12.03.2013 · Der erste öffentliche Auftritt der „Alternative für „Deutschland“ zieht 1200 Interessenten an. Mit ihrer Kritik treffen VWL-Professoren einen Nerv des unzufriedenen Bürgertums.
Von Philip Plickert, OberurselRichtlinien für Lesermeinungen
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Warum kein Euro für England und Russland?
Wenn der Euro doch auch eine völkervereinigende und somit friedensfördernde Währung bzw. Institution in Europa ist, kann mir dann jemand sagen, warum unsere früheren Kriegsgegner dieser nicht beitreten?
Sollte die Partei des Herrn Professor noch keinen Kassenwart haben, so bewerbe ich mich hiermit um diesen Posten. Name, Adresse der Bank auf den Cayman-Inseln sowie Kontonummer wird umgehend mitgeteilt. Auch Spenden sind willkommen.
Ich hoffe, daß es die AfD in den Bundestag schafft - dann hätten wir neben der Linken eine weitere, demokratische Partei, nachdem CDUCSUFDPSPDGrüne bereits allesamt von Goldman-Sachs und Konsorten gekauft worden sind....
Neoliberale Wirtschaftspolitik? Was wollen die in den anderen Bereichen? Viele Fragen.
Man übereignet einer Partei ja nicht nur für ein Thema seine
demokratische Mitbestimmung als Bürger, sondern für alle Lebensbereiche.
Wie stehen diese, die Partei anführende Professoren, zu Mindestlohn
und Beteiligung der breiten Bevölkerung an den Betriebsgewinnen?
Viele Wirtschaftsprofessoren sind stock neoliberal.
Ich bin sozial, konservativ und libertär gleichermaßen,
leider gibt keine Partei, die auch nur 2 dieser Einstellungen vereint:
die CDU ist leider neoliberal und antilibertär geführt und mit
ihrem Konservatismus ist es auch nicht weit her. Die FDP opfert
Liberalismus sehr schnell gegen neoliberal, die Grünen sind die
Verbieterpartei und neoliberal mit Fahrrad, die SPD seit der Agenda 2010
ohne Mindestlohn ebenfalls nur populistisch sozial und stattdessen
machtbesessen. Alle gleichgewaschen vom Zeitgeist.
Wie würde die "Alternative für Deutschland" agieren.
Wie bei einem Kriegsbeschluss zu Syrien? Hätten die von anderem als
neoliberaler Wirtschaft Ahnung?
Andere Bereiche...
zaehlen fuer 'AfD' nicht. 'AfD' hat die Aechtung des Euros als Herzstueck auf ihre Fahnen geschrieben. Folglich muesste sie ein Zurueck zur vormaligen Waehrung fordern. Sie belaesst es jedoch bei einem lauwarmen 'darf kein Tabu mehr sein'. Anders gewendet. Sie laviert bloss, um keine Anhaenger mit schrillen Forderungen zu verprellen. Es ist die Unverbindlichkeit des Sowohl - als - Auch. Sollte einen nicht ueberraschen. Sind eben Provinzler und Wolkenschieber. Keine Fragen mehr.
Man kann ja auch versuchen seine Ziele schnell umzusetzen, um dann eine Neuwahl zu initiieren
Auch kann man mehr direkte Demokratie anzustreben, was die AfD tut. Und
bei anderen Themen kann man auch erst einfach alles unverändert
lassen, also nicht anders als Schwarz-Gelb agieren und dann mit der Zeit
nach vernünftigen Lösungen suchen. Was mir besonders
gefällt ist die ruhige Art mit der solche problematischen Themen,
wie es der Euro ist, diskutiert werden und dabei problematische Aspekte
nicht weggelassen werden. Allein mehr Ehrlichkeit in der deutschen
Politik wären ein 100prozentiger Zugewinn.
Es bedingt nämlich bei vielen Fragen nach einem scharfen Schnitt,
da wären der öffentliche-Rundfunk zu nennen. Aber auch die
Subventionen, die Steuergesetzgebung, die Bilanzierungsregelungen,...
Also Dinge die offen diskutiert und danach rational entschieden werden
sollten. Da traue ich einem Prof. Lucke mehr zu als dem gesamten
derzeitigen Bundestag.
Alternativlos ! Absurdes kann nur mit Absurdem angegangen werden ...
Vielleicht kommt demnächst hier einer auf die Idee, der Demokratie
eine Alternative gegenüberstellen zu müssen ? Eine
Anti-Domkratie-Partei ! Denn die ist ja auch ohne Alternative, oder ?
Wie die dann bloß aussehen müsste ?
"einer auf die Idee, der Demokratie eine Alternative gegenüberstellen zu müssen"
Herr Hock, haben wir denn noch eine Demokratie oder befinden wir uns
nicht schon in Colin Crouchs "Postdemokratie"?
Wurden denn die Entscheidungen zum Euro und später dann zum ESM -
keine zehn Jahre nach Einführung des glorreichen Euro -
demokratisch gefällt oder hat sich nicht längst eine
Bürokratie etabliert, die uns Bürger alle Entscheidungen
einfach aufdiktiert?
Wo Herr Hock, erkennen Sie denn heute noch bürgerliche Freiheiten,
die über die bloße Phrase der Alternativlosigkeit hinausgehen?
Sollen wir uns klaglos enteignen lassen, weil Parteifunktionäre,
die sich immer schamloser bereichern, dies so programmatisch vorgeben?
Welche Einspruchsrechte haben wir denn noch in einer Demokratie, wenn
die einzige Einspruchsmöglichkeit darin besteht, Ja zu allem zu
sagen, was der mittlerweile zu einer Einheitspartei zusammengewachsene
Parteienblock beschlossen hat?
Ist das nicht genau der Sozialismus, der 1989 schon einmal
zusammengebrochen ist und nun von den Toten auferstehen will?
Alternativlos, Herr Hock ist: ... bei Ihnen muss ich wirklich einmal tief durchatmen...
...dass wir uns alle mit dem "Entleerungszustand" unserer
parl. Demokratie auseinandersetzen müssen. Der derzeitigen
"Hülle" unserer Demokratie setzt z.B. die AfD
Zukunftsforderungen entgegen.
Insb. möchte ich hervorheben
-Stärkung des Parlamentarismus (im Sinne von
Parteienpluralität ! u. statt "Parteien-Einheitsblock"
breite Reflexionsvielfalt gegen Fraktionszwang)
-Stärkung der Bürgerrechte und auch Volksentscheide zu
relevanten gesellschaftlichen Fragen
Schachtschneider: "Das Herrschaftsinstrument in d. Parteien ist d.
verfassungswidrige Ämterpatronage. Ein wirksamer
Parteienpluralismus besteht jedenfalls nicht mehr." (Stimme zu)
Bringen Sie statt Provokation/ Ironie/ Fangfragen etc. einmal ein, was
Sie bewegt, "Mensch" - was Sie in e. Demokratie für
unverzichtbar halten, was Ihnen bzgl. d. Entwicklungen in Europa Sorgen
bereitet. Ein friedliches Europa hat d. Einheitswährung Euro
zerstört. Wir bewegen uns im Scherbenhaufen.
Antworten Sie und drücken Sie sich nicht...
Herr Hock, bitte strengen Sie sich etwas an:
Sie lassen nach: Ihre Provokations-Würfe hatten schon mal mehr Niveau. Auch scheint Ihnen der Stoff für weitere Fehl-und Falschinformationen auszugehen. Nehmen Sie einfach eine Auszeit!
@Wolfgang Hock
Zitat:
"Sie haben anscheinend meine Ironie gar nicht verstanden oder nicht
verstehen wollen ..."
Ach... Ich dachte das war Ernst gemeint! Vielleicht wären Sie so
nett, mir die eigentliche Aussage Ihres ironischen Beitrags zu
erklären, ich habe es tatsächlich nicht verstanden.
ICH kann es übrigens akzeptieren, dass Sie anderer Meinung sind,
damit habe ich kein Problem!
Herr Hock
Was soll denn der Unfug? Meinen Sie, ein bisschen Provokation muss sein? Oder maulwurfen Sie im Namen Angela M.s? Derzeot werden ja Mittel für Internetkampagnen bereitgestellt. Sollte dies der Fall sein, vergessen Sie nicht, WOHER die Gelder kommen! Die Slogan der Alternativlosigkeit kam von Frau Merkel, die alternativlos auf die wildesten Forderungen unserer südeuropäischen Freunde eingegangen ist. DEMOKRATIE ist nicht das Ziel der EU, dies wurde auch von deren Großkopferten oft genug angemahnt. Wir sollen als Steuerzahler mit reduzierten Lebensansprüche darben für den irren Traum wildgewordener und von der Realität längst losgelöster ignoranter Phantasten. In 20 Jahren ist die Altersarmut Standard in DL. ABSURD ist die CDU, die völlig ihr Gesicht verloren hat. Hätte mir wer vor 4 Jahren gesagt, die CDU würde für ich unwählbar, ich hätte ihn ausgelacht. Jetzt bin ich Mitglied der AfD, und DAS ist gut so.
Herr Müller
Sie haben anscheinend meine Ironie gar nicht verstanden oder nicht
verstehen wollen ...
Herr Müller, ich habe tatsächlich bei Ihnen den Verdacht, Sie
sind extrem frustriert. Sie sollten einfach akzeptieren, dass Demokratie
nicht heißt, alle müssten IHRER Meinung sein.
...
Sehr geehrter Herr Hock, so wie ich das verstehe, will die Afd mehr Demokratie erreichen. Der aufgeblähte Eu-Apparat ist sicher auch keine wünschenswerte Alternative.
@Wolfgang Hock
Der Einzige, der bisher auf diese Idee kam, sind Sie!
Zitat:
"Anti-Domkratie-Partei"
Interessant Herr Hock. Was ist eine 'Anti-Demokratie-Partei' und
schließt sich die Existenz einer solchen Partei nicht selbst aus?
Zitat:
"...die ist ja auch ohne Alternative, oder ?"
Wissen Sie da mehr als Andere? Erzählen Sie doch mal.
Herr Hock, ich habe beinahe den Verdacht, Sie sind extrem frustriert.
Sie sollten einfach akzeptieren, dass Demokratie nicht heißt, alle
müssten IHRER Meinung sein.
14.03.: ein sehr gutes Interview mit B. Lucke im Handelsblatt...
Danke nochmals an die faz, dass "Ihr" nicht zu denjenigen
gehört, die die Alternative für Deutschland stigmatisieren.
Im Handelsblatt online ist aktuell ein sehr gutes Interviews mit B.
Lucke "zu finden".
PS: Warum lassen sich aktuelle Lesermeinungen nicht aufrufen? Wenn ich
hier mal nachschauen möchte, von 1, 2, 3 etc... laufen Uhrzeiten
und Daten völlig "kreuz und quer"...
Gibt´s soviel Meldungen, dass "der Server streikt"? ;-)
@ DIMI G - Als Südländer wäre ich auch Ihrer Meinung,
denn dann muss ich die Deutschen glauben machen, es werde ihnen ohne € schlechter gehen. In vielen Beiträgen wurde das Gegenteil bewiesen. Kaufkraft ist eine Größe, die sich ein Land erarbeitet, nicht aber geschenkt bekommt. Die Südländer haben ihre Chancen aber nicht genutzt, sie haben Strukturfonds aus Europa (mit D als größtem Nettozahler) im Wesentlichen für Konsum verwendet, nicht aber nachhaltig ihre Wirtschaft gestärkt. Es kann einfach nicht sein, dass Kaufkraft aus D verschenkt wird. Davon abgesehen wurde hier im Forum bereits mehrfach anschaulich dargestellt, dass die Deutschen an Kaufkraft verloren haben.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.03.2013 13:01 UhrNicht zu vergessen....
dass es vor dem € funktioniert hat. Die Gelder, die damals als Förderungen in den dt. Mittelstand geflossen sind, gehen heute in den Süden. Genauso sieht es bei der Landwirtschaft aus, in DL runterreduziert auf ein Minimum. Förderung der Langzeit-Arbeitslosen? Absolut minimiert in DL. Ich rede gar nicht von kaputten Straßen, Schulen, Lehrermangel etc. Eine Schande, uns den € auch noch schönzureden, als würde keiner mehr einkaufen gehen müssen.
Euroskepsis ist berechtigt, aber die alternative ist auch nicht besser
Natürlich wäre es besser wenn die Südeuropäer
wieder ihre Währung bekommen, aber jetzt ist es zu spät. Auch
für Deutschland wäre es fatal als Exportnation wäre sie
30 % teurer und die Südeuropäer hätten weniger Kaufkraft.
Für die Südeuropäer wären die Schulden schwerer
abzutragen, aber die Öl und Benzin Preise würden weiter
steigen. Renten würden abgewertet. Es wäre eine katastrophe
und nicht so ein PAradies wie manche Ökonomen behaupten.
Ausserdem wenn ich alte Sendungen über den Euro sehe, waren
über 60 % Prozent der deutschen Bevölkerung fürden Euro,
waren alle dumm oder haben die sich nicht informiert.
Der Eurowährungsraum hat strukturelle und politische Probleme.
Keine gemeinsame Einkommensteuer, keine gemeinsame Finanzverwaltung,
keine gemeinsame Bildungspolitik gar nichts. was machen die in
Brüssel Poker spielen?
@Dimi G
Zitat:
"für Deutschland wäre es fatal als Exportnation wäre
sie 30 % teurer"
Importe werden billiger. Deutschland könnte die Industrie der
Südeuropäer mit seiner Kaufkraft enorm beflügeln. Die
Verhältnisse der Volkswirtschaften kämen in ein gesundes
Gleichgewicht.
"Für die Südeuropäer wären die Schulden
schwerer abzutragen..."
Das ist richtig, aber wenn die Konjunktur anspringt, sollte sich das
Problem relativieren. Außerdem ist ein Schuldenschnitt
möglich, wodurch endlich die Profiteure der hohen
Risikoaufschläge beteiligt würden.
"...wenn ich alte Sendungen über den Euro sehe, waren
über 60 % Prozent der deutschen Bevölkerung fürden
Euro..."
Das sind die offiziellen Verlautbarungen! Es hat schon seinen Grund, das
eine Volksbefragung unbedingt vermieden wurde. Kritiker des EUR wurden
schon damals als Nationalisten und Feinde Europas in die rechte Ecke
geschoben.
"Keine gemeinsame Einkommensteuer, ..."
Ganz genau! Aber nicht durchsetzbar in Frankreich, Italien usw.
Gegen den Euro ist letztlich die einzige Alternative für ein friedliches Europa
auch wenn es ängstlich verschwiegen wird - ein Mehr an Zuwanderung
(auch von Spanien und Griechen) würde die Ängste in
Deutschland noch verstärken - und - wenn es dann zwangsläufig
zu einer erhöhten Arbeitslosigkeit käme, wird dies auch nicht besser.
Gleichzeitig würde Deutschland nicht nur weiter Gelder
überweisen müssen (oder eben verbürgen müssen), die
den Wohlstand mindern.
Verlasse ich aber diese nationale Sichtweise einmal: Schon heute gibt es
Nazivergleiche, brennen deutsche Fahnen. Klar ROT-GRÜN wird das mit
Eurobonds verhindern, denn dann können sich die Länder wieder
ungehemmt verschulden - und es als Wachtstumsprogramm deklarienen.
Nur - diese Schuldenfinanzierung gibt es doch nun schon lange - wo
bleibt denn das Wachstum. Hat Spanien nun Vollbeschäftigung nach
dem die Sozialisten die Schulden kräftig erhöht haben - und
sind die arbeitslosen Jugendlichen nur zu faul zu arbeiten.
Man kann die Augen vor der Realität verschließen, man
ändert die Realität damit nicht
Wer sich die programmatischen Aussagen im Internetauftritt ansieht findet da bereits umfassende Aussagen zu allen relevanten wichtigen Themen. Das ist sehr erstaunlich, da der Gründungsparteitag ja erst im April in Berlin stattfinden soll. Von einer Graswurzelbewegung kann als nicht gesprochen werden. Vielmehr hat sich eine elitäre Gruppe durchaus Gedanken gemacht und die auch formuliert. Von geringen Schwächen abgesehen, wie den alten Kirchhof noch mal aus der Mottenkiste zu holen, sind viele Forderungen demnächst sicher mehrheitsfähig. Gebraucht wird eigentlich nur eine möglichst große Anzahl von Indianern, die der Partei ein Volumen geben und die eingeleiteten neuen Karrieren dann auch befördern können. Das ist zwar nur bedingt demokratisch, aber das Konzept hat ja schon früher funktioniert, bei der Gründung der CDU zum Beispiel.
Volkswirtschaftlicher Verlust von 1,5 Billionen Euro bei Euro-Austritt
Auszug aus der FAQ Bündnis-Bürgerwille, deren Sprecher Herr Prof. Dr. Bernd Lucke ist: Deutschland hat Auslandsforderungen von 5 Billionen Euro (5000 Milliarden Euro). Diese Forderungen lauten überwiegend in Euro. Ein Zurück zur DM würde bei einer 30 prozentigen Aufwertung der DM zu einer de-facto Abwertung der deutschen Forderungen um 30 Prozent führen. Zitat "Das ist ein Verlust von 1500 Milliarden Euro!". Die Euro-Skeptiker sollten mal das Kleingedruckte aufmerksamer lesen!
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.03.2013 08:48 UhrGleichzeitig haben die Deutschen Immobilien, Aktien, Unternehmen
für rund 12 Billionen, die um 30 % aufwerten würden - macht 3,6 Billionen. Zudem würde eine 30 % Aufwertung der DM nur einen Verlust von 1,15 Billionen auf die Geldforderungen bedeuten. (Prozentrechnung aus dem Hundert oder so)
Tea-Party Anhänger + EU-Gegner bestimmen hier den Ton
"Raus aus der EU" sind also die wahren Ziele der Fanboys dieser neuen Tea-Party, die sich unter dem Deckmantel der Euro-Währungs-Gegner hier versammelt haben. Na dann viel Spass mit solchen Abstrusen hochgefährlichen Forderungen, um nicht zu sagen Hirngespinsten. Die Tea-Party Bewegung in USA war nie eine Graswurzelbewegung, sondern eine von Multimillionären gesteuerte Offerte gegen Obama, dem man unterstellte, die USA in den "Sozialismus" führen zu wollen. Schade, dass die einfachen Leute, brave US-Amerikaner, so leicht durch Sender wie Fox News zu manipulieren und aufzustacheln sind. Da hat man sich anscheinend jetzt hier den übelsten Verein auch noch zum Vorbild genommen.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.03.2013 09:57 UhrZahlen und gewähren lassen?
Ich habe es satt, dass man zur S** gemacht wird, nur weil man nicht nachbetet, was die Damen und Herren Regierungschefs in ihrer Abgehobenheit einsam beschließen. Und die Tea-Party-Bewegung war im Grunde nichts schlechtes!
Es wurde Zeit das sich die wertschaffenden zu Worte melden und die schlingernde Surferpolitik gefährden. Dies könnte eine interessante politische Alternative werden.
"Man kann dies nicht oft genug sagen. Die politische Union ist das
unerlässliche Gegenstück zur Wirtschafts -und
Währungsunion. Die Geschichte lehrt uns, dass die Vorstellung, man
könne eine Wirtschafts- und Währungsunion ohne Politische
Union auf Dauer erhalten, abwegig ist"
Der Saumagen ist damals jämmerlich eingeknickt und die diffuse
teutonische Masse hat damals Hosianna gebölkt. Es fuhr damals jeden
Tag ein Zug der Geschichte umhüllt vom Mantel der Geschichte in den
Bahnhof der Geschichte und alle haben ja gesagt.Die meisten derjenigen,
die heute mit der AfD ihr europafeindliches Süppchen kochen, haben
dem Dicken, der ganze Generationen mit seiner Rentenlüge enteignet
hat zugejubelt.Wie Europa heute. Will nur keiner mehr wissen , weil die
meisten dieser Partei altersmässig die Profiteure sind.Ich bin zwar
nur Dipl. Volkswirt aber ich finde diese "Bewegung" ziemlich
lebensfern und erbärmlich.Wer Herrn Lucke bei Jauch gesehen hat,den
sollte Luckes Frustgestammel zum Nachdenken ...!
@Joachim Kampen
Zitat:
"...die diffuse teutonische Masse hat damals Hosianna
gebölkt."
Sie haben eine ungewöhnliche Ausdrucksweise. Was bedeutet das?
"...und alle haben ja gesagt..."
Wer hat denn ja gesagt? Eine Volksbefragung gab es nicht. Die alle paar
Jahre abgehaltenen Wahlen bieten nur die Möglichkeit ein
Komplettpaket an Versprechen zu wählen. Und welche der großen
Volksparteien waren denn ausdrücklich gegen den EUR?
"Die meisten derjenigen, die heute mit der AfD ihr
europafeindliches Süppchen kochen..."
Falsch! Wenn, dann ist dieses Süppchen EUR-Feindlich.
"...haben dem Dicken, der ganze Generationen mit seiner
Rentenlüge enteignet hat zugejubelt."
Die Enteignung geht mit dem EUR weiter.
Weswegen zugejubelt? Wegen der Enteignung, der Rentenlüge oder
wegen der EUR-Einführung?
Haben Sie eigentlich auch Belege oder nur eine Meinung?
Wenn Herr Kauder von der CDU
die neue Konkurrenz-Partei glaubt abstempeln zu können als
"institutionalisierte Angst vor der Zukunft"
dann trifft das genaue GEGENTEIL zu:
Raus aus der Knechtschaft der EU ist eine hoffnungsvolle
WAHL-PAROLE!
Auch mal in andere Teile der Welt blicken, bevor man große Fehler macht !
In anderen Wirtschaftsräumen träumt man von einem
ähnlichen Modell wie dem Euro. So hat der Mercosur, der
"Gemeinsame Markt Südamerikas" als Ziel, eines Tages so
weit vorwärts zu kommen, wie die UE mit ihrem Euro, nämlich
eine gemeinsame Währung in Südamerika mit den wichtigsten
Ländern Brasilien und Argentinien, und assoziierten Ländern
wie Chile u.a. Grund dafür ist, mit einer Währung aus einem
größeren Wirtschaftsraum besser auf dem globalisierten Markt
konkurrieren zu können. Nun ist Brasilien alleine schon so
groß wie ganz Europa bis zum Ural.
Hier aber in Europa und in Deutschland scheinen die Uhren auf einmal
rückwärts zu gehen bei einigen Bürgern, sie wollen die
Gemeinschaftswährung wieder abschaffen. In einigen Jahren wird
Brasilien Deutschland den Rang abgerungen haben und wirtschaftlich
größer sein als die europäischen Länder. Wenn hier
einige davon träumen, das kleine unbedeutende Deutschland wieder
stark zu machen, so tun sie genau das Falsche.
Bitte wirklich lesen und nicht einfach drauf los schreiben !
@Doomdey: Ich habe nirgends von einer Währungsunion mit Argentinien
geschrieben, sondern von einer in Südamerika (!) mit u.a.Brasilien
und Argentinien, die das Modell des Euro als Vorbild haben ! Können
Sie lesen und verstehen ?
@Bogumil: Was für eine Unverschämtheit von Ihnen: Ich schreibe
etwas über Südamerika, was dort (!) im Gange ist, und Sie
sprechen von "gezielte Verbreitung falscher oder irreführender
Informationen". Ich habe 18 Jahre dort gelebt, mein Sohn ist dort
geboren, meine Frau ist von dort! Ich habe nie behauptet, dass
Deutschlands und Europas Währungsprobleme in Südamerika
entschieden werden. Meinen Sie mit Ihrer Alternativen-Partei die Dinge
auf diese Weise zu lösen, indem man einfach gar nicht mehr
verstehen will ?
@Feller: Das ist Ihre Theorie, aber in Südamerika (dort !!!) sieht
man das anscheinend anders !
Da brauchen Sie mich nicht zu belehren, sondern die Verantwortlichen
dort ! Ich habe nur Wiedergegeben, was dort (!!!) lso ist und diskutiert
wird !
Desinformation...
... ist die gezielte Verbreitung falscher oder irreführender
Informationen. Motivation der Desinformation ist meist die Beeinflussung
der öffentlichen Meinung bzw. von Gruppen oder Einzelpersonen, um
ein bestimmtes politisches oder wirtschaftliches Anliegen des
Verbreitenden zu unterstützen.
Und das genau liegt hier vor... denn Deutschland und Europas
Währungsprobleme werden nicht etwa in Südamerika sondern
alleine in Europa entschieden...
Erstaunlich, wie oft dieses Mantra gebetet wird: Währungsraum gleich wirtschaftliche Stärke.
Es muss Ihnen doch klar sein, dass genau das hier schief gegangen ist. Wirtschaftsunion - erinnern Sie sich an EWG "Europäische Wirtschaftsgemeinschaft", das war das Erfolgsmodell, in dem unterschiedlich starke Volkswirtschaften bestens miteinander ausgekommen sind. Der Ausgleich erfolgte über flexible Wechselkurse, waren die Franzmänner nicht so stark, gabs ein paar Sous mehr für die Mark und umgekehrt. Aber jetzt? Kompletter Irrsinn. Wie gut das funktioniert hat, zeigen die Aussenhandelserfolge der BRD in China, USA und wo immer auch - ohne Euro. Denen ist wurschtegal, wieviele in der gleichen Währung zählen, und das Wechseln, das kann jede Sparkasse weltweit.
Eine Währungsunion mit Argentinien?
Sie belieben zu scherzen. Ausgerechnet Argentinien? Argentinien hat ein solches Experiment schon hinter sich und mußte Konkurs anmelden. Ich denke, man wird dort das Euro-Experiment erst einmal genau beobachten, ehe man den gleichen Fehler macht. Aber ich fürchte, der Sachverstand der Politiker reicht auch dort nicht für eine genaue Analyse.
Meine Stimme hat die AfD sicher. Endlich, endlich eine wählbare Alternative zu den EU-hörigen Blockparteien. Und es werden nicht nur bisherige Wähler zu der Alternative abwandern, sondern sehr viele Nichtwähler endlich wieder wählen gehen. Die Abnicker in Berlin können sich warm anziehen. Bald ist es vorbei mit dem Pöstchengeschiebe.
DER SPIEGEL um 14:39 Uhr: Kauder attackiert neue Anti-Euro-Partei
Man darf gespannt sein, wann auch FAZ.net diese Meldung zur Debatte stellt...
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.03.2013 07:14 UhrHerrn Kauder halte ich schon lange nicht mehr für empfehlenswert.
Weil ich immer den Eindruck eines Speichell... habe, der sich bei Honeckers Rache einschleimt. Wie gesagt, meine Meinung.
95% der Leser antworten pro AfD.
ob bei T/online, Spiegel, Bild etc. / kaum kritische Stimmen sind yu hoeren, die Erleichterung ueber eine echte Alternative pulsiert.
Es ist höchste Zeit für diese Partei! Wir können nicht
länger zusehen, wie unsere Altersversorgung für die
Eurorettung zum Teufel geht und die "geretteten" Länder
ruiniert werden. Ich denke dabei an den sehr aufschlussreichen Artikel
von Prof. Sinn vor einiger Zeit: Renoviert das Bad und werdet
mündige Bürger!
Das Parteiprogramm der AfD enthält darüber hinaus auch sehr
vernünftige Standpunkte in Bezug auf andere Dinge, z. B. die Integrationspolitik.
Meine Unterstützung ist euch gewiss, jetzt heißt es
dranbleiben und gegenüber den Diffamierungen cool bleiben. Der
gesunde Menschenverstand wird siegen, für Deutschland und für Europa!