http://www.faz.net/-gqu-74f6q

Spanien : Privatbank investiert in Bad Bank

  • Aktualisiert am

Eine Santander-Filiale in Madrid. Bild: REUTERS

Spaniens „Bad Bank“ ist dazu da, den Banken ihre faulen Wertpapiere abzukaufen. Jetzt wollen sich aber die Privatbanken an dem Rettungsprogramm beteiligen. Sie kaufen Anteile an der Bad Bank - zuerst die Bank Santander.

          Die spanische Bank Santander will in die sogenannte Bad Bank des Landes investieren. Das bestätigte am Samstag ein Santander-Sprecher der Nachrichtenagentur Reuters.

          Zuletzt hatte Spanien auf Geldgeber aus London gehofft. Santander will nun zeigen, dass sie als wirtschaftlich gesündere Bank bereit sei, die Bad Bank zu unterstützen, die zur Bereinigung der Folgen des Immobilien-Crashs von 2008 geschaffen wurde. Das war eine Voraussetzung für die europäische 100-Milliarden-Euro-Hilfe für den spanischen Finanzsektor.

          Spaniens zweitgrößte Bank, die BBVA, erwägt ebenfalls eine Beteiligung an der Bad Bank, hat nach Angaben eines Sprechers aber noch keine Entscheidung getroffen. Ähnlich ist die Lage bei der Sabadell.

          Nach Angaben aus Finanzkreisen sind die Manager der Bad Bank derzeit in Gesprächen mit der BBVA, der Sabadell und der Caixabank. Die Caixabank war für eine Stellungsnahme zunächst nicht erreichbar.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Hunde und Halter : Der Untertan auf vier Beinen

          Selbst für einen Hund, der zwei Menschen zerfleischt, kennt die Solidarität in Deutschland keine Grenzen. Warum brauchen die Deutschen den Hund zum Menschsein?

          FAZ Plus Artikel: Kim Jong-uns Weg zur Macht : Bombe, Brot und Spiele

          Seit Kim Jong-un in Nordkorea herrscht, hat er die Welt mit Atom- und Raketentests in Aufregung versetzt. Dabei wird übersehen, dass der junge Führer eine neue Doktrin verkündet hat, in der die Rolle des Militärs reduziert wurde.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.