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Dienstag, 18. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

„Alternative für Deutschland“ Die neue Anti-Euro-Partei

 ·  Kritiker der Eurorettungspolitik bereiten nach Informationen der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ die Gründung einer Partei mit dem Namen „Alternative für Deutschland“ vor. Sie soll schon zur Bundestagswahl in diesem September antreten.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (643)

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Michael Leh

Hans-Olaf Henkel, den ich sonst durchaus schätze, ist für den EU-Beitritt der Türkei, was kaum ...

bekannt ist. Man kann das in seinem Buch "Rettet unser Geld!: Wie der Euro-Betrug unseren Wohlstand gefährdet" nachlesen. Ich sympathisiere stark mit der "Wahlalternative 2013", hoffe aber (und gehe eigentlich davon aus) dass eine Befürwortung eines EU-Beitritts der Türkei - den ich radikal ablehne - in der sich neu abzeichnenden Partei nicht mehrheitsfähig sein wird. Dies wie auch die Frage, welche Positionen die "Wahlalternative" denn sonst noch einnimmt - etwa zu Fragen von Migration, Integration, Kriminalitätsbekämpfung etc. - wird noch geklärt werden müssen. Als reine 1-Thema-Partei würde sie sicher nicht reüssieren können und der (potentielle) Wähler wird wissen wollen, was er denn eigentlich wählt über das Euro-Thema hinaus.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.03.2013 03:35 Uhr
alois schneider
alois schneider (formal) - 05.03.2013 03:35 Uhr

das mit dem Türkei-Beitritt glaube ich nicht

es wäre auch in einer bürgerlichen Partei nicht mehrheitsfähig.
Außerdem ist es auch nicht nur eine ein-Punkt- Partei (immerhin mehr als die Piraten, die haben Null Punkte), sondern das ist nur der Hauptpunkt.
die anderen Probleme fallen einem automatisch auf die 'Füße und werden mit gesundem Sach- und Menschenverstand gelöst. In anderen Parteien werden sie gar nicht gelöst.

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Michael Leh

@Frau Dreier: Das mag so sein, sehr geehrte Frau Dreier, dennoch werde ich niemand - auch ...

nicht von der "Wahlalternative 2013" - etwa ins Europa-Parlament wählen, der dann dort für einen EU-Beitritt der Türkei stimmt oder entsprechende Verhandlungen mit forciert. Ich will daher Klarheit von der WA über unter anderem eine solche Frage. Es interessiert mich auch, was man in der Partei in statu nascendi über z.B. die Frage einer doppelten Staatsbürgerschaft denkt. Falls man sich darüber überhaupt schon mal Gedanken gemacht hat. - Ich sage das wohlgemerkt als jemand, der mit der WA absolut sympathisiert, ich bin z.B. auch ein großer Fan von Professor Starbatty.

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Elisabeth Dreier

Die Türkei will im Grunde gar nicht in die EU.

Warum sollte sie sich auch solch einem Diktat unterordnen, kann sie wohl gar nicht. Zudem ist die Türkei doch schon jetzt halb in der EU. Sie hat über die Millionen Einwanderer in Deutschland schon einen Fuß in der Tür, mehr will sie wohl kaum. Die Türkei möchte nur die Diskussion/die Gespräche weiter laufen lassen um gute und offene Beziehungen zur EU zu wahren – man damit schnell und flexibel gewünschte Entscheidungen vorantreiben.
Denn die Zukunft spielt in Asien, Amerika und Afrika. Dies zeigt auch die Forcierung von GB auf den Commonwealth. Die Türkei ist das künftige Bindeglied für die EU nach Asien und dies weiß sie.

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Günter Düsterhus

Eine Anti-Euro-Partei wird nichts ändern

weil sie das Problem verkürzt. Wir können Europa spalten, neue Währungen
einführen, auf und abwerten aber an den grundlegenden Problemen der
Weltwirtschaft wird sich nichts ändern! Dies Problem ist systemimmanent
und dominiert durch den Dollar. Der europäische Einfluss ist dann gleich 0,0!
Die Reichen werden dann noch schneller Reich und der Feudalismus feiert
fröhliche Urständ. Nur die Abwicklung privater Banken und Geldschöpfung in
staatliche Hand kann da Helfen. Hier wäre eine neue rechte Partei, die
noch nicht durch und durch Korrupt und von den Banken dominiert ist
aber lebensnotwendig. Also Professoren frisch ans Werk, nur ohne
regulierte Banken und kontrollierte Märkte landen wir in der Singularität
einer Giralgeldendzeit und diese wurde auch beim letzten mal durch
Austerität als Initialzünder ausgelöst, um im gesellschaftlichen Chaos
schalten und walten zu können.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.03.2013 10:47 Uhr
Günter Düsterhus

Diese Fantasie

manifestiert sich gerade ganz real in Italien und Portugal.
Auch die heutige Abstimmung in der Schweiz gegen leistunglose
Höchsteinkommen, würde ich als realen Schlag gegen die Zocker
verstehen. Ich befürchte, dass es sich nicht um maximale Forderungen
sondern um notwendige aber noch nicht hinreichende Voraussetzung
handelt, um nicht im maximalen Schlamassel zu landen.
Dieser maximale Schlamassel ist aber das Ziel einer rein ökonomischen
unmenschlichen Gesinnung.

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Paul Banaschak

Der Titel müsste lauten: Endlich eine Partei, die sich um das Wohl des deutschen Staates

kümmert und das Vermögen des deutschen Volkes sicher möchte.
Aber mit Anti-Euro-Partei ist klar, was für eine Intention der Journalist verfolgt.
Hoffen wir, dass die Partei trotz alledem sehr erfolgreich ist.

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Peter Gorski

Die freudige Erregung einiger FAZ Foristen ist verständlich und fast schon rührend, aber....

wie wollen Sie mit diesen Köpfen Zugang zum Volk bekommen?
Und das noch im Laufe eines Jahres?
Das einzige realitische Szenario, dass ich mir vorstellen könnte, wäre der Abgang der FDP aus der Regierungsverantwortung, ein wenig Stimmverlust von CDU/CSU; sprich- Rot-Grün übernimmt.
Die grosse Unbekannte ist der Pool der Nichtwähler!
Selbst wenn diese aktiviert werden könnten, und so die Partei über die 5% Hürde kommt,
dann fängt der politische Alltag der Kompromisse an. Koalition mit der CDU zur Vermeidung von Rot-Grün?
Obwohl ich in der Sache ja einige Ihrer Bedenken zur Europolitik teile, bleibt eine Partei mit neoliberalen *Vordenkern* wie Hans-Olaf Henkel für mich persönlich schlicht unwählbar!
Die Stimme der Vernunft sieht für mich anders aus!

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.03.2013 03:40 Uhr
alois schneider
alois schneider (formal) - 05.03.2013 03:40 Uhr

das Volk wartet nur darauf

die gegen das Volk arbeitenden Parteien abzuwählen.
Das Volk hätte ja schon fast aus Verzweiflung die inhaltsleeren Piraten gewählt.

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Peter Gorski

Herr Pawlik, hochtrabender Unsinn?

Wo lasse ich bitteschön Parteien verschwinden?
ich sprach vom Abgang aus der Regierungsverantwortung!
Die FDP ist nun nicht gerade mit einem enormen Polster an Stimmsicherheit gesegnet
und schon 1-2% Stimmverlust könnte die Partei an der 5% Hürde scheitern lassen.
Zumal es ja aus Reihen der CDU keine Stützungs- oder Leihstimmen geben soll!
Das fantastische an diesem Szenario ist wohl eher überhaupt davon auszugehen,
dass so eine neue Partei in so krurzer Zeit überhaupt an die 5% Hürde heranrechen könnte!
Richtig, Politik ist kein Wunschkonzert, jedenfalls wenn man nicht Lobbyist einer der grossen Industrieverbände ist und schon bei der Konzentration auf das Wesentliche scheiden sich die Geister.
Viele Menschen in diesem Land verlieren vielleicht die Jacke aus dem Sinn, weil man gerade versucht ihnen das letzte Hemd auszuziehen?

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Otto Kaldrack

Neoliberal

wer nicht mal weiss, was das überhaupt ist, der plappert nur rotes
Geschwätz nach, welches diesem Ausdruck ein negatives Image ver-
passt hat.

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Paul Banaschak

Herr Gorksi, glauben sie, eine neue Partei müsste die Sprache des Peer gebrauchen

oder die nichtssagenden Äusserungen eines Siggi-pop?
Nein, den Unsinn gibt es schon.

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Jenny  Maiwald

Liebe Foristen, bitte seien Sie mir bei der Lösung folgenden Konflikts behilflich:

Wie die überwältigende Mehrheit derer, die sich hier geäußert haben, begrüße auch ich die Gründung dieser Partei wärmstens und bin froh, daß sich endlich endlich in Deutschland eine Euro-Gegnerschaft artikuliert.
Ich habe nur folgendes Problem: Wer werden die Wähler sein? Werden es nicht massenhaft Wähler von CDU/CSU/FDP sein, ökonomisch gebildete Leute, die sich in den etablierten vormals konservativen oder liberalen Parteien unbehaust fühlen. Könnte das nicht letztlich lediglich zu Stimmenabflüssen zur AfD führen und am Ende in DIE Katastrophe münden: Es reicht für SDP/Grüne und damit den sicheren Untergang.
Ich weiß, das klingt schrecklich destruktiv, und man hat bei Wahl der AfD natürlich den Vorteil zu wissen, daß man sich am Euro-Desaster nicht weiterhin schuldig oder durch die Wahl von Mutti und den Blockflöten lächerlich macht. Aber wäre es nicht ein verdammt hoher Preis, dafür Steinbrück zu riskieren?
Ich fürchte, das funktioniert nur, wenn genug Linke mitmachen.

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Antworten (12) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.03.2013 18:07 Uhr
Patrick Berlin

also

...meine Stimme als Ex Rot-Grün-Wähler hat die Partei schon einmal. Ev auch die meiner Freundin. Zumindest wird es dann eine Opposition im Bundestag geben. Nein, nicht Henkel, sondern Hankel. Der Mann hat das Zeug zum 2ten Ludwig Erhard ;)

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alois schneider
alois schneider (formal) - 05.03.2013 03:47 Uhr

nein

von den fast 50 % Nichtwählern würden normalerweise 30 % zur Wahl gehen.
Sie warten auf eine Alternative. so würde sich der Block der Nicht-linken Parteien erheblich vergrößern, auch wenn viele CDU Wähler die Alternative wählen.
Die Fähnchen nach dem Wind CDU wäre dann froh, ihr Fähnchen nicht mehr nach links hängen zu müssen

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peter myer

.....

letze ergänzung von mir zu dem thema:

auch frau prof däubler gmelin hat sich sehr verdient gemacht, bei ihrer klage gegen den ESM und die entmachtung des parlaments. sie macht sich stakrt und tritt ein für mehr demokratie in europa/volksabstimmungen.

die kritk an dem vorherrschenden kurs kommt aus vielen seiten.

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peter myer

....

wenn die "alternative für deutschland" sich auf die ökonomischen fragen begrenzt, werden sie auch viele stimmen aus dem (ex) spd und grünenlager bekommen.

es gibt, auch wenn das viele hier nicht glauben wollen, auch dort wähler mit genug sachverstand , die dieses irrsinn leid sind.

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Michael Leh

@Frau Maiwald: Ich sehe das Problem genauso wie Sie und habe dafür noch keine "Lösung",

ich denke, wir werden noch abwarten und genau sondieren müssen. Noch steht ja auch nicht einmal fest, ob die WA auch tatsächlich bereits zur BT-Wahl antritt oder nicht erst 2014 zur Europa-Wahl. Ein anderer Forist meinte in Beantwortung Ihrer Frage, SPD/Grüne wären auch nicht schlimmer als die bisherigen Regierungsparteien. Das stimmt weitgehend, aber nicht ganz. Nehmen wir z.B. die Frage einer massiven Ausweitung von doppelten Staatsbürgerschaften (de facto für Türken), die Rot-Grün vehement wollen, die Union aber ablehnt (zumindest noch ablehnt, die Berliner CDU macht hier schon gemeinsame Sache mit Wowereit laut Koalitionsvertrag; ich will damit sagen: auch hier würde ich ein "Umkippen" Merkels nicht ausschließen, wie bei eigentlich keiner Frage). Jedenfalls will ich hier jetzt auch nicht unfreiwillig Rot-Grün zu einer Mehrheit verhelfen. Die Mehrheit der Stimmen, mit denen die WA rechnen könnte, käme m.E. von ehemaligen Unions- oder FDP-Wählern kämen. Eine schwierige Zwickmühle!

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Christine Kirchhoff

Demokratieverlust trifft alle

Liebe Frau Maiwald,
seien Sie sicher, auch Rot/Grün-Wähler sehen die Erosion der Demokratie durch Aufgabe der Souveränität mit großer Sorge. Auch Rot/Grün-Wähler wünschen sich, dass demokratische Entscheidungen anderer Länder respektiert werden und nicht mittels Fiskalpakt Entscheidungen erzwungen werden, die die Wähler anderer Länder gar nicht wollen.
Auch Rot/Grün-Wähler haben die Nase voll davon, dass ihre Steuergelder in einer Transferunion versacken, während in Deutschland die Schulkinder in Containern unterrichtet werden müssen, während in deutschen Städten (Frankfurt a.M. beispielsweise) Grundsteuern erhöht werden und ein Sparprogramm das andere jagt.
Schlussendlich: Auch Rot/Grün-Wähler wünschen sich ein Ende des €uropa-Wahnsinns und statt dessen eine Union kooperierender souveräner Staaten.

Von der Seite sehe ich daher kein Problem für die Alternative für Deutschland.

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Thomas Anders
Thomas Anders (Luckner) - 03.03.2013 09:53 Uhr

Fürchtet Euch nicht!

In Zeiten der Unsicherheit und Bedrängnis mögen Anhänger christlicher Politik ihren Halt im Matthäusevangelium finden. "Fürchtet Euch nicht!". Was könnte eine SPD-geführte Regierung unter einem Kanzler Steinbrück noch kaputtmachen? Die Privilegierung der "traditionellen" Ehe wird in dieser Legislaturperiode abgeschafft werden. Die Wehrpflicht ist bereits gefallen, der Ausstieg aus der Kernenergie ist - zum Nachteil des Wirtschaftsstandortes Deutschland und verbunden mit einem schwindelerregenden Anstieg der Stromkosten für uns alle - beschlossen. Wir haben in den Vereinten Nationen offen mit Israel und den USA gebrochen und in der Libyenfrage mit der NATO. Deutschland wird aus den diversen Bankenbereicherungsprogrammen (teils als "Griechenlandrettung" verbrämt) Schulden an seine kommenden Generationen weitergeben, gegen die sich die Reparationspflichten nach zwei verschuldeten Weltkriegen wie Peanuts ausnehmen. Schlechter wird selbst Steinbrück dieses Land nicht führen können.

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Jenny  Maiwald

Ihr Wort in Gottes Ohr, Herr Banaschak.

Bis dato habe ich übrigens noch keine Meldung zu diesem Thema bei Spiegel online oder Süddeutscher gelesen.

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Jenny  Maiwald

Was das Abstimmungsverhalten der Mainstream-Parteien anbetrifft, Herr Myer,

stimme ich Ihnen zu. Hier gibt es tatsächlich keine Unterschiede.

Ich denke eher an Euro-Bonds, an Steinbrücks Aussage, er finde es normal, GR für weitere 7 oder 8 Jahre zu bezahlen, den versuchten hochverräterischen Zusammenschluß mit Hollande, die unerträgliche Energiewende, die absurden Steuer- und Abgabenerhöhungen, die sich Rot/Grün vorstellt, offen zur Schau getragene Pläne zur Deindustrialisierung Deutschlands der Grünen etc. pp.

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Cornelia  Holtmann

Die Gefahr sehe ich auch, Frau Maiwald.

Aber ob wir mit der gleichgeschalteten CDU gegen die Wand fahren oder mit der SPD und den Grünen ist doch eigentlich auch egal. Vielleicht geht es unter Rot-Grün ein wenig schneller. - Den gesamten Euro-Wahnsinn hat die CDU doch ebenso mitgemacht wie den vollkommen überstürzten Kernkraftausstieg.

Darüber hinaus gehe ich davon aus, dass auch einige SPD-Wähler den Euro-Wahnsinn durchschaut haben. Hier sind wohl ebenso Stimmen zu holen wie bei den vielen Nicht-Wählern.

Und hinzu kommt: SPD und Grüne werden wohl kaum die absolute Mehrheit erreichen. Vieles spräche also für eine Große Koalition.

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Paul Banaschak

Es werden sicher auch viele enttäuschte SPD-Wähler der Alternative ihre Stimme geben

allerdings weit weniger als dies bei enttäuschten CDU-FDP-Wählern der Fall ist. Aber eine Opposition ist dringend nötig. Und weder Rot noch Grün kommen ihrer Aufgabe nach.

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peter myer

maiwald.

ob schwarz gelb oder rot grün, wo soll da in der euro frage ein unterschied sein?

ich sehe keinen , ablesebar auch an den abstimmungen im bundestag und bundesrat zu esm und co.

ob steinbrück oder merkel oder schäuble oder trittin - da gibt es keine unterschiede in bezug auf ökonomischen irrsinn.

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Harald Muller
Harald Muller (FAZguy) - 03.03.2013 08:31 Uhr

Anti Euro Partei? Super!

wann kann ich die wählen? Endlich wird auch Zeit, das vernüftige Menschen uns regieren.
Nach 12 Jahren würde ich wieder wählen gehen. Genau diese Partei würde ich wählen und mich als Mitglied anmelden und sehr aktiv einbringen.
Weg mit der Missbeburt Euro!!!!!!

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Peter  H. Niederelz

Europa ist stärker

Diejenigen, die immer wieder in anderer Form versuchen die EU als Gemeinschaft mit einer Gemeinschaftswährung schlecht zu reden, hefen damit in Wahrheit den Hauptkonkurrenten
Europas im weltweiten wirtschaftlichen Wettbewerb.
China hat kein Interesse an einem starken EURO, Japan auch nicht und auch nicht de USA, die die Führungsrolle des Dollars schwinden sehen.
Aber Europa, der alte Kontinent, ist stärker, wenn wir zusammenhalten und uns nicht von ein
paar Spaltern auseinander dividieren lassen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.03.2013 09:26 Uhr
peter myer

herr niederelz

da gibt es nichts schlecht zu reden, oder wollen sie die wirklichkeit einfach nicht sehen?

massenarbeitslosigkeit, einheitswährung , transferunion die letztlich alle schwächt.

wann gab es denn in der EU soviel streit/mißstimmung wie jetzt in ihrem gelobten euroland?

ja zur EG!

nein zu dieser unsinnigen supranationalen währung euro.

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Florian Guthoff
Florian Guthoff (Bl0b) - 03.03.2013 09:25 Uhr

Unsinn

Das ist doch totaler Schwachfug.
Die USA, Japan und China halten ihre Währungen seit Jahren durch Eingriffe künstlich niedrig.
Japan kauft seit ein paar Monaten sogar Euro/ESM Anleihen um das zu erreichen.
Und es wäre naiv anzunehmen dass der Euro jemals zur Leitwährung werden wird.
Es spielt daher absolut keine Rolle ob wir mit D-Mark oder Euro bezahlen.
Der Euro spaltet die EU Länder weil jedes Land (berechtigterweise) andere Vorstellungen von Wirtschafts- und Geldpolitik hat und diese nicht unter eine Währung gezwungen werden können.

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Reinhold Maier
Reinhold Maier (Reinmai) - 03.03.2013 08:17 Uhr

Eine neue Partei...

...mit diesem vielversprechenden Namen weckt natürlich immense Erwartungshaltung. Insofern reicht es nicht, sich nur als Euroretter, als Alternative zu den aktuellen, abgewirtschafteten Parteistrukturen anzubieten. Die traditionellen christlichen Werte in unserem Land, in Europa stehen zur Disposition. Wir brauchen einen enormen Aufbruch, um diesen christlichen Wertebegriff neu und selbstbewußt zu formulieren und diesen auch zu verteidigen. Die "Alternative für Deutschland" sollte diesbezüglich ihr Angebot an den Wähler für den Herbst 2013 überdenken...viel Zeit vor einem europäischen Wertezerfall bleibt nicht mehr! Bin gespannt auf die Parteiprogrammatik...

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.03.2013 11:29 Uhr
Reinhold Maier
Reinhold Maier (Reinmai) - 03.03.2013 11:29 Uhr

@Herr Pawlik

warum nennt sich dann diese Noch-Gruppierung "Alternative für Deutschland"? Es kann sich doch nicht nur auf die desaströse Euro-Thematik reduzieren, schon gar nicht vom gesellschaftlichen Konsens abkoppeln. Der Wertezerfall, von dem ich gesprochen habe, ist eine Sache der Wahrnehmung und allemal orientiert sich eine Partei politisch in ihrem Programm an Werten, die CDU z.B. betont ihren christlichen Wertekanon. Aber wenn Sie eine andere Wahrnehmung zum status quo unseres Landes haben...kein Problem!

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Elisabeth Dreier

Bitte nicht verzettlen, es bleiben 7 Monate.

Und da sollte es nur um die Fragen Euro Ja/Nein, Volksabstimmungen zu relevanten Entscheidungen Ja/Nein gehen. Alles andere sollte erst einmal einfach eine pragmatische Politik sein. Bzw. man kann eine Neuwahl nach den wichtigen Entscheidungen zum Euro, zur EU versprechen.

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heide schweizer
heide schweizer (HHJL) - 03.03.2013 08:06 Uhr

Noch'ne Partei

So haben alle angefangen, ob Gruene oder Linke, oder was weiss ich, was ist aus denen geworden? Fernab vom Volk gehen sie weiter fuer ihre eigene Karriere, eigenes Interesse usw.usf. Leider gibt es im Volk immer noch Naivlinge, die daran glauben. Eines haben alle diese "Neugruender" gemein, sie sind zuerst einmal gegen irgendetwas, denn, das weiss doch jeder, man kann leicht Menschen GEGEN etwas vereinen, sehr viel schwieriger ist FUER. Wie im taeglichen Leben, man ist gegen alles, was einem nicht passt, mein Nachbar grillt im Garten, mein Nachbar macht Feuer in seinem Kamin, ich bin dagegen. Hingegen, mein Hund bellt, meine Musik ist laut = normal. Ich bin Gegner all dieser angeblichenn Alternativen Scharlatane, die dagegen sind. Beabsichtige Partei zugruenden, Name:"Wer ist dafuer, dass wir dagegen sind"? Wer macht mit? Nr. Spendenkonto, Hoehe d. Parteibeitraege wird bekanntgegeben!

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Jens Hunger
Jens Hunger (hero02) - 03.03.2013 07:52 Uhr

komprimierter infantilismus

ein politischer gedanke oder gar eine gesellschaftliche dimension ist diesem unfug nicht zu eigen. alte akademiker, die in ihrem spezialgebiet theoriesicher sind und jeglichen bezug zur realität verloren haben. bald werden wir nichts mehr davon hören, auch wenn einige kommentatoren einen kurzen zweiten frühling erleben :)

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.03.2013 03:51 Uhr
alois schneider
alois schneider (formal) - 05.03.2013 03:51 Uhr

die gesellschaftliche Dimension der Abschaffung Deutschlands

wollen die allermeisten nicht.
Und es sind die etablierten Parteíen, die den Bezug zur Realität schon lange verloren haben.
Und es ist ganz Deutschland, das einen echten politischen Frühling erleben wird.

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Franz Holzinger

Ohne Frau in der Parteiführung nur wenig Chancen

Die "Alternative für Deutschland" sieht nach einer reinen Männerpartei aus. So werden sie kaum eine Frau als Wählerin gewinnen können. Frauen wählen dann lieber Angela Merkel, Christina Schröder und Ursula von der Leyen, Andrea Nahles und Hannelore Kraft, Claudia Roth und Astrid Rothe-Beinlich, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und Silvana Koch-Mehrin. Die "Alternative" bietet überhaupt nichts an, um Frauen mit Helfersyndrom als Wählerinnen gewinnen zu können. Auch die Piratenpartei konnte erst mit Marina Weißband im Parteivorsitz zum Höhenflug ansetzen und ist nach ihrem Weggang bald wieder abgestürzt. Zum Erfolg der "Alternative" fehlt noch ein weibliches Zugpferd, um auch Frauen überzeugen zu können.
Außerdem sind fast ausschließlich Professoren für Wirtschaft in der Partei tätig. Es fehlen Vertreter anderer Berufsgruppen, vor allem Juristen, Lehrer, Beamte, Sozialwissenschaftler und Historiker, die sonst den Großteil aller Politiker ausmachen.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.03.2013 10:32 Uhr
Cornelia  Holtmann

Ich denke nicht, Herr Holzinger,

dass die Kategorie "Frauen" für die potentiellen Wähler(innen) überhaupt eine Rolle spielt. Und für Menschen mit "Helfersyndrom" ist die Partei eben wirklich keine "Alternative". - Und wir brauchen eine Partei, die sich nicht jede Forderung einer noch so überflüssigen Randgruppe auf ihre Fahnen schreibt. Genau daran krankt doch die Politik der Blockparteien: Wir wollen es allen recht machen, damit uns auch alle "liebhaben" (und wählen).

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Florian Jäger
Florian Jäger (DaJaga) - 03.03.2013 09:44 Uhr

Wie bitte?

"Es fehlen Vertreter anderer Berufsgruppen, vor allem Juristen, Lehrer, Beamte, Sozialwissenschaftler und Historiker, die sonst den Großteil aller Politiker ausmachen."

Oh nein! Diese Berufsgruppen sind in den Parteien zuhause, die uns den ganzen Mist eingebrockt haben! Es sind die Berufsgruppen die, sozialistisch motiviert, an der Umerziehung des Volkes arbeiten. Es sind die Berufsgruppen, die in ihrer Lebenszeit nie etwas produktives geschaffen haben. Es sind die Berufsgruppen, die sich wie Egel direkt an der Aorta der Steuerzahler eingenistet haben. Juristen werden notwendig sein, Historiker wären mir dann willkommen, wenn sie bisher nicht Teil der sozialistischen Umerziehungsmaschinerie waren, die restlichen der genannten Berufsgruppen lösen bei mir tendenziell Unwohlsein aus.

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Jenny  Maiwald

Wenn das so sein sollte, wäre das ja Anlaß, das Frauenwahlrecht zu überdenken.

Bin nicht sicher, ob ;-)

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Teito Klein

Das ist gemein!

Sollen jetzt etwa Frankreich, Italien, Spanien und Zypern nicht mehr "gerettet" werden?
Sollen jetzt etwa die "osteuopäischen" Länder auf ihre Subventionen verzichten?
Sollen jetzt etwa die "Pleitebanken" nicht mehr "gerettet" werden?
Sollen sich die "Eurokraten" jetzt an der Tafel anstellen"?
Das ist GEMEIN!
Der TEuro ist ein Glücksfall für TEuropa, denn Deutschland zahlt alles!
Da 2/3 bis 3/4 der Deutschen gegen eine Transferunion sind, hat diese Partei gute Chancen, wenn sie gewählt wird. Es ist eine Frage der praktischen Vernunft. Aber es ist eine Horrorvorstellung für unsere Eurokraten (CDU/CSU, spd, Grüne, Linke).

PS: Die deutschen Exporte in die TEurozone betragen aktuell nur noch 36%. Tendenz fallend!
Der Rest geht ans zahlungskräftige außereuropäische Ausland (Asien, Amerika).
PPS: Der ClubMed "bezahlt" seine Importe mit Target2-Salden und/oder ELA-Euros.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.03.2013 09:30 Uhr
peter myer

herr klein

ich stimme ihnen zu, aber ich muß anmerken "die linken" sind keine eurokraten- die haben konsequent (schon als PDS 1998 bei der bunsdestagsabstimmung zum euro) gegen den euro gestimmt.

was wahr ist , muß wahr bleiben, auch wenn ich die linken aus vielerlei gründen nie wähle

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Arribert Kotz

Henkel ist unseriös

Henkel ist ein Söldner der Finanzindustrie, dem nehme ich nichts ab. Der lässt sich für seine Meinung bezahlen.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.03.2013 09:31 Uhr
peter myer

herr kotz

trittin , merkel, schäuble , steinbrück sind für sie seriös?

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Michael Leh

@Herrn Kotz: Henkel ist für den EU-Beitritt der Türkei, was kaum bekannt ist. Man kann das in ...

seinem Buch "Rettet unser Geld!: Wie der Euro-Betrug unseren Wohlstand gefährdet" nachlesen. Ich sympathisiere stark mit der "Wahlalternative 2013", hoffe aber (und gehe eigentlich davon aus) dass eine Befürwortung eines EU-Beitritts der Türkei - den ich radikal ablehne - in der sich neu abzeichnenden Partei nicht mehrheitsfähig sein wird. Dies wie auch die Frage, welche Positionen die "Wahlalternative" denn sonst noch einnimmt - etwa zu Fragen von Migration, Integration, Kriminalitätsbekämpfung etc. - wird noch geklärt werden müssen. Als reine 1-Thema-Partei würde sie sicher nicht reüssieren können und der (potentielle) Wähler wird wissen wollen, was er denn eigentlich wählt über das Euro-Thema hinaus.

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Paul Banaschak

Herr Kotz, das trifft wohl eher auf die italienischen Marios zu

und auf die SPD und Grünen. Die sind immer ganz schnell mit ihrer Stimme dabei, wenn es darum geht, die Banken zu retten, statt sich um das Wohl der deutschen Steuerzahler zu kümmern.

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Teito Klein

Die Zeit ist reif!

Sehr gut!
Diser Partei werde ich sofort beitreten!
Je eher diese "Esperantowährung" Geschichte ist, desto besser!
Sie stützt nur die "Parasiten" (Griechnland, Zypern, Spanien, Italen, Frankreich, etc. pp.) und sie schadet dem deutschen Steuerzahler.
Deshalb ist diese Parteigründung überfällig!
ESM, EFSF, EFSM, ELA, LTRO,Target2, etc. bedeutet nur das Schröpfen des Normalbürgers, der sich dagegen nicht wehren kann. Deshalb wird diese neue Partei auch "Staatsfeind No.1"

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Jürgen Bick
Jürgen Bick (jebide) - 03.03.2013 06:04 Uhr

Gerechtigkeit

Zitat: "Die europäische Einigungspolitik, wie sie von allen im Bundestag vertretenen Parteien betrieben oder gebilligt werde, dürfte die erste Grundsatzfrage sein, bei der eine im Volk weit verbreitete Stimmung im Parlament keine Resonanz mehr findet."
Sie haben mal wieder, wie im "Main-Stream" üblich "Die Linke" einfach ignoriert. Das ist unlauter!
Zitat:"„dass Rechtsstaatlichkeit über Gerechtigkeit und auf jeden Fall über Opportunität steht“" Vielleicht kann der Herr Homburg einem Nicht -Juristen erklären wieso Rechtsstaatlichkeit mit Gerechtigkeit konkurieren kann. Wenn Rechtsstaatlichkeit für die Menschen gemacht ist und das ist sie doch hoffentlich, kann sie unmöglich konträr zur Gerechtigkeit sein.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.03.2013 00:28 Uhr
Harry Pastorius
Harry Pastorius (ookk) - 04.03.2013 00:28 Uhr

Gewiss nicht

"Wenn man sich überhaupt auf eine Unzulänglichkeit wie den Staat einläßt, ist Rechtsstaatlichkeit das einzige rationale Fundament, auf dem so etwas wie Gerechtigkeit überhaupt denkbar ist."

Wieso Fundament? Rechtsstaatlichkeit soll das Mittel sein zur Herstellung von Gerechtigkeit. Also Mittel-Zweck-Relation. Daher hat der Fragesteller absolut recht mit seiner impliziten Kritik: in Mittel-Zweck-Relationen kann kein Mittel über seinem Zweck stehen.

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Dietmar Fleischhauer

Dazu muß man kein Jurist sein

Mit dem Wieselwort "Gerechtigkeit" kleistert die politische Klasse samt ihren Propagandatruppen jeden klaren Gedanken so weit zu, daß die Prinzipien der Rechtsstaatlichkeit entspannt ignoriert werden können. Das ist bestimmend für die Politik seit Jahrzehnten.

Auf einem Kampfbegriff, der beliebig mit persönlichen Ansprüchen ausstaffiert wird, kann man aber keinen Rechtsstaat aufbauen. Wenn man sich überhaupt auf eine Unzulänglichkeit wie den Staat einläßt, ist Rechtsstaatlichkeit das einzige rationale Fundament, auf dem so etwas wie Gerechtigkeit überhaupt denkbar ist.

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Hubert Appenrodt

Neoliberal ist für mich kein Schimpfwort, Herr Dissars!

Es ist in Deutschland nur so, daß es gegenwärtig keine neoliberale Partei gibt. Ich begrüße daher die Parteigründung und hoffe, daß sie knallhart neoliberal zu überzeugen weiß. Dann werde ich sie gewiß wählen. Aber auch nur dann! Also nicht kleinlaut einknicken, Einknicker, Umfaller, Sichselbstverleugner, ängstliche Feiglinge vor dem politischen Gegner, politische Wimmerpoeten gibt es in Deutschland inzwischen genug. Neoliberale Gesinnung zeigen, die rhetorisch Begabten in die Talkshows, klare Worte, wenn notwendig, verbal kräftig Widersachern gegenüber austeilen, dazu stehen und sich durchsetzen, und zwar überzeugend kämpferisch! Keine Entschuldigungsorgien, niemals! So und nicht anders! Zwischendurch zum Kraftschöpfen auch einmal an den weisen Nabokov denken: „Nur immer langsam voran, mein Söhnchen, dann wird’s schon werden!“ Ich bin im Herbst dann - neudeutsch - ganz bei Ihnen, liebe Parteigründer!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.03.2013 19:48 Uhr
Ulrich Dissars
Ulrich Dissars (Dissars) - 03.03.2013 19:48 Uhr

Neoliberal steht für Versager und Spekulanten

Diese Spekulanten hatten die derzeitige Finanzkrise ausgelöst.
Noch Fragen?

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Johann Otto

Gefragt sind jetzt Charakter, Kraft und Mut und Standfestigkeit, Stehvermögen

Endlich! Allerdings wird es so sein wie immer, wenn eine neue Partei gegen den medienwirksamen Zeitgeist gegründet wird. Die gleichgeschalteten deutschen Europa-Trash-Links-Medien werden sich auf alle Querulanten stürzen, die wie immer bei einer Neugründung aus anderen Parteien, dort ihrer Versponnenheit wegen nicht besonders gelitten, zur neuen Partei wechseln. Und natürlich wird sie geschwungen werden, und zwar kräftig, die Faschismuskeule, denn irgendwer von den Parteimitgliedern oder Funktionären wird schon einmal an einem düsteren Morgen an einem Parteilokal der NPD vorbeigegangen sein oder, was derzeit vermutlich wohl noch schlimmer ist, er trennt seinen Müll nicht. Und hoffentlich kriegen die Professoren sich nicht in die Haare. Ich werde diese Partei dennoch wählen! Das steht für mich bereits fest, auch wenn die reaktionären Altparteien der Demokratieabgabe, inzwischen sinnfällig auch Blockparteien genannt, immer neue Rettungsschirme für sich hier und europaweit aufspannen.

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fridolin hinterhuber

Leer.

Wenn Herr Homburg sagt,für ihn stehe "Rechtsstaatlichkeit über Gerechtigkeit(...)",so mag er damit bei vielen auf Beifall stoßen;bei mir hingegen nicht.Rechtsstaatlichkeit ohne Gerechtigkeit ist eine leere Hülse.Bei so einer Aussage schrillen bei mir die Alarmglocken,mögen die Intentionen dieses Wahlvereins sonst auch noch so lauter sein.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 03.03.2013 09:52 Uhr
Florian Jäger
Florian Jäger (DaJaga) - 03.03.2013 09:52 Uhr

Was ist Gerechtigkeit?

Der Begriff der Gerechtigkeit wurde von der sozialistischen Politik derartig missbraucht und verunstaltet, dass er in freiheitlichen Kreisen leider sehr an Wert verloren hat. Es wird notwendig sein, den Gerechtigkeitsbegriff zuerst aus den Klauen des Umverteilungsgedankens zu befreien und wieder im ursprünglichen Sinne zu definieren, bevor er unbelastet verwendet werden kann.

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Paul Banaschak

Gerechtigkeit ist leider eine leere Hülse

jeder stopft immer gerade das hinein, was für ihn Gerechtigkeit, oder besser finanziellen Vorteil bedeutet.
Gerecht ist unser Steuersystem sicher nicht. Und schlimm genug, dass vor allem in Zeiten rot/grüner Regierungsverantwortung die Zahl der Steuerberater immer überproportional gewachsen ist. Ein Berufszweig, den es bei einem gerechten Steuersystem gar nicht geben dürfte.

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Otto Kaldrack

Großartig

mir fehlen allerdings MERZ, SARRAZIN und METZGER. Das wäre dann
endgültig eine Partei, die man frohen Herzens wählen könnte.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 05.03.2013 03:55 Uhr
alois schneider
alois schneider (formal) - 05.03.2013 03:55 Uhr

die werden kommen

wenn sie sehen, das es eine echte Chance auf Änderung gibt

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Joachim Bühler
Joachim Bühler (Joabul) - 03.03.2013 01:15 Uhr

Reicht das Eurothema für 5%+?

Womöglich nur, wenn pünktlich zur Wahl akute Crashwolken die Republik verdunkeln. Eine Partei, die die augenblicklich von weiten Teilen der Wählerschaft gefühlte Angstfreiheit in der Eurofrage erschüttert, könnte in unsicheren Zeiten vielleicht sogar als Bedrohung aufgefasst werden. Auch fehlt noch ein eigenständiges Profil in Fragen der Energie- und Gesellschaftspolitik.

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Jahrgang 1963, stellvertretender Ressortleiter Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

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