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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER
 

Warnung vor Transferunion Bundesbank veröffentlicht historisches Euro-Protokoll

 ·  Bislang war das Protokoll des Zentralbankrats der Bundesbank aus dem März 1998 geheim; nun ist es öffentlich: Es ging um die Währungsunion und ein internes Schreiben warnte bereits damals vor einer Transferunion. Zweifel an Italien und Belgien wurden schon früh angemeldet.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (162)
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Frank Deiries

gruendet Euren eigenen EURO=FREIEN STAAT= schnell!

kleiner Tipp:
Leute, gruendet Euren eigenen FREIEN Kleinstaat oder tretet diesen schon vorhandenen bei
= 2 Leute haben es schon vorgemacht- in Wittenberg: neudeutschland(dot)org und in Bayern: lichtland(dot)org
Die BRD ist nur eine Finanz-GmbH, wir nur deren Personal und KEIN souveraener Staat.

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Klaus Letis

Es gibt kein einziges Idiz dafür, dass Kohl die Einheit für den Euro bekommen hat.

...

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Helga Zießler

"...die Vorstellung, eine Währungsunion sei notwendigerweise zugleich Transferunion, sei falsch"

ist eine ebenso zutreffende Feststellung wie „Großzügigkeit beim Erteilen des Testats ,kein übermäßiges Defizit’ wäre nicht in Übereinstimmung mit dem Versprechen einer strikten Anwendung der Konvergenzkriterien zu bringen - das die Politik der Bevölkerung in dieser Zeit immer wieder gegeben hatte -, namentlich der deutschen Bevölkerung.“

Es macht einen zornig, dass man heute nicht mehr wissen will, was vor 15 Jahren doch schon sonnenklar war - und was damals klugerweise auch vertraglich (scheinbar) abgesichert wurde, nicht ahnend, dass sich ausgerechnet eine deutsche Bundeskanzlerin darüber scham- und veranwortungslos hinwegsetzen würde.

Es wurde höchste Zeit, die Bedenken von Olaf Sievert öffentlich zu machen, geben die doch noch mehr Grund, eine neue Partei zu wählen. Wie Herr Sievert sagt: Dass die Bürger der Union das gleiche Geld benutzen, entbindet sie keineswegs von ihrer Selbstverantwortung.

Hoffentlich ist es nicht zu spät, diese Erkenntnis in die Tat umzusetzen!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 02.04.2013 01:11 Uhr
nick witt
nick witt (nickwitt) - 02.04.2013 01:11 Uhr

nix neues

Deutsche Regierungen haben ihre Untertanen immer wieder erfolgreich in die Pfanne gehauen - Verdun, Versailler Vertrag, Stalingrad, Anschluss an die DDR, Euroflop....

Warum sollten sie das aendern? Die Untertanen haben faktisch nix zu sagen, die anderen Regierungen und supranationalen Institutionen schon.

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Johannes Eckstein
Johannes Eckstein (dc-3) - 31.03.2013 10:54 Uhr

Lieber Herr Vogel,

der Mob sitzt nicht an den Stammtischen. Wenn Sie ab und zu mal einen Stammtisch besuchen würden, wüssten Sie, dass das intellektuelle Niveau der Stammtischgespräche in 80-90% der Fälle weit über dem von Bundestagsdebatten, Politikerstatements und Talkshows liegt. Der Mob sitzt eher in Brüssel, im Bundestag und in den Bundesministerien!

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Jürgen Vogel
Jürgen Vogel (pascht) - 31.03.2013 09:33 Uhr

Nein, Deutschland braucht den Euro nicht...

...aber Europa braucht den Euro und Deutschland braucht Europa wie die Luft zum Atmen.
>
Allerdings kann man vom Mob an den Stammtischen nicht verlangen nach dem ersten impulsiven populistischen Gedanken auch noch die Folgen zu bedenken. Er wäre damit hoffnungslos überfordert.

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Jürgen Vogel
Jürgen Vogel (pascht) - 31.03.2013 09:22 Uhr

Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern

sagte "der Alte" schon. Seine Enkel können es da noch besser.

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Hartmut Rencker

Länderfinanzausgleich ist Modell für Transferunion

Um die Schwachen in einem stärkeren Umfeld nicht in den Untergang zu treiben, bedarf es eines Ausgleichs im Geiste der von Ludwig Erhard ausgerufenen sozialen Marktwirtschaft - oder man muss es bleiben lassen.

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Klaus Letis

Warum hat Herr Kohl dann zugestimmt

Eitelkeit kann es nicht gewesen sein.
Selbst ihm dürfte klar gewesen sein, dass sein Ruhm vergänglich sein würde, wenn die ganze Schei.. um die Ohren fliegt.

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joachim tarasenko

ich bin fast weg

Die können sich diese Bananenwährung in die Haare schmieren. Ich bin auf dem Weg nach Übersee.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 31.03.2013 17:51 Uhr
Claudius von Bergen

"Ich bin auf dem Weg nach Übersee. "

Und wen interessiert das?

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Reinhold Wuest

Jetzt wissen wir es: Frankreich führt gegen Deutschland einen Finanzkrieg

Das also ist die Große Alternative! Die alten Argumente der DNVP, der Deutsch-Nationalen der vor-wilhelminischen Zeit, die Hitler mit in den Sattel gehoben hat. Frankreich, der Erbfeind und die Dolchstoßlegende der Moderne ist die Story um den Euro und Frankreichs Feldzug gegen Deutschland, natürlich friedlich und doch wieder nicht. Damit liefert uns die Große Alternative das politische EU-Konzept für die Zeit nach den Wahlen. Kampfdrohnen nach Paris!

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Wolfgang Richter

Konsequenzen!

Was schon damals jedem denkenden Menschen klar war, hat auch die Bundesbank klar und deutlich in einem zutreffenden Papier geschrieben.
Unsere Nomenklatura hat diese berechtigte Kritik unter den Teppich gekehrt und uns diesem Euro-Klub ausgeliefert. Wider besseres Wissen, also arglistig? Oder war sie so dumm und verblendet?
Irgendwann ist die Frage, ob jemand böse oder unfähig ist, müßig. Er gehört von der Macht entfernt - für immer.
Dieser September ist eine hervoragende Zeit dafür.

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Konstantin Schneider

Diese ewigen Recherchen bringen überhaupt nichts

Man fragt sich langsam, was diese ganzen Recherchen sollen. Selbst wenn man einen Schuldigen finden würde, heisst das doch nicht, dass irgendeiner was zurückzahlen müsste.

Natürlich haben die alle gewusst, dass die Sache mit dem EURO nicht perfekt ist und sich gesagt, dass mit dem Pfusch bei der Währungsunion mal wie mit dem "Pfusch am Bau" umgegangen werden muss. Der Kohl hatte doch nach seinem Handstreich bei der deutschen Währungsunion sowieso ein verdammt dickes Fell.

Churchill hat mal gesagt: Wenn ich gewusst hätte, wie anstrengend das alles würde, hätte ich es nicht gemacht. Ergo, darf man die Anstrengungen den Bürgern nicht vorher verraten.

Nur muss natürlich langsam auch mal wieder bei denen das Geld eingetrieben werden, denen man im Zuge einer viel zu optimistischen Politik allzu viel gelassen hat. Das Laissez-Faire können wir uns nicht mehr leisten. Für eine wegweisende Entwicklungspolitik bzw. dringende Reparaturen müssen Steuern eingetrieben werden.

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Hans-Ulrich Pietz

2000 sagte mir ein Journalist aus den USA: Er gibt dem Euro 10 Jahre, z.B wegen Südländer z.B. Griec

Die Realität ist, dass inzwischen die Sparer in Deutschland zur Rettung des Euros wohl mit den größten Beitrag leisten. Inzwischen die Rentner, die von unserer zuständigen Ministerin mit 0,25% von wenig beglückt werden - es sind nur diejenigen, die auch den Aufbau Ost mit finanzieren mussten.
Jetzt hilft nur noch drucken - wenn nicht schon Realität.
Europa können wir nicht retten, das Klima erst recht nicht, die Energiewende kostet uns auch eine Billion, die Wende 2 Billion, die EZB/Goldmann Sachs/ESB/ auch schon fast 1Billion. An diese Zahlhaben wir uns schon gewöhnt und eingestellt.
In den 20er Jahren ging es auch nicht höher - wer weiß das noch von seinen Eltern.

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Karl Hammer

Die Lüge ist das Fundament der EU

“Letzten Endes ist eine Währungsunion damit eine nicht mehr kündbare Solidargemeinschaft, die nach aller Erfahrung für ihren dauerhaften Bestand eine weitergehende Bindung in Form einer umfassenden politischen Union benötigt“
Sie haben es also von Anfang an nicht nur gewußt, sondern sie haben es auch gewollt.
Und auch Schäuble hat es gewußt, als er log, der Rettungsschirm sei einmalig und es gäbe keine Schulden- und keine Transferunion. Und sie haben es auch gewußt, als sie in die Vetrtäge ein No-Bail-Out einfügten, von dem sie wußten, daß es nicht eingehalten werden wird. Dieser Paragraph diente nur dazu uns zu belügen, und sie wussten von Anfang an, daß sie ihn brechen würden, desswegen ging das dann auch so schnell und locker.
Aber man kann eine dauerhafte staatliche Ordnung und die Zukunft nicht auf Lügen bauen. Man kann sein Leben nicht auf Lügen gründen!!!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 31.03.2013 07:32 Uhr
Rolf Joachim Siegen

K. Hammer, wo ist die Luege?

Gewollt ist die politische Union. Sie schaffen Legenden von Luegen.

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Erwin Stahlberg

Warum gibt es noch die EU?

Die Frage „warum“
ist immer eine sehr vernünftige Frage,
und wir alle sollten darauf bestehen,
daß uns j e d e r EU-PARLAMENTARIER,
die Frage nach dem SINN und ZWECK der EU
klar und deutlich und ü b e r z e u g e n d
beantworten sollte.

Sonst möchte ich nämlich mit der
--- vielleicht etwas unhöflichen ---
Behauptung aufwarten, daß

BRÜSSEL lediglich ein europäisches, irrsinnig teures,
SCHMAROTZER-NEST ist.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 31.03.2013 17:54 Uhr
Claudius von Bergen

Polemik...

... die durch Großbuchstaben nicht zu einem sinnvollen Kommentar wird.

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Konstantin Schneider

Jetzt wissen alle warum Deutschland verreckt

Weil in der Union ganz einfach der Teufel steckt. In welcher Union, dass wollen Sie wissen? Also bitte, nun fragen Sie doch nicht so be........

Immerhin hat der 7. Kanzler dieser Republik den EURO mal eine "kränkelnde Frühgeburt" genannt. Verhindern konnte er ihn allerdings auch nicht.

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Svenja Sirisee
Svenja Sirisee (Sirisee) - 30.03.2013 17:32 Uhr

Anpassungsphasen sind normal

... in politischen Projekten. Was man aber, ich muss zugeben: ich auch, völlig unterschätzt hat, ist das Ausmaß an Regelbrüchen aus egoistisch-nationalen, z. T. auch nur Cliqueninteresse.

Da waren man blauäugig und hat gedacht: Weil in einem Vertrag X steht, heißt das X. Man hat nicht mit der sozialistischen Vertragsauslegung der Südstaaten gerechnet, wonach X auch Y heißen kann. Schröder und Eichel haben damit angefangen.

Die Skrupellosigkeit, mit der man sich aus gemeinsamen Kassen bedient, hätte dagegen bekannt sein müssen.

Überraschend naiv auch die Idee, man werde D nie erpressen, weil man sei ja seit Jahrzehnten Partner sei und so viele schöne Veranstaltungen miteinander bestritten und sich angelächelt hat.

Insgesamt muss man sagen: Doch ein erstaunlich schlechter Vertrag; schlecht deshalb, weil man ihn nicht so gestaltet hat, dass er funktioniert.

Für uns alle bedeutet das: Nur noch einige Jahre, um in Sachwerte umzuschichten. Wer das nicht tut, wird später verhöhnt.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 31.03.2013 04:40 Uhr
Karl Hammer

Ein Währung die einen Vertrag braucht taugt nichts.

Eine Währung die man ausnutzen kann taugt nichts.
Eine echte Währung ist ein Tauschmedium, weiter nichts, gib du mir geb ich dir.
Der Euro ist ganz einfach ein Instrument, daß die Finanzindustrie dazu benutzt, uns mit beihilfe "unserer" Staaten zu berauben. Und ich denke, "unsere" Regierungen wissen das auch und sie machen mit, weil ihnen das Macht verspricht.

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Johannes Eckstein
Johannes Eckstein (dc-3) - 30.03.2013 17:16 Uhr

Es ist doch völlig klar,

dass die Fachleute gegen die Einführung des Euro waren, ja sein mussten, wenn sie den Sachverhalt objektiv beurteilten. Sie wurden übergangen, weil Politikern der vordergründig schöne Schein immer wichtiger ist als Sachverstand. Das Resultat im Fall Euro liegt jetzt auf dem Tisch. Bei der Energiewende, Rentenumlagesystem und anderen Fehlentscheidungen dauert es vielleicht noch ein bisschen, bis das Resultat für die Masse offensichtlich wird. Auf das dann fällige Gejaule würde ich mich freuen, wenn ich nicht selber auch betroffen wäre.

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Rolf-Dirk Maehler

Jederman mit Sachverstand konnte es wissen, er brauchte nur FRIEDRICH A. VON HAYEK's Buch

... "ENTNATIONALISIERUNG DES GELDES" zu lesen, um schon gleich zu Anfang auf die Probleme aufmerksam gemacht zu werden:
"Obwohl ich stark mit dem Wunsch sympathisiere, die ökonomische Einigung des westlichen Europa durch völlige Liberalisierung der in ihm fließenden monetären Ströme zu vervollständigen, habe ich ernste Bedenken, ob es wünschenswert ist, dies durch Schaffung einer neuen europäischen Währung zu erreichen, die dann von irgendeiner supra-nationalen Behörde gemanagt würde. Ganz abgesehen davon, daß eine Zustimmung der Mitgliedsländer zu einer in der Praxis dann von einer gemeinsamen monetären Behörde verfolgten Politik äußerst unwahrscheinlich ist (und daß es praktisch unvermeidlich wäre, daß einige Länder dann eine schlechtere Währung erhielten, als sie nun haben), erscheint es selbst unter günstigsten Umständen höchst unwahrscheinlich, daß die gemeinsame Währung besser verwaltet würde als die gegenwärtigen nationalen."
Ob es auch lernfähige Politiker gibt? Man staunt nur.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 01.04.2013 22:05 Uhr
Rolf Joachim Siegen

Meister Maehler, bloss keine Mogelpackung!

Ausgerechnet Ihr Prozinzler wollt einen besonnen Kopf, wie von Hayek, zu Eurem Verbuendeten und Kronzeugen ausrufen? Hayek war kein Gegner der Europaeischen Union. Man braucht nur die dauernden Anwuerfe von Eurer Seite gegen Europa mit dem Gedankengut des grossen Oekonomen abzugleichen, um die Unredlichkeit dieses Ansatzes zu begreifen.

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Helga Zießler

Sehr schön, Herr Maehler, dass Sie wieder mal auf v. Hayek hinweisen

Ich füge da noch ein weiteres Zitat des großen Ökonomen hinzu:

„Wenn die Öffentlichkeit einsähe, welchen Preis sie mit der periodischen Inflation und Instabilität für die Bequemlichkeit zahlt, bei den gewöhnlichen Geschäftstransaktionen nur mit einer Geldart umgehen und nicht gelegentlich überlegen zu müssen, ob der Gebrauch einer anderen als der gewohnten Geldart vorteilhafter wäre, dann würde sie diesen Preis wahrscheinlich als viel zu hoch ansehen.“
Und weiter fordert Hayek, es sei nötig, "...den Menschen klar zu machen, dass ihr Elend von der Inflation herrührt, deren Ursache wiederum im Staatsversagen begründet ist..."

Hayeks Bücher müssten Pflichtlektüre an deutschen Schulen werden. Aber das wissen unsere Politiker zu verhindern :- (

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Closed via SSO
klaus keller (klkeller) - 30.03.2013 16:08 Uhr

Arme Kassandra, gut bezahlte Kassandra.

es nutz alles nix. Ich Frage mich wann die ersten Generale auftauchen die gegen den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan waren oder die Umwandlung der Bundeswehr in eine global eisetzbare Interventionstruppe abgelehnt haben.

Die Richtlinien der Politik bestimmt nicht die Bundesbank, das ist schon alles.
Axel Weber ist heute für die UBS tätig. Ich kann mich an keine Demo der Bundesbanker erinnern, Rücktritte aus geldpolitischen Gründen habe ich auch nicht in Erinnerung.

Wie war den der weitere Lebenslauf von Kassandra S. nach der Weissagung ?

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29.03.2013, 16:50 Uhr

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