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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

„Alternative für Deutschland“ Eine bürgerliche Graswurzelbewegung gegen den Euro

 ·  Der erste öffentliche Auftritt der „Alternative für „Deutschland“ zieht 1200 Interessenten an. Mit ihrer Kritik treffen VWL-Professoren einen Nerv des unzufriedenen Bürgertums.

Artikel Bilder (6) Lesermeinungen (449)

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Verena Paulick

Warum kein Euro für England und Russland?

Wenn der Euro doch auch eine völkervereinigende und somit friedensfördernde Währung bzw. Institution in Europa ist, kann mir dann jemand sagen, warum unsere früheren Kriegsgegner dieser nicht beitreten?

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heide schweizer
heide schweizer (HHJL) - 15.03.2013 14:43 Uhr

Kassenwart

Sollte die Partei des Herrn Professor noch keinen Kassenwart haben, so bewerbe ich mich hiermit um diesen Posten. Name, Adresse der Bank auf den Cayman-Inseln sowie Kontonummer wird umgehend mitgeteilt. Auch Spenden sind willkommen.

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Jens Frisch
Jens Frisch (frischer) - 14.03.2013 14:15 Uhr

Super!

Ich hoffe, daß es die AfD in den Bundestag schafft - dann hätten wir neben der Linken eine weitere, demokratische Partei, nachdem CDUCSUFDPSPDGrüne bereits allesamt von Goldman-Sachs und Konsorten gekauft worden sind....

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Alexander Eicke

Neoliberale Wirtschaftspolitik? Was wollen die in den anderen Bereichen? Viele Fragen.

Man übereignet einer Partei ja nicht nur für ein Thema seine demokratische Mitbestimmung als Bürger, sondern für alle Lebensbereiche.
Wie stehen diese, die Partei anführende Professoren, zu Mindestlohn und Beteiligung der breiten Bevölkerung an den Betriebsgewinnen? Viele Wirtschaftsprofessoren sind stock neoliberal.
Ich bin sozial, konservativ und libertär gleichermaßen, leider gibt keine Partei, die auch nur 2 dieser Einstellungen vereint: die CDU ist leider neoliberal und antilibertär geführt und mit ihrem Konservatismus ist es auch nicht weit her. Die FDP opfert Liberalismus sehr schnell gegen neoliberal, die Grünen sind die Verbieterpartei und neoliberal mit Fahrrad, die SPD seit der Agenda 2010 ohne Mindestlohn ebenfalls nur populistisch sozial und stattdessen machtbesessen. Alle gleichgewaschen vom Zeitgeist.
Wie würde die "Alternative für Deutschland" agieren.
Wie bei einem Kriegsbeschluss zu Syrien? Hätten die von anderem als neoliberaler Wirtschaft Ahnung?

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.03.2013 09:45 Uhr
Rolf Joachim Siegen

Andere Bereiche...

zaehlen fuer 'AfD' nicht. 'AfD' hat die Aechtung des Euros als Herzstueck auf ihre Fahnen geschrieben. Folglich muesste sie ein Zurueck zur vormaligen Waehrung fordern. Sie belaesst es jedoch bei einem lauwarmen 'darf kein Tabu mehr sein'. Anders gewendet. Sie laviert bloss, um keine Anhaenger mit schrillen Forderungen zu verprellen. Es ist die Unverbindlichkeit des Sowohl - als - Auch. Sollte einen nicht ueberraschen. Sind eben Provinzler und Wolkenschieber. Keine Fragen mehr.

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Elisabeth Dreier

Man kann ja auch versuchen seine Ziele schnell umzusetzen, um dann eine Neuwahl zu initiieren

Auch kann man mehr direkte Demokratie anzustreben, was die AfD tut. Und bei anderen Themen kann man auch erst einfach alles unverändert lassen, also nicht anders als Schwarz-Gelb agieren und dann mit der Zeit nach vernünftigen Lösungen suchen. Was mir besonders gefällt ist die ruhige Art mit der solche problematischen Themen, wie es der Euro ist, diskutiert werden und dabei problematische Aspekte nicht weggelassen werden. Allein mehr Ehrlichkeit in der deutschen Politik wären ein 100prozentiger Zugewinn.

Es bedingt nämlich bei vielen Fragen nach einem scharfen Schnitt, da wären der öffentliche-Rundfunk zu nennen. Aber auch die Subventionen, die Steuergesetzgebung, die Bilanzierungsregelungen,... Also Dinge die offen diskutiert und danach rational entschieden werden sollten. Da traue ich einem Prof. Lucke mehr zu als dem gesamten derzeitigen Bundestag.

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Wolfgang Hock

Alternativlos ! Absurdes kann nur mit Absurdem angegangen werden ...

Vielleicht kommt demnächst hier einer auf die Idee, der Demokratie eine Alternative gegenüberstellen zu müssen ? Eine Anti-Domkratie-Partei ! Denn die ist ja auch ohne Alternative, oder ?
Wie die dann bloß aussehen müsste ?

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Antworten (8) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.03.2013 08:40 Uhr
Ralf Vormbaum

"einer auf die Idee, der Demokratie eine Alternative gegenüberstellen zu müssen"

Herr Hock, haben wir denn noch eine Demokratie oder befinden wir uns nicht schon in Colin Crouchs "Postdemokratie"?

Wurden denn die Entscheidungen zum Euro und später dann zum ESM - keine zehn Jahre nach Einführung des glorreichen Euro - demokratisch gefällt oder hat sich nicht längst eine Bürokratie etabliert, die uns Bürger alle Entscheidungen einfach aufdiktiert?

Wo Herr Hock, erkennen Sie denn heute noch bürgerliche Freiheiten, die über die bloße Phrase der Alternativlosigkeit hinausgehen?

Sollen wir uns klaglos enteignen lassen, weil Parteifunktionäre, die sich immer schamloser bereichern, dies so programmatisch vorgeben?

Welche Einspruchsrechte haben wir denn noch in einer Demokratie, wenn die einzige Einspruchsmöglichkeit darin besteht, Ja zu allem zu sagen, was der mittlerweile zu einer Einheitspartei zusammengewachsene Parteienblock beschlossen hat?

Ist das nicht genau der Sozialismus, der 1989 schon einmal zusammengebrochen ist und nun von den Toten auferstehen will?

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Britta Litterscheidt

Alternativlos, Herr Hock ist: ... bei Ihnen muss ich wirklich einmal tief durchatmen...

...dass wir uns alle mit dem "Entleerungszustand" unserer parl. Demokratie auseinandersetzen müssen. Der derzeitigen "Hülle" unserer Demokratie setzt z.B. die AfD Zukunftsforderungen entgegen.
Insb. möchte ich hervorheben
-Stärkung des Parlamentarismus (im Sinne von Parteienpluralität ! u. statt "Parteien-Einheitsblock" breite Reflexionsvielfalt gegen Fraktionszwang)
-Stärkung der Bürgerrechte und auch Volksentscheide zu relevanten gesellschaftlichen Fragen
Schachtschneider: "Das Herrschaftsinstrument in d. Parteien ist d. verfassungswidrige Ämterpatronage. Ein wirksamer Parteienpluralismus besteht jedenfalls nicht mehr." (Stimme zu)
Bringen Sie statt Provokation/ Ironie/ Fangfragen etc. einmal ein, was Sie bewegt, "Mensch" - was Sie in e. Demokratie für unverzichtbar halten, was Ihnen bzgl. d. Entwicklungen in Europa Sorgen bereitet. Ein friedliches Europa hat d. Einheitswährung Euro zerstört. Wir bewegen uns im Scherbenhaufen.

Antworten Sie und drücken Sie sich nicht...

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Stojan Bogumil
Stojan Bogumil (bogumil) - 14.03.2013 13:48 Uhr

Herr Hock, bitte strengen Sie sich etwas an:

Sie lassen nach: Ihre Provokations-Würfe hatten schon mal mehr Niveau. Auch scheint Ihnen der Stoff für weitere Fehl-und Falschinformationen auszugehen. Nehmen Sie einfach eine Auszeit!

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Karsten Müller

@Wolfgang Hock

Zitat:
"Sie haben anscheinend meine Ironie gar nicht verstanden oder nicht verstehen wollen ..."

Ach... Ich dachte das war Ernst gemeint! Vielleicht wären Sie so nett, mir die eigentliche Aussage Ihres ironischen Beitrags zu erklären, ich habe es tatsächlich nicht verstanden.

ICH kann es übrigens akzeptieren, dass Sie anderer Meinung sind, damit habe ich kein Problem!

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gisela Sieber

Herr Hock

Was soll denn der Unfug? Meinen Sie, ein bisschen Provokation muss sein? Oder maulwurfen Sie im Namen Angela M.s? Derzeot werden ja Mittel für Internetkampagnen bereitgestellt. Sollte dies der Fall sein, vergessen Sie nicht, WOHER die Gelder kommen! Die Slogan der Alternativlosigkeit kam von Frau Merkel, die alternativlos auf die wildesten Forderungen unserer südeuropäischen Freunde eingegangen ist. DEMOKRATIE ist nicht das Ziel der EU, dies wurde auch von deren Großkopferten oft genug angemahnt. Wir sollen als Steuerzahler mit reduzierten Lebensansprüche darben für den irren Traum wildgewordener und von der Realität längst losgelöster ignoranter Phantasten. In 20 Jahren ist die Altersarmut Standard in DL. ABSURD ist die CDU, die völlig ihr Gesicht verloren hat. Hätte mir wer vor 4 Jahren gesagt, die CDU würde für ich unwählbar, ich hätte ihn ausgelacht. Jetzt bin ich Mitglied der AfD, und DAS ist gut so.

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Wolfgang Hock

Herr Müller

Sie haben anscheinend meine Ironie gar nicht verstanden oder nicht verstehen wollen ...
Herr Müller, ich habe tatsächlich bei Ihnen den Verdacht, Sie sind extrem frustriert. Sie sollten einfach akzeptieren, dass Demokratie nicht heißt, alle müssten IHRER Meinung sein.

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Irma Gneis
Irma Gneis (igneis) - 14.03.2013 12:27 Uhr

...

Sehr geehrter Herr Hock, so wie ich das verstehe, will die Afd mehr Demokratie erreichen. Der aufgeblähte Eu-Apparat ist sicher auch keine wünschenswerte Alternative.

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Karsten Müller

@Wolfgang Hock

Der Einzige, der bisher auf diese Idee kam, sind Sie!

Zitat:
"Anti-Domkratie-Partei"

Interessant Herr Hock. Was ist eine 'Anti-Demokratie-Partei' und schließt sich die Existenz einer solchen Partei nicht selbst aus?

Zitat:
"...die ist ja auch ohne Alternative, oder ?"

Wissen Sie da mehr als Andere? Erzählen Sie doch mal.

Herr Hock, ich habe beinahe den Verdacht, Sie sind extrem frustriert. Sie sollten einfach akzeptieren, dass Demokratie nicht heißt, alle müssten IHRER Meinung sein.

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Britta Litterscheidt

14.03.: ein sehr gutes Interview mit B. Lucke im Handelsblatt...

Danke nochmals an die faz, dass "Ihr" nicht zu denjenigen gehört, die die Alternative für Deutschland stigmatisieren.

Im Handelsblatt online ist aktuell ein sehr gutes Interviews mit B. Lucke "zu finden".

PS: Warum lassen sich aktuelle Lesermeinungen nicht aufrufen? Wenn ich hier mal nachschauen möchte, von 1, 2, 3 etc... laufen Uhrzeiten und Daten völlig "kreuz und quer"...
Gibt´s soviel Meldungen, dass "der Server streikt"? ;-)

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Michael Berg

@ DIMI G - Als Südländer wäre ich auch Ihrer Meinung,

denn dann muss ich die Deutschen glauben machen, es werde ihnen ohne € schlechter gehen. In vielen Beiträgen wurde das Gegenteil bewiesen. Kaufkraft ist eine Größe, die sich ein Land erarbeitet, nicht aber geschenkt bekommt. Die Südländer haben ihre Chancen aber nicht genutzt, sie haben Strukturfonds aus Europa (mit D als größtem Nettozahler) im Wesentlichen für Konsum verwendet, nicht aber nachhaltig ihre Wirtschaft gestärkt. Es kann einfach nicht sein, dass Kaufkraft aus D verschenkt wird. Davon abgesehen wurde hier im Forum bereits mehrfach anschaulich dargestellt, dass die Deutschen an Kaufkraft verloren haben.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.03.2013 13:01 Uhr
gisela Sieber

Nicht zu vergessen....

dass es vor dem € funktioniert hat. Die Gelder, die damals als Förderungen in den dt. Mittelstand geflossen sind, gehen heute in den Süden. Genauso sieht es bei der Landwirtschaft aus, in DL runterreduziert auf ein Minimum. Förderung der Langzeit-Arbeitslosen? Absolut minimiert in DL. Ich rede gar nicht von kaputten Straßen, Schulen, Lehrermangel etc. Eine Schande, uns den € auch noch schönzureden, als würde keiner mehr einkaufen gehen müssen.

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dimi g
dimi g (creazyg) - 14.03.2013 09:38 Uhr

Euroskepsis ist berechtigt, aber die alternative ist auch nicht besser

Natürlich wäre es besser wenn die Südeuropäer wieder ihre Währung bekommen, aber jetzt ist es zu spät. Auch für Deutschland wäre es fatal als Exportnation wäre sie 30 % teurer und die Südeuropäer hätten weniger Kaufkraft.

Für die Südeuropäer wären die Schulden schwerer abzutragen, aber die Öl und Benzin Preise würden weiter steigen. Renten würden abgewertet. Es wäre eine katastrophe und nicht so ein PAradies wie manche Ökonomen behaupten.

Ausserdem wenn ich alte Sendungen über den Euro sehe, waren über 60 % Prozent der deutschen Bevölkerung fürden Euro, waren alle dumm oder haben die sich nicht informiert.

Der Eurowährungsraum hat strukturelle und politische Probleme. Keine gemeinsame Einkommensteuer, keine gemeinsame Finanzverwaltung, keine gemeinsame Bildungspolitik gar nichts. was machen die in Brüssel Poker spielen?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.03.2013 10:51 Uhr
Karsten Müller

@Dimi G

Zitat:
"für Deutschland wäre es fatal als Exportnation wäre sie 30 % teurer"

Importe werden billiger. Deutschland könnte die Industrie der Südeuropäer mit seiner Kaufkraft enorm beflügeln. Die Verhältnisse der Volkswirtschaften kämen in ein gesundes Gleichgewicht.

"Für die Südeuropäer wären die Schulden schwerer abzutragen..."

Das ist richtig, aber wenn die Konjunktur anspringt, sollte sich das Problem relativieren. Außerdem ist ein Schuldenschnitt möglich, wodurch endlich die Profiteure der hohen Risikoaufschläge beteiligt würden.

"...wenn ich alte Sendungen über den Euro sehe, waren über 60 % Prozent der deutschen Bevölkerung fürden Euro..."

Das sind die offiziellen Verlautbarungen! Es hat schon seinen Grund, das eine Volksbefragung unbedingt vermieden wurde. Kritiker des EUR wurden schon damals als Nationalisten und Feinde Europas in die rechte Ecke geschoben.

"Keine gemeinsame Einkommensteuer, ..."

Ganz genau! Aber nicht durchsetzbar in Frankreich, Italien usw.

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Oliver Lowney
Oliver Lowney (oli1951) - 14.03.2013 08:58 Uhr

Gegen den Euro ist letztlich die einzige Alternative für ein friedliches Europa

auch wenn es ängstlich verschwiegen wird - ein Mehr an Zuwanderung (auch von Spanien und Griechen) würde die Ängste in Deutschland noch verstärken - und - wenn es dann zwangsläufig zu einer erhöhten Arbeitslosigkeit käme, wird dies auch nicht besser.
Gleichzeitig würde Deutschland nicht nur weiter Gelder überweisen müssen (oder eben verbürgen müssen), die den Wohlstand mindern.
Verlasse ich aber diese nationale Sichtweise einmal: Schon heute gibt es Nazivergleiche, brennen deutsche Fahnen. Klar ROT-GRÜN wird das mit Eurobonds verhindern, denn dann können sich die Länder wieder ungehemmt verschulden - und es als Wachtstumsprogramm deklarienen.
Nur - diese Schuldenfinanzierung gibt es doch nun schon lange - wo bleibt denn das Wachstum. Hat Spanien nun Vollbeschäftigung nach dem die Sozialisten die Schulden kräftig erhöht haben - und sind die arbeitslosen Jugendlichen nur zu faul zu arbeiten.
Man kann die Augen vor der Realität verschließen, man ändert die Realität damit nicht

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Heino Molzahn

Häuptlinge suchen Indianer

Wer sich die programmatischen Aussagen im Internetauftritt ansieht findet da bereits umfassende Aussagen zu allen relevanten wichtigen Themen. Das ist sehr erstaunlich, da der Gründungsparteitag ja erst im April in Berlin stattfinden soll. Von einer Graswurzelbewegung kann als nicht gesprochen werden. Vielmehr hat sich eine elitäre Gruppe durchaus Gedanken gemacht und die auch formuliert. Von geringen Schwächen abgesehen, wie den alten Kirchhof noch mal aus der Mottenkiste zu holen, sind viele Forderungen demnächst sicher mehrheitsfähig. Gebraucht wird eigentlich nur eine möglichst große Anzahl von Indianern, die der Partei ein Volumen geben und die eingeleiteten neuen Karrieren dann auch befördern können. Das ist zwar nur bedingt demokratisch, aber das Konzept hat ja schon früher funktioniert, bei der Gründung der CDU zum Beispiel.

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Udo Schott
Udo Schott (softer) - 13.03.2013 21:58 Uhr

Volkswirtschaftlicher Verlust von 1,5 Billionen Euro bei Euro-Austritt

Auszug aus der FAQ Bündnis-Bürgerwille, deren Sprecher Herr Prof. Dr. Bernd Lucke ist: Deutschland hat Auslandsforderungen von 5 Billionen Euro (5000 Milliarden Euro). Diese Forderungen lauten überwiegend in Euro. Ein Zurück zur DM würde bei einer 30 prozentigen Aufwertung der DM zu einer de-facto Abwertung der deutschen Forderungen um 30 Prozent führen. Zitat "Das ist ein Verlust von 1500 Milliarden Euro!". Die Euro-Skeptiker sollten mal das Kleingedruckte aufmerksamer lesen!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.03.2013 08:48 Uhr
Oliver Lowney
Oliver Lowney (oli1951) - 14.03.2013 08:48 Uhr

Gleichzeitig haben die Deutschen Immobilien, Aktien, Unternehmen

für rund 12 Billionen, die um 30 % aufwerten würden - macht 3,6 Billionen. Zudem würde eine 30 % Aufwertung der DM nur einen Verlust von 1,15 Billionen auf die Geldforderungen bedeuten. (Prozentrechnung aus dem Hundert oder so)

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Udo Schott
Udo Schott (softer) - 13.03.2013 21:14 Uhr

Tea-Party Anhänger + EU-Gegner bestimmen hier den Ton

"Raus aus der EU" sind also die wahren Ziele der Fanboys dieser neuen Tea-Party, die sich unter dem Deckmantel der Euro-Währungs-Gegner hier versammelt haben. Na dann viel Spass mit solchen Abstrusen hochgefährlichen Forderungen, um nicht zu sagen Hirngespinsten. Die Tea-Party Bewegung in USA war nie eine Graswurzelbewegung, sondern eine von Multimillionären gesteuerte Offerte gegen Obama, dem man unterstellte, die USA in den "Sozialismus" führen zu wollen. Schade, dass die einfachen Leute, brave US-Amerikaner, so leicht durch Sender wie Fox News zu manipulieren und aufzustacheln sind. Da hat man sich anscheinend jetzt hier den übelsten Verein auch noch zum Vorbild genommen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.03.2013 09:57 Uhr
Irma Gneis
Irma Gneis (igneis) - 14.03.2013 09:57 Uhr

Zahlen und gewähren lassen?

Ich habe es satt, dass man zur S** gemacht wird, nur weil man nicht nachbetet, was die Damen und Herren Regierungschefs in ihrer Abgehobenheit einsam beschließen. Und die Tea-Party-Bewegung war im Grunde nichts schlechtes!

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Frank Stolpmann

Eine neue Konservative Kraft

Es wurde Zeit das sich die wertschaffenden zu Worte melden und die schlingernde Surferpolitik gefährden. Dies könnte eine interessante politische Alternative werden.

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Jörg Feller

@ Cano Zona: Herzlichen Glückwunsch, wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht.

...

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Joachim Kampen
Joachim Kampen (alfajoe) - 13.03.2013 20:05 Uhr

Helmut Kohl hat mal gesagt

"Man kann dies nicht oft genug sagen. Die politische Union ist das unerlässliche Gegenstück zur Wirtschafts -und Währungsunion. Die Geschichte lehrt uns, dass die Vorstellung, man könne eine Wirtschafts- und Währungsunion ohne Politische Union auf Dauer erhalten, abwegig ist"
Der Saumagen ist damals jämmerlich eingeknickt und die diffuse teutonische Masse hat damals Hosianna gebölkt. Es fuhr damals jeden Tag ein Zug der Geschichte umhüllt vom Mantel der Geschichte in den Bahnhof der Geschichte und alle haben ja gesagt.Die meisten derjenigen, die heute mit der AfD ihr europafeindliches Süppchen kochen, haben dem Dicken, der ganze Generationen mit seiner Rentenlüge enteignet hat zugejubelt.Wie Europa heute. Will nur keiner mehr wissen , weil die meisten dieser Partei altersmässig die Profiteure sind.Ich bin zwar nur Dipl. Volkswirt aber ich finde diese "Bewegung" ziemlich lebensfern und erbärmlich.Wer Herrn Lucke bei Jauch gesehen hat,den sollte Luckes Frustgestammel zum Nachdenken ...!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.03.2013 11:28 Uhr
Karsten Müller

@Joachim Kampen

Zitat:
"...die diffuse teutonische Masse hat damals Hosianna gebölkt."

Sie haben eine ungewöhnliche Ausdrucksweise. Was bedeutet das?

"...und alle haben ja gesagt..."

Wer hat denn ja gesagt? Eine Volksbefragung gab es nicht. Die alle paar Jahre abgehaltenen Wahlen bieten nur die Möglichkeit ein Komplettpaket an Versprechen zu wählen. Und welche der großen Volksparteien waren denn ausdrücklich gegen den EUR?

"Die meisten derjenigen, die heute mit der AfD ihr europafeindliches Süppchen kochen..."

Falsch! Wenn, dann ist dieses Süppchen EUR-Feindlich.

"...haben dem Dicken, der ganze Generationen mit seiner Rentenlüge enteignet hat zugejubelt."

Die Enteignung geht mit dem EUR weiter.
Weswegen zugejubelt? Wegen der Enteignung, der Rentenlüge oder wegen der EUR-Einführung?

Haben Sie eigentlich auch Belege oder nur eine Meinung?

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Erwin Stahlberg

Eine PARTEI der HOFFNUNG

Wenn Herr Kauder von der CDU
die neue Konkurrenz-Partei glaubt abstempeln zu können als

"institutionalisierte Angst vor der Zukunft"

dann trifft das genaue GEGENTEIL zu:

Raus aus der Knechtschaft der EU ist eine hoffnungsvolle

WAHL-PAROLE!

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Wolfgang Hock

Auch mal in andere Teile der Welt blicken, bevor man große Fehler macht !

In anderen Wirtschaftsräumen träumt man von einem ähnlichen Modell wie dem Euro. So hat der Mercosur, der "Gemeinsame Markt Südamerikas" als Ziel, eines Tages so weit vorwärts zu kommen, wie die UE mit ihrem Euro, nämlich eine gemeinsame Währung in Südamerika mit den wichtigsten Ländern Brasilien und Argentinien, und assoziierten Ländern wie Chile u.a. Grund dafür ist, mit einer Währung aus einem größeren Wirtschaftsraum besser auf dem globalisierten Markt konkurrieren zu können. Nun ist Brasilien alleine schon so groß wie ganz Europa bis zum Ural.
Hier aber in Europa und in Deutschland scheinen die Uhren auf einmal rückwärts zu gehen bei einigen Bürgern, sie wollen die Gemeinschaftswährung wieder abschaffen. In einigen Jahren wird Brasilien Deutschland den Rang abgerungen haben und wirtschaftlich größer sein als die europäischen Länder. Wenn hier einige davon träumen, das kleine unbedeutende Deutschland wieder stark zu machen, so tun sie genau das Falsche.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.03.2013 10:06 Uhr
Wolfgang Hock

Bitte wirklich lesen und nicht einfach drauf los schreiben !

@Doomdey: Ich habe nirgends von einer Währungsunion mit Argentinien geschrieben, sondern von einer in Südamerika (!) mit u.a.Brasilien und Argentinien, die das Modell des Euro als Vorbild haben ! Können Sie lesen und verstehen ?
@Bogumil: Was für eine Unverschämtheit von Ihnen: Ich schreibe etwas über Südamerika, was dort (!) im Gange ist, und Sie sprechen von "gezielte Verbreitung falscher oder irreführender Informationen". Ich habe 18 Jahre dort gelebt, mein Sohn ist dort geboren, meine Frau ist von dort! Ich habe nie behauptet, dass Deutschlands und Europas Währungsprobleme in Südamerika entschieden werden. Meinen Sie mit Ihrer Alternativen-Partei die Dinge auf diese Weise zu lösen, indem man einfach gar nicht mehr verstehen will ?
@Feller: Das ist Ihre Theorie, aber in Südamerika (dort !!!) sieht man das anscheinend anders !
Da brauchen Sie mich nicht zu belehren, sondern die Verantwortlichen dort ! Ich habe nur Wiedergegeben, was dort (!!!) lso ist und diskutiert wird !

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Stojan Bogumil
Stojan Bogumil (bogumil) - 13.03.2013 20:12 Uhr

Desinformation...

... ist die gezielte Verbreitung falscher oder irreführender Informationen. Motivation der Desinformation ist meist die Beeinflussung der öffentlichen Meinung bzw. von Gruppen oder Einzelpersonen, um ein bestimmtes politisches oder wirtschaftliches Anliegen des Verbreitenden zu unterstützen.
Und das genau liegt hier vor... denn Deutschland und Europas Währungsprobleme werden nicht etwa in Südamerika sondern alleine in Europa entschieden...

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Jörg Feller

Erstaunlich, wie oft dieses Mantra gebetet wird: Währungsraum gleich wirtschaftliche Stärke.

Es muss Ihnen doch klar sein, dass genau das hier schief gegangen ist. Wirtschaftsunion - erinnern Sie sich an EWG "Europäische Wirtschaftsgemeinschaft", das war das Erfolgsmodell, in dem unterschiedlich starke Volkswirtschaften bestens miteinander ausgekommen sind. Der Ausgleich erfolgte über flexible Wechselkurse, waren die Franzmänner nicht so stark, gabs ein paar Sous mehr für die Mark und umgekehrt. Aber jetzt? Kompletter Irrsinn. Wie gut das funktioniert hat, zeigen die Aussenhandelserfolge der BRD in China, USA und wo immer auch - ohne Euro. Denen ist wurschtegal, wieviele in der gleichen Währung zählen, und das Wechseln, das kann jede Sparkasse weltweit.

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Carolus Doomdey
Carolus Doomdey (Domday) - 13.03.2013 19:38 Uhr

Eine Währungsunion mit Argentinien?

Sie belieben zu scherzen. Ausgerechnet Argentinien? Argentinien hat ein solches Experiment schon hinter sich und mußte Konkurs anmelden. Ich denke, man wird dort das Euro-Experiment erst einmal genau beobachten, ehe man den gleichen Fehler macht. Aber ich fürchte, der Sachverstand der Politiker reicht auch dort nicht für eine genaue Analyse.

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Micha Siebert
Micha Siebert (michasb) - 13.03.2013 17:20 Uhr

Meine Stimme haben sie

Meine Stimme hat die AfD sicher. Endlich, endlich eine wählbare Alternative zu den EU-hörigen Blockparteien. Und es werden nicht nur bisherige Wähler zu der Alternative abwandern, sondern sehr viele Nichtwähler endlich wieder wählen gehen. Die Abnicker in Berlin können sich warm anziehen. Bald ist es vorbei mit dem Pöstchengeschiebe.

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Stojan Bogumil
Stojan Bogumil (bogumil) - 13.03.2013 17:19 Uhr

DER SPIEGEL um 14:39 Uhr: Kauder attackiert neue Anti-Euro-Partei

Man darf gespannt sein, wann auch FAZ.net diese Meldung zur Debatte stellt...

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.03.2013 07:14 Uhr
Peter Reisse
Peter Reisse (Buchfink) - 14.03.2013 07:14 Uhr

Herrn Kauder halte ich schon lange nicht mehr für empfehlenswert.

Weil ich immer den Eindruck eines Speichell... habe, der sich bei Honeckers Rache einschleimt. Wie gesagt, meine Meinung.

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gisela Sieber

95% der Leser antworten pro AfD.

ob bei T/online, Spiegel, Bild etc. / kaum kritische Stimmen sind yu hoeren, die Erleichterung ueber eine echte Alternative pulsiert.

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Heidi Kriner
Heidi Kriner (Develey) - 13.03.2013 17:18 Uhr

Nichts ist unmöglich!

Es ist höchste Zeit für diese Partei! Wir können nicht länger zusehen, wie unsere Altersversorgung für die Eurorettung zum Teufel geht und die "geretteten" Länder ruiniert werden. Ich denke dabei an den sehr aufschlussreichen Artikel von Prof. Sinn vor einiger Zeit: Renoviert das Bad und werdet mündige Bürger!
Das Parteiprogramm der AfD enthält darüber hinaus auch sehr vernünftige Standpunkte in Bezug auf andere Dinge, z. B. die Integrationspolitik.
Meine Unterstützung ist euch gewiss, jetzt heißt es dranbleiben und gegenüber den Diffamierungen cool bleiben. Der gesunde Menschenverstand wird siegen, für Deutschland und für Europa!

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Jahrgang 1979, Redakteur in der Wirtschaft.

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