bei 4 "Ökonomen".
Wie gesagt ist dem nicht so. Es gibt eben bei 100 Meinungen 98
Propagandameinungen, die von den 2 Bürgerorientierten Meinungen abweichen.
So sieht es aus.
Sie haben recht.
Ich bin selbst ein "Östereicher". Mises und Hayek haben wir erkenntnistheoretisch viel verdanken, nur haben ihre Erkenntnisse einen Fehler: Sie eignen sich kaum, um sich als Politiker oder als Ökonom als Heilsbringer zu gerieren. In der Planwirtschaft waren Reportagen aus der Produktionen an der Tagesordnung. Keynesianer lassen sich immer gerne beim ersten Spatenstich abbilden. Einfach mal googlen: "Spatenstich Hitler". Hannah Ahrend hat von der Banalität des Bösen gesprochen. Und solche Spatenstich-Fotos gibt's von fast allen Politikern; banaler geht's doch kaum. Oder der Politiker präsentiert sich als Retter, so wie Schröder bei Holzmann.
"Agitation und Propaganda"
.... da ist die Regierung ja mit einer entsprechenden Fachkraft ausgestattet.
Vordergründig scheint das so zu sein. Es gibt aber Prüfkriterien:
a) Inwieweit macht man Aussagen, die sich auch in der Zukunft
bewahrheiten? Meine Analysen bzgl. der Überschuldungskrise z.B.
sind bisher zu 100% richtig gewesen, die von Herrn Bofinger/Krugman
& Co. zu ca. 0%.
b) Inwieweit bricht man in einer echten, detaillierten Debatte ein?
Inwieweit hat man alle relevanten Aspekte korrekt betrachtet? Inwieweit
sind die Aussagen logisch konsistent, oder sind sie widersprüchlich.
Hier muss man konstatieren, dass die meisten Propagandaleute gnadenlos
einbrechen, ich brauche z.T. nur Sekunden, um Fehler und
Unvollständigkeiten in deren Aussagen zu finden.
c) Wem nützt es, wenn bestimmte Forderungen umgesetzt werden? Die
Beantwortung dieser Frage ist ausserordentlich hilfreich, wenn es darum
geht, herauszufinden, ob etwas Propaganda ist oder nicht.
Kurz: Es ist also sehr wohl möglich, zwischen verlogener Propaganda
und Agitation und Bürgerorientierten Analysen und Konzepten zu unterscheiden.
98% aller Meinungen sind Propaganda
98% aller Meinungen ist nur Propaganda, ja das mag stimmen.
Blöd nur, daß 98% stets behaupten die ANDEREN würden die
Propaganda machen und nur man selber liege richtig...:-)
Die Dienstleistungsgesellschaft füttert sich selbst mit Geld !
Vor über 2 Jahrzehnten kam in US / UK die Idee gross raus, eine
Dienstleistungsgesellschaft künstlich zu erstellen.
Man zerstörte die Produktion, bzw. lagerte große Teile davon
nach Asien aus und erschaffte Millionen Jobs in Banken,
Beratungsunternehmen, Versicherungen, Anwaltskanzleien etc.
Dieses, künstlich erschaffene, sinnlos vor sich hinwirkende,
tumoröse Gebilde, muss nun mit Milliarden & weiteren Milliarden
gefüttert werden, um Millionen und Abermillionen, (die wirklich
keiner braucht) in Arbeit zu halten. Ihnen mit erfundenem Geld ihr
Selbstvertrauen, ihren Lebenssinn erkaufen.
Würde man es einstellen, so würde unser System natürlich
nicht zusammenbrechen....wir hätten nur Millionen depressive,
hochgebildete bzw. fehlgebildete Gestalten auf der Straße oder in
gesichtlosen Lofts rumsitzen.
Korrekt: Ergebnis v. Manipulation, Bürokratie & Regulierungswut
Aber nicht nur in GB und US, sondern viel zu oft auch auch bei uns!
Viel zu viele "Dienstleister" arbeiten in völlig nutz-
und sinnlosen Verwaltungsjobs, die letztlich nur geschaffen wurden, um
der Politik und der Bürokratie zu dienen.
Mit dieser riesigen Reserve könnte der Arbeitskräftemangel in
der echten Welt (prod. Industrie und prod. Dienstleistern) gelöst
sowie die Effekte des demograph. Wandels abgemildert werden.
Man müsste aber anfangen, die polit. Manipulationen sowie die
Regulierungs- und "Gerechtigkeits-"Wut stetig
zurückzufahren. Also genau der entgegengesetzte Weg, wen die dt.
Politik seit 40 Jahren geht! Ein rechtzeitiges Umdenken ist daher nicht
zu erwarten!
das koennte von Bebel sein,
aber es ist schon so. Mit einfacheren Gesetzen, ohne Sozialindustrie, ohne Integrationsindustrie, ohne sich selbst organisierendes Gebilde Staat/Rechtsextrem, ohne GEZ und Zwangsfernsehen, ohne ueberfluessige Laenderverwaltungen u Beamte u.u.u. haetten nur noch 30 % der Menschen wirklich was zu tun. Das schlechte daran ist nur, das die, die wirklich Arbeit haetten, meist weniger bekommen.