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Dienstag, 18. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Europa Mit Eurobonds in die Schuldenunion

 ·  Frankreichs Präsident François Hollande will gemeinsame europäische Staatsanleihen auf den Markt bringen. Noch wehrt sich die Kanzlerin gegen solche Eurobonds. Aber der Opposition in Deutschland kann der Marsch in die Schuldenunion nicht schnell genug gehen.

Artikel Lesermeinungen (82)

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gerd eichhorst
gerd eichhorst (gerd62) - 23.05.2012 22:27 Uhr

Eurobonds

der große Vorteil von Eurobonds ist doch: alle können weiter schulden machen ohne Ende, weil Deutschland Finnland Holland haften, und bis man merkt, daß Deutschland Holland Finnland das nicht können, ist erst mal wieder Zeit gewonnen; die Rente in Griechenland ab 45 bis Alter 150 bezahlt; der Fluglotse in Spanien mit Jahresgehalt über EUR 350-T, die EU Gehälter usw. Aber Deutschland kann ja, meine muß, weil wir ja Nazis und wegen Holocaust und so und wegen Europa. Sparen ist ganz kontraproduktiv, weil wegen Wachstum. Geldausgeben ist immer Wachstum. Darum Eurobonds und SPD

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Peter Pehlke
Peter Pehlke (Valluga) - 23.05.2012 19:01 Uhr

Mit Eurobonds in die Schuldenunion

Es ist für mich als jahrzehntelanger Leser der FAZ vollkommen unverständlich, daß ein so herausragender Kommenar des Mitherausgebers der FAZ -Herrn Steltzner- so unreflektiert seitens der Leserschaft bleibt, bzw., sich in "unerquicklichen Beiträgen" niederschlägt.

Die dargelegten Fakten sollten auch dem in wirtschaftlichen Dingen unbedarften Bürger einleuchten. Aber der "Deutsche Michel" schläft mal wieder. Wir demonstratieren zwar gegen Castor-Transporte, gegen die "Allmacht der Banken" veranstalten bei jeder sich gebenden Gelegenheit Lichterketten, trauern mit den Fussballmillionären des FC Bayern um das verlorene Endspiel, aber unser eigenes wirtschaftliches Wohlbefinden bzw. Zukunft legen wir in die Hände unvermögender Politiker. Warum nicht auch hiermal eine Lichterkette??

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Werner Bläser

Gemeinsames Bankkonto

Eurobonds sind wie ein gemeinsames Bankkonto unter Nachbarn. Die rationalste Handlungsweise für jeden einzelnen ist es dann, soviel Geld wie möglich abzuheben, bevor der Nachbar das Konto leerräumt. Deshalb wären Eurobonds zu begrüssen. Denn sie wären das fast augenblickliche Ende des Euro. Parallel zu Eurobonds sollten wir eine von Th. Mayer (Deutsche Bank-Chefvolkswirt) für Griechenland vorgeschlagene Parallel-Währung ("Geuro") bei uns in Deutschland einführen ("Deuro"). Wir hätten damit mehr Optionen und könnten uns auf eine Wiedereinführung der Mark oder eines Nord-Euro vorbereiten.

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Peter Pehlke
Peter Pehlke (Valluga) - 23.05.2012 17:15 Uhr

Mit Eurobonds in die Schuldenunion

Herzlichen Dank für diesen Aritkel von Herrn Steltzner, der den aufmerksamen Leser den Weg weist, auf den uns viele Politiker bestimmter Länder führen wollen, die daran an besonderes Interesse haben. Das dies von der SPD goutiert wird ist für Deutschland fatal!!!

Erlauben Sie mir an dieser Stelle Worte des großen amerikanischen Präsidenten Abraham Lincoln einzustellen.
"Ihr werdet die Schwachen nicht stärken, indem ihr die Starken schwächt. Ihr werdet denen,
die ihren Lebensunterhalt verdienen müssen, nicht helfen, indem ihr die ruiniert, die sie
bezahlen. Ihr werdet mit Sicherheit in Schwierigkeiten kommen, wenn ihr mehr ausgebt, als ihr verdient.
Ihr werdet kein Interesse an den öffentlichen Angelegenheiten und keinen Enthusiasmus
wecken, wenn ihr dem einzelnen seine Initiative uns seine Freiheit nehmt.
Ihr könnt Menschen nie auf Dauer helfen, wenn ihr für sie tut, was sie selber für sich tun können.

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Ulla Nachtmann

Warum, Herr Steltzner, beraten Sie nicht Frau Merkel?

Sie liegen immer richtig + als FAZ Mitherausgeber hätten Sie sicher auch pers. Zugang. Helfen Sie bitte dieses Land zu retten im wahrsten Sinn des Wortes.
Maria Fekter hat es heute laut + deutlich gesagt (Bloomberg), dass Hollande + Konsorten mit den abgestandenen Sozi Rezepten - sie haben diese erst in die jetzige Misere gebracht - falsch liegen und Österreich NICHT bereit ist, für jene eine Rating Verschlechterung zu akzeptieren. Sie berief sich auch auf Schäuble.
WO kämen wir hin, wenn hergelaufene Sozis mit einer nicht legitimierten EU Kom uns zur Schuldenvergemeinschaftung VOLL auf unsere Kosten zwingen könnten, nur damit zB ein Hollande die Rente mit 60 in F wieder einführen könnte?
FORTLAUFENDER RECHTSBRUCH anstatt Demokratie?!
Egan-Jones (böse!) hat jetzt Spanien auf BB- gesetzt. Andere werden folgen.
.
Tatsache ist: Eurobonds bedeuten für die "Solventen" VIEL höhere Zinsen!
Denn es käme noch der übliche trade off: AAA (wir) gegen A oder schlechter tauschen. Nein danke!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.05.2012 23:08 Uhr
vera schmidt
vera schmidt (vera-s) - 23.05.2012 23:08 Uhr

sehr dummer weise, liebe frau nachtmann

hat aber unser schönes und bislang noch nicht allzu sehr krisengebeuteltes ösiland einen sozi-bundeskanzler, der nicht so abgeneigt ist, wie fekter...
warum die sozis gar so wild drauf sind, noch mehr schulden und haftungen für andere zu übernehmen...??? großes fragezeichnen...
im übrigen zeichnet sich der durchschnittliche österreichische politiker durch liebedienereri und speichelleckerei richtung brüssel aus, kaum je kommt da ein wort des widerstandes...:-(

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Walter Kunz (waltk) - 23.05.2012 09:51 Uhr

Merkel wird vom Bürger zu prüfen sein,

ob sie zu den guten Argumenten auch noch Stehvermögen international hat. Dass ise nervös wird, zeigt Röttgen.
Da bei den Besprechdsungen mit Frankreiche alles auf den Tisch kommt - alleine dies ist witzig und erscheint bei politischen Führungen unglaublich, sollte auch der Agrarausgleich der EU auf den Tisch kommen.
Für den Bürger wird es jedoch interessant, wie Merkel und Schäuble den Bürger wieder hinters Licht führen.
Die Opposition zeigt leider keine Alternative und Steinbrück schon gar nicht, wie er bei Jauch zeigte. Ein Schachspieler der nicht Schach spielen kann mit Opa Schmidt taugt nichts.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.05.2012 12:00 Uhr
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Zoufal Johann (Johanik) - 23.05.2012 12:00 Uhr

Von welchen Bürgern?

Die Wähler gehören jetzt schon zum großen Teil zwei Gruppen an: einerseits jenen, die für niemanden verantwortlich sind, vor allem nicht für die Zukunft der Kinder, und andererseits den Alten, die vor allem an Ruhe und Sicherheit interessiert sind. Der Anteil dieser beiden Gruppen an der Wählerschaft wird von einer Wahl zur anderen immer größer. Das verändert die Demokratie grundlegend, so daß man kaum mehr von Demokratie sprechen kann.

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Wolfgang Sunderbrink
Wolfgang Sunderbrink (seew) - 23.05.2012 08:48 Uhr

Quittung am Wahltag

Die Parteien, die jetzt für verfassungswidrige 'Eurobonds streiten, bekommen hoffentlich am Wahltag die Quittung.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.05.2012 02:10 Uhr
Bruno Meier
Bruno Meier (sachalin) - 24.05.2012 02:10 Uhr

Und wen...

...wollen Sie bitteschön wählen? Die SP will die Eurobonds, die Grünen wollen sie, die Linke sowieso. Alle ein bisschen mehr als Merkel. Und leider auch die FDP. Dabei würde die FDP sehr, sehr stark würde sie sich als einzige politische Kraft gegen die zunehmende Verschuldung Europas stellen, als Kernkompetenz.

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Joachim Kieß

Widerstand gegen Eurobonds opfern ?

Sollte die Union jetzt auch noch - entgegen allen Beteuerungen (und offenbar auch eigenen ökonomischen Einsichten) - den Widerstand gegen Eurobonds auf dem Altar der (angeblich immer wieder notwendigen) "europäischen Gesamtverantwortung" opfern, dann ist sie bei der nächsten Bundestagswahl weg vom Fenster ...

Wegen dem Einzug einer oder mehrerer rechtspopulistischer Parteien in das Parlament (Frankreich, Holland, Finnland etc. lassen grüßen ...).
Auch das wäre dann ein - wenn auch weniger wünschenswerter - Ausdruck von Demokratie ...

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wieder mal viel Laerm um nichts

es gibt keinen Unterschied mehr zwischen Bonds einerseits und ESM+Target auf der anderen Seite. Solange nicht eine Regierung entsteht, die alle diese Massnahmen rueckgaengig macht, geht D dem Kollaps entgegen. Die Verschuldung der PIIGSF ist nach Unterschrift unter den ESM automatisch mit der Verschuldung Ds verbunden. Es sind BONDS nur heissen sie anders.Ziel dieses Theaters ist die Verdummung der Deutschen, sie sollen der CDU vertrauen, weil sie ja sooooo fuer D kaempft.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.05.2012 18:09 Uhr
Peter Pehlke
Peter Pehlke (Valluga) - 23.05.2012 18:09 Uhr

Lärm um nichts

Lieber Herr Mueller,

und welche Politiker sollen nach Ihrer Ansicht Deutschland retten? Gabriel, Steinmeier, Steinbrück, Kraft?

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günther reichert

Auch die Opposition ist aufgerufen,Mathematik zu beherrschen und zu rechnen,wie die Inflations-

raten in den nächsten Jahren sich entwickeln könnten,inbesondere auch die zusätzliche Inflationsrate,die auf die schon vorhandene Inflationsrate draufgesetzt wird,wenn die Forderung der Opposition in DE und Hollandes(FR) für die Einführung von Eurobonds Wirklichkeit werden sollte.
Im französischen Fernsehen erscheint Hollande als "großer Kümmerer" für seine Landsleute.Auch er verrät nicht,welche Folgen das für Frankreich und seine Bürger hat.Von Strukturreformen(duales Bidlungssystem,Förderung des Mittelstandes etc) ist bis jetzt nichts zu sehen.Sarkozy hat mit der Bling-Bling Attitüde viel Mist gebaut und Vertrauen verschenkt,die wichtigsten Dinge anzufassen.Er hat zu wenig gerechnet und verdeutlicht.
Man kann nur hoffen,dass die augenblickliche Opposition in DE nicht Fehler von Sarkozy und nun Hollande in Deutschland begeht.

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Christian Ketterer

Eurobonds sind keine Loesung, eine Finanzierung durch die EZB schon.

Waere es der EZB erlaubt, direkt Anleihen der ueberschuldeten Staaten zu erwerben, waere das Problem laengst geloest. Dies waere auch moeglich, ohne diese Staaten aus ihrer Pflicht zur Konsolidierung zu entlassen. Die EZB ist sogar die einzige supranationale, unabhaengige Organisation in der EU, die das effektiv durchsetzen koennte. Sie koennte naemlich voellig unabhaengig entscheiden, wieviel Anleihen sie direkt kauft. Den Rest muesste sich der betroffene Staat am Markt besorgen. Kann er das nicht, muss er sparen.
Stattdessen betreibt und unterstuetzt unsere Regierung oekonomisch Unsinniges. Oder welchen Sinn macht es, Banken 1 Trillion Euro zu 1% Zins zu verleihen, um es sich dann fuer 3 bis 6% fuer EFSF, ESM, usw. zurueckzuleihen? Wird damit Inflation verhindert? Bei dieser Menge an Liquiditaet, die derzeit meist in Rohstoffe investiert wird? Vermeidung finanzieller Risiken bei der EZB? Keine Spur, die Banken hinterlegen als Sicherheit die Anleihen der ueberschuldeten Staaten.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.05.2012 18:16 Uhr
Peter Pehlke
Peter Pehlke (Valluga) - 23.05.2012 18:16 Uhr

Finanzierung durch EZB

Sehr geehrter Herr Ketterer,

es ehrt Sie sehr, daß sich sich in diesem Forum als neuer "Wirtschaftsweiser" zu erkennen geben. (Anhänger von Hern Bofinger??)
Ihre "Thesen" sind jedoch, wie es unsere Kanzlerin so schön sagt "nicht hilfreich".

In diesem Sinne schönen Feierabend!

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Christian Ketterer

Die aktuelle Variante (b) ist teuerer ...

... fuer die betroffenen Staaten. Einziger Vorteil der EZB ist, dass sie die Anleihen zum Marktpreis einkaufen kann.
Die teuerste Variante ist jedoch die Moeglichkeit der Banken, der EZB die Anleihen als Sicherheit anzudienen und dadurch frisches Geld zu ziehen.
Dies ist im wahrsten Sinne des Wortes fuer alle europaeischen Banken eine Gelddruckmaschine.

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Horst Müller

Bitte nennen Sie mir den Unterschied zwischen

(a) dem direkten Kauf , (b) der aktuell garantierten Abnahme am sg. Sekundärmarkt . Ich kann ihn nicht erkennen: er ist ein simpler Etiketten Schwindel, auf den nur ..haafe hereinfallen.

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Matthias Kaufmann

Eurobonds bereits beschlossen!

Liebe FAZ-Radaktion und Foristen,

der Europäische Steuerzahlerbund (Taxpayers Europe) weist darauf hin, dass Eurobonds bereits mit dem ESM-Vertrag durch die Hintertür eingeführt werden, nachzulesen unter Artikel 21 des Vertrages, Stichwort "Anleiheoperationen". Einfach mal im Internet nachschauen, der Vertrag wird zum 1.7. diesen Jahres in Kraft treten!

Außerdem kann der ESM ohne Zustimmung der Parlamente auf die nationalen Haushalte beliebig zugreifen. Darüber hinaus gewährt der Vertrag dem "Gouverneursrat" (bestehend aus den Finanzministern der EU-Länder, also für Deutschland Herr Dr. Schäuble) absolute Immunität von der Gerichtsbarkeit sowie Steuerbefreiung. Zudem legen die Mitglieder des Gouverneursrats ihre Gehälter selbst fest.

Wow! Das heisst Schäuble und Konsorten können Kredite in unbegrenzter Höhe an verschuldete Länder vergeben, für die die Steuerzahler haften, und wenn sie das Geld veruntreuen, können sie dafür nicht mal rechtlich belangt werden! Was für ein Skandal!

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Marianne Spring
Marianne Spring (0915) - 23.05.2012 00:07 Uhr

Eurobonds und ESM

Deutschland ist zum Abschuss freigegeben mit den Eurobonds und dem ESM ist die Haushaltssouveränität dahin. Über permanente Rechtsbrüche spricht kein Mensch mehr.
Gegen den ESM findet am 2.6.2012 um 11.00 uhr in München eine Großdemo statt.-
Ort: Am Stachus
Bitte liebe Münchner nehmt zahlreich teil!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.05.2012 10:52 Uhr
Horst Müller

Alle können teilnehmen. Überall.

Da wo Stopschilder stehen, kann man ja mal in Kreide ESM hinzufügen. Oder stört das jemanden?

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Zoufal Johann (Johanik) - 23.05.2012 00:05 Uhr

Die Vereinigten Bankrotteure

Wenn man sich mit den Menschen in der Türkei, in Ägypten, in Indien und in China unterhält, stellt man fest, dass sie große Erwartungen haben: Europa altert, die Bevölkerung schrumpft, die Wirtschaft braucht Arbeitskräfte. - Natürlich sind sich die Regierungen in Italien oder Spanien usw. sich dessen auch bewußt, dass die Alterslast und die Schulden zusammen nicht bewältigt werden können, - wenn erst die Auswirkungen der Alterung ein setzen. In zehn Jahren ist das schon so weit, auch in Bezug auf Deutschland. Deswegen müssen unsere Partner jetzt dafür sorgen dass die Schulden zu Lasten Deutschlands vergemeinschaftet werden.

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Carlos Anton

Schäuble ist das Problem und nicht die Lösung

Sarrazin weist im Interview diskret darauf hin, dass Schäuble als Finanzminister überfordert ist. Das zeigt sich seit langem. Statt den Finger in diese Wunde zu legen, was die Pflicht der Medien wäre, schiesst man sich lieber auf Bagatellvergehen eines BP oder auf einen eitlen Umweltminister ein. Schäuble versteht nichts von der Materie und ist offenbar beratungsresistent, weshalb er nie die Probleme in den Griff bekam.

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Michael Emmerich

Es lebe der Internationalsozialismus!

In der Schuldenunion befinden wir uns längst, schon Euro-Rettung und ESM waren faktisch Rechtsbrüche. Eurobonds sind nur Brandbeschleuniger auf dem Weg in ein gänzlich fatales System, das Leistung bestraft und Misswirtschaft belohnt. Der pure Menschenverstand genügt, um zu wissen, dass das nicht funktionieren kann. Es wird aber trotzdem gemacht. Und es führt nicht mal ein Weg zurück. Das wirklich verheerende an alledem, und in den Medien kaum thematisiert, steckt im internationalen Recht. Verträge zwischen Staaten genießen Vorrang. Durch jeden Vertrag, der geschlossen wird, wie zB die Einführung des Euro, entzieht die Politik dem Souverän faktisch die Entscheidungsgewalt über den Vertragsgegenstand. Genau das bedeutet Demokratieverlust. Der offenbare Zweck ist das Schaffen multinationaler Märkte und Machtstrukturen. Völker werden dabei als hinderlich erachtet. Demokratie sowieso. Es lebe der Internationalsozialismus! Wen wundert, dass es der Linken dabei nicht schnell genug gehen kann?

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gerd eichhorst
gerd eichhorst (gerd62) - 22.05.2012 22:50 Uhr

steinbrück

kritisiert vehement das Euro Krisenmanagement der Bundesregierung. Wie er es gemanagt hätte, hat er noch nicht verraten. Nach dem Gespräch mit Sarrazin ahnen wir: weiter zahlen; und zwar für alles. Die anderen müssen alle einfach nur mehr Zeit kriegen, um ihre Probleme in den Griff zu bekommen. Das wär das richtige Krisenmamagement. Wahrscheinlich liegt sein Krisenmanagement damit nicht wirklich sehr weit weg von dem der BR. Die fordern etwas ein, von dem sie wissen, es wird nie erfüllt werden und deswegen werden auch die:
weiterzahlen, weiterbürgen; Eurobonds, na gut! Früher: jeder haftet für seine Schulden! heute lachen wir uns tot

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Carolus Doomdey
Carolus Doomdey (Domday) - 22.05.2012 22:49 Uhr

Transparenz

Die "Schutz"Wälle, Bazookas, Targets, Kredittöpfe sind doch längst Instrumente zur Vergemeinschaftung der Schulden. Eurobonds machen diese Tatsache für alle sichtbar, ändern aber die Sachlage kaum. Der Transparenz wegen plädiere ich also für Eurobonds - und zwar schnell. Hierzu sollte eine Allparteienregierung unter Beteiligung von Herrn Bofinger installiert werden,

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alois schneider
alois schneider (formal) - 22.05.2012 22:38 Uhr

eurobonds lösen gar nichts

wie uns die unabhängigen Fachleute sagen.
die Idee ist, das alle von der Bonität und den günstigeren deutschen Zinsen profitieren können -
und natürlich auf Deutschlands Kosten unbegrenzt Schulden machen können
(ein Traum für alle Schuldenstaaten)- funktioniert nicht.
Nicht alle haben auf einmal wieder Bonität und Zugriff zum Kapitalmarkt, sondern D. ist dann auch erledigt und verliert seine Bonität und bekommt ebenfalls kein Geld mehr und ist dann pleite.
Warum?
Weil es die Schulden ganz Europas einfach nicht tragen kann. Es überhebt sich gewaltig.
Nach kurzer Übergangszeit fällt dann auch D. und spätestens dann der €.
Ich vertete daher die These, das die Schuldenstaaten einfach nur bis zum Zusammenbruch des € so viele ihrer Schulden wie möglich auf D. übertragen wollen.
Die Versuchung ist einfach zu groß und das Leben ist kein Ponyhof und die dummen Hühner werden von den Füchsen gefressen.
Oder wie ein Mit-Kommentator schrieb, es herrscht bereits Krieg in der €-Zone.

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Heiner Hummel

Eurobonds, herausgegeben allein von den befürwortenden Staaten

Es gibt Europa der verschiedenen Geschwindigkeiten - z.B. Länder mit und ohne Euro.
Solllen doch diejenigen Länder, die Eurobonds befürworten (wie z.B. Frankreich oder Italien) Eurobonds herausgeben - wobei natürlich NUR alle befürwortenden Staaten dafür bürgen!
Den Namen "Eurobonds" dürfen sie ruhig verwenden. Frau Markel wird das sicher durchgehen lassen.

Das sollte doch kein Problem für sie sein

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Jahrgang 1962, Herausgeber.

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