Home
http://www.faz.net/-gqu-756mf
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER

Sicherheiten EZB akzeptiert wieder griechische Staatsanleihen

Vom 21. Dezember an will die EZB wieder griechische Staatsanleihen als Sicherheiten bei geldpolitischen Operationen mit Geschäftsbanken akzeptieren. Nach dem Schuldenrückkauf hat Griechenland eine bessere Kreditnote bekommen.

© dapd Vergrößern Wie alle Sicherheiten, die die EZB von den Banken annimmt, werden auch die Griechenland-Bonds nur mit Abschlägen akzeptiert

Griechische Banken kommen ab Freitag wieder direkt an Geld der Europäischen Zentralbank (EZB). Die EZB teilte am Mittwoch in Frankfurt mit, dass sie ab dem 21. Dezember wieder griechische Staatsanleihen als Sicherheiten bei geldpolitischen Operationen mit Geschäftsbanken akzeptieren will. Grund sei die positive Bewertung der Reformen in Griechenland durch die Troika von EZB, EU-Kommission und Internationalem Währungsfonds (IWF). Die Regeländerung gelte für alle schon ausgegebene und künftige Anleihen des griechischen Staates.

Wie alle Sicherheiten, die die EZB von den Banken annimmt, werden auch die Griechenland-Bonds nur mit Abschlägen akzeptiert. Die Details dieser sogenannten Haircuts sollen am Freitag bekanntgegeben werden. Die EZB hatte seit Juli keine griechischen Bonds mehr als Sicherheiten angenommen. Die Banken des Landes hatten sich seitdem nur noch über eine Sonderkreditlinie ihrer nationale Notenbank refinanzieren können.

Am Dienstagabend hatte die amerikanische Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) ihre Bewertung Griechenlands um sechs Stufen auf „B-minus“ angehoben und mit einem stabilen Ausblick versehen.

Mehr zum Thema

Quelle: FAZ.NET/Reuters

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Schuldenkrise Schulz: Griechenland braucht schnell bis zu drei Milliarden Euro

Die Geldgeber Griechenlands fühlen sich ignoriert und beklagen mangelnde Kooperationsbereitschaft. Gleichzeitig drängt Griechenland auf eine neue Finanzspritze. EU-Parlamentspräsident Martin Schulz sagt, das Land brauche kurzfristig zwei bis drei Milliarden Euro. Der EU-Gipfel soll nun die Lösung bringen. Mehr

19.03.2015, 06:58 Uhr | Wirtschaft
Treffen von Merkel und Tsipras Es ist ein Geben und Nehmen

Passanten in Athen und Berlin haben die jüngsten Entwicklungen in Sachen griechische Schuldenkrise unterschiedlich bewertet. Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras hatte mit Bundeskanzlerin Angela Merkel ausführlich über die Krise diskutiert. Mehr

24.03.2015, 15:53 Uhr | Politik
Schuldenkrise Der Markt hat die griechischen Banken abgeschrieben

Von Anlegern erhalten die griechischen Institute längst kein Geld mehr. Die Kennziffern sind viel schlechter als bei Lehman kurz vor dem Bankrott. Ohne Notkredite würden die Banken umkippen. Mehr Von Markus Frühauf

19.03.2015, 20:15 Uhr | Finanzen
Frankfurt Euro leidet unter EZB-Beschluss zu Griechenland

Der Euro fiel in der Nacht zum Donnerstag auf 1,13 Dollar zurück, nachdem die EZB am Mittwoch überraschend den weiteren Zugang der griechischen Banken zu frischem Zentralbankgeld erschwert hatte. Mehr

05.02.2015, 14:53 Uhr | Finanzen
Januar und Februar Griechen heben Rekordsumme ab

Während des heftigen Streits der griechischen Regierung mit ihren Kreditgebern haben Griechenlands Bankkunden ihr Geld von den Konten geholt – in enormen Mengen. Mehr

27.03.2015, 10:37 Uhr | Wirtschaft
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 19.12.2012, 13:21 Uhr

Umfrage

Soll Griechenland aus dem Euro ausscheiden?

Alle Umfragen

Bitte aktivieren Sie ihre Cookies.

Teurer Arbeitsfrieden

Von Manfred Schäfers

Die meisten Menschen werden jetzt aufatmen: Mit der Tarifeinigung ist der große Streik im öffentlichen Dienst abgewendet worden. Die Länder haben sich das einiges kosten lassen. Mehr 4 7


Die Börse
Name Kurs Änderung
  Dax --  --
  F.A.Z.-Index --  --
  Dow Jones --  --
  Euro in Dollar --  --
  Gold --  --
  Rohöl Brent --  --