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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER
 

Informelles Treffen der EU-Finanzminister Neuer Streit in der EU über Bankenunion

 ·  In einem sind sich die EU-Staaten schon länger einig: Die Steuerzahler sollen auf Dauer nicht mehr für Bankenpleiten einstehen müssen. Dennoch gibt es weiter erheblichen Streit darüber, wie die Banken künftig abgewickelt werden sollen.

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Britta Litterscheidt

FÜR DIE ÜBERGANGSZEIT bis zur Bankenunion: Draghi erteilt Frankreich LIZENZ ZUM GELDDRUCKEN

ergänzend folgende news:
DWN "Geheim- Operation: Draghi erteilt Frankreich Lizenz zum Gelddrucken" 14.04.13
""Es findet Geldschöpfung für franz. Banken unter Schirmherrschaft d. Banque de France ohne Kontrolle der EZB statt. Ein Stück aus dem Tollhaus"
Das Programm diene dazu, Zeit zu kaufen bis zur Bankenunion/ Rettung über Aktionäre und Sparer.
Inzwischen sei bekannt, dass neben LTRO eine 2. Finanzierungsquelle z. Verfüg. stehe: STEP- Markt.
Der Clou:
1. STEP-Markt außerhalb d. Börse.
2. fast ausschl. auf franz Bankensektor ausgerichtet.
3. franz. Banken reichen STEP- Anleihen bei Notenb. als Sicherheiten ein.
4. eine sog. Euroclear-Bank (Schaltstelle) hinterlegt auch STEP-Papiere als "Sicherheit" bei EZB.
5. franz. Nationalbank wiederum reicht Ausfallrisiken der als Sicherheit hinterlegten STEP- Anleihen bei der EZB ein.

DWN: "Die EZB hat Frankreich ...eine Möglichkeit gegeben, die eigenen Banken zu stabilisieren, ohne dass Deutschland etwas dagegen unternehmen kann."

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.04.2013 20:28 Uhr
Britta Litterscheidt

Hallo Herr Dr. Menzel, der online- Artikel der: Deutsche Wirtschaftsnachrichten ist...

ausführlicher als hier Platz ist. (einfach unter meinem o.a. Kommentar aufrufen). Bin auch kein Finanzexperte! Habe den o.a. Art. 3 x gelesen, um die Brisanz zu begreifen. Dort werden d. Zusammenhänge erläutert.

ÜBRIGENS: wir erinnern uns an Oktober 2012: die EU- Kommission nahm Abstand von der Forderung der europäischen Einlagensicherung. War klar, dass diese nach einigen Monaten "verstärkt" wieder a.d. Tagesordnung kommt. Ist sie: Luxemburg, Dänemark, EU- Komm. Barnier, Euro- Gruppenchef Djisselbloom & Co fordern aktuell (auch DWN berichtet online), dass zu den ELEMENTEN der Bankenunion ebenfalls die europ. Einlagensicherung gehört. Man müsse diese - parallel- zur Bankenunion so schnell wie möglich einrichten.

Im März 13 hat Fahrenschon vorgeschlagen, den Sicherungsschutz weit unter 100.000€ zu drosseln, u.a., damit ein europ. Standard, den alle Banken dann aus eigener Kraft erfüllen müssten, geschaffen wird.
VIEL PASSIERT... weitestgehend im Verborgenen...

LG B.L.

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Closed via SSO

Sicher eine sehr wichtige Sache, aber

könnten Sie das etwas einfacher ausdrücken, sodaß es auch nicht Finanzexperten verstehen?
Ich meine das völlig ernst und interessiert und nicht als Kritik!

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Klaus Schmid
Klaus Schmid (Pinin) - 14.04.2013 12:34 Uhr

Ist doch alles nur show ...

Wir wissen doch ALLE dass Schäubles Bedenken nur show für kleine Deutsche sind.

Am Ende werden wieder ALLE "Volksvertreter" alternativlos jedem Unsinn zustimmen.

Was sind schon die Ersparnisse kleiner Deutschen gegen eine heilige Vision - und eine schöne eigene Karriere?

Dagegen ist die Strategie der Eliten in den Pleiteländern klar:

Die Reichen und die Nutznießer des Systems im jeweiligen bleiben ungeschoren beim Steuernzahlen, für die anderen, die Armen soll gefälligst die "solidarische Euro-Gemeinschaft", genauer gesagt Deutschland aufkommen.

Es geht hier nicht mehr um "Rettung" von irgend jemandem oder irgend etwas, sondern nur noch darum zu verhindern dass Deutschland als einziges Euro-Land dem crash entkommt.

Und den crash muß man möglichst lange hinauszögern, denn bis dahin kann man als Südland noch viele Geld für sich selbst zum konsumieren oder investieren abstauben.

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Gerhard Storm

Unfähiger Schäuble lässt zu, dass EU-Spitzen-Dummköpfe mit der EZB als Bankaufsicht den Bock zum

Gärtner machen. Die von Hazardeuren beherrschte EZB, ständig gegen EU-Regeln verstoßend, soll nun sogar die Bankenaufsicht übernehmen! Damit würde sie auch die Aufsicht über sich und ihr regelwidriges Verhalten übertragen bekommen. So einen Unsinn können sich nur Spitzen-Dummköpfe wie Barroso, Barnier, Draghi, Schulz, Schäuble u. Co ausdenken. Erstaunlicherweise ist die mahnende Stimme der Dt. Bubk verstummt. Vielleicht hat es Weidmann satt, ständig bei den dilettanten Gehversuchen Schäubles und Merkels in der Schuldenkrise nicht gehört zu werden. Dabei kommt es gerade jetzt darauf an, dass sich D seine hohen Bankstandards u. neutale Bankaufsicht nicht durch die zentralen Dummköpfe verwässern lässt u. gegen Dummkopf-Zentralismus ankämpft. Dass zudem die Vergemeinschaftung von Risiken im Zuge der Bankenunion droht, ist nur ein ebenso unerfreulicher Nebeneffekt. Die €-Rettungsverwirrtheit hat auch die Schlafmützen der rot-grüne Scheinopposition erfasst. Sie stimmt brav für die Kanzlerin.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.04.2013 20:57 Uhr
Klaus Hessenauer

ich bin mir da nicht mehr sicher...

... ob das Dummheit und/oder Ignoranz ist oder ob da der "große Plan" dahintersteckt D irreversibel in den Moloch EU zu verflechten und damit abzuschaffen! Der Weg in die Schuldknechtschaft ganzer Völker und da dürfen wir nicht außen vor sein. Warum sitzen denn ehemalige Goldman Sachs Manager an den Schalthebeln? Sicher nicht aus Altruismus !

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Hans Maier

Ein deutscher Finanzminister der das Insolvenzrecht nicht kennt

Ein deutscher Finanzminister der das Insolvenzrecht nicht kennt und nicht beachtet leistet, nach meiner Meinung, Beihilfe zur Insolvenzverschleppung .
Klarer Fall für den Staatsanwalt .
Die Abwicklung von Unternehmen ist doch ganz klar geregelt . Als insolventer Unternehmer würde ich eine Verfassungsbeschwerde wegen Ungleichbehandlung einreichen. Wenn Banken durch den Steuerzahler gerettet werden, dann müssen auch andere Unternehmen durch den Staat aus der Insolvenz gerettet werden . Merkwürdigerweise ist es gerade die EU die staatliche Hilfe für Firmen als Wettbewerbsverzerrung verbietet, dass ist doch Lügen-und-Heuchelei hoch 3.
Es bleibt wohl nur eine Alternative: AfD .

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Erwin Stahlberg

Der Leitsatz der EU sollte lauten:

„Ist der Ruf erst ruiniert,
lebt sich´s völlig ungeniert.“

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Closed via SSO
Klaus Wege (covenants) - 14.04.2013 10:22 Uhr

Banken provozieren eine Stampede zeternder Kleinanleger, um die Kernfrage zu Überblöken ...

Warum darf bei Banken immer wieder das notwendige+klare Insolvenzverfahren verschleppt werden ?
Warum darf eine General Motors mit 177 Mrd. USD an Verbindlichkeiten in Insolvenz gehen (begleitet von Chrysler) während Zyperns Mafiabanken bald aus EU-Kassen re-kapitalisiert werden ?
Das aktuelle Verfahren ( "Steuerzahler bewahren Gläubiger vor Geldverleihrisiken") und der von Barnier skizzierte Weg kommen zur Anwendung, wenn weiterhin Insolvenzen verschleppt werden. Mit dem einzigen Ziel, die resultierenden Lasten auf die Allgemeinheit abzwälzen.
Geschäftsgrundlage dieser Verfahren: Schutzgelderpressung mit Untergangsdrohungen.

Es wird endlich Zeit, das marktwirtschtlich gebotene reinigende Gewitter zuzulassen. Nichts ist leichter zu ersetzen als Banken. Weder haben diese patentierbares Know How, noch verfügen Banken über nennenswerte eigene Mittel (gemessen am Spieleinsatz).
Auch "Sparer" werden in der Insolvenz zugeben müssen, Gläubiger zu sein:
Nur Gläubiger haben Forderungen

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Dieter Zorn

Deutschland sperrt sich - zurecht.

Alle anderen sind sich einig, was im Falle ÖS, NL und Fin wirklich erstaunlich ist. Zwar sollen durch den Beschluss vom Dez 2012 nur noch Banken mit einer Bilanzsumme über 30 Mrd Euro der zentralen Bankenaufsivht unterstellt werden, also sind die Sparkassen und Volksbanken ausgenommen, dennoch handelt es sich um einen schwerwiegenden Eingriff in das Finanzwesen. Grosse Banken könnten direkt Mittel aus dem ESM erhalten, sodass der Europäische Steuerzahler ohne Umweg über die Staaten haften würde. Und der gemeinsame Einlagensicherungsfonds würde natürlich zu einer Vergemeinschaftung der Sicherungsmasse der Großbanken führen, was ja auch das Ziel ist. Deutsche Grossbanken und deren Kunden haften dann für Banken in zB Frankreich. Fazit, die Sparkassen und Volksbanken haben mit ihrer sofortigen massiven Kampagne einen Teilsieg errungen. Würden die Bürger kapieren, was da mit ihrem Geld gespielt wird, müssten sie es sofort bei den ohnehin angeschlagenen Großbanken abziehen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.04.2013 21:02 Uhr
Klaus Hessenauer

Deutschland, bzw. Schäuböe sperrt sich nicht...

er spielt nur auf Zeit !

Erst muss die Bundestagswahl über die Bühne gehen bevor der Trickser Schäuble mit der alternativlosen Vergemeinschaftung der Sicherungseinrichtungen rausrückt! Das wäre nochmal Wasser auf die Mühlen der AfD!

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mathias dumke

Hochkriminelle Banden und ihre heimischen Helfershelfer plündern direkt deutsche Sparer.

Weil der Raub mittels Steuern, Abgaben und Inflation nicht schnell genug geht um alle Deutschen in den Abgrund von Elend und Hunger zu stoßen, wird der erarbeitete Wohlstand jetzt direkt eingetrieben.
Und da die Banken auf einem Berg von knapp 20 Billionen wertloser Schuldtitel sitzen, reicht zwar das Vermögen aller Deutschen nicht aus, um sie zu "sanieren", aber immerhin kann man unseren "Volksvertretern" nicht absprechen, alles zu tun, damit die Bürger möglichst schnell im Elend verrecken.
Um Banken und bankrotte Staaten irgendwo im Nirgendwo zu "retten", muss Deutschland nun mal vernichtet werden; das ist die Logik unserer Volkszertreter, die diese mit Freuden exekutieren -zeitgleich mit dem eigenen Volk.

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Hans-Ulrich Pietz

Bankenunion=Haftungsunieon (auch Banken mit Geschäftsmodell: Luxemburg, Malta ..usw.

wo der damalige Präsident Theodore Roosevelt im April 1933 den privaten Goldbesitz verbot und sogar unter Strafe stellte. Jeder US-Bürger musste seine Goldbarren, Goldmünzen und sogar den Goldschmuck bei den staatlichen Stellen abliefern, wo dieses Edelmetall in Papierdollars umgetauscht wurde.
Zum Schluss mit: was ist für eine Regierung leichter, als die Immobilien ihrer Bürger mit einer Zwangshypothek zu belegen? Unsere Eltern haben genau dies nach dem Zweiten Weltkrieg und der anschliessenden Währungsreform erlebt: Sonderbesteuerung des Vermögens.
Alles schon gehabt, jetzt mit Brüssel und EZB, ESB und Goldmann Sachs in den Untergang - armes Deutschland!

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Hartmut Laun

Sparkonten? Warum Sparkonten?

Augenscheinlich ist es doch so, das die Südländer sich Geld über Anleihen geborgt haben, die sie nun nicht mehr bezahlen können, besser wollen. Weil die Regierungen in diesen Ländern ihre Bürger nicht genauso gnadenlos zur Steuer heranziehen wie in Deutschland, das hat ja der EZB - Vermögensbericht uns gezeigt.
Wer hat diese Anleihen gekauft?
Und wenn einer von der Insolvenz mitbetroffen sein muß, vergleichbar einer normalen Pleite, dann doch wohl die, diese Anleihen gekauft haben und nicht die mit ihren Sparkonten.

Vergleichbar den Aktionären, zu deutsch den Miteigentümern an der Firma, wenn die Firma pleite ist. Als Kunde mit einem Sparkonto bin ich doch nicht gleichzeitig Miteigentümer bei der Bank bei der ich das Konto habe, denn dann würde ich ja auch am Erfolg der Bank mit Dividendenzahlungen beteiligt sein.

witwe_bolte

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.04.2013 10:34 Uhr
Hartmut Laun

Sparkonten gegen Anleihen

Guten Tag,
ist schon klar, die Banken von Zypern haben viele griechische Anleihen gekauft, wie sonst hätten die jahrelang 4% Zinsen und mehr bezahlen können?

Nur, über diesen Betrug sind wir doch eine Weile hinweg. "Wer bezahlt?", das ist nun die Frage. Die Anleihebesitzer die ihr Risiko kannten oder die Sparer mit ihren Konten?

Nach den Regeln der übliche Insolvenz müssen die Banken von Zypern, aus den anderen Südländern, die ihre Pleite eingestehen und dann wird man sehen wer als Gläubiger ausgezahlt wird und wer leer ausgeht. Das ist bei einem Blumenladen der pleite ist nicht anders, das welche ihre offen Rechnungen noch bezahlt bekommen, andere aber nicht.

witwe_bolte

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Max Mahlheim
Max Mahlheim (Akkin) - 14.04.2013 08:36 Uhr

Warum gründet die EU nicht gleich einen Weltrettungsfond,

für in Not geratene Firmen, Menschen usw.

Sozialismus durch die Hintertür, was anderes ist es doch nicht. Man scheint derzeit große Angst vor dem Zusammenbruch großer Banken zu haben. Man sollte einfach die Eigenkapitalquote der Banken erhöhen, dann machen die zwar keine 25 % Gewinn mehr und zahlen auch keinen Millionensummen mehr an ihre Beschäftigten aus, aber das müssen die ja auch nicht. Mit einer Erhöhung der Eigenkapitalquote lösen sich die meisten Probleme von alleine.

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Joachim Schroeder

Bankster - Der Tanz der Geier!

Für diesen Bereich ist in der BRD nach wie vor das Handelsgesetzbuch
anzuwenden, so daß es keinerleir Einmischung irgendwelcher verkrachten
politischer Existenzen aus Brüssel benötigt um den Deutschen Sparer und
Steuerzahler für marode Banken mit Zwangshaftungen um seine Gelder zu
bringen!
Die geplanten Gleichschaltungen im Finanzbereich von Brüssel sind uns
noch zur Genüge aus der Zeit von 1933 bis 1945 bekannt, die bekannt-
lich schief liefen, so daß wir darauf, mit Hilfe der AfD, gerne verzichten
können!
Gemäß des ESM-Ermächtigungsgesetzes haftet die:
BRD mit 27 % - Frankreich mit 20 % - Italien mit 18 % und Spanien mit
12 %, so daß sich auf Grund der prekären wirtschaftlichen Lage von
F + I + Sp jeder selbst ausrechnen kann mit wieviel die BRD bei die-
sem Bankrott dabeisein wird!

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Elisabeth Dreier

Was ist W. Schäuble?

Finanzminister für die deutschen oder ein Lügner. Also in meinem Interesse hat er jedenfalls noch nicht als Finanzminister gewirkt, aber mich schon oft belogen. Weg mit dieser Regierung und vor Gericht, das ist alternativlos.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.04.2013 09:46 Uhr
mathias dumke

Schäuble ist berufen, den Transfer deutschen Wohlstandes möglichst effizient und reibungslos...

zu organisieren.
Sein Job ist zwar z. Zt. noch Finanzminister, er selber sieht sich allerdings bereits als Konkursverwalter Deutschlands und hat sich selbst mit der Abwicklung dieses Landes beauftragt.
Und weil die Polit-Kamarilla in Brüssel und unseren bankrotten "Freunden" immer öfter und immer lauter "mehr, mehr" schreien, muss er immer schneller liefern.
Da trifft es sich gut, dass er in seiner Heimat auf willfährige Helfer im Parlament, gleichgeschalteten Medien und Wirtschaft setzen kann, die ihm beim Beutemachen kräftig unterstützen.

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Johann Otto

Es wird immer trostloser…

Diese EU mit ihrer Gemeinschaftswährung ist eine einzige Trostlosigkeit. Gab es in letzter Zeit irgendeine Nachricht, die Zuversicht vermittelt hätte, EU und Euro seien auf einem guten Weg, trotz einiger Schwierigkeiten. Das wird nur immer kraftlos ins Leere hinein behauptet. Es überwiegt ja geradezu das Unlösbare, das Unvereinbare einer Gemeinschaftswährung mit unterschiedlichen europäischen Volkswirtschaften und Politikstils. Täglich neuer Streit, tägliches Anmelden neuer Ansprüche, aus tatsächlicher Not geboren, täglich neue vergebliche Rettungsideen und ebensolche Nachtsitzungen; und dennoch wächst und wächst die Jugendarbeitslosigkeit in vielen Länder der EU. Diese Jugendlichen sollen sich für EU und Demokratie begeistern? Diese EU sollte mit einem kräftigen Thatcher-No und ihr gemäß vollkommen humorlos, jedoch handlungsstark so schnell wie möglich beendet werden. Für eine bessere Zukunft! Für ein friedliches Miteinander der Nationalstaaten mit Eigenverantwortung! Wie vordem!

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Erwin Stahlberg

Schöne neue Welt

Selbst wenn wir (beknackterweise!) den EUROBONDS
zustimmen würden und unermeßliche Räubereien
zuließen --- würde sich doch die
KARDINAL-FRAGE stellen:

W e l c h e Leute würden diese Gelder verteilen???

Es w ä r e n doch --- zwangsläufig --- d i e s e l b e n,
die uns diese verdammten Verhältnisse eingebrockt
haben!

Höchst zukunftsträchtig --- das Ganze,
und der größte Teil der ÖFFENTLICHKEIT
dürfte entzückt sein.

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Thomas Wentingmann

Der Steuerzahler soll via ESM die Zockerbanken absichern (§52 des EU-Kommissionsvorschlags)

... s. Gastbeitrag von H-W Sinn und H. Hau in der FAZ v. 21.01.13:
"...Paragraph 52 des Kommissionsvorschlags über den europäischen Rahmen für die Sanierung und Abwicklung von Kreditinstituten: „Das ,Bail-in’-Instrument, das der Aufrechterhaltung der Geschäftstätigkeit des Kreditinstituts dient, soll den Wert der Forderungen der Gläubiger maximieren, die Marktsicherheit erhöhen und die Parteien absichern. Um die Investoren und Marktpartner abzusichern und seine Auswirkungen zu minimieren, muss die Möglichkeit geschaffen werden, das ,Bail-in’-Instrument bis zum 1. Januar 2018 nicht anzuwenden.“..."
.
Die Kommission will also w. Bail-in-Nichtanwendung in der Konsequenz, dass der Steuerzahler via ESM die Zockerbanken und deren Investoren schützt. Im Bundestag hat lt. H-W Sinn nur der Grünen-Abgeordnete Schick dies erkannt.

---> Am 22.09.13 die AfD wählen. Die Euro-Staatenrettung ist schon Wahnsinn, aber die Bankenrettung bricht unseren Kindern und uns finanziell das Genick.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 14.04.2013 11:53 Uhr
Elisabeth Dreier

Die Wahrheit zu sagen kann gefährlich sein.

Na, "Zockerbanken" was für eine Bezeichnung für Deutsche Bank und Commerzbank. Ist zwar den Tatsachen entsprechend, aber die Wahrheit zu sagen kann gefährlich werden. Kenne ich noch aus der DDR. Und wenn ich DLF höre, ARD/ZDF Nachrichten verfolge, dann sind wir zumindest medial nicht mehr weit weg.
Wird Zeit für mehr direkte Demokratie, dass über Volksabstimmungen solche Dinge, wie der Ausstieg aus dem Euro, die Abschaffung der GEZ Gebühr, das Ende des EEG,... beschlossen werden kann.

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Sebastian Böß

Einfach ein Exempel statuieren, abwickeln, Kundeneinlagen ersetzten, alle anderen haben Pech

Zocker / Terror Banken gehören strengstens reguliert. Kein Staat braucht solche Monster. Die Monster aber den Staat.
Sollte der Steuerzahler abermals haften müssen via Bankenunion und / oder Eurobonds oder wie man das dann auch immer nennt, wird es das Volk nicht mehr klaglos hinnehmen!

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Rolf Weser
Rolf Weser (clammi) - 13.04.2013 22:40 Uhr

Nicht zu glauben

Kaum zu fassen und alles lassen es mit sich machen.

Seit Jahren werden die Bürger veräppelt..ob mit Renteneintrittsalter, Hartz4 (damit meine ich nicht die Sache an sich, ich meine die Nebenwirkungen)
Sparer werden mit 0,5% abgespeist, Hatz mit Neidgarantie auf alle sogenannten Schwarzgeldbesitzer, Steuerprogression und Besteuerung der Reichen, die aber schon bei 60000 Euro im Jahr anfangen und das Steueraufkommen ist hoch wie nie?

Wozu, damit wir Deutschen Geld genug haben um alle restlichen Europäer aufzufangen? Inner-Eurogrenzen fallen, aber wehe man wird mit 10 Kisten Wein an der Grenze erwischt

Besteuerung der Renten? Mangelversorgung für Kranke und die Kassen häufen Gewinne an?
Irgenwann gibt es eine Implosion..lange kann das nicht mehr funktionieren. Was erwartet uns ohne Euro, aber was erwartet uns MIT dem Euro?

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Rolf Joachim Siegen

Tendenzioese Formulierung des Titels

Denn sie suggeriert, als gaebe es bloss Streit in der Europaeischen Union.

Meint man, auf diese Weise der 'AfD' Anhaenger zutreiben zu koennen?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.04.2013 21:12 Uhr
Klaus Hessenauer

ich finde den Titel auch...

etwas verharmlosend, für eine Bande die sich nur noch gegenseitig zu betrügen und zu übervorteilen sucht!

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Hermann Trouvain
Hermann Trouvain (liwiz) - 13.04.2013 22:03 Uhr

Im Bundestag gibt es nur eine Meinung zum Euro

Nur das mit einer Währung, dem Euro, verbundene Europa sichere den Frieden.

Nicht der Euro sichert den Frieden in Europa, das zeigen schon die 10 EU-Staaten die nicht den Euro eingeführt haben. Polen könnte - zum Beispiel - sofort dem Euro beitreten, aber wartet lieber ab, wie es in der Eurozone weiter geht.
Sofort Zahler in ein Faß ohne Boden zu werden, ist wohl nicht erstrebenswert. 10 EU-Länder haben nicht den Euro eingeführt. Zwischen den Euro-Ländern und diesen 10 gibt es keinen Krieg, warum sollte es so dramatisch sein, wenn eines der 17 Euro-Länder aus dem Euro ausscheidet, aber weiterhin der EU angehört?
Wir brauchen dringend im Bundestag eine fachlich fundierte Stimme zur Diskussion dieser seit Jahren laufenden abstrusen Eurorettung inklusive der ganzen Rettungstöpfe. Nach EFSM, EFSF und ESM kommt offensichtlich der Nächste. Wer außer der AfD könnte das Anwachsen dieser Rettungstöpfe im Bundestag fundiert in Frage stellen.

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13.04.2013, 19:22 Uhr

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