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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER
 

Zukunft Europas Es lebe die europäische Republik!

 ·  Hört endlich auf die Träumer, sie sind die wahren Realisten. Sie retten Europa und die Demokratie. Kein Nationalstaat kann heute noch alleine Probleme lösen.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (396)
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Eva Pichler

Pathos ohne Fundierung

Robert Menasse hat nicht die geringste Ahnung davon, warum der Euro schiefgehen musste, aber er schwingt riesige pathetische Worte. Er weiß nicht, was dass der Wechselkurs ein Preis ist, dessen Ausschaltung Rationierung und gigantische Wohlfahrtsverluste mit sich bringt, aber er hat keine Skrupel, Lösungen anzubieten, von denen er selbst nicht versteht, wie sie funktionieren sollen. Sein Menschenbild ist das eine Kommunisten, Selbstbestimmung zählt nicht, und wenn es nicht passt, dann sind die Menschen zu unterdrücken. Die Lesermeinungen hier haben ihn recht gut entlarvt!

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Marcus Seybold

„Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem.“ [Ashleigh Brilliant]

Erschreckend und erstaunlich wie viele diesen Artikel nach diesem Motto kommentiert haben. Unabhängig davon, ob der skizzierte Weg der richtige ist: Destruktives „Phrasendreschen“, Pauschalaussagen und Polemik bringen uns auch nicht weiter, oder? Wie lauten denn Ihre konkreten konstruktiven Lösungsvorschläge? Oder finden Sie, dass alles so bleiben soll wie es ist?

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Hellmut Koch
Hellmut Koch (825630) - 31.03.2013 11:20 Uhr

Eine beeindruckende Abstimmung

Fast 500 Lesermeinungen zu diesem Artikel. Wer will mehr Europa ? Wer will dieses Europa ?
Zustimmung allenfalls 2 %. Ergebnis sollte an alle Volksvertreter verteilt werden

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alexander bugala

nein!

nein,nein,niemals!

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Dieter Drawski
Dieter Drawski (DirtyD) - 30.03.2013 18:44 Uhr

Altes Eisen

Meine Überschrift gilt für die Leute die noch immer an ihren Nationalstaat glauben! Ich glaube aber das sich das recht schenll erledigen wird. Ganz einfach, weil die jungen Menschen in Europa kein Interesse haben sich dem national-konservativen Gedöns der 40+ Generation anzuschließen. Warum soll man noch Nationalstaaten bewahren, wenn die Menschen sich zu 90% in einer Sprache verständigen können, die gleichen Filme gucken, die gleiche Musik hören oder die gleichen Klamotten tragen? Es geht wie der Autor schön fomurliert um Res publica, also die Organisation des Gemeinwohls und das ist für die meisten jungen Menschen keine Sache der eigenen Nation mehr. Sie werden es sein die über die Zukunft entscheiden und nicht die "alten Säcken" die nur auf Besitzstandwahrung pochen und nicht weiter als 100 Km von ihrem Geburtsort wegwohnen. Europa gehört der Eramsus-Generation und nicht dem alten Eisen!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 31.03.2013 13:03 Uhr
Ralf Herbert Scherzer

"40+ Generation"?

Sie sind also der Ansicht, daß der französische "bloc identitaire" und seine deutsche Entsprechung "Identitäre Bewegung" von einer fiktiven "40+ Generation" getragen werden?

Schauen Sie um sich politisch zu informieren das Einheitsstaatspartei-GEZ-Fernsehen?

Oder sind Sie schlicht und einfach nur ein Profiteur der Zwangseuropäisierung?

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Hinrich Mock
Hinrich Mock (HinrichM) - 31.03.2013 11:01 Uhr

Irrtum

Außer den (gesamt)geschichtsvergessenen und identitätsgestörten deutschen jungen Leuten haben in ganz Europa alle Generationen ein ganz normales Verhälntnis zu ihrer Nation als Ausdruck ihrer kulturellen Zusammengehörigkeit und Gemeinschaft. So wie übrigens fast überall auf der Welt.

Angesichts der enormen Fehlleistungen von Brüssel und dem damit erodierten Vertrauen in die europäischen Institutionen wird sich daran auch in der nächsten Generation nichts ändern. Zumal die Zeiten für Schönwetterpolitik erst einmal vorbei zu sein scheinen.

Erasmus hin , Erasmus her.

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heike buttkus
ulrich buttkus (loewe53) - 30.03.2013 18:16 Uhr

Die "Neue Weltordnung" steht auf den Fahrplan

Wir werden wie unmündige Menschen behandelt.Ständig versucht das "Komitee der 300" uns durch die Medien zu manipulieren.Denn die Weltelite der Zionismus wollen so schnell wie möglich die "Neue Weltordnung" Kapitalismus einführen.Und der Rest der Menschheit endet in der Sklaverei.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 31.03.2013 13:02 Uhr
Andreas Pätzold

Zuviel Likörostereier genascht?

kwt

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Christian Schalk

Träume ??

Hätte es Ende der 40-/ Anfang d. 50'er Jahre schon FAZ.NET gegeben und jemand einen Artikel geschrieben, in dem er von einem Europa träumte, in dem z.B.
einstige Kriegsgegner friedlich zusammenleben (einschließl. Deutschland trotz des Unheils, das es über seine Nachbarn brachte);
Nationalitätenkonflikte friedlich geregelt werden (Ungarn/Slowakei);
grenzüberschreitender Handel ebenso zum Alltag gehört, wie das Reisen und Arbeiten in anderen Ländern;
Streitthemen vergangener Kriege (Kohle und Stahl) nun gemeinsam geregelt werden und
der größte Binnenmarkt der Welt entstehen wird,
wären die Reaktionen auf die Visionen der Jean Monnets, de Gasperis und der Andenauers dann auch so heftig und in großen Teilen unsachlich gewesen wie auf diesen Artikel ?
Eine europäische demokratische Republik wird kommen, mit klaren Regeln dafür, was europaweit, regional und lokal entschieden werden darf. Viele Rückschläge wird es dahin noch geben aber in 20 oder 25 Jahren könnte es so weit sein.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 30.03.2013 18:13 Uhr
Ilona Lepper

so könnte es sein ...

... googlen: Europe According to the Future, 2022 Print

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Hinrich Mock
Hinrich Mock (HinrichM) - 30.03.2013 17:43 Uhr

Ihre europäische Republik wird nicht kommen ...

... weil sie außer ein paar deutschen Intellektuellen mit Visionen und einigen Linken sonstwo niemand in Europa will. Und weil sie außerdem für eine gedeihliche Zusammenarbeit völlig überflüssig ist.

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Gordian Hense
Gordian Hense (arjello) - 30.03.2013 16:43 Uhr

Wie Scheeflocken auf dem Feld

Alles kreischt und sabbert, jeder weiss es besser und dennoch wird es so kommen wie es kommt. Gott sei Dank haben andere das zu bestimmen, als die meisten die hier schreiben. Die Mehrheit der 340 Millionen in Europa ist für den Euro und die EU. Die EU und die Gemeinschaftswährung Euro ist die einzige Chance für Europa um in den nächsten Jahrhunderten Einfluss auf die Welt zu haben und Wohlstand zu sichern. Ein Deutschland, und auch eine Schweiz, ohne EU hätte so grosse Problem wie sie sie noch nie erlebt haben. Europa würde ohne die EU und den Euro auf den Stand zurück fallen den sie nur vor dem zweiten Weltkrieg kannten, was im Jahre 2013 einiges bedeuten würde. Vor allem aber würde das allen folgenden Generationen eine Katastrophe bescheren. Europa würde sich davon nicht mehr erholen. Also kann man gar nicht anders, als daran mitwirken es besser zu machen, anstatt ständig zu kritisieren und zu mäkeln. Die Schuldenkrise ist nicht das Problem der EU oder des Euro.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 30.03.2013 17:51 Uhr
Hinrich Mock
Hinrich Mock (HinrichM) - 30.03.2013 17:51 Uhr

Wer hat das zu bestimmen?

Und Sie glauben wirklich irgendwelchen Meinungsumfragen?

Mit Sicherheit sind die meisten Europäer heute nicht mehr für diesen Euro (sie dürfen aber nicht darüber abstimmen) und mit Sicherheit mochten sie die alte EG lieber als diese EU (auch darüber konnten sie nie befinden).

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Thomas Philippi
Thomas Philippi (mot2) - 30.03.2013 16:27 Uhr

Un einer Demokratie geht es um das Gemeinwohl,

um die Zukunft, nicht um Partikularinteressen oder Clientelpolitik, wie viele unserer Demokraten täglich beweisen, das auch lupenrein.

Über den Ausgang dieser gegenwärtigen Veranstaltung kann man sich "at home" mittels einiger Würfel vor Augen halten.

Erstaunlich preiswert, ein solches Simulationsinstrument, habe neulich für 96 Würfel etwas über 4 Euro bezahlt.

Zum Grusse

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Christian Heine

Die Zukunft gehört dem wettbewerbsfähigen Nationalstaat, eingebettet

in entsprechende Wirtschaftsbündnisse, Zollunionen, Verteidigungsbündnisse und ggf. Freihandelszonen. Auf keinen Fall kann Europa als zentralistischer Einheits- und Zentralstaat funktionieren.
In den Jahrtausenden seit dem Fall Westroms war Europa schon mehrere male auf großen Gebieten immer mal +- vereinigt. Mal mit militärischen Mitteln, mal über Erbfolge usw.. Immer ist Europa dann recht schnell in seine Grundeinheiten zerfallen.

Wieso versucht man es dann immer wieder, zumal separatistische Bewegungen schon heute evident sind? Es wird den selben Weg gehen wie z.B. das Riesenreich Karls V.

Lieber habe ich eine schnittige kleine Fregatte, die mit trainierter Mannschaft hart am Wind schnell auf das Ziel zusegelt, statt einer riesigen, wurmstichigen Galeone, die ziellos auf dem Meer dümpelt: Auf der sich eine Hälfte der Besatzung streitet und die andere permanent das Wasser rauspumpt, so das sie nicht sinkt. Nur zum segeln nach vorn, dazu kommt man nicht, auf der Galeone EU.

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Ralf Herbert Scherzer

Hubschraubereinsatz!

Nationalisten! Chauvinisten!
Überall, überall Nationalisten!
Da hilft nur noch Hubschraubereinsatz!

Europa-Leugner! Sozialismus-Leugner!
Überall, überall Europa-Leugner!
Da hilft nur noch Hubschraubereinsatz!

Auf das Podest vor dem Brüsseler Amt
tritt ein namhafter Mann, allen bekannt,
und bedauert anhand gewandter Worte
und eines Mikrophons
die Abnahme der Sicherheit
im inner- und außerstädtischen Bereich
und den damit verbundenen Verlust
der Aufenthaltsqualität im gesamten Europa-Gebiet,
"und so ist das Gebot der Stunde,
und das befürworten die Menschen im Lande,
insbesondere Sie, meine Damen ..."

Jaja...

"... Hubschraubereinsatz! Hubschraubereinsatz!
Da hilft nur noch Hubschraubereinsatz!"

Nationalisten! Chauvinisten!
Überall, überall Nationalisten!
Da hilft nur noch Hubschraubereinsatz!

Europa-Leugner! Sozialismus-Leugner!
Überall, überall Europa-Leugner!
Da hilft nur noch Hubschraubereinsatz!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 30.03.2013 21:31 Uhr
Andreas Pätzold

Hubschraubereinsatz: Aber bitte mit Eurocopter!

kwt

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Elisabeth Stein

In der Sache kann man den Leserbriefen nichts hinzufügen. Daher ein Wort zu Robert Menasse:

Er beschreibt sich selbst als jemanden, der im wesentlichen morgens aufsteht, ins Kaffehaus geht und Zeitungen liest. Da hat er sein - sehr beschränktes - Wissen um die Dinge der Welt her. Und er hat einmal ein paar Wochen bei der EU in Brüssel hospitiert. Sein vielleicht einziger Blick in die Arbeitswelt. Seitdem vergöttert er die Brüsseler Bürokratie.

So sehr ich den Leserbriefen hier beipflichte - so viel Aufmerksamkeit hat Herr Menasse für seinen von der Realität und den Menschen völlig entfernten traurigen Beitrag gar nicht verdient.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 31.03.2013 07:39 Uhr
Rolf Joachim Siegen

Was Sie Menasse zuschreiben,

ist unbelegt. Wessen Sicht von den 'Dingen der Welt' die treffendere ist, sei dahingestellt.

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Hinrich Mock
Hinrich Mock (HinrichM) - 30.03.2013 15:14 Uhr

Europa in Schutt und Asche gelegt ...

... hat bekanntlich der Träumer in der Neuen Reichskanzlei. Und ganz sicher nicht irgendein Realist!

Und so wie keine Nation ohne klar definierte Verantwortichkeiten auf allen Ebenen auskommt, die europäisch betrachtet im Grundsatz (ich buchstabiere das lieber nochmal) der S o u v e r ä n i t ä t und S u b s i d a r i t ä t zusammengefaßt sind, so wird auch eine "avantgardistische" europäische Traumrepublik nicht ohne dies auskommen. Es wird nur noch schwieriger, es durchzusetzen.

Überhaupt brauchen wir gegen die gewachsenen Strukturen Europas keinen romantischen Willensakt der Zwangsvereinigung und keine "Republik" der Eurobonds, die zur Transferhölle mutiert, wie es sie auf der ganzen Welt nicht einmal in Bundesstaaten gibt.

Wir brauchen lediglich die Einhaltung der geltenden Verträge und den Willen auf allen Seiten zu einer vertrauensvollen Zusammenarbeit. Also ein treffliches S t a a t e n b ü n d n i s .

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Gert Müller

.....und

und es lebe die Liebe zur Sowjetunion, dem ersten sozialistischen Staat der Welt, dem
die Zukunft gehört.

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Michael Rakete

The Cat's out of the bag

Soso, es sollen also alle Nationalstaaten zugunsten eines vereinten Europas abgeschafft werden, womit man denn auch die Staatsbürgerschaft getrost knicken kann.

Ich frage mich jedoch, warum der Nationalstaat auf einmal nicht mehr zeitgemäß sein soll?

Ich habe in diesem Artikel kein einziges stichhaltiges Argument gefunden, dass gegen den Nationalstaat spricht.

Gründe gegen ein vereintes Europa lassen sich jedoch zuhauf finden.

Welche Sprache soll denn von den 27 Völkern gesprochen werden, Deutsch (da größte Bevölkerungsgruppe), Englisch oder eine Art Euro-Esperanto?

Wie soll in einem einheitlichen Wirtschaftsraum mit solch einem Ausmaß unterschiedlich leistungsfähiger Volkswirtschaften verfahren werden?

Langfristig läuft dieses vereinte Europa auf die krasse Verarmung der Nordstaaten zugunsten eines gleichmäßig niedrigen Lebensstandards durch eine dauerhafte Transferunion hinaus.

Am Ende steht ein Europa auf dem Niveau eines Schwellenlandes.

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Heike Schneider

Es kann....

...in meinen Augen nicht so funktionieren, wie sie sich das vorgestellt haben, selbst wenn wir uns das wünschen. Die Voraussetzungen sind viel zu verschiedenen. Es geht auch nicht nur um unterschiedliche Rechte und Gesetze. Es geht u.a. auch um moralische Instanzen. Und da kommen viele Länder nicht hinterher, weil in Deutschland Rechte gelten die in anderen Ländern bedingt durch die Religion nicht toleriert werden. Das ist das eine. Zum anderen leben wir in einem vollkommen anderen Sicherungssystem, und in Deutschland gibt es im Vergleich zu anderen Ländern viel zu viel umsonst vom Staat. Das fängt beim Kindergeld an, wo auch niemals das ganze Volk gefragt wurde, ob es in dieser Form überhaupt gewollt war. Es sollte gesperrt werden, weil die BRD das Konzept in der Tasche hatte. Deswegen auch Hartz IV. Ich finde es eine Schande das Leute nach Deutschland kommen, nur weil es mehr umsonst gibt als in ihren Ländern. Auch die Krankenversorgung ist oft viel schlechter. Es trennen uns Welten.

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Maria Fischer

Diese "europäische Revolution" verläuft überwiegend friedlich

Wann gab's das schon. Das ist ein großer Erfolg. Allerdings müssen die Sorgen und Nöte der Bürger/Innen stärker beachtet werden.

Der Ausweitung des "Organisations-Molochs" in Brüssel muss Einhalt geboten werden. "Europa" befindet sich auf einem Schlingerkurs, aber letztendlich langfristig doch auf einem richtigen, hoffentlich friedlichen, Weg.

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Horst Rachinger

Ein schöner Traum, den die Wirklichkeit schon zerstört hat.

Und solchen Träumen mit anderen Inhalten haben wir das heutige Problem zu verdanken. Wir reden von Systemen, Regeln, Wegen, Irrwegen und sonstigen Strukturen - nicht aber von Menschen, ihren Traditionen, Werten, Stärken und Schwächen. Solange die Diskussion unter Ausklammerung von Mentalitäten und historischen Erfahrungs- und auch Leidensspektren geführt wird, haben wir nicht nur ein babylonisches Sprachgewirr, sondern auch ein differenziertes Menschenbild.

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Florian Meier
Florian Meier (Flo635) - 30.03.2013 11:05 Uhr

Oh, ein Luftschloss

Wie ein Architekt ohne jegliches Verständnis für Baustatik haben sich hier zwei Euro-Romantiker ohne jegliches Verständnis für Ökonomie ein paneuropäisches Luftschloss zusammen-gesponnen. Zum Verständnis der ökonomischen Probleme die sich durch die gemeinsame europäische Währung aufgetan haben und wie sie durch die 'Eurorettung' genannten Maßnahmen verschärft werden empfehle ich einen auf 'Youtube' verfügbaren Vortrag von H. W. Sinn 'Infoabend mit Hans-Werner Sinn: „Ist der Euro noch zu retten? - Teil 1: Vortrag'. Ebenfalls interessant 'Was bringen die Exportüberschüsse?' und 'Eurokrise Staatsverschuldung 1950 2011 Generationenvertrag ade Hans W.'.

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Max Schmid
Max Schmid (CH-Gast) - 30.03.2013 11:01 Uhr

Liebe Fr. Leopold: Direkte Demokratie nur in Kleinstaaten ?

"Direkte Demokratie kann nur in abgrenzten, überschaubaren Nationalstaaten gelebt werden..."- schreiben Sie.
Sie haben dabei noch weitere Gegenargumente Ihrer Medien/Politiker vergessen. Hier eine (unvollständige) Liste:
1. Direkte Dem. nur in Kleinstaaten (warum hat Prés. Chirac im Grossstaat F ein Maastricht Referendum "angeordnet"?)
2. Das Volk kann die Komplexität der Politik nicht verstehen (Fr. Merkel)
3. Das Volk kann durch populistische Schreihälse verführt werden (Hr. Gauck)
4. Volksabsimmungen haben in D zum Hitler geführt (in Wahrheit hat ein Parteien-Staat in Weimar via Reichstag H. ermöglicht)
5. Das Volk kann nur Ja/Nein sagen, die Politik ist komplexer (Max Weber, d. Soziologe der Kaiserzeit, seither haben die dt. Medien/Politiker bei ihm "abgeschrieben")
...
Alles natürlich Unsinn, dient dazu, die Macht der Politkaste/der Parteien in D, analog in Weimar zu festigen. Wie man bei Ihrer Aussage und bei den Wahlresultaten sieht, ist dieses Brainwashing gut gelungen.

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28.03.2013, 17:24 Uhr

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