Home
http://www.faz.net/-hhu-77wzm
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER
 

Entscheidung in Nikosia Auffällig hohe Geldabflüsse aus Zypern

 ·  Trotz Zahlungssperre winkt Nikosia offenbar Überweisungen durch. Das ist heikel angesichts der Absicht, inländische wie ausländische Konteninhaber für die Rettung der klammen Insel zur Kasse zu bitten.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (124)
1 2 3 4  
Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Roswitha Wels

I fully agree

@ Reinhard Scholz:
Es konnte/kann sich jeder einigermaßen mit Intelligenz behaftete Mensch vorstellen, daß das ganz große Geld längst über alle Berge ist. Warnungen gab es zuhauf. Die Gelder sind u.a. auf GB-Banken, Canal Inseln und Isle of Man. Schweiz ist out, so auch Andorra, weil beide Länder eh verdächtig sind. Inzwischen wurden neue Konten eröffnet, Zeit genug gabs.
Viele Russen gehen jetzt nach Dubai und die Emirate. Als Washing machine stehen Lettland/ Litauen/Marshall Inseln zur Verfügung.

Man kann nur mit dem Kopf schütteln über soviel Unprofessionalität der EU oder man nennt es auch Schläue seitens Zypern. Ich gehe davon aus, daß viele Big Bank Bosses für hohe Zuwendungen bei dem Channelling mithalfen.

Übriges haben sich die Medienleute nur noch mit Peanuts (100tausend sind sicher oder nicht) beschäftigt und nicht mit den ganz wichtigen Dingen. Geld ist ein scheues Reh und es flüchtet bei kleinstem Verdacht.

Empfehlen
Klaus Letis

Das wird sicher "unglaublich Aufschlußreich"

Die EZB wird nichts sagen. Sie könnte den Umfang schnell ermittel.

Empfehlen
Reinhard Scholz

Das schlaue Zypern - die einfältige EU!

Um sein Geschäftsmodell zu schützen, muss es die Großanleger schützen.
Durch die eigenmächtige Einbeziehung der kleinen Sparern wurde soviel politischer Druck erzeugt, dass eine schnelle Lösung nicht möglich war.
In der gewonnenen Zeit konnten sie den Großanlegern die Möglichkeit geben, ihr Geld zu retten.
Doch wie geht das technisch? Entweder spielt die Empfängerbank der Überweisung aus Griechenland mit oder es werden Tonnen an Geldscheinen ausgeführt.
Entweder ist die EU einfältig - oder sie spielt mit!

Empfehlen
Rainer Egold

Womit das ganze Disaster

der Finanzkrise, nicht nur in Zypern, exemplarisch beschrieben ist: der Mangel an Rechtsstaatlichkeit, der Mangel der Durchsetzung von Recht, der Mangel an Kontrolle von Finanzmarktgeschäften und daraus resultierend: Die Perversion und Aushebelung von marktwirtschaftlichen Grundsätzen durch das Finanzkapital und die Finanzmärkte. Wer dem kein Ende setzt und setzen will, der gefährdet die Realwirtschaft, weil sie zum Spielball von Finanzakteuren wird und das Finanzkapital seine dienende Funktion für die Realwirtschaft verliert. Darunter leiden dann alle, die ihr Einkommen in der Realwirtschaft verdienen: Arbeitnehmer, Handwerker, mittelständische, aber auch große Industrie- und Dienstleistungsunternehmen. Länder, deren realwirtschaftliche Basis gering ist und deren Rechts- und Steuersystem marode ist, hätten überhaupt nicht in die EU aufgenommen werden dürfen und sollten aus der EU herausgeworfen werden, dazu zählt neben Zypern auch GB!!!

Empfehlen
Ingrid Hoyer

Der Euro und die EU ein Segen für Deutschland???? Wer das noch glaubt........

dem ist wahrlich nicht mehr zu helfen, aber trotzdem werden die Verursacher CDU/CSU/FDP/SPD/GRÜNE fröhlich wieder gewählt. Das kann und will ich gar nicht nachvollziehen, nur leider, leider wird der Deutsche immer erst wach, wenn alles zu spät ist. Dabei gibt es doch nun mehr als genug Möglichkeiten sich zu informieren und selbst zu erkennen, dass es so nicht funktionieren kann. Außer unser gesamtes Marionetten-Ensemble, welches sich wie ein Mantra täglich vorsagen muss, alles andere ist ALTERNATIVLOS. Soviel Dummheit ist ganz einfach Peinlich und keines Politikers würdig. Ich werde keine dieser Parteien jemals mehr wählen.

Empfehlen
henning strothjohann

Ich glaube wenn die zyprischen Politiker tatsächlich die Oligarchen geschröpft hätten, dann

würden auch tatsächlich Politikerköpfe rollen. Die Russenmafia ist ja bekanntlich nicht zimperlich.
Das könnte noch spannend werden.

Empfehlen
Closed via SSO

Wie naiv muss man sein, um ernsthaft zu glauben,

wenn es um Milliardenvermögen geht, würde nicht getrickst?

Klar werden diejenigen ihre Bankguthaben auf andere, sichere Banken im Ausland (wahrscheinlich London) mit Hilfe einiger wohlwollender zypriotischer Bankmitarbeiter verschoben haben, die über beträchtliche Vermögen verfügen. Solche Leute wissen, wie man korrupte Menschen überzeugt.

Insofern hat der Poker um die Milliarden"hilfen" denjenigen genügend Zeit verschafft, die doch angeblich an der Rettung beteiligt werden sollten. Waren die Damen und Herren in Brüssel wirklich so naiv und glaubten, dass derart gerissene Geschäftsleute, wie die, die in Zypern ihr Vermögen bunkerten, tatenlos bleiben?

Also allein schon für eine solche Naivität müsste man Schäuble endlich in die Wüste schicken!

Empfehlen
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.03.2013 22:16 Uhr
Roswitha Wels

Na, na,

man kann Schäuble nicht für alles verantwortlich machen. Er ist lediglich einer der Politiker, der in der entscheidenden Runde sitzt. Die EU besteht nicht nur aus Deutschland, Schäuble und Merkel. Also bitte Butter bei die Fische.

Ich finde, daß Schäuble und Merkel die Bankenkrise bislang sehr gut gemeistert haben. Sitzungen über ganze Tage und Nächte mit sehr schwierigen Themen und Entscheidungen, das sollten die Kritiker einmal zur Kenntnis nehmen. Wer von uns wäre denn in der Lage, tagtäglich diesen schweren Job zu übernehmen?!

Alles Geschwafel über "Euro ja/nein", "Griechenland und Zypern raus aus der EU ja/nein", "Nord Euro/Süd-Euro ja/nein" sind müßig und leicht aus der Sofaecke zu bemeckern. Der Euro wird bleiben, die EU wird bleiben, denn es gibt in der globalisierten Welt für uns Europäer keine andere Wahl. Findet euch damit ab und tut euren Teil zum Gelingen.

Empfehlen
Ingrid Hoyer

Wie naiv muss man sein?? Eine absolut berechtigte Frage

Hallo Herr Vormbaum,

diese Frage habe ich mir schon oft gestellt, wenn ich die ÖR Medien zuhören muss. Es ist für mich überhaupt nicht nachvollziehbar, dass dieser ganze Müll, den wir vorgesetzt bekommen, tatsächlich geglaubt wird. Ich glaube mittlerweile, dass der Deutsche nicht lernfähig ist. Es ist bequem nach den "Drei Affen" zu leben. Nur leider reicht es auch nicht, nur Schäuble in die Wüste zu schicken.

Empfehlen
Joachim Heuser
Joachim Heuser (hmb1) - 25.03.2013 11:58 Uhr

"Ja, wo laufen Sie denn? Wo laufen sie denn?"

Zyperns Banken sollen den Auslands-Zahlungsverkehr seit Mitte 2012 (Zypern Hilfsantrag) sowie die Barabhebungen ab € 50.000 (bzw. $ oder £) aufzeigen. Vor allem soll dargelegt werden, an welche Zielkonten im Ausland das Geld gegangen ist. Alle Überweisungen gehen über das europäische Clearingsystem und sind damit ggf. auch ohne die Kooperation Zyperns einsehbar. Weiter soll geprüft werden, wie viele Bankkonten in der Periode neu angelegt wurden mit Einlagen unter dem kritischen Limit von € 100.000. Auch so kann man großes Geld in kleineres umschichten. Die beteiligten Banken haben sich der Beihilfe zur Umgehung der eingerichteten Sperren schuldig gemacht. Was will man den Bürgern weismachen seitens der EU-Bürokratie? Etwa, dass nicht absehbar war, wie die Anleger in Zypern nach Stellen des Hilfsantrags reagieren würden? Es war kein Zufall, dass man in Brüssel sich neun Monate Zeit gelassen hat. Welche Ziele hat denn die Kapitalflucht gehabt, wer hat von der Zypernkrise profitiert?

Empfehlen
Matthias Schwarzer

Wie viel Geld fließt denn täglich ...

... aus Deutschland ab und landet in der Schweiz oder auf den Cayman Islands? Unsere Politiker sind doch nicht viel besser. Und dass Google, Ebay, Starbucks, Amazon, Ikea und andere ausländische Konzerne in Deutschland zwar viel Geld verdienen, aber keine angemessenen Steuern hier zahlen, ist ja auch nicht neu. Steinbrück hat lieber Vorträge gehalten und ist dadurch Multimillionär geworden, anstatt gegen diese unsäglichen Misstände vorzugehen. Weder die Sozis noch Schwarz-Gelb haben da bisher was gegen getan. Zypern ist also gar nicht so weit weg.

Empfehlen
Hans Jürgen Pauli
Hans Jürgen Pauli (hapau) - 25.03.2013 11:12 Uhr

Der F.A.Z. ein dickes Lob für ihre Berichterstattung !

Leider gibt es im deutschen Mainstream-Brei nur noch wenige Medien, die sich redlich um das Leitbild der "Vierten Gewalt" bemühen. Der F.A.Z. ein dickes Lob, Anerkennung und Respekt dafür ! Die informierte und empörungsbereite Öffentlichkeit wird bei uns immer wichtiger als Gegengewicht für das Versagen der anderen drei politischen Gewalten !

Empfehlen
Franz Munte

EZB/EU-Beamten: Zu blöd diese absehbare Schweinerei zu verhindern

Sie können nur zwei Dinge:Lügen und Geld der Steuerzahler verschwenden und veruntreuen. Im übrigen: Das "Rettungspaket" ist wieder ein Reinfall und verlogene Makulatur: Es wird weder nennenswerte Privatisierungen noch Erhöhunen des Steueraufkommens geben (s.Gr), und die Einbehalte auf entschwundene Einlagen sind ja wohl auch nicht mehr möglich. Aber wählen werdet Ihr die Rettungsdiletanten aus CDFDPUGRUEFDP wie Schäuble doch sicherlich wieder?

Empfehlen
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.03.2013 16:47 Uhr
Wolfgang Müller

Zu blöd glaube ich nicht.

Sie durften nicht. So macht auch das Versteckspiel der zypriotischen Regierung und des Parlamentes Sinn.

Und - alles passiert(e) unter höchstkonzentriertem Wegsehen unserer Politik.

Empfehlen
Ingrid Hoyer

Die sind nicht zu blöd, sondern nur Macht- und Geldgeil!!!!!

Hallo Herr Munte,

Sie haben es erkannt. Leider werden die Verursacher der "ALTERNATIVLOSIGKEIT" wieder gewählt werden. Die Deutschen sind nicht mehr lernfähig, sie tragen den Krug zum Brunnen bis er bricht. Und wundern sich, wie es passieren konnte.

Empfehlen
Bertram von Steuben

Was hätte der große Loriot dazu gesagt:

"Ach was !!??!!"

Empfehlen
Uwe Wagner
Uwe Wagner (view) - 25.03.2013 09:40 Uhr

Oh je, das klingt nach : Stürmt die Bastille

Das unbedeutende Zypern, welches nun doch den ganzen Eurostrudel verschlingen wird, ist ein zu großer Happen für das so starke und gut organisierte Europa?
Na klar, die OBERZOCKER dürfen sogar ihre ergaunerten Euros in Sicherheit bringen, damit letztendlich doch der große Bruder Europa zur Kasse gezwungen werden musss. Wie erbärmlich, wie feige, wie kriminell?? Wo ist die Vision vom friedlichen und vereinten Europa geblieben? In der Güllegrube! Unsere Zauderer, die alternativlos unser Vaterland vor die Säue werfen → wann werden diese zur Rechenschaft gezogen? Mit einem einfachen Regierungswechsel sollte man das nicht auf sich beruhen lassen. Allen Warnungen zum Trotz wurde weitergemacht, um die Zukuft unserer Kinder und Kindeskiner schon zu ruinieren, bevor die meisten von ihnen das Licht der Welt erblickten. Wie lautet die Weisheit: Wehret den Anfängen
Wir haben versagt und können nun nur noch Schlimmeres verhindern.

Empfehlen
René Lorenz

Eine Sauerei

Wenn das stimmt, was sie da schreiben,dann ist das eiene riesige Sauerei.Während die kleinen Leute auf Zypern um ihr Geld bangen und die Bankomaten nur noch 100.- Euro pro Tag ausspucken ,können die reichen Leute, Milliarden aus Zypern rausschaffen !Macht nur so weiter in dieser EU und die Revolution ist vorprogrammiert !

Empfehlen
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.03.2013 23:00 Uhr
Roswitha Wels

@ Gabi Heinz

Wir sind nicht Italien oder Griechenland. Wir brauchen keinen Grillo und keinen BumBum. Wir würden uns blamieren. Man sollte die Politik/-er überhaupt draußen lassen. Was hat der kommende Wahlkampf mit der Krise in den Südländern zu tun? Die Politiker aller Parteien haben leider nicht das Wissen, um eine zufriedenstellende Lösung der derzeitigen Probleme zu finden. Selbst wirkliche Koryphäen aus Wirtschaft und Finanzwelt sagen sich "will ich mir das nun auch noch antun"? Leider.

Das Internet mit Facebook und Co. ist eine sehr gute Sache aber leider auch ein Sammelbecken von unzufriedenen Populisten, die meinen, mit Draufhauen und Radau in den Foren würde man der Krise schon Herr werden.

Klappern wir weiter und vertun wir unsere kostbare Zeit!

Empfehlen
Gabi Heintz

Ja, Herr Kern, ganz richtig: sein Recht auf freie Meinungsäußerung wahrnehmen und wählen!

Und - sofern dann tatsächlich mal NICHT wieder die Alt-Parteien, die unser Geld verbrennen, gewählt werden, sondern eine gewisse Alternative für Deutschland -ist das ja auch völlig ausreichend!

Was könnte an z.B. einer Französischen Revolution reizen?

Ich bin nicht scharf auf irgendwas der Guillotine Ähnliches. Ich will auch keinen Politiker oder Banker an Straßenlaternen baumeln sehen, noch wünsche ich mir die RAF zurück, die Attentate auf diejenigen verübte, die sie für Symbolfiguren des gehaßten "Systems" hielt. (Und deren Kompetenz und Integrität übrigens womöglich so manche Fehlentwicklung hätte verhindern können.)

Wie schnell werden Leute, die gegen tatsächliche oder vermeintlich "Unmenschen" losgehen, selbst unmenschlich ...

Ihr verächtliches "Tastaturengeklapper am PC und wählen gehen" erinnert an das Verächtlichmachen des Parlaments in der Weimarer Republik als "Quasselbude".

Und bedenken Sie, wie hoch der Wahlerfolg eines Grillo war!

Per Internet!

Klappern wir!

Empfehlen
Michael Arndt

Kapitalverkehrskontrollen

sind wie alle Kontrollen nur so gut, wie diejenigen, die sie durchführen.
Da habe ich bei allen Ländern südlich der Alpen einige Vorbehalte...

Empfehlen
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.03.2013 22:25 Uhr
Roswitha Wels

@ Anton Paschke:

Da irren Sie sich aber, denn Western Union, PayPal und MoneyGram agieren nicht als Geldschleusen oder Waschanstalten.

Empfehlen
Anton Paschke

schoen

Schoen, dass Sie Ihre Vorurteile bestaetigen koennen. Aber was denken Sie, wie kann die zypriotische Regierung PayPal blockieren? Oder Western Union? Die sind AMERIKANISCH.

Empfehlen
Max Bernard

Na klar,

Der ganze politisch-kirchliche Klüngel Zyperns wird doch nicht zuwarten bis die drohenden Abzüge von ihren Einlagen umgesetzt sind. Und da Zypern unbedingt das bisherige Geschäftsmodell seiner Banken beibehalten will, ist es notwendig, dass die "sehr guten Freunde" v. a. aus Russland keinen Schaden erleiden - also ist größtmögliches Entgegenkommen angesagt. Wenn dann nicht mehr viel übrig bleibt, dann haben die "Retter" von EU und IMF eben Pech gehabt!

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.03.2013 22:30 Uhr
Roswitha Wels

@ Max Bernard:

Auch die Presseberichte bzgl der zypriotischen orthodoxen Kirche, die angeblich 6 Milliarden lockermachen wollte, dienten nur einem Zweck: Leute beruhigen, die Aufmerksamkeit der Bürger trüben und in der Zwischenzeit nach einer weiteren Lüge zu suchen.

Wieso höre und lese ich heute nichts mehr über das angebliche Angebot der Kirche??? April, April, wir haben´s nicht so gemeint - oder was?!

Empfehlen
Otto Kaldrack

Wenn auch jetzt

noch dem Betrug Tür und Tor geöffnet werden, dann wird es allerhöchste
Zeit ein Exempel zu statuieren und dieses Land Pleite gehen zu lassen, vor
allem deren Banken. Einmal muss wirklich Schluss sein. Wenn nicht jetzt,
wann dann????????Müssen wirklich unsere Kinder und Kindeskinder für
immer neue Betrügereien aufkommen??? Was haben wir nur für Volks-
vertreter gewählt???

Empfehlen
Karl-Heinz Steinhoff
Karl-Heinz Steinhoff (KHZS) - 25.03.2013 02:43 Uhr

Wenn sogar das kleine Zypern..

so große Kopfschmerzen bereitet, wie will man bitte die Probleme im gesamten Euroraum langfristig bewältigen? Da kommt zukünftig etwas ganz großes auf uns zu und das Geheule wird groß sein.. leider zu spät um noch reagieren zu können. Legt Euer Geld sinnvoll an meine Freunde..

Empfehlen
Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.03.2013 22:42 Uhr
Roswitha Wels

@ Matthias Schwarzer:

Die EU druckt auch. Die erste Lieferung von 5.000.000.000 Euro in kleinen Scheinen ging doch am Mittwoch auf die Insel.
Geld kann jeder Staat drucken, auch überschuldete Staaten. Da muß man nicht mit dem Finger auf die USA zeigen.

Eigentlich bieten sich derzeit papiererzeugende/-verarbeitende Unternehmen als sichere Anlage an, da kann man ja mal bei Google unter der Rubrik "Finnland, der größte Papierhersteller" suchen.
Nichts für ungut.

Empfehlen
Matthias Schwarzer

@Paschke

Sie wissen aber hoffentlich, dass die USA völlig überschuldet sind und derzeit nur noch Geld drucken?

Empfehlen
Anton Paschke

Legt Euer Geld sinnvoll an meine Freunde..

In USD. Genau das war zu beweisen, dafuer wurde der ganze Aufwand getrieben.

Empfehlen
Matthias Schwarzer

Zypern hat allein den ...

... Zyprern Kopfschmerzen bereitet, nicht aber dem Rest der Eurozone. Deshalb konnte Brüssel ja auch so hart verhandeln, weil Zypern de facto nicht systemrelevant ist. Man wollte schlicht ein Exempel statuieren, schon allein wegen der Russen-Milliarden, für die der EU-Steuerzahler nicht geradestehen soll.

Empfehlen
Wolfgang Richter

Reduzieren

Sollte Zypern das "Ausschleichen" von Anlegern dulden, dann muß die EU-Hilfe genau um diesen Betrag reduziert werden.
Falls das den Zyprioten nicht paßt, sparen wir viele Milliarden. Denn unsere Forderungen an dieses Pleiteland sind nicht einmal das Papier wert, auf denen sie stehen.

Empfehlen
Hans-Ulrich Pietz

Rettung im Blinflug

So ist das, wenn alles im Blindflug durchgezogen wird, sich erpressen läßt und erpreßbar macht.
Wenn das Geld in den Brüssler und EZB-Goldman-Sachs Machtzentrum keine Rolle mehr spielt und auch die Macht über Europa übernommen hat - armes Deutschland, das Erwachen wird schlimm. Die kalte Enteignung der Rentner und Sparer ist der Anfang.

Empfehlen

24.03.2013, 16:21 Uhr

Weitersagen
 

Die griechische Wette

Von Holger Steltzner

So viel Zuversicht war selten: Griechenlands Rückkehr an den Kapitalmarkt zum Besuch der Bundeskanzlerin wird als Wendepunkt gefeiert. In der Überwindung der Euro-Krise ist nun Halbzeit. Mehr 98 42