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Schuldenkrise Spaniens Schulden steigen auf Rekordhöhe

 ·  Trotz der Reform- und Sparbemühungen der Regierung sind die Staatsschulden in Spanien einem Pressebericht zufolge im vergangenen Jahr auf 882 Milliarden Euro und damit so stark wie noch nie gestiegen. Nun will die Regierung die Ausgaben in den Städten und Gemeinden kürzen und das Gehalt für Bürgermeister deckeln.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (37)
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Klaus Baltzer

Spanien, Portugal, Griechenland

Welche "Experten" erklären denn warum gespart werden muss, will keine Namen nennen. Unsere sogenannten politischen "Experten" wie Wirtschaftsminister Rösler, oder gar ein Brüderle? Habe mir mit viel Vergnügen seine Aschermittwochsbeweihräucherung angehört. Eine Kanzlerin die von "tuten und blasen" keinen Schimmer hat, wo soll das hinführen. Diese "Politiker" opfern ganze Staaten um ihre neoliberalen Gedanken zu verwirklichen. Wo diese auch immer geboren wurden!
Europa ich liebe Dich, bitte wehre Dich gegen die Schulden die Du nicht zu verantworten hast! Wehre Dich gegen unfähige Banker und Politiker!
Kommt zu dem zurück für das Europa stand! Schätze Menschenwürde und respektiere diese!

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Jana Reitmeyer
Jana Reitmeyer (JaReit) - 18.02.2013 17:25 Uhr

Austeritätspolitik gescheitert

Wann endlich wird man/frau verstehen, dass die Eurokrise mit Austeritätspolitik nicht zu lösen ist? Wie lange will man weiterhin die gleiche bittere Medizin verabreichen und nach einer weiteren Verschlechterung des Gesundheitszustands des Patienten Spanien verkünden, es lege nur daran, dass die Dosis noch nicht ausreichend war? Um dann eine noch höhere Dosis der falschen Politik zu verabreichen und sich zu wundern, dass es dem Patienten noch schlechter geht? Gott sei Dank gibt es auch noch Kommentare, so auf den Nachdenkseiten, die dagegenhalten.

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Heino Ewerth
Heino Ewerth (Illoinen) - 18.02.2013 16:55 Uhr

Manche lernen es nie

Eine Steigerung des Haushaltsdefizits auf 146 Milliarden Euro bzw. etwa 14% des BIP ist ja ein großartiges Ergebnis der “Sparpolitik”. Dank einer massiven Sparpolitik lernt’s manauch nie: daß das Defizit *wegen*, nicht *trotz*, Mehrwertsteuererhöhungen, Sozialabbau und rabiaten Lohnkürzungen gestiegen ist.

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Ellen Ramcke
Ellen Ramcke (ellenR) - 18.02.2013 14:09 Uhr

Eurozone vor dem großen Knall

Wirtschaftswoche-Redakteur Frank Doll (WiWO 16.02.2013) schreibt einen
unverblühmten Kommentar in Sachen Euro Krise. Zum ersten Mal zu lesen in
einem anerkannten Wirtschaftsmedium.

Zitat:
"Die Wahrheit ist nur schwer zu ertragen – besonders vor einer Bundestagswahl.
Daher bekommt das Wahlvolk von ihrer Regierung die Wahrheit in Sachen
Euro-Krise auch nur in homöopathischen Dosen und in Form von Euphemismen
verabreicht. Die Eurokrise sei zwar noch nicht ganz vorbei, aber man habe
wichtige Fortschritte bei ihrer Lösung gemacht. oder: Das Ende der Krise
sei greifbar nah. Je näher der Wahltermin rückt, umso häufiger wird der Wahlbürger
mit solchen und ähnlichen Phrasen zugemüllt und eingelullt."

sehr lesenwert

Die EuroKrise hat gerade erst angefangen, sagt er .....

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Ellen Webereit

Wahnsinnsprojekte wie die Wasserlandschaft in Valencia dürften...

... schon prima vista zeigen, dass das spanische Agrarland derlei Bauten nicht bezahlen kann. Nebenher wurden mit europäischen Geldern komplette Verkehrsflughäfen erstellt und wieder weggeschmissen und so weiter und so fort. Sinnlose Geisterstädte wurden errichtet, deren Unvermietbarkeit und Unverkäuflichkeit sofort ins Auge fallen musste.

Spanische Fussballclubs schulden Milliarden an Steuern und Krediten und kaufen weiter unter allgemeinem Jubel Spieler für Millionensummen langjährig auf, um sie nach gut einem Jahr wieder wegzuschicken.

Das Verpulvern europäischer und Kreditgelder hat in Spanien das traditionelle Feuerwerk seit langem abgelöst.

Und die überforderte Frau Merkel stellte trotz der steilen Schuldenspirale nach unten dem Herrn Ministerpräsidenten letztlich noch ein lobendes Testat aus. Was spricht gegen die Annahme, dass man es in der europäischen Politik verbreitet mit skrupellosen Betrügern zu tun zu hat ?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.02.2013 18:39 Uhr
Klaus Baltzer

Projekte und Wahnsinn

Liebe Leser Was in Spanien passiert ist nicht "hausgemacht"! Es sind einfach Gelder die ausgeschüttet wurden. Manchmal sinnvoll! Nur, all der Eifer einer bundesdeutschen Kanzlerin, ist kontraproduktiv! Diese Frau bringt uns alle in eine Situation die mich an 1933 erinnert! Lediglich die Mittel sind andere. Wobei auch die Steigerung der Waffenexporte zu Berücksichtigen wäre!
Ich zitiere; "wer sagt das Deutschland immer in einer Demokratie leben muss" Zitat Ende. "Der globale Polizeistaat"
Autor "Thomas Darnstaedt"

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Miguel Rohde
Miguel Rohde (Oldsmoke) - 18.02.2013 11:38 Uhr

Wahsinns Korruption

Spanien ist ein völlig korruptes Land. Die miiliarden Euro aus europeischen Beiträgen zur Entwicklung neuer Mitglieder der EU, verschwinden spurlos mittels trüber Geschäfte und dren Provisionszahlungen. Autobahnen die zu privaten Urbanisationen führen. Bahnhöfe in kleinen dörfern für Familienmitglieder aktueller und gewesenen Politikern. Absetzung von Richtern die dubiose Taten und Gechäfte untersuchen. Privatisierung vom Gesundheitswesen, obwohl seiner Rentabilität. Ilegale Finanzierung der regierenden Partei. Amnistie für Steuerhinterzieher grooser Kapitale. usw.usw. Lenkung der öffentlichen Meinung. Null Pressefreiheit (Politische Kommissare??) Rechtsetzung und Gebung nach bestimmten Interressen.
Villeicht sollte der Europeische Bürger ein bischen besser über die Reelle Lage Spaniens informiert werden. Eine bedeutende Menge der spanischen Politiker sind Nachkommen der
Franco Minister und Sekretäre. Leicht zu erfahren!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.02.2013 16:26 Uhr
Maik Freitag
Maik Freitag (MoikMC) - 18.02.2013 16:26 Uhr

lustig

.... ich denke Sie können ohne Probleme Spanien durch Deutschland ersetzen und es passt trotzdem noch zu 100%

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Hanns Hartz
Hanns Hartz (HanHar) - 18.02.2013 10:47 Uhr

nicht TROTZ ...

sondern WEGEN der "Spar"maßnahmen, vulgo Kürzungen, und der Mehrwertsteuererhöhungen ist das Defizit im Haushalt gestiegen. Das Vorgehen der Regierungen ist hoffnungslos. Der Igel ist gewissermaßen immer schon da, wenn der Hase angehechelt kommt. Denn für jeden Euro, den ich kürze, fehlen 1,70 im Bip. Dadurch steigen Ausgaben und sinken Einnahmen. Doch selbst wenn meine Ausgaben dadurch nicht stiegen und die Einnahmen in absoluten Zahlen gleich blieben, nähme doch der Schuldenstand im Verhältnis zum BIP zu. Das ist eine gezielte Depressionspolitik. Warum verlangt Deutschland diesen Kamikazekurs von seinen Nachbarn? Die Antwort ist klar: Die anderen müssen schrumpfen, damit Deutschland seinen Kostenvorteil gegenüber Nicht-EU-Ländern nicht verwässern muss. Nur nicht die "Errungenschaften" der sog Reformpolitik der Schröder-Ära aufs Spiel setzen oder auch nur in Frage stellen. Eher soll ganz Europa zur Hölle fahren. Denn jetzt hat die Rezession auch den Norden der EU erreicht ...

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.02.2013 18:49 Uhr
Klaus Baltzer

nicht TROTZ ...

Merkel, die sich als "Wissend" begreift, schuldet Menschen in Griechenland, Portugal und Spanien einfach Geld!" Physik hat nichts, oder besser wenig mit Wirtschaft zu tun! Pfarrer's Tochter mal ganz groß!

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Gerhard Storm

Die span. Zahlenmeldungen werden immer röter: Seit Langem steigern sich die Verluste von Banken u.

spanischen Kommunen. An die wiederholten Falschmeldungen mit Korrektur nach oben hat man sich gewöhnt. Rajoys langem Zieren bis zur Hilfesuche wird bald ein Schrei nach mehr folgen. Für die EU-Spitzen-Dilettanten, fernab von Gut u. Böse u. von jeglichem Sachverstand, sowie für die draghischen EU-Schummelbank-Hazardeure ein willkommener Anlass, bald wieder als dringend erforderliche €-Retter in Erscheinung zu treten. Merkel wird dann ebenso in Erscheinung treten u. sich S weiter im € wünschen. Dann kann endlich wieder weiterbetrieben werden, das u.a. in GR, IRL u. P ungestört betrieben wird: Die gegen Nobailout verstoßende Staatsdefizitfinanzierung seitens der Kredit-Spitzen-Dilettanen bei EU u. EZB. Dann werden die Dummkopf-Abnick-Politiker im dt. Parlament der Pfarrerstochter Wunsch erfüllen, ebenso die unfähige SPD-Grünen-Pro-Position! Die fleißigen Deutschen wissen das, aber niemand tut etwas dagegen, auch dumm.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.02.2013 19:12 Uhr
Klaus Baltzer

Die span. Zahlenmeldungen werden immer röter: ...

Es gilt nur noch eins, "Rette sich wer kann"! Falsch, gegen die falsche Politik kämpfen schaft mehr! Denken wir doch mal Roesler oder gar Grüderle, oder oder. Habe die Aschermittwochsrede dieses, will ihn nicht mal "Herr" Brüderle nennen, gesehen! Ein Lacher ohne gleichen. Aber das FDP Volk klatscht noch! Wo ist politische Kultur? Die gab es mal, den Start des Niedergangs legte na, Schröder. Ich erlaube mir zu sagen, all die, welche Partei auch immer, haben sich "hochgedient"! Damit stirbt die Demokratie

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Hans Jürgen Reisch

alle sind auf einem GUTEN WEG!!!

seit 2013 gibt es die Eurokrise nicht mehr!!!
Keine Krisengipfel, keine negativen Nachrichten zur skandalösen Eurorettung.......die Staatspresse funktioniert!!!
Die Realität ist leider grausam!!!
Spanien mit höchster Allzeitverschuldung und Arbeitslosigkeit, dito Portugal, Griechenland faselt von Schuldenschnitt, Zypern erpresst die EU, Deutschland erstarrt vor der kommenden Katastrophe in Frankreich und Italien!!!
Wir brauchen keine Wahlen mehr in Deutschland um dieses Irren in Berlin zu wählen, wir brauchen jemand der die Bevölkerung auf die Straße führt!!!
Zum Wohle des deutschen Volkes!!!

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Johannes Niesslbeck

Kein Wunder...

Staaten koennen nun mal nicht so "sparen", wie die schwaebische Hausfrau. Die Kuerzungen im Staatshaushalt sorgen automatisch dafuer, dass die Einnahmen schneller wegbrechen, als die Ausgaben sinken. Aber keine Sorge, Herr Schaeuble hat uns ja versichert, Spanien sei auf einem guten Weg.

Und der deutsche Finanzminister ist doch ganz sicher kein Luegner ;-)

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.02.2013 10:50 Uhr
Hanns Hartz
Hanns Hartz (HanHar) - 18.02.2013 10:50 Uhr

nein, nein,

eine Lüge käme dieser ehrlichen Haut nie über die Lippen. Schon gar nicht, wenn es um Geld geht, egal ob in schwarzen Koffern oder in STaatshaushalten.

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Hubert Rabisch
Hubert Rabisch (HuRa) - 18.02.2013 02:44 Uhr

Spanien ist ein zutiefst korruptes Land

Spanien ist ein zutiefst korruptes Land und in den Auswirkungen durchaus mit Griechenland vergleichbar.
Spanien hat im Vergleich zu deutschland eine etwa 4-5x so hohe Politikerdichte. Ausgestattet mit deutlich weitergehenden Entscheidungskompetenzen. In Kombination begünstigt dieses ein großes Korruptionpotential.
Politiker werden bedeutet in Spanien an den Honigtöpfen sitzen. Ein Beispiel:
In einer mir bekannten Stadt mit ca. 30.000 Einwohnern existiert neben der Stadtverwaltung mit ihren Abteilungschefs für jedes ressort noch parallel stadtabgeordnete. 21 an der Zahl. Jeder mit Sekretär und Dienstwagen. Diensthandy und Dienstkreditkarte. Das Abgeordnetensalär beträgt zwische 48T. und 63T. € brutto jährlich.
Pro 1500 Einwohner also ein Abgeordneter mit Sekretär, Auto und oben genannte Vergünstigungen.
Insgesamt beläuft sich die Zahl der überflüssigen Politiker in Spanien (im Zahlenvergleich zu Deutschland) auf fast 400.000T.
Da hilft kei Deckeln der gehälter.

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Jürgen Wenz
Jürgen Wenz (satyrffm) - 17.02.2013 19:21 Uhr

Was solls?

Vorwärts immer, rückwärts nimmer. Mit der EU-Diktatur ist das der Weg - wehe wenn mehr als nur ein Kreisauer Kreis aufwacht.

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Max Schmid
Max Schmid (CH-Gast) - 17.02.2013 19:18 Uhr

@ Fr. Dreier: Spaniens Schuldendesaster soll zum Wahlkampfthema gemacht werden- fordern Sie

Und dann? Was machen die deutschen de-facto soz. dem. Einheitsparteien daraus? Gibt es dann kritische Kandidaten, wie HH. Bosbach, Schäfer, damit sie angepöbelt und ausgegrenzt werden?
...
Kann es nicht sein, dass das alles mit der €-Katastrophe für die deutschen Wähler doch letztendlich in Ordnung ist? Sonst würden doch €-kritische Parteien gegründet werden, eine Bürgerbewegung würde entstehen etc.
Nichs davon, die Deutschen gehen auf die Strasse wegen Juchtenkäfer, Solidarität mit Kurden etc., statt diese Katastrophe zu thematisieren. Im Gegenteil, sie lassen sich von den Politikern einlullen, siehe den FAZ-Beitrag Fish' n Chips heute.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.02.2013 04:50 Uhr
Closed via SSO

Bürger-Bewegung

Die (EU)-Bürger sind doch schon zu 'Abhängig' um sich zu bewegen.

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Elisabeth Dreier

Sie haben nur zu recht.

Ich bin auch etwas geschockt. Beteilige mich an allen was nur annähernd gegen den Euro, gegen die EU ist. Wähle die Parteien, die zumindest die Eurorettungen ablehnen, aber faktisch vertritt mich keine wirklich. Wie die Freien Wähler - gegen die Eurorettungsaktionen und mehr direkte Demokratie und dann Aussagen, wie Koalition mit SPD anstreben,... Oder die Klagen, gegen die EZB, gegen den ESM von vorn herein ohne Chance, weil eben kein entsprechender Protest dazu stattfand. Denn mit Massendemos wäre die Entscheidung zum ESM anders ausgefallen.
Oder eben die Initiative von Vera Lengsfeld – mehr direkte Demokratie,… die Beteiligung ist viel zu gering. Eine Schande für unsere Demokratie. Das Problem ist die Verknüpfung SPDCDU mit Gewerkschaften und dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Verblödete Dokus, wie zu Amazon, ohne Hintergrund oder Pferdefleisch diktieren unsere Medien und die Politik. Aber wehe die Menschen merken den Betrug, dann muss man radikale Populisten(wohl Links) fürchten.

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Thomas Gerlach
Thomas Gerlach (sogehts) - 17.02.2013 19:03 Uhr

Es liegt nicht am Euro es lag auch nicht am Dollar

Es liegt an Rattenfängern und verführten Kindern. Die alte Fabel aus Hameln hat nach wie vor vor ihre Wahrheit.

Meinungsbildner reden den Wählern ein, sie könnten ganz einfach reich werden - sie verdienen gut und und sie haben viel Vermögen. Bürger glauben das und rennen denen hinterher.

Das Geld selbst ist nicht schuld, das ist nur Werkzeug. Schuld sind diejenigen, die das Werkzeug fahrlässig oder böswillig nutzen, um unwissende Menschen zu verführen, indem sie deren Habgier ausnutzen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.02.2013 04:54 Uhr
Stefan Paule
Stefan Paule (Stefan_P) - 18.02.2013 04:54 Uhr

Es liegt nicht am Geld...

Ich kann Ihnen sicher recht geben, dass die Gier der Menschen diese Entwicklung mitunter erst möglich gemacht hat. Meiner Meinung nach hat aber auch der Staat versagt als er die Finanzmärkte die letzten 30 Jahre so dereguliert hat. Natürlich kann man immer sagen, jeder Bürger ist für sich selbst verantwortlich und sollte seinen eigenen Kopf benutzen. Aber genau in einem so hochkomplexen Bereich wie der Finanzindustrie, in welcher selbst unsere 'Spezialisten' aus der Politik nicht mehr durchblicken, würde ich mir mehr Kontrolle durch den Staat wünschen.

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Carolus Doomdey
Carolus Doomdey (Domday) - 17.02.2013 19:03 Uhr

Irgend etwas machen die Spanier falsch

Bei uns in Deutschland schlagen die Rettungsaktionen nicht negativ zu Buche - sagt Schäuble.

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Peter Schmitt

Und wieder eine neue Rekordhöhe

Da der Schuldenbetrag nur eine Richtung kennt sollte es morgen wieder soweit sein.

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Thomas Gerlach
Thomas Gerlach (sogehts) - 17.02.2013 17:45 Uhr

Klettern ohne Seil und Haken

Wer bei einem Niedrigzinsniveau in einer Schlüsselindustrie wie der Bauwirtschaft gewagte Investitionen in großem Umfang beginnt, verhält sich ungefähr so wie ein Kletterer ohne Sicherungen bei Schönwetter in einer Steilwand.

Das haben hab- und machtgierige Bürgermeister, Sparkassenleiter und Bauunternehmer gemeinsam in Spanien praktiziert. Dann schlug das Wetter um ...

Es war zwar gutgemeint, aber sehr schlecht gemacht, dann Rettungstrupps loszuschicken. Mittlerweile haben die staatlichen Maßnahmen das Desaster noch vergrößert - die Finanznot wurde durch untaugliche und verantwortungslose staatliche Aktionen vergrößert und auf Unbeteiligte übertragen.

Man hätte diese Irren einfach abstürzen lassen sollen und die Dominoeffekte durch die Allgemeinheit dämpfen sollen.

Aber Politiker sind ja lernrestistent.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.02.2013 19:14 Uhr
Elisabeth Dreier

Hoffentlich entstehen dadurch ein paar Häuser, da wo sie gebraucht werden.

Ob sie dann rentabel sind oder nicht, dass mag die Sorge der Investoren sein. Hauptsache der Staat, die Bundesländer und Landesbanken halten sich da heraus. Aber dabei habe ich ein ungutes Gefühl.

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Hanns Hartz
Hanns Hartz (HanHar) - 18.02.2013 10:52 Uhr

der Witz ist ja ...

dass Deutschland mit Blick auf die Bauwirtschaft im Augenblick dem Vorbild der Spanier in den 90er und 2000ern folgt. In ein paar Jahren gibt es hier überall die gleichen Probleme. Hoffentlich lässt man die Irren dann auch abstürzen.

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Beat Leutwyler
Beat Leutwyler (beat126) - 17.02.2013 17:33 Uhr

Es sagte ein Finanzexperte...

...solange es starke Staaten wie Deutschland nicht einsehen, ihre eigene Leistungsfähigkeit zu schwächen, kann es Griechenland oder Spanien im Gegenzug nicht stärken.

Das Dilemma eines Währungsverbunds.

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Elisabeth Dreier

Hoffentlich kommt die mit Sicherheit folgende Eurokrise noch vor der Bundestagswahl.

Nun kommen die Fakten, fast eine halbe Milliarde Euro macht Spanien neue Schulden je Tag, ein vorhersehbares Desaster. Aber die Rettung des Euros wir Deutschland keinen Cent kosten, sagte W. Schäuble. Warum steht dieser Mann nicht wegen Hinterziehung und vorsätzlichem Betrug vor Gericht?
Und nichts hat sich geändert in Südeuropa, in der EU. Die Schulden/Eurokrise wird wieder hochkochen, nur dann ist die Hälfte des Geldes des ESM Fonds verbraucht. Hoffentlich noch vor der Wahl, dann kommt das Thema dahin wohin es gehört, in den Wahkampf.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.02.2013 19:28 Uhr
Klaus Baltzer

Hoffentlich kommt die mit Sicherheit folgende Eurokrise ...

Endlich verstehen, alles ist initiiert durch Banken. Nicht der "€" trägt eine Schuld. Denken Sie doch bitte einfach an die Bayern Hyp. Und was? Nachweislich haben da irgendwelche ..., da sie glaubten etwas zu können und zu bewegen. Nein Poltiker werden "wegglobt". Heute sitzt einer in Brüssel und spricht für die, haha "CSU". Wie dumm sind die Deutschen

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Jürgen Dannenberg

Ich bin

wirklich gespannt wie die uns Zypern unter jubeln wollen.

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Norbert Dr. Leineweber

Die Rezession frisst sich durch Europa und verschärft das Beschäftigungsproblem

Die Unkenrufe von Schönrednern, die die Krise für beendet sehen, werden Lügen gestraft. Das Schuldenkarussell ist wachstumsbedingt außer Kontrolle .Es war vollkommen klar, dass sich die Rezession durch ganz Euroland frisst. Die Leser von fortunanetz wissen seit geraumer Zeit, dass die Arbeitslosigkeit weiter steigen wird. Das BIP schrumpfte im vierten Quartal um 0,6 Prozent. Das deutsche BIP wies den selben Rückgang auf. Und man benötigt ein Wachstum von etwa 1,25% um die Beschäftigungsschwelle zu erreichen. Die Krise hat den höhepunkt noch vor sich. Die Schuldenquoten und Arbeitslosenzahlen werden so lange steigen, bis man sich entschließen wird den Euro aufzugeben. Die harten Schulden in Euro kann kein einziges der Südländer schultern. Mit dieser Wahrheit sollte sich Merkel endlich beschäftigen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.02.2013 19:42 Uhr
Klaus Baltzer

Die Rezession frisst sich durch Europa ...

Aber warum hällt das Volk an Merkel fest? Einfachste Antwort, kein Interesse. Somit bestätigt sich doch die Ignorantz. Ich hab 'nen Euro und bin zufrieden. Nein, es ist wie vor vielen Jahren, Krieg, nur mit anderen Mitteln! Im Besonderen haben in Deutschland jetzt die, die gegen Unterdrückung kämpften und jetzt eben unterdrücken! Und das zum eigenen Vorteil. Oder glauben Sie das Merkel keinen persönlichen Vorteil aus dieser Kanzlerschaft ziehen wird? Schröder, Koch etc. ! Eine Partei die sich FDP nennt zerstört dieses kaum noch bestende Dokrtie vollends. Siehe Anschermittwoch, Brüderele & Co. Selten so gelacht!

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17.02.2013, 16:14 Uhr

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