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Kommentar Wie die Zypern-Rettung Europa nützt

 ·  In Zypern öffnen die Banken. Das bringt den Zyprern ihr verlorenes Geld nicht zurück. Doch Europa wird durch die Verluste sicherer.

Artikel Lesermeinungen (45)
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Edda Wiegand

Volksrepublik Europa

Die Verbindung von Staat und Banken ist nach Zypern von der national auf die europäische Ebene gehoben worden. Guy Verhofstadt, Präsident der ALDE Group, hat vorgestern die Distelblime as soon as possible vor das E.-Parlament Geladen. Aber die Distelblume hat keine Zeit weil G.V. ihn und andere als " Ärsche am Werk" bezeinete- die Auslandsaktiva der Banken Belgiens sin ca. 189% des GDP, die Bankbilanz der 17 Staaten des Oiroraums entspricht 356% des GDP.
Die Bürger Deutschlands werden demzufolge von zwei Seiten in die Zange genommen:
Banken- maximusmaximale Gewinne maximieren
- Verluste sozialisieren
- Kopplungen unter den Banken intensivieren
- Kredite reduzieren
Politiker
- Gesetze brechen
- lügen betrügen verunsichern enteignen

Lösung: Banken dürfen nur begrenzt Anleihen halten, Geldordnung nach syst. Banken durchsuchen und unabhäng. Kontrollgremium der Zentralba. schaffen, Austritt der Schuldenstaaten aus der EWG alternativ besprechen, Kosten benennen

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Joachim Schroeder

Vorprogrammierter Konkurs der BRD!

Was muß eigentlich noch alles passieren um endlich festzustellen,
daß es sich bei Zypern um eine reine Beihilfe zur Insolvenzver-
schleppung, strafbar in der BRD nach HGB, handelt!
Es wird Zeit, daß die AfD - Alternative für Deutschland - diese Dinge
zurechtrückt und hoffentlich für klare Verhältnisse in fianziellen und
wirtschaftlichen Dingen mit der Beendigung des Schneeballsystems
der EZB, mit ihrem kriminellen Treiben, sorgt!
Diese laue Zyernhilfe mit weiteren 10 Milliarden bedeutet einen wei-
teren Verlust für den Deutschen Steuerzahler, welches ein weiterer
Schritt der schon total überschuldeten BRD in Richtung unbezahl-
barer Zinsen mit dem vorprogrammierten Konkurs der BRD sein
wird!

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Eva  Plecita

Die Entdeckung des Nord- sowie des Südpols liegt lange hinter uns. Aber Europa,

unser Europa wie es wirklich ist wird zur Zeit von allen möglichen erfahrenen Reisenden neu entdeckt. War es lediglich Mangel an Interesse bis dato? Oder lediglich Blindheit ob der vielen Weissmacherei mit dem Effekt des Schnee der Polarregionen?

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Bernd Kunz

What about Italy?

Zypern ist die eine Sache, aber....

Zu Italien hörte ich die Aussage: Man muß schon verrückt sein, um jetzt in Italien regieren zu wollen! .... Was sagt uns das über den Süden Europas? .... Ist Südeuropa ein Irrenhaus?

Nach 10 Jahren €uro sehe ich wirtschaftlich und politisch schon gar nicht, keinen engeren Zusammenhalt der Länder auf diesem Kontinent. Einst das Bestreben der Euro-Einführung!

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Karl-Heinz Drux
Karl-Heinz Drux (khd54) - 29.03.2013 11:58 Uhr

Ungesetzliche Enteignung nützt Europa nichts

Es mag vielleicht richtig im Sinne der Ordnungspoltik sein, dass Gläubigerforderungen im Insolvenzfall voll oder zumindest teilweise verloren gehen. Das Fatale an der im Fall Zyperns erfolgten Rettungsvarinate über die Enteignung von Konteninhabern ist aber, dass diese Beteiligung der Gläubiger als Konteninhaber von offensichtlich insolventen (aber weder rechtlich noch öffentlich nachgewiesenen bankrotten) Banken nicht gesetzlich geregelt ist, sondern willkürlich nach Gutsherrenart am Tisch von den Rettungsgeldgebern und den in Zypern Regierenden, dazu noch je nach Bank nach unterschiedlichen Kriterien festgelegt wurde. Dadurch werden ungesetzlich Eigentumsrechte verletzt, die verfassungsrechtlich garantiert sind, was wiederum die komplette Einbeziehung der Enteignung der Konteninhaber rechtlich fraglich macht und dadurch kaum einer gerichtlichen Prüfung standhalten wird.
Dieser Vertrauensbruch der Eigentumsgarantie wird den politischen Entscheidern noch sehr unangenehm aufstossen.

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Eva  Plecita

Danke für die Rettung !

Zypern wurde in den Euro aufgenommen weil Griechenland dies zur Bedingung machte als es um die Aufnahme von osteuropäischen Staaten in die EU ging. Damit wurden wir in diesen Staaten vor dem Einfluss des alten Russlands geschützt. Ohne Zweifel hat dies uns Osteuropäern genutzt und damit aber auch unseren westlichen Nachbarn indem der Einfluss Russland's sich in Grenzen hält.

Wieviel sowas wert ist, in Euro gerechtnet, bleibt der Fantasie des Einzelnen überlassen.

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Michael Muscholl

Was sagt uns das ausbleibende Chaos vor Zyperns Banken?

Die Zyprioten haben genug Bargeld zuhause- ihren Banken haben sie schon länger mistraut.

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Herbert Fein

dummes Geschwätz

warum muss eigentlich jeder noch so Ahnungslose seinen Kommentar zu einer Sache abgeben, von der er nachweislich nichts versteht. Herr Seifert, Nachhilfeunterricht in Sachen Finanzwissenschaften ist bei Ihnen dringend angesagt, oder lassen sie das und Ihre Kommentare einfach bleiben.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.03.2013 10:23 Uhr
Andreas Donath
Andreas Donath (adoc) - 29.03.2013 10:23 Uhr

Nicht sehr fein, Herr Fein!

Wie wäre es, wenn Sie Ihre Arroganz in der Wohnstube ließen und sich diesem freien und weltoffenen Diskussionsforum mit dem gebührenden Respekt nähern würden! Im Übrigen werden hier so viele gehaltvolle Beiträge von Kennern der Materie gepostet, die das eher bescheidene Niveau der Problem-Darstellung durch unsere sogenannten Eliten schonungslos offenlegen. Hier kann man etwas lernen und hier können - bei aller Bescheidenheit - gewiss auch Sie noch eine Menge profitieren.

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Dieter Spethmann
Dieter Spethmann (dspeth) - 29.03.2013 09:03 Uhr

Was haben der hl Augustinus, Ludwig Börne und Sören Kierkegaard miteinander gemeinsam?

Lehren für den Unternehmer. „Es gibt keine Wunder, sondern nur unbekannte Gesetze,“ legt man Augustinus in den Mund. Einen Wahn zu überwinden sei wichtiger, als eine neue Idee zu haben – so Börne. Und Kierkegaard: „Das Leben wird vorwärts gelebt, aber rückwärts verstanden.“ Der Unternehmer muss die Gesetze des Marktes vorwegnehmen Er darf keinem Wahn erliegen. Er muss täglich Rechenschaft ablegen – sich selbst, seinen Mitarbeitern, seinen Aktionären, dem Fiskus. Seit der Prägung dieser Thesen gehen industrielle Revolutionen um die Welt. Der Unternehmer war und ist ihr Urheber und Träger. Er trägt für den Wohlstand der Menschen große Verantwortung. Ohne erfolgreiche Unternehmer kein Massenwohlstand.

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Dieter Spethmann
Dieter Spethmann (dspeth) - 29.03.2013 08:47 Uhr

Kunden sollen die Banken kontrollieren? Dann müssten Bürger ihre Politiker kontrollieren

Das eine ist so unwahrscheinlich wie das andere. Nein, die Zypern-Rettung bedeutet de facto die Anreicherung des Euro-Systems um einen "Zypern-Euro." Dem versucht die EZB gegenzusteuern, indem neue Euro-Scheine kein Merkmal zur staatlichen Herkunft mehr tragen. Aber tatsächlich hat der Euro in verschiedenen Regionen und für verschiedene Zwecke unterschiedliche Kaufkraft, und das wird jetzt eben durch den "Zypern-Euro" bereichert, der mit einem Diskont gehandelt werden wird.

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Carlos Anton

Ein einfaches Mittel der Einlagensicherung...

...waere es seine Einlagen auf moeglichst viele Banken zu streuen. Nur bei Milliarden waere das schwierigen, aber die haben ohnehin andere Moeglichkeiten.

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Ellen Wild

Die zyprischen Banken

waren über ihre Filialen in London und Moskau die ganze Zeit über geöffnet und es wurden auch
Milliarden in Sicherheit gebracht. In Zypern abgezockt wurden nur die Gutgläubigen und die Dummen. Deshalb gab es auch keinen Bankrun, denn der hatte längst vorher stattgefunden.
Wem das alles genutzt hat, wird in ihrem Artikel aber nicht geklärt.

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Klaus Michael Strauss

...die Menschen...

Dank für den Schlußsatz dieses Beitrages, der vordergründig klassische Ordnungspolitik widerspiegelt. Hintergründig aber weiter darauf verweist, daß das lobbyistische Konstrukt "Systemrelevanz" sehr nützlich sein kann, weil es Staaten zur privilegierten Protektion vorgeblich besonders nützlicher Minderheiten veranlaßt.
Entscheidend ist die realwirtschaftliche Selbstverpflichtung im Kontext entsprechender Ordnungspolitik.
Wie war das denn mit dem "Finanzmarktmodernisierungsgesetz" oder der "Basarökonomie"? Etwa "Geiz ist geil" für den Finanzsektor?

N.B. Die FAZ steht für perfekte Sprachbeherrschung und weitgehende Vermeidung zeitgeistiger Sprachverirrungen. Dem Vernehmen nach gab es zumindest Unwortlisten.
Die ernsthafte Bitte daher, das meines Erachtens unsägliche "die Menschen" zukünftig zu vermeiden.
Die Assoziationen abgegrenzt paternalistisch, elitär distanziert, unaufrichtig empathisch und pseudohuman entstehen.
Der politische wie wirtschaftliche Souverän wird zum Objekt.

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Frank Seifert

oder besser: Wem die Zypern-Rettung nützt

Aus einem Artikel heute von N-TV:

"Der Chef des weltgrößten Anleihenhändlers Pimco, Mohamed al-Erian, befürchtet ... usw.
Die Allianz -Tochter werde erst dann wieder zyprische Staatsanleihen kaufen, wenn die Voraussetzungen für nachhaltiges Wachstum, mehr Beschäftigung und Finanzmarktstabilität geschaffen seien."

Konzentrieren wir uns auf das "dann wieder".

Dem entnehme ich, das schon welche gekauft worden sind - zu garantiert guten Renditen weil eben das Risiko hoch war.
Damit die aber auch sprudeln darf das Land nicht pleite gehen.
Aber wenn man sich sicher sein kann, das das Land "GERETTET" wird, dann ..... kann das "Geld verdienen" ja so einfach sein.

Allianz-Anlagen auf Kosten zypr. Sparer und Unternehmern gesichert - und dem Volk werden reiche Russen serviert.
Konsequenterweise müsste man auch weiter denken und sich fragen, wer die meisten Anteile an der Allianz hält und wem die Dividenden zufliessen - die auch aus dieser tollen "Rettung" generiert werden.

Wer mag das sein?

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Thomas Wiesengrund

Lauter Auguren..

aber wirklich Ahnung scheint keiner zu haben.
Der Autor spekuliert genauso lau wie unsere Politiker und orakelt im Nirwana herum.
In Bayern würde man ehrlicherweise sagen "nix gwies was ma net".
Der xte Rettungsschirm, die xte Bankenrettung, die xte Voraussage man hätte die Krise jetzt im Griff, alles Märchen...keiner weiss was als Nächstes kommt.
Nur eines ist sicher der Angriff der Spekulanten wird kommen, dann werden wir wieder von unseren weisen vorausschauenden Politikern geschützt und gerettet, und es wird wieder viel Geld in schwarzen Löchern verschwinden.
Wahrscheinlich geht es nur noch darum die Bürger an den Istzustand als Dauerzustand zu gewöhnen. Viel Erwartung setzt keiner mit etwas gesundem Menschenverstand mehr in unsere wahlkämpfenden Vordenker und hochdotierten Krisenbewältiger.

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thomas schulz

Fracksausen ?

Nichts ist alarmierender als die surreal anmutende Gelassenheit der Märkte, die normalerweise auf derartig drastische Maßnahmen mit heftigen Seitwärtsbewegungen reagieren. Die Flucht der institutionellen Anleger aus dem Euro ist vorprogrammiert, bedarf aber wegen der vielfältigen Verflechtungen einer sorgfältige Planung, um vermeidbaren Reibungsverlusten vorzubeugen. Nachdem sich der Nymbus von der sicheren Staatsanleihe in Nichts auflöste, schliff die Politik nun auch den letzten verbliebenen Grund, das ihnen anvertraute Kapital ihrer Kundschaft in der EU zu investieren.

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Uwe Bussenius
Uwe Bussenius (uwebus) - 28.03.2013 18:53 Uhr

Doch Europa wird durch die Verluste sicherer.

Das ist richtig. Denn wenn wir alle erst einmal nackt sind, lohnt sich kein Raubüberfall mehr, es sei denn, jemand klaut uns die Haare von der Brust, um sich einen Pullover stricken zu können.

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Gottfried Lobeck
Gottfried Lobeck (golo7) - 28.03.2013 18:19 Uhr

Nützt? Wenn das alles war, sicher nicht.

Rat aus H.Köhlers (Bp. a.D.) Rede "Der Kapitalismus - kreative Zerstörung?
"Wenn wir die Banken-, Finanz- und Staatsschuldenkrise () untersuchen, () dann ergibt sich so etwas wie ein Anfangsverdacht. Er lautet: Auf den Finanzmärkten und in ihrem rechtlichen und politischen Umfeld sind zulasten der Nationen und zum Nutzen einer kleinen Oligarchie extraktive Institutionen aufgebaut worden. ()JederVersuch, Oligarchien von ihren extraktiven Positionen zu vertreiben, wird Widerstand auslösen. ()Frau Wagenknecht hat Recht, wenn sie unsere Zeit als eine historische Stunde für bessere Ordnungspolitik begreift. ()Die Zähmung des Finanzkaitalismus ist für die freiheitlichen Demokratien und für ihre künftige Prosperität eine Wegscheide. ()Es muss ihnen [den politisch Verantwortlichen] von ihren Wählern klar gemacht werden, ()dass sie daran gemessen werden, wie gerecht sie die Lasten der Krise verteilen und ()ausschließen, dass sich die Krise wiederholt."
Island zeigt es Europa, Zypern noch nicht.

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Florian Meier
Florian Meier (Flo635) - 28.03.2013 18:01 Uhr

Die 'Zypern-Rettung' nützt jetzt was???

Sinngemäß behauptet Herr Bernau wenn auch das Geld für die 'Rettung' verloren ist haben die Bankkunden durch den Verlust bei Guthaben über 100T. Euro dazugelernt. Wenn sie also ihr Geld ohne die zehn Milliarden 'Zypern-Rettung' verloren hätten wäre dieser Effekt ausgeblieben? Merkwürdige Logik...

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Closed via SSO
vera schmidt (vera-s) - 28.03.2013 17:40 Uhr

ja klar ist es gut...

so wie der euro, die euro- oder vielmehr dauer-bankenrettung insgesamt, die vereinigten staaten von europa, die folgen der alternativlosen rettungspolitik, die schon zur dauergewohnheit werdenden rechtsbrüche, die keine rechtssicherheit mehr bieten...

ALLES WIRD GUT! europa wird dank der alternativlosen politik blühen und strahlen, dass die ganze welt noch neidig auf uns blicken wird. glaubt ihr nicht?

wir da unten, wir sind einfach nur zu dämlich, um das zu begreifen, uns fehlt völlig der wirtschaftliche sachverstand, der unseren eliten selbstverständlich zu eigen ist... und drum muss es eben in unsere gehirne geprügelt werden: alles wird gut, wir sind auf einem guten weg, alles wird gut, wir sind auf einem guten weg, alles wird gut, wir sind auf einem guten weg.................................................ES GIBT KEINE ALTERNATIVE!!!

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28.03.2013, 13:31 Uhr

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