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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Europäische Zentralbank Schattenverschuldung bedroht Stabilität der Euroländer

 ·  Die EZB warnt vor wachsenden Gefahren, die aus Rettungsmaßnahmen entstehen. Bankengarantien und EFSF-Gelder könnten die deutsche Schuldenquote um elf Prozent steigern. Davon profitieren japanische und amerikanische Institute.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (29)

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Bryan Hayes
Bryan Hayes (bhayes) - 14.04.2012 07:57 Uhr

Wir müssen diese kriminellen Machenschaften stoppen! Wir werden hier schamlos ausgeplündert!

Genau aus diesem Grunde hat der Bund der Steuerzahler Bayern jetzt eine Großinitiative gegen die ESM-Bank gestartet ("Stop ESM") und fordert einen Volksentscheid bzgl. aller Rettungsschirme etc.
Die ESM-Bank ist das Instrument zur vollständigen Selbstbedienung am Wohlstand hierzulande, die Politkader anderer Länder können einfach so beliebige Mengen frisches Geld drucken und sich zur freien Verwendung auszahlen lassen, haften sollen dann die Bürger Deutschlands, Finnlands etc. und wir sollen natürlich auch die zwangsläufigen Folgen der dadurch verursachten Inflation tragen.
Zeichnen auch Sie dort mit und fordern einen Stop dieser Zerstörung der Grundordnung Deutschlands, der Aufgabe jeglicher Anständigkeit in der Politik und der Auslieferung an die Willkür unfähiger Politkader!

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eduard kramer
eduard kramer (illampu) - 13.04.2012 18:34 Uhr

Was besonders erschüttert.

Googelt man im Internet:"Fed Buying 61 Percent of US Debt", stellt man mit Unbehagen fest,
dass unzählige Regionalzeitungen, davon viele konservativ, über diesen maßlosen Betrug am weltweiten Finanzmarkt und gegen den amerikanischen Anleger berichten. Keine der großen
Zeitungen traute sich, diesen Betrug an Anleger zu veröffentlichen. Vor allem soll, nach Meinung von Experten so der Goldkurs niedrig gehalten werden, um dann im richtigen Moment, wenn der Dollar in den Abgrund trudelt, das wirklich dicke Geschäft in Gold zu machen.

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Reinhard Kreis
Reinhard Kreis (mullex) - 13.04.2012 13:15 Uhr

Die Schuldentragfähigkeit endet an der Tilgungsfähigkeit.

Staaten tilgen nicht, voran Deutschland. Deutschland spart sich seit 60 Jahren das Tilgen. Ob nun ein Jahreseinkommen der gesamten Gesellschaft nicht getilgt wird oder mehrere ist doch völlig irrelevant. Die Schulden Deutschlands steigen täglich und das machen die EURO Staaten lediglich nach. Wie kann daraus eine Schuldentragfähigkeit entstehen? Pleite sind wir, wie die anderen Staaten auch.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.04.2012 14:18 Uhr
Werner Mueller

Die abnehmende finanzielle Tragfähigkeit reflektiert ...

...die Überschreitung der ökologischen Tragfähigkeit der Erde durch 7 Milliarden Menschen und die bespiellose Resourcenverschwendung der letzten 150 Jahre. In ihrem Machbarkeitswahn - der in der US- und europäischen Bürokratie/Politik trotz ständiger Rückschläge ungebrochen ist - hat man die Erkenntnisse der Naturwissenschaft und auch des Thomas Robert Malthus ignoriert, verlacht, verhöhnt. "Anything goes" war das Motto - man hat es sich und der eigenen Leistung zugeschrieben (die ständigen "historischen Erfolge" der Frau Merkel), dabei beruht alles, wirklich alles auf billiger Energie (sprich: fossile Energieträger). Für eine umfassende Energiewende fehlt jetzt das Geld, auch weil es hergenommen wird, um ein marodes Finanzsystem am Leben zu erhalten. Die Grenzen des Wachstums sind bereits überschritten ... die Zukunft verfrühstückt.

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Roland Magiera

Diese Krise kann kaum bewältigt werden

Denn sie trifft die Subventionsabfasser und Schuldenmacher in einer Phase der globalen Konjunktur!

Und wenn diese in einer Konjunkturphase schon nicht genug einnehmen um wenigstens einen ausgeglichenen Haushalt aufweisen zu können, dann werden die zu keiner Zeit schwarze Zahlen schreiben oder wenigstens ohne Schulden aus dem Haushaltsjahr kommen!

Wenn dann also ein M. Schulz von der SPD proklamiert, dass wir nicht ein einziges Land aus dem Euro entlassen können, dann muss dieser Schulz auch so ehrlich sein und dem deutschen Volk offen mitteilen, was das für uns zu bedeuten hat!
Nicht mehr und nicht weniger als die dauerhafte Alimentierung der instabilen Staatengebilde, mit einem geschätzten Betrag bis zu 250 Milliarden im Jahr.

Das kostet uns dann ganz nebenbei die ZUKUNFT! Denn wir sind weltweit auf einem Stand der Entwicklung angelangt, bei dem es sich kein Land erlauben kann, mal für eine Dekade weniger zu forschen und kaum zu entwickeln, weil die Schuldenstaaten vorgehen.

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Dr. Ludwig Paul Häußner

Kaputt sparen geht nicht! Die Lösung liegt in einer höheren Mehrwertsteuer für die PIIGS-Staaten

Drastische Sparprogramme der PIIGS-Staaten führen direkt in eine wirtschaftliche Rezession.

Das Problem sind die leeren Staatskassen bei gleichtzeitig übervollen privaten Sparkonten. So hat der/die durchschnittliche ItalienerIn mehr auf der hohen Kante als der/die durchschnittliche Deutsche.

Italien und Spanien und selbst Frankreich müssen die MwSt schleunigst auf den derzeitigen EU-Höchstsatz von 25% erhöhen. Damit konsolidieren sie nicht nur die Staatshaushalte, sondern impulsieren auch die Wirtschaftstätigkeit.

Als empirische belegbares Positivbeispiel ist hier die MwSt-Erhöhung von 16% auf 19% in Deutschland zum 01. 01. 2007 zu nennen.

Dadurch hat die deutsche öffentliche Hand rund 125 Milliarden an Steuermehreinnahmen erzielt. Ohne diese MwSt-Erhöhung würde es in Deutschlands öffentlichen Haushalten zappenduster ausschauen - von der Situation der Sozialkassen einmal ganz abgesehen.

Fazit: Die Eurozone braucht eine Harmonisierung der MwSt auf 25%.

Dr. Ludwig Paul Häußner, KA

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.04.2012 14:07 Uhr
Werner Mueller

Die Durchschnittswerte der Sparkonten sagen garnichts aus!

Da die Verteilung nicht einer Normalverteilung folgt. Es gibt wenige, die sehr viel haben und viele, die sehr wenig haben.

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eduard kramer
eduard kramer (illampu) - 13.04.2012 11:55 Uhr

Wie die USA das machen.

In einem Artikel im MoneyNews, vom 28.03.12, war zu lesen, dass 61% der von der Treasury 2011 aufgelegten US-Bonds, in Höhe von 700 Mrd. $US, mangels Nachfrage von der Fed ausgekauft werden musste.
"WSJ: Fed Buying 61 Percent of US Debt"
Da Japaner wie auch Chinesen sich quasi komplett vom US-Bond-Markt verabschiedeten, musste die Fed massiv eingreifen um eine Nachfrage zu simulieren, die nicht vorhanden war
und somit die Zinsen minimal zu halten. Herr Ponzi lässt da wohl grüßen. Etwa 427 Mrd. $US
frisches Geld standen dann wieder für eine Ware zur Verfügung, die nie verkauft wurde und noch immer im Lager steht.
Ähnlich dem Autor eines Buches, der fast 2/3 der Auflage selber kauft, um damit die Liste zu toppen. Das Buch braucht dann weder gut oder spannend zu sein, um Käufer und Opfer zu finden die kaufen, weil das Buch die Liste toppt.
Auf diese Art und Weise hält man die EU und den Euro im Scheinwerferlicht und lenkt von der eigenen katastrophalen Lage ab.

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Klaus Peter Kraa

Das lässt sich hören, der erste Schritt zur Wahrheit: Für Deutschland sind das 7 (sieben) Bio. Euro

denn an eine hässliche Eigenschaft öffentlicher Haushalte wird hier erstmals von diesem Institut (m. W. hat das die Bundesbank noch nie problematisiert) erinnert: Die (bewusste) Unfähigkeit, mit Rückstellungen und Rücklagen für eingegangene Verpflichtungen zu rechnen. Nur am Anfang dieser Republik, als das System noch "Soziale Marktwirtschaft" hiess, gab es mal solche Überlegungen (Julius-Turm). Heute hält nur noch der Freiburger Nationalökonom Bernd Raffelhüschen solche Zahlen fest und er sagt uns, daß wir zu den Verbindlichkeiten aus aufgenommenen Krediten über 2 (zwei) Bio. Euro Schulden angehäuft haben und das dazu noch Schulden aus Zusagen vor allem an das Sozialsystem (Renten, Pensionen, Krankheit, etc.) von mehr als 5 (fünf) Bio. Euro hinzukommen: Ist das viel? Bei einem privaten Nettogesamtvermögen von 10 (zehn) Bio. Euro finde ich das schon reichlich. Aber für uns wird jetzt auch die andere Frage akut: Was haben die Politiker in anderen Ländern ihren Leuten zugesagt?

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Werner Mueller

Die Reichen und Superreichen...

...wollen eine Depression, denn nur dann können sie mit ihrem Geld billige Assets kaufen. Und sie sitzen an den Hebeln der Macht und des Geldes, sprich, sie haben es in der Hand.
Und was will Trichet? >>Wahrscheinlich sei eine noch härtere Gangart im Umgang mit Ländern erforderlich, die sich nicht so verhalten, wie es für Stabilität im Euroraum nötig sei, sagte Trichet.<< Wie sieht diese "härtere Gangart" wohl aus, von der er da spricht? Und, es ist vor allem eine härtere Gangart gegen die Menschen dieser Länder!
Es werden viele Schulden abgeschrieben werden müssen: nun geht es darum wo und wer sie abschreiben muss. Die Banken wollen und brauchen offenbar keinen Verzicht vornehmen (die Politik hat es klar gesagt: Griechenland ist die Ausnahme), also müssen die impliziten Staatszusagen (Soziales, Renten, Pensionen) wohl dafür genommen werden. Und darauf läuft es wohl hinaus, egal mit wem (Merkel, Gabriel, Tritt-Ihn, Nahles, ...)!

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Christoph Rohde

Schattenreiche im Süden Europas

Sind die südlichen Länder Europas nach ihren autokratischen Vergangenheiten je Demokratien und Rechtsstaaten in unserem Sinne geworden? Nein, denn im Schattenreich werden sogar mit Hilfe von EU-Transfers mafiöse Strukturen konserviert. Einfach naiv und unfassbar von unverantwortlichem "historischen Ruhm" getrieben, diese Eurokraten.

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Max Schmid
Max Schmid (CH-Gast) - 13.04.2012 10:06 Uhr

Herrliche €-Analogie: Der Erpresser und der Erpresste

Ein Erpresser fordert z.B. einen hohen Geldbetrag vom Erpressten. Es ergeben sich zwei Alternativen:
1. Der Erpresste zahlt nicht, er wird umgehend bestraft (z.B. angezeigt, gar getötet...)
2. Der Erpresste zahlt. Er hat jedoch keine Garantie, dass weitere noch schlimmere Forderungen kommen.
Mit der €-Währungskatastrophe (Erpresser: EU/PIIGS+F) gilt für die Deutschen (=die Erpressten) das Gleiche:
1. D zahlt nicht an den ESM/Rettungsfonds. Der € kollabiert sofort, die D-Banken sind sofort pleite, run auf Banken, das D-Volk verliert den grossen Teil der Ersparnisse.
2. D zahlt, wie jetzt, für die "€-Rettungsmassnahmen". Es gibt dann immer steigende, unabsehbare Forderungen der EZB/PIIGS+F. Massive Wohlstansverluste in D (auch wg. Inflation via die aktuelle EZB-Notenpresse).
...
Fazit, es gibt kein Entrinnen für das D-Volk, nur die Flucht, wie in den 1930er Jahren bzw. DDR.
Evt. auch eine ausgleichende Gerechtigkeit für den Grössenwahn aus D, den wir aktuell in der Schweiz erleben.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.04.2012 15:33 Uhr
Paul Banaschak

Herr Sore, die Schweiz wäre ohne die ganzen fluchtgelder viel besser dran

dann hätten sich die Schweizer Banken wohl viel weniger in die riskanten amerikanischen Schrottpapiere eingekauft und viel viel weniger Verluste tragen müssen.
Nein, der Wohlstand der Schweiz beruht eben nicht auf den Fluchtgeldern, sondern auf ihren Exporten hochwertiger Güter.

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Martin  Sore

Fast richtig, werter Forist.

Zu Ihrem Szenario-nicht nur D wird nicht in den ESm zahlen, so wie der Draft z.Zt. ausssieht. Der ESM wird neu verhandelt und dann installiert. Damit retten sich die beteiligten Regierungen ueber die Runden. GR wird den Euro Ende 2012/ 2013 verlassen. Damit ist ein deutliches Zeichen gesetzt. Gegenueber anderen, bis dato reformunfaehigen Solidarpartnern, sowie ggenueber den Maerkten. Wohlstandsverluste haben wir in der EU einkalkuliert. Diese werden akzeptiert um uns fuer die Zukunft staerker zu positionieren. Damit bewegt sich die EU, incl D, auf einem dem 21. Jahrhundert entsprechenden Weg. Die Schweiz hingegen sieht Ihre Felle davonschwimmen. Immer mehr Laender, weltweit, sind es satt, das die Schweiz offensiv dabei hilft in den respektiven Laendern an Steuern zu zahlende Summen in Ihre sicheren Banken zu verbringen! Die Stimmungsmache gg Deutsche in S uebertrifft die momentane Ueberreaktion in D deutlich. Groessenwahn aus D? Gegenueber der S sind wir nahezu devot hilfsbereit!

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Holger Baade

Ziviler Ungehorsam gegen die EU,

gegen die Institution EZB und gegen jede nationale Regierung, welche dieser Entwicklung nicht umgehend Einhalt gebietet respektive sich nicht von dem eingeschlagenen Kurs abwendet, wird für mich zur ersten Bürgerpflicht.

Was immer der Einzelne darunter auch verstehen mag, und wie immer der Widerstand auch ausgeübt wird.

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Norbert Dr. Leineweber

Es gibt bald einen Donnerschlag, dann wird Merkel aus ihrem Dornröschenschlaf aufwachen ..

Allerdings hält ihr dann kein Prinz das Händchen, vielmehr weht über ihr der Hauch des sich abzeichnenden deutschen Staatbankrotts. Ich schreibe ja schon lang genug, dass Deutschland bald die Abstufung droht. Wenn wir einen Sprung auf über 95% des BIP machen, und eigentlich sind wir allein schon durch die faulen Anleihen, die auf die Bundesbank entfallen (ohne Target 2), schon längst d`rüber, müssen die Ratingagenturen reagieren. Und dann sollen bitte Gabriel, Künast und Trittin vor die Presse treten und erklären, weshalb der Musterknabe Deutschland seine bisherigen Stabilitätsvorteile verliert. Schäden von hunderten an Milliarden anrichten und mit Fahrern in Luxuslimusinen kutschieren. Ohne soziales Gewissen, was auf die Schwächsten in unserem Land zukommt, wenn die Lasten auf alle verteilt werden müssen. Das dicke Ende kommt immer, wenn man seine Ideologie im intellektuellen Umfeld eines ökonomischen Nichts auslebt. Auf meine zurückliegenden posts sei vollumfänglich verwiesen.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.04.2012 13:32 Uhr
Norbert Dr. Leineweber

Gesetzlich sind zwei ratings von Moodys, Standard & Poors oder Fitch vorgeschrieben.

Diese Forderung ist eine Luftnummer, und die Chinesen habe ihre eigne Rating-Agentur.

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Norbert Dr. Leineweber

ich verweise auf meinen Beitrag vom 7. April

Es steht jedem frei eine neue Partei zu gründen. Leider haben die Piraten in Sachen Wirtschaftspolitik noch blanker gezogen als die Grünen.

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Thomas Schneider

Gabriel, Künast, Trittin vor der Presse?

Kein Problem. Sie werden empört auf die offensichtliche Fehleinschätzung der Ratingagenturen verweisen und umgehend eine europäische - nennen wir sie: Wahrheitsagentur fordern.

Das Spiel ist aus, aber das Stück wird bis zum bitteren Ende weitergespielt. Das hatten wir ja schon.

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Helmut Hopf

Die Buerger verdienen die Politiker,die sie wählen!

Herr Dr. Leineweber, leider haben sie recht.
Der Donnerschlag kommt,wenn die Buerger wieder CDU,CSU,SPD,FDP,Gruene und
die Linken - PDS wählen.
Dann bekommen sie automatisch den Schuldenberg der
EU - Schuldengemeinschaft und dass mit Recht!

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Joachim Schroeder

Erkenntnisse!!

So dürfte die Realität Mario Draghi eingeholt haben, mit der Erkenntnis, daß
die Wirkung seiner ''Dicken Bertha'' verpufft ist, ihm das Wasser bis zum Hals
steht und das Ende der Eurosion lauter oder auch etwas kleinlauter eingeläutet
sein dürfte!!

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Walpurga Müller-Schmidt

Grundsätze ordnungsgemässer Buchführung für Staaten

Der deutsche Staat, und eigentlich auch jeder andere Staat in Europa hat Regeln wie Unternehmen ihre Bücher zu führen haben (Deutschland: §238 Abs. 1 HGB). Aber keiner dieser Staaten befolgt diese Regeln auch nur im Ansatz selber. Da wird fleissig gegen Saldierungsverbote verstossen und eine Buchaltungsregel nach der anderen über Bord geworfen.

Wenn ein Unternehmen 50 EUR offene Rechnungen bei Kunden hat, dann tauchen die in der Buchhaltung auf. Wenn Deutschland 500.000.000.000 EUR offene Rechnungen bei anderen Staaten der EUR-Zone hat, dann braucht man die ja nicht im Bundeshaushalt erwähnen! Von einem Abschlag oder Rückstellungen wegen des Ausfallrisikos solcher "offenen Rechnungen" rede ich da noch gar nicht.

§ 238 Abs. 1 Satz 2 HGB: "Die Buchführung muss so beschaffen sein, dass sie einem sachverständigen Dritten innerhalb angemessener Zeit einen Überblick über die Geschäftsvorfälle und über die Lage des Unternehmens vermitteln kann."

Mal den Bundeshaushalt gelesen? Kriminell

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Horst Ziegler

Schattenverschuldung

Wir kennen die Schattenverschuldung im Bereich der Beamtenversorgung. Die Überjahrigkeit der Forderungen steht im Gegensatz zu der Jährlichkeit der öffentlichen Haushalte. Der Staat geht also Verpflichtungen ein, die sich wie ein Schatten über die Haushaltswirtschaft des jeweiligen Landes legen. Gleiches ergibt sich jetzt durch die Bildung von Verpflichtungen gegenüber anderen EU-Ländern im Rahmen der EU Rettungsschirme. So ist es also richtig, wenn die Politik diese Risiken in den jährlichen Haushalten durch Rückstellung abbildet. Dazu sind aber Mittel erforderlich, die bereitgestellt werden müßten. Hier ist Schäuble also gefragt. Wir müssen also jetzt die Diskussion führen, ob durch die Senkung der Sozialstaatskosten oder durch die starke Anhebung der Steuerlastquote die Risiken aus der dem Projekt EU aufgefangen werden sollen. Das ist Sache der Steuerbürger und Wähler. Die Däubler-Gmelin hat also Recht, wenn sie jetzt eine Klage beim BuVerfG einreicht.

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Hans-Jörg Rechtsteiner

Scheinheilig

Nachdem die EZB durch ihre eigenen Maßnahmen die jetzige desolate Situation mit herbeigeführt hat, warnt sie jetzt scheinheilig vor den negativen Folgen nach der Parole: Haltet den Dieb!

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Gerhard Dünnhaupt

Schuldenquote hat nichts mit BIP zu tun

Allein die Tatsache, dass Japans BIP sich momentan besser entwickelt als Europas, beweist erneut, dass die Höhe der Schulden keinen direkten Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung eines Staates hat.

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Gerhard Storm

EZB mit "Expertenwissen"

Nach dem Abgang von Experten scheint die EZB durch ihre Hinweise beweisen zu wollen, dass ihr Expertenschuhe auch weiter passen.

Denn was da an Warnungen und Hinweisen anlandet, mutet ungefähr so an wie ein durchgefallener Schüler nach der Prüfung plötzlich alles gewußt haben will.

Denn die EZB hätte die jetzt geäußerten Gedanken schon vor Jahren haben müssen. Jetzt, wo der Karren im Dreck steckt, bringt das Zeigefinger heben nichts mehr.

Gerade die EZB war es, die mit vermutlich unberechtigten Käufen fauler Staatsanleihen und durch Bankenflutung in Billionenhöhe viel Geld ins Feuer warf.

Auch Trichet kann jetzt gut eine härtere Gangart ansprechen. Warum hat er das nicht selbst gemacht?

Jetzt ist es für kluge Sprüche zu spät.

Die Euro- Schuldengewurschtel hat jetzt ein Stadium erreicht, bei dem man sich mehr denn je den gefährlichen Zufälligkeiten des Marktes sowie der Kooperationsbereitschaft der PIIGS-Staaten ausgeliefert hat.

Was für eine grausige Ungewissheit.


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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.04.2012 09:41 Uhr
Holger Baade

Die giftige Euro-Mixtur wurde unter Trichet angerührt und dem heute totkranken..

Patienten verabreicht. Was Trichet jetzt anregt ist der Versuch, seinen Namen, mithin seine Person vom unabwendbare Euro-Desaster zu entkoppeln. Das wird ihm jedoch nicht gelingen.
Im übrigen liegt er damit ganz auf der Linie des SPD-Kanzler-Kandidaten-Aspiranten Steinbrück, der für seinen ökonomisch-geldpolitischen Unsinn, den er als Bundesfinanzminister unter Merkel verzapfte, gleich ein ganzes Buch schrieb in der Hoffnung, seinen Namen von der desaströsen Entwicklung der Staatsverschuldung, die er damit auslöste, reinzuwaschen.

Beider Namen, da können sie Gift drauf nehmen, werden ganz groß in einem der schwärzesten Kapitel europäischer Geschichte der Nachwelt erhalten

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Paul Banaschak

jetzt, wo es schon zu spät ist, schreit die Bundesbank endlich Stop!

warum nicht schon viel früher, als es noch ohne grössere Verpflichtungen möglich war? Da sieht man mal wieder, was für ein Versager der vorige Bundesbankpräsident war.
Hat er ja mit seinem Umgang von Herrn Sarrazin ganz deutlich bewiesen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.04.2012 12:33 Uhr
Martin  Sore

Die Bundesbank hat nicht STOP geschrien!

Die EZB hat die Ergebnisse dieser Kalkulation veroeffentlicht und gewarnt das die Bundesbank Hier immense Risiken traegt. Die Bundesbank hingegen schweigt weiter zu diesem Thema. Was Sinn macht, da der ESM zur Abstimmung ansteht. Der unterliegt aber derzeit einer Klage vor dem BVG. Da wuerden diese Ergebnisse nicht gut in die Strategie unserer "Volksvertreter" passen.

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Jahrgang 1968, Redakteur in der Wirtschaft.

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