12.04.2012 · Die EZB warnt vor wachsenden Gefahren, die aus Rettungsmaßnahmen entstehen. Bankengarantien und EFSF-Gelder könnten die deutsche Schuldenquote um elf Prozent steigern. Davon profitieren japanische und amerikanische Institute.
Von Stefan RuhkampRichtlinien für Lesermeinungen
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Wir müssen diese kriminellen Machenschaften stoppen! Wir werden hier schamlos ausgeplündert!
Genau aus diesem Grunde hat der Bund der Steuerzahler Bayern jetzt eine
Großinitiative gegen die ESM-Bank gestartet ("Stop ESM")
und fordert einen Volksentscheid bzgl. aller Rettungsschirme etc.
Die ESM-Bank ist das Instrument zur vollständigen Selbstbedienung
am Wohlstand hierzulande, die Politkader anderer Länder können
einfach so beliebige Mengen frisches Geld drucken und sich zur freien
Verwendung auszahlen lassen, haften sollen dann die Bürger
Deutschlands, Finnlands etc. und wir sollen natürlich auch die
zwangsläufigen Folgen der dadurch verursachten Inflation tragen.
Zeichnen auch Sie dort mit und fordern einen Stop dieser Zerstörung
der Grundordnung Deutschlands, der Aufgabe jeglicher Anständigkeit
in der Politik und der Auslieferung an die Willkür unfähiger Politkader!
Googelt man im Internet:"Fed Buying 61 Percent of US Debt",
stellt man mit Unbehagen fest,
dass unzählige Regionalzeitungen, davon viele konservativ,
über diesen maßlosen Betrug am weltweiten Finanzmarkt und
gegen den amerikanischen Anleger berichten. Keine der großen
Zeitungen traute sich, diesen Betrug an Anleger zu veröffentlichen.
Vor allem soll, nach Meinung von Experten so der Goldkurs niedrig
gehalten werden, um dann im richtigen Moment, wenn der Dollar in den
Abgrund trudelt, das wirklich dicke Geschäft in Gold zu machen.
Die Schuldentragfähigkeit endet an der Tilgungsfähigkeit.
Staaten tilgen nicht, voran Deutschland. Deutschland spart sich seit 60 Jahren das Tilgen. Ob nun ein Jahreseinkommen der gesamten Gesellschaft nicht getilgt wird oder mehrere ist doch völlig irrelevant. Die Schulden Deutschlands steigen täglich und das machen die EURO Staaten lediglich nach. Wie kann daraus eine Schuldentragfähigkeit entstehen? Pleite sind wir, wie die anderen Staaten auch.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.04.2012 14:18 UhrDie abnehmende finanzielle Tragfähigkeit reflektiert ...
...die Überschreitung der ökologischen Tragfähigkeit der Erde durch 7 Milliarden Menschen und die bespiellose Resourcenverschwendung der letzten 150 Jahre. In ihrem Machbarkeitswahn - der in der US- und europäischen Bürokratie/Politik trotz ständiger Rückschläge ungebrochen ist - hat man die Erkenntnisse der Naturwissenschaft und auch des Thomas Robert Malthus ignoriert, verlacht, verhöhnt. "Anything goes" war das Motto - man hat es sich und der eigenen Leistung zugeschrieben (die ständigen "historischen Erfolge" der Frau Merkel), dabei beruht alles, wirklich alles auf billiger Energie (sprich: fossile Energieträger). Für eine umfassende Energiewende fehlt jetzt das Geld, auch weil es hergenommen wird, um ein marodes Finanzsystem am Leben zu erhalten. Die Grenzen des Wachstums sind bereits überschritten ... die Zukunft verfrühstückt.
Diese Krise kann kaum bewältigt werden
Denn sie trifft die Subventionsabfasser und Schuldenmacher in einer
Phase der globalen Konjunktur!
Und wenn diese in einer Konjunkturphase schon nicht genug einnehmen um
wenigstens einen ausgeglichenen Haushalt aufweisen zu können, dann
werden die zu keiner Zeit schwarze Zahlen schreiben oder wenigstens ohne
Schulden aus dem Haushaltsjahr kommen!
Wenn dann also ein M. Schulz von der SPD proklamiert, dass wir nicht ein
einziges Land aus dem Euro entlassen können, dann muss dieser
Schulz auch so ehrlich sein und dem deutschen Volk offen mitteilen, was
das für uns zu bedeuten hat!
Nicht mehr und nicht weniger als die dauerhafte Alimentierung der
instabilen Staatengebilde, mit einem geschätzten Betrag bis zu 250
Milliarden im Jahr.
Das kostet uns dann ganz nebenbei die ZUKUNFT! Denn wir sind weltweit
auf einem Stand der Entwicklung angelangt, bei dem es sich kein Land
erlauben kann, mal für eine Dekade weniger zu forschen und kaum zu
entwickeln, weil die Schuldenstaaten vorgehen.
Kaputt sparen geht nicht! Die Lösung liegt in einer höheren Mehrwertsteuer für die PIIGS-Staaten
Drastische Sparprogramme der PIIGS-Staaten führen direkt in eine
wirtschaftliche Rezession.
Das Problem sind die leeren Staatskassen bei gleichtzeitig
übervollen privaten Sparkonten. So hat der/die durchschnittliche
ItalienerIn mehr auf der hohen Kante als der/die durchschnittliche Deutsche.
Italien und Spanien und selbst Frankreich müssen die MwSt
schleunigst auf den derzeitigen EU-Höchstsatz von 25% erhöhen.
Damit konsolidieren sie nicht nur die Staatshaushalte, sondern
impulsieren auch die Wirtschaftstätigkeit.
Als empirische belegbares Positivbeispiel ist hier die
MwSt-Erhöhung von 16% auf 19% in Deutschland zum 01. 01. 2007 zu nennen.
Dadurch hat die deutsche öffentliche Hand rund 125 Milliarden an
Steuermehreinnahmen erzielt. Ohne diese MwSt-Erhöhung würde es
in Deutschlands öffentlichen Haushalten zappenduster ausschauen -
von der Situation der Sozialkassen einmal ganz abgesehen.
Fazit: Die Eurozone braucht eine Harmonisierung der MwSt auf 25%.
Dr. Ludwig Paul Häußner, KA
Die Durchschnittswerte der Sparkonten sagen garnichts aus!
Da die Verteilung nicht einer Normalverteilung folgt. Es gibt wenige, die sehr viel haben und viele, die sehr wenig haben.
In einem Artikel im MoneyNews, vom 28.03.12, war zu lesen, dass 61% der
von der Treasury 2011 aufgelegten US-Bonds, in Höhe von 700 Mrd.
$US, mangels Nachfrage von der Fed ausgekauft werden musste.
"WSJ: Fed Buying 61 Percent of US Debt"
Da Japaner wie auch Chinesen sich quasi komplett vom US-Bond-Markt
verabschiedeten, musste die Fed massiv eingreifen um eine Nachfrage zu
simulieren, die nicht vorhanden war
und somit die Zinsen minimal zu halten. Herr Ponzi lässt da wohl
grüßen. Etwa 427 Mrd. $US
frisches Geld standen dann wieder für eine Ware zur Verfügung,
die nie verkauft wurde und noch immer im Lager steht.
Ähnlich dem Autor eines Buches, der fast 2/3 der Auflage selber
kauft, um damit die Liste zu toppen. Das Buch braucht dann weder gut
oder spannend zu sein, um Käufer und Opfer zu finden die kaufen,
weil das Buch die Liste toppt.
Auf diese Art und Weise hält man die EU und den Euro im
Scheinwerferlicht und lenkt von der eigenen katastrophalen Lage ab.
Das lässt sich hören, der erste Schritt zur Wahrheit: Für Deutschland sind das 7 (sieben) Bio. Euro
denn an eine hässliche Eigenschaft öffentlicher Haushalte wird hier erstmals von diesem Institut (m. W. hat das die Bundesbank noch nie problematisiert) erinnert: Die (bewusste) Unfähigkeit, mit Rückstellungen und Rücklagen für eingegangene Verpflichtungen zu rechnen. Nur am Anfang dieser Republik, als das System noch "Soziale Marktwirtschaft" hiess, gab es mal solche Überlegungen (Julius-Turm). Heute hält nur noch der Freiburger Nationalökonom Bernd Raffelhüschen solche Zahlen fest und er sagt uns, daß wir zu den Verbindlichkeiten aus aufgenommenen Krediten über 2 (zwei) Bio. Euro Schulden angehäuft haben und das dazu noch Schulden aus Zusagen vor allem an das Sozialsystem (Renten, Pensionen, Krankheit, etc.) von mehr als 5 (fünf) Bio. Euro hinzukommen: Ist das viel? Bei einem privaten Nettogesamtvermögen von 10 (zehn) Bio. Euro finde ich das schon reichlich. Aber für uns wird jetzt auch die andere Frage akut: Was haben die Politiker in anderen Ländern ihren Leuten zugesagt?
Die Reichen und Superreichen...
...wollen eine Depression, denn nur dann können sie mit ihrem Geld
billige Assets kaufen. Und sie sitzen an den Hebeln der Macht und des
Geldes, sprich, sie haben es in der Hand.
Und was will Trichet? >>Wahrscheinlich sei eine noch härtere
Gangart im Umgang mit Ländern erforderlich, die sich nicht so
verhalten, wie es für Stabilität im Euroraum nötig sei,
sagte Trichet.<< Wie sieht diese "härtere Gangart"
wohl aus, von der er da spricht? Und, es ist vor allem eine härtere
Gangart gegen die Menschen dieser Länder!
Es werden viele Schulden abgeschrieben werden müssen: nun geht es
darum wo und wer sie abschreiben muss. Die Banken wollen und brauchen
offenbar keinen Verzicht vornehmen (die Politik hat es klar gesagt:
Griechenland ist die Ausnahme), also müssen die impliziten
Staatszusagen (Soziales, Renten, Pensionen) wohl dafür genommen
werden. Und darauf läuft es wohl hinaus, egal mit wem (Merkel,
Gabriel, Tritt-Ihn, Nahles, ...)!
Schattenreiche im Süden Europas
Sind die südlichen Länder Europas nach ihren autokratischen Vergangenheiten je Demokratien und Rechtsstaaten in unserem Sinne geworden? Nein, denn im Schattenreich werden sogar mit Hilfe von EU-Transfers mafiöse Strukturen konserviert. Einfach naiv und unfassbar von unverantwortlichem "historischen Ruhm" getrieben, diese Eurokraten.
Herrliche €-Analogie: Der Erpresser und der Erpresste
Ein Erpresser fordert z.B. einen hohen Geldbetrag vom Erpressten. Es
ergeben sich zwei Alternativen:
1. Der Erpresste zahlt nicht, er wird umgehend bestraft (z.B. angezeigt,
gar getötet...)
2. Der Erpresste zahlt. Er hat jedoch keine Garantie, dass weitere noch
schlimmere Forderungen kommen.
Mit der €-Währungskatastrophe (Erpresser: EU/PIIGS+F) gilt
für die Deutschen (=die Erpressten) das Gleiche:
1. D zahlt nicht an den ESM/Rettungsfonds. Der € kollabiert sofort,
die D-Banken sind sofort pleite, run auf Banken, das D-Volk verliert den
grossen Teil der Ersparnisse.
2. D zahlt, wie jetzt, für die
"€-Rettungsmassnahmen". Es gibt dann immer steigende,
unabsehbare Forderungen der EZB/PIIGS+F. Massive Wohlstansverluste in D
(auch wg. Inflation via die aktuelle EZB-Notenpresse).
...
Fazit, es gibt kein Entrinnen für das D-Volk, nur die Flucht, wie
in den 1930er Jahren bzw. DDR.
Evt. auch eine ausgleichende Gerechtigkeit für den Grössenwahn
aus D, den wir aktuell in der Schweiz erleben.
Herr Sore, die Schweiz wäre ohne die ganzen fluchtgelder viel besser dran
dann hätten sich die Schweizer Banken wohl viel weniger in die
riskanten amerikanischen Schrottpapiere eingekauft und viel viel weniger
Verluste tragen müssen.
Nein, der Wohlstand der Schweiz beruht eben nicht auf den Fluchtgeldern,
sondern auf ihren Exporten hochwertiger Güter.
Fast richtig, werter Forist.
Zu Ihrem Szenario-nicht nur D wird nicht in den ESm zahlen, so wie der Draft z.Zt. ausssieht. Der ESM wird neu verhandelt und dann installiert. Damit retten sich die beteiligten Regierungen ueber die Runden. GR wird den Euro Ende 2012/ 2013 verlassen. Damit ist ein deutliches Zeichen gesetzt. Gegenueber anderen, bis dato reformunfaehigen Solidarpartnern, sowie ggenueber den Maerkten. Wohlstandsverluste haben wir in der EU einkalkuliert. Diese werden akzeptiert um uns fuer die Zukunft staerker zu positionieren. Damit bewegt sich die EU, incl D, auf einem dem 21. Jahrhundert entsprechenden Weg. Die Schweiz hingegen sieht Ihre Felle davonschwimmen. Immer mehr Laender, weltweit, sind es satt, das die Schweiz offensiv dabei hilft in den respektiven Laendern an Steuern zu zahlende Summen in Ihre sicheren Banken zu verbringen! Die Stimmungsmache gg Deutsche in S uebertrifft die momentane Ueberreaktion in D deutlich. Groessenwahn aus D? Gegenueber der S sind wir nahezu devot hilfsbereit!
Ziviler Ungehorsam gegen die EU,
gegen die Institution EZB und gegen jede nationale Regierung, welche
dieser Entwicklung nicht umgehend Einhalt gebietet respektive sich nicht
von dem eingeschlagenen Kurs abwendet, wird für mich zur ersten
Bürgerpflicht.
Was immer der Einzelne darunter auch verstehen mag, und wie immer der
Widerstand auch ausgeübt wird.
Es gibt bald einen Donnerschlag, dann wird Merkel aus ihrem Dornröschenschlaf aufwachen ..
Allerdings hält ihr dann kein Prinz das Händchen, vielmehr weht über ihr der Hauch des sich abzeichnenden deutschen Staatbankrotts. Ich schreibe ja schon lang genug, dass Deutschland bald die Abstufung droht. Wenn wir einen Sprung auf über 95% des BIP machen, und eigentlich sind wir allein schon durch die faulen Anleihen, die auf die Bundesbank entfallen (ohne Target 2), schon längst d`rüber, müssen die Ratingagenturen reagieren. Und dann sollen bitte Gabriel, Künast und Trittin vor die Presse treten und erklären, weshalb der Musterknabe Deutschland seine bisherigen Stabilitätsvorteile verliert. Schäden von hunderten an Milliarden anrichten und mit Fahrern in Luxuslimusinen kutschieren. Ohne soziales Gewissen, was auf die Schwächsten in unserem Land zukommt, wenn die Lasten auf alle verteilt werden müssen. Das dicke Ende kommt immer, wenn man seine Ideologie im intellektuellen Umfeld eines ökonomischen Nichts auslebt. Auf meine zurückliegenden posts sei vollumfänglich verwiesen.
Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 13.04.2012 13:32 UhrGesetzlich sind zwei ratings von Moodys, Standard & Poors oder Fitch vorgeschrieben.
Diese Forderung ist eine Luftnummer, und die Chinesen habe ihre eigne Rating-Agentur.
ich verweise auf meinen Beitrag vom 7. April
Es steht jedem frei eine neue Partei zu gründen. Leider haben die Piraten in Sachen Wirtschaftspolitik noch blanker gezogen als die Grünen.
Gabriel, Künast, Trittin vor der Presse?
Kein Problem. Sie werden empört auf die offensichtliche
Fehleinschätzung der Ratingagenturen verweisen und umgehend eine
europäische - nennen wir sie: Wahrheitsagentur fordern.
Das Spiel ist aus, aber das Stück wird bis zum bitteren Ende
weitergespielt. Das hatten wir ja schon.
Die Buerger verdienen die Politiker,die sie wählen!
Herr Dr. Leineweber, leider haben sie recht.
Der Donnerschlag kommt,wenn die Buerger wieder CDU,CSU,SPD,FDP,Gruene und
die Linken - PDS wählen.
Dann bekommen sie automatisch den Schuldenberg der
EU - Schuldengemeinschaft und dass mit Recht!
So dürfte die Realität Mario Draghi eingeholt haben, mit der
Erkenntnis, daß
die Wirkung seiner ''Dicken Bertha'' verpufft ist, ihm das Wasser bis
zum Hals
steht und das Ende der Eurosion lauter oder auch etwas kleinlauter eingeläutet
sein dürfte!!
Grundsätze ordnungsgemässer Buchführung für Staaten
Der deutsche Staat, und eigentlich auch jeder andere Staat in Europa hat
Regeln wie Unternehmen ihre Bücher zu führen haben
(Deutschland: §238 Abs. 1 HGB). Aber keiner dieser Staaten befolgt
diese Regeln auch nur im Ansatz selber. Da wird fleissig gegen
Saldierungsverbote verstossen und eine Buchaltungsregel nach der anderen
über Bord geworfen.
Wenn ein Unternehmen 50 EUR offene Rechnungen bei Kunden hat, dann
tauchen die in der Buchhaltung auf. Wenn Deutschland 500.000.000.000 EUR
offene Rechnungen bei anderen Staaten der EUR-Zone hat, dann braucht man
die ja nicht im Bundeshaushalt erwähnen! Von einem Abschlag oder
Rückstellungen wegen des Ausfallrisikos solcher "offenen
Rechnungen" rede ich da noch gar nicht.
§ 238 Abs. 1 Satz 2 HGB: "Die Buchführung muss so
beschaffen sein, dass sie einem sachverständigen Dritten innerhalb
angemessener Zeit einen Überblick über die
Geschäftsvorfälle und über die Lage des Unternehmens
vermitteln kann."
Mal den Bundeshaushalt gelesen? Kriminell
Wir kennen die Schattenverschuldung im Bereich der Beamtenversorgung. Die Überjahrigkeit der Forderungen steht im Gegensatz zu der Jährlichkeit der öffentlichen Haushalte. Der Staat geht also Verpflichtungen ein, die sich wie ein Schatten über die Haushaltswirtschaft des jeweiligen Landes legen. Gleiches ergibt sich jetzt durch die Bildung von Verpflichtungen gegenüber anderen EU-Ländern im Rahmen der EU Rettungsschirme. So ist es also richtig, wenn die Politik diese Risiken in den jährlichen Haushalten durch Rückstellung abbildet. Dazu sind aber Mittel erforderlich, die bereitgestellt werden müßten. Hier ist Schäuble also gefragt. Wir müssen also jetzt die Diskussion führen, ob durch die Senkung der Sozialstaatskosten oder durch die starke Anhebung der Steuerlastquote die Risiken aus der dem Projekt EU aufgefangen werden sollen. Das ist Sache der Steuerbürger und Wähler. Die Däubler-Gmelin hat also Recht, wenn sie jetzt eine Klage beim BuVerfG einreicht.
Nachdem die EZB durch ihre eigenen Maßnahmen die jetzige desolate
Situation mit herbeigeführt hat, warnt sie jetzt scheinheilig vor
den negativen Folgen nach der Parole: Haltet den Dieb!
Schuldenquote hat nichts mit BIP zu tun
Allein die Tatsache, dass Japans BIP sich momentan besser entwickelt als Europas, beweist erneut, dass die Höhe der Schulden keinen direkten Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung eines Staates hat.
Nach dem Abgang von Experten scheint die EZB durch ihre Hinweise
beweisen zu wollen, dass ihr Expertenschuhe auch weiter passen.
Denn was da an Warnungen und Hinweisen anlandet, mutet ungefähr so
an wie ein durchgefallener Schüler nach der Prüfung
plötzlich alles gewußt haben will.
Denn die EZB hätte die jetzt geäußerten Gedanken schon
vor Jahren haben müssen. Jetzt, wo der Karren im Dreck steckt,
bringt das Zeigefinger heben nichts mehr.
Gerade die EZB war es, die mit vermutlich unberechtigten Käufen
fauler Staatsanleihen und durch Bankenflutung in Billionenhöhe viel
Geld ins Feuer warf.
Auch Trichet kann jetzt gut eine härtere Gangart ansprechen. Warum
hat er das nicht selbst gemacht?
Jetzt ist es für kluge Sprüche zu spät.
Die Euro- Schuldengewurschtel hat jetzt ein Stadium erreicht, bei dem
man sich mehr denn je den gefährlichen Zufälligkeiten des
Marktes sowie der Kooperationsbereitschaft der PIIGS-Staaten
ausgeliefert hat.
Was für eine grausige Ungewissheit.
Die giftige Euro-Mixtur wurde unter Trichet angerührt und dem heute totkranken..
Patienten verabreicht. Was Trichet jetzt anregt ist der Versuch, seinen
Namen, mithin seine Person vom unabwendbare Euro-Desaster zu entkoppeln.
Das wird ihm jedoch nicht gelingen.
Im übrigen liegt er damit ganz auf der Linie des
SPD-Kanzler-Kandidaten-Aspiranten Steinbrück, der für seinen
ökonomisch-geldpolitischen Unsinn, den er als Bundesfinanzminister
unter Merkel verzapfte, gleich ein ganzes Buch schrieb in der Hoffnung,
seinen Namen von der desaströsen Entwicklung der
Staatsverschuldung, die er damit auslöste, reinzuwaschen.
Beider Namen, da können sie Gift drauf nehmen, werden ganz
groß in einem der schwärzesten Kapitel europäischer
Geschichte der Nachwelt erhalten
jetzt, wo es schon zu spät ist, schreit die Bundesbank endlich Stop!
warum nicht schon viel früher, als es noch ohne grössere
Verpflichtungen möglich war? Da sieht man mal wieder, was für
ein Versager der vorige Bundesbankpräsident war.
Hat er ja mit seinem Umgang von Herrn Sarrazin ganz deutlich bewiesen.
Die Bundesbank hat nicht STOP geschrien!
Die EZB hat die Ergebnisse dieser Kalkulation veroeffentlicht und gewarnt das die Bundesbank Hier immense Risiken traegt. Die Bundesbank hingegen schweigt weiter zu diesem Thema. Was Sinn macht, da der ESM zur Abstimmung ansteht. Der unterliegt aber derzeit einer Klage vor dem BVG. Da wuerden diese Ergebnisse nicht gut in die Strategie unserer "Volksvertreter" passen.
Gentests machen Aussagen über das Risiko künftiger Krankheiten. Wollen Sie Ihr Risiko kennen?
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