http://www.faz.net/-gqu-7pbvt

Verträge unterzeichnet : Griechenland hofft auf Ölvorkommen

  • Aktualisiert am

Leuchtturm in Griechenland Bild: picture alliance / Design Pics /

Seinen Haushalt hofft Griechenland auf längere Sicht auch mit Hilfe von Öl und Gas zu sanieren. Im Westen des Landes werden Vorkommen vermutet. Jetzt werden Probe-Bohrungen durchgeführt.

          Griechenland vermutet im Westen des Landes Öl- und Gasvorkommen, die Einnahmen in Höhe von 15 bis 20 Milliarden Euro in einem Zeitraum von 25 bis 30 Jahren für den Staat bringen könnten. Aus diesem Grund wurden am Mittwoch in Athen drei Verträge zwischen Griechenland und Öl-Konzernen unterzeichnet.

          Ein Teil der möglichen Einnahmen sollen nach Angaben des griechischen Außenministers Evangelos Venizelos zugute der defizitären griechischen Renten- und Krankenkassen kommen.

          Die Probe-Bohrungen werden drei Konsortien griechischer, britischer italienischer und kanadischer Firmen durchführen. Hinweise auf Vorkommen gibt es vor der Hafenstadt Patras, in der Region der Hafenstadt Katakolon auf der Halbinsel Peloponnes sowie in Nordwestgriechenland nahe Ioannina. Insgesamt werden 300 Millionen Barrel Erdöl vermutet, hieß es aus Kreisen des Energieministeriums.

          Evangelos Venizelos
          Evangelos Venizelos : Bild: AP

          Noch größere Reserven werden auch südlich von Kreta und in der Ägäis vermutet. Seismische Untersuchungen des Meeresbodens vor Kreta wurden im vergangenen Jahr abgeschlossen. Bislang sind jedoch wegen nicht geklärter Hoheitsrechte mit Ägypten und Libyen keine Forschungsverträge unterzeichnet worden.

          Das Euro-Krisenland muss seit 2010 mit internationaler Hilfe über Wasser gehalten werden. Bislang flossen 240 Milliarden Euro an Krediten der Eurozone, der EU und des Internationalen Währungsfonds. Wegen der Krise steckt Griechenland seit sechs Jahren in der Rezession.

          Quelle: DPA

          Weitere Themen

          Entsetzen nach Ermordung von Journalistin Video-Seite öffnen

          Malta : Entsetzen nach Ermordung von Journalistin

          Nach dem Tod der investigativen Bloggerin Daphne Caruana Galizia durch eine Autobombe in Malta vermutet ihre Familie das Motiv für den Anschlag in ihren Recherchen gegen Korruption in dem EU-Land. In der Nacht zu Dienstag versammelten sich auf Malta etwa 3000 Menschen, um der getöteten Journalistin zu gedenken.

          Topmeldungen

          Sandra Maischberger diskutiert am Mittwochabend mit ihren Gästen über die Notwendigkeit eines Einwanderungsgesetzes.

          TV-Kritik: „Maischberger“ : Wenn Konfusion zur Methode wird

          Das Bild im Studio zeigt einen Flüchtlingstreck aus dem Jahr 2015 – musikalisch untermalt von der düsteren Melodie der amerikanischen Serie „House of Cards“. Die Sendung von Sandra Maischberger zum Thema „Einwanderungsgesetz“ stiftet große Verwirrung.
          Im Mittelpunkt des Interesses: Der Parteikongress in Peking lähmt sogar den Straßenverkehr.

          Zurück in die Zukunft : China will wieder mehr Staat

          Auf dem Parteikongress ordnet Xi Jinping seine Prioritäten neu. Mehr Planwirtschaft und Kontrolle sollen China zu neuer Größe führen. Welche Folgen könnte das haben?

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.