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Risikoabsicherung

Spanien Privatbank investiert in Bad Bank

Spaniens „Bad Bank“ ist dazu da, den Banken ihre faulen Wertpapiere abzukaufen. Jetzt wollen sich aber die Privatbanken an dem Rettungsprogramm beteiligen. Sie kaufen Anteile an der Bad Bank - zuerst die Bank Santander.

© REUTERS Vergrößern Eine Santander-Filiale in Madrid.

Die spanische Bank Santander will in die sogenannte Bad Bank des Landes investieren. Das bestätigte am Samstag ein Santander-Sprecher der Nachrichtenagentur Reuters.

Zuletzt hatte Spanien auf Geldgeber aus London gehofft. Santander will nun zeigen, dass sie als wirtschaftlich gesündere Bank bereit sei, die Bad Bank zu unterstützen, die zur Bereinigung der Folgen des Immobilien-Crashs von 2008 geschaffen wurde. Das war eine Voraussetzung für die europäische 100-Milliarden-Euro-Hilfe für den spanischen Finanzsektor.

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Spaniens zweitgrößte Bank, die BBVA, erwägt ebenfalls eine Beteiligung an der Bad Bank, hat nach Angaben eines Sprechers aber noch keine Entscheidung getroffen. Ähnlich ist die Lage bei der Sabadell.

Nach Angaben aus Finanzkreisen sind die Manager der Bad Bank derzeit in Gesprächen mit der BBVA, der Sabadell und der Caixabank. Die Caixabank war für eine Stellungsnahme zunächst nicht erreichbar.

Quelle: FAZ.net / Reuters

 
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Veröffentlicht: 17.11.2012, 16:36 Uhr

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