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Handelsminister Irland will pünktlich unter dem Rettungsschirm hervortreten

Bis zum Jahresende will Irland auf die Hilfe aus dem Euro-Rettungsschirm verzichten, sagt der Handelsminister. Die Unternehmenssteuern sollen dabei niedrig bleiben.

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Irland bereitet seinen Ausstieg aus dem Euro-Rettungsschirm vor. „Wir erwarten, dass wir den Rettungsschirm, unter dem wir Ende 2010 Zuflucht suchten, fristgerecht verlassen werden“, sagte der irische Außen- und Handelsminister Eamon Gilmore dem Magazin „Wirtschaftswoche“. Über Irlands umstrittene niedrige Körperschaftssteuer von 12,5 Prozent werde in diesem Zusammenhang nicht verhandelt.

„Irland hat seinen Beitrag schon geleistet“, sagte Gilmore. Schließlich sei der irische Steuerzahler „in die Bresche gesprungen, indem er eine Garantie für das gesamte Bankensystem unseres Landes“ übernommen habe. Irland hatte von der EU und dem IWF ein Rettungspaket in Höhe von 85 Milliarden Euro erhalten, soll aber ab Ende 2013 wieder in vollem Umfang an die Kapitalmärkte zurückkehren. Erste Gespräche über den Ausstieg laufen laut Gilmore bereits.

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„Inzwischen sprechen wir mit den Vertretern der Troika aus EU, Internationalem Währungsfonds (IWF) und Europäischer Zentralbank (EZB) bereits darüber, was wir tun müssen, um das Programm zu verlassen“, sagte der Minister. Sein Land setze auf ein Entgegenkommen der EU-Partner, um die irischen Steuerzahler hinsichtlich der hohen Kosten der Bankenrettung zu entlasten.

Umstritten ist, ob ein Beschluss der Euroländer, dass der Euro-Rettungsfonds ESM marode Banken direkt rekapitalisieren darf, rückwirkend auf Irland angewendet werden soll. „Europa braucht einen Erfolg und Irland ist der führende Kandidat dafür“, sagte Gilmore.

Quelle: FAZ.net / AFP

 
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