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Slowakischer Finanzminister Kažimír „Ein EU-Austritt Englands wäre keine Katastrophe“

 ·  Kurz vor Ausbruch der Euro-Krise trat die Slowakei der Europäischen Union bei. Das trotz enormen Aufschwungs immer noch relativ arme Land darf nun für reichere Sünder zahlen. Finanzminister Peter Kažimír im Gespräch.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (35)
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Dominik Wendt
Dominik Wendt (Domwe) - 31.01.2013 23:54 Uhr

Selbstverständlich ist das kein Beinbruch

Ich denke, dass der austritt Englands aus der EU mehr Nutzen als Schaden kann. Natürlich wäre das eine Systemschwächung im Nachkrang jedoch glaube ich, das eine EU mit Substanz aus staaten besteht die einhaltlich handeln. Das geht nur auf Freiwilligkeit. Im Umkehrschluss können die Minister sich mit wichtigen Dingen beschäftigen, wie die Kontrolle der Wirtschaftssysteme und der Besteuerung der Geldtransfere.

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Werner Engelmann

Krimis, Verbalinjurien und Wahrnehmung

Sehr geehrter Herr Hayes, für ihre netten Empfehlungen darf ich mich mit einem Gegenvorschlag revanchieren:
Schon Brecht empfahl die Lektüre von (guten) Krimis, um logisches Denken zu üben. Man kann aber auch feststellen, dass gerade diese Literaturgattung, die sich professionell mit „kriminellen Machenschaften“ beschäftigt, ganz ohne Verbalinjurien auskommen kann. Durchaus hilfreich, um zu vermeiden, sich mit Beschimpfungsorgien oder als Traumdeuter für historische Persönlichkeiten bloßzustellen. Oder indem man überall „perfideste und verlogendste“ „kriminelle Organisationen“ ortet, nur nicht da, wo Abzocke quasi zum Daseinsprinzip geworden ist (z.B. in der City of London). Der geneigte Leser könnte ja zum Eindruck kommen, dass da ein kleines (oder auch größeres) Wahrnehmungsproblem vorliegt.

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Reinhold Wuest

Britenrabatt und das bittere Beispiel aus der EWG - Die Landwirtschaft

Als zu Zeiten der EWG der Agrarhaushalt das allseits beherrschende Finanzieruingsthema war, diente diese Politik der Abschottung der Landwirte vom Weltmarkt mit dem Ziel der betriebswirtschaftlichen Anpassung an den Wettbewerb. Konnte und wollte sich damals eine französische kleinbäuerliche Landwirtschaft irgendwie mal auf den steinigen Weg der Wettbewerbsfähigkeit machen? Nein! Seit der Agenda 2000 muss ich feststellen, dass Frankreich gegenüber Deutschland in der Ökonomisierung und Produktivitätssteigerung bei zunehmenden Betriebsgrößen nicht aufgeholt hat. Es hat sich kaum etwas geändert. So und jetzt GB: Großbetriebe, höchst profitabel, weltmarktfähig! Und jetzt kommen die französischen und frankophilen "Europa-Fighter" und verlangen von den Briten, dass sie deren unproduktive Landwirtschaft subventionieren! Dieses EWG-Desaster ist unserer Gegenwart so nah! Die Briten haben Recht, oder etwa nicht? Und wenn ja, dann ist der Weg doch nur - auch für uns - ein EU-EXIT, oder?

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Werner Engelmann

Sachwalter de Gaulles und Adenauers im Gestern?

Es erstaunt, was von manchem Foristen, von „europäischen Werten“ faselnd, hier an dumpfbackenen Vorurteilen ausgebreitet wird, die eigenes Sprachniveau („intellektueller Wichtel“) und Weltbild („EUdSSR“) entlarven.
Geradezu makaber wird es, wenn man sich, den Marsch rückwärts blasend, auch noch als Sachwalter Adenauer-de Gaulleschen Erbes aufspielt. Ein Adenauer, Herr Reisse, war sich
der Notwendigkeit wohl bewusst, dass Westintegration in erheblichem Maß Aufgabe nationaler Souveränität bedeutet. Und ein de Gaulle hat, so beim Zugeständnis der Unabhängigkeit an Algerien, bewiesen, dass sein Blick nach vorn gerichtet war. Beide wussten, dass politische Strategien sich an veränderten weltpolitischen Situationen auszurichten haben. Und es sind wesentlich diese beiden Politiker, welche die Grundlagen für die Überwindung der europäischen Spaltung gelegt haben. Wüssten sie, dass gerade sie zu Kronzeugen für Kalte-Kriegs-Nostalgie aufgerufen werden, sie müssten sich im Grabe herumdrehen.

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Paul Banaschak

nun, den Sozialisten der Slowakei wurde versichert,

dass sie auch bald einen Kreditantrag stellen dürfen. Was gibt es also noch für Fragen?

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Norbert Fröhlich

Ewiggestrige Engländer-

Es spricht sicherlich einiges für einen Verbleib Englands in der EU (Überwiegend für GB selbst)
aber man sollte diesen großmachtsüchtigen Egoisten deutlich klar machen, daß ihre GrMacht-Zeit vorbei ist -vor allem wirtschaftlich- und Pflöcke einschlagen (bis hierher und nicht weiter) um dieses schlechte Beispiel für andere EU-Länder, die munter nacheifern, zu stoppen.
Die dringend notwendigen Korrekturen im EU-Vertrag müssen jetzt vorgenommen werden
wobei die D-Politik deutlich machen sollte: Wenn wir weiter Leistungen u.Garantieren bringen sollen, dann nur bei Änderung des EU-Vertrages. -Wenn nicht jetzt, wann dann ?-

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Heinz Müller

@ Horst Johnson

Ihre plumpe NPD-Rhetorik ist unsäglich und degoutant. Ich bin bestürzt, dass sie von den Moderatoren nicht gefiltert wurde.

Glücklicherweise wird einem schnell klar, wohin sie mit Ihren martialischen Formulierungen hin wollen, zu einem neuen Krieg. Dies wird alleine schon daran deutlich, dass sie Kroatien mit Nordafrika und dem Balkan vermengen, ohne sich um geographische und regionale Fakten zu scheren. Das Schüren von Angst und Ressentiments ist des weiteren Ihr einziges Ziel, alles unter dem altbekannten Deckmantel einer akuten Bedrohungslage, um im nächsten Schritt als Aggressor aktiv zu werden. Sie kommen dem § 130 StGB gefährlich nahe.

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Closed via SSO

keine Sorge

es ist nur die Aufregung ueber solch unerhoerte Verleumdung der politischen Kostgaenger in Bruessel, die GB zum verschwinden auffordern. Dies wird sich schnell legen, denn ein Austritt GB ist das Ende des Zirkus der EUdSSR. In Kuerze wird die grosse Liebe der Netoempfaenger und natuerlich der deutschen erwachen, GB hat keinerlei Nachteile, wenn es austritt, der Freihandel wird durch EFTA gewaehrt, es kann seine Zahlungen fuer sich selber verwenden und die EU besteht dann nur noch aus D + FRA, das wird ein hauen und stechen, allerliebst anzusehen, schade das es noch so lange dauert und mancher es vielleicht nicht mehr erleben darf.

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Horst Johnson

Demnächst mit Türkei,Kroatien,Serbien,Ukraine,Algerien,Marokko-alles jetzt"Europa"

Wie lt.Barcelona Beschluß. Das da die Briten nicht mehr die Melkkühe sein wollen kann ich sehr gut verstehen. Es folgen zukünftig nur noch Nehmerländer. Wir dummen Deutschen sollen dann für alles aufkommen.
Wer eine Vorstellung hat welch eine Korruption auf dem Balkan blüht, der weiß was dann auf uns zukommt. Aber hauptsache die großen Megakonzerne genießen freien Warenhandel, die EU Lakaien laben sich aus fetten Futternäpfen.
Uns dummen Bürgern bleiben dann: Sinti Lager in Duisburg, Zunahme der organsierten Kriminalität, Familienzuzug ins soziale Netz.
Und wenn man dies anspricht heißt es dann: EU brachte uns den Frieden, ohne EU droht Krieg.
Den Krieg gegen unser Volk haben wir schon längst. Die Einschläge kann jeder Nichtblinde in den städt.Ghettos erkennen.

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Rolf Huchthausen

Es mag vielleicht etwas unromantisch klingen aber je mehr Symbolismen ...

... ein "Regime" verwendet, umso unrunder läuft der Laden. Das ist die EU ohne UK.

Eine kritische Innenansicht geschweige denn eine Abstimmung von EU-Politik EU-weit oder in den einzelnen Mitgliedstaaten wäre das Aus der EU in seiner aktuellen Verfassung!

UK hat die kritische Größe, den kritischen Realitätssinn, jahrhundertelange demokratische Tradition, und dies trotz einer spleenigen Monarchie, um Mißstände offen anzusprechen. Und UK ist Nettozahler trotz Rabatt!

SLK hat sich nach dem Bruch mit den Tschechen erstaunlich entwickelt. Grund stolz zu sein? Sicher! Aber auch Grund, um wahnsinnig zu sein? Ich denke, nein!

Dieses Interview ist Beleg dafür, daß der SLK im Zuge der €URO-Retterei Sonderregeln zugestanden wurden, um die Phalanx nicht zu sprengen.

Ich halte FIN-Sonderregeln zzgl. Sonderzugeständnisse aus den EU-Töpfen für höchstwahrscheinlich. Hier muß aufgeklärt werden. Wie sehen die Sonderregeln für FIN, SLK, SLO, EST aus? Ich bin sicher, es gibt sie.

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Carlos Anton

Griechenland muss bleiben aber GB darf gehen?

Die Slowakei hat sich nicht gescheut, einen kalten Staatsstreich zu organisieren, um die Zustimmung für die Griechenland-Geschenke zu sichern (die damalige Regierung war dagegen) und Griechenland im Euro zu behalten, weil sonst eine Katastrophe drohe. Nun soll auf einmal der Austritt eines viel wichtigeren Staates kein Problem sein. Man kann diesen Mann nicht ernst nehmen.

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Konstantin Schneider

Ohne die Briten sind wir schneller

Europa will zusammenwachsen und hat die Faxen der Briten schon lange satt. Diese sind nämlich nur arrogant und werden deshalb auch nobel zugrunde gehen, wie alle Staaten, die sich angesichts ihrer Probleme immer wieder in ihre alte historische Bedeutung flüchten.

In modernen Zeiten ist ein Staat nun einmal nicht mehr länger als 50-70 Jahre bedeutend. Am Zerfall der ehemaligen Sowjetunion wurde dies besonders gut sichtbar.

Deutschlands aktuelle Bedeutung wird spätestens in 30 Jahren ein Witz sein, doch die der Briten ist es schon mindestens seit 30 Jahren. Sie kamen zu spät und verzapfen seitdem nur Mist.

Die meisten Staaten wissen deshalb, das sie nur in einem eng kooperierenden Europa genügend Wohlstand produzieren können auch wenn dabei kulturelle Profile langsam abgeschliffen werden. Besser jedoch ist es nach europäischen Normen zu leben, als in einer ständig von gegenseitiger Ausbeutung gestressten Welt.

Also, keine Freibeuter in der EU.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.01.2013 15:34 Uhr
Konstantin Schneider

Ach so, die Banken der Briten waren Weltmeister im Erfinden von Finanztricks

Deshalb ist die Bank von England auch schon lange nicht mehr sicher. Der Cameron lügt doch allen die Taschen voll. Natürlich werden Reiche durch den EURO irgendwann auch ärmer, aber das ist auch richtig, weil Reiche nämlich nicht mehr rechnen können. Die sehen immer nur die Massen als riesige Gefahr und nicht mehr als Voraussetzung für märchenhafte Gewinne, wie z.B. die Brüder Albrecht.

Die Reichen verachten die Massen und dafür werden sie kritisiert.

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Alexander Schmidt

Ohne die Briten sind wir schneller...pleite

Ihr Kommentar ist sehr sehr subjektiv und beruht sich anscheinend auf die Schulbücher von den 50 Jahren. Hier sind einige Tatsachen zum Überlegen:

Wollen Sie GB wirklich loswerden?

1) Ein Land, das alle EU Gesetzte in sein nationales Gesetz einführt.
2) Eine Wirtschaft, die so offen ist, wo ausländische Konzerne willkommen sind, wo ausländische Konzerne die britischen Unternehmen ohne Protest übernehmen können.
3) Eine bewährte Demokratie, die seinen Bürgern schone lange Grundfreiheiten garantiert hat
4) Ein Nettozahler an den EU Haushalt - ja, sogar nach dem Rabatt!
5) Ein Freund von Deutschland, der nicht immer ja sagt, aber manchmal den Verstand hat, nein zu sagen wann die Bürokraten nicht durchgedachte Projekte (Hallo euro!) einführen wollen.

Oder ist es Ihnen vielleicht lieber, wenn stattdessen mehr Mitglieder Staaten wie Griechenland und die Slowakei dabei sind?

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Reinhold Wuest

Die Leichtigkeit des Seins

Der Finanzminister hat seine Lektion über die Finanzmärkte gelernt. Alles basiert auf gegenseitigem Vertrauen. Das hält die Währungen am Leben, sichert die Kaufkraft. Von Japan und dem drohenden "Abwertungskrieg" ist in dem Interview leider nicht die Rede, auch nicht von der Tatsache, dass kleine Länder mit eigenen Währungen chancenlos sind und sein werden. Das ist vielleicht die zentrale Begründung für die Existenz der Euro-Zone mit allen Mitgliedsstaaten. Daher sind ein paar Billionen Euro oder Dollar mehr wirklich kein Problem der Weltwirtschaft. In dieses Horn stieß auch der Gipfel in Davos. Die Luft ist noch lange nicht dünn. Es grüßt der Skizirkus.

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Joachim Schroeder

Aus dem Trott gebracht!

So hätte es sicher weniger Wirbel und Empörung in dieser
''EU'' gegeben, wenn England den eingespielten Weg der Flucht
unter den ESM angetreten hätte, als diese verkrachten Existen-
zen der Bürokratenversorgungsanstalt in Brüssel, in der Funk-
tion einer Geldumverteilungsmaschine, mit den englischen
Aufforderung zu Reformen zu verstören und aus dem Trott
zu bringen!

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Klaus Hessenauer

Ach so, ich verstehe...

der Austritt GB's wäre keine Katastrophe, aber Griechenland und Schwarzgeldzypern sind unverzichtbar!

Herr wirf Hirn vom Himmel!

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Alexander Schmidt

Typiche Klischeen...


"Doch sollte er nicht ausblenden, dass es schon zahlreiche Ausnahmen gibt, von denen sein Land profitiert. Man denke nur an seinen Beitragsrabatt."
Wenn GB von diesen Ausnahmen profitiert, man fragt sich warum die andern Länder freiwillig solche Gesetze einführen, die eine negative Wirkung auf ihre Wirtchaft oder Freiheiten haben!

GB mischt sich nicht in die Affären anderer Länder ein und verlangt nichts von anderen EU Mitgliedern. Warum ist das schlimm?

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.01.2013 19:10 Uhr
Peter Sikorski

@Bryan Hayes - Wort austauschen und es ist ok?

Herr Hayes, Sie sind Brite nehme ich an? Nein, ich habe nichts gegen Briten.
Ich staune nur über Ihren Kommentar: Sie tauschen "Forderung" gegen "Notwehrmassnahmen" und deuten so das Verhalten Grossbritanniens gegenüber der EU? Ich sehe das so: Die EU soll ein gemeinsames Territorium von Partner sein, richtig? Sie suggerieren aber, dass GB unfreiwillig in die EU gekommen ist ("Die EU ist GB widerfahren") und nun müsse sich GB gegen die EU wehren? Ist das wirklich Ihr Ernst? Ich fände es schade, wenn GB die EU verlässt, ABER eine Sache ist unbestritten: Sollte GB, z.B. auf Basis einer Volksabstimmung, die EU verlassen wollen, dann verliert GB viel mehr, als es sich eingestehen will. GB als Partner der nach Lösungen(!) mit anderen sucht - OK. Als Freibeuter und Querulant - nicht OK.

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Peter Sikorski

KlischeeS

Herr Dubro, wie meinen Sie das, wenn Sie behaupten "GB ... verlange nichts von anderen EU Mitgliendern"? Bitte setzen Sie sich mit der Realität auseinander, dann werden Sie feststellen, dass GB die meisten Ausnahmeregelungen zu EU Verordnungen und Verträgen innerhalb der EU zugestanden werden! Immer schön im Hinblick darauf, GB in der EU behalten zu wollen. Es ist ein Kardinalfehler genau diesen Umstand auszublenden. Sie können die brachiale Ambivalenz GBs online ziemlich gut nachlesen - z.B. Lissaboner Verträge, ESM etc. Trotz all dem verlangt GB erneut und immer wieder, dass neue Ausnahmen geschaffen werden. Daraus resultiert folgendes: GB geht ohne die EU unter; verkommt zur politischen und wirtschaftlichen Provinz.
Wie war das bitte nochmal Herr Dubro mit "GB verlangt nichts?"

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otto kaldrack

england

noch viel weniger der austritt griechenlands aus dem EURO, insbesondere,
wenn man den vertrag von vornherein eingehalten hätte. jetzt wirds schon
wahnsinnig teuer, aber immer noch besser, als weiter wurschteln wie bisher.

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Karl-Heinz Steinhoff
Karl-Heinz Steinhoff (KHZS) - 26.01.2013 22:49 Uhr

Selbstbedienungsladen EU

Selbstverständlich sind insbesondere die kleineren bzw. verschuldeten Staaten an der Aufrechterhaltung der EU interessiert. Schließlich ist es ein Selbstbedienungsladen, ohne nennenswerte Kontrollmechanismen. Um dieses Ziel zu erreichen, wird halt mal kurzerhand das Vereinigte Königreich als unwichtig abgestempelt.

Treten die Briten aus, kann man den Verein - genannt EU schließen. Nicht, dass wir die Briten zwingend bräuchten, allerdings würde ein Austritt erneut die Zerbrechlichkeit der EU unter Beweis stellen. In der Konsequenz würden die "großen" auf den Märkten noch stärker gegen die EU und den Euro spekulieren. Das kann Deutschland nicht stemmen, und sollte es "um jeden Preis" dennoch versucht werden, werden wir, die Bürger, am Ende die großen Verlierer sein.

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Andreas Ritter

Die Slowakei

wird von Österreich ausgebeutet... und von Deutschen Firmen auch.
Eine Österreichische Baumarktkette verlangte für Heidekraut ...1 Pflanze,
schlappe 6 Euro, in Deutschland kostet das Kraut 1 Euro!!
Die Slowaken bluten für die Griechen etc. auch !! Obwohl es eines der
Ärmsten Länder ist !!! Übrigens Skiurlaub ist in der Slowakei so teuer
wie in Österreich... Durchschnittsgehalt um die 400 Euro

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Ellen Ramcke
Ellen Ramcke (ellenR) - 26.01.2013 21:53 Uhr

Europa macht Spass Herr Kažimír

solange man sich an den Trögen laben kann, welche
von den Geberländern gefüllt werden. D 9,1 Mrd Minus in 2012.
Nach meinem Kenntnisstand hat die EU 90% aller Infrastruktur-
projekte in Slowenien finanziert.
Da kann man ja locker pro europäisch sein, auch wenn ein
geringer (Haftungs) Anteil im ESM zu leisten ist.
Aber trotzdem wüsche ich Ihnen weiterhin viel Spass in der EU.

P.S: die Zahl 90% wurde hier kürzlich in FAZ berichtet.
Ich finde den Artikel nicht mehr

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25.01.2013, 16:00 Uhr

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