Home
http://www.faz.net/-gqu-78mka
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER
 

Über die Währungsunion Euro ohne Illusionen

 ·  Im Zuge der Euro-Einführung wurden viele Versprechen gemacht, die gebrochen worden sind. Der Euro hat zwar einige Vorteile - doch mit dem aktuellen Währungsgebiet kann er kaum funktionieren.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (357)
1 2 3 9  
Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Klaus Peter Kraa

Der Euro ist ein großer Irrtum, er ist ein Produkt aus dem Gruselkabinett europäischen Politik.

Zur Einführung des Euro als Gemeinschaftswährung sagte der Franzose Jaques Chirac düster, dies sei das größte währungspolitische Abenteuer aller Zeiten: Die aberwitzige Idee, die Geschichte der europäischen Feindschaften zu verlassen und eine Einigung mit dem Spaltpilz des Euro zu erzwingen, eine Einigung übrigens, die hier in Europa so niemand will, wenn er es recht bedenkt, ein Werk von Politikern ohne die Spur für das Gefühl ethischer Verantwortung, die nie etwas Gescheites auf die Beine gebracht haben als Parteitaktik und eigene Interessenwahrung, eine vollkommene Allianz von Parteikadern und internationaler Finanzspekulation zum Vorteil einiger Weniger und zum Nachteil der europäischen Völker, die jetzt wie die Hunde leiden: Solche Politiker sollten der Justiz überantwortet werden.

Empfehlen
Martin Hofmann-Apitius

Ein wunderbarer Beitrag von Bettina Röhl in der WiWo:

Zitat: "Es rächt sich, dass der Euro nicht nur ökonomisch ein von hinten aufgezäumtes Pferd ist, sondern dass der Euro von seinen Machern auch eine eigenartige völkisch-pädagogische Komponente beigemengt bekommen hat. So ist der Euro von Anfang an mit niemals klar formulierten, auf reine Politikgestaltung ausgerichtete Ideen und Phantasien hoffnungslos überfrachtet worden."

In der Tat: wenn eine Währung zum Symbol für "Europa" gemacht wird und Euro und Europa in der politischen Diskussion zunehmend synonym verwendet werden, muss man sich nicht wundern, wenn die Politik sich von den Menschen entfremdet. Denn für die Menschen im Lande war der Euro immer nur eine Währung; allerdings keine, auf die man vertrauen konnte.

Alan Greenspan hat schon letztes Jahr festgestellt, dass der Euro auseinander bricht. Mal sehen, wie lange es dauert, bis sich diese Einsicht in Berlin breit macht.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 29.04.2013 12:35 Uhr
Rolf Joachim Siegen

Bettina Roehl sollte nicht fuer andere sprechen.

Ich begruesse diese 'völkisch-pädagogische Komponente' ausdruecklich als inspirierend und anspornend.

Es braucht allerdings nicht der Anspruch erhoben zu werden, Europa muesse auch die Herzen gewisser deutscher Provinzler erwaermen.

Empfehlen
Wilhelm Surmann

Gute Analyse.

Wie konnte ich diesen Artikel bloß übersehen^^.

Ihre Bestandsaufnahme kann man kaum anzweifeln. Allein das mit dem „gleitenden Ausstieg“ wäre zwar wünschenswert, aber stufenflexible Wechselkurse in einem derart vorgezeichneten Szenario werden kaum zu halten sein: Wenn jeder weiß, in welche Richtung die nächste Aufwertung geht, ist Spekulation risikolos und die eingesetzten Summen gehen (wegen Kreditfinanzierter Währungsspekulation) gegen Unendlich. Da muss die Zentralbank der stärkeren Währung am Ende nachgeben.

Empfehlen
Matthias Schwarzer

Das ist mir zu undifferenziert

1. Wir sind in der Tat zu keinem Bail out verpflichtet. Deutschland, Frankreich etc. haben sich freiwillig dazu entschieden, den kriselnden Staaten mit günstigen Krediten zu helfen. Der Schuldenschnitt in Griechenland betraf private Investoren.

2. Der Euro kann durchaus funktionieren, eine starke Währung hilft auch den schwachen Staaten mehr als eine permanent abwertende nationale Währung. Die kriselnden Staaten müssen aber ihr Lohnniveau wieder auf das absenken, was ihrer Wirtschaftskraft entspricht. Das müssten sie auch mit einer nationalen Währung.

3. Die kriselnden Staaten ächzen doch nur deshalb, weil die Bürger dort in den letzten Jahren zu wenig Steuern gezahlt haben (viel Steuerbetrug, Schwarzarbeit usw.), sich enorme Lohnzuwächse auf Pump gegönnt haben und die Reichen sich dort dem Staat vollends entziehen. Wir wissen ja inzwischen, dass die Griechen, Zyprer, Spanier usw. mehr Privateigentum haben als ein Deutscher.

Der Euro funktioniert, wenn die Moral stimmt.

Empfehlen
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 30.04.2013 18:35 Uhr
Klaus Peter Kraa

Der Euro funktioniert, wenn man die Verhältnisse in den Ländern an den Euro anpasst und nicht

umgekehrt.
Das ist ja genau das Problem des Euro, er würde vielleicht als Nordeuro funktioinieren, aber eben nicht als Allerweltseuro, den jeder nur als Schimäre benutzt, um seine ausufernden Phantasien der Klientelbedienung danach auszurichten und andere für seine Sünden bezahlen zu lassen. Deshalb mit der AfD wieder zurück auf die Ebene der Vernunft: Eine Währung ist kein Spielball für politische Phantasten und Glücksritter, sondern eine sehr konkrete Meßzahl für die eigene Leistung.

Empfehlen
Peter Thomas

"Der Euro funkti-

oniert, wenn die Moral stimmt." Hm... Kommt mir ein bißchen so vor wie "Wenn alle Menschen gut sind, gibt es keine Straftaten mehr."
D.h. umgekehrt: Der Euro hat nie funktioniert und wird nie funktionieren. Das mag bedauern, wer will. Aber eine Lösung brauchen wir trotzdem.

Empfehlen
andreas neukäter

Was mir am EURO gefällt

, dass der Gläubiger gleichzeitig haftender geworden.
(beachten Sie die juristischen Möglichkeiten die diesem inne liegen)

Empfehlen
arno nuehm

Merkel verkauft demnaechst die Euro-Wende als ihre Idee

Die Argumente der AfD sind angekommen und werden Mainstream!

Empfehlen
Ulrich Buschmeier
Ulrich Buschmeier (10325) - 25.04.2013 13:54 Uhr

Theorie und Praxis

Die Theorie über die Optimalität von Währungsräumen läßt sich nicht anwenden auf die gegenwärtigen Probleme in der Währungsunion. Die Unterschiede zwischen den Staaten sind nicht im wesentlichen konjunktureller sondern struktureller Art. Die strukturellen Probleme bestehen auch innerhalb Deutschlands und in anderen Staaten. (Bayern - Schleswig Holstein, Norditalien - Sizilien) Mit dem Strohfeuer einer expansiven Geldpolitik lassen sich strukturelle Unterschiede nicht überwinden. Das angebliche Problem unterschiedlicher Konjunkturzyklen als Argument gegen eine Währungsunion besteht nicht, denn die Konjunkturzyklen im Eurogebiet haben sich in den vergangenen Jahren deutlich angeglichen. Das eigentliche Problem bezüglich der Mobilität von Arbeitskräften ist nicht die regionale Flexibilität, sondern die eingeschränkte Fähigkeit dem beschleunigten Anforderungswandel in der Arbeitswelt zu folgen.

Empfehlen
Manon Auffenberg

Berater von Merkel zieht Überleben des Euro in Zweifel:http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/20

Guter ausgewogenen Artikel.
Die AfD hat immerhin bewirkt, dass eine Anregung zur Diskussion über den Sinn/Unsinn und Verbleib/Ausstieg aus dem Euro NACHGEDACHT UND GESCHRIEBEN WERDEN DARF. HEUTE. Vor einigen Monaten waren Euro-Kritiker noch niedergeschrieben worden. Nun "darf" DARÜBER EINE ÖFFENTLICHE DISKUSSION STATTFINDEN. Endlich und längst überfällig. Dank der AfD ! Ohne die Initiative zur Parteigründung der AfD wäre diese längst überfällige Diskussion wahrscheinlich weiterhin sowohl vom Staatsfernsehen als auch von deren Medien-Vasallen, zu der Journalismus inzwischen weit verbreitet verkommen zu sein scheint - nicht ermöglicht worden.
Wer weiterhin eine "gepflegte" Demokratie mit einer oppositionellen Meinung für wertvoll hält - im Moment Schwerpunkt Euro/Europa - möge sich für die entsprechende Partei entscheiden und diese (auch finanziell !!!) unterstützen. Es sitzen zur Zeit zu viele NurAbnicker im Parlament (z.B. ESM-Vertrag zustimmend ohne den Inhalt begriffen zu haben).

Empfehlen
Klaus Hessenauer

Der Weg zur Quelle...

führt gegen den Strom....

Noch auch gegen den medialen Mainstream!
Danke Herr Plickert dass Sie gegen den Strom schwimmen. Es wird Schule machen!

Empfehlen
Fritz Garbor

Man zwingt die EURO- Konstrukteure und Befürworter medial überhaupt nicht, das Geschäfts-

modell FÜR EUROPA zu erklären, daß mit dem Euro und den darüber zielgenau produzierten billigen Krediten an den Süden verbunden war und ist.

- War es die ernsthafte Liftung des Südens in WS u. Technik, ist das extrem hart gescheitert!
Akademismus ohne technisch-empir.Unterbau (großes Technikinteresse u. Tüftelmentalität) in einem Land ist rausgeworfenes Geld!

- War das Modell:der Süden ist das Ferienparadies des Nordens und ist und bleib primär Dienstleister, war das Modell dumm, weil die südl. Eurozone über den EURO ja zu teuer wurde für den Normalbürger des Nordens - man ist nach Tunesien und Türkei ausgewichen.

Fazit:
Über den Euro wurde der Rest der eigenen Industrie im Süden ruiniert, Asien kann den Süden überschwemmen mit Produkten, ohne dass dieser entsprechend antworten kann, weil der Eurokurs 40% zu hoch ist.

Profiteur ist vordergründig der deutsche Hamsterradtreter, ihm wird aber 60% gleich weggenommen, er also zunehmend versklavt.

NUR Asien profitierte vom EURO!

Empfehlen
Hans Dampf

Wikipedia: "Vorsitzender von Goldman Sachs Deutschland

ist Alexander Dibelius. Dibelius ist Berater von Bundeskanzlerin Angela Merkel."

Wird unsere Kanzlerin von der Wall Street ferngesteuert und merkt es nicht?

Empfehlen
Fritz Garbor

Zu den Kosten der Transferunion: Die größte Kostenfaktor wäre ja der Verlust der Würde

der Einwohner Spaniens und Portugals.
Wer möchte von Sozialleistungen leben?

Es gäbe dann auch kaum eine Möglichkeit zum Rückzug aus diesem System, weil die ganze Ökonomie der Staaten sich auf diesen Zuschuss einstellen würde.

Politik wäre dann primär die Frage, wie hoch der Zuschuss denn im nächsten Jahr sein sollte.
Diese Länder würden sich dann aufgeben.

Im Ergebnis würden die Stolzen unter den Spaniern ud Partugiesen auswandern, in den Norden, aber primär wohl nach Übersee.

Deutsche würden nach den USA u.Lateinamerika gehen, um nicht primär für die Abgaben zu arbeiten.
FAZIT:
Europa würde die Reste der Fitten seiner geringzähligen Jugend verlieren, nachdem es seine Würde verloren hat.

Die Lücken würden dann von unseren Polikern mit Asiaten zu füllen versucht werden, sodaß bald ein diffuse amerikan. Bild hier entstehen würde:
Alteuropa selbst abgeschafft!
Das Bürgertum hat dann 150 J. nach der Machtübernahme seitens des Adels sich selbst abgeschafft und proletarisiert.

Empfehlen
Hinrich Mock
Hinrich Mock (HinrichM) - 24.04.2013 20:56 Uhr

Transparenz

Alles das, was der Euro den deutschen Steuerzahler kostet, sollte über einen milliardenschweren Fonds bezahlt werden. Dieser Fonds würde ausschließlich über einen Soli finanziert. Jeden Monat auf der Gehaltsabrechnung. Dann hätten wir sicher sehr bald den "Euro ohne Illusionen".

Empfehlen
Sebastian Heuser

Danke!

Danke für diesen Artikel!!! Daher bin ich FAZ Leser!

Empfehlen
Sebastian Heuser

Vorhersagen der Kritiker eingetreten

Seit der Euro besteht, bin ich gegen ihn. Weil ich den Kritikern mehr glaubte, als der Regierung die ihn einführte. Die Kritiker und mein Glaube haben Recht behalten. Alles was vorhergesagt wurde ist eingetroffen. Merkel kann predigen was sie will, Europa geht mit dem jetzigen Euro unter. Ich will mir nicht nachsagen lassen, das meine Generation Europa auf dem Gewissen hat, weshalb meine Stimme schon seit der Euro Einführung der Idee der AfD gehört.

Empfehlen
Fritz Garbor

Die AfD, eine frische neue Kraft im Umfeld von verstaubten Altparteien!

Man sollte diese Kraft mit vielen kleinen Spenden unterstützen!
Denn ohne Geld wird diese Partei nicht ausreichend bekannt.
Sie hat KEINE Großspender und erhält im Moment noch nichts von Staat, wie Grüne, freie Wähler etc., die alle Millionen bekommen,also ist sie auf die Großzügigkeit ihrer Anhänger angewiesen, um eine Chance zu haben.
Wahlkampf kann man nicht erst 4 Wochen vor der Wahl planen, also jetzt....! oder nie.

Empfehlen
Peter Maria Reinike

Dringend...

Der Bundestag möge im Eilverfahren beschließen, generell keine Währungsunion mit den Ländern einzugehen, in die man leidenschaftlich gerne verreist. Alles andere regelt die wirtschaftliche Logik und nicht die ideologische Besoffenheit. Die hat schon ausreichend Schaden angerichtet...

Empfehlen
Horst Rachinger

Bravo, Herr Plickert, Deutschland kommt wieder in der realen Welt an

Herr Plickert, Ihnen wird in der Geschichte die Ehre zuteil werden, den ersten öffentlichen Schnitt in das politische Lügennetz gesetzt zu haben - geteilt mit der FAZ. Ausgewogene, ehrliche und fundierte Analyse. Ich würde mich freuen, Sie gelegentlich bei der AfD zu begrüßen.

Empfehlen
Hans Dampf

Wann kommt Merkels Euro-Wende?

In der heutigen Print-Ausgabe der FAZ wird vermeldet, dass Kai Konrad Finanzwissenschaftler und Berater des BMF meint, die Politik sei in puncto Euro in eine Sackgasse geraten und das Projekt Europa dabei zu zerreißen drohe. Auch eine Auflösung des Eurogebiets dürfe kein Tabu sein.

Es würde mich nicht wundern, wenn im Merkel-Kreis schon über eine "Wende" in der Euro-Politik nachgedacht wird, auch um einer neuen politischen Kraft wie der AfD Wind aus den Segeln zu nehmen. Nun denn, das wäre immer noch besser als das sture Festhalten an einer Politik, die aus ökonomischen Gründen keinen Erfolg haben kann.

Die AfD hätte bei den Bundestagswahlen unsere Stimme dennoch in jedem Fall verdient. Zum einen hat sich die AfD bereits jetzt darum verdient gemacht, eine wichtige Debatte angestoßen zu haben und dabei selber mit Kompetenz geglänzt. Zum anderen verdienen auch die anderen Forderungen der AfD Unterstützung und werden glaubwürdiger vertreten als bei anderen Parteien.

Empfehlen
Rudolf Zeiler

Pessimismus ist kein guter Ratgeber !

Der Euro wird noch für viele Jahre Kopfzerbrechen und Schmerzen verursachen, aber damit habe ich mich abgefunden, da ich aus verschiedenen persönlichen Gründen ein geeintes und starkes Europa wünsche. "Was zusammengehört, wächst jetzt zusammen", wenn auch unter Schmerzen. Ich habe davor keine Angst. Wer sagt denn, dass Ralf Dahrendorf heute zu einer Rückabwicklung des Euros raten würde ? Die damit verbundenen Risiken sind enorm, wie Herr Plickert richtig schreibt. Mein alter Reitlehrer hatte eine klare Devise für schwierige Situationen: "Arsch zusammen und durch". Ich kann mit dem ganzen Gejammere der FAZ-Foristen nur wenig anfangen, zumal es uns Deutschen bisher blendend geht. Sorgen wir dafür, dass auch die Krisenstaaten etwas von unserem Wohlstand abbekommen. Dann brauchen wir uns weniger Sorgen für Deutschland machen. Auf Wiedersehen in 20 Jahren.

Empfehlen
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.04.2013 23:59 Uhr
Hans Dampf

Realismus ist ein guter Ratgeber

Darum lieber ein Euro-Ende mit Schrecken, als ein Euro-Schrecken ohne Ende.

Empfehlen
Veronika Pajak
Veronika Pajak (synlab) - 24.04.2013 18:35 Uhr

Realismus ist der beste Ratgeber

Sie vergessen, dass nur ein Teil der Länder Europas im Euro sind, die anderen sind draußen geblieben.

"Sorgen wir dafür, dass auch die Krisenstaaten etwas von unserem Wohlstand abbekommen"

Die anderen möchten aber souveräne Staaten bleiben. Sie können Geld herschenken, sonst müssen sie sich bei den anderen Staaten raus halten. Dann können Sie das Geld aber auch anderen europäischen Ländern geben, die nicht im Euro sind, z.B. Rumänien.

Herr Lucke hat das ganz gut bei "Unter den Linden" bei Phoenix gesagt: Andere Länder Europas könnten das Geld viel besser brauchen.

Und was ist mit der Studie der EZB über die Verteilung von Vermögen? Sie wissen doch, dass Deutschland da ganz hinten liegt!

Empfehlen

24.04.2013, 06:37 Uhr

Weitersagen
 

Die griechische Wette

Von Holger Steltzner

So viel Zuversicht war selten: Griechenlands Rückkehr an den Kapitalmarkt zum Besuch der Bundeskanzlerin wird als Wendepunkt gefeiert. In der Überwindung der Euro-Krise ist nun Halbzeit. Mehr 98 43