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Schuldenkrise Schuldenstand in der Eurozone bleibt weiter hoch

 ·  Der Schuldenstand in den 17 Ländern der Eurozone bleibt auch im dritten Quartal weiter hoch. Spitzenreiter ist Griechenland, gefolgt von Italien und Portugal.

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Der Schuldenstand in den 17 Ländern der Eurozone hat sich im dritten Quartal auf hohem Niveau stabilisiert. Er belief sich Ende des dritten Quartals auf 90,0 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP), teilte die Statistikbehörde Eurostat am Mittwoch in Luxemburg mit. Am Ende des zweiten Quartals hatte er bei 89,9 Prozent gelegen. Laut dem Vertrag von Maastricht ist lediglich ein Schuldenstand von 60 Prozent des BIP erlaubt.

Die höchsten Schuldenstände verbuchten die Euro-Krisenländer Griechenland (152,6 Prozent), Italien (127,3 Prozent), Portugal (120,3 Prozent) und Irland (117,0 Prozent). Den niedrigsten Schuldenstand in der Eurozone hatte Estland (9,6 Prozent) und Luxemburg (20,9 Prozent). Zum Vergleich: In Deutschland lag er bei 81,7 Prozent des BIPs.

Der Schuldenstand in den 27 Staaten der Europäischen Union (EU) veränderte sich ebenfalls kaum. Er kletterte im Berichtszeitraum von 85,0 Prozent auf 85,1 Prozent des BIP.

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