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Hollande unter Druck Frankreich verliert Spitzenrating bei Moody’s

 ·  Die Ratingagentur Moody’s entzieht Frankreich die begehrte Topnote „Aaa“. Das Bankensystem des Landes sei zu groß und ebenso die Verflechtung mit der Peripherie des Euroraums, moniert die Agentur.

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Franz Nagel
Franz Nagel (FN57) - 21.11.2012 05:23 Uhr

"Übermäßig großes Bankensystem"? Liebe dpa: Englisch lernen.

Die die dpa-Nachricht, Moody's bemängele "das ihrer Meinung nach übermäßig große Bankensystem und die engen Handelsverflechtungen mit den Problemländern innerhalb der Eurozone", wird derzeit in allen deutschen Medien wiederholt.

Moody's schrieb aber etwas anderes: "France's exposure to peripheral Europe through its trade linkages and its banking system is disproportionately large [...]".

Also: Durch seine Handelsverflechtungen und sein Bankensystem ist Frankreich dem Rand Europas übermäßig stark ausgesetzt.

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Britta Litterscheidt

F VERLIERT Triple A - ABER ERHÄLT Gasbohrlizenz von Zypern und beide wollen schnell ESM Geld

wiwo 21.11.12:
"Gerade erst ist ...ein machtpolitisches Kunststück gelungen:

Frankreichs Energiekonzern Total erhielt Ende Oktober Lizenzen, um ein vielversprechendes Gasvorkommen vor der Zyprischen Küste zu erkunden. ...
Die zypriotisch-französische Achse funktioniert dank der Gaslizenz bestens.
Seite an Seite kämpfen Hollande und Christofias nun auch gegen Bundeskanzlerin Merkel, wenn es darum geht, Gelder aus dem ESM möglichst schnell den Banken zur Verfügung zu stellen."

Französische Beamte sorgen nun in Brüssel dafür - so wiwo-, dass Holland´s Wunsch, Zypern nicht "so hart ran zu nehmen" erfüllt wird.

Frankreich erhält die Gaslizenz, hat nur ca. 15 Mrd Forderungen/Risiken a.d. EZB - Deutschland sitzt "partnerschaftlich" aktuell auf 719 Mrd. Forderungen/Risiken (Target2).
Frankreich ist aus südlichen Engagements geflohen - Deutschland hat sie geschultert.

Monsieur Hollande, so läuft Partnerschaft nicht!

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mathias dumke

Die Todesspirale des Euro und des EU-Regimes dreht sich immer schneller...

und kein einziges Land im Euro kann durch die Haftung über den ESM dem entrinnen; es wird solange gehaftet, bis auch das letzte Land bankrott ist.
Besonders Frankreich beging den Fehler, bei der Plünderung Deutschlands zuviele seiner südlichen Vasallen zum Schmaus einzuladen.
Da der deutsche Bürger Jahrzehnte lang ohne aufzumucken, jede französische Rechnung beglich, sollte es mit dem Euro in die Vollen gehen und die Dominanz Frankreichs in Europa zementieren.
Im irrationalen Glauben, dass Frankreich immer noch die "grande Nation" ist und kein industrielles Schwellenland mit negativer Tendenz, garantierte man mit dem gemeinsamen Euro seinen Vasallen, dass genug für alle zu holen ist; jetzt grasen seine Spießgesellen auch im französischen Garten, und bei der mageren Erde bleibt von der mageren Ernte nichts.
Frankreichs Großmachtträume zerstieben im Winde des untergehenden Euro und seiner unfähigen, korrupten Eurokraten.

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Rüdiger Noll
Rüdiger Noll (krn) - 20.11.2012 13:55 Uhr

In 1.Linie haben die PIIGS+F eine Zahlungsbilanzkrise aus der die Staatsschuldenkrise resultiert!

Das heißt nichts anderes, als das diese Länder (bedingt durch den EURO und der Unmöglichkeit einer Anpassung durch Abwertung) ihre Wettbewerbsfähigkeit verloren haben. Welche Dynamik dies entwickelt, kann man auch an dem Anstieg der Target2-Salden gut sehen. Um die Wettbewerbsfähigkeit wieder herzustellen, ist die sogenannte Austeritätspolitik (innere Abwertung) reines Gift, da sie die noch intakten inländischen Geschäftstätigkeiten der notleidenden Volkswirtschaften zerstört. Was notwendig ist um die Zahlungsbilanzen wieder in ein Gleichgewicht zu bringen, ist eine äußere Abwertung, da nur bei einer äußeren Abwertung die inländischen wirtschaftlichen Aktivitäten unbeschadet weiterlaufen können und zugleich die Wettbewerbsfähigkeit wieder erreicht werden kann. Innerhalb kurzer Zeit werden die Erfolge in den Zahlungsbilanzen sichtbar werden und die Länder in die Lage versetzen, ihre Verschuldung wieder in den Griff zu bekommen - und nebenbei rettet man damit auch die Demokratie

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Thomas Gerth

betrachten wir es als Lehrgeld - Europa wird gestärkt aus der Krise hervorgehen

Es dürfte jedem klar sein, daß auch Frankreich einen Reformstau hat, dessen Behebung Zeit und Geld kosten wird. So ist das eben, Rechnungen werden fast immer präsentiert. Griechenland hat zuviel konsumiert, Frankreich hat seine Strukturen verkrusten lassen, Irland nicht auf seine Banken aufgepaßt, in allen Fällen handlet es sich um nationales Versagen, daß sicher nichts mit dem Euro zu tun hat. Trotzdem denke ich, daß Europa auf dem richtigen Weg ist, es wird Zeit und Geld kosten aber dies ist sehr gut angelegtes Geld! Jeder Cent! Übrigens habe ich um meien Anlagen in franzöischen Papieren keine Sorgen

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.11.2012 20:20 Uhr
Jörg Faber

Lehrgeld?

Deutschland verliert sein Auslandsvermögen (Target II), zahlt entweder ca 100 Mrd p.a. (gering gerechnet) an die PIIGS (als verlorene "Kredite"),solange es sich noch hinzieht, oder haftet insg. für 1 Billion, wenn der Euro kracht, vernichtet sein inländisches Spar- und Anlagevermögen durch die EZB- Inflationspolitik und riskiert bei sinkender Bonität steigende Zinslasten für den Staatshaushalt, aufzubringen durch Kürzungen und Steuererhöhungen. (Quelle: Targetfalle, Sinn). Wenn dann Ihre Ersparnisse, Lebensversicherung, und französiche Papiere futsch sind, werden auch Sie den Unterschied zwischen Lehrgeld und Katastrophe erkennen.

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Uwe Bussenius
Uwe Bussenius (uwebus) - 20.11.2012 12:40 Uhr

Die Ratingagentur Moody’s entzieht Frankreich die begehrte Topnote „Aaa“.

Dafür machen die Franzosen den besten Käse und sind nicht so dick wie Amerikaner und Deutsche. Reisen nach Frankreich lohnen sich allein schon des Genusses und der Ästhetik wegen, dafür lasse ich mir die amerikanischen Aaa am Allerwertesten vorbeigehen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.11.2012 13:24 Uhr
Thomas Gerth

Zustimmung!

Stimmt auffallend, besser hätte ich es auch nicht sagen können....

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Rolf Huchthausen

Die Krise ist im Zentrum des eigentlichen problems angelangt.

In FRA, nun geleitet von aufgeblasenen Salon-Bolschewisten, und daran gebunden DE.

Und? Alle Krisenreaktionskräfte sind verpulvert für Lügner und Betrüger. Ein Riesenproblem in der Peripherie und im Zentrum ist die Korruption und der Steuerbetrug. Da wird nix gemacht.

Und die EU ist Teil des Problems nicht Teil der Lösung! GRE hat die gesamte EU erschüttert. Wirtschaftlich Fliegengewicht, von den EU-Prozessen her bewertet wie ein Schwergewicht! Welch verhängnisvolle Bilanz. Neben so vielen Krisen wird die Politikerkrise mitsamt der politischen und Lobbykorruption nie thematisiert.

Ein Fehler wie die Geschichte in tausenden von Fällen aufzeigt!

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Norbert Dr. Leineweber

Für Gauck ist Ist Europa nach wie vor eine "Verheißung", das verheißt nichts Gutes

Gauck kann jetzt sogar mit einem herabgestuften Frankreich mehr Europa wagen. Ja das stimmt, das Wagnis wird immer größer. Es ist schon längst unkalkuliuerbar, da soll man am europäischen Gedanken nicht zweifeln.
Man kann nur froh sein, dass die Rating-Agenturen zweifeln, und zwar vollkommen zurecht. Frankreich ist fast so fußkrank wie Spanien. Es ist an der Zeit zu erkennen, dass die Eurostaaten relativ gesund in den Euro gegangen sind und sich die Arbeitslosigkeit und die Bonität im Euro gravierend verschlechtert haben, vgl. fortunanetz.
Gauck und die anderen Euroromantiker werden so lange zuwarten bis ganz Europa Ramsch ist. Das dürfe derweil blitzschnell gehen, weil sich die ganze Eurozone in der Rezession befindet.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.11.2012 13:40 Uhr
Thomas Gerth

Keine Sorge, der Euro wird auch in Zukunft stabil und erfolgreich sein!

Wirtschaftsflauten und Rezessionen soll es es auch zu DM Zeiten gegeben, so sagt man jedenfalls...

Sicher haben die Nationalstaaten Fehler gemacht für die nun die Rechnung präsentiert wird, allerdings gehört der Euro nicht dazu!

Wenn man besser hingeschaut hätte, was Banken so treiben, ob die Risiken durch gefährliche Kredite an Unternehmen und Länder nicht zu groß werden, hätten wir heute keine Schuldenkrise.

Die ganzen Rettungsschirme haben mit dem Euro absolut nichts zu tun, vordergründig sollen Länder wie Griechenland "gerettet" werden, defacto gelten die Rettungsanstengungen vor allem den europäischen Finanzinstitutionen.
Dies mag ja richtig und nachvollziehbar sein, man sollte aber das Kind beim Namen nennen und nicht immer unsere Währung vernatwortlich machen. Die ist nämlich so stabil wie seit Jahrzehnten nicht!

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Otto Meier

Das steht Deutschland auch bald bevor. Und das ist eine Folge des Euro.

Denn ohne Euro gäbe es keine Schuldenunion, die der Schulden in Euroland ebensowenig Herr werden kann, wie die einzelnen Staaten. Die Ursachen der Verschuldung liegen zwar nicht im Euro selbst begründet, aber durch die gemeinsame Währung sitzen alle im selben Boot. Ob sie wollen oder nicht.

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Michael Peters

"Unabhängige" Rating-Agenturen

Es wird höchste Zeit, eine unabhängige europäische Rating-Agentur zu implementieren. Die enge amerikanischer Firmen wie Moody's zur Wall-Street lassen Zweifel aufkommen an ihrer Seriosität. Denn die USA müssten längst mit Triple C bewertet werden angesichts ihrer hohen Aussen-Verschuldung und ihrer immens hohen Leistungsbilanz-Defizite. Amerika treibt Europa vor sich her und längt gekonnt von ihren eigenen massiven ökonomischen Problemen ab. Die letzten Domänen amerikanischer Herrlichkeit beruhen auf ihrem technologischen Vorsprung in der Rüstungsindustrie und in Bereichen der Computer-Technologie. Die Hinwendung der USA in Richtung Asien zeigt deutlich, wo die USA am ehesten Marktchancen wittert. In Ländern, denen die zunehmende Dominanz Chinas ein Dorn im Auge ist. Natürlich ist Frankreich ökonomisch angeschlagen. Aber wenn Europa endlich mal den großen Wurf wagen würde, mit einer Wirtschaftspolitik aufzuwarten, die eine gemeinsame Sprache spricht, kann man auf Moody's pfeifen

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.11.2012 12:49 Uhr
Dietmar Blum

Ob nun Moody's

nach Ihrer Lesart als "Thermometer" im Sinne der Wallstreet fungiert oder ein "europäisches" nachmißt...nicht das Thermometer verursacht Fieber, es zeigt es einfach NUR an.

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Konstantin Schneider

Jetzt wissen wir endlich Bescheid

Ganz Europa soll sturmreif geschossen werden bevor es in den USA abermals zu Verhandlungen über die Erhöhung der Schuldenobergrenze kommt. Ergo hat Moody's seine "Dicke Berta" in Stellung gebracht.

Damit hier aber keine Missverständnisse aufkommen: dies ist keinesfalls Amerikaschelte sondern einzig und allein Kapitalismuskritik. Wer die Verflechtung Frankreichs mit der Peripherie des Euroraums moniert, also den sogenannten "Club-Med-Ländern", der hat es auf das gute Leben abgesehen und will dieses Modell in Trümmern liegen sehen, bevor es weltweite Vorbildfunktion erhält.

Der amerikanische Traum ist ausgeträumt, da sich herausgestellt hat, das es eben nicht jeder schaffen kann, wenn er nur tüchtig genug ist. Und was heisst hier das Bankensystem Frankreichs sei zu gross? Ist das US-Bankensystem etwa kleiner?

Sorry, aber wir Europäer müssen uns gegen diese anglo-amerikanischen Zynismen geschlossen zu Wehr setzen, zur Not mit einer 10jährigen EURO-Schwäche.

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eduard kramer
eduard kramer (illampu) - 20.11.2012 10:13 Uhr

Die Bomben in Frankreichs Tresoren.

Ich wies bereits vor 18 Monaten darauf hin:
"Das Geld der Mitgliedsländer der Westafrikanischen Währungsunion (UEMOA) und der Zentralafrikanischen Währungsunion (CEMAC) sowie der Komoren zu einer festgelegten Parität in Euro konvertierbar.
Das vom damaligen EU-Ratspräsidenten,dem ehemaligen österr. Finanzminister R. Edlinger (SPÖ), unterschriebene Dokument hat es durchaus in sich: Einige der ärmsten Staaten Afrikas,allesamt einstige Kolonien Frankreichs,wurden an die Eurozone gekoppelt, ohne dass die EZB irgendeinen nennenswerten Einfluss darauf hätte.Dummerweise wurde die afrikanische Währungsunion nicht nur an den Euro gekoppelt, sondern Frankreich hält Milliarden von deren Anleihen".
Weiterhin sind Frankreichs Banken schwer in Gr., Italien und Spanien involviert, aus denen sie ohne massive, staatliche, d.h. EU-Hilfen nicht mehr herauskommen. Mir war seit Beginn der Finanzkrise klar, dass Frankreich für uns der Grabstein wird. Unseren Volksverrätern in Berlin sicher auch.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.11.2012 18:36 Uhr
klaus melzer
klaus melzer (dotschn) - 20.11.2012 18:36 Uhr

Ein wahres Wort

Alles richtig beschrieben

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Jürgen Clasen

Der Gallische Hahn

verliert Schwanzfedern. Ein Ringelschwänzchen kommt zum Vorschein...

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Paul Hansen

Egal.... weil...

1. Im wesentlichen frz. Banken und die schweizer Nationalbank frz. Staatanleihen kaufen, und bei der EZB hinterlegen. Letztere hat die Sicherheitskriterien fuer GR, P, S, I schon so gesenkt, dass es keiner merkt - in sofern hat der Coba Mann Recht: Ratings spielen keine Rolle, die EZB kauft blind.

2. Fitsch hat einen frz. Mehrheitsaktionaer, die Herabstufung duerfte noch eine Weile dauern.
3. Der EZB reicht auch ein "proxy" (aka andere Laufzeit) Rating einer obskuren canadischen Rating Agentur, um weiterhin von AAA auszugehen.
4. Spannend duerfte es "nur" fuer das Garantievolumen des EFSF, ESM sein, bei denen die Ratings noch eine Rolle spielen. Aber da faellt Herrn Regling sicher was ein, bzw. hat er letzte Woche schon umgesetzt, denn diese Aktion kam bestimmt nicht ueberraschend. (siehe das Riesen buhaa um den Frankreich Economist Artikel - von dem nur in D nichts zu hoeren war....)
Wer hat da von wem abgeschrieben, und warum berichtet die FAZ nicht?

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Teito Klein

Nicht Griechenland, Spanien oder Italien ...

... sind das größte Problem der Eurozone, es ist FRANKREICH! Frankreich ist weder reformfähig noch reformwillig. Mit dem Sozialisten Hollande an der Spitze geht Frankreich den Weg Griechenlands, nämlich in die Pleite.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.11.2012 11:13 Uhr
Paul Hansen

DAS PROBLEM - ist die Waehrungsunion zwischen D und Frankreich

GR, S, I u.a. sind im Euro, damit der Gegensatz zw. D und F nicht so auffaellt. DAS PROBLEM ist der Euro, der zusammenbringt, was nicht zusammengehoert.

Und pleite - sind wir alle - mehr oder weniger. So sehr ich den dt. Euro Austritt befuerworte, es wird grausam, da werden Verluste sichtbar, wertlose LV's etc.......

Nur, lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken..... ohne Ende.

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Franz Munte

EU-Geldvernichter fordern jetzt wieder Restriktionen der Ratingagenturen statt....

...das Übel an der Wurzel zu packen: Schluss mit dem Rettungswahnsinn auf Kosten fleißiger Steuerzahler zu Gunsten von Ländern, die jetzt und ganz sicher auch künftig mit asozialer Schuldenmentalität über ihren Verhältnissen leben und dafür Sponsoren in anderen Ländern suchen.

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rene dustmann
rene dustmann (reduma) - 20.11.2012 09:04 Uhr

und das ist erst der Anfang

Nach mehr als sechs Monate im Amt ist also die Vorgängerregierung Schuld. Tsstsstss...

Angesichts der Tatsache, dass von den Sozen zuerst das Rentenalter zurückgefahren wurde und die Reichen als das eigentliche Problem Frankreichs ausgemacht waren stellt sich die Situation in F dar wie ein Formel Eins Bolide am Start im Rückwärtsgang.

Bis die gedreht haben wird sich die Erinnerung an ein Triple-A längst aufgelöst haben. Wie die das nach Mitterand überhaupt je erreicht haben ist schon ein Wunder. Der hatte den Franzosen seinerzeit ja eine ähnliche sozialistische Schaumglocke aufgesetzt, allerding bald gemerkt dass zum Laufen auch Bodenkontakt gehört.

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ulrich hofer
ulrich hofer (refoh1) - 20.11.2012 09:04 Uhr

Das Risiko sozialistischer Regierungen (auch in Deutschland):

Wer Moneten einer leeren Schatulle entnehmen will, könnte sich dabei leicht die Finger brechen! Dies als Folge zu grosser Versprechungen aus wahltaktischen Gründen. In Deutschland geschehen im Jahr 2002 durch Schröder, der damals zuviel versprochen hat. Deutschland musste als erstes Land die Schuldlimite der Maastricht-Verträge überschreiten. Das war der Anfang, nicht für Deutschland, aber für die EU.

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Roland Kiefer

Wenn für Frankreich die Kredite teurer werden ...

vielleicht wird dann die Euro-Staaten-Retterei eingestellt! Mangels Masse!

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bernd stegmann

Es ist ein Mechanismus durch politisches Handeln und Aussetzung des Marktes entstanden, der sich

nicht mehr stoppen läßt und alle Beteiligten in den Abgrund zieht. Deutschland und das gesamte erarbeitete Volksvermögen wurde durch seine eigenen, allerdings frei und geheim vom Bürger gewählten, Politiker völlig unnötig und bewußt hineinmanövriert. Aber der Bürger will es wohl so, denn nächstes Jahr wählt und legitimiert er die gleichen Schuldigen wieder.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 20.11.2012 17:18 Uhr
bernd stegmann

Danke Herr Wölfel, leider einzelne Stimmen wie die Ihre lassen hoffen!

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Franz Müller

Es ist die herrschende Ideologie ....

... und nicht der Wille des Volkes, dass der Staat und damit das Volk völlig überschuldet sind. Es ist eine Spielart der linken Ideologie ("Kaviar-Linke"), die die Gemeinwesen in Europa zerstört.
Was soll das Volk denn wählen? Alle etablierten Parteien in Deutschland sind doch in einer "nationalen Front der Zerstörung" vereint..... Gegen den Wahnsinn hülfe nur eine Revolution.

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20.11.2012, 04:24 Uhr

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